Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD
Pogacar zum fünften Mal Tour-Sieger - Van der Poel siegt in Paris
Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert
Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen
Politik
CDU-Politiker Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden
Der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Steffen Bilger (CDU), soll neuer Bundesverkehrsminister werden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) werde Bilger für die Nachfolge des bisherigen Ministers Patrick Schnieder (CDU) vorschlagen, erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Sonntagabend in Berlin. In einem Telefonat habe der Kanzler Schnieder für die geleistete Arbeit gedankt und sein "Bedauern" darüber ausgedrückt, "dass der Amtswechsel wegen unvorhergesehener Umstände nicht wie geplant kommuniziert werden konnte".
Politik
"Unwürdig": Minister Schnieder wirft nach Wirbel um Kabinettsumbildung hin
Mit einer Kabinettsumbildung hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen Neustart seiner Regierung markieren wollen - stattdessen ist die Bundesregierung in eine neue Krise gestürzt. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) kündigte am Sonntagabend an, den Kanzler um seine Entlassung zu bitten. Er begründete dies mit dem "unwürdigen Zustand", den die Umstände der Kabinettsumbildung für ihn herbeigeführt hätten. Wegen der Panne bei der Regierungsumbildung war Merz am Wochenende auch CDU-intern kritisiert worden - ihm wurden "Dilettantismus" und schlechte Kommunikation zur Last gelegt.
Letzte Nachrichten
Söder mahnt vor Corona-Impfgipfel Planbarkeit und Verlässlichkeit an
Vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erneut Verlässlichkeit und Planbarkeit bei den Impfungen gegen das Coronavirus angemahnt. "Wir müssen wissen, wann welche Impfmengen kommen", sagte Söder am Montag vor einer Sitzung des CSU-Parteivorstands. Es sei "besser mehr und schneller als später und weniger" Impfstoff zu haben.
Mehr als 5500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 5500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagvormittag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 5608 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.221.971. Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der neuen Ansteckungsfälle 6729 betragen.
Debatte über Verkauf von Staatsbeteiligungen zu Corona-Finanzierungen
Der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ins Spiel gebrachte Verkauf staatlicher Unternehmensanteile in der Corona-Krise hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Altmaier warte "mit dem ältesten Hut der Konservativen auf", sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans am Montag den Zeitungen der Funke Mediengruppe und kritisierte die Union für ihre "Privatisierungsideologie". Von Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erhielt Altmaier dagegen Zustimmung für seinen Plan.
Medien: Messi soll Treuebonus von 39 Mio. Euro erhalten
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi kann sich beim FC Barcelona am 15. Juli offenbar auf einen Treuebonus von 38.964.977,50 Euro freuen. Dies berichtet die Tageszeitung El Mundo Deportivo. Interessanterweise läuft der Vertrag des 33 Jahre alten Argentiniers, der seit 2003 und damit schon als Jugendlicher bei den Katalanen spielte, am 30. Juni dieses Jahres aus.
Mehr als 5300 Festnahmen bei Protesten in Russland
Bei den landesweiten Protesten gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin sind nach Angaben der Nichtregierungsorganisation OVD-Info mehr als 5300 Demonstranten festgenommen worden. Allein in der Hauptstadt Moskau seien 1800 Anhänger des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny von der Polizei festgesetzt worden, erklärte OVD-Info am Montag. Bei der großen Kundgebung in St. Petersburg kam es demnach zu fast 1200 Festnahmen.
Zwei Tote bei Schießerei in Wiesbadener Innenstadt
Bei einer Schießerei in Wiesbaden sind in der Nacht zum Montag ein Mann und eine Frau getötet worden. Eine weitere Frau wurde schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher in der hessischen Landeshauptstadt sagte. Der Vorfall ereignete sich demnach auf offener Straße in der Innenstadt. Erste Ermittlungen deuteten auf einen familiären Hintergrund hin.
Tarifvertrag in der Altenpflege unter Dach und Fach
Die Einkommen in der Altenpflege gelten als viel zu gering - jetzt sollen sie deutlich steigen: Die Gewerkschaft Verdi einigte sich nach Angaben vom Montag mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) auf letzte Details eines Tarifvertrags. Demnach sollen die Mindeststundenentgelte bis Mitte 2023 um 25 Prozent steigen. Der mit dem BVAP konkurrierende Arbeitgeberverband Pflege kündigte allerdings Klage gegen den Tarifvertrag an.
Einigung auf letzte Details beim Tarifvertrag für die Altenpflege
Beschäftigte in der Altenpflege sollen in den nächsten Jahren deutlich mehr Lohn bekommen als bisher. Die Gewerkschaft Verdi einigte sich nach Angaben vom Montag mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) auf die letzten Details eines Tarifvertrags für die Branche. Demnach wurden bis Mitte 2023 Lohnsteigerungen von 25 Prozent im Vergleich zum jetzigen Pflegemindestlohn ausgehandelt.
EU verurteilt Staatsstreich in Myanmar
Führende EU-Politiker haben sich wegen des Staatsstreichs des Militärs in Myanmar hinter die abgesetzte Zivilregierung gestellt. "Ich verurteile den Putsch in Myanmar aufs Schärfste", erklärten Ratspräsident Charles Michel und Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag jeweils im Kurzbotschaftendienst Twitter. Beide forderten die Freilassung der Festgenommenen und den Respekt der Parlamentswahlen vom November.
18 Berliner Wohnhäuser nach Wassereinbruch in Baugrube geräumt
Nach einem Wassereinbruch in eine Baugrube haben die Bewohner von 18 Häusern in Berlin in der Nacht zum Montag bei eisigen Temperaturen ihre Wohnungen verlassen müssen. Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, waren insgesamt etwa 300 Wohnungen betroffen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Polizei und Katastrophenschutz waren im Einsatz. Für die Betroffenen wurde unter anderem ein Bus bereitgestellt, um sich aufzuwärmen.
500 Millionen Liter Bier weniger
Historisches Tief beim Bierabsatz: Abgesagte Großveranstaltungen und geschlossene Kneipen haben die deutschen Brauereien in der Corona-Krise empfindlich getroffen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, wurden 2020 insgesamt 8,7 Milliarden Liter Bier abgesetzt - das sind 5,5 Prozent oder 508,2 Millionen Liter weniger als im Jahr zuvor. Der Deutsche Brauer-Bund erklärte, die Lage sei "dramatisch und in der Nachkriegszeit ohne Beispiel".
Deutsche tranken im Coronajahr deutlich weniger Bier
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Bier getrunken. Kneipen und Bars hatten wochenlang geschlossen, Großveranstaltungen fielen aus - der Absatz der Brauereien ging daher um 5,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Deutsche Brauer-Bund erklärte, die Lage sei "dramatisch und in der Nachkriegszeit ohne Beispiel".
Woidke gegen staatliche "Zwangsmaßnahmen" bei Impfstoffproduktion
Vor dem Corona-Impfgipfel an diesem Montag hat Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) Forderungen nach direkten Eingriffen des Staates in die Produktionsprozesse zurückgewiesen. Es sei "nicht nötig, Zwangsmaßnahmen einzuleiten", sagte er am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Er könne auch nicht erkennen, dass solche Maßnahmen "mehr Impfstoff bringen". Politik und Hersteller sollten sich zusammensetzen und gemeinsam überprüfen, was erforderlich ist.
Gutes Jahr für den Online-Handel - für Modehändler eine "Katastrophe"
Ein "Jahr der Extreme" liegt hinter dem deutschen Einzelhandel: Für Unternehmen aus den Bereichen Online-Handel und Lebensmittel war es ein "gutes Jahr", bei Möbeln und Baumärkten lief es besser als erwartet, für die meisten Modehändler hingegen war es eine "Katastrophe", wie am Montag der Handelsverband Deutschland (HDE) zusammenfasste. Laut Statistik wuchs der Umsatz des Einzelhandels insgesamt preisbereinigt um 3,9 Prozent zum Vorjahr.
Einzelhandelsumsatz steigt im Coronajahr um fast vier Prozent
Der Umsatz des Einzelhandels ist im vergangenen Jahr um fast vier Prozent gestiegen - die Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen sind aber enorm. 2020 setzte der Einzelhandel in Deutschland preisbereinigt 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Gute Geschäfte machten vor allem der Online-Handel und der Handel mit Lebensmitteln und Getränken. Mode- und Schuhläden und auch Kaufhäuser dagegen büßten Umsatz ein.
Bundesregierung hält an Nord Stream 2 fest - Frankreich fordert Baustopp
Die Bundesregierung hält trotz der französischen Forderung nach einem Ende von Nord Stream 2 an dem umstrittenen deutsch-russischen Pipeline-Projekt fest. Die Bundesregierung habe in den vergangenen Tagen "betont, dass sich ihre grundsätzliche Haltung nicht geändert hat", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Montag in Berlin. Der französische Europa-Staatssekretär Clément Beaune hatte zuvor mit Blick auf das Vorgehen der russischen Behörden gegen die Opposition zu einem Stopp des Vorhabens aufgerufen.
Frankreich fordert Stopp des Pipelineprojekts Nord Stream 2
Vor dem Hintergrund der Inhaftierung von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat Frankreich die Bundesregierung zur Beendigung des umstrittenen Pipelineprojekts Nord Stream 2 mit Russland aufgerufen. "Wir haben immer gesagt, dass wir die größten Bedenken zu dem Projekt in diesem Kontext haben", sagte Europa-Staatssekretär Clément Beaune am Montag dem Radiosender France Inter. Auf die Frage, ob Frankreich einen Stopp von Nord Stream 2 befürworte, antwortete Beaune: "Wir haben das in der Tat bereits gesagt."
Tennis: Siegemund weiter, Petkovic und Koepfer ausgeschieden
Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund hat in Melbourne bei ihrer Rückkehr auf den Tennisplatz nach 14-tägiger Corona-Quarantäne einen knappen Sieg eingefahren. Die 32-Jährige gewann ihr Erstrunden-Match gegen die Rumänien Monica Niculescu 7:5, 6:4.
Ifo: Zahl der Kurzarbeiter im Januar um fast 20 Prozent gestiegen
Die Zahl der Kurzarbeiter ist im Januar Schätzungen des Münchner Ifo-Instituts zufolge um knapp 20 Prozent gestiegen. Im vergangenen Monat waren 2,6 Millionen Menschen auf Kurzarbeit, im Dezember waren es 2,2 Millionen Menschen, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag mitteilte. Der Anteil der Kurzarbeitenden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt stieg damit von 6,6 Prozent im Dezember auf 7,8 Prozent.
Biontech verspricht 75 Millionen mehr Impfdosen für EU im zweiten Quartal
Vor dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern hat das deutsche Pharmaunternehmen Biontech die Lieferung von bis zu 75 Millionen mehr Impfdosen seines Corona-Vakzins für die Europäische Union im zweiten Quartal versprochen. Der Impfstoffentwickler verpflichte sich zur Auslieferung der versprochenen Impfstoffmenge im ersten Quartal und "bis zu 75 Millionen Dosen zusätzlich im zweiten Quartal an die EU", schrieb Sierk Poetting, CFO und COO von Biontech, in einer Erklärung des Unternehmens am Montag.
Drama: Wagner und Bonga gewinnen mit den Wizards gegen Nets
Die deutschen Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit den Washington Wizards in einem dramatischen Spiel für eine Überraschung gesorgt. Beim 149:146 gegen die Brooklyn Nets drehten die Wizards um Russell Westbrook mit sechs Punkten in den letzten 8,1 Sekunden die Partie noch.
UN-Generalsekretär Guterres verurteilt Festnahme von Suu Kyi
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Festnahme der De-facto-Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, und anderer dortiger Spitzenpolitiker durch das Militär scharf verurteilt. Damit werde dem demokratischen Reformprozess in dem südostasiatischen Land ein "schwerer Schlag" versetzt, erklärte Guterres’ Sprecher Stephane Dujarric in der Nacht zum Montag (Ortszeit) am UN-Hauptquartier in New York.
Draisaitl mit Sechs-Punkte-Spiel auf Gretzkys Spuren
Eishockey-Topstar Leon Draisaitl hat mit dem ersten Sechs-Punkte-Spiel seiner NHL-Karriere für ein neues Highlight gesorgt. Deutschlands Sportler des Jahres steuerte beim 8:5 seiner Edmonton Oilers gegen die Ottawa Senators sechs Vorlagen bei und verpasste im ersten Duell mit Jungstar Tim Stützle den NHL-Rekord nur knapp.
NHL: Draisaitl mit Sechs-Punkte-Spiel auf Gretzkys Spuren
Eishockey-Topstar Leon Draisaitl hat mit dem ersten Sechs-Punkte-Spiel seiner NHL-Karriere für ein Highlight gesorgt. Deutschlands Sportler des Jahres steuerte beim 8:5 seiner Edmonton Oilers gegen die Ottawa Senators sechs Vorlagen bei und verpasste im ersten Duell mit Jungstar Tim Stützle den NHL-Rekord nur knapp. Erst viermal waren einem Spieler der nordamerikanischen Profiliga sogar sieben Assists in einem Spiel gelungen, allein dreimal Superstar Wayne Gretzky - zuletzt 1986, ebenfalls für die Oilers.
Corona: Gasly als sechster Formel-1-Pilot positiv getestet
Pierre Gasly ist als sechster Formel-1-Pilot positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Franzose vom Rennstall AlphaTauri fühlt sich nach eigenen Angaben "okay. Ich werde meinen Trainingsplan in der häuslichen Isolation weiter befolgen". Das teilte Gasly bei Twitter mit.
Prinz William: Rassistische Beschimpfungen von Fußballstars "müssen aufhören"
Die rassistischen Attacken auf schwarze Premier-League-Stars haben im Fußball-Mutterland England Prinz William auf den Plan gerufen. Auch in seiner Funktion als Präsident des nationalen Verbandes FA forderte der Sohn des britischen Thronfolgers Prinz Charles besonders von den Betreibern der Social-Media-Plattformen mehr Entschlossenheit bei der Bekämpfung fremdenfeindlicher Beleidigungen.
Das SID-Kalenderblatt am 1. Februar: Deutschland wird Handball-Europameister
Oft war die Goldene Generation um Henning Fritz, Christian Schwarzer und Daniel Stephan schon knapp dran gewesen, doch der erste große Titel ließ bis 2004 auf sich warten. Am 1. Februar setzte sich die Mannschaft von Trainer Heiner Brand durch ein 30:25 im Finale gegen Gastgeber Slowenien erstmals die europäische Handball-Krone auf.
Müller: "Beim FC Bayern ist immer die Lupe drauf"
Thomas Müller sieht in der großen Konkurrenz und der besonderen Beobachtung bei Bayern München die Hauptgründe für die großen Erfolge des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Jeder einzelne Spieler muss da sich und der Außenwelt zeigen, dass er dieses Niveau gehen kann. Darin besteht der Antrieb: Man will das Gefühl haben, dass man zu den Besten gehört und besser ist als alle, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben", sagte Müller im kicker-Interview.
Israel verlängert erneut seinen Corona-Lockdown
Israel hat seinen Corona-Lockdown erneut verlängert. Die Maßnahmen gelten nun vorerst bis kommenden Freitagabend, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und das Gesundheitsministerium am Sonntag nach einer Kabinettssitzung mitteilten. Die Restriktionen wären ohne die Verlängerung am Sonntag um Mitternacht abgelaufen.
Trump baut sein Anwaltsteam für Impeachment-Verfahren um
Weniger als anderthalb Wochen vor Beginn seines neuen Impeachment-Prozesses hat der frühere US-Präsident Donald Trump sein Anwaltsteam neu aufgestellt. An die Spitze des Teams berief er David Schoen and Bruce Castor, wie der Ex-Präsident am Sonntag mitteilte. Beide Juristen seien der Auffassung, dass das Verfahren wegen Anstiftung zum Aufruhr verfassungswidrig sei, betonte Trump.
Militär in Myanmar reißt Macht an sich und nimmt Aung San Suu Kyi fest
Nach einem Zerwürfnis zwischen Zivilregierung und Militär hat die Armee in Myanmar in einem Staatsstreich die Macht an sich gerissen und De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi festgenommen. Die Streitkräfte erklärten am Montag, sie hätten die Kontrolle über das Land übernommen, und riefen einen einjährigen Notstand aus. Zuvor waren die Freiheitsikone Suu Kyi und Präsident Win Myint vom Militär festgenommen worden, wie die Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) mitteilte. Regierungen weltweit verurteilten den Staatsstreich.
Neue Proteste in Brasilien gegen Bolsonaro wegen Corona-Lage
In mehreren brasilianischen Städten haben erneut Demonstrationen gegen Präsident Jair Bolsonaro wegen der dramatischen Corona-Lage stattgefunden. Im Zentrum der Hauptstadt Brasília versammelten sich am Sonntag etwa 200 Demonstranten. Auf Schildern forderten Protestierende ein Amtsenthebungsverfahren gegen Bolsonaro. Langsam vorbeifahrende Autofahrer hupten als Zeichen der Zustimmung.