Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Äußerungen zu queeren Menschen: Gericht lässt Anklage gegen AfD-Abgeordnete teilweise zu
"Überraschend stark aufgehellt": Stimmung im Mittelstand deutlich verbessert
Norwegens neuer König Haakon VIII. legt vor Parlament Eid auf die Verfassung ab
HSV legt nach: Fanliebling Vieira und El Ouahdi kommen
Sport
Rekordverkauf perfekt: Ansah verlässt Union Berlin
Fußball-Bundesligist Union Berlin und Stürmer Ilyas Ansah gehen nach nur einem Jahr getrennte Wege. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wechselt der 21-Jährige in die Premier League zum Aufsteiger Hull City. Laut Medienberichten beträgt das Gesamtpaket für den Angreifer, der bei seinem neuen Klub einen Vertrag bis 2031 erhält, mindestens 21 Millionen Euro. Damit löst Ansah Taiwo Awoniyi (rund 20,5 Millionen), der 2022 zu Nottingham Forest gegangen war, als Rekordverkauf der Köpenicker ab.
Politik
Peseschkian: Iran wird Verpflichtungen aus Vereinbarung wieder erfüllen - wenn USA es tun
Der Iran ist nach den Worten von Präsident Massud Peseschkian bereit zur Erfüllung seiner Verpflichtungen aus der Vereinbarung mit den USA vom Juni, wenn die Vereinigten Staaten dies ebenfalls tun. Die US-Strategie des Drucks und der Drohungen drohe aber, die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges zu untergraben, sagte Peseschkian am Dienstag auf einem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgistan. Dort wollte sich Peseschkian auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen.
Letzte Nachrichten
Unionsabgeordnete wollen Fraktion über Kanzlerkandidat entscheiden lassen
Bundestagsabgeordnete der Union haben in der Frage der Kanzlerkandidatur ein Mitspracherecht der Fraktion gefordert. Eine so wichtige Entscheidung müsse eigentlich über ein Votum der Mitglieder erfolgen, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron dem "Spiegel". "Weil dies für beide Parteien so kurzfristig wahrscheinlich nicht mehr möglich und auch satzungsrechtlich zumindest unklar ist, wäre eine Abstimmung über das Meinungsbild der gesamten CDU/CDU-Fraktion sicher transparenter und weniger willkürlich."
Kritik an Laschet Vorstoß für einen "Brücken-Lockdown"
Der Vorstoß des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) für einen "Brücken-Lockdown" und eine vorgezogene Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Krise ist auf Skepsis gestoßen. "Es ist, glaube ich, noch sehr viel unklar, was Herr Laschet damit meint", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Montag dem ARD-Hauptstadtstudio zum Vorschlag des CDU-Vorsitzenden. Laschet hatte beim Besuch eines Impfzentrums in Aachen vorgeschlagen, das für den 12. April geplante Bund-Länder-Treffen vorzuziehen und einen kurzen, aber harten Lockdown zu beschließen. Mit einem "Brücken-Lockdown" könnten die Corona-Infektionen auf ein niedrigeres Niveau gedrückt werden, das dann durch Testungen gehalten werden könne, bis mehr Menschen geimpft seien. "Für die letzten Meter brauchen wir noch einmal eine Kraftanstrengung", forderte Laschet. Müller sagte dazu: "Ein Brücken-Lockdown für eine Übergangszeit und dann mit welchen Maßnahmen? Und das soll so lange gelten, bis viele Menschen geimpft sind. Was heißt das alles? Also, ich glaube, da sind viele Überlegungen auch bei Herrn Laschet noch nicht abgeschlossen, und insofern glaube ich, macht es auch keinen Sinn, jetzt vorfristig zu einer Ministerpräsidentenkonferenz zusammenzukommen." Verhalten äußerte sich auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). "Wir können als Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gerne jederzeit zusammenkommen, aber da muss auch vorher was auf dem Tisch liegen, was wir dann auch wirklich gemeinsam beschließen und vor allem auch alle umsetzen", sagte er dem "Spiegel". Die "aktuellen Wortmeldungen" seien "wieder Stückwerk und von Hektik geprägt", kritisierte er. Grundsätzlich offen für ein Vorziehen der Bund-Länder-Konferenz zeigte sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Die Konferenz müsste "dann aber als Präsenzveranstaltung stattfinden", forderte er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ziel müsse "eine Verständigung der Länder sein". CSU-Generalsekretär Markus Blume erklärte, Bayern könne vorgezogenen Bund-Länder-Beratungen nur dann zustimmen, wenn alle Bundesländer grundsätzlich zur Verschärfung des derzeitigen Lockdowns bereit seien. "Eine neue MPK bringt ja nichts, wenn danach wieder jeder Seins macht. Deshalb ist ganz entscheidend, dass die Bereitschaft der Länder da ist zu weitergehenden Maßnahmen", sagte Blume in einem Interview dazu. Als "Verzweiflungstat" bezeichnete der FDP-Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki Laschets Vorstoß. Die Menschen sollten noch stärker eingeschränkt werden, "um das Scheitern der Impfstrategie der CDU-geführten Bundesregierung zu überdecken", sagte Kubicki gegenüber Journalisten. Außerdem entstehe der Eindruck, Laschet wolle "bei der Unions-Kanzlerfrage wieder Boden gutmachen". Viele Menschen hätten genug von neuen, "noch härteren Einschränkungsankündigungen". Deutliche Kritik kam auch vom Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen. Er nannte es in der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe) "besorgniserregend, dass Laschets Nachdenken über Ostern offensichtlich nur dazu geführt hat, einen neuen Namen für einen Lockdown zu erfinden, statt endlich schnell und konsequent durchzugreifen". Anstelle einer erneuten Ministerpräsidentenkonferenz sollte die "Bundesregierung dem Bundestag lieber sofort ein Gesetz vorlegen, mit dem ein bundesweit einheitlicher, wirkungsvoller Lockdown kurzfristig umgesetzt werden könnte", forderte er. Als treffend bezeichnete der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach den Begriff "Brücken-Lockdown". Allerdings sagte auch er dem "Spiegel": "Konkret brauchen wir jetzt aber eigentlich keine großen Erfindungen mehr". Alle Instrumente seien da. Eine Lösung sieht Lauterbach darin, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung bei den mRNA-Impfstoffen der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna von sechs auf zwölf Wochen zu verlängern. "Dadurch könnten schneller mehr Menschen die Erstimpfung erhalten, was Leben rettet", sagte Lauterbach dem Magazin. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank am Dienstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auf 123. Wie das RKI mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 6885 weitere Corona-Neuinfektionen und 90 weitere Todesfälle gemeldet. Das RKI wies allerdings darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden. (V.Korablyov--DTZ)
Tokio: Nordkorea reist nicht zu den Olympischen Spielen
Nordkorea hat angekündigt, keine Athleten zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio zu schicken. Das nordkoreanische Olympische Komitee habe entschieden, "nicht an den 32. Olympischen Spielen teilzunehmen, um die Athleten vor der weltweiten Gesundheitskrise zu schützen, die durch Covid-19 ausgelöst wurde", hieß es am Montag auf einer vom nordkoreanischen Sportministerium betriebenen Website. Nordkorea hatte 2018 an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang teilgenommen, was Hoffnungen auf eine Entspannung im Atomkonflikt genährt hatte. Als ranghohe Vertreterin Pjöngjangs nahm damals Kim Yo Jong an den Spielen teil, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un. Der südkoreanische Präsident Moon Jae-In hatte damals die Gelegenheit genutzt, Gespräche zwischen Pjöngjang und Washington zu vermitteln. In der Folge gab es mehrere Treffen zwischen Kim und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Das letzte Gipfeltreffen zwischen den beiden Politikern im Februar 2019 in Hanoi scheiterte jedoch. Seitdem liegen die Verhandlungen zwischen Washington und Pjöngjang über einen Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms auf Eis. Die Regierung in Seoul hatte gehofft, die diesjährigen Olympischen Spiele nutzen zu können, um die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Das südkoreanische Wiedervereinigungsministerium erklärte sein Bedauern darüber, dass die "Covid-Situation" verhindere, dass die Olympischen Spiele dazu dienen könnten, "den Frieden auf der Koreanischen Halbinsel voranzubringen". Die japanische Regierung erklärte, sie habe die Berichte zur Kenntnis genommen und arbeite daran, die Rahmenbedingungen der Olympischen Spiele zu verbessern, darunter auch die "Anti-Infektionsmaßnahmen, damit viele Länder und Regionen an den Spielen in Tokio teilnehmen können". Nach Einschätzung von Experten ist die Corona-Pandemie nicht der einzige Grund, warum Nordkorea nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen will. Das Verhältnis zwischen Pjöngjang und Tokio gilt als äußerst belastet. "Es scheint, als wolle Pjöngjang gegen die japanische Nordkorea-Politik protestieren, denn wie die USA spricht Tokio immer wieder sensible Themen wie Menschenrechte und Sanktionen an", sagte der Seouler Nordkorea-Experte Yang Moo-jin gegenüber Medienvertretern. (U.Stolizkaya--DTZ)
Nordkorea verzichtet auf Teilnahme an Olympischen Spielen in Tokio
Die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) finden ohne eine Delegation aus Nordkorea statt. Als offizielle Begründung nannte das Sportministerium in Pjöngjang Sicherheitsbedenken aufgrund der Coronapandemie. Das nationale Olympische Komitee habe die Entscheidung getroffen, "nicht an den 32. Olympischen Spielen teilzunehmen, um die Athleten vor der globalen Gesundheitskrise zu schützen, die durch Covid-19 ausgelöst wurde", hieß es am Montag auf einer vom nordkoreanischen Sportministerium betriebenen Website.
Nationalspieler Ilkay Gündogan warnt vor Langeweile in der Bundesliga
Nationalspieler Ilkay Gündogan von Manchester City hat vor zu großer Langeweile in der Fußball-Bundesliga gewarnt. "Der Bundesliga wünsche ich, dass Dortmund oder auch RB Leipzig mittelfristig noch mit dem FC Bayern mithalten können. Sollten sich die Bayern von der Konkurrenz noch weiter absetzen die nächsten Jahre, dann kann man davon ausgehen, dass die Liga auch für das internationale Publikum leider uninteressanter wird", sagte Gündogan den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Ralf Schumacher über Vettel: "Das Wehleidige muss aufhören"
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher empfiehlt Sebastian Vettel nach dessen schwachem Saisonauftakt dringend mehr Durchhaltevermögen. "Das Wehleidige muss aufhören", sagte Schumacher bei Sport1. Vettel müsse nach Platz 15 beim Großen Preis von Bahrain "jetzt Gas geben. Auf jeden Fall muss er mal schneller sein als sein Teamkollege."
Mehr als 150 Tote durch Sturzfluten und Erdrutsche in Indonesien und Osttimor
Nach den verheerenden Sturzfluten und Erdrutschen in Indonesien und Osttimor ist die Zahl der Toten auf mehr als 150 gestiegen. Mindestens 157 Menschen seien ums Leben gekommen, teilten die Behörden beider Länder am Dienstag mit. Dutzende weitere würden noch vermisst, tausende Menschen seien obdachlos geworden.
Knapp 6900 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 6885 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 90 weitere Todesfälle gemeldet. Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages mehr als 9500 Neuinfektionen verzeichnet.
Meteorologiebehörde: Weitere Felsspalte nach Vulkanausbruch in Island
Mehr als zwei Wochen nach seinem Ausbruch hat sich in einem Vulkan in Island eine neue Felsspalte aufgetan. Die rund 200 Meter lange Spalte sei etwa einen Kilometer von der Stelle entfernt, an welcher der Vulkan zuerst ausgebrochen sei, teilte die isländische Meteorologiebehörde (IMO) am Montag mit. Im Fernsehen war zu sehen, wie Lava aus der Felsöffnung sprudelte.
Gouverneur von Arkansas legt Veto gegen geplantes Anti-Transgender-Gesetz ein
Der Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, hat sein Veto gegen ein geplantes Gesetz eingelegt, durch das Hormonbehandlungen für jugendliche Transsexuelle in dem US-Bundesstaat verboten werden sollen. Das Gesetzesvorhaben stelle einen zu drastischen Eingriff des Staates in die Privatsphäre minderjähriger Transsexueller, ihrer Eltern und Ärzte dar, argumentierte der als Konservativer innerhalb der Republikanischen Partei geltende Politiker am Montag (Ortszeit).
Experten schließen zweites Leck in undichtem Abwasserbecken in Florida aus
Nach der Entdeckung einer undichten Stelle in einem Abwasserbecken in Florida haben Experten ein zweites Leck ausgeschlossen. Das Umweltministerium des US-Bundesstaats teilte am Montag (Ortszeit) mit, Techniker hätten die Situation geprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass es kein zweites Leck gebe. Zuvor hatte eine Drohne mit einer Infrarot-Kamera Hinweise auf einen zweiten Riss in der Plastikverkleidung des Abwasserbeckens Piney Point in der Tampa-Bucht am Golf von Mexko gemeldet.
Hinweise auf zweites Leck in undichtem Abwasserbecken in Florida
An einem undichten Abwasserbecken im US-Bundesstaat Florida gibt es möglicherweise ein zweites Leck. Eine Drohne mit einer Infrarot-Kamera habe Hinweise auf einen zweiten Riss in der Plastikverkleidung des Abwasserbeckens Piney Point in der Tampa-Bucht am Golf von Mexiko entdeckt, erklärte am Montag der Leiter der Behörde für öffentliche Sicherheit im Verwaltungsbezirk Manatee, Jake Saur. Die Informationen werden demnach nun von Technikern überprüft.
kicker: Bayern trennen sich im Sommer von Boateng
Der frühere deutsche Nationalspieler Jerome Boateng und Fußball-Rekordmeister Bayern München gehen nach der laufenden Saison getrennte Wege. Wie der kicker berichtet, habe der Aufsichtsrat der Bayern beschlossen, den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Innenverteidiger nicht mehr zu verlängern. Diese Entscheidung sei auch seinem Berater schon mitgeteilt worden.
St. Pauli hat Klassenerhalt so gut wie sicher
Der FC St. Pauli hat den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga so gut wie sicher. Die Kiezkicker gewannen ihr Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig mit 2:0 (2:0) und verbesserten sich auf den achten Platz in der Tabelle. Für die frühe Entscheidung sorgten Omar Marmoush nach Zuspiel von Guido Burgstaller (7.) und Regisseur Daniel-Kofi Kyereh nach Pass von Marmoush (13.).
Polizeichef von Minneapolis kritisiert in Floyd-Prozess Vorgehen von Angeklagtem
Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd hat der Polizeichef von Minneapolis das Vorgehen des angeklagten Ex-Polizisten als klaren Regelverstoß gebrandmarkt. Derek Chauvin habe die Regeln der Polizeibehörde der Stadt "verletzt", als er Floyd sein Knie mehr als neun Minuten lang in den Nacken gepresst habe, sagte Medaria Arradondo am Montag vor Gericht. Das Vorgehen sei "nicht Teil unserer Politik, nicht Teil unseres Trainings, und es ist sicherlich nicht Teil unserer Ethik oder unserer Werte".
Palast: Prinz Hamsa hat Jordaniens König Abdullah II. Treue geschworen
In dem Machtkampf im jordanischen Königshaus hat Prinz Hamsa bin Hussein seinem Halbbruder König Abdullah II. die Treue geschworen. Das Königshaus veröffentlichte am Montagabend einen von dem Prinzen unterzeichneten Brief, in dem Hamsa versichert, er werde "dem Erbe" seiner Vorfahren und "seiner Majestät", König Abdullah II. "treu bleiben". "Ich werde immer bereit sein, seiner Majestät, dem König und seinem Kronprinzen zu helfen und sie zu unterstützen", versicherte Hamsa.
Harvey Weinstein legt Berufung gegen Verurteilung wegen Sexualverbrechen ein
Mehr als ein Jahr nach seiner Verurteilung wegen Sexualverbrechen ist der frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein in Berufung gegangen. In am Montag in New York eingereichten Gerichtsdokumenten erklären Weinsteins Anwälte, dem zu 23 Jahren Gefängnis verurteilten "Pulp Fiction"-Produzenten sei ein fairer Prozess verweigert worden.
Saudi-Arabien lässt nur Geimpfte und Genesene an Pilgerfahrt Umrah teilnehmen
Saudi-Arabien lässt vorerst nur noch Corona-Geimpfte und Genesene an der Pilgerfahrt Umrah teilnehmen. Das Ministerium für die Pilgerfahrten Hadsch und Umrah kündigte am Montag in Riad an, ab dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan nur noch "immunisierten Menschen" eine Genehmigung zur Teilnahme an der Umrah und an Gebeten in der Großen Moschee in Mekka und in der Prophetenmoschee in Medina auszustellen.
Johnson bestätigt Öffnung von Pubs und Restaurant in einer Woche
Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Öffnung der Außenbereiche von Pubs und Restaurants in England ab Montag kommender Woche bestätigt. Die ab dem 12. