Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Kane scheitert vom Punkt: Eiskaltes Spanien bestraft England
Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI
Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid
Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz
Politik
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken
Knapp eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat der SPD-Landesvorstand für Sondierungsgespräche mit der Linken gestimmt. Der Vorstand beschloss am Samstag einstimmig, die Einladung der Linkspartei zu Sondierungen anzunehmen, wie ein Sprecher mitteilte. Die Linke hatte die Wahl am vergangenen Sonntag deutlich vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen.
Sport
Rad-WM: Koch verpasst Medaille - Vollering triumphiert
Franziska Koch hat bei der Straßenrad-WM in Montreal eine weitere Medaille deutlich verpasst. Sechs Tage nach Bronze im Einzelzeitfahren musste sich die 26-Jährige aus Mettmann beim Triumph der Niederländerin Demi Vollering in einem packenden Straßenrennen mit Platz zehn begnügen.
Letzte Nachrichten
Ungarns Ministerpräsident mit Brandrede gegen EU
Rund ein halbes Jahr vor der Parlamentswahl in Ungarn hat Ministerpräsident Viktor Orban bei einer Kundgebung in Budapest eine Brandrede gegen die Europäische Union gehalten. "Die EU spricht mit uns und verhält sich uns und den Polen gegenüber so, als wären wir Feinde", sagte Orban vor zehntausenden Anhängern am Samstag. Sein Herausforderer Peter Marki-Zay setzte bei einer eigenen Kundgebung auf Anti-Orban-Rhetorik. Beide Politiker nutzten den Nationalfeiertag am 23. Oktober für ihren Wahlkampf. Zehntausende Anhänger Orbans waren vor der Kundgebung des Regierungschefs durch Budapest marschiert. "Brüssel täte gut daran zu verstehen, dass selbst die Kommunisten nicht mit uns fertig werden konnten", sagte der nationalkonservative Regierungschef. "Wir sind der David, dem Goliath besser aus dem Weg geht." Mehrere Teilnehmer der Kundgebung hielten ein Plakat mit der Aufschrift "Brüssel = Diktatur" in die Höhe. Auch Teilnehmer aus Polen waren angereist. Die Regierungen in Budapest und Warschau stehen seit Jahren wegen rechtsstaatlicher Verfehlungen am Pranger der EU. Gegen beide Länder laufen Verfahren, die bis zum Entzug von Stimmrechten in der EU oder auch zur Nichtauszahlung von EU-Geldern führen könnten. Der vor kurzem von der ungarischen Opposition nominierte Orban-Herausforderer Marki-Zay rief seinen rund 5000 Anhängern zu, die Menschen hätten genug von den "Hasskampagnen" der Regierung gegen Einwanderer und die LGBTQ-Gemeinschaft. LGBTQ steht im Englischen für lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell und queer. "Die Menschen hatten 1956 die Nase voll und haben auch heute die Nase voll!", rief Marki-Zay mit Blick auf den gescheiterten Aufstand gegen die Sowjetunion 1956, an den am 23. Oktober in Ungarn erinnert wird. Bei der Parlamentswahl im kommenden Jahr wird Orban von Marki-Zay herausgefordert. Der 49-jährige konservative Provinzbürgermeister hatte überraschend die Vorwahl eines breiten Oppositionsbündnisses gewonnen, das versucht, den seit 2010 regierenden Orban abzulösen. Orban ist seit 2010 in Ungarn an der Macht. Die Opposition wirft dem rechtspopulistischen Ministerpräsidenten einen autokratischen Führungsstil und Korruption vor. Der Regierungschef warnte seine Anhänger vor der Rückkehr der "Linken" an die Macht - obwohl sein parteiloser Gegner Marki-Zay sich selbst als "traditionellen Konservativen" bezeichnet. "Es gibt nur eine Linke, egal wie sehr sie sich auch verkleidet", sagte Orban mit Blick auf das breite Bündnis verschiedener Oppositionsparteien. In Umfragen liegt das Oppositionsbündnis derzeit Kopf an Kopf mit der regierenden Fidesz-Partei. Der siebenfache Vater und bekennende Katholik Marki-Zay vertritt konservative Positionen und könnte die Wähler für sich gewinnen, die von Orbans Politik enttäuscht wurden. (W.Novokshonov--DTZ)
Nach Demütigung durch Klopp: Solskjaer will nicht aufgeben
Teammanager Ole Gunnar Solskjaer vom englischen Spitzenklub Manchester United klammert sich nach der heftigsten Klatsche seiner Trainerkarriere an seinen Job. Er sei "zu weit" gekommen, um nach dem demütigenden 0:5 (0:4) gegen den FC Liverpool von Jürgen Klopp alles hinzuwerfen, sagte der Norweger.
