Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Lebenslange Haft für 16-Jährigen wegen tödlichen Schusswaffenangriffs in den USA
Mindestens fünf Tote durch Erdbeben im Südwesten Japans
US-Senat bestätigt Geheimdienstkoordinator Clayton
600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben
Politik
Nach einigen Tagen Ruhe: USA melden Abwehr von neuen iranischen Raketenangriffen
Nach einigen Tagen ohne gegenseitige Attacken hat die US-Armee neue Raketenangriffe des Iran gemeldet. Die Truppen Teherans hätten einen "Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte" versucht, erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am Dienstagabend (Ortszeit). "Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen."
Technik
US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien
Die US-Regierung will den privaten Raumfahrtsektor von zahlreichen Umweltauflagen befreien. Dadurch solle die Frequenz der Weltraumstarts erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China verbessert werden, erklärte am Dienstag Verkehrsminister Sean Duffy. "Die USA haben den ersten Wettlauf ins All gewonnen, und wir können das wieder schaffen - aber nur, wenn wir die bürokratischen Hürden aus dem Weg räumen", fügte er zur Begründung hinzu.
Letzte Nachrichten
Tausende demonstrieren in Haiti gegen "Diktatur" von Präsident Moïse
Erneut haben tausende Menschen in Haiti gegen Präsident Jovenel Moïse protestiert. Die Demonstranten in der Hauptstadt Port-au-Prince warfen dem Staatschef am Sonntag (Ortszeit) vor, eine neue "Diktatur" aufzubauen und kritisierten die Unterstützung seiner Regierung durch die USA. Die Proteste in dem bitterarmen Karibikstaat blieben weitgehend friedlich, vereinzelt setzte die Polizei jedoch Tränengas und Gummigeschosse gegen Demonstranten ein.
Haaland nimmt Mitspieler in die Pflicht
Torjäger Erling Haaland von Borussia Dortmund hat vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Sevilla am Mittwoch (21.00 Uhr) seine Mitspieler in die Pflicht genommen. "Wir müssen einfach versuchen, den Matchplan einzuhalten, den wir vor dem Spiel bekommen, und uns daran halten. Wir bekommen diesen Plan, weil der Trainer glaubt, dass wir mit diesem Plan gegen die Mannschaft, gegen die wir antreten, gewinnen können. Wir müssen uns einfach daran halten und versuchen, die Leistung zu zeigen", sagte der Norweger im Sky-Interview.
RB-Coach Nagelsmann erwartet Liverpools zweites Gesicht
Trainer Julian Nagelsmann von Fußball-Bundesligist RB Leipzig erwartet für das Champions-League-Duell am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) mit dem FC Liverpool ein anderes Gesicht des englischen Meisters als zuletzt in der Premier League. Trotz drei Niederlagen der Reds in Folge sieht Nagelsmann die Mannschaft des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp "nicht in der Mega-Krise", wie der 33-Jährige vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse in Budapest in einem Interview mit dem Fachmagazin kicker meinte: "Sie werden gegen uns sicherlich stabil auftreten."
DSV-Biathleten: "Wir haben schon noch was vor"
Nach den historischen Enttäuschungen in Sprint und Verfolgung wollen die deutschen Männer bei der Biathlon-WM in Pokljuka den Reset-Knopf drücken und im Einzel angreifen. "Das muss man abschütteln. Jetzt geht es in die zweite Hälfte der WM. Wir haben schon noch was vor und wollen die WM nicht über uns ergehen lassen", sagte Routinier Arnd Peiffer vor dem Rennen über 20 km am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport).
Rosberg: Vettel bleibt bei Aston Martin "einer der Besten aller Zeiten"
Für den früheren Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg ist Sebastian Vettel mit dem Abschied von Ferrari ein Befreiungsschlag gelungen. Der viermalige Champion aus Heppenheim habe "eine Veränderung gebraucht. Er war bei Ferrari in einer negativen Spirale drin", sagte Rosberg im Interview mit der Augsburger Allgemeinen: "Bei Aston Martin wird er wieder der Held sein und gefeiert werden. Er ist ja nach wie vor einer der Besten aller Zeiten."
Pfannenstiel will keinen "abgehalfterten Superstar"
Der frühere Bundesliga-Funktionär Lutz Pfannenstiel hat als Sportdirektor von St. Louis City kein Interesse an europäischen Fußballprofis, die ihre Karriere in den USA ausklingen lassen wollen. "Hier stehen die Mannschaft und die Begeisterungsfähigkeit viel weiter oben als ein abgehalfterter Superstar", sagte der 47-Jährige dem Nachrichtenportal t-online.
