Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Neuer Datenschutzbeauftragter Hennemann im Amt
Nach Angriff in Flydubai-Maschine: "Heldenmut" der Passagiere und des Piloten gewürdigt
In Rheinland-Pfalz gefasster mutmaßlicher syrischer Kriegsverbrecher in Haft
Ökonomen kritisieren Tankrabatt weiterhin scharf
Politik
Defizit der Kommunen bleibt in der ersten Jahreshälfte auf Rekordhoch
Die Kommunen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 erneut ein deutliches Finanzierungsdefizit aufgewiesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, erreichte das Defizit mit 20,1 Milliarden Euro den gleichen Rekordwert wie im Vorjahreszeitraum. Sowohl 2025 als auch 2026 seien damit die höchsten kommunalen Finanzierungsdefizite in einer ersten Jahreshälfte seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 erreicht worden.
Wirtschaft
Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland gestiegen - Einfuhr gesunken
Die Raffinerien in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Diesel und Benzin aus Rohöl hergestellt - die Einfuhren beider Kraftstoffe dagegen gingen zurück. Produziert wurden 15,8 Millionen Tonnen Diesel, das waren 9,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Produktionsmenge von Motorenbenzin stieg um 1,8 Prozent auf elf Millionen Tonnen.
Letzte Nachrichten
Bahnrad-Champions-League: Hinze gewinnt Sprint-Gesamtwertung
Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hinze hat bei der neuen UCI Track Champions League die Gesamtwertung im Sprint gewonnen. Die 24-Jährige aus Cottbus siegte am vorletzten Renntag im Olympia-Velodrom von 2012 in London und verteidigte ihre Führung (128 Punkte) vor Lea Sophie Friedrich (Dassow/118). Dafür kassierte Hinze 25.000 Euro Preisgeld.
Röttgen: Impfverweigerer spalten Gesellschaft mehr als Impfpflicht
Gegner der Corona-Impfungen sind nach Ansicht des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als staatliche Maßnahmen wie die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Sonntagsausgaben).
BVB fühlt sich von Zwayer betrogen: "Was erwartest Du?"
Borussia Dortmund fühlt sich von Schiedsrichter Felix Zwayer um seine Siegchance im Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München (2:3) betrogen. "Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?", sagte BVB-Profi Jude Bellingham in einem Interview mit Viaplay über den Referee aus Berlin. Erling Haaland sprach von einem "großen Skandal".
Rummenigge: Nagelsmann muss Abwehrprobleme lösen
Der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht die Leistung von Bayern München trotz des Erfolges im Klassiker bei Borussia Dortmund (3:2) kritisch. "Die Abwehr ist die große Aufgabe von Julian (Nagelsmann) in den nächsten Wochen, Monaten. Die Abwehr müsste etwas strukturierter und geordneter Fußball spielen", sagte der 66-Jährige bei Bild TV.
Nach Halbfinal-Aus im Davis Cup: Struff und Koepfer hoffen auf Rückkehr Zverevs
Nach den starken Vorstellungen mit dem ersten Halbfinale seit 14 Jahren hoffen die deutschen Davis-Cup-Spieler, in Zukunft auch wieder Olympiasieger Alexander Zverev im Team begrüßen zu dürfen. "Wir müssen nicht über Saschas Qualitäten sprechen", sagte Jan-Lennard Struff am Samstag, nachdem die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) den Finaleinzug verpasst hatte: "Wenn er dabei ist, sind wir ein besseres Team und haben größere Chancen zu gewinnen."
Weikert zu Olympia-Boykott: "Frau Baerbock soll die Kirche im Dorf lassen"
Thomas Weikert, der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat die designierte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock für ihre Aussage über einen möglichen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking kritisiert. "Frau Baerbock soll die Kirche einfach mal im Dorf lassen, das sage ich mal ganz deutlich", sagte Weikert am Samstag nach seiner Wahl: "Ein Boykott hat noch nie jemandem was gebracht. Das wäre wirklich unfair gegenüber den Athleten, die sich jetzt so lange vorbereitet haben."
Behörden in Kanada befreien 19 Landarbeiter aus unwürdigen Arbeitsbedingungen
Die Behörden in Kanada haben 19 Arbeiter aus Guatemala aus unwürdigen Arbeitsbedingungen befreit. Wie das Außenministerium des zentralamerikanischen Landes am Samstag mitteilte, bereiten sich die Betroffenen nun auf eine Ausreise in ihre Heimat vor. Guatemala hatte die kanadischen Behörden um Hilfe gebeten, um die 19 Menschen auf einer Farm in Saint-Jude in Sicherheit zu bringen.
Biden und Putin beraten am Dienstag in Videogipfel über Ukraine-Konflikt
US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin werden am Dienstag in einem Videogipfel über die verschärften Spannungen im Ukraine-Konflikt beraten. Das Gespräch werde so lange dauern wie von den Präsidenten gewünscht, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag. Das Weiße Haus bestätigte die Angaben. Washington wirft Moskau vor, eine Militärinvasion in der Ukraine vorzubereiten, was die russische Regierung bestreitet.
Putin und Biden beraten am Dienstag per Videogipfel über Ukraine-Konflikt
Vor dem Hintergrund verschärfter Spannungen an der Grenze zur Ukraine wollen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin nach Kreml-Angaben am Dienstag einen Videogipfel abhalten. Das Gespräch sei für den Abend (Moskauer Ortszeit) geplant, kündigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag an. Das Weiße Haus bestätigte die Angaben. Washington wirft Moskau vor, eine Militärinvasion in der Ukraine vorzubereiten, was die russische Regierung bestreitet.
Designierter Bundesverkehrsminister rät von Reise zu Weihnachten ab
Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat wegen der Corona-Lage von Reisen zur Weihnachtszeit abgeraten. "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen", sagte Wissing der "Bild am Sonntag". Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hält derweil die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern für möglicherweise nicht ausreichend, um die vierte Corona-Welle zu brechen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 439,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen lag der Wert bei 439,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 42.055 Neuinfektionen verzeichnet. Deutschland hat die Zahl von sechs Millionen registrierten Infektionen bereits überschritten - seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter 6.158.125 Fälle gemeldet.
CNN entlässt Moderator Chris Cuomo wegen Unterstützung seines Bruders
Der US-Nachrichtensender CNN hat seinen Starmoderator Chris Cuomo entlassen. CNN begründete den Schritt am Samstag (Ortszeit) damit, dass Cuomo zu sehr in die Verteidigung seines Bruders Andrew, des früheren Gouverneurs des Staates New York, verwickelt gewesen sei. Wenige Tage zuvor hatte CNN den Moderator bereits vom Dienst suspendiert.
Bergsteiger darf die Hälfte der Edelsteine nach Fund auf Mont Blanc behalten
Acht Jahre nach dem Fund von wertvollen Edelsteinen auf einem Gletscher des Mont Blanc sind die Steine zwischen dem Finder und den örtlichen Behörden aufgeteilt worden. "Die Steine wurden diese Woche in zwei gleiche Teile mit einem Wert von jeweils rund 150.000 Euro aufgeteilt", sagte der Bürgermeister des Städtchens Chamonix, Eric Fournier, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Er sei "sehr glücklich", dass der Fall nun zum Abschluss gekommen sei.
Westen besorgt wegen mutmaßlicher Exekutionen in Afghanistan
Die EU, die USA und weitere Staaten haben sich besorgt über Berichte zu mutmaßlichen Massenhinrichtungen von Ex-Mitgliedern der Sicherheitskräfte in Afghanistan gezeigt. "Wir sind zutiefst besorgt" angesichts der von Menschenrechtsorganisationen gelieferten Informationen, hieß es in einer am Wochenende veröffentlichten Erklärung, die unter anderen auch von Australien, Großbritannien und Japan unterzeichnet wurde. Demnach sind auch Fälle des Verschwindenlassens von früheren Mitgliedern der Sicherheitskräfte dokumentiert.
USA besorgt über Berichte von Hinrichtungen früherer Sicherheitskräfte in Afghanistan
Die USA und weitere Staaten haben sich besorgt über Berichte von Menschenrechtsorganisationen über Massenhinrichtungen von ehemaligen afghanischen Sicherheitskräften durch die Taliban gezeigt. "Wir sind zutiefst besorgt über die von Human Rights Watch und anderen dokumentierten Berichte", hieß es in einer am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung der USA, der Europäischen Union, Australiens, Großbritanniens, Japans und weiterer Verbündeter. Demnach wurden auch Fälle von Verschwindenlassen dokumentiert.
Franzose knackt Lotto-Rekord mit Gewinn von 30 Millionen Euro
Ein Lottospieler aus Frankreich hat mit 30 Millionen Euro den bislang höchsten Gewinn in der Geschichte des Glücksspiels erzielt. Wie die französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) am Samstag mitteilte, hat sich seit der Einführung des Glücksspiels im Jahr 1976 noch kein Gewinner über eine derart hohe Summe freuen dürfen. Der bislang höchste Gewinn lag demnach bei 26 Millionen Euro.
Drei Tote bei Lawinenunglück in Österreich
Bei einem Lawinenunglück im Salzburger Land in Österreich sind drei Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden. Die Skitourengeher hielten sich abseits der Pisten auf, wie das Österreichische Rote Kreuz am Samstag mitteilte. Das Unglück habe sich gegen nach 13.45 Uhr in rund 2400 Metern Höhe im Bezirk Lungau ereignet, sagte Einsatzleiter Anton Schilcher der Nachrichtenagentur APA.
Investoren wollen eine Milliarde Dollar für Trumps geplantes Online-Netzwerk geben
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat für sein geplantes Online-Netzwerk und einen damit verbundenen Börsengang Unterstützung bei finanzkräftigen Investoren gefunden. Diese wollten eine Milliarde Dollar (880 Millionen Euro) bereitstellen, teilten am Samstag die von Trump gegründete Trump Media & Technology Group (TMTG) und das Partnerunternehmen Digital World mit.
Offenbar auf Flucht gefasste Eltern von US-Todesschützen plädieren auf unschuldig
Die offenbar auf der Flucht gefassten Eltern des Todesschützen an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan weisen eine Verantwortung für die Tat des 15-Jährigen zurück. James und Jennifer Crumbley plädierten bei einer Anhörung am Samstag auf unschuldig. Die Richterin setzte für sie eine Kaution von einer Million Dollar fest. Den Eltern wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, der Vater hatte die Tatwaffe gemeinsam mit seinem Sohn gekauft.
Burgstaller schießt St. Pauli zur Herbstmeisterschaft
Ausgerechnet Guido Burgstaller hat den FC St. Pauli im Zweitliga-Kracher gegen Schalke 04 zur Herbstmeisterschaft geschossen. Beim 2:1 (2:0) der Millerntor-Elf vor 19.950 Zuschauern erzielte der Ex-Schalker seinen dritten Doppelpack der Saison und entschied im Dauerregen ein umkämpftes Duell, in dem beide Teams wegen Corona auf ihre Cheftrainer verzichten mussten.
Dänische Regierungschefin entschuldigt sich für Verstoß gegen Corona-Regeln
Nachdem sie ohne Corona-Schutzmaske beim Einkaufen gefilmt worden ist, hat sich die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen bei ihren Landsleuten entschuldigt. "Es war schlicht ein Versehen, nachdem die neuen Regeln gerade in Kraft getreten waren", schrieb sie am Samstag in Online-Netzwerken. "Das kann jedem mal passieren, aber mir sollte es idealerweise nicht passieren."
Tausende Menschen protestieren in Serbien gegen geplanten Lithium-Abbau
Tausende Menschen haben am Samstag in Belgrad gegen den geplanten Abbau von Lithium durch den britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto protestiert. Sie blockierten eine Autobahn und wichtige Zufahrtsstraßen in die Hauptstadt, dabei riefen sie immer wieder regierungskritische Parolen. "Sie erlauben ausländischen Unternehmen, in unserem Land zu machen, was sie wollen", sagte ein Teilnehmer.
Mehr als 40.000 Menschen demonstrieren in Wien gegen Corona-Maßnahmen
In Wien sind erneut zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den derzeit geltenden Teil-Lockdown und die angekündigte Corona-Impfpflicht zu protestieren. In der österreichischen Hauptstadt fanden am Samstag mehrere Demonstrationen statt, daran nahmen nach Angaben der Polizei insgesamt mehr als 40.000 Menschen teil. Am Rande der Proteste kam es vereinzelt zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten.
Skisaison in Italien offiziell eröffnet
Nach zwei Wintern mit coronabedingten Ausfällen hat in Italien am Wochenende offiziell die Skisaison begonnen. Nachdem eine Handvoll Skiorte bereits am vergangenen Wochenende einige Lifte in Betrieb genommen hatte, konnten am Samstag nun die Pisten in der gesamten Alpenregion eingeweiht werden. Der nationale Verband der Seilbahnbetreiber feierte die Wiederaufnahme des Skibetriebs nach den Zwangsschließungen in den beiden vergangenen Jahren, "die diesen Sektor besonders hart getroffen haben".
Sieg im Topspiel: Bayern wehrt BVB-Angriff ab
Serienmeister Bayern München hat den Angriff von Borussia Dortmund abgewehrt und seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga ausgebaut. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann gewann den hochklassigen Ligagipfel beim DFB-Pokalsieger mit 3:2 (2:1) und liegt drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde vier Punkte vor dem Verfolger.
Luftabwehrtest verursacht Explosion nahe iranischer Atomanlage Natans
Ein Luftabwehrtest mit einer Explosion hat Anwohner einer iranischen Atomanlage in Angst versetzt. Einwohner der 20 Kilometer von der Atomanlage Natans entfernten Stadt Badrud berichteten am Samstagabend laut der Nachrichtenagentur Irna von einem lauten Knall und einem Aufleuchten am Himmel. Wenig später gab das iranische Militär Entwarnung: Es habe sich um einen Test des eigenen Raketensystems gehandelt.
Erster Sieg nach 32 Monaten: Althaus beendet deutsche Durststrecke
Katharina Althaus hat für den ersten Weltcupsieg einer deutschen Skispringerin nach fast 32 Monaten gesorgt. Die Olympiazweite aus Oberstdorf gewann am Samstag auf ihrer Lieblingsanlage in Lillehammer souverän und feierte ihren achten Karriereerfolg. 2017 und 2018 hatte Althaus insgesamt dreimal in der Olympiastadt von 1994 gesiegt, zweimal auf der großen Schanze und einmal auf der Normalschanze.
DHB-Frauen lösen Hauptrunden-Ticket
Die deutschen Handballerinnen haben vorzeitig das Ticket für die WM-Hauptrunde in Spanien gelöst. Das DHB-Team von Bundestrainer Henk Groener gewann am Samstagabend in Lliria gegen die Slowakei auch das zweite Vorrundenspiel mit 36:22 (17:12) und ist damit sicher in der heißen Turnierphase dabei.
Rechtspopulisten wollen im Europaparlament enger zusammenarbeiten
Mehrere rechtspopulistische Parteien verschiedener Länder wollen im Europaparlament künftig enger zusammenarbeiten und sich bei Abstimmungen absprechen. Darauf verständigten sie sich am Samstag bei einem Treffen in Warschau. Die Vertreter der rund 15 teilnehmenden "patriotischen" Parteien konnten sich allerdings nicht auf eine formale Allianz einigen.
Macron besucht trotz Khashoggi-Ermordung saudiarabischen Kronprinz Mohammed
Trotz der Vorwürfe gegen den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman wegen der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den mächtigen Mann des Golfstaates besucht. Mit der Unterredung in Dschidda schaltete sich Macron am Samstag als Vermittler in den diplomatischen Konflikt zwischen Riad und Beirut ein. Der libanesische Regierungschef Nadschib Mikati sprach von einem wichtigen Schritt zur Wiederaufnahme der Beziehungen zu Saudi-Arabien.
Macron vermittelt in Krise zwischen dem Libanon und Saudi-Arabien
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich als Vermittler in den diplomatischen Konflikt zwischen dem Libanon und Saudi-Arabien eingeschaltet. Er habe am Samstag bei einem Treffen mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Dschidda ausführlich über den Libanon gesprochen, sagte Macron. Anschließend hätten sie beide gemeinsam den libanesischen Regierungschef Nadschib Mikati angerufen, um einen Ausweg aus der diplomatischen Krise zwischen Beirut und Riad zu finden.
Ethikrat-Mitglied Rostalski sieht allgemeine Impfpflicht nicht gerechtfertigt
Eine allgemeine Impfpflicht sieht die Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski, Mitglied im Deutschen Ethikrat, kritisch. "Eine Impfpflicht für diejenigen, die kein erhöhtes Risiko aufweisen, mit Covid-19 auf der Intensivstation zu landen, lässt sich aus meiner Sicht generell nicht rechtfertigen", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger".