Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Ryanair stellt Betrieb am Flughafen Bremen ein
Studie: Mehr als ein Drittel der Studierenden in Deutschland von Armut betroffen
"Einer der abscheulichsten Angriffe": 15 Tote bei russischen Attacken auf die Ukraine
Verbände: Angekündigte Maßnahmen zur Staatsmodernisierung müssen zügig ankommen
Wirtschaft
KI-gestützte Angriffe: Deutsche Unternehmen bislang schlecht gerüstet
Cyberangriffe mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) stellen die deutschen Unternehmen vor große Herausforderungen. Nur jedes zehnte Unternehmen sei gegen KI-gestützte Angriffe gerüstet, teilten der TÜV-Verband und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Mittwoch mit. Dabei habe in den vergangenen zwölf Monaten bereits jedes sechste Unternehmen in Deutschland (17 Prozent) einen Cyberangriff oder Betrugsversuch registriert, bei dem KI eine Rolle gespielt hat oder dies vermutet wird.
Boulevard
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: US-Todeskandidatin Pike wieder bei Bewusstsein
Vor einer Woche war die Hinrichtung der US-Todeskandidatin Christa Pike in beispielloser Weise fehlgeschlagen - und inzwischen ist die verurteilte Mörderin nach Angaben ihrer Anwälte wieder bei Bewusstsein. Die 50-Jährige sei "allen Widrigkeiten zum Trotz" inzwischen "bei Bewusstsein, spricht und wird weiterhin intensivmedizinisch versorgt", teilten die Anwälte am Dienstag (Ortszeit) mit. Sie erneuerten ihren Appell, die Todesstrafe für Pike in lebenslange Haft ohne Möglichkeit der vorzeitigen Entlassung umzuwandeln.
Letzte Nachrichten
Italiens rechte Parteien unterstützen Kandidatur Berlusconis als Staatspräsident
Italiens rechte Parteien haben ihre Unterstützung für die Bewerbung des ehemaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi für das Amt des Staatspräsidenten erklärt. Die Einigung erfolgte am Freitag nach einem Treffen Berlusconis mit dem Parteichef der rechtsradikalen Lega, Matteo Salvini, sowie der Vorsitzenden der neo-faschistischen Fratelli d’Italia, Giorgia Meloni. Die drei Parteichefs "sind sich einig, dass Silvio Berlusconi die richtige Person ist, um in dieser schwierigen Situation das hohe Amt zu bekleiden", erklärten sie.
Wirtschaftsexpertin Cook soll als erste schwarze Frau in Fed-Vorstand einziehen
Mit der Wirtschaftsprofessorin Lisa Cook soll erstmals eine schwarze Frau in den Vorstand der US-Notenbank Fed einziehen. US-Präsident Joe Biden nominierte Cook am Freitag für den sogenannten Gouverneursrat der Federal Reserve. Der Präsident nominierte außerdem den Wirtschaftsprofessor Philip Jefferson als Fed-Gouverneur. Jefferson würde bei einer Bestätigung durch den Senat der vierte schwarze Mann in diesem Amt in der Geschichte der Notenbank.
Linker Präsidentschaftskandidat Mélenchon lädt zu parfümiertem Wahlkampftreffen
Mit Raum-Parfüm und riesigen Bildschirmen an Wänden und Decke will der linke Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon am Sonntag seine Anhänger auf einem ungewöhnlichen Wahlkampftreffen in Nantes beeindrucken. "Wir schaffen ein eigenes Universum, um unsere Ideen zu verdeutlichen", sagte der Abgeordnete Bastien Lachaud, der die Veranstaltung mit vorbereitet hat. Das Treffen solle ein "Erlebnis des Eintauchens" bieten.
USA: Russland will Vorwand für Einmarsch in der Ukraine schaffen
Russland arbeitet nach Angaben der US-Regierung daran, einen Vorwand für einen Einmarsch in der Ukraine zu schaffen. "Wir haben Informationen, die darauf hinweisen, dass Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt hat, um einen Einsatz unter falscher Flagge in der Ostukraine auszuführen", sagte ein US-Regierungsvertreter am Freitag. "Die Agenten sind im Häuserkampf und im Einsatz von Sprengstoff ausgebildet, um Sabotageakte gegen Russlands eigene Stellvertreterkräfte zu verüben."
Kroatien verliert in einem Jahrzehnt fast zehn Prozent seiner Einwohner
Kroatien hat in einem Jahrzehnt fast zehn Prozent seiner Einwohner verloren. Wie das kroatische Statistikamt am Freitag mitteilte, leben in dem Land derzeit etwa 3,8 Millionen Menschen. Vor zehn Jahren seien es noch 4,2 Millionen gewesen. Der Demograph Stjepan Sterc sprach im Fernsehsender N1 von einem "unglaublichen Desaster".
EU-Außenbeauftragter hält Rettung des Atomabkommens mit Teheran für möglich
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hält eine Einigung mit dem Iran im Atomstreit für möglich. Vor Weihnachten sei er "sehr pessimistisch" gewesen, sagte Borrell am Freitag nach einem informellen Treffen mit den EU-Außenministern im westfranzösischen Brest. Doch nun gebe es bei den Verhandlungen in Wien zur Rettung des Atomabkommens eine "bessere Atmosphäre", betonte er. "Heute glaube ich, dass es möglich ist, ein Abkommen zu erzielen."
Selenskyj schlägt in Ukraine-Krise Dreiergespräch mit Biden und Putin vor
In der Ukraine-Krise hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Dreiergespräch mit US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin angeregt. Selenskyjs Büroleiter Andrej Jermak sagte am Freitag der US-Denkfabrik Atlantic Council, der Präsident habe Biden vorgeschlagen, ein Dreiertreffen "vielleicht per Videokonferenz" abzuhalten.
Nato sichert Ukraine Zusammenarbeit bei Cyber-Sicherheit zu
Nach einer massiven Cyberattacke auf die Regierung der Ukraine hat die Nato Kiew eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Internet-Sicherheit zugesagt. Wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag mitteilte, will das Bündnis damit auf den Angriff auf wichtige Websites der ukrainischen Regierung reagieren. Auch die EU und die Bundesregierung kündigten Unterstützung an.
Bericht: Strom- und Gasdiscounter nach Massenkündigungen im Visier der Behörden
Nach der Einstellung der Lieferungen und der Kündigung hunderttausender Strom- und Gaskunden durch die Energiediscounter Stromio, Grünwelt und Gas.de ist deren Geschäftsführer einem "Spiegel"-Bericht zufolge ins Visier der Behörden geraten. Wie das Nachrichtenmagazin am Freitag berichtete, geht die Bundesnetzagentur dem Verdacht nach, dass die von dem mutmaßlichen Eigentümer Ömer V. geleiteten Firmen Gas und Strom lieber gewinnbringend an Großhändler verkauften, anstatt die eigenen Endkunden zu beliefern.
Baerbock und Le Drian planen Reise ins ukrainische Konfliktgebiet
Angesichts der massiven Spannungen zwischen Russland und der Ukraine starten Deutschland und Frankreich einen neuen Vermittlungsversuch: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihr französischer Kollege Jean Yves Le Drian wollen gemeinsam in das Konfliktgebiet in der Ostukraine reisen, wie Le Drian am Freitag zum Abschluss des EU-Außenministertreffens im westfranzösischen Brest bekannt gab. Nach dem Cyberangriff auf die Ukraine sagten die Nato, die EU und Berlin dem Land ihre Hilfe zu.
Baerbock und Le Drian planen deutsch-französischen Besuch in Ukraine
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock und ihr französischer Kollege Jean Yves Le Drian wollen gemeinsam in das Konfliktgebiet in der Ukraine reisen. "Frau Baerbock wird zunächst zu ihrem Antrittsbesuch in die Ukraine reisen und dann eine gemeinsamen deutsch-französischen Besuch der Demarkationslinie vorbereiten", sagte Le Drian am Freitag in Brest. "Frankreich und Deutschland werden ihre Bemühungen fortsetzen, um eine Rückkehr zur Umsetzung des Minsker Abkommens zu erreichen."