"Lichtblicke des Jahres 2020": Fans küren Gehaltsverzicht als "Sportliche Fairness" zum Gewinner
Deutschlands Fußball-Fans haben sich beeindruckt gezeigt, dass Spieler und Funktionäre der deutschen Profiklubs während der Corona-Pandemie auf Teile ihres Gehalts verzichtet haben, um die wirtschaftlichen Engpässe besser zu überwinden. In einer repräsentativen Umfrage der Voting-App FanQ in Kooperation mit dem "FC Play-Fair!" und dem Sport-Informations-Dienst (SID) mit mehr als 1000 Teilnehmern wurde diese Initiative in der Kategorie "Sportliche Fairness" mit 50,4 Prozent zum Gewinner gekürt.
Australian Open: Medwedew ohne Mühe
Der Russe Daniil Medwedew surft weiter auf einer Erfolgswelle. Der 25 Jahre alte Sieger der ATP Finals ließ dem ungesetzten US-Amerikaner Mackenzie McDonald keine Chance, setzte sich mit 6:4, 6:2, 6:3 durch und steht zum ersten Mal im Viertelfinale der Australian Open. Medwedew könnte nun auf seinen Landsmann Andrej Rublew treffen.
Mehr als 4400 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 4400 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 4426 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.338.987.
Australian Open: Pegula schaltet Switolina aus
Die US-Amerikanerin Jessica Pegula ist zum ersten Mal in ihrer Karriere in ein Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers eingezogen. Die 26-Jährige schaltete im Achtelfinale der Australian Open überraschend die an Position fünf gesetzte Jelina Switolina 6:4, 3:6, 6:3 aus. Switolina gehörte zum erweiterten Kreis der Titelfavoritinnen.
Demonstranten in Myanmar trotzen verstärkter Militärpräsenz
In Myanmar haben die Menschen ihren Protest gegen die Militärmachthaber trotz Panzer in den Straßen und weiterer Einschüchterungsversuche der Armee fortgesetzt. "Die Menschen gehen auf die Straße und es ist ihnen egal, ob sie festgenommen oder erschossen werden", sagte der Demonstrant Nyein Moe am Montag in Rangun. Die Demokratiebewegung fordert unter anderem die Freilassung der abgesetzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, die nach Angaben ihres Anwalts noch diese Woche vor Gericht aussagen soll.
Demonstranten in Myanmar trotzen massiver Militärpräsenz
Trotz der verstärkten Militärpräsenz mit Panzern auf den Straßen von Myanmar hat die Demokratiebewegung in dem südostasiatischen Land den Protest gegen den Militärputsch vor zwei Wochen fortgesetzt. "Die Menschen gehen auf die Straße und es ist ihnen egal, ob sie festgenommen oder erschossen werden", sagte der 46-jährige Demonstrant Nyein Moe am Montag in Rangun. Die Demonstranten fordern unter anderem die Freilassung der abgesetzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, deren Untersuchungshaft ihrem Anwalt zufolge bis Mittwoch verlängert wurde.
Erneut Demonstrationen gegen Militärputsch in Myanmar
Zwei Wochen nach dem Militärputsch in Myanmar haben am Montag erneut Menschen in mehreren Städten des Landes gegen die Armee protestiert. Die Militärführung ließ in der Nacht zu Montag das Internet für mehrere Stunden abschalten und schickte in der Wirtschaftsmetropole Rangun Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge auf die Straßen, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Die Botschafter der USA, Großbritanniens und der EU forderten in einer gemeinsamen Erklärung, keine Gewalt gegen die Protestierenden anzuwenden.
Vater von US-Rapperin Nicki Minaj von Auto überfahren und getötet
Der Vater der US-Rapperin Nicki Minaj ist in der Nähe von New York von einem Auto überfahren und getötet worden. Der 64-jährige Robert Maraj war am Freitag um 18.15 Uhr Ortszeit (00.15 MEZ) entlang einer Straße in Mineola auf Long Island gelaufen, als er von einem Auto erfasst wurde, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Fahrer sei vom Unfallort geflüchtet.
Mehrheit für Unabhängigkeitsbefürworter bei Regionalwahl in Katalonien
Bei der Regionalwahl in der spanischen Region Katalonien haben die Unabhängigkeitsbefürworter am Sonntag ihre Mehrheit ausgebaut. Drei Parteien, die für die Loslösung von Madrid eintreten, konnten nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen mit 74 von 135 Sitzen im Regionalparlament rechnen. Die Sozialisten, die gegen eine Abspaltung der Region im Nordosten des Landes sind, erhielten demnach mit mehr als 23 Prozent die meisten Stimmen und können mit 33 Sitzen rechnen.
