Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Souverän ins Viertelfinale: Rybakina vor Sprung an die Spitze
Nach CDU-Wahldesaster in Sachsen-Anhalt: Landesvorstand zieht Konsequenzen
Tausende demonstrieren in Berlin nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt
Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen
Sport
Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter
Die Chinesin Zheng Qinwen (23) hat überraschend das Viertelfinale bei den US Open in New York erreicht. Die Olympiasiegerin von 2024, die nach einer Ellenbogen-Operation in der Weltrangliste weit zurückgefallen war und durch die Qualifikation musste, gewann gegen die Polin Iga Swiatek 7:5, 6:3. Dabei kam Zheng gegen die Turniersiegerin von 2022 im ersten Satz nach einem 0:5-Rückstand zurück.
Sport
Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde
Im Showdown gegen Mali haben die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM ihre Nerven bewahrt und sich beim Sprung in die Finalrunde die bestmögliche Ausgangslage verdient. Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in Berlin nach einer starken Vorstellung mit 83:58 (49:32) durch, Belohnung war der zweite Platz in Gruppe A hinter Favorit Spanien. Schon am Dienstag geht es in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale gegen Südkorea, Dritter der Staffel B.
Letzte Nachrichten
NHL-Champion Seidenberg blickt zurück: "Haben die Canucks gehasst"
Auch zehn Jahre nach seinem Stanley-Cup-Sieg mit den Boston Bruins erinnert sich der frühere Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg emotional an die NHL-Finalserie gegen Vancouver. "Wir haben die Canucks damals gehasst. Ihr Verhalten, ihre Theatralik auf dem Eis. Das hat uns Grund genug gegeben, um sie am Ende zu schlagen", sagte der heute 39-Jährige dem Fachmagazin Eishockey News.
FanQ-Studie: Soziale Verantwortung der Klubs für Fans immer wichtiger
Die soziale Verantwortung der Klubs ist für die Fußballfans von immer größerer Bedeutung. Laut einer Studie der Voting-App FanQ im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) wünschen sich 86,4 Prozent der Befragten ein aktives Vorgehen der Vereine gegen Diskriminierung und Rassismus. 85,8 Prozent fordern dasselbe für soziales Engagement und Unterstützung von Hilfsbedürftigen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 15,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 15,5 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb eines Tages 652 Neuinfektionen sowie 93 Todesfälle registriert.
Schweden feiert Punkt gegen Spanien - Lob für "Retter" Olsen
Die spanische Passmaschine lief auf Hochtouren, sie produzierte Großchance um Großchance - doch am Ende stand da immer dieser Mann namens Robin Olsen. "Er war fantastisch", schwärmte Schwedens Innenverteidiger Victor Lindelöf nach dem hart erkämpften 0:0 zum EM-Auftakt gegen den dreimaligen Europameister Spanien, der immer wieder am stark parierenden schwedischen Torhüter gescheitert war.
GEW warnt vor zu früher Abschaffung der Maskenpflicht in Schulen
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt davor, die Maskenpflicht in den Schulen zu früh abzuschaffen. "Viele Klassenräume lassen sich nicht richtig lüften. Zudem gibt es bei der Bereitstellung und Einrichtung von Lüftungsanlagen noch erheblichen Nachholbedarf", sagte GEW-Chefin Maike Finnern dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND/Dienstagsausgaben). Viele Lehrkräfte seien zudem noch nicht vollständig geimpft. "Deshalb warnt die GEW davor, die Maskenpflicht in Klassenräumen bereits jetzt abzuschaffen", sagte Finnern.
Intensivmediziner offen für Lockerung der Maskenpflicht im Freien
Die Intensivmediziner stehen einer Lockerung der Maskenpflicht im Freien positiv gegenüber. Generell spreche nichts dagegen, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen des Redaktions-Netzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Zur Begründung verwies er auf die sinkenden Infektionszahlen und den Fortschritt der Impfkampagne. In Innenräumen rät Marx aber weiter zum Tragen von Masken.
Brasiliens Polizei soll Yanomami vor illegalem Bergbau schützen
Zum Schutz des indigenen Volks der Yanomami vor illegalem Bergbau hat die brasilianische Regierung einen Polizeieinsatz angeordnet. Justizminister Anderson Torres gab am Montag einen zunächst 90-tägigen Einsatz einer Spezialeinheit der brasilianischen Bundespolizei und der Feuerwehr bekannt, um die "öffentliche Ordnung" im Gebiet der Yanomami im Amazonas-Regenwald aufrechtzuerhalten. Zur Zahl der Einsatzkräfte machte die Regierung zunächst keine Angaben.
Proteste gegen geplantes Verbot von "Werbung" für Homosexualität in Ungarn
In Ungarn haben tausende Menschen gegen ein geplantes Gesetz demonstriert, mit dem die Regierung von Ministerpräsidenten Viktor Orban "Werbung" für Homosexualität oder für Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen verbieten will. Vor dem Parlament in Budapest versammelten sich am Montag mehr als 5000 Menschen mit Regenbogenfahnen. Die Abgeordneten werden dem Gesetzentwurf voraussichtlich am Dienstag zustimmen.
Überlegene Spanier mit Nullnummer: Olmo lässt den König verzweifeln
Mitfavorit Spanien hat sich trotz teilweise absurder Dominanz mit einem enttäuschenden 0:0 gegen Schweden selbst unter Druck gesetzt. Die in der EM-Vorbereitung von großen Corona-Sorgen geplagte Seleccion trieb in Sevilla auch König Felipe VI. mit vergebenen Großchancen in Serie zur Verzweiflung - alleine Leipzigs Dani Olmo hätte das Auftaktspiel schon entscheiden können.
Biden will Putin bei Treffen in Genf "rote Linien" aufzeigen
US-Präsident Joe Biden will Russlands Staatschef Wladimir Putin bei ihrem Treffen diese Woche seine "roten Linien" aufzeigen. "Ich suche keinen Konflikt mit Russland", sagte Biden nach dem Nato-Gipfel am Montag in Brüssel. "Aber wir werden antworten, wenn Russland seine schädlichen Aktivitäten fortsetzt." Er verwies gleichzeitig darauf, dass die Nato-Alliierten "die Souveränität und territoriale Integrität" der Ukraine weiter unterstützen würden.
Trump begeht Geburtstag mit Wahlbetrugsvorwürfen und Kritik an Nato
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat seinen 75. Geburtstag mit neuen Wahlbetrugsvorwürfen und Kritik an Nato und G7 begangen. Trump schrieb am Montag in einer Erklärung, die USA hätten in der Vergangenheit "so viel Geld" an den "Club" - gemeint ist das G7-Format - und die Nato "verschenkt". Dabei seien die USA von den betreffenden Ländern jahrelang "wirtschaftlich ausgenutzt" worden.
Sassoli fordert europäische Mission zur Seenotrettung im Mittelmeer
EU-Parlamentspräsident David Sassoli hat eine europäische Mission zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer gefordert. Die Europäer hätten die Pflicht, "Leben zu retten", sagte Sassoli am Montag bei einer Konferenz zu den Themen Asyl und Migration. "Es ist nicht länger hinnehmbar, diese Verantwortung allein den NGOs zu überlassen." Die EU müsse gemeinsam handeln, um im Mittelmeer "Leben zu retten und Schlepper zu bekämpfen".
WHO: Coronavirus zirkuliert weltweit schneller als die Impfstoffe
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Zusagen der G7-Staaten für eine Verteilung von Corona-Impfstoffen an ärmere Länder als unzureichend kritisiert. Er befürworte die angekündigte Bereitstellung von einer Milliarde Impfdosen durch die G7, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. "Das ist eine große Hilfe, aber wir brauchen mehr und wir brauchen sie schneller." Derzeit komme das Virus "schneller voran als die weltweite Verteilung der Impfstoffe".
Lewandowski blass, Polen harmlos: Niederlage gegen die Slowakei
Ein Weltfußballer ist nicht genug: Robert Lewandowski und die polnische Nationalmannschaft sind mit einer bitteren Niederlage gegen die Slowakei in die EM gestartet, beim 1:2 (0:1) in St. Petersburg wirkte der Bayern-Star in der Sturmspitze über weite Strecken einsam.
Merkel bekräftigt Bekenntnis zu Nato-Ziel bei Verteidigungsausgaben
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim Nato-Gipfel das Bekenntnis zu dem Ziel bekräftigt, die deutschen Verteidigungsausgaben in diesem Jahrzehnt auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu steigern. Zwischenziel bei den deutschen Verteidigungsausgaben seien 1,5 Prozent bis 2024 gewesen, sagte Merkel am Montag in Brüssel. Angestrebt sei weiterhin, "in Richtung 2030 dieses Zwei-Prozent-Ziel" zu erreichen.
Urteil im Berufungsverfahren zu Mord an slowakischem Journalisten Kuciak
Der Oberste Gerichtshof der Slowakei verkündet am Dienstag sein Urteil im Berufungsverfahren zum Mord an dem Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak. Der Millionär Marian Kocner und die mitangeklagte Alena Zsuzsova, die den Mord in Auftrag gegeben haben sollen, waren vergangenes Jahr aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden.
England verschiebt Aufhebung letzter Corona-Beschränkungen um vier Wochen
Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus verschiebt die britische Regierung die geplante Aufhebung der letzten Corona-Beschränkungen in England um vier Wochen. Nach derzeitigem Stand sei er aber "zuversichtlich, dass wir nicht mehr als vier Wochen brauchen und nicht über den 19. Juli hinausgehen werden", sagte Premierminister Boris Johson am Montagabend. Ursprünglich hätten die letzten Beschränkungen bereits am Montag kommender Woche aufgehoben werden sollen.
US-Justizminister droht nach Ausspionieren von Demokraten Konsequenzen an
Nach dem Bekanntwerden des heimlichen Ausspionierens von zwei demokratischen Abgeordneten in der Amtszeit des früheren US-Präsidenten Donald Trump hat Justizminister Merrick Garland Konsequenzen angedroht. "Politische oder andere unangemessene Erwägungen" dürften bei den Entscheidungen von Staatsanwälten "keine Rolle" spielen, erklärte Garland am Montag. Wer gegen diese Vorgaben verstoße, werde "strikt" zur Rechenschaft gezogen.
Nationalistischer "Flaggenmarsch" durch Jerusalemer Altstadt wird nachgeholt
Der in der vergangenen Woche abgesagte "Flaggenmarsch" rechter Gruppen durch die Altstadt von Jerusalem soll am Dienstag nachgeholt werden. Der Aufmarsch nationalistischer Israelis schürt die Furcht vor einem erneuten Aufflammen der Gewalt in der Stadt und ist eine erste Bewährungsprobe für die neue israelische Regierung. Der "Flaggenmarsch" war vor einer Woche abgesagt worden, weil die Polizei die geplante Route, die auch durch palästinensische Viertel im von Israel annektierte Ostteil der Stadt führen sollte, nicht genehmigte.
Merkel nimmt an Einweihung von neuem Quantencomputer teil
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt am Dienstag virtuell an der Einweihung der ersten Forschungsplattform zum Quantencomputing in Europa teil - eine Technik, der aufgrund der immensen Leistungssteigerung im Vergleich zu digitalen Computern "Game Changer"-Potenzial für zahlreiche Anwendungsbereiche zugeschrieben wird. Merkel wird anlässlich der Vorstellung des "IBM Quantum System One" (14.00 Uhr) eine Rede halten. Das gemeinsam von der Fraunhofer-Gesellschaft und IBM betriebene System steht im baden-württembergischen Ehningen.
Bundesgerichtshof verhandelt über erstes Cum-Ex-Verfahren
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Dienstag (10.30 Uhr) in Karlsruhe über das erste Cum-Ex-Strafverfahren. Das Landgericht Bonn hatte im März 2020 zwei britische Börsenhändler zu Bewährungsstrafen verurteilt und von einem der beiden Steuerschulden in Höhe von 14 Millionen Euro eingezogen, die Privatbank M.M. Warburg muss 176 Millionen Euro zahlen. Dagegen haben die Bank, die Angeklagten und die Staatsanwaltschaft Revision beim BGH eingelegt. (Az. 1 Str 519/20)
IStGH-Chefanklägerin Bensouda scheidet aus dem Amt
Die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Fatou Bensouda, scheidet am Dienstag nach neun Jahren aus dem Amt. Zu ihrem Nachfolger wurde der britische Menschenrechtsanwalt Karim Khan bestimmt, der am Mittwoch sein Amt antritt. Bensouda hatte in den vergangenen Jahren durch ihre Arbeit unter anderem den Zorn Washingtons auf sich gezogen. Wegen Ermittlungen gegen US-Soldaten wegen möglicher Kriegsverbrechen in Afghanistan hatte die US-Regierung vergangenen September Sanktionen gegen sie verhängt.
Vorstellung erster Forschungsergebnisse von Arktis-Expedition der "Polarstern"
Acht Monate nach der Rückkehr des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern" von einer einjährigen Arktis-Expedition werden am Dienstag (11.30 Uhr) erste Forschungsergebnisse vorgestellt. An dem Termin in Berlin nehmen der Polarforscher Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) teil. Rex hatte die internationale Mosaic-Expedition am Nordpol geleitet, die im Oktober zu Ende gegangen war.
Polnisches Verfassungsgericht entscheidet über Gültigkeit von EU-Recht in Polen
Das polnische Verfassungsgericht entscheidet am Dienstag über den Vorrang der nationalen Verfassung vor EU-Recht. Regierungschef Mateusz Morawiecki hatte das Gericht Ende März um eine Entscheidung zu der Frage ersucht. Anlass war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen die umstrittenen Justizreformen der rechtskonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS).
Seehofer und Haldenwang stellen Verfassungsschutzbericht vor
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, stellen am Dienstag (10.00 Uhr) den neuen Verfassungsschutzbericht vor. Besonderes Augenmerk dürfte auf dem Rechtsextremismus liegen. Haldenwang hatte diesen erst kürzlich als "größte Gefahr für unsere Sicherheit sowie für unsere Demokratie" bezeichnet. In einem Interview äußerte er sich unter anderem besorgt über rechtsextremistische Propaganda im Internet.
Belarussische Opposition empört über Pressekonferenz mit Protassewitsch
Die belarussische Regierung hat den inhaftierten Regierungskritiker Roman Protassewitsch erneut öffentlich vorgeführt. Bei einer vom Außenministerium in Minsk anberaumten Pressekonferenz beteuerte der inhaftierte Journalist am Montag, dass er wohlauf sei und im Gefängnis nicht misshandelt werde. Für die Opposition haben die Aussagen keinerlei Glaubwürdigkeit: Der 26-jährigen Journalist sei "eine Geisel" der Regierung, twitterte der Berater der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowsjaka, Franak Wiacorka. "Das ist keine Pressekonferenz, sondern einen Szene, die an Kafka oder Orwell erinnert."
Indiens größte Touristenattraktion Taj Mahal öffnet am Mittwoch wieder
Angesichts zurückgehender Corona-Infektionszahlen öffnet Indien die größte Touristen-Attraktion des Landes wieder: Das Taj Mahal, das zu den sieben Weltwundern gerechnet wird, soll ab Mittwoch wieder zugänglich sein, wie die Regierung am Montag mitteilte. Vor zwei Monaten war das Mausoleum wegen der Corona-Pandemie zum wiederholten Male geschlossen worden.
IStGH-Anklägerin beantragt Untersuchung der Morde im philippinischen Anti-Drogenkrieg
Die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat eine offizielle Untersuchung der Morde im Zuge des Anti-Drogenkriegs des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte beantragt. Die Vorermittlungen seien abgeschlossen, teilte IStGH-Anklägerin Fatou Bensouda am Montag mit. "Ich habe festgestellt, dass es eine begründete Basis für die Annahme gibt, dass im Zusammenhang mit der Regierungskampagne ’Krieg gegen Drogen’ Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden."
Merkel: Nato-Beschlüsse zu China nicht "überbewerten"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Verhältnis der Nato zu China für eine ausgewogene Herangehensweise geworben. Niemand solle die Beschlüsse der Militärallianz zu China "überbewerten", sagte Merkel am Montag nach dem Nato-Gipfel in Brüssel. "Wir müsen da die richtige Balance finden."
Nato will Weiterbetrieb des Flughafens in Kabul sicherstellen
Die Nato-Staaten wollen auch nach dem Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan den Betrieb des Flughafens in der Hauptstadt Kabul sicherstellen. Die Allianz werde in einer Übergangszeit ihre finanzielle Unterstützung für den internationalen Flughafen fortsetzen, hieß es in der Abschlusserklärung des Nato-Gipfels vom Montag. Der Airport sei wichtig für die Aufrechterhaltung von diplomatischen und internationalen Kontakten sowie die Verbindung Afghanistans mit der Welt.
Kirche ruft zu weiteren Spenden für Renovierungen im Innern der Kathedrale Notre-Dame auf
Die katholische Kirche hat eine neue Spendenkampagne für die Renovierung der bei einem Großbrand schwer beschädigten Kathedrale Notre-Dame gestartet. Fünf bis sechs Millionen Euro seien für die Arbeiten im Innern des Gotteshauses nötig, teilte der Pariser Erzbischof Michel Aupetit am Montag mit. Ziel sei es, die Kathedrale auf den neuesten Stand zu bringen und dabei "ihre Identität und den Geist der christlichen Tradition zu bewahren".
Erste Gespräche zwischen Parteispitzen nach Wahl in Sachsen-Anhalt
Gut eine Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind die Gespräche über die künftige Koalition angelaufen. Die CDU-Spitze um Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landesparteichef Sven Schulze traf sich am Montag mit führenden Vertretern von SPD, FDP und Grünen jeweils getrennt zu ersten Gesprächen, wie eine CDU-Sprecherin in Magdeburg sagte.