Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
59-Jährige soll Leiche von Mann an Bundesstraße in Bayern abgelegt haben
EM-Aus für Grozer: Deutschland ohne Volleyball-Urgestein
Weniger Ransomware-Angriffe auf Unternehmen - jedes fünfte Opfer zahlt
Thüringer BSW-Fraktion zerfällt - will aber an Regierungskoalition festhalten
Wirtschaft
Einstimmiger Beschluss im Aufsichtsrat: VW streicht 50.000 weitere Stellen
Die Einigung kam überraschend und sie ist einstimmig: Bei Volkswagen werden in den kommenden Jahren weltweit weitere 50.000 Stellen gestrichen, vier Werke in Deutschland stehen ab 2031 bis 2034 auf der Kippe. Das beschloss der Aufsichtsrat des Konzerns am Donnerstagabend. Vorstandschef Oliver Blume äußerte sich zufrieden; IG Metall und Betriebsrat betonten, eine "gefährliche Eskalation des Konflikts" sei verhindert worden.
Politik
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten sprechen über Machtoptionen
Zwei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich die Spitzenkandidaten der Parteien zu möglichen Machtoptionen geäußert. Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) sagte am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin", er wolle "idealerweise das Land aus der Mitte heraus führen". Er bekräftigte, weder mit der Linkspartei noch mit der AfD eine Koalition bilden zu wollen. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund betonte erneut, dass er nur mit absoluter Mehrheit regieren wolle.
Letzte Nachrichten
Politische Krise in El Salvador nach Absetzung aller oberster Richter
Das Parlament von El Salvador hat in einer umstrittenen Entscheidung alle Richter des Obersten Gerichtshofes abgesetzt - und das Land damit in eine politische Krise gestürzt. Das neu gewählte Parlament stimmte am Samstag für die Entlassung der obersten Richter, weil diese "willkürliche" Urteile gefällt hätten. "Und das Volk von El Salvador hat durch seine Vertreter gesagt: Abgelehnt!", erklärte Präsident Nayib Bukele nach der Abstimmung. Die Opposition wertete den Schritt als versuchten Staatsstreich.
Skispringer Jens Weißflog sprang bei Olympia mit Schleudertrauma
Jens Weißflog, einer der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten, sprang bei den Olympischen Spielen 1988 mit einem Schleudertrauma. "Man bewegt sich so lange mit dem Schmerz, dass man ihn irgendwann schon fast nicht mehr spürt", sagte Weißflog der Online-Ausgabe der "Zeit" laut einem Bericht vom Sonntag.
Terodde vom HSV zu Schalke
Bundesliga-Absteiger Schalke 04 hat sich mit Torjäger Simon Terodde vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV verstärkt. Das gab S04 am Sonntag bekannt. Der Vertrag des 33 Jahre alten Mittelstürmers, der in dieser Saison 21 Tore für die Hanseaten in der 2. Liga erzielte, läuft am 30. Juni aus.
Coup für Kölner Drittligisten: Rettig übernimmt bei Viktoria
Der ehemalige DFL-Geschäftsführer und langjährige Bundesliga-Manager Andreas Rettig kehrt in den Fußball zurück und heuert beim ambitionierten Drittligisten Viktoria Köln an. Der 58-Jährige übernimmt ab dem 1. Juni den Vorsitz der Geschäftsführung und erhält einen Vertrag über vier Jahre. Das teilte der Klub am Sonntag mit. Zuletzt war Rettig bis September 2019 Geschäftsleiter beim Zweitligisten FC St. Pauli gewesen.
Lufthansa und Eurowings fliegen im Sommer mehr als hundert Ziele an
Die Lufthansa und ihr Tochterunternehmen Eurowings wollen in diesem Sommer mehr als hundert Urlaubsziele anfliegen. "Das ist absoluter Rekord in der Firmengeschichte", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Bild am Sonntag". Spohr forderte zugleich Erleichterungen für geimpfte Passagiere.
Weiter Mitgliederboom bei Grünen nach Nominierung von Baerbock
Die Grünen verzeichnen neue Rekorde bei Mitgliedern und Spenden. Seit der Nominierung von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock habe es mehr als 3700 Neueintritte gegeben, sagte der Bundesgeschäftsführer der Partei, Michael Kellner, der "Welt am Sonntag". "Wir liegen jetzt bei über 110.000 Mitgliedern."
Unruhe in der CDU nach Nominierung Maaßens als Bundestagskandidat
Die Nominierung des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als CDU-Bundestagskandidat in Thüringen sorgt für Zündstoff in der Union. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak forderte am Wochenende eine "scharfe Abgrenzung zur AfD". Bundesvorstandsmitglied Karin Prien nannte Maaßen eine "Randfigur im demokratischen Spektrum". Scharfe Kritik kam von der Linkspartei. Auch SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz hält die Personalie für problematisch.
Tausende Demonstranten rufen in Myanmar zu "Frühlingsrevolution" auf
In Myanmar sind am Sonntag erneut tausende Menschen gegen die Militärjunta auf die Straße gegangen. In der Wirtschaftsmetropole Yangon riefen die überwiegend jugendlichen Demonstranten zu einer "Frühlingsrevolution" auf, wie AFP-Reporter berichteten. In der Kleinstadt Hsipaw im nördlich gelegenen Bundesstaat Shan kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Mindestens ein Mensch wurde dabei getötet.
Israel trauert um Opfer der Massenpanik bei Pilgerfest am Berg Meron
Israel weint um die Opfer der Massenpanik bei einem Pilgerfest am Berg Meron: Mit einer landesweiten Staatstrauer wurde am Sonntag der 45 Todesopfer gedacht; an allen öffentlichen Gebäuden wehten die Fahnen auf halbmast. Derweil wurden nach einer eintägigen Sabbat-Pause die letzten Leichen bestattet, rund ein Drittel der Todesopfer waren Kinder und Jugendliche. In den Medien wurde unterdessen die Frage lauter, wer für die Tragödie verantwortlich war und ob sie hätte vermieden werden können.
Staatstrauer in Israel nach Massenpanik während Pilgerfests am Berg Meron
Mit einer eintägigen Staatstrauer hat Israel am Sonntag der Opfer der Massenpanik an einer jüdischen Pilgerstätte im Norden des Landes gedacht. Mindestens 45 Menschen waren in der Nacht zum Freitag bei einem Gedränge am Grab des im zweiten Jahrhunderts gestorbenen Rabbiners Schimon Bar Jochai am Berg Meron ums Leben gekommen. Dort hatten sich zehntausende meist ultraorthodoxe Juden zum jüdischen Festtag Lag Baomer versammelt.
Nordkorea wirft Biden "feindliche" Haltung vor
Nordkorea hat US-Präsident Joe Biden eine "feindliche" Haltung gegenüber dem Land vorgeworfen. Nachdem Biden am Mittwoch gesagt hatte, seine Regierung werde auf die Bedrohung durch das nordkoreanische Atomprogramm "mit Diplomatie ebenso wie mit strikter Abschreckung" reagieren, sprach Nordkoreas Außenministerium am Sonntag von einem "groben Fehler" des US-Präsidenten.
Watzke: "Alle Borussen sind in Gedanken bei Mateu"
Die Schmerzensschreie von Mateu Morey sind auch Hans-Joachim Watzke extrem nahegegangen. "Es tut mir unendlich leid für den Jungen", sagte der Geschäftsführer des Pokalfinalisten Borussia Dortmund dem SID am Sonntag: "Ich glaube, dass heute alle Borussen und noch viele andere Menschen in Gedanken bei Mateu sind."
Medien: DFB-Präsident Keller mit Schreiben an die Ethikkommission
Präsident Fritz Keller hat sich nach seinem Nazi-Vergleich offenbar an die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewandt. Laut übereinstimmenden Berichten der Bild am Sonntag und der Sportschau habe der 64-Jährige dem Gremium für die Möglichkeit zur Stellungnahme gedankt und Hintergründe des Vorfalls erläutert. Das Schreiben soll Keller auch an die Mitarbeiter im DFB geschickt haben.
Eberl: "Befremdlicher" Keller-Eklat passt ins DFB-Bild
Sportdirektor Max Eberl von Bundesligist Borussia Mönchengladbach übt angesichts des jüngsten Eklats um Präsident Fritz Keller scharfe Kritik am DFB. "Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass so etwas nicht geht. Für mich war das sehr befremdlich. Aber es passt leider ins Bild, das der Deutsche Fußball-Bund seit einiger Zeit abgibt", sagte Eberl der Welt am Sonntag.
Söder: "Union hat beste Chancen auf das Kanzleramt"
Trotz des Umfragen-Absturzes der Union glaubt CSU-Chef Markus Söder daran, dass Armin Laschet (CDU) nach der Wahl im September ins Kanzeramt einziehen wird. "Die Union hat beste Chancen, das Kanzleramt wieder zu erobern", sagte Söder der "Welt am Sonntag" (WamS). Die Kernfrage laute, wem es am besten gelinge, Ökologie und Ökonomie zu verbinden. In einer Meinungsumfrage für die "Bild am Sonntag" verliert die Union drei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche und kommt nur noch auf 24 Prozent. Die Grünen erreichen demnach 27 Prozent. "Die Kerninspiration für mehr Klimaschutz dürfen wir nicht den Grünen überlassen", sagte Söder im WamS-Interview. "Die Grünen denken nur an radikalen Umweltschutz, ohne die Folgen für Arbeitsplätze im Blick zu haben. Die FDP hat vor allem radikale Marktinteressen im Blick, ohne die Nachhaltigkeit stärker zu bedenken. Nur die Union kann beides verbinden und kann damit am Ende erfolgreich sein." Die Union müsse ihre Ideen für mehr Klimaschutz nach vorn stellen und hier Schrittmacher werden. Ungeachtet der schlechten Umfragewerte stellt sich auch der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hinter den Kanzlerkandidaten Laschet. Einen Austausch des Kandidaten schließt er aus: "Das ist fernab jeder Vorstellungskraft", sagte Günther in einem aktuellen Interview. Den im Rennen um die Kanzlerkandidatur unterlegenen CSU-Chef Söder kritisierte Günther für seine Sticheleien und Aussagen, Laschet sei ein "Helmut Kohl 2.0". "Das ist eben das CSU-Verständnis von ’Akzeptieren ohne Groll’", sagte er weiter. Aber Laschet habe gegen Söder unter Beweis gestellt, dass er Führungsstärke habe und dass er sich durchsetzen könne: "Das ist ja für einen Kanzler nicht das Schlechteste." Günther glaubt, dass es für die CDU bald aufwärts gehen werde: "Armin Laschet hat an allen wichtigen Wegmarken gezeigt, dass er ein echtes Zugpferd im Wahlkampf ist." Bei einer Kanzler-Direktwahl würde Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock laut einer Insa-Befragung für die "Bild am Sonntag" (BamS) deutlich besser abschneiden als ihre Mitbewerber. 26 Prozent würden sich demnach für Baerbock direkt entscheiden, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz käme auf 16 Prozent, Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf 15 Prozent. Insa befragte am 30. April 1000 Menschen. Bei einer Kantar-Umfrage zum Sonntagtrend für die BamS schnitt die CDU/CSU auch in dieser Woche deutlich schlechter als die Grünen ab, die 27 Prozent der Befragten wählen würden - ein Prozentpunkt weniger als vergangene Woche. Um jeweils zwei Prozentpunkte zulegen können die SPD auf 15 Prozent und die FDP auf elf Prozent. Unverändert bleiben die Werte von Linkspartei (sieben Prozent) und AfD (zehn Prozent). Kantar befragte 1442 Menschen im Zeitraum vom 22. bis zum 28. April. (A.Nikiforov--DTZ)
Kanada: Tausende gegen die Corona-Beschränkungen
Im kanadischen Montreal sind am Samstag zehntausende Menschen gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung auf die Straße gegangen. Kanadische Medien sprachen von etwa 30.000 Teilnehmern. Die Demonstranten protestierten gegen das Tragen von Masken, die Ausgangssperre sowie Gesundheitspässe. Die Kundgebung blieb zumeist friedlich. Einige Demonstranten wurden jedoch zu Beginn des Marsches am Olympiastadion festgenommen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Das Olympiastadion in Montreal ist eines der größten Impfzentren des Landes. Er musste am Samstag wegen der Demonstration geschlossen werden. Die Demonstranten waren größtenteils ohne Masken unterwegs und verstießen gegen die Abstandsregeln. Sie bezeichneten die von der Regierung der Provinz Quebec auferlegten Regeln als "ungerechtfertigt". Kanada hat mehr als 1,2 Millionen Infektionsfälle des Coronavirus verzeichnet. Rund 24.200 Menschen starben an der Viruserkrankung - mehr als die Hälfte davon in den Provinzen Ontario und Quebec. (O.Tatarinov--DTZ)
Deutscher Botschafter spricht von "herzzerreißenden Szenen" in Corona-Krise in Indien
Der deutsche Botschafter in Indien, Walter Lindner, hat von "herzzerreißenden Szenen" im Land angesichts der Corona-Pandemie gesprochen. "Draußen sind die Krankenhäuser voll, die Leute sterben zum Teil vor den Krankenhäusern und haben keinen Sauerstoff mehr", sagte Lindner in Neu-Delhi beim Eintreffen der ersten Hilfslieferung aus Deutschland am Samstagabend. Die erste Lieferung durch die Bundeswehr umfasste 120 Beatmungsgeräte, Medikamente sowie Sanitäter.
NHL: Vier Draisaitl-Assists, Sturm und Stützle treffen
Leon Draisaitl hat in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL einmal mehr als genialer Vorbereiter geglänzt. Beim 4:1 seiner Edmonton Oilers gegen die Calgary Flames legte Deutschlands Sportler des Jahres alle vier Treffer auf. Mit nun 71 Torbeteiligungen (24 Tore, 47 Assists) bleibt Draisaitl in der Scorerliste der NHL Zweiter hinter seinem überragenden Teamkollegen Connor McDavid (87 Punkte, 29 Tore, 58 Assists).
Kleber stark: Mavericks gewinnen gegen Washington
Maximilian Kleber hat mit den Dallas Mavericks im Rennen um einen Play-off-Platz in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen wichtigen Sieg gefeiert. Der deutsche Nationalspieler erzielte beim knappen 125:124 gegen die Washington Wizards 17 Punkte und war damit der drittbeste Werfer seines Teams. Die Mavericks liegen auf Platz fünf im Westen und hätten somit ein direktes Ticket für die K.o.-Runde sicher.
Barca-Superstar Messi nutzt Reichweite für Botschaft gegen Hass im Netz
Superstar Lionel Messi hat auf Instagram am Samstag bei der Anzahl seiner Follower die 200-Millionen-Marke geknackt. "Aufgrund der aktuellen Ereignisse werde ich das nicht als Grund zum Feiern betrachten", schrieb der sechsmalige Weltfußballer zu einem Schwarz-Weiß-Porträt mit dem Hashtag #stoponlineabuse. "Erheben wir unsere Stimme, um den Missbrauch in den sozialen Medien zu stoppen", so der 33-Jährige.
Nagelsmann erwartet packendes Finale gegen den BVB
Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig erwartet ein packendes DFB-Pokal-Finale gegen Borussia Dortmund. "Die Fußballfans können sich auf ein offenes und spannendes Pokal-Finale freuen, das wir natürlich für uns entscheiden wollen", sagte Nagelsmann nach dem 5:0-Erfolg des BVB im Halbfinale gegen den Zweitligisten Holstein Kiel. Leipzig war durch das 2:1 nach Verlängerung bei Werder Bremen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ins Endspiel am 13. Mai im Berliner Olympiastadion eingezogen.
Der Jubel fällt aus: BVB nach Morey-Verletzung schockiert
Der Final-Jubel fiel aus, von Freude war keine Spur. Die schwere Knieverletzung von Mateu Morey legte sich wie ein Schatten über Borussia Dortmunds sportlich gelungenen Pokalabend. "Es ist brutal schwer. Wir kennen ihn als Menschen. Wenn man so einen fantastischen Jungen dann auf dem Boden sieht und, viel schlimmer noch, seine Reaktion gehört hat, das tut extrem weh", sagte Trainer Edin Terzic nach dem 5:0 (5:0) im Halbfinale gegen Holstein Kiel.
Bericht: Die Linke will mit Wissler und Bartsch in den Bundestagswahlkampf gehen
Die Linke will einem Medienbericht zufolge mit ihrer Parteivorsitzenden Janine Wissler und dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl gehen. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Sonntagsausgaben) unter Berufung auf führende Parteikreise. Die Co-Parteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hatte zuvor auf die Spitzenkandidatur verzichtet.
Freudentanz nach Rückkehr von vier Astronauten mit SpaceX-Kapsel zur Erde
Eine Raumkapsel des privaten Unternehmens SpaceX hat vier Astronauten von der Internationalen Raumstation ISS wohlbehalten zur Erde zurückgebracht. Die "Crew Dragon"-Kapsel landete am frühen Sonntagmorgen im Golf von Mexiko und wurde anschließend von einem Bergungsschiff aufgenommen. Die vier Astronauten hatten das vergangene halbe Jahr auf der Raumstation verbracht.
SpaceX-Kapsel mit vier Astronauten an Bord auf dem Rückweg von der ISS zur Erde
Vier Astronauten haben in der Nacht zum Sonntag die Internationale Raumstation ISS an Bord einer SpaceX-Raumkapsel verlassen. Die "Crew Dragon"-Kapsel dockte nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa planmäßig um 02.35 Uhr (MESZ) von der ISS ab. Nach einem sechseinhalb stündigen Flug sollten die Astronauten im Golf von Mexiko vor Panama City im US-Bundesstaat Florida gegen 02.57 Uhr nachts (9.57 Uhr MESZ) aufsetzen.
Helfer retten hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer
Private Hilfsschiffe haben binnen weniger Tage hunderte Menschen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer gerettet. Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch nahm nach eigenen Angaben bis Samstagabend binnen zwei Tagen insgesamt 455 Menschen an Bord. Das Schiff "Ocean Viking" der Organisation SOS Méditerranée brachte 236 Flüchtlinge nach Sizilien. Die libysche Küstenwache stoppte derweil sechs Schlauchboote mit insgesamt 600 Flüchtlingen an Bord und brachte sie zurück an Land.
Venezuela verdreifacht Mindestlohn - Geld reicht dennoch nicht für Grundnahrungsmittel
Wegen der dramatischen Inflation hat Venezuela den Mindestlohn am Samstag fast verdreifacht. Arbeitsminister Eduardo Piñate verkündete die Erhöhung vor Regierungsanhängern bei einer Kundgebung zum 1. Mai in der Hauptstadt Caracas. Mit dem Geld lässt sich allerdings angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage in dem südamerikanischen Land nicht einmal ein Kilo Fleisch kaufen.
US-Schauspielerin Olympia Dukakis im Alter von 89 Jahren gestorben
Die US-Bühnen- und Filmschauspielerin Olympia Dukakis ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Dies teilte ihr Bruder Apollo am Samstag im Onlinedienst Facebook mit. Demnach starb sie nach monatelanger Krankheit in New York City. Sie hinterlässt eine Tochter und zwei Söhne, die sie mit ihrem 2018 gestorbenen Mann, dem Schauspieler Louis Zorich, hatte.
BVB überrollt Kiel - Finale gegen Leipzig
Borussia Dortmund hat den Favoritenschreck Holstein Kiel erbarmungslos überrollt und zum zehnten Mal das DFB-Pokal-Finale erreicht. Der Vizemeister fertigte den überforderten Zweitligisten im Halbfinale locker mit 5:0 (5:0) ab und fordert RB Leipzig am 13. Mai in Berlin zum Kampf um die Nummer zwei im deutschen Fußball. Viermal hat der BVB den Pokal bereits gewonnen - RB ist in der kurzen Vereinsgeschichte noch ohne Titel.
Papst Franziskus beginnt Gebetsreihe für Ende der Corona-Pandemie
Papst Franziskus hat am Samstag eine weltweite Gebetsreihe für das Ende der Corona-Pandemie eröffnet. Zum Auftakt hielt das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer Kapelle des Petersdoms vor mehr als 150 Gläubigen eine Rosenkranz-Andacht ab, der während des gesamten Monats täglich weltweit weitere folgen sollen. Die Gläubigen sind aufgerufen, für ein Ende der Pandemie sowie eine Wiederaufnahme der Arbeit und sozialer Aktivitäten zu beten.
Erneut Demonstrationen für Bolsonaro in mehreren Städten Brasiliens
In mehreren brasilianischen Städten haben am Samstag tausende Menschen für Präsident Jair Bolsonaro demonstriert. Trotz der Corona-Pandemie versammelten sie sich in großen Städten wie Brasília, São Paulo und Rio de Janeiro. Die meisten Teilnehmer waren in den Farben der brasilianischen Flagge gekleidet und hielten sich nicht an Abstandsregeln. In Brasilien sind bislang 400.000 Menschen an Covid-19 gestorben.
Ausschreitungen bei traditioneller 1. Mai-Demonstration in Berlin
Bei der traditionellen sogenannten revolutionären Demonstration zum 1. Mai ist es am Samstagabend in Berlin zu Ausschreitungen gekommen. Demnach gab es "massive Flaschen- und Steinwürfe" sowie körperliche Angriffe auf Polizeibeamte, wie die Polizei in der Hauptstadt erklärte. Zuvor waren einzelne Blöcke des Demonstrationszugs durch die Polizei von der Demonstration ausgeschlossen worden. Grund waren laut Polizeiangaben Verstöße gegen Hygienevorschriften.