Grünen-Spitze bekennt sich im Grundsatz zu Einfamilienhaus
Die Grünen-Spitze hat sich gegen den Eindruck verwahrt, die Partei sei grundsätzlich gegen den Bau von Einfamilienhäusern. "Das Einfamilienhaus gehört zum Ensemble der Wohnmöglichkeiten in Deutschland", stellte Grünen-Chef Robert Habeck am Montag klar. Je nachdem, wie die Kommunen die Wohngebiete auswiesen, "wird es auch in Zukunft dazu gehören". Die Debatte hatte sich an Äußerungen von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter entzündet.
Erdrutschsieg für Partei von Ex-Ministerpräsident Kurti bei Wahl im Kosovo
Die links-nationalistische Oppositionspartei Vetevendosje ("Selbstbestimmung") hat die vorgezogenen Parlamentswahlen im Kosovo ersten Ergebnissen zufolge mit einem Erdrutschsieg gewonnen. Nach Auszählung von 80 Prozent der Wahlzettel lag sie bei 48 Prozent der Stimmen, wie die Zentrale Wahlkommission am Sonntagabend mitteilte. Die Partei unter ihrem Vorsitzenden Albin Kurti lag damit deutlich vor den Zweit- und Drittplatzierten, die 17 und 13 Prozent der Stimmen erhielten.
Inter dank Lukaku neuer Serie-A-Spitzenreiter
Inter Mailand hat in der italienischen Fußball-Meisterschaft den AC Mailand an der Tabellenspitze abgelöst. Dank eines Doppelpacks seines belgischen Starstürmers Romelu Lukaku besiegte das Team von Ex-Nationaltrainer Antonio Conte Lazio Rom 3:1 (2:0) und nutzte damit die unerwartete 0:2-Pleite des Lokalrivalen einen Tag zuvor bei Abstiegskandidat Spezia Calcio.
Unabhängigkeitsbefürworter bauen Mehrheit bei Regionalwahl in Katalonien aus
Bei der Regionalwahl in der nordostspanischen Region Katalonien haben die Unabhängigkeitsbefürworter am Sonntag eilergebnissen zufolge ihre Mehrheit ausgebaut. Drei Parteien, die für die Loslösung von Madrid eintreten, konnten nach Auszählung von rund 75 Prozent der Stimmen mit 74 Sitzen in dem 135-köpfigen Regionalparlament rechnen. Die Sozialisten, die gegen eine Abspaltung sind, erhielten demnach mehr als 23 Prozent der Stimmen, sie können mit 33 Sitzen rechnen.
Prinz Harry und Meghan erwarten ihr zweites Kind
Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan erwarten ihr zweites Kind. Das teilte ein Sprecher des Paars am Sonntagabend britischen Medien mit. "Wir können bestätigen, dass Archie ein großer Bruder wird", sagte der Sprecher über den Erstgeborenen des Paars. "Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind überglücklich, dass sie ihr zweites Kind erwarten", fügte er hinzu. Meghan hatte nach eigenen Angaben im Juli eine Fehlgeburt erlitten.
0:0 in Wolfsburg: VfL bleibt Gladbachs Angstgegner
Für Borussia Mönchengladbach bleibt die Volkswagen-Arena ein schwieriges Pflaster. Trotz einer starken Leistung kam der Bundesliga-Siebte beim VfL Wolfsburg über ein 0:0 nicht hinaus und wartet nun bereits seit fast 18 Jahren auf einen Sieg bei den Niedersachsen.
Prognosen: Oppositionspartei Vetevendosje liegt bei Parlamentswahl im Kosovo vorn
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Kosovo zeichnet sich ein Sieg der links-nationalistischen Oppositionspartei Vetevendosje ("Selbstbestimmung") ab. Wie aus am Sonntagabend nach Schließung der Wahllokale veröffentlichten Prognosen hervorgeht, erhielt die Partei unter ihrem Vorsitzenden Albin Kurti bis zu 53 Prozent der Stimmen. Bei den von vier Fernsehsendern veröffentlichten Nachwahlbefragungen liegt sie zwischen 41 und 53 Prozent.
Leere Straßen zu Karnevalshöhepunkt am Rosenmontag erwartet
Wie nur wenige Male in der deutschen Nachkriegsgeschichte bleiben die Straßen am diesjährigen Rosenmontag leer. Wegen der Corona-Pandemie sagten die Narren- und Jeckenhochburgen im Rheinland und in Rheinhessen ihre traditionellen Umzüge zum Höhepunkt der Karnevalszeit frühzeitig ab. In Köln rollt stattdessen ein Puppenzug mit Persiflagewagen im Kleinformat durch das Karnevalsmuseum. "Der ausgefallenste Zoch" wird ab 14.00 Uhr im Westdeutschen Rundfunk übertragen.
Biden ruft US-Kongress zu Verschärfung von Waffenrecht auf
US-Präsident Joe Biden hat sich anlässlich des Jahrestags eines der schlimmsten Schulmassaker in der US-Geschichte für eine Verschärfung des Waffenrechts ausgesprochen. "Diese Regierung wird nicht die nächste Massenschießerei abwarten, bis sie diese Forderung beherzigt", sagte er am Sonntag in Washington. Er appellierte an den Kongress, eine "vernünftige" Waffenreform auf den Weg zu bringen. Biden forderte Hintergrundüberprüfungen "für alle Waffenverkäufe" und ein Verbot von Sturmgewehren und Magazinen mit hoher Kapazität.
Eisenbichler und Geiger enttäuschen bei WM-Härtetest - Granerud siegt
Die deutschen Skisprung-Stars Markus Eisenbichler und Karl Geiger haben beim WM-Härtetest in Zakopane gründlich enttäuscht. Weltmeister Eisenbichler (Siegsdorf) kam am Sonntag beim elften Saisonsieg des Norwegers Halvor Egner Granerud als bester DSV-Adler nicht über Rang zwölf hinaus. Der WM-Zweite Geiger (Oberstdorf) belegte sogar nur den 22. Rang.
Großbritannien bereitet nächste Phase der Impfkampagne vor
Die britischen Behörden haben am Sonntag Vorbereitungen für die nächste Phase der landesweiten Corona-Impfkampagne getroffen. Ab Montag sollen alle 65- bis 69-Jährigen sowie Risikopatienten geimpft werden. In der ersten Phase war insgesamt 15 Millionen Menschen der am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen die erste Impfdosis verabreicht worden. Premierminister Boris Johnson sprach in einer Videobotschaft auf Twitter von einem "bedeutenden Meilenstein" und einer "außergewöhnlichen Leistung".
Wieder Silva: Frankfurt untermauert Champions-League-Ambitionen
Eintracht Frankfurt hält mit einer historischen Saison weiter Kurs auf die Königsklasse. Die Hessen bezwangen den 1. FC Köln nach erneut starker Vorstellung hochverdient mit 2:0 (0:0) und eroberten einen Champions-League-Platz zurück. 39 Punkte nach 21 Spieltagen sind für die Eintracht Vereinsrekord, auch vier Siege in den ersten vier Rückrundenspielen gab es zuvor noch nie.
Friedrich gewinnt auch im Vierer WM-Gold
Bob-Rekordweltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat bei der Heim-WM in Altenberg auch im Vierer triumphiert. Der Doppel-Olympiasieger machte zum Abschluss der Weltmeisterschaft im großen Schlitten sein bereits viertes WM-Double in Serie perfekt - das schaffte keiner vor ihm.
Ethikratsvorsitzende befürwortet Sanktionen gegen Impf-Vordrängler
Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, befürwortet Sanktionen gegen Impf-Vordrängler. Verstöße gegen die rechtlich festgelegte Reihenfolge beim Impfen gegen das Coronavirus zerstörten "das Vertrauen in das ganze Vorgehen", sagte Buyx der Sendung "ZDF heute" am Sonntag.
Spaziergänger finden Toten im Eis des Flusses Wümme
Spaziergänger haben am Sonntag im niedersächsischen Rotenburg einen Toten im Eis des Flusses Wümme gefunden. Nach Polizeiangaben lag der Leichnam unterhalb einer Brücke. Zwei Männer entdeckten zunächst einen Teil einer Jacke, der aus dem Eis ragte. Beim näheren Hinsehen erkannten sie dann, dass im Eis ein menschlicher Körper eingefroren war und alarmierten die Polizei.
Biathletinnen verpassen erste WM-Medaille erneut knapp
Die deutschen Biathletinnen um Franziska Preuß und Denise Herrmann haben die erste Medaille bei der WM in Pokljuka erneut knapp verpasst. Preuß landete in der Verfolgung über 10 km am Sonntag auf dem fünften Platz, direkt vor der starken Vanessa Hinz, Herrmann wurde Achte. Den Sieg und damit die dritte Goldmedaille bei den Titelkämpfen in Slowenien sicherte sich die Norwegerin Tiril Eckhoff.
Argentiniens Ex-Präsident Carlos Menem ist tot
Der frühere argentinische Präsident Carlos Menem ist am Sonntag im Alter von 90 Jahren gestorben. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Telam und anderer Medien starb er in einer Klinik in Buenos Aires. Menem war von 1989 bis 1999 Präsident des lateinamerikanischen Landes. Bis zu seinem Tod war er als Senator tätig, in den vergangenen Monaten wurde er mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert.