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EMA-Vertreter sieht Zusammenhang zwischen Astrazeneca-Impfung und Thrombosen
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt vor Suchtrisiko durch Belastung in der Pandemie
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist darauf hin, dass durch die Pandemie hervorgerufene psychische Belastungen das Risiko für Suchterkrankungen erhöhen. Die veränderten Lebensbedingungen seien für viele Menschen eine "enorme Herausforderung", die Ängste hervorrufen könne. Es sei wichtig, eine sich verändernde seelische Verfassung früh zu erkennen, teilte die Behörde am Dienstag anlässlich des Weltgesundheitstags am Mittwoch mit.
Opferbilanz von Fährunglück in Bangladesch weiter auf 34 Tote gestiegen
Nach dem Fährunglück in Bangladesch ist die Zahl der Toten weiter auf mehr als 30 gestiegen. Nach der Entdeckung von sechs weiteren Leichen seien nun 34 Opfer zu beklagen, teilten die Behörden am Dienstag mit. Mindestens zwei Menschen würden noch vermisst, sagte ein Behördenvertreter unter Berufung auf die Aussagen von Angehörigen.
Mars-Hubschrauber "Ingenuity" hat erste Nacht allein auf dem Mars gut überstanden
Der Mini-Helikopter "Ingenuity" hat seine erste Nacht allein auf der Marsoberfläche heil überstanden. Dies sei ein "großer Meilenstein" für den kleinen Helikopter, erklärte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag (Ortszeit). Auf dem Mars kann es nachts bis zu minus 90 Grad kalt werden. "Ingenuity" muss mit seinem batteriebetriebenen Heizsystem seine elektrischen Komponenten vor Frost schützen.
Neuseeland und Australien öffnen Quarantäne-freien Reisekorridor
Die beiden weitgehend Corona-freien Länder Neuseeland und Australien erlauben ab Mitte April wieder Reisen zwischen beiden Ländern ohne Quarantäne. Der Reisekorridor trete in der Nacht zum 19. April in Kraft, sagte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern am Dienstag. Neuseeland folgt damit Australien, das Neuseeländer bereits seit einem halben Jahr in bestimmte Bundesstaaten einreisen lässt, ohne dass sie in Quarantäne müssen.
Mehrere Menschen in Niedersachsen von Flut auf Bohrinsel eingeschlossen
Im niedersächsischen Dyksterhusen sind am späten Ostermontag mehrere Menschen von der Flut überrascht und vom Wasser auf einer Bohrinsel eingeschlossen worden. Trotz der steigenden Wassermassen hatte ein Pärchen versucht, mit dem Auto zum Festland zu gelangen, wie die Feuerwehr in Ditzum am Dienstag erklärte. Der Wagen blieb demnach im Wasser stehen, das Pärchen konnte sich zurück auf die Plattform der Bohrinsel retten.
Experten empfehlen Abriss von berühmtem Silo am Beiruter Hafen nach Explosion
Die bei der gewaltigen Explosion im Beiruter Hafen im vergangenen August beschädigten Getreidesilos müssen einem Bericht zufolge teilweise abgerissen werden, um einen Einsturz zu verhindern. Das Bauwerk sei instabil und die tragenden Betonpfosten schwer beschädigt, erklärte die Schweizer Firma Amann Engineering in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Das Unternehmen, das das Gebäude mit Laser-Technologie untersucht hatte, bezeichnete den am stärksten beschädigten Teil der Silos als "instabile Struktur" und empfahl einen Neubau an anderer Stelle.
Mehr als 150 Tote durch Sturzfluten und Erdrutsche in Indonesien und Osttimor
Nach den verheerenden Sturzfluten und Erdrutschen in Indonesien und Osttimor ist die Zahl der Toten auf mehr als 150 gestiegen. Mindestens 157 Menschen seien ums Leben gekommen, teilten die Behörden beider Länder am Dienstag mit. Dutzende weitere würden noch vermisst, tausende Menschen seien obdachlos geworden.
Knapp 6900 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 6885 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 90 weitere Todesfälle gemeldet. Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages mehr als 9500 Neuinfektionen verzeichnet.
Meteorologiebehörde: Weitere Felsspalte nach Vulkanausbruch in Island
Mehr als zwei Wochen nach seinem Ausbruch hat sich in einem Vulkan in Island eine neue Felsspalte aufgetan. Die rund 200 Meter lange Spalte sei etwa einen Kilometer von der Stelle entfernt, an welcher der Vulkan zuerst ausgebrochen sei, teilte die isländische Meteorologiebehörde (IMO) am Montag mit. Im Fernsehen war zu sehen, wie Lava aus der Felsöffnung sprudelte.
Experten schließen zweites Leck in undichtem Abwasserbecken in Florida aus
Nach der Entdeckung einer undichten Stelle in einem Abwasserbecken in Florida haben Experten ein zweites Leck ausgeschlossen. Das Umweltministerium des US-Bundesstaats teilte am Montag (Ortszeit) mit, Techniker hätten die Situation geprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass es kein zweites Leck gebe. Zuvor hatte eine Drohne mit einer Infrarot-Kamera Hinweise auf einen zweiten Riss in der Plastikverkleidung des Abwasserbeckens Piney Point in der Tampa-Bucht am Golf von Mexko gemeldet.
Hinweise auf zweites Leck in undichtem Abwasserbecken in Florida
An einem undichten Abwasserbecken im US-Bundesstaat Florida gibt es möglicherweise ein zweites Leck. Eine Drohne mit einer Infrarot-Kamera habe Hinweise auf einen zweiten Riss in der Plastikverkleidung des Abwasserbeckens Piney Point in der Tampa-Bucht am Golf von Mexiko entdeckt, erklärte am Montag der Leiter der Behörde für öffentliche Sicherheit im Verwaltungsbezirk Manatee, Jake Saur. Die Informationen werden demnach nun von Technikern überprüft.
Harvey Weinstein legt Berufung gegen Verurteilung wegen Sexualverbrechen ein
Mehr als ein Jahr nach seiner Verurteilung wegen Sexualverbrechen ist der frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein in Berufung gegangen. In am Montag in New York eingereichten Gerichtsdokumenten erklären Weinsteins Anwälte, dem zu 23 Jahren Gefängnis verurteilten "Pulp Fiction"-Produzenten sei ein fairer Prozess verweigert worden.
Saudi-Arabien lässt nur Geimpfte und Genesene an Pilgerfahrt Umrah teilnehmen
Saudi-Arabien lässt vorerst nur noch Corona-Geimpfte und Genesene an der Pilgerfahrt Umrah teilnehmen. Das Ministerium für die Pilgerfahrten Hadsch und Umrah kündigte am Montag in Riad an, ab dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan nur noch "immunisierten Menschen" eine Genehmigung zur Teilnahme an der Umrah und an Gebeten in der Großen Moschee in Mekka und in der Prophetenmoschee in Medina auszustellen.
Johnson bestätigt Öffnung von Pubs und Restaurant in einer Woche
Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Öffnung der Außenbereiche von Pubs und Restaurants in England ab Montag kommender Woche bestätigt. Die ab dem 12. April vorgesehene zweite Phase der Corona-Lockerungen könne stattfinden wie geplant, kündigte Johnson am Montag bei einer Pressekonferenz an. "Ich werde selbst zu einem Pub gehen und vorsichtig, aber unwiderruflich ein Glas Bier an meine Lippen führen", witzelte Johnson.
Frau sticht obdachlosem Mann mit Messer in den Hals
Im Frankfurter Gallus-Viertel hat eine Frau am Samstagabend einen Mann durch einen Stich in den Hals lebensgefährlich verletzt. Die 27-Jährige sei mit dem 31-Jährigen, der obdachlos sei, in Streit geraten, teilte die Polizei am Montag mit. In dessen Verlauf habe sie ihn mit einem Messer in den Hals gestochen.
Bei Flucht vor Polizei von Balkon gestürzt
Beim Versuch, sich nach Verstößen gegen die Corona-Regeln vor der Polizei zu verstecken, ist ein 22-jähriger Mann im nordrhein-westfälischen Wipperfürth von einem Balkon gestürzt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, gehörte er zu einer Gruppe von vier Männern, die sich in einer Wohnung getroffen und mit viel Alkohol gefeiert hatten. Der Vorfall erreignete sich am Karfreitag.
Bar-Besitzer in Hongkong wegen Schließungen im Hungerstreik
Eine Gruppe von Bar-Besitzern in Hongkong ist aus Protest gegen die bereits seit Monaten andauernde Schließung ihrer Lokale in der Corona-Pandemie in einen symbolischen Hungerstreik getreten. Die viertägige Aktion begann am Sonntag auf einem Bürgersteig vor dem Hauptquartier der Lokalregierung der chinesischen Sonderverwaltungszone. An dem Protest beteiligen sich auch mehrere Eigentümer der beliebten Karaoke- und Mahjong-Bars. Mahjong ist ein traditionelles chinesisches Gesellschaftsspiel.
Kampfmittelräumdienst entschärft Weltkriegsbombe in Hamburg
Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist in der Nacht zu Montag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Ein Spaziergänger habe sie am Sonntag auf einem Sandhaufen auf einer Baustelle entdeckt, teilte die Feuerwehr mit. Sie sei dann durch Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft worden.
Biber verirrt sich in Parkhaus im Allgäu
In Kaufbeuren im Allgäu hat sich am Ostersonntag ein Biber in den vierten Stock eines Parkhauses verirrt. Die Polizei wurde alarmiert und rückte an. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass es sich um den bekannten "Stadtbiber" handelte, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Indien registriert erstmals mehr als 100.000 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden
Die Behörden in Indien haben erstmals 100.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Im am schwersten von der Pandemie betroffenen Bundesstaat Maharashtra wurden fast 60.000 Fälle in 24 Stunden gemeldet, wie die Behörden mitteilten. Bisher hatten nur die USA regelmäßig und Brasilien einmalig im März derart hohe Infektionszahlen gemeldet.
Frau stirbt nach Absturz auf vereistem Schneefeld im Allgäu
In der Nähe des bayerischen Ortes Immenstadt ist eine 53-Jährige bei einer Bergwanderung tödlich verunglückt. Sie sei am Sonntagmittag mit ihrem Mann vom Steineberg in Richtung Mittag unterwegs gewesen, teilte die Polizei Schwaben Süd/West am Montag mit. Beim Abstieg auf dem vereisten Schneefeld sei sie etwa 150 Meter in die Tiefe gestürzt.
Schiffer auf dem Main hält Polizisten bei Kontrolle an Bord fest
Der Fahrer eines niederländischen Frachtschiffs hat einen fränkischen Polizisten auf dem Main bei Großwallstadt mehr als eine Stunde lang nicht von Bord gelassen. Die Wasserschutzpolizei hatte bei einer Kontrolle am Freitag mehrere Verstöße festgestellt, weshalb ein Beamter an Bord ging, teilte die bayerische Polizei am Montag mit. Der Schiffsführer habe sich aber "unkooperativ" verhalten und wollte keine Dokumente vorzeigen.
Portugal öffnet Museen, Caféterrassen und Schulen wieder
In Portugal sind am Montag Museen, weiterführende Schulen und Außenbereiche von Cafés erstmals seit mehr als zwei Monaten wieder geöffnet worden. Allerdings gelten dabei nach Behördenangaben nach wie vor Einschränkungen. Pro Tisch dürfen Cafés demnach auf ihren Terrassen nur vier Gäste empfangen. Gruppensport in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt verboten, und die Museen müssen ihre Öffnungszeiten einschränken.
Mehr als hundert Tote durch Überschwemmungen in Indonesien und Osttimor
Heftige Regenfälle haben in Indonesien und Osttimor am Wochenende Überschwemmungen ausgelöst und mehr als hundert Menschen den Tod gebracht. Die Zahl der Toten durch die Erdrutsche und Fluten in beiden Ländern stieg am Montag auf 113, dutzende weitere Menschen wurden vermisst. Am Montag erfassten orkanartige Stürme und weitere Regenschauer die Inselgruppen.
Fast 90 Tote bei Sturzfluten in Indonesien und Osttimor
Nach den Sturzfluten und Erdrutschen in Indonesien und Osttimor ist die Zahl der Toten auf mindestens 87 gestiegen. In Indonesien kamen nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde vom Montag mindestens 66 Menschen ums Leben. In Osttimor wurden nach Behördenangaben bislang 21 Tote verzeichnet, die meisten davon in der Hauptstadt Dili. Dutzende Menschen wurden noch vermisst. Schlamm und das anhaltend schlechte Wetter behinderten die Rettungsarbeiten.
US-Schauspieler Chadwick Boseman posthum mit Filmpreis ausgezeichnet
Der im vergangenen Jahr an Krebs gestorbene US-Schauspieler Chadwick Boseman ist am Sonntag posthum mit dem Filmpreis der US-Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild (SAG) ausgezeichnet worden. Boseman erhielt den Preis als bester Darsteller für seine Rolle als Musiker in "Ma Rainey’s Black Bottom". Als bester Film wurde das Gerichtsdrama "The Trial of the Chicago 7" von Aaron Sorkin ausgezeichnet.
Knapp 8500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages knapp 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 8497 neue Ansteckungsfälle und 50 neue Todesfälle registriert. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9872 Neuinfektionen und 43 neue Todesfälle verzeichnet. Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden.
Verdächtige wegen "Corona-Diners" in Paris vernommen
In einer Affäre um angebliche "Corona-Diners" in Paris hat die französische Polizei zwei Verdächtige vernommen. Der bekannte Prominenten-Koch Christophe Leroy und der Unternehmer Pierre-Jean Chalençon mussten den Ermittlern am Freitag Rede und Antwort stehen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Chalençon hatte behauptet, in mehreren Geheim-Restaurants Regierungsmitglieder getroffen zu haben. Inzwischen spricht er von einem "Aprilscherz".
Kanada: Eine Million Corona-Infektionen im Land
Kanada hat die symbolische Schwelle von einer Million Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn überschritten. Wie mehrere kanadische Fernsehsender am Samstagabend berichteten, wurde diese Marke erreicht, nachdem die Behörden in der westkanadischen Provinz British Columbia 2000 weitere Neuinfektionen gemeldet hatten. Seit Beginn der Corona-Krise starben in Kanada 23.000 Menschen an Covid-19 Kanada befindet sich derzeit in einer dritten Ansteckungswelle. Die beiden bevölkerungsreichsten Provinzen Québec und Ontario hatten wegen der steigenden Infektionszahlen vor Ostern zusätzliche Beschränkungen verhängt. In Ontario - auf das ein Drittel aller in Kanada registrierten Infektionsfälle entfällt - wurden unter anderem Sportstätten und Friseursalons für mindestens vier Wochen geschlossen. In Québec verschärften die Behörden die Maßnahmen in einzelnen Regionen, zudem wurde eine seit Januar geltende nächtliche Ausgangssperre verlängert. Die Impfkampagne in Kanada kommt wegen Lieferverzögerungen bei Impfstoffdosen der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna nur schleppend voran. Seit Dezember erhielten 14,6 Prozent der Kanadier die erste Impfung mit einem Corona-Vakzin. (A.Stefanowych--DTZ)
In Florida droht wegen undichten Abwasserbeckens Umweltkatastrophe
Wegen eines undichten Abwasserbeckens haben am Sonntag im US-Bundesstaat Florida die Nationalgarde und andere Einsatzkräfte daran gearbeitet, eine Umweltkatastrophe abzuwenden. Die Evakuierung von mehr als 300 Häusern in der Nähe des Abwasserbeckens einer stillgelegten Phosphatmine und Düngemittelfabrik wurde angeordnet. Die Einsatzkräfte im Bezirk Manatee versuchten, "eine echte katastrophale Hochwasserlage abzuwenden und wenn nötig darauf zu reagieren", sagte Floridas Gouverneur Ron DeSantis.
Portugal verlängert Einreisebeschränkungen bis Mitte April
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Portugal die Einreisebeschränkungen für Touristen bis Mitte April verlängert. In Absprache mit dem Nachbarland Spanien gebe es bis zum 15. April Grenzkontrollen zu Lande sowie auf Flüssen, teilte das Innenministerium in Lissabon am Sonntag mit. Außerdem bleibe der touristische Schienenverkehr zwischen beiden Ländern ausgesetzt. Diese Maßnahme gelte nicht für den Güterverkehr sowie für Berufspendler und Mitarbeiter der Notdienste.