Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Unionsfraktion: Weitere Spritpreisentlastungen wohl frühestens im Januar
FIFA: Neuendorf glaubt nicht an "Reformer" Infantino
Vier Sekunden: Sechsjährige Chinesin stellt Zauberwürfel-Rekord auf
Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen
Politik
Juso-Chef Türmer: SPD-Vorsitzende derzeit "nicht Teil der Lösung"
Juso-Chef Philipp Türmer hat der aktuellen SPD-Parteispitze vorgeworfen, keine Antworten auf die Krise in der Partei zu haben. "Ich sage nicht, dass die beiden die Probleme sind, aber im Moment sind sie auch nicht Teil der Lösung", sagte Türmer den Sendern RTL und ntv am Dienstag mit Blick auf die Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Nötig sei wieder eine Orientierung und Strategie der Partei.
Politik
Macron präsentiert Trump Vorschläge zur Eindämmung des Ölpreises
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump mehrere Vorschläge unterbreitet, um den die Weltwirtschaft lähmenden Ölpreisanstieg einzudämmen. Bei dem Treffen am Montag in New York ging es nach Angaben aus Diplomatenkreisen um eine UN-Resolution zur Straße von Hormus und die Sicherung von saudiarabischen Energieanlagen. Mit Blick auf Russland und die Ukraine erklärte Macron, er habe mit Trump auch über eine "Energie-Waffenruhe" gesprochen.
Letzte Nachrichten
DOSB-Präsident wird zunächst für ein Jahr gewählt
Der kommende DOSB-Präsident, der auf der Mitgliederversammlung am 4. Dezember die Nachfolge von Alfons Hörmann antritt, wird zunächst nur für ein Jahr gewählt. Das bestätigte Jörg Ammon, Sprecher der Landessportbünde, bei einem Pressegespräch am Dienstag. Nach der Satzung des Deutschen Olympischen Sportbundes handele es sich um eine Nachwahl. Erst bei der Versammlung 2022 wird für eine vierjährige Periode gewählt.
Umfrage: SPD trotz leichtem Plus bei der Union weiter vorne
Fünf Tage vor der Bundestagswahl liegt die SPD in einer neuen Umfrage weiter vorn. Die Union legte allerdings in dem am Dienstag veröffentlichten Forsa-"Trendbarometer" der Sender RTL und ntv im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent zu. CDU/CSU verringerten damit den Rückstand auf die Sozialdemokraten, die unverändert bei 25 Prozent liegen.
Gewalt bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in australischer Metropole Melbourne
Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in der australischen Metropole Melbourne hat es gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Mehr als tausend Demonstranten, viele von ihnen in Bauarbeiter-Kleidung und Warnwesten, zogen am Dienstag durch das Zentrum von Australiens zweitgrößter Stadt und riefen Parolen gegen Corona-Impfungen und Lockdown-Vorschriften. Einige zündeten Leuchtraketen an, bewarfen die Polizeibeamten mit Flaschen und griffen Polizeiwagen an.
Mann an Oldenburger Bushaltestelle angezündet - Verdächtiger soll in Psychiatrie
Nach der Verbrennung eines 66-jährigen Helfers an einer Bushaltestelle im niedersächsischen Oldenburg strebt die Staatsanwaltschaft eine Einweisung des mutmaßlichen Täters in eine Psychiatrie an. Dem 53-Jährige werde ein versuchter Mord zur Last gelegt, erklärte die Behörde am Dienstag. Er sei allerdings nicht ausgeschlossen, dass er während der Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig gewesen sei.
Nasa wählt Landeplatz für Mond-Mission auf der Suche nach gefrorenem Wasser aus
Für die Suche nach gefrorenem Wasser auf dem Mond hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa für ihren Mond-Rover einen Landeplatz am Südpol des Erdtrabanten ausgewählt. Das Gefährt namens Volatiles Investigating Polar Exploration Rover, kurz Viper, solle 2023 im sogenannten Nobile-Krater landen, teilte die Nasa am Montag (Ortszeit) mit.
"Bringen sie uns nach Katar": Türkische Presse freut sich auf Kuntz
Die Verpflichtung von Stefan Kuntz als Fußball-Nationaltrainer hat in der Presse in der Türkei für große Schlagzeilen gesorgt. "Herr Kuntz, bringen Sie uns nach Katar", titelte Fotomac auf deutsch, "wir werden große Freude erleben", schrieb Aksam, die Milliyet feierte den ehemaligen deutschen U21-Erfolgstrainer als "Offensiv-Champion".
Studie: Aufsichtsrat der Deutschen Bank erhielt 2020 höchstes Gehalt
Die Aufsichtsräte der führenden deutschen Unternehmen sind gut bezahlt und überwiegend männlich. Der Titel des einflussreichsten Aufsichtsratsvorsitzenden im Jahr 2020 ging an den Aufsichtsratschef des Versicherungskonzerns Allianz, Michael Diekmann, wie die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Dienstag erklärte. Das höchste Gehalt verbuchte mit 802.083 Euro der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Paul Achleitner.
Universal Music Group legt starkes Börsendebüt in Amsterdam hin
Die Universal Music Group (UMG) mit Stars wie den Beatles und Rihanna hat bei ihrem Gang aufs Parkett in Amsterdam ein glänzendes Börsendebüt hingelegt. Der Aktienkurs stieg am Dienstagvormittag auf rund 25 Euro, was den Wert der Gruppe auf mehr als 44 Milliarden Euro anschwellen ließ. Der Ausgabepreis lag bei 18,50 Euro, was die UMG mit rund 33,5 Milliarden Euro bewertet hatte.
Bereits 6000 Menschen vor Vulkanausbruch auf La Palma in Sicherheit gebracht
Nach dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma ist die Zahl der Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, auf 6000 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, geht der Anstieg darauf zurück, dass am Montagabend nach dem Austreten von Lava an einer weiteren Stelle etwa 500 weitere Menschen in Sicherheit gebracht wurden.
Steinmeier fordert Eintreten gegen "erbärmlichen Frauenhass im Netz"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Bürger und Politik aufgerufen, gemeinsam gegen den "erbärmlichen Frauenhass im Netz" einzutreten. "Solcher Hass ist unerträglich – und unerträglich heißt buchstäblich: Wir dürfen ihn nicht ertragen und nicht hinnehmen", sagte Steinmeier am Dienstag in Kassel. Bei einem Festakt anlässlich ihres 125. Geburtstags am Mittwoch würdigte der Bundespräsident die Kasseler Juristin und Politikerin Elisabeth Selbert, die 1949 den Satz "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" ins Grundgesetz gebracht hatte.
Biontech-Gründer Türeci und Sahin erhalten renommierten Paul-Ehrlich-Preis
Die Gründer der deutschen Pharmafirma Biontech, Özlem Türeci und Ugur Sahin, erhalten den renommierten Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis. Wie der Stiftungsrat der Paul-Ehrlich-Stiftung am Dienstag in Frankfurt am Main bekanntgab, werden sie gemeinsam mit der Biochemikerin Katalin Karikó im kommenden Jahr für ihre Erforschung und Entwicklung von Messenger-RNA zu präventiven und therapeutischen Zwecken ausgezeichnet. Die mRNA-Technologie ist auch Grundlage des Corona-Impfstoffs von Biontech.
Menschenrechtsgericht macht Russland für Litwinenko-Mord verantwortlich
Russland ist nach Überzeugung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) "verantwortlich für den Mord" an dem 2006 in London vergifteten Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko. Es gebe den starken Verdacht, dass die beiden Täter "als Agenten des russischen Staates gehandelt" hätten, erklärte der EGMR am Dienstag. Russland wies die Vorwürfe als "unbegründet" zurück. Britische Ermittler beschuldigten derweil im Fall des vergifteten russischen Ex-Agenten Sergej Skripal einen dritten Tatverdächtigen.
Menschenrechtsgericht: Russland ist "verantwortlich" für Litwinenko-Mord
Russland ist nach Überzeugung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) "verantwortlich für den Mord" an dem 2006 in London vergifteten Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko. Es gebe den starken Verdacht, dass die beiden Täter "als Agenten des russischen Staates gehandelt" hätten, heißt es in einer am Dienstag in Straßburg veröffentlichten Erklärung des EGMR.
Lateinamerikanische Länder protestieren gegen Münchner Kulturgüter-Auktion
Chef von Evergrande zeigt sich zuversichtlich bei rascher Überwindung der Krise
Der Chef des in Schieflage geratenen chinesischen Immobilienriesen Evergrande hat sich zuversichtlich gezeigt, die Krise bald zu überwinden und dabei vor allem Optimismus unter seinen Angestellten verbreitet. Der Konzern werde "seinen dunkelsten Moment bald hinter sich lassen", zitierten chinesische Staatsmedien am Dienstag den Gründer und Vorsitzenden von Evergrande, Xu Jiayin. Er wandte sich in einem Schreiben anlässlich des chinesischen Mondfestes an die Belegschaft.
Risiko einer Ansteckung mit Coronavirus nicht nur in Gesundheitsberufen erhöht
Das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist nicht nur in Gesundheitsberufen erhöht. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, ist die Ansteckungsgefahr in den medizinischen und nichtmedizinischen Gesundheitsberufen um 35 Prozent höher. Aber auch in Reinigungsberufen besteht eine um 18 Prozent erhöhte Infektionsgefahr, in Sicherheitsberufen liegt das Risiko knapp acht Prozent höher.
Skispringen: Rekord-Weltcupsieger Schlierenzauer beendet Karriere
Skispringer Gregor Schlierenzauer hat seine aktive Karriere beendet. Das verkündete der 31 Jahre alte Weltcup-Rekordsieger aus Österreich am Dienstag. Zuletzt war der sechsmalige Weltmeister aus den Kadern des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) gestrichen worden.
Taliban kündigen Wiederöffnung von weiterführenden Schulen für Mädchen an
Gut einen Monat nach ihrer Machtübernahme haben die radikalislamischen Taliban die Wiederöffnung von weiterführenden Schulen für Mädchen in Afghanistan angekündigt. "Es wird so bald wie möglich geschehen", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Dienstag in Kabul. Zuvor hatte er die Vergabe der verbleibenden Posten in der neuen Regierung bekanntgegeben. Das Kabinett besteht demnach ausschließlich aus Männern.
83-Jähriger fährt in Kassel Restaurantgäste auf Gehweg an - drei Verletzte
Ein 83-Jähriger hat bei einem Unfall im nordhessischen Kassel mit seinem Auto Restaurantgäste auf einem Gehweg angefahren. Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Lebensgefahr bestehe nicht. Auch der 83-Jährige wurde leicht verletzt. Alle drei wurden ins Krankenhaus gebracht.
Sudanesische Regierung vereitelt Putschversuch
Im Sudan hat die Regierung nach eigenen Angaben einen Putschversuch vereitelt und Unterstützer des langjährigen Ex-Machthabers Omar al-Baschir dafür verantwortlich gemacht. Teile des Militärs sowie Zivilisten hätten "umfangreiche Vorbereitungen", für den Umsturzversuch getroffen und unter anderem Nationalstraßen blockiert, sagte Ministerpräsident Abdalla Hamdok am Dienstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Zuvor hatten staatliche Medien über den Putschversuch berichtet und die Bevölkerung aufgefordert, sich diesem entgegenzustellen.
US-Hilfslehrerin protestiert mit verpöntem Blackfacing gegen Corona-Impfpflicht
Um gegen die Corona-Impfpflicht zu protestieren, ist eine Hilfslehrerin in den USA mit schwarz angemaltem Gesicht zur Arbeit erschienen. Wie die Zeitung "Newberg Graphic" im US-Bundesstaat Oregon am Montag berichtete, sagte Lauren Pefferle, sie stelle damit die afroamerikanische Bürgerrechtlerin Rosa Parks dar, um ihrer Kritik an der Corona-Impfpflicht an Schulen Ausdruck zu verleihen. Für das Schwärzen ihres Gesichts habe sie Jod benutzt.
US-Sportstars um Rapinoe kämpfen für Recht auf Abtreibung
Mehr als 500 aktuelle und ehemalige Sportlerinnen, Trainerinnen und Organisationen haben sich in einem offiziellen Schriftsatz an das Oberste Gericht der USA gewandt, um für das Recht auf Abtreibung zu kämpfen. Zu den Unterzeichnerinnen des "Amicus Curiae" (dt. Freund des Gerichts) zählen Fußball-Star Megan Rapinoe, Basketball-Ikone Diana Taurasi sowie die Olympiasiegerinnen Ashleigh Johnson (Wasserball) und Crissy Perham (Schwimmen).
Gewerkschaften werben mit Aktionstag für Stärkung der gesetzlichen Rente
Wenige Tage vor der Bundestagswahl setzen sich die Gewerkschaften bei einem bundesweiten Aktionstag für eine Stärkung der gesetzlichen Rente ein. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will am Dienstag an mehr als 200 Orten in Deutschland an Bahnhöfen und zentralen Plätzen unter dem Motto "Echt gerecht: Die gesetzliche Rente stärken!" auf das Thema aufmerksam machen. Die IG Metall forderte anlässlich des Aktionstags die künftige Bundesregierung zum aktiven Handeln in dieser Frage auf.
Lastwagen mit vier Tonnen Industriesprengstoff in Sachsen umgekippt
Im Landkreis Zwickau in Sachsen ist ein mit vier Tonnen Industriesprengstoff beladener Lastwagen umgekippt. 120 Anwohner im Ort Gersdorf mussten nach dem Unfall am frühen Dienstagmorgen vorsorglich ihre Häuser verlassen, wie eine Sprecherin der Polizei in Zwickau sagte. Der Lastwagen war kurz nach 04.00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen.
Gewerkschaft Verdi ruft zu bundesweiten Streiks bei Ikea auf
Angestellte der schwedischen Möbelhauskette Ikea streiken am Dienstag bundesweit. "Die Beschäftigten bei IKEA setzen damit ein deutliches Zeichnen für einen guten Tarifabschluss", erklärte die zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretärin, Maren Ulbrich, am Dienstag. Zentrum der Streikaktivitäten sind demnach Niedersachsen und Bremen, aber auch Einrichtungshäuser in Bayern, Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordrhein-Westfalen beteiligen sich nach Gewerkschaftsangaben an dem Streik. Ikea lehnte eine Stellungnahme unter Verweis auf laufende Verhandlungen ab.
Umwelthilfe reicht Klimaklagen gegen BMW und Mercedes-Benz ein
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ihre Anfang des Monats angekündigten Klimaklagen gegen die Autobauer BMW und Mercedes-Benz eingereicht. In den Klageschriften bei den zuständigen Landgerichten in München und Stuttgart werde von den Unternehmen ein klimagerechter Umbau "insbesondere durch eine drastische Reduzierung der CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge" gefordert, erklärte die Umwelthilfe am Dienstag in Berlin. Daimler lehnte eine entsprechende Unterlassungserklärung in einer Stellungnahme ab.
Pakistan wirbt für Freigabe eingefrorener afghanischer Vermögenswerte
Pakistan hat den Westen aufgefordert, die wegen der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban eingefrorenen Vermögenswerte des afghanischen Staates im Ausland freizugeben. "Auf der einen Seite sammelt man neue Gelder, um eine Krise abzuwenden, und auf der anderen Seite können sie das Geld, das ihnen gehört, nicht verwenden", sagte der pakistanische Außenminister Shah Mahmood Qureshi am Montag vor Gesprächen über Afghanistan im Rahmen der UN-Generalversammlung.
3. Liga: Hyballa neuer Trainer bei Türkgücü München
Fußball-Drittligist Türkgücü München hat sich von Trainer Petr Ruman getrennt und Peter Hyballa als dessen Nachfolger verpflichtet. Das teilte der Klub nach dem 1:3 beim 1. FC Saarbrücken mit. Hyballa (45) sollte am Dienstag seine erste Trainingseinheit in München leiten.
Schwesig lässt Koalitionsfrage vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern weiter offen
Fünf Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die Frage nach möglichen Koalitionspartnern weiter offen gelassen. Ihre Partei kämpfe für ein starkes Ergebnis und nicht für eine Koalition, sagte Schwesig am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Keiner der anderen Spitzenkandidaten hat Regierungserfahrung im Land", sagte Schwesig.
Zahl der Fahrgäste in Bussen und Bahnen im ersten Halbjahr deutlich gesunken
Die Corona-Krise hat zu einem deutlichen Rückgang der Fahrgäste in Bussen und Bahnen geführt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, war das Fahrgastaufkommen im ersten Halbjahr 2021 mit knapp 3,5 Milliarden Fahrten um 18 Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau zeigt sich ein noch deutlicherer Rückgang: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 betrug das Minus 42 Prozent.
Mann mit drei Promille bei 220 Stundenkilometern auf Autobahn in Hessen gestoppt
Die Polizei hat in Hessen einen Betrunkenen mit drei Promille gestoppt, der mit bis zu 220 Stundenkilometern über die Autobahn 3 raste. Wie die Beamten am Montagabend in Wiesbaden mitteilten, fiel der 56-Jährige am Samstagnachmittag einem Zeugen auf, als er an einer Tankstelle torkelnd gegen eine Zapfsäule pinkelte. Danach stieg er in seinen Wagen und fuhr auf die Autobahn in Richtung Köln.
EU stellt sich im U-Boot-Streit hinter Frankreich
Im U-Boot-Streit mit Australien und den USA hat Frankreich Rückendeckung aus der Europäischen Union erhalten. Die Außenminister der anderen 26 EU-Staaten sicherten Paris ihre "Solidarität" zu, wie der Außenbeauftragte Josep Borrell am Montagabend (Ortszeit) am Rande der UN-Vollversammlung in New York sagte. Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) nannte den Konflikt am Dienstag in Brüssel einen "Weckruf" und plädierte für eine eigenständigere Außen- und Sicherheitspolitik der EU.