Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Bericht: Asylerstanträge bis 25. September auf tiefstem Stand seit 2012
Kane scheitert vom Punkt: Eiskaltes Spanien bestraft England
Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI
Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid
Wirtschaft
Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz
Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.
Politik
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken
Knapp eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat der SPD-Landesvorstand für Sondierungsgespräche mit der Linken gestimmt. Der Vorstand beschloss am Samstag einstimmig, die Einladung der Linkspartei zu Sondierungen anzunehmen, wie ein Sprecher mitteilte. Die Linke hatte die Wahl am vergangenen Sonntag deutlich vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen.
Letzte Nachrichten
Trotz kurzer Nacht nach "tollem Fight": DTB-Frauen wollen Halbfinal-Chance wahren
Auch ohne die ganz große Mütze Schlaf wollen die deutschen Tennisspielerinnen beim Billie Jean King Cup am Dienstag (17.00 Uhr) gegen die Schweiz die Chance aufs Halbfinale wahren. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen Tschechien stand der Mannschaft eine kurze Nacht bevor, wie Kapitän Rainer Schüttler kurz vor ein Uhr am Dienstagmorgen berichtete. "Wir müssen noch was essen, Behandlungen machen - vor drei Uhr sind wir sicher nicht im Bett", sagte er: "Und um halb zehn/zehn treffen wir uns mit dem Team zum Frühstück. Das ist nicht so einfach."
Zahlreiche Krankmeldungen bei New Yorks Feuerwehr nach Corona-Impfpflicht
Nach dem Inkrafttreten einer Corona-Impfpflicht häufen sich die Krankmeldungen bei der New Yorker Feuerwehr. Stadtweit meldeten sich rund 2300 Feuerwehrleute krank, wie New Yorks Feuerwehrbeauftragter Daniel Nigro am Montag berichtete. Es handele sich ganz offensichtlich um einen Protest gegen die Impfpflicht.
Mediziner fordern von Ampel-Parteien Maßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern
Im Kampf gegen Fehlernährung rufen Mediziner und Verbraucherschützer die Ampel-Parteien zu einer Beschränkung von an Kinder gerichteter Werbung für ungesunde Lebensmittel auf. Die Unterzeichner des Appells, der AFP am Dienstag vorlag, fordern von SPD, Grünen und FDP, in ihrem angestrebten Koalitionsvertrag eine klare Formulierung zu verankern, wonach es verbindliche Regeln dafür geben soll, dass "nur ausgewogene Produkte an Kindern beworben werden dürfen".
RKI meldet leicht gefallene Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals seit zwei Wochen leicht gefallen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen eine Inzidenz von 153,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 154,8 gelegen. In den vergangenen zwei Wochen war die Sieben-Tage-Inzidenz kontinuierlich gestiegen.
Ukraine dementiert erneute russische Truppenbewegungen an ihrer Grenze
Die Ukraine hat Berichte über erneute russische Truppenbewegungen nahe ihrer Grenze dementiert. Es sei "keine zusätzliche Stationierung" russischer Truppen nahe der Grenze beobachtet worden, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium mit. Der Kreml erklärte am Dienstag zu einem entsprechenden Bericht der "Washington Post" und im Internet verbreiteten Videos, es sollte keine "Zeit verschwendet" werden für "minderwertige" Behauptungen.
Pentagon prüft Berichte über russische Truppenbewegung nahe der Ukraine
Das US-Verteidigungsministerium geht Berichten über neuerliche russische Truppenbewegungen nahe der Grenze zur Ukraine nach. Das Pentagon verfolge die Entwicklungen in der Region aufmerksam, erklärte dessen Sprecher John Kirby am Montag. Laut der "Washington Post" sind US-Regierungsvertreter beunruhigt über Bewegungen russischer Militäreinheiten nach der Grenze zur Ukraine. Im Internet verbreitete Videos zeigen Militär-Züge und mit Panzern und Raketen beladene Lkw-Konvois im Südwesten Russlands.
Regieassisent äußert sich erstmals zu Unglück bei Baldwin-Film
Der Regieassisent, der Hollywood-Star Alec Baldwin bei Dreharbeiten eine geladene Pistole überreicht hatte, hat sich erstmals öffentlich zu dem tödlichen Vorfall geäußert, zu seiner eigenen Rolle dabei jedoch geschwiegen. In einer am Montag (Ortszeit) von der "New York Times" veröffentlichten Erklärung schrieb David Halls, er sei "erschüttert und traurig" über den Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins bei dem Unglück.
Staaten einigen sich in Glasgow auf Minderung von Methan-Ausstoß
Mit Vereinbarungen zum geringeren Methan-Ausstoß und zum Schutz von Wäldern wollen dutzende Staaten den Klimaschutz vorantreiben. Mehr als 80 Staatenlenker schlossen sich bei der Weltklimakonferenz in Glasgow am Dienstag einer Initiative der EU und der USA zur Methan-Emissionsminderung an. Zuvor war eine Erklärung zum Stopp der Entwaldung bis 2030 verabschiedet worden. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson zeigte sich "vorsichtig optimistisch", dass die Konferenz einen klimapolitischen Durchbruch bringen könnte.
Dutzende Staaten wollen Methan-Ausstoß verringern und Entwaldung stoppen
Dutzende Staaten haben sich auf der UN-Klimakonferenz COP26 zu einem geringeren Methan-Ausstoß und einem besseren Schutz der Wälder verpflichtet: Mehr als 80 Staats- und Regierungschefs schlossen sich am Dienstag in Glasgow einer Initiative der EU und der USA zur Reduzierung der Methan-Emissionen an. Dieser Schritt werde "den Klimawandel sofort bremsen", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Zuvor hatten mehr als hundert Staaten eine Erklärung verabschiedet, wonach die Entwaldung bis 2030 gestoppt werden soll.
Rund hundert Staaten wollen Entwaldung bis 2030 stoppen
Mehr als hundert Staats- und Regierungschefs haben sich bei der UN-Klimakonferenz COP26 zu einem verstärkten Kampf gegen die globale Vernichtung der Wälder verpflichtet. Eine entsprechende Erklärung wurde am Dienstag bei dem Treffen in Glasgow verabschiedet, wie die britischen Organisatoren mitteilten. Demnach soll die Entwaldung im Kampf gegen die Erderwärmung bis 2030 gestoppt werden. Zu den Unterzeichnern zählen auch Brasilien und Russland. Klimaaktivisten kritisierten das Zieldatum als zu spät.
Staats- und Regierungschef kündigen Kampf gegen Entwaldung an
Die Staats- und Regierungschefs bei der Klimakonferenz COP26 wollen sich auf einen verstärkten Kampf gegen die Entwaldung verpflichten, um die Erderwärmung zu bekämpfen. Bis 2030 soll gemäß einer für Dienstag geplanten gemeinsamen Erklärung die Entwaldung gestoppt werden, wie die britischen Gipfelorganisatoren in der Nacht zum Dienstag mitteilten. Klimaaktivisten kritisierten das Zieldatum als zu spät.
Macron fordert mehr Anstrengung von größten Emittenten von Treibhausgas
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die größten Emittenten klimaschädlicher Treibhausgase zu mehr Anstrengungen beim Klimaschutz aufgerufen. Die nationalen Pläne von Ländern wie den USA, China, Russland und Saudi-Arabien "stehen nicht mit unserem 1,5-Grad-Ziel im Einklang", sagte Macron am Montag bei der Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow. Mehr Ehrgeiz dieser Länder sei "der einzige Weg, um unser Vorhaben wieder glaubwürdig zu machen".
Inselstaat Tonga verhängt Lockdown nach erstem Corona-Fall
Der Inselstaat Tonga im Südpazifik hat infolge des ersten verzeichneten Corona-Falls einen einwöchigen Lockdown verhängt. Die Bewohner der Insel Tongatapu, zu der auch die Hauptstadt Nuku’alofa gehört, sollten bis nächsten Dienstag zu Hause bleiben, sagte Regierungschef Pohiva Tuionetoa am Montagabend. Dies diene, "der Sicherheit und Gesundheit unseres Volkes".
Einflussreicher US-Senator Manchin stellt Sozial- und Klimaschutzpaket in Frage
Die Hoffnungen von US-Präsident Joe Biden auf eine rasche Verabschiedung seines billionenschweren Sozial- und Klimaschutzpakets haben einen herben Dämpfer erlitten. Der einflussreiche demokratische Senator Joe Manchin meldete am Montag in Washington neue Zweifel über das Maßnahmenpaket mit einem Umfang von 1,75 Billionen Dollar (rund 1,5 Billionen Euro) an. Er habe noch viele offene Fragen zu den Auswirkungen des Vorhabens auf die Staatsverschuldung und die Wirtschaft.
Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer erneut verschoben
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat den Start der Weltraummission mit dem deutschen Astronauten Matthias Maurer erneut verschoben. Der Start der SpaceX-Raumkapsel werde frühestens am kommenden Samstagabend (Ortszeit) stattfinden, teilte die Nasa am Montag mit. Grund sei eine "geringfügige medizinische Angelegenheit", die ein Besatzungsmitglied des Flugs betreffe. Es handele sich weder um einen medizinischen Notfall noch gebe es eine Verbindung zum Coronavirus.
Eskalation im Fischereistreit zwischen Paris und London bleibt vorerst aus
Im Fischereistreit zwischen Frankreich und Großbritannien bleibt eine Eskalation zunächst aus: Der französische Präsident Emmanuel Macron sicherte zu, auf Sanktionen zu verzichten, solange Verhandlungen über den Konflikt liefen. Die britische Regierung begrüßte das. Eigentlich hatte Frankreich ab Dienstag schärfere Warenkontrollen und ein Anlegeverbot für britische Schiffe geplant - Großbritannien drohte bereits mit "Vergeltungsmaßnahmen".
Frankreich verhängt vorerst keine Strafmaßnahmen gegen London im Fischereistreit
Im Streit um Fischereilizenzen verhängt Frankreich vorerst keine Strafmaßnahmen gegen Großbritannien. Bis zu einem für Donnerstag geplanten Treffen zwischen dem britischen Brexit-Beauftragten David Frost und Frankreichs Europa-Staatssekretär Clément Beaune werde es keine Sanktionen geben, erklärte das Präsidialamt in Paris am Montagabend. Zuvor hatte Frankreich damit gedroht, ab Mitternacht in der Nacht zum Dienstag Strafmaßnahmen in Kraft zu setzen.
Macron stoppt vorerst Strafmaßnahmen gegen Großbritannien im Fischereistreit
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Streit um Fischerei-Lizenzen das Inkrafttreten von Strafmaßnahmen gegen Großbritannien um Mitternacht vorerst gestoppt. Macron verwies am Montagabend am Rande der Weltklimakonferenz in Glasgow auf laufende Verhandlungen mit der Regierung in London. "Wir werden keine Sanktionen verhängen, während wir verhandeln."
Kunden warnen vor Vertragsabschlüssen bei Vodafone / Kabel Deutschland
Vodafone kämpft mit Kundenverlusten. Zwar konnte der Mobilfunk-Netzbetreiber viele neue Prepaidkunden gewinnen, dafür ging aber die Zahl werthaltiger Vertragskunden zurück. Nicht viel besser sieht es im Geschäft mit TV-Kunden aus. Nach einem Verlust von 20.000 Vertragskunden im ersten Quartal 2021 kam im zweiten Quartal noch einmal ein Minus von 27.000 dazu. Das war die mit Abstand schlechteste Performance im Neukundengeschäft mit Vertragskunden seit vielen Jahren. Der Trend an Kundenverlusten im TV-Geschäft hält unterdessen an. Nach einem Minus von 76.000 Anschlüssen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres waren es bis zum Herbst 2021, noch einmal 80.000 Kunden, die ausgebucht werden mussten. Vodafone will bis zum Jahr 2023 die Internetgeschwindigkeit von rund vier Millionen Bestandskunden im Kabelnetz deutlich erhöhen. In Potsdam gibt es unterdessen immer mehr Beschwerden durch Kunde, diese warnen zudem gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG vor "einem Abschluss von Kabel-Verträgen wegen des katastrophalen Services bei Störungen"... Besonders in Großstädte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Düsseldorf, Essen, Dortmund und Köln treten immer wieder anhaltende Störungen teilweise samt ihrer umliegenden Metropolregion auf. Wie auf der Vodafone-Website selbst bekannt gab, waren im Oktober 2021 weite Teile Deutschlands durch Netzausfälle betroffen. Unterdessen wurde bekannt, dass sich Vodafone-Kunden über untergeschobene Verträge beschweren sollen. Verbraucherzentralen haben in diesem Zusammenhang großen Zulauf.Quelle: https://www.inside-digital.de/news/vodafone-mitarbeiter-packt-aus-warum-kunden-reingelegt-werden-und-wer-dahintersteckt In den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen beschweren sich laut Verbraucherzentrale Bundesverband auffällig viele Menschen über Vodafone. Die Verbraucherschützer fassen das so zusammen: „Kommen Verbraucherinnen und Verbraucher in eine Verbraucherzentrale, um sich über einen einzelnen Anbieter zu beschweren, fällt am häufigsten der Name ‚Vodafone‘“. Unter dem Namen von Vodafone sind auch Beschwerden über Unitymedia und Kabel Deutschland (beiden wurden von Vodafone aufgekauft) und Otelo enthalten. Fragwürdig ist, wie uns Kunden mitteilten, der Umstand, dass, auch wenn eine Terminvereinbarung abgesagt wird, die externen Unternehmen, welche die Störung beheben sollen, nach einer "Bewertung" durch die Kunden fragen! Dass Kunden sich schlecht behandelt fühlen, kann in diesem Zusammenhang zumindest nachvollzogen werden, weshalb die sachliche Frage zu stellen ist, will man wirklich bei Vodafone / Kabel Deutschland so Kunden gewinnen oder diese gar behalten? (P.Kabuchin--DTZ)
Britischer Erzbischof entschuldigt sich für Vergleich von Klimawandelfolgen mit Holocaust
Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat sich dafür entschuldigt, die Folgen des Klimawandels mit dem Holocaust verglichen zu haben. "Ich entschuldige mich unmissverständlich für die Worte, die ich benutzt habe, als ich versuchte, den Ernst der Lage zu betonen", erklärte das religiöse Oberhaupt der Church of England am Montag auf Twitter. "Es ist niemals richtig, Vergleiche mit den Gräueltaten der Nazis anzustellen."
Premier Johnson reist im Flugzeug von COP26 in Glasgow zurück nach London
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson wird im Flugzeug von der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow zurück nach London reisen. "Wir stehen unter erheblichem Zeitdruck", entgegnete Johnsons Sprecher am Montag auf Kritik an der Flugreise. Johnson hatte die an der COP26 teilnehmenden Staats- und Regierungschefs zuvor eindringlich dazu aufgerufen, mehr gegen den Klimawandel zu unternehmen.
Überraschung verpasst: Deutsche Auftaktniederlage beim Billie Jean King Cup
Den deutschen Tennis-Frauen droht beim Billie Jean King Cup in Prag nach einer knappen Auftaktpleite gegen Tschechien das Aus in der Vorrunde. Das Team um Topspielerin Angelique Kerber lieferte den favorisierten Gastgeberinnen bei der 1:2-Niederlage am Montagabend einen großen Kampf, doch im entscheidenden Doppel verloren Anna-Lena Friedsam und Debütantin Jule Niemeier (Neuwied/Dortmund) mit 4:6, 7:6 (7:2), 8:10 gegen Lucie Hradecka/Katerina Siniakova.
Kerber gewinnt: Deutschland gleicht gegen Tschechien aus
Dank eines starken Comebacks von Angelique Kerber haben die deutschen Tennis-Frauen ihre Chancen auf den Auftaktsieg beim Billie Jean King Cup in Prag gewahrt. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin gewann 6:7 (5:7), 6:0, 6:4 gegen French-Open-Champion Barbora Krejcikova und glich im ersten Gruppenspiel gegen Gastgeber Tschechien zum 1:1 aus. Für das entscheidende Doppel am Montagabend nominierte Teamkapitän Rainer Schüttler Anna-Lena Friedsam und Debütantin Jule Niemeier (Neuwied/Dortmund).
Billie Jean King Cup: Petkovic zum Auftakt chancenlos
Die deutschen Tennis-Frauen sind beim Billie Jean King Cup in Prag schlecht aus den Startlöchern gekommen. Andrea Petkovic (Darmstadt) war im Auftaktmatch des ersten Gruppenduells gegen den favorisierten Gastgeber Tschechien chancenlos und verlor mit 1:6, 3:6 gegen die Olympia-Zweite Marketa Vondrousova. Damit erhöhte sie den Druck auf Angelique Kerber immens.
Plädoyers gegen Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen erwartet
Viereinhalb Monate nach dem Beginn des Mordprozesses gegen die Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen wird für Dienstag (09.15 Uhr) vor dem Landgericht Wuppertal der Beginn der Plädoyers erwartet. Die Angeklagte Christiane K. muss sich wegen heimtückischen Mordes verantworten. Sie soll ihre fünf jüngsten Kinder am 3. September 2020 in ihrer Wohnung erstickt beziehungsweise erwürgt haben.
Frankreichs Bischöfe beraten über Entschädigung von Opfern sexueller Gewalt
In Lourdes beginnt am Dienstag die jährliche Vollversammlung der französischen Bischöfe. Sie steht im Schatten des jüngsten Missbrauchsberichts, nach dem seit 1950 schätzungsweise 216.000 Minderjährige von katholischen Priestern und Ordensleuten sexuell missbraucht wurden. Eine zentrale Frage ist, wie die Opfer entschädigt werden und wo das Geld dafür herkommen soll. Die Autoren des Berichts hatten sich gegen Spendenaufrufe unter Gläubigen ausgesprochen.
Wichtige Gouverneurswahlen in den USA und Bürgermeisterwahl in New York
Im US-Bundesstaat Virgina findet am Dienstag (ab 06.00 Uhr Ortszeit; 11.00 Uhr MEZ) die mit großer Spannung erwartete Gouverneurswahl statt, die als wichtiger Stimmungstest für Präsident Joe Biden und seine Demokratische Partei gilt. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem demokratischen Ex-Gouverneur Terry McAuliffe und dem Republikaner Glenn Youngkin voraus. Eine Niederlage McAuliffes im derzeit demokratisch regierten Virginia wäre eine schwere Schlappe für Bidens Demokraten - und ein schlechtes Vorzeichen für die Kongress-Zwischenwahlen im November kommenden Jahres.
CDU-Führung entscheidet über Mitgliederbefragung zu Laschet-Nachfolge
Die CDU-Führung entscheidet am Dienstag, ob sie eine Mitgliederbefragung zur Nachfolge von Parteichef Armin Laschet abhält. Am Vormittag kommen dazu Präsidium (09.00 Uhr) und Bundesvorstand (11.30 Uhr) zusammen. Nach dem historisch schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl hatten sich am Samstag die mehr als 300 Kreisvorsitzenden der CDU mit überwältigender Mehrheit für eine Befragung der Mitglieder ausgesprochen.
Brasilianischer Pianist Nelson Freire mit 77 Jahren gestorben
Der weltberühmte brasilianische Pianist Nelson Freire ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichteten örtliche Medien in Freires Wohnort Rio de Janeiro am Montag unter Berufung auf seinen Agenten. Zur Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.
Tennis: Nadal peilt Comeback im Dezember an
Tennis-Superstar Rafael Nadal plant sein Comeback nach einer langwierigen Fußverletzung noch in diesem Jahr. "Mein Plan ist es, im Dezember in Abu Dhabi zu spielen, dann ein Turnier vor Australien und dann die Australian Open", sagte der Grand-Slam-Rekordchampion aus Spanien am Montag am Rande einer Sponsorenveranstaltung in Paris: "Das ist mein Ziel. Wir arbeiten hart daran, es zu verwirklichen."
Indien will bis 2070 Klimaneutralität erreichen
Indien strebt erst bis 2070 Klimaneutralität an. Wie Premierminister Narendra Modi am Montag bei der Weltklimakonferenz in Glasgow bekanntgab, will der drittgrößte CO2-Emittent der Welt das Ziel sogenannter Netto-Null-Emissionen bis 2070 erreichen. Nach UN-Angaben haben sich mehr als 130 Länder das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bereits bis 2050 auf Null zu reduzieren.
Indonesien lässt als erstes Land Corona-Impfstoff von Novavax zu
Indonesien hat als erstes Land den Corona-Impfstoff des US-Pharmakonzerns Novavax zugelassen. Wie das im US-Bundesstaat Maryland ansässige Unternehmen am Montag mitteilte, wird der Impfstoff für Indonesien unter dem Markennamen Covovax in Indien hergestellt. Die Auslieferung soll "in Kürze" beginnen. Novavax hat auch in der EU eine Zulassung beantragt und bereits einen Liefervertrag abgeschlossen.