Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt
Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr
Nana Mouskouri und Herfried Münkler erhalten Verdienstorden der Bundesrepublik
Grüne kritisieren Merz: "Frei von Demut und Realitätsbezug"
Politik
CDU-Wahlfiasko: Merz will umsteuern - SPD mahnt Änderungen bei Reformen an
In Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag gewählt, in Berlin die Regierungsmehrheit verloren - die CDU steht nach den jüngsten Wahlen vor einem Scherbenhaufen. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte am Montag nach dem desaströsen Abschneiden seiner Partei eine grundlegende Kurskorrektur an. Wie der Kanzler bekannte sich auch die SPD zum Reformkurs der Bundesregierung, jedoch müsse es Änderungen an der "Substanz der Reform" geben.
Politik
Dobrindt will deutlich mehr Syrern den Schutzstatus entziehen lassen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Rückführung von Syrern in ihre Heimat deutlich ausweiten. Die Aufforderung zum Verlassen Deutschlands werde "in Kürze" auch an "alleinreisende junge Männer" ergehen, bei denen "man davon ausgehen kann, dass sie ihren Unterhalt auch in Syrien bestreiten können", sagte Dobrindt am Montag im bayerischen Kloster Banz am Rande einer Klausur der CSU-Landtagsfraktion. Dazu werde der Schutzstatus für eine wachsende Zahl von Syrern aberkannt.
Letzte Nachrichten
3. Liga: Hyballa neuer Trainer bei Türkgücü München
Fußball-Drittligist Türkgücü München hat sich von Trainer Petr Ruman getrennt und Peter Hyballa als dessen Nachfolger verpflichtet. Das teilte der Klub nach dem 1:3 beim 1. FC Saarbrücken mit. Hyballa (45) sollte am Dienstag seine erste Trainingseinheit in München leiten.
Schwesig lässt Koalitionsfrage vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern weiter offen
Fünf Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die Frage nach möglichen Koalitionspartnern weiter offen gelassen. Ihre Partei kämpfe für ein starkes Ergebnis und nicht für eine Koalition, sagte Schwesig am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Keiner der anderen Spitzenkandidaten hat Regierungserfahrung im Land", sagte Schwesig.
Zahl der Fahrgäste in Bussen und Bahnen im ersten Halbjahr deutlich gesunken
Die Corona-Krise hat zu einem deutlichen Rückgang der Fahrgäste in Bussen und Bahnen geführt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, war das Fahrgastaufkommen im ersten Halbjahr 2021 mit knapp 3,5 Milliarden Fahrten um 18 Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau zeigt sich ein noch deutlicherer Rückgang: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 betrug das Minus 42 Prozent.
Mann mit drei Promille bei 220 Stundenkilometern auf Autobahn in Hessen gestoppt
Die Polizei hat in Hessen einen Betrunkenen mit drei Promille gestoppt, der mit bis zu 220 Stundenkilometern über die Autobahn 3 raste. Wie die Beamten am Montagabend in Wiesbaden mitteilten, fiel der 56-Jährige am Samstagnachmittag einem Zeugen auf, als er an einer Tankstelle torkelnd gegen eine Zapfsäule pinkelte. Danach stieg er in seinen Wagen und fuhr auf die Autobahn in Richtung Köln.
EU stellt sich im U-Boot-Streit hinter Frankreich
Im U-Boot-Streit mit Australien und den USA hat Frankreich Rückendeckung aus der Europäischen Union erhalten. Die Außenminister der anderen 26 EU-Staaten sicherten Paris ihre "Solidarität" zu, wie der Außenbeauftragte Josep Borrell am Montagabend (Ortszeit) am Rande der UN-Vollversammlung in New York sagte. Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) nannte den Konflikt am Dienstag in Brüssel einen "Weckruf" und plädierte für eine eigenständigere Außen- und Sicherheitspolitik der EU.
EU-Staaten sichern Frankreich Unterstützung im Streit mit Australien und USA zu
Die EU-Staaten haben Frankreich ihre Unterstützung im Streit mit Australien und den USA um das geplatzte U-Boot-Geschäft zugesichert. Die Außenminister der anderen 26 Mitgliedstaaten hätten am Montagabend bei einem Treffen am Rande der UN-Generalversammlung in New York "ihre deutliche Solidarität gegenüber Frankreich" zum Ausdruck gebracht, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.
NFL: Equanimeous St. Brown gewinnt Brüderduell gegen Amon-Ra
Wide Receiver Equanimeous St. Brown hat das Brüderduell gegen NFL-Rookie Amon-Ra St. Brown für sich entschieden. Equanimeous St. Brown und die Green Bay Packers um den glänzend aufgelegten Superstar-Quarterback Aaron Rodgers besiegten die Detroit Lions mit 35:17 und feierten ihren ersten Saisonsieg. Für Detroit und Amon-Ra St. Brown war es die zweite Niederlage der Spielzeit.
"Der Grand Slam ist möglich": Federer glaubt an das Tennis-Kunststück
Er ist mittlerweile beinahe ein Mythos, doch laut Roger Federer längst nicht unerreichbar: Der Grand Slam, der Triumph bei allen vier Majorturnieren in einem Jahr, an dem zuletzt sogar der alles überragende Novak Djokovic in New York um einen einzigen Sieg scheiterte. Der Australier Rod Laver bleibt damit der letzte Tennisspieler, dem dieses Kunststück gelungen ist (1969).
Impfquote in der BBL bei fast 100 Prozent: "Ein Knaller"
Die Basketball Bundesliga (BBL) startet mit einer fast 100-prozentigen Impfquote in die neue Saison. "Ein Spieler ist nicht geimpft. Einer. Das ist ein Knaller", sagte Geschäftsführer Stefan Holz dem Sport-Informations-Dienst (SID).
Lob für Anführerin Däbritz: "Würde nicht gegen sie spielen wollen"
Ihre große Wertschätzung für Mittelfeldspielerin Sara Däbritz brachte die Fußball-Bundestrainerin mit einer persönlichen Note zum Ausdruck. "Ich würde jetzt gerade nicht gegen Sara Däbritz spielen wollen", sagte Martina Voss-Tecklenburg während einer ausgiebigen Lobeshymne auf die Schlüsselspielerin vom französischen Meister Paris St. Germain.
Bukele bezeichnet sich scherzhaft als "Diktator von El Salvador"
Der Staatspräsident von El Salvador, Nayib Bukele, hat sich bei Twitter scherzhaft selbst als Diktator des mittelamerikanischen Landes bezeichnet. Der 40-Jährige veränderte seine Account-Beschreibung in dem Kurzbotschaftendienst am Montag (Ortszeit) eigenhändig von "Laylas Vater" zu "Diktator von El Salvador", wie die Präsidentschaft der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Der Schritt erfolgte, nachdem tausende Menschen in dem Land gegen Gesetzesreformen protestiert hatten, die ihrer Ansicht nach die Demokratie bedrohen.
FDP-Chef vermutet "Schlingerkurs" der Union bei Finanzpolitik hinter Umfragetief
FDP-Chef Christian Lindner hat einen finanzpolitischen Schlingerkurs von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder für die Krise der Union im Wahlkampf verantwortlich gemacht. Die Union habe mit widersprüchlichen Aussagen zu Steuerentlastungen und zur Schuldenbremse ihre innere Mitte verloren, sagte Lindner der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe). Auch Söder stünde als Kanzlerkandidat laut Lindner nicht besser da: "Mit Markus Söder wäre es nur anders gewesen."
Kanadas Wahlsieger Trudeau verpasst angestrebte stabile Mehrheit
Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat bei der vorgezogenen Parlamentswahl einen halben Sieg errungen: Vorläufigen Wahlergebnissen vom Dienstagmorgen zufolge gingen seine Liberalen zwar als Sieger aus der Wahl hervor, ihnen fehlt jedoch wie zuvor eine stabile Mehrheit. Die Regierungspartei kommt demnach auf 158 der 338 Sitze im Parlament. Trudeau sprach dennoch von einen "klaren Mandat", um Kanada durch die Corona-Pandemie zu führen.
Partei von Kanadas Premierminister gewinnt Parlamentswahl in Kanada
Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat bei den vorgezogenen Parlamentswahlen einen halben Sieg errungen: Prognosen von Montagabend (Ortszeit) zufolge haben seine Liberalen die Wahl gewonnen, ihnen fehlt jedoch eine stabile Mehrheit. Örtliche Medien berichteten kurz nach Schließung aller Wahllokale, die Regierungspartei werde voraussichtlich 155 der 338 Sitze im Parlament erhalten. Trudeau hatte mit der vorgezogenen Wahl die wichtige Schwelle von 170 Sitzen angestrebt.
Trudeaus Liberale Partei gewinnt Parlamentswahl in Kanada
Die Liberale Partei von Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat Prognosen zufolge die Parlamentswahl für sich entschieden. Das berichteten kanadische Medien kurz nach der Schließung der letzten Wahllokale am Montagabend (Ortszeit). Ob Trudeau eine Mehrheits- oder Minderheitsregierung führen wird, blieb zunächst unklar.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 68,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 68,5. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 71,0 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 81,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Marburger Bund kritisiert Forderungen nach "Freedom Day"
Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, hat die Forderungen nach einem Enddatum für alle Corona-Schutzmaßnahmen scharf kritisiert. Ein sogenannter "Freedom Day", wie ihn Kassenärztechef Andreas Gassen gefordert hatte, könne eine Belastung der Kliniken durch mehr Corona-Patienten zur Folge haben, warnte Johna im Interview mit den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Ich finde es nicht kollegial, solche zusätzlichen Belastungen einfach zu ignorieren, weil man das Maskentragen leid ist."
Erneut Waldbrand in Griechenland ausgebrochen
Im Nordosten der griechischen Hauptstadt Athen ist ein Waldbrand ausgebrochen. Rund 70 Feuerwehrleute mit 20 Einsatzfahrzeugen kämpften am Montagabend in der Küstenstadt Nea Makri rund 38 Kilometer nordöstlich von Athen gegen die Flammen. Wie die Feuerwehr mitteilte, mussten mehrere Menschen aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen.
Gesundheitsausschuss rechnet mit Ende der Corona-Beschränkungen im März 2022
Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags, Erwin Rüddel (CDU), erwartet ein Ende der Corona-Beschränkungen ab dem kommenden Frühjahr. "Ich rechne mit vollständiger Normalität ab März 2022", sagte Rüddel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Bis dahin müssen die Ungeimpften abwägen, was ihnen wichtig ist", betonte er.
Tunesiens Präsident verspricht Ernennung von Regierungschef
Nach der Entmachtung der Regierung und wachsendem Druck der Bevölkerung hat Tunesiens Präsident Kaïs Saïed die Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten versprochen. Die Notstandsgesetzgebung bliebe aber in Kraft, sagte der Staatschef am Montag in einer im Fernsehen übertragenen Rede aus der Stadt Sidi Bouzid, der Wiege der tunesischen Revolution von 2011. Am Wochenende waren hunderte Menschen in der Hauptstadt Tunis gegen den Präsidenten und seine De-facto-Machtübernahme auf die Straße gegangen.
Studien: Mehr US-Bürger an Corona gestorben als durch die Spanische Grippe
Infolge der Corona-Pandemie sind mittlerweile mehr US-Bürger gestorben als durch die Spanische Grippe. Laut einer am Montag veröffentlichten Zählung der Johns-Hopkins-Universität starben in den USA mehr als 675.700 in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Spanische Grippe, die zwischen 1918 und 1919 wütete, kostete laut US-Gesundheitsbehörde CDC 675.000 Menschen in den USA das Leben.
Einsatz berittener US-Grenzschützer gegen Flüchtlinge sorgt für Empörung
Bilder vom Einsatz berittener US-Grenzpolizisten gegen haitianische Flüchtlinge haben in den USA für Aufregung und Empörung gesorgt. Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, sagte am Montag, die Aufnahmen seien "furchtbar" anzuschauen. Sie kenne zwar nicht den genauen Hintergrund, wisse aber auch nicht, in welchem Kontext ein solches Vorgehen "angemessen" sein könnte.
Biden-Regierung will Aufnahme von Flüchtlingen verdoppeln
Die Regierung von US-Präsident Joe Biden will im kommenden Jahr doppelt so viele Flüchtlinge aufnehmen wie im laufenden Jahr. Die Obergrenze für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge im Zuge einer Umsiedlung soll von derzeit 62.500 auf 125.000 Menschen angehoben werden, wie das US-Außenministerium am Mittwoch mitteilte. Das Ministerium erklärte, wegen "humanitärer Krisen in aller Welt" bestehe eine größere Notwendigkeit für das sogenannte Resettlement.
Bericht: Polizistin aus Sachsen-Anhalt wegen Nähe zu Halle-Attentäter beurlaubt
Eine Polizistin aus Sachsen-Anhalt ist wegen ihrer Nähe zu dem inhaftierten Synagogen-Attentäter von Halle beurlaubt worden. Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" (MZ/Dienstagsausgabe) berichtete, soll die junge Beamtin per Brief romantische Gefühle zum rechtsextremen Attentäter Stephan B. ausgedrückt haben. Zudem soll die Frau Anfang 20 eine Neigung zu rechtsextremen Verschwörungstheorien offenbart haben.
Libanesisches Parlament bestätigt neue Regierung
Das libanesische Parlament hat die neu gebildete Regierung von Ministerpräsident Nadschib Mikati bestätigt. Nach einer achtstündigen Sitzung zur Prüfung des Aktionsplans des neuen Kabinetts stimmten 85 Abgeordnete für die Regierung und 15 dagegen, wie Parlamentssprecher Nabih Berri am Montag mitteilte. Auf Mikatis 24-köpfiges Team warten große Aufgaben: Das Land steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise und hat mehr als ein Jahr politischen Stillstand hinter sich.
Yellen warnt wegen Streits um Schuldenobergrenze vor "historischer Finanzkrise"
Mit einer Warnung vor einer drohenden "historischen Finanzkrise" und "wirtschaftlichen Katastrophe" hat US-Finanzministerin Janet Yellen den Kongress erneut aufgerufen, die Schuldenobergrenze anzuheben. "Die USA sind noch nie in Zahlungsverzug geraten. Nicht ein einziges Mal", schrieb Yellen am Montag in einem Beitrag für das "Wall Street Journal". Sollte dies jetzt passieren, könnte dies zu stark steigenden Zinsen, einem Absturz der Aktienkurse und "weiteren finanziellen Tumulten" führen.
Urgestein Werner tritt als Holstein-Trainer zurück
Urgestein Ole Werner ist überraschend als Trainer des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel zurückgetreten. "Ich habe nach reiflichen Überlegungen für mich entschieden, nicht mehr Cheftrainer der KSV Holstein zu sein", wurde der 33-Jährige am Montag in einer Mitteilung des Klubs zitiert.
"Luxusdinner in New York": Ungeimpfter Bolsonaro isst Pizza auf dem Bürgersteig
Mutmaßlich wegen seiner fehlenden Corona-Impfung hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am Rande der UN-Generaldebatte in New York eine Pizza auf dem Bürgersteig gegessen. "Luxusdinner in New York" schrieb ein Mitglied der brasilianischen Delegation am Montag im Onlinedienst Twitter unter einem Foto, das Bolsonaro mit einem Stück Pizza im Freien zeigte. Die Restaurants in der US-Metropole dürfen in den Innenräumen nur Gäste bedienen, die mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten haben.
Maas: Weltgemeinschaft muss humanitäre Katastrophe in Afghanistan verhindern
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat vor der Generaldebatte der UN-Vollversammlung internationale Unterstützung für die Menschen in Afghanistan angemahnt. "Die Weltgemeinschaft blickt auf Afghanistan und muss jetzt ihre Kräfte bündeln, um die drohende humanitäre Katastrophe zu verhindern", sagte Maas am Montag vor seinem Abflug nach New York.
Eltern in Schweden dürfen Sohn nicht "Wladimir Putin" nennen
Ein Paar in Schweden darf seinen Sohn nicht "Wladimir Putin" nennen. Das Standesamt lehnte den Namen des russischen Staatschefs ab - dieser falle in die Kategorie der "unangemessenen" Namen und sei damit nicht gestattet. "Der Vorname darf die Person, die den Namen trägt, nicht beleidigen oder in Verlegenheit bringen oder aus irgendeinem Grund als unpassend angesehen werden", teilte die Behörde am Montag mit.
UN-Generalsekretär Guterres fordert Ende von "Krieg gegen unseren Planeten"
Sechs Wochen vor dem Weltklimagipfel COP26 im britischen Glasgow hat UN-Generalsekretär António Guterres zu einem Ende des "Kriegs gegen unseren Planeten" aufgerufen. Er forderte die bei einem UN-Treffen zur Klimakrise in New York versammelten Staats- und Regierungschefs am Montag auf, weitreichende Maßnahmen zu ergreifen. Großbritanniens Premier Boris Johnson zeigte sich "frustriert" über ausbleibende Klimahilfen der Industriestaaten. "Gute Nachrichten" mit Blick auf die jährlichen Aufwendungen zum Klimaschutz sind laut einem UN-Mitarbeiter hingegen am Dienstag von US-Präsident Joe Biden zu erwarten.
Johnson zeigt sich "frustriert" über ausbleibende Klimahilfen durch Industriestaaten
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat sich "frustriert" gezeigt über reiche Länder, die bei der Auszahlung von Klimahilfen an ärmere Staaten hinter ihren Versprechen zurückbleiben. "Alle nicken und wir sind uns einig, dass etwas getan werden muss", sagte Johnson einer Erklärung zufolge am Montag bei einem UN-Treffen der Staats- und Regierungschefs hinter verschlossen Türen in New York. "Ich muss jedoch gestehen, dass ich zunehmend frustriert bin, dass das, wozu sich viele von Ihnen verpflichtet haben, bei weitem nicht ausreicht."