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20-Jährige in Nürnberg bringt Kind bei Eiseskälte im Freien zur Welt
Bei einer Temperatur von minus 15 Grad Celsius hat eine 20-jährige Obdachlose in Nürnberg im Freien ein Kind zur Welt gebracht. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, wurde sie am frühen Morgen über die Geburt informiert. Zwei Streifen machten sich umgehend auf die Suche und fanden die Frau sowie einen Begleiter auf einem Lüftungsgitter nahe einer U-Bahnstation.
Japans Olympia-Cheforganisator tritt nach frauenfeindlichen Äußerungen zurück
Der wegen seiner abfälligen Äußerungen über Frauen zunehmend unter Druck geratene Cheforganisator der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, hat seinen Rücktritt erklärt. "Meine unangemessene Äußerung hat viel Chaos verursacht", sagte Yoshiro Mori am Freitag bei einer extra anberaumten Sitzung des Organisationskomitees. Er entschuldige sich und wolle "mit sofortiger Wirkung als Präsident zurücktreten".
Mehr als 9800 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 9800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 9860 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.320.093.
Zweiter Ebola-Fall in Demokratischer Republik Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo hat es drei Monate nach dem offiziellen Ende der jüngsten Ebola-Epidemie einen zweiten Todesfall wegen der Krankheit gegeben. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Donnerstag mitteilte, war eine 60-jährige Landarbeiterin am Vortag gestorben. Der Tod der Frau stehe in Verbindung mit einem weiteren Todesfall am dritten Februar, dem ersten seit dem offiziellen Ende der Epidemie.
Legendärer Jazz-Pianist Chick Corea gestorben
Der legendäre Jazz-Pianist Chick Corea ist tot. Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie am Donnerstag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde. Die Erkrankung war demnach erst vor sehr kurzer Zeit diagnostiziert worden. Corea starb bereits am Dienstag.
Fünf Tote und mehr als 30 Verletzte bei Massenkarambolage in Texas
Bei einer Massenkarambolage im US-Bundesstaat Texas sind am Donnerstag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als bei Glätte rund hundert Fahrzeuge auf einer Autobahn ineinander fuhren.
USA beginnen Corona-Impfungen in Apotheken
In den USA ist ein großes Programm für Corona-Impfungen in Apotheken angelaufen. Impfdosen wurden am Donnerstag an landesweit zunächst 6500 Apotheken geschickt. Einige große Apotheken- und Drogerieketten haben angekündigt, am Freitag mit den Impfungen zu beginnen. Mittelfristig sollen in 40.000 Apotheken Corona-Impfungen angeboten werden. Damit soll das Tempo der Impfkampagne beschleunigt werden.
Alter Rinderknochen offenbart Neuigkeiten über die Runen-Schrift
Ein 2017 in Tschechien gefundener alter Rinderknochen offenbart Neuigkeiten über das Schrifttum der Slawen. Die Analyse des mit germanischen Runen beschriebenen Knochens lasse den Schluss zu, dass diese die älteste Schrift waren, die von den alten Slawen benutzt wurde, teilte das tschechische Forscherteam am Donnerstag mit. Bislang wurde ein Alphabet, das von einem byzantinischen Mönch im 9. Jahrhundert erfunden wurde, als ältestes slawisches Alphabet angesehen.
Chinesen feiern Beginn eines neuen Mondjahres im Zeichen des Büffels
Chinesen in der Volksrepublik und in aller Welt feiern am Freitag den Beginn eines neuen Mondjahres. Nach chinesischem Mondkalender bricht nach dem Jahr der Ratte nun das Jahr des Büffels an. Anders als in früheren Jahren blieb in China eine massive Reisewelle vor dem Neujahrsfest jedoch aus.
Verfahren um Mordanschlag mit Spaten vor Hamburger Synagoge beginnt
Vier Monate nach einem Mordversuch mit einem Klappspaten vor einer Hamburger Synagoge beginnt am Freitag (09.00 Uhr) ein sogenanntes Sicherungsverfahren gegen den mutmaßlichen Angreifer. Der 29-jährige Mann, der einen jüdischen Studenten am Kopf verletzte, leidet nach Angaben der Staatsanwaltschaft an einer akuten paranoiden Schizophrenie und wird als schuldunfähig eingestuft.
Herzogin Meghan gewinnt Rechtsstreit gegen britische Zeitungsgruppe
Herzogin Meghan hat den Rechtsstreit gegen die britische Zeitungsgruppe Associated Newspapers wegen der Veröffentlichung eines Briefs an ihren Vater gewonnen. Die Frau von Prinz Harry "hatte Grund zu der Annahme, dass der Inhalt des Briefs geheim bleiben würde", erklärte der Richter Mark Warby vom Londoner High Court am Donnerstag in seinem Urteil. Die Veröffentlichung des Briefs stehe dieser Annahme entgegen und sei daher rechtswidrig.
Taylor Swift veröffentlicht im Streit um Musik-Rechte Neuaufnahme von "Fearless"
Im Streit um die Rechte an ihrer Musik veröffentlicht US-Sängerin Taylor Swift eine Neuaufnahme ihres zweiten Albums "Fearless". Das Album mit dem Titel "Fearless (Taylor’s Version)" wird am 9. April in den Handel kommen, wie der Popstar am Donnerstag mitteilte. Bereits in der Nacht auf Freitag sollte eine Neuaufnahme der erfolgreichen Single "Love Story" veröffentlicht werden.
Missbrauchs-Verfahren gegen Chef von Frankreichs Filmförderfonds
Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung gegen den Vorsitzenden des nationalen Filmförderfonds CNC, Dominique Boutonnat, eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Pariser Vororts Nanterre legt dem 51-Jährigen "versuchte Vergewaltigung" zur Last. Sein 22-jähriger Patensohn hatte nach einem gemeinsamen Urlaub in Griechenland im vergangenen Sommer gegen ihn Anzeige erstattet.
Israel erteilt Corona-Impftourismus eine Absage
Israel hat bei seiner Corona-Impfkampagne international die Nase vorn und weckt damit offenbar Begehrlichkeiten. So sah sich das Staatliche israelische Verkehrsbüro am Donnerstag gezwungen, Impftourismus eine klare Absage zu erteilen. "Aufgrund von zahlreichen Anfragen und veröffentlichten Presseberichten in den vergangenen Tagen" betonte die Direktorin des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Ella Zack Solomon, "dass es keine Möglichkeiten für Touristen in Israel gibt, sich impfen zu lassen".
78-Jähriger erliegt nach Messerangriff in Frankfurter Bahnhofsviertel Verletzungen
Rund zwei Wochen nach einem Messerangriff im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main ist ein 78-Jähriger an seinen schweren Verletzungen verstorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Mordes, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Darüber hinaus wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes in zwei Fällen und in einem Fall wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt.
15-Jährige soll Frau in Baden-Württemberg ausgeraubt und getötet haben
Eine 15-Jährige soll eine 62 Jahre alte Frau in Baden-Württemberg ausgeraubt und getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft der Jugendlichen aus dem Landkreis Ravensburg Raubmord vor, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Die Frau war am Dienstagabend tot am Bahnhof von Ravensburg gefunden worden.
Tschechien riegelt drei Bezirke wegen starker Corona-Ausbreitung ab
Wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus hat Tschechiens Regierung die Abriegelung von drei Bezirken beschlossen, davon zwei an der Grenze zu Deutschland. Betroffen sind unter anderem die an Bayern grenzenden Bezirke Cheb-Eger und Sokolov-Falkenau, wie die Regierung in Prag am Donnerstag mitteilte. Die Bewohner dürften das Gebiet nicht mehr verlassen und Fremde dürften nicht einreisen.
Japans Chef-Organisator von Olympia vor seinem Rücktritt
Der wegen seiner abfälligen Äußerungen über Frauen zunehmend unter Druck geratene Cheforganisator der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, will offenbar nun doch zurücktreten. Wie mehrere japanische Medien am Donnerstag berichteten, will der 83-Jährige seinen Rücktritt am Freitag bei einem Treffen seines Organisationskomitees verkünden. Nachfolger soll demnach der 84-jährige Bürgermeister des Olympischen Dorfs und ehemalige Fußball-Nationalspieler Saburo Kawabuchi werden.
Gericht: TÜV muss Opfer im Brustimplantate-Skandal entschädigen
Im Skandal um minderwertige Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) hat ein französisches Gericht eine Schadenersatzforderung in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro gegen den TÜV Rheinland bestätigt. Das Berufungsgericht in der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence gab am Donnerstag der Klage von rund 13.500 Frauen gegen den Überwachungsverein statt. Der TÜV prüft nach eigenen Angaben Rechtsmittel gegen das Urteil.
Millionen-Forderung gegen TÜV im Brustimplantate-Skandal stattgegeben
Im Skandal um minderwertige Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) hat ein französisches Gericht eine Schadenersatzforderung in Millionenhöhe gegen den TÜV Rheinland bestätigt. Das Berufungsgericht in der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence gab am Donnerstag der Klage tausender Frauen gegen den Überwachungsverein statt. Sie geben dem TÜV als Prüfstelle eine Mitverantwortung für die fehlerhaften Silikonkissen.
Berlusconi verbringt nach Sturz eine Nacht im Krankenhaus
Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat nach einem Sturz die Nacht im Krankenhaus verbracht. Der 84-Jährige sei in seiner Residenz in Rom versehentlich gestolpert und habe sich mehrere Prellungen zugezogen, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Nach dem Unfall sei er in seine Heimatstadt Mailand gebracht worden, um sich im Krankenhaus untersuchen zu lassen.
Prozess um mutmaßlichen Babymord gegen junge Mutter aus Niedersachsen begonnen
Ein knappes halbes Jahr nach dem Fund eines toten Babys im niedersächsischen Bardowick hat vor dem Landgericht in Lüneburg ein Mordprozess gegen die Mutter begonnen. Der 22-Jährigen wird zur Last gelegt, ihr Neugeborenes kurz nach der Geburt im Haus ihrer Familie erstickt oder erwürgt zu haben. Danach soll sie die Leiche zunächst gekühlt gelagert und später auf dem Grundstück des Hauses abgelegt haben.
26-Jähriger nach Diebstahl von fast 250 Tablets aus Berliner Schule festgenommen
Drei Wochen nach dem Diebstahl von 242 Tabletcomputern aus einer Berliner Schule ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der 26-Jährige wurde am Mittwoch in Brandenburg an der Havel gefasst, wie die Berliner Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Beamten durchsuchten vier Wohnungen in Berlin und Brandenburg, fanden die Tablets allerdings nicht.
WHO: Europa trotz sinkender Corona-Zahlen immer noch "anfällig"
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in vielen Staaten Europas vor einem "falschen Gefühl der Sicherheit" gewarnt. Die zunehmende Ausbreitung ansteckenderer Varianten des Virus dürfe nicht aus dem Blick geraten, sagte WHO-Europadirektor Hans Kluge am Donnerstag in Kopenhagen. Derzeit bleibe "die überwältigende Mehrheit der europäischen Staaten weiterhin anfällig". Es sei nur ein kleiner Schritt "zwischen der Hoffnung auf das Impfen und einem falschen Gefühl der Sicherheit".
Lockdown in Irland soll bis Anfang April verlängert werden
In Irland soll der Corona-Lockdown bis Anfang April verlängert werden. Bis Ostern werde es "Beschränkungen in großem Ausmaß" geben, sagte Regierungschef Micheal Martin am Donnerstag dem staatlichen Rundfunksender RTE. Seit Weihnachten sind in Irland Restaurants und Pubs geschlossen, seit Neujahr auch die Läden für den nicht-alltäglichen Bedarf. Seit Jahresbeginn findet in den Schulen kein Präsenzunterricht mehr statt.
Polizei rettet Katze aus Abdecknetz von Streufahrzeug in Brandenburg
Eine schwarze Katze haben Beamte der Kriminalpolizei im brandenburgischen Wittstock an der Dosse aus einer misslichen Lage befreit. Die Polizisten vernahmen am Mittwoch das laute Miauen des Tiers und fanden dieses kurz darauf, wie die Polizei in Neuruppin am Donnerstag erklärte. Die Katze hatte sich demnach im Abdecknetz eines Streufahrzeugs verfangen und schaffte es nicht, sich aus eigener Kraft zu befreien.
Festgefrorenes Schwanenpaar aus See in Baden-Württemberg befreit
In Baden-Württemberg haben Polizei und Feuerwehr ein festgefrorenes Schwanenpaar aus einem See befreit. Ein Passant entdeckte die Tiere am Donnerstagmorgen am Rand eines Sees in Neckartailfingen, wie die Polizei in Reutlingen mitteilte. Die hinzugerufene Feuerwehr schlug mit einer Axt das Eis auf.
Zahl der Corona-Infektionen in Tirol rückläufig
Trotz der Diskussion um die Verbreitung der südafrikanischen Variante des Coronavirus in Tirol ist die Zahl der Infektionen in dem österreichischen Bundesland derzeit rückläufig. Aktuell seien 1050 Menschen in Tirol mit dem Virus infiziert und damit 38 weniger als am Vortag, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag. Auch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern sei mit 84 rückläufig. Davon benötigten 21 Menschen laut APA eine intensivmedizinische Betreuung - ein Tiefststand seit vielen Wochen.
Corona-Pandemie prägt auch Auswahl von Wettbewerbsfilmen zu 71. Berlinale
Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren auch in der diesjährigen Auswahl der Wettbewerbsfilme für die 71. Berlinale. "Alle Filme transportieren die Unsicherheit, die wir derzeit erleben", sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Carlo Chatrian, am Donnerstag in Berlin. Die ausgewählten Filme durchziehe ein Gefühl der Besorgnis, ohne dabei aber den Glauben an die Menschheit zu verlieren. "Die Filme zeigen eine Wut über die Entwicklung unserer Gesellschaft", sagte Chatrian weiter.
Helfer starten Bohrung zur Rettung Verschütteter im indischen Himalaya-Gebiet
Vier Tage nach der offenbar durch einen Gletscherabbruch ausgelösten Sturzflut im indischen Teil des Himalaya haben Helfer mit der Bohrung eines Schachts begonnen, um dutzende in einem Tunnel verschüttete Menschen zu befreien. Die Helfer wollten versuchen, durch eine vertikale Bohrung Zugang zu einem Seiten-Tunnel zu bekommen und von dort aus in den durch Tonnen von Geröll und Schlamm versperrten Tunnel zu gelangen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Donnerstag der "Times of India".
Britische Wissenschaftler weisen Spuren von Wasserdampf in Mars-Atmosphäre nach
In der Mars-Atmosphäre haben britische Wissenschaftler Wasserdampf und damit neue Hinweise darauf entdeckt, dass auf dem Roten Planeten früher womöglich Leben existierte. Die heutigen Wasservorkommen auf dem Mars sind weitgehend in den Eiskappen des Planeten oder unterhalb der Oberfläche eingeschlossen. Bei der Analyse des Lichts, das durch die dünne Mars-Atmosphäre dringt, fanden Wissenschaftler der britischen Open University allerdings Spuren von Wasserstoff, wie sie am Mittwoch im Fachblatt "Science Advances" darlegten.
Zoll in Rheinland-Pfalz findet bei Kontrolle 350.000 Euro in Ersatzrad
Zollbeamte in Rheinland-Pfalz haben bei einer Fahrzeugkontrolle 350.000 Euro Bargeld in einem Ersatzrad gefunden. Der Reifen fiel auf, weil er "ungewöhnliche Montagespuren" aufwies, wie das Hauptzollamt Koblenz am Donnerstag mitteile. Da von außen nichts zu erkennen war, wurde der Reifen geröntgt. Dabei wurde das Geld entdeckt, das teilweise lose im Rad lag.