Bericht: Nordkoreanische Hacker stahlen 2021 rund 400 Millionen Dollar Kryptowährung
Nordkoreanische Hacker haben nach Angaben von Experten im vergangenen Jahr Kryptowährungen im Wert von rund 400 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro) erbeutet. Die Hacker hätten Cyberangriffe auf zahlreiche Plattformen für digitale Währungen unternommen und die Beträge auf nordkoreanisch kontrollierte Konten verschoben, schreibt die Blockchain-Datenplattform Chainalysis in einem neuen Bericht.
Biathletinnen in der Staffel von Ruhpolding Vierte
Die deutschen Biathletinnen befinden sich drei Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele weiter auf Formsuche. Vanessa Voigt, Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Denise Herrmann kamen beim Heimweltcup in Ruhpolding in der Staffel über 4x6 km mit 1:26,6 Minuten Rückstand nicht über Rang vier hinaus und verpassten nach dem schwächsten Sprint der Saison die angestrebte Wiedergutmachung.
Frankreichs Stromkonzern EDF stürzt an der Börse ab
Der Kurs des französischen Stromkonzerns EDF ist wegen technischer Probleme seiner Atomkraftwerke und der von der Regierung beschlossenen Strompreisbremse abgesackt. Er fiel bis Freitagmittag um mehr als 16 Prozent.
Chinas Ausfuhren treiben Handelsüberschuss 2021 auf neuen Rekordwert
China hat seine Ausfuhren im vergangenen Jahr drastisch gesteigert und damit einen Rekord-Außenhandelsüberschuss erzielt. Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wuchsen 2021 um 29,9 Prozent zum Vorjahr, wie der Zoll am Freitag mitteilte. Angetrieben wurden die Exporte von einer starken weltweiten Nachfrage nach medizinischen Produkten im Kampf gegen die Pandemie, wie etwa Masken, und nach elektronischen Gütern, zum Beispiel Computern für das Homeoffice.
Europa und Italien sagen "Ciao David"
Die Europäische Union und Italien haben am Freitag Abschied vom verstorbenen EU-Parlamentspräsidenten David Sassoli genommen. An der Trauerfeier in Rom nahmen Spitzenpolitiker wie der italienische Präsident Sergio Mattarella und Regierungschef Mario Draghi sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel teil.
Russland zerschlägt auf Bitten der USA bekannte Hackergruppe Revil
Auf Bitten der USA hat Russland die berüchtigte Hackergruppe Revil aufgelöst. Die illegalen Aktivitäten der Mitglieder der Gruppe seien "nach einer Aufforderung der zuständigen US-Behörden zerschlagen worden", erklärte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Freitag. Revil stand unter anderem hinter einem spektakulären und folgenschweren Ransomware-Angriff auf die US-Softwarefirma Kaseya im vergangenen Jahr.
GEW: Lehrer sollen aus Quarantäne heraus unterrichten
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor weiteren Lernlücken in den Schulen gewarnt. Um dies zu verhindern, sollten betroffene Lehrer auch aus der Quarantäne heraus unterrichten, um den "Unterrichtsausfall möglichst gering zu halten", sagte GEW-Chefin Maike Finnern nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview vom Freitag. Fraglich sei aber, ob die "technischen Voraussetzungen in der Schule überhaupt vorhanden sind" für einen solchen Hybridunterricht. Die GEW-Chefin forderte zudem Millioneninvestitionen für die Bereitstellung von Masken. Gerade jetzt sei das regelmäßige Wechseln wichtig, viele Kinder würden die Masken aber teils tagelang tragen. "Deshalb brauchen wir jetzt schnell einen gut gefüllten Sondertopf mit Geldern, aus denen ganz unbürokratisch und schnell etwa Mittel für Masken abgerufen werden können", forderte Finnern. "Sicher wird das Millionen kosten, aber sicherer Unterricht sollte Bund und Ländern das wert sein." (U.Beriyev--DTZ)
Günther: Bei Impfpflicht muss Bundesregierung liefern
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat die Kritik seiner Partei an einem fehlenden Gesetz der Bundesregierung zur allgemeinen Impfpflicht bekräftigt. "Ich finde schon, dass geliefert werden muss", sagte Günther nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Die Ministerpräsidentenkonferenz habe beschlossen, dass es eine Impfpflicht geben solle. Es sei nun in der Verantwortung der Bundesregierung, das vorzubereiten. Die CDU sieht er mit einem Gesetzesvorschlag nicht zuallererst in der Pflicht. "Die Regierung ist gewählt und muss handeln", betonte Günther. Nur weil es Streit in der Ampel über eine Impfpflicht gebe, könne man nicht sagen, dass die Union aushelfen müsse. Der Bundesrat will am Freitag den Weg für die Umsetzung der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zu neuen Quarantäne-Regeln frei machen. Kontaktpersonen, die geboostert sind, sollen demnach künftig nicht mehr in Quarantäne gehen müssen. Die Quarantäne-Zeiten werden zudem verkürzt. Günther selbst sitzt in einem Kieler Hotel in Quarantäne und nimmt deshalb nicht an der Abstimmung teil. Die Landesbildungsministerin werde ihn vertreten. Mit Blick auf die hohe Zahl von Neuinfektionen im einstigen Musterland Schleswig-Holstein räumte Günther auch Fehler ein. Dazu zähle das Offenhalten der Diskotheken. In anderen Bundesländern sei aber durch Privatpartys ähnliches passiert. "Die Welle rollt von Norden nach Süden", sagte Günther. Wenn sich bestätige, dass die Omikron-Variante zwar deutlich höhere Infektionszahlen, aber keine höheren Belastungen in den Krankenhäusern verursache, dass könnten auch Maßnahmen zurückgenommen werden. (V.Korablyov--DTZ)
Nettokreditaufnahme des Bundes betrug 2021 gut 215 Milliarden Euro
Der Bund hat im vergangenen Jahr 215,4 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. Das geht aus dem vorläufigen Haushaltsabschluss für 2021 hervor, wie das Bundesfinanzministerium am Freitag in Berlin bekanntgab. Zuvor hatte bereits Ressortchef Christian Lindner (FDP) im Bundestag mitgeteilt, die Nettokreditaufnahme werde um 24,8 Milliarden Euro niedriger ausfallen als im Etat veranschlagt.
Schulze verlangt mehr Einsatz für Pandemie-Bekämpfung in armen Ländern
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat mehr internationales Engagement für die Bekämpfung der Corona-Pandemie in ärmeren Weltregionen angemahnt. "Alle müssen mithelfen, die Pandemie auch in den Entwicklungsländern zu bekämpfen", sagte sie am Freitag im Bundestag. "Niemand ist sicher, bevor nicht alle sicher sind."
ZdK-Präsidentin sieht Kirche in einer "schweren institutionellen Krise"
Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, will eine weitere Verschärfung der Kirchenkrise nicht ausschließen. Obwohl "wir schon längst in einer schweren institutionellen Krise sind, halte ich weitere Erschütterungen für möglich", sagte sie der "Rheinischen Post" laut Vorabmeldung vom Freitag. Stetter-Karp bezog sich auf das für Donnerstag kommender Woche erwartete Missbrauchsgutachten zum Erzbistum München und Freising, in dem es auch um mögliche Pflichtverletzungen des emeritierten Papsts Benedikt XVI. aus seiner Zeit als Erzbischof gehen könnte.
Bildungsministerin fordert Heizkostenzuschuss auch für Bafög-Empänger
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will, dass auch Studierende den geplanten Heizkostenzuschuss bekommen können. "Der Heizkostenzuschuss für Wohngeld-Empfänger ist angesichts der Preisentwicklung bei Gas und Öl genau richtig", sagte sie der "Bild". Allerdings seien Bafög-Empfängerinnen und -Empfänger bisher davon ausgenommen. "Das darf nicht so bleiben. Auch Schüler und Studenten, die Bafög beziehen, müssen vom einmaligen Heizkostenzuschuss profitieren."
Weg für Verkürzung der Quarantänezeiten ist frei
Der Weg für die Verkürzung von Quarantäne und Isolation in der Corona-Pandemie ist frei: Der Bundesrat billigte am Freitag die Ausnahmen-Verordnung, die die Voraussetzungen für entsprechende Maßnahmen der Länder schafft. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht trotz der vielfach berichteten milderen Verläufen einer Omikron-Erkrankung keinen Grund zur Entwarnung. Die Variante macht nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bereits 73 Prozent aller Infektionen aus und könnte die Delta-Variante bald verdrängen.
Lauterbach gibt trotz milderer Verläufe durch Omikron keine Entwarnung
Trotz der oftmals milderen Verläufe bei Infektionen mit der Omikron-Variante sieht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) keinen Grund zur Entwarnung. Erkenntnisse über die Gefährlichkeit der Corona-Virusvariante seien nicht eins zu eins auf Deutschland übertragbar, weil die Quote von Ungeimpften unter den Älteren "besonders hoch" sei", sagte Lauterbach am Freitag in Berlin.
Britische Regierung entschuldigt sich bei Queen für Lockdown-Partys
Die britische Regierung hat sich nach Enthüllungen über Partys in der Downing Street am Vorabend der Beerdigung von Prinz Philip bei Königin Elizabeth II. entschuldigt. "Es ist zutiefst bedauerlich, dass dies in einer Zeit der nationalen Trauer geschehen ist", sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson am Freitag. Downing Street habe sich auf offiziellem Weg beim Palast entschuldigt.
Lambrecht verurteilt russischen Aufmarsch an ukrainischer Grenze scharf
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat das russische Verhalten gegenüber der Ukraine verurteilt. "Ich sage ganz deutlich: Der russische Aufmarsch an der ukrainischen Grenze verstößt gegen alle Regeln des friedlichen Miteinanders", betonte sie am Freitag im Bundestag. "Und jeder russische Angriff auf die Ukraine wird Konsequenzen nach sich ziehen. Denn der Konflikt bedroht den Frieden in Europa und daher müssen wir Europäer uns auch aktiv einbringen."
Erneut weniger versteuerte Zigaretten in Deutschland
In Deutschland sind im vergangenen Jahr erneut weniger versteuerte Zigaretten geraucht worden. 2021 wurden 2,8 Prozent weniger Zigaretten versteuert als 2020, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit setzte sich ein langfristiger Trend fort: Seit 1991 hat sich die versteuerte Menge an Zigaretten mehr als halbiert. 2021 lag sie bei 71,8 Milliarden Stück. Insgesamt wurden Tabakwaren im Wert von 29,4 Milliarden Euro versteuert - ein Plus von zwei Prozent.
Djokovic geht gegen Visumsentzug vor - Tennisstar vorerst nicht festgesetzt
Tennisstar Novak Djokovic wird wie erwartet Einspruch gegen das von den australischen Behörden erneut entzogene Visum einlegen, um eine Ausweisung zu verhindern. Das bestätigte dessen Anwalt Nick Wood in einer kurzfristig angesetzten Online-Anhörung in Melbourne am späten Freitagabend (Ortszeit).
Russland setzt wichtige Nawalny-Unterstützer auf "Terroristen und Extremisten"-Liste
Russland hat die beiden wichtigsten Unterstüzer des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny auf eine "Terroristen und Extremisten"-Liste gesetzt. Leonid Wolkow und Iwan Schdanow tauchten am Freitag in der von der Finanzüberwachungsbehörde Rosfinmonitoring geführten Datenbank auf. Beide Männer stehen bereits auf einer Fahndungsliste der Behörden und sind ins Ausland geflohen.
Junger Migrant bei versuchter Überfahrt über den Ärmelkanal gestorben
Ein junger Migrant ist bei einer versuchten Überfahrt von Frankreich nach Großbritannien über den Ärmelkanal gestorben. Der etwa 20 Jahre alte Mann komme vermutlich aus dem Sudan, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Boulogne-sur-Mer mit. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Es ist das erste Todesopfer des Jahres am Ärmelkanal.
Skeleton: Lölling verpasst direktes Olympia-Ticket - darf aber noch hoffen
Skeleton-Vizeweltmeisterin Jacqueline Lölling (Winterberg) hat zum Abschluss der Weltcup-Saison eine Riesenenttäuschung erlebt. Beim kombinierten Wettbewerb aus EM und Weltcup auf der Natureisbahn in St. Moritz fuhr die 26-Jährige als Zwölfte an den Top Acht vorbei und verpasste dadurch das direkte Olympia-Ticket für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar). Deutlich besser lief es bei den Männern: Alexander Gassner feierte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis, Weltmeister Christopher Grotheer folgte auf Platz drei.