Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Hohe Spritpreise und Dürre: Moldau verhängt Notstand in Energie- und Wassersektor
Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich
Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus
Erdogan: Welt muss unverzüglich mit Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen
Sport
München und NRW-Städte bei deutscher Olympia-Bewerbung vorn
Im Rennen um den deutschen Olympia-Bewerber hat München kurz vor der entscheidenden Abstimmung hauchdünn die Nase vorn - vor der Region Köln/Rhein-Ruhr. Berlins Bewerbung schneidet im Bericht der Evaluierungskommission mit Abstand am schlechtesten ab, wie der Sport-Informations-Dienst (SID) am Dienstag berichtete. Der Kommissionsbericht ist ein wesentlicher Faktor für die am Samstag erwartete Abstimmung innerhalb des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).
Politik
Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich
In seiner diesjährigen Rede vor der UN-Vollversammlung hat sich US-Präsident Donald Trump erneut als Friedensstifter inszeniert - trotz ausbleibender Erfolge am Verhandlungstisch. Trump sagte am Dienstag in seiner gut halbstündigen Ansprache in New York, er wolle "schnell" ein Abkommen mit dem Iran schließen. Auch ein US-vermitteltes Abkommen zwischen Russland und der Ukraine komme "schneller, als die Menschen denken", versicherte er.
Letzte Nachrichten
US-Popstar Gloria Estefan macht sexuellen Missbrauch im Kindesalter öffentlich
Die US-Sängerin Gloria Estefan ist nach eigenen Angaben im Alter von neun Jahren von einem Verwandten sexuell missbraucht worden sei. In einer Folge ihrer Facebook-Serie "Red Table Talk: The Estefans" berichtete die Musikerin mit kubanischen Wurzeln am Donnerstag (Ortszeit) über das Trauma ihrer Kindheit. "93 Prozent aller missbrauchten Kinder kennen ihre Peiniger und vertrauen ihnen. Und ich weiß das, weil ich eines davon war", sagte die 64-Jährige.
Grüne und FDP zu neuem Sondierungsgespräch zusammengekommen
Grüne und FDP sind am Freitag in Berlin zu einem neuen Sondierungsgespräch zusammengekommen, um Chancen für eine gemeinsame Regierungsbeteiligung auszuloten. Nach dem ersten Treffen am Dienstagabend in kleiner Runde nehmen diesmal je zehn Vertreterinnen und Vertreter der beiden Parteien teil. Im Anschluss sind für etwa 13.00 Uhr Statements angekündigt.
Autodieb fährt Polizeimitarbeiter in Berlin an und verletzt ihn schwer
Ein mutmaßlicher Autodieb hat in Berlin auf seiner Flucht einen Polizeimitarbeiter angefahren und diesen schwer verletzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte eine 32-Jährige am Donnerstagmittag, dass ihr auf dem Parkplatz eines Baumarkts im Stadtteil Moabit abgestellter Wagen gestohlen wurde. Mit einer im Auto verbauten Technik konnte sie ihr Fahrzeug jedoch orten und alarmierte die Polizei.
Tischtennis-EM: DTTB-Teams haben Bronze sicher
Die beiden ersatzgeschwächten deutschen Tischtennis-Teams haben bei der EM in Cluj-Napoca eine Medaille sicher. Die Männer-Mannschaft, die auf Altmeister Timo Boll und den Olympiadritten Dimitrij Ovtcharov verzichten muss, setzte sich am Freitagabend gegen Tschechien mit 3:1 durch und trifft im Halbfinale am Samstag auf das Überraschungsteam aus Dänemark (18.00 Uhr).
Bronze sicher: Tischtennis-Frauen erreichen EM-Halbfinale
Die deutschen Tischtennis-Frauen haben bei der Team-EM in Cluj-Napoca eine Medaille sicher. Die ersatzgeschwächte Auswahl zog durch einen mühelosen 3:0-Erfolg gegen Polen ins Halbfinale ein. Somit ist der Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Rumänien die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen.
Regierung oder Opposition - Union auf der Suche nach der richtigen Strategie
Nach ihrem schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl ist die Union auf der Suche nach der richtigen Strategie für die neue Legislaturperiode. Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verwies am Freitag auf die Option, jetzt "gute Opposition" zu machen, JU-Chef Tilman Kuban warnte vor zu großen Zugeständnissen für eine Jamaika-Koalition. Dagegen warb CSU-Generalsekretär Markus Blume dafür, schnell ein solches Bündnis mit Grünen und FDP zu schmieden.
Merz rechnet nach verlorener Wahl mit eigener Partei ab
Der CDU-Politiker Friedrich Merz rechnet nach der Niederlage bei der Bundestagswahl mit seiner Partei ab. "Die Union hat das thematische Arbeiten verlernt", auch sei die CDU "denkfaul geworden", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. Die frühere Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer verwies im MDR für die CDU auf die Option, jetzt "Haltung zu zeigen, und eine gute Opposition zu machen".
Beschäftigte von United Airlines lassen sich angesichts drohender Kündigung impfen
Wer sich nicht impfen lässt, muss gehen: Angesichts einer drohenden Kündigung entscheiden sich offenbar viele Beschäftigte der US-Fluggesellschaft United Airlines doch für eine Corona-Schutzimpfung. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, es werde weniger Angestellte entlassen als bisher angekündigt - die Zahl sinke von 593 auf 320.
Bogenschießen: Unruh gewinnt Weltcupfinale
Rio-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh (Berlin) hat das Weltcupfinale der Bogenschützen in Yankton gewonnen. Die 33-Jährige setzte sich im Duell um Gold im Stechen gegen die Russin Jelena Osipowa durch und triumphierte als erste Deutsche beim Abschluss der besten Schützinnen der Saison. Michelle Kroppen (Jena) machte als Dritte das starke Gesamtergebnis für den Deutschen Schützenbund (DSB) perfekt.
Bartsch warnt Linke vor Rückfall in alte Grabenkämpfe
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Partei nach der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl vor einem Rückfall in alte Grabenkämpfe gewarnt. "Wer diesen Weckruf nicht gehört hat, hat nichts in Verantwortung zu suchen", sagte Bartsch der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Freitagsausgaben). "Wir haben von den Wählern einen deutlichen Hinweis bekommen, dass Streit nicht gewollt ist."
Sondierungsgespräche nach Abgeordnetenhauswahl in Berlin gestartet
Knapp eine Woche nach der Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses haben am Freitag die Sondierungsgespräche begonnen. Die SPD traf sich am Morgen mit den Grünen, wie die Sozialdemokraten mitteilten. Für den Nachmittag ist ein Gespräch von SPD und Linkspartei geplant. SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey kündigte nach dem Sieg ihrer Partei bei der Wahl am vergangenen Sonntag an, zuerst mit den beiden bisherigen Koalitionspartnern zu sprechen.
"Politbarometer": Zustimmung zu Ampel-Koalition größer
Eine breite Mehrheit der Deutschen gibt einer Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP den Vorzug vor einem Jamaika-Bündnis unter Führung der Union. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" sprachen sich 59 Prozent für die Ampel-Koalition aus, nur 24 Prozent dagegen für ein Jamaika-Bündnis von CDU/CSU, Grünen und FDP. Eine Fortsetzung der großen Koalition, diesmal unter Führung der SPD, wünschen sich demnach nur 22 Prozent. 76 Prozent wünschen sich der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz als nächsten Bundeskanzler. Seinen Mitbewerber, CDU-Chef Armin Laschet würden dagegen nur 13 Prozent als Kanzler befürworten. Selbst von den Unionsanhängern sprachen sich 49 Prozent für Scholz aus und nur 39 Prozent für Laschet. Umgekehrt befürworten 63 Prozent der Befragten einen Rücktritt Laschets auch vom CDU-Parteivorsitz. Dies wollen der Umfrage zufolge auch 62 Prozent der Unionsanhänger. Von ihnen machen auch 65 Prozent Laschet für die Wahlniederlage der CDU/CSU verantwortlich. Würde am nächsten Sonntag erneut eine Bundestagswahl stattfinden, könnte die SPD sich laut "Politbarometer" weiter auf 28 Prozent (Wahlergebnis: 25,7 Prozent) verbessern. Die CDU/CSU würde nur noch 20 Prozent erreichen (24,1 Prozent), die Grünen würden mit 16 Prozent besser abschneiden als bei der Bundestagswahl (14,8 Prozent), ebenso die FDP mit 13 Prozent (11,5 Prozent). Für AfD (zehn Prozent) und Linke (fünf Prozent) würde es etwa bei ihrem Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag bleiben. In der Rangfolge der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker liegt weiterhin die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Zustimmungswert von 2,3 vorn (zuvor 2,2). Auf Platz zwei folgt nun Scholz, der sich deutlich auf 2,2 verbessern kann (1,6). Ebenfalls zulegen kann Grünen-Chef Robert Habeck mit 1,6 (1,2). Danach folgen CSU-Chef Markus Söder mit 1,1 (1,2), FDP-Chef Christian Lindner mit 1,0 (0,4) und Grünen-Chefin Annalena Baerbock mit 0,4 (0.1). Schlusslicht ist Laschet mit minus 1,2 (minus 0,4). Für die Umfrage befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1249 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte. Die Fehlerquote wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben. (U.Beriyev--DTZ)
Frankreich will Energiepreise bis April deckeln
Frankreich will die Preise für Strom und Gas bis April deckeln. "Es wird keine weitere Erhöhung des Gaspreises mehr geben", kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend auf dem Sender TF1 an. Der Gaspreis ist seit Januar um 57 Prozent angestiegen. Die Anbieter, die das Gas unter dem Einkaufspreis abgeben müssten, bekämen staatliche Hilfen, versicherte Castex.
Drei Verletzte bei Explosion von E-Roller-Akku in Wohnhaus in Rheinland-Pfalz
Bei der Explosion eines E-Roller-Akkus sind in einem Mehrfamilienhaus in Eisenberg in Rheinland-Pfalz drei Menschen verletzt worden. Eine Frau schwebte in Lebensgefahr, wie die Polizei nach dem Unglück vom Donnerstagabend in Kirchheimbolanden mitteilte. Der Akku war demnach in einer Wohnung gelagert.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili nach Rückkehr aus Exil festgenommen
Georgiens ehemaliger Präsident Michail Saakaschwili ist nach seiner Rückkehr aus dem Exil in seinem Heimatland festgenommen worden. Wie Regierungschef Irakli Garibaschwili am Freitag sagte, wurde Saakaschwili festgenommen und in ein Gefängnis gebracht. Der Ex-Staatschef war trotz eines Haftbefehls wegen Machtmissbrauchs kurz vor den Kommunalwahlen am Samstag aus der Ukraine nach Georgien zurückgekehrt und hatte zur Wahl der von ihm gegründeten Oppositionspartei und zu Protesten aufgerufen.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili verkündet Rückkehr aus dem Exil
Der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili ist nach eigenen Angaben aus dem Exil in sein Heimatland zurückgekehrt. "Ich habe mein Leben und meine Freiheit riskiert, um zurückzukommen", sagte er am Freitag in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Dem früheren Staatschef, der 2013 aus der Kaukasus-Republik geflüchtet war, droht in Georgien wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs die Festnahme.
Studie: Unternehmen sparen durch Wegfall von Dienstreisen elf Milliarden Euro
Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Corona-Pandemie im Krisenjahr 2020 rund elf Milliarden Euro gespart. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der die "Rheinische Post" am Freitag zitierte. "Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt", heißt es demnach.
Mindestens 20 Busse der Stuttgarter Verkehrsgesellschaft in Depot ausgebrannt
Bei einem Brand in einem Busdepot der Stuttgarter Straßenbahn sind mindestens 20 Busse ausgebrannt. Zwei Angestellte kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Vier weitere Menschen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Laut Polizei brach das Feuer am Abend gegen 20.00 Uhr aus zunächst unbekannter Ursache aus.
Umsatz im Einzelhandel im August leicht gestiegen
Deutschlands Einzelhändler haben im August wieder etwas mehr Umsatz gemacht. Der Wert stieg im Vergleich zum Juli preisbereinigt um 1,1 Prozent, im Vergleich zum August 2020 um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der im August erzielte Umsatz lag auch weiterhin über dem Vorkrisenniveau, und zwar um 0,6 Prozent. Das gilt auch für den Modehandel.
Frankreich deckelt Gas- und Strompreise
Die Strom- und Gaspreise in Deutschland sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr betrug der Anstieg knapp fünf Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Auch in Frankreich kletterten die Preise - die Regierung kündigte daher eine Deckelung bis April an. Die Bundesregierung erklärte, sie beobachte die Entwicklung der steigenden Preise "sehr genau".
Strom- und Gaspreise für Haushalte im ersten Halbjahr um fast fünf Prozent gestiegen
Die privaten Haushalte in Deutschland mussten im ersten Halbjahr fast fünf Prozent mehr für Strom und Gas bezahlen. Strom kostete im Durchschnitt 32,62 Cent je Kilowattstunde, Erdgas 6,41 Cent je Kilowattstunde - beide Preise stiegen damit im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 um 4,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Hauptgrund war demnach, dass die in der Corona-Krise gesenkte Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben wurde.
Bei Union-Spiel: Maccabi-Fans offenbar antisemitisch beleidigt
Am Rande des Europapokal-Spiels von Union Berlin gegen Maccabi Haifa (3:0) sind Fans des israelischen Fußballmeisters offenbar antisemitisch beleidigt worden. Zudem soll versucht worden sein, eine Flagge Israels anzuzünden, wie das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam bei Twitter berichtet.
Bei Union-Spiel: Maccabi-Fans sind offenbar antisemitisch beleidigt worden
Am Rande des Europapokal-Spiels von Union Berlin gegen Maccabi Haifa (3:0) sind Fans des israelischen Fußballmeisters offenbar antisemitisch beleidigt worden. Zudem soll versucht worden sein, eine Flagge Israels anzuzünden, wie das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam bei Twitter berichtet.
Scarlett Johansson und Disney legen Streit um "Black Widow" bei
Hollywood-Star Scarlett Johansson und der Disney-Konzern haben ihren Streit um eine finanzielle Entschädigung für den frühen Streamingstart des Superhelden-Films "Black Widow" beigelegt. Beide Seiten erklärten am Donnerstag (Ortszeit), sie hätten sich geeinigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt. Das Branchenportal Deadline berichtete, die Übereinkunft habe ein Volumen von mehr als 40 Millionen Dollar.
"Die Qual der Wahl": Unions Zweit-Sturm mischt Europa auf
Union Berlins zweite Sturmgarde bekam nach der erfolgreichen Europapokal-Nacht ein Extralob vom Trainer. "Vorne habe ich wirklich ein bisschen die Qual der Wahl", sagte Urs Fischer am Donnerstag nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg in der Conference-League-Gruppenphase gegen Israels Meister Maccabi Haifa: "Die Jungs machen das im Moment wirklich sehr gut."
Hradecky und Wirtz feiern volle Ränge im Celtic Park
Torhüter Lukas Hradecky und Torschütze Florian Wirtz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hatten großen Spaß daran, beim 4:0 (2:0) in der Europa League beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow endlich wieder vor vollen Rängen zu spielen. "Erstmal war es eine unfassbare Stimmung hier im Stadion. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber es hat Spaß gemacht, hier zu spielen", sagte der 18-jährige Wirtz bei RTL: "Wie wir dann auch ins Spiel reingekommen sind, hat dann umso mehr Spaß gemacht."
Sexuelle Nötigung, "inakzeptables" Verhalten: US-Fußballtrainer Riley entlassen
Nach massiven Vorwürfen der sexuellen Nötigung hat der US-Klub North Carolina Courage Trainer Paul Riley entlassen. Riley sei wegen "sehr schwerwiegenden Vorwürfen wegen Fehlverhaltens" ab sofort nicht mehr für die Mannschaft aus der höchsten Liga der Weltmeisterinnen verantwortlich, hieß es in einer Mitteilung. Der US-Verband entzog Riley zudem die Lizenz und zeigte sich "zutiefst beunruhigt", das beschriebene Verhalten sei "abstoßend, inakzeptabel und hat keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft."
Frühere US-Fußballerinnen werfen Trainer sexuelle Nötigung vor
Vorwürfe der sexuellen Nötigung gegen einen Trainer erschüttern die Liga der Fußball-Weltmeisterinnen in den USA. In einem Artikel des Portals The Athletic berichten zwei ehemalige Spielerinnen von entsprechenden Erlebnissen mit Paul Riley, seit 2017 Headcoach von North Carolina Courage, im Zeitraum zwischen 2010 und 2015 bei verschiedenen NWSL-Klubs.
SID-Umfrage: Bayern hinterlässt Eindruck in der Champions League
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat mit seinem starken Auftritt am 2. Spieltag der Champions League gegen Dynamo Kiew (5:0) Eindruck bei den deutschen Fans hinterlassen. In einer Umfrage der Voting-Plattform FanQ im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) gaben 87,2 Prozent der Befragten an, dass der FCB in dieser Woche am stärksten in der Königsklasse überzeugt habe. Enttäuschend bewerteten 75,4 Prozent die Leistung von RB Leipzig bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Brügge.
Amtsärzte fordern 3G-Regel für alle Berufe mit Kundenkontakt
Die deutschen Amtsärzte fordern angesichts des beginnenden Herbstes eine Ausweitung der 3G-Regel sowie von Corona-Informationspflichten auf alle Berufe mit Kundenkontakt. Notwendig sei, die 3G-Regel - geimpft, getestet oder genesen - flächendeckend für alle Bereiche mit Kundenkontakt einzuführen, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
US-Kongress wendet drohenden Shutdown in letzter Minute ab
Dank einer seltenen parteiübergreifenden Zusammenarbeit hat der US-Kongress in letzter Minute eine drohende Haushaltssperre abgewendet. Nach dem US-Senat stimmte am Donnerstag auch das Repräsentantenhaus mit breiter Mehrheit für einen Übergangshaushalt. Ungelöst ist aber weiterhin das Problem der Schuldenaufnahme. Sollte hier keine Einigung erzielt werden, könnte Mitte Oktober die Zahlungsunfähigkeit der USA drohen. Wegen interner Streitigkeiten bei den Demokraten wurde außerdem eine Abstimmung über das von US-Präsident Joe Biden geplante milliardenschwere Infrastrukturprogramm verschoben.
US-Repräsentantenhaus verschiebt Abstimmung über Bidens Infrastrukturpaket
Das US-Repräsentantenhaus hat die Abstimmung über das geplante milliardenschwere Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden verschoben. Die Abstimmung über das 1,2 Billionen Dollar teure Vorhaben werde nicht mehr wie geplant am Donnerstag stattfinden, erklärte der Chef der Demokraten im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington. Hintergrund ist ein Streit innerhalb von Bidens Demokratischer Partei über das Paket.