Amnesty International schließt seine Büros in Hongkong
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International schließt eigenen Angaben zufolge ihre Büros in Hongkong. Wie die Organisation am Montag mitteilte, erfolgte der Schritt aufgrund des von Peking erlassenen sogenannten Sicherheitsgesetzes. Das Gesetz mache es Menschenrechtsorganisationen in Hongkong "praktisch unmöglich, frei und ohne Angst vor ernsthaften Vergeltungsmaßnahmen seitens der Regierung zu arbeiten", erklärte die Vorstandsvorsitzende Anjhula Mya Singh Bais.
Grünen-Fraktionsvorsitzender verteidigt Sondierungspapier in Bezug auf Klimaschutz
Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter hat das Sondierungsergebnis des Ampel-Bündnisses in Hinblick auf den Klimaschutz verteidigt. Im Sondierungspapier "steht klar drin, dass wir den 1,5-Grad-Pfad einhalten wollen", sagte Hofreiter am Montag im "ARD"-Morgenmagazin. Er räumte allerdings ein, dass in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr noch nicht ausreichend verhandelt worden sei. "Aber dafür gibt es Koalitionsverhandlungen."
"Cringe" ist Jugendwort des Jahres 2021
"Cringe" ist das Jugendwort des Jahres 2021. Der für das Gefühl von Fremdscham stehende Begriff erhielt in einem Onlinewahlverfahren unter Jugendlichen 42 Prozent der Stimmen, wie der Langenscheidt-Verlag am Montag in Stuttgart mitteilte. Eine peinliche Situation wird als "cringy" bezeichnet. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort "zusammenzucken" oder "erschaudern".
Brady wirft 600. NFL-Touchdown - kuriose Verhandlungen mit einem Fan
Quarterback-Superstar Tom Brady hat am Sonntagabend seinen 600. Touchdown in der Football-Profiliga NFL erzielt und damit die nächste historische Schallmauer durchbrochen. Der 44-Jährige führte die Tampa Bay Buccaneers zu einem souveränen 38:3 bei den Chicago Bears. Es war der sechste Sieg im siebten Saisonspiel für das Team um den siebenmaligen Super-Bowl-Champion.
Hintertür für Djokovic: Ungeimpfte sollen Australian Open spielen dürfen
Hintertür für Novak Djokovic? Bei den Australian Open sollen nun wohl auch ungeimpfte Tennisstars spielen dürfen. Voraussetzung sei eine 14-tägige Quarantäne. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten E-Mail der Frauen-Tour WTA an die Profispielerinnen hervor. Die lokalen Behörden betonten jedoch, es sei noch keine abschließende Regelung getroffen worden.
"Friends"-Schauspieler James Michael Tyler ist tot
Der aus der erfolgreichen US-Sitcom "Friends" bekannte Schauspieler James Michael Tyler ist tot. Tyler, der bei "Friends" den Coffeeshop-Manager Gunther spielte, starb am Sonntag laut US-Medienberichten im Alter von 59 Jahren in seinem Haus in Los Angeles. Der Schauspieler erlag seinem Kampf gegen den Prostatakrebs, wie sein Sprecher Toni Benson mitteilte.
Sommer: Gladbach "nicht chancenlos" gegen die Bayern
Bayern-Spezialist Yann Sommer sieht für Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokalkracher gegen die vermeintlich übermächtigen Münchner Möglichkeiten auf eine Überraschung. "Trauen wir uns am Mittwoch etwas zu, sehe ich uns absolut nicht chancenlos. Auch wenn der FC Bayern aktuell wieder in großartiger Verfassung ist", sagte der Schweizer Nationaltorwart dem kicker.
Wagner-Brüder feiern mit Orlando ersten gemeinsamen NBA-Sieg
Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner und sein jüngerer Bruder Franz Wagner haben erstmals gemeinsam ein Spiel in der nordamerikanischen Profiliga NBA gewonnen. Mit den Orlando Magic setzten sich die deutschen Brüder gegen die New York Knicks mit 110:104 durch. Es war der erste Sieg im dritten Saisonspiel.
Wolfsburg: Kandidaten Kohfeldt und Terzic
Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Mark van Bommel angeblich vor allem Florian Kohfeldt und Edin Terzic ins Visier genommen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Tote und Verletzte bei Protesten gegen Militärputsch im Sudan
Bei Protesten gegen den Militärputsch im Sudan hat es Tote und zahlreiche Verletzte gegeben. Ein Mediziner-Verband in der Hauptstadt Khartum sprach am Montagnachmittag von "drei Toten und mehr als 80 Verletzten" durch Schüsse von Soldaten. Das Militär hatte zuvor die Übergangsregierung aufgelöst und den Regierungschef festgenommen. Deutschland und andere Länder sowie die Vereinten Nationen zeigten sich alarmiert von den Vorgängen.
Militär erklärt Übergangsregierung im Sudan für abgesetzt
Das Militär hat im Sudan den Regierungschef festgenommen und den Ausnahmezustand verhängt. Der oberste General, Abdel Fattah al-Burhan, erklärte am Montag im Staatsfernsehen die Übergangsregierung sowie den Souveränen Übergangsrat für aufgelöst. Er kündigte die Bildung einer neuen Regierung mit "kompetenten Personen" an. Der abgesetzte Ministerpräsident Abdalla Hamdok sowie weitere zivile Mitglieder seiner Regierung werden vom Militär an einem unbekannten Ort festgehalten.
Militärs nehmen Regierungschef im Sudan fest
Im Sudan haben Soldaten führende zivile Mitglieder der Übergangsregierung festgenommen. Wie das sudanesische Informationsministerium am Montag auf Facebook erklärte, wurde auch Ministerpräsident Abdalla Hamdok von Soldaten festgenommen, nachdem er sich geweigert habe, "den Putsch zu unterstützen". Laut Ministerium schossen Soldaten auf Demonstranten in Khartum. Der mutmaßliche Staatsstreich in dem nordafrikanischen Land löste international Besorgnis.
Soldaten nehmen führende Regierungsmitglieder im Sudan fest
Nach wochenlangen Spannungen zwischen dem Militär und der zivilen Übergangsregierung haben im Sudan Soldaten mehrere führende Regierungsmitglieder festgenommen. "Zivile Mitglieder des Souveränen Übergangsrates und einige Minister der Übergangsregierung wurden von Militärkräften festgenommen", teilte das Informationsministerium am Montag bei Facebook mit. Unter den Festgenommenen sei auch der Regierungschef Abdalla Hamdok.
Regierung von Guatemala setzt nach Protest gegen Schweizer Bergbaufirma Armee ein
Nachdem bei Protesten gegen ein Schweizer Bergbauunternehmen im Nordosten Guatemalas am Wochenende vier Sicherheitsbeamte durch Schüsse verletzt wurden, hat die Regierung den Notstand verhängt und die Armee in die Region entsandt. Am Sonntag berichteten AFP-Journalisten von etwa 500 Soldaten und 350 Polizisten, die auf den Straßen der mehrheitlich von indigenen Maya bewohnten Stadt El Estor patrouillierten. Der Ausnahmezustand gibt den Sicherheitskräften weitreichende Befugnisse.
Regierung rät angesichts steigender Infektionszahlen zu Auffrischungsimpfung
Angesichts der stetig steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat die Bundesregierung Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen aufgefordert, das Angebot einer Auffrischungsimpfung wahrzunehmen. Die Impfung sei "unser bester Schutz (...), gut durch Herbst und Winter zu kommen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnte vor stark steigenden Corona-Infektionszahlen bei Kindern.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 110,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 110,1. Binnen eines Tages wurden demnach 6573 Neuinfektionen registriert.
Pelosi erwartet Einigung in Streit über US-Investitionspakete in dieser Woche
Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, rechnet mit einer Einigung zu zwei billionenschweren Reformprogrammen noch in dieser Woche. "Wir sind fast da", sagte sie dem Sender CNN am Sonntag. 90 Prozent des Gesetzes seien geschrieben, "wir müssen nur noch einige letzte Entscheidungen treffen".
Brand auf Containerschiff vor Kanadas Westküste eingedämmt
Die kanadische Küstenwache hat ein Feuer auf einem mit Chemikalien beladenen Containerschiff vor der Westküste Nordamerikas eingedämmt. Der Brand, durch den auch giftige Gase freigesetzt wurden, sei "stabilisiert" worden, erklärte die Küstenwache am Sonntagabend. Nun sollen Feuerwehrleute an Bord gehen, um das Feuer auf der "Zim Kingston" endgültig zu löschen.
Küstenwache: Derzeit "kein Sicherheitsrisiko" durch Brand auf Frachter vor Kanada
Das Feuer an Bord eines mit Chemikalien beladenen Containerschiffs vor der kanadischen Pazifikküste stellt laut der Küstenwache derzeit "kein Sicherheitsrisiko" dar. Der Brand bleibe ein "dynamisches Ereignis", es bestehe aber aktuell keine Gefahr für die Menschen an der Küste, teilte die Behörde am Sonntag mit. 16 Menschen wurden von dem Frachtschiff namens "Zim Kingston" in Sicherheit gebracht.
Sneaker von Michael Jordan für Rekordsumme von fast 1,5 Millionen Dollar verkauft
Ein Paar von Basketball-Legende Michael Jordan zu Beginn seiner Karriere getragene Turnschuhe sind bei einer Versteigerung am Sonntag für fast 1,5 Millionen Dollar (rund 1,3 Millionen Euro) verkauft worden. "Die wertvollsten Turnschuhe, die jemals bei einer Auktion angeboten wurden", kommentierte das Auktionshaus Sotheby’s das Geschäft beim Onlinedienst Twitter. Jordan habe die Nike Air Ships aus dem Jahr 1984 bei Spielen während seiner ersten Saison bei den Chicago Bulls getragen.
Mann von britisch-iranischer Staatsbürgerin Zaghari-Ratcliffe tritt in Hungerstreik
Der Ehemann der im Iran festgehaltenen britisch-iranischen Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe ist am Sonntag vor dem britischen Außenministerium in einen Hungerstreik getreten. Er wolle damit Premierminister Boris Johnson und seine Regierung dazu zwingen, "Verantwortung" für das Schicksal seiner Frau zu übernehmen, erklärte Richard Ratcliffe. Zaghari-Ratcliffe war im Iran vor einer Woche mit der Berufung gegen ein zweites Urteil gescheitert.
Mindestens drei Bergsteiger bei Lawinenabgang auf Vulkan in Ecuador getötet
Bei einem Lawinenabgang auf einem schneebedeckten Vulkan in Ecuador sind am Sonntag mindestens drei Bergsteiger getötet worden. Drei Menschen würden zudem vermisst, teilten die Rettungskräfte der Feuerwehr von Quito mit. Zuvor waren vier Tote gemeldet worden. Bei dem Lawinenabgang seien zudem drei Menschen verletzt geborgen worden.
Vier Bergsteiger sterben bei Lawinenabgang auf schneebedecktem Vulkan in Ecuador
Bei einem Lawinenabgang auf einem schneebedeckten Vulkan in Ecuador sind am Sonntag vier Bergsteiger getötet worden. Ein Mensch sei verletzt worden, teilten die Behörden mit. Die Lawine traf demnach eine Gruppe von rund einem Dutzend Bergsteigern in einer Höhe von 6100 Metern auf dem Vulkan Chimborazo, dem höchsten Gipfel Ecuadors.
Formel 1: Verstappen gewinnt Großen Preis der USA
Formel-1-Pilot Max Verstappen hat den Großen Preis der USA gewonnen und seine WM-Führung ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Pilot siegte am Sonntag in Austin/Texas hauchdünn vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/Mercedes) sowie Sergio Perez (Mexiko/Red Bull) und feierte seinen 18. Grand-Prix-Erfolg in der Königsklasse.
Gedenkfeier für erschossene Kamerafrau in Kalifornien
Bei einer Gedenkfeier in Kalifornien haben Freunde und Kollegen von der bei Dreharbeiten erschossenen Kamerafrau Halyna Hutchins Abschied genommen. Zahlreiche Menschen, darunter auch viele Filmschaffende, zündeten am Sonntagabend in Burbank bei Los Angeles Kerzen für die 42-Jährige an, die von Schauspieler Alec Baldwin bei einem Dreh offenbar versehentlich getötet worden war. In Hollywood mehren sich unterdessen die Rufe nach einem Schusswaffenverbot an Filmsets.
Forderungen nach Verbot von Schusswaffen an US-Filmsets werden lauter
Nach dem tödlichen Schuss von Schauspieler Alec Baldwin bei einem Dreh mehren sich in Hollywood die Rufe nach einem Verbot von Schusswaffen an Filmsets. Eine Petition auf der Website change.org, die ein Schusswaffenverbot und bessere Arbeitsbedingungen für Filmteams forderte, wurde bis Sonntag von mehr als 15.000 Menschen unterschrieben. Darin hieß es, es gebe "keine Entschuldigung dafür, dass so etwas im 21. Jahrhundert passiert".
Gegen den Ex-Klub: Blums Blitzstart vergrößert Frankfurter Sorgen
Der kampfstarke VfL Bochum hat die Sorgen von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga erheblich vergrößert. Der Aufsteiger besiegte die mysteriös wechselhaften Hessen am Sonntagabend mit 2:0 (1:0) und schob sich durch den zweiten Sieg in Folge an der Eintracht vorbei. Bei Frankfurt war nichts von Europa-League-Schwung zu spüren, die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner rutschte auf den 15. Tabellenplatz ab.
Popstar Ed Sheeran positiv auf Corona getestet
Der britische Popstar Ed Sheeran ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Nur eine kurze Nachricht, um euch wissen zu lassen, dass ich leider positiv auf Covid getestet wurde", schrieb der Sänger am Sonntag auf Instagram - weniger als eine Woche vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung seines neuen Albums.
Facebook durch neue Enthüllungen zu Gewaltaufrufen in Indien unter Druck
US-Internetriese Facebook steht wegen weiterer Enthüllungen zu seinem Umgang mit Gewaltaufrufen im wichtigen Markt Indien unter Druck. Wie mehrere US-Medien am Wochenende unter Berufung auf unternehmensinterne Dokumente berichteten, hatte es der Konzern trotz Hinweisen eigener Analysten versäumt, Falschinformationen und Hassnachrichten in seinen indischen Plattformen einzudämmen. Facebook sei sich bewusst gewesen, dass die schwache Moderation seine Plattformen anfällig für Missbrauch macht.
Union verspielt Sieg in letzter Sekunde
Der VfB Stuttgart hat sich in Unterzahl einen Punkt gegen Union Berlin erkämpft und damit die Siegesserie der Eisernen in der Fußball-Bundesliga gestoppt. Wahid Faghir (90.+3) gelang für die Schwaben beim 1:1 (0:1) gegen die Berliner der späte Ausgleich, nachdem zuvor Atakan Karazor innerhalb von 35 Sekunden zweimal die Gelbe Karte gesehen hatte (57.).