Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Enges Rennen bei Parlamentswahl in Schweden erwartet - Andersson gibt Stimme ab
Bilger drängt Bahn zur Wiedereinführung der vergünstigten Familienreservierung
Medien: Trainer Polanski tritt bei Gladbach zurück
Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt
Politik
Chile: Mehr als 280 Festnahmen bei Demonstrationen zum Gedenken an Opfer der Diktatur
Bei Demonstrationen zum Gedenken an die Opfer der Militärdiktatur von Augusto Pinochet sind in Chile mehr als 280 Menschen festgenommen worden. Sicherheitsminister Martín Arrau teilte am Samstag (Ortszeit) im Onlinedienst X mit, am Donnerstag und Freitag seien 284 Menschen festgenommen worden. Erstmals seit dem Ende der Militärdiktatur 1990 waren in diesem Jahr keine offiziellen Gedenkveranstaltungen abgehalten worden.
Sport
Muslic träumt von Bosnien-Job: "Kann ich mir vorstellen"
Miron Muslic will noch "sehr lange" Trainer des FC Schalke bleiben - träumt aber perspektivisch vom Job als Nationalcoach Bosniens. "Ich bin gebürtiger und stolzer Bosnier, meine ganze Familie ist immer noch in der bosnischen Heimat", sagte Muslic im ZDF-Sportstudio: "Eines Tages – ich bin ja noch ein junger Trainer – kann ich mir das wunderbar vorstellen."
Letzte Nachrichten
Verfassungsgericht lässt DKP zur Bundestagswahl zu
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) zur Bundestagswahl im September zugelassen. Der Bundeswahlausschuss hatte eine Zulassung Anfang Juli wegen verspätet eingereichter Rechenschaftsberichte abgelehnt. Diese Entscheidung hob das Gericht am Dienstag auf, die Beschwerden von weiteren 19 Parteien wies es dagegen ab. (Az. 2 BvC 8/21 u.a.)
WHO fordert stärkere Regulierung von E-Zigaretten und ähnlichen Produkten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert eine strengere Regulierung von E-Zigaretten und anderen elektronischen Geräten zum Nikotin-Konsum, um vor allem Kinder und Jugendliche zu schützen. Mit immer neuen Geschmacksnoten zielten die Hersteller teilweise gezielt auf Kinder und Jugendliche ab, warnte die WHO in einem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht zum Thema Rauchen und Tabak. Die Gefahr sei groß, dass diese sich später zu Rauchern entwickelten.
Korruptionsprozess um Finanzskandal im Vatikan begonnen
Im Vatikan hat am Dienstag ein Korruptionsprozess gegen den einst mächtigen Kardinal Angelo Becciu und neun weitere Angeklagte begonnen. Dem 73-Jährigen werden im Zusammenhang mit einem für den Vatikan ruinösen Kauf einer Luxus-Immobilie in London Veruntreuung, Amtsmissbrauch und Zeugenbeeinflussung vorgeworfen. Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte des Vatikans, dass ein Kardinal von der vatikanischen Strafverfolgungsbehörde angeklagt wurde.
Dressur-Equipe holt zweite deutsche Goldmedaille in Tokio
Die Dressur-Equipe um Isabell Werth hat dem deutschen Olympia-Team in Tokio die zweite Goldmedaille beschert. Werth mit Bella Rose, Dorothee Schneider mit Showtime und Schlussreiterin Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera ließen im Grand Prix Special die USA und Großbritannien hinter sich und sorgten für das 14. deutsche Mannschaftsgold auf dem Viereck seit 1928.
RKI hält Lolli-Tests für gute Testmöglichkeit in Schulen und Kitas
Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht sogenannte Lolli-Tests als gute Möglichkeit für eine breite Corona-Testung von Kindern. Die Lolli-Methode könne "eine Grundlage für ein breit anwendbares und systematisches Testkonzept in Kitas und Schulen" sein, berichtete das RKI am Dienstag in Berlin.
Lambrecht nennt Umbenennung juristischer Standardwerke "höchste Zeit"
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat es "höchste Zeit" genannt, dass der Verlag C.H. Beck nach im Nationalsozialismus aktiven Juristen benannte juristische Standardwerke umbenennt. "Ich begrüße diese Entscheidung des C.H. Beck-Verlags", erklärte Lambrecht am Dienstag in Berlin. Auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sieht in dem Schritt ein "wichtiges Zeichen".
Antisemitismusbeauftragter: Umbenennung juristischer Standardwerke "wichtiges Zeichen"
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die Umbenennung juristischer Standardwerke durch den Verlag C.H.Beck als "wichtiges Zeichen" begrüßt. Schon in der Ausbildung kämen Studierende fast täglich mit diesen Büchern in Kontakt, "es hat daher eine Signalwirkung, dass der Verlag sich zu einer Umbenennung entschlossen hat", sagte Klein am Dienstag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zuvor hatte der Verlag erklärt, dass die Namen von in der NS-Zeit aktiven Juristen nicht auf den Titeln bleiben.
Biles steigt "aus medizinischen Gründen" aus Mannschafts-Finale aus
Kunstturn-Superstar Simone Biles ist beim olympischen Mannschafts-Finale in Tokio nach dem ersten von vier Geräten "aus medizinischen Gründen" ausgestiegen. Dies gab der US-Verband via Twitter bekannt. Nach Informationen von ESPN hat die 24-Jährige eine Verletzung am rechten Bein erlitten.
Turnen: Biles steigt aus Mannschafts-Finale aus
Kunstturn-Superstar Simone Biles ist beim olympischen Mannschafts-Finale in Tokio nach dem ersten von vier Geräten ausgestiegen. Dies gab der US-Verband via Twitter bekannt.
Spezialkräfte sichern Räumung bei mutmaßlichem Reichsbürger in Baden-Württemberg
Spezialkräfte und Bombenentschärfer der Polizei haben in Baden-Württemberg eine Zwangsräumung bei einem mutmaßlichen sogenannten Reichsbürger absichern müssen. Der 66-Jährige habe in einem Drohbrief an einen Gerichtsvollzieher unter anderem den Eindruck erweckt, er könne Sprengstoff in einem vom ihm angemieteten Einfamilienhaus in der Gemeinde Balingen deponiert haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Reutlingen sowie Hechingen mit.
American Airlines fordert Piloten zum Sparen von Treibstoff auf
Die Fluggesellschaft American Airlines hat ihre Piloten aufgefordert, so viel Treibstoff wie möglich zu sparen. "Jede Gallone ist hilfreich", erklärte Manager John Dudley am Montag. Kerosin sei in den USA aktuell knapp - hinzu komme, dass auch Tanklastwagen und Fahrer fehlten, erklärte Dudley. Er rechne noch bis Mitte August mit Nachschubschwierigkeiten. Eine Gallone sind 3,785 Liter.
Waldbrand breitet sich nördlich von Athen aus
Nördlich der griechischen Hauptstadt Athen hat sich am Dienstag ein Waldbrand in bewohntem Gebiet ausgebreitet. Das Feuer am Fuße des Pendeli-Berges mit einer mehrere Kilometer langen Front habe Schäden an Wohnhäusern angerichtet, sagte der Bürgermeister des Ortes Dionysos, Jannis Kalafatelis. Dutzende Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die laut Behördenangaben am Nachmittag weiter außer Kontrolle waren. Einwohner mussten ihre Häuser verlassen, Straßen wurden gesperrt.
Waldbrand bedroht nördliche Vororte von Athen
Ein Waldbrand am Fuße des griechischen Bergs Pendeli bedroht die nördlichen Vororte der Hauptstadt Athen. Das Feuer brach am Dienstagmorgen aus, wie Einsatzkräfte und örtliche Behörden mitteilten. Der Brand sei "außer Kontrolle", sagte der Bürgermeister der betroffenen Ortschaft Dionysos, Yannis Kalafatelis, dem Radiosender Skai. Das brennende Gebiet erstrecke sich über "mehrere Kilometer", fügte die Bürgermeisterin der Gemeinde Pendeli, Dimitra Kehaya, hinzu.
Entmachtung der Regierung in Tunesien löst Sorge um die Demokratie aus
Angesichts der Entmachtung der Regierung in Tunesien durch Präsident Kaïs Saïed blickt die internationale Gemeinschaft mit Sorge auf den Zustand der Demokratie in dem nordafrikanischen Land. US-Außenminister Antony Blinken forderte Saïed in einem Telefonat auf, die "Prinzipien der Demokratie und der Menschenrechte" zu achten. Es müsse einen "offenen Dialog mit allen politischen Akteuren" in Tunesien geben. Die Europäische Union rief am Dienstag zur Wahrung der Demokratie auf.
Kubanische Botschaft in Paris mit Molotow-Cocktails angegriffen
Die kubanische Botschaft in Paris ist nach Angaben der Regierung in Havanna in der Nacht zum Dienstag mit Molotow-Cocktails angegriffen worden. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte im Onlinedienst Twitter den "terroristischen Angriff" und machte die US-Regierung für den Vorfall verantwortlich.
Weiterer Corona-Fall beim FC Bayern: Tolisso positiv
Bayern München beklagt seinen ersten Corona-Fall in der neuen Saison. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag mitteilte, wurde der Weltmeister Corentin Tolisso positiv getestet. Der 26-Jährige befindet sich nach Angaben des Klubs in seiner Heimat Frankreich in häuslicher Isolation.
Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück
Der US-Versandriese Amazon hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das Unternehmen ab Ende des Jahres Bitcoin-Zahlungen akzeptieren werde. Die Geschichte sei "erfunden," erklärte ein Amazon-Sprecher am Montag auf AFP-Anfrage. Allerdings sei der Konzern durchaus am "Bereich Kryptowährungen interessiert".
Von der Leyen: 70 Prozent der Erwachsenen in der EU mindestens einmal geimpft
In der EU sind nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 70 Prozent der Erwachsenen bereits mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. 57 Prozent der über 18-Jährigen in den 27 EU-Staaten seien vollständig immunisiert, teilte von der Leyen am Dienstag mit. "Mit diesen Werten gehört Europa zur weltweiten Spitzengruppe (...) aber wir dürfen jetzt in unseren Anstrengungen nicht nachlassen", sagte sie.
Deutschland: Impfkampagne kommt schleppend voran
Die Impfkampagne in Deutschland geht weiter nur schleppend voran: Der Anteil der vollständig Geimpften an der Gesamtbevölkerung ist am Montag auf 49,7 Prozent gestiegen, wie es am Dienstag auf der entsprechenden Website des Bundesgesundheitsministeriums hieß. Bis zum Sonntag hatte der Anteil noch bei 49,4 gelegen. Deshalb war damit gerechnet worden, dass bis Dienstag die 50-Prozent-Marke erreicht werden könnte. Insgesamt haben nunmehr 50,7 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. Das entspricht 61 Prozent der Bevölkerung. Ein kompletter Impfschutz wird insbesondere wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante für wichtig gehalten. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass wegen der Mutante für die Herdenimmunität eine Impfquote von über 85 Prozent erforderlich ist. (U.Stolizkaya--DTZ)
Wieder Schäden durch Gewitter mit Starkregen
Neuerliche Gewitter mit Starkregen und Sturm haben in verschiedenen Regionen Deutschlands zu Schäden geführt. In Rastatt in Baden-Württemberg wurden nach Polizeiangaben vom Dienstag vier Menschen von einem umstürzenden Baum verletzt, ein Betroffener erlitt dabei schwerere Verletzungen. Überflutete Keller und Straßen sowie umfallende Bäume hielten Retter am Montag und in der Nacht auf Dienstag auch an zahlreichen anderen Orten in Atem. Schuld waren nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts gefährliche Gewitterzellen, die sich insbesondere über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg sowie am Erzgebirge in Sachsen bildeten. Aber auch andere Bundesländer waren betroffen. Im Vorfeld hatte es Warnungen vor möglichen extremen örtlichen Regenfällen mit "Unwetterpotenzial" gegeben, vor allem im Norden. Zu dramatischen Zuspitzungen kam es nach Angaben von Polizei und Rettungskräften dabei letztlich nicht, jedoch gab es vielerorts Probleme. So musste die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel nach eigenen Angaben in der Nacht zu 40 Einsätzen ausrücken, etwa wegen überschwemmter Keller. Im sächsischen Aue-Bad Schlema wurden laut örtlicher Feuerwehr gleich ganze Straßen überflutet. Aus dem baden-württembergischen Rastatt meldete die Polizei neben umgestürzten Bäumen auch weitere unwetterbedingte Einsätze. Wie eine Sprecherin am Dienstag in Offenburg mitteilte, beschädigten herabfallende Äste etwa Autos. Außerdem kam es zu Stromausfällen. Im baden-württembergischen Ludwigsburg wurden am Montagabend laut Polizei unter anderem Straßen überschwemmt und Gehwege unterspült. In Mecklenburg-Vorpommern wurden nach Angaben der Polizei bei einem Unfall in Folge plötzlichen Starkregens auf der Autobahn 19 nahe Rostock sieben Menschen leicht verletzt. Ein Wagen war dort ins Schleudern gekommen und von einem nachfolgenden Kleinbus erfasst worden. Zu Unwettereinsätzen kam es laut Feuerwehr unter anderem auch in nördlichen Nordrhein-Westfalen. So wurden in Lügde und Altenbeken Straßen von Schlamm und Geröll überspült sowie Keller überflutet. Seit mehreren Wochen wird Deutschland immer wieder von schweren unwetterartigen Regenfällen getroffen. Vor rund zwei Wochen lösten extreme Niederschläge in Westdeutschland eine verheerende Flutkatastrophe aus, bei der mehr als 170 Menschen starben und ganze Gemeinden entlang von Flüssen großflächig zerstört wurden. (W.Uljanov--DTZ)
Industrie kritisiert verlängertes Einreiseverbot der USA
Deutsche Industrieverbände haben die Verlängerung des US-Einreiseverbots für Reisende aus Europa und anderen Staaten scharf kritisiert. "Es ist absolut unverständlich, dass die USA die Reisefreiheit für europäische Geschäftsreisende aus Schengen-Ländern nicht wiederherstellen werden", erklärte der Abteilungsleiter Außenwirtschaft im Maschinenbauverband VDMA, Ulrich Ackermann, am Dienstag. Auch der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, Peter Beyer (CDU), äußerte Bedauern über die Entscheidung.
BKA-Chef Münch warnt vor organisierter Kriminalität im Rauschgifthandel
Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat vor einem Anstieg der organisierten Kriminalität im Rauschgifthandel gewarnt. Die organisierte Kriminalität und Bandenkriminalität habe in Europa und auch in Deutschland "erhebliche Ausmaße angenommen", sagte Münch bei der Vorstellung des Lageberichts zur Rauschgiftkriminalität für das Jahr 2020 am Dienstag in Berlin.
EU-Kommission gibt erneut grünes Licht für deutsche Gelder für Condor
Die Europäische Kommission hat erneut grünes Licht für die deutschen Corona-Beihilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft Condor gegeben. Die Luftfahrtbranche sei besonders hart von den Reisebeschränkungen getroffen worden, die zur Eindämmung des Coronavirus nötig gewesen seien, erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag zur Begründung. Das Hilfspaket umfasst 525 Millionen Euro; dagegen hatte der Billigflieger Ryanair geklagt.
Herrmann will gemeinsames Katastrophen-Lagezentrum beim BKK
In der Debatte um Veränderungen beim Katastrophenschutz nach der schweren Flutkatastrophe hat sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für ein nationales Lagezentrum beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) ausgesprochen. Das Amt solle in seiner Funktion als "Koordinierungsstelle" zur Lage- und Informationsbewertung gestärkt werden, sagte Herrmann am Dienstag im Deutschlandfunk. Eine Verschiebung von Kompetenzen auf die Bundesebene sei dafür nicht erforderlich.
"Der Dritte Weg"-Mitglied scheitert mit Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Verfassungsbeschwerde eines Mitglieds der rechtsextremen Kleinpartei "Der Dritte Weg" nicht zur Entscheidung angenommen, mit welcher der Kläger sich die Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst des Bundeslands Sachsen erstreiten wollte. Die Beschwerde sei unzulässig, teilte das Gericht am Dienstag mit. Unter anderem habe der Kläger nicht ausreichend begründet, dass die vorangegangene Entscheidung des sächsischen Gerichts willkürlich gewesen sei. (Az. 2 BvR 950/21)
Judo: Ressel verpasst Bronze knapp - geflüchteter Mollaei gewinnt Silber
Dominic Ressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die erste Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst. Der 27-Jährige aus Wiesbaden verlor das kleine Finale in der Klasse bis 81 kg gegen den Österreicher Shamil Borchashvili und wurde damit Fünfter. Es wäre die erste Männer-Medaille im Judo seit dem Silber von Ole Bischof 2012 in London gewesen.
Judo: Ressel verpasst Bronze knapp
Dominic Ressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die erste Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst. Der 28-Jährige aus Wiesbaden verlor das kleine Finale in der Klasse bis 81 kg gegen den Österreicher Shamil Borchashvili und wurde damit Fünfter. Es wäre die erste Männer-Medaille im Judo seit dem Silber von Ole Bischof 2012 in London gewesen.
Versicherer erhöhen Schadenprognose nach Unwetter auf bis zu 5,5 Milliarden Euro
Die Versicherungswirtschaft hat ihre vorläufige Prognose der Schäden nach der Hochwasserkatastrophe in Deutschland erhöht. "Wir gehen jetzt von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Dienstag. In die Schätzung wurden neben den besonders betroffenen Ländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nun auch Schäden in Sachsen und Bayern einbezogen.
Allianz rechnet nach Hochwasser mit über 500 Millionen Euro Schadenzahlungen an Kunden
Die Versicherungsgesellschaft Allianz rechnet nach der Hochwasserkatastrophe im Südwesten Deutschlands mit Zahlungen von über 500 Millionen Euro an ihre Kunden. "Inzwischen liegen uns schon rund 10.000 Schadenmeldungen zu beschädigten Häusern und Hausrat und etwa 3000 Schadenmeldungen zu beschädigten Fahrzeugen vor", erklärte der Schadenvorstand der Allianz, Jochen Haug, am Dienstag. "Wir rechnen aber damit, dass sich diese Zahlen in den nächsten Tagen noch deutlich erhöhen werden."
US-Veteranenministerium erlässt Impfpflicht für Mitarbeiter des Gesundheitswesens
Das US-Veteranenministerium hat eine Corona-Impfpflicht für alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens angekündigt. "Wann immer ein Veteran oder Veteranen-Mitarbeiter einen Fuß in eine Veteranen-Einrichtung setzt, müssen sie wissen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben, um sie vor Covid-19 zu schützen", sagte Veteranenminister Denis McDonough am Montag (Ortszeit).
Fünfjahresvertrag: BVB verpflichtet Malen als Sancho-Ersatz
Borussia Dortmund hat Wunschspieler Donyell Malen als Ersatz für Jadon Sancho verpflichtet. Der niederländische Fußball-Nationalspieler erhält einen Fünfjahresvertrag bis 2026 und trainierte am Dienstagmorgen bereits erstmals mit der Mannschaft in Bad Ragaz. Der BVB muss rund 30 Millionen Euro an die PSV Eindhoven überweisen, erfolgsabhängige Bonuszahlungen könnten noch hinzukommen.
Mindestens 16 Verletzte nach Explosion im Chemiepark Leverkusen
Bei einer Explosion im Bereich des Chemieparks in Leverkusen am Dienstag sind nach Angaben der Stadt mindestens 16 Menschen verletzt worden. Vier von ihnen seien schwer verletzt worden, teilte die Stadt mit. Fünf weitere Menschen werden demnach vermisst. Am Mittag brannte noch ein Tank mit Lösungsmitteln. Die Löschung habe warten müssen, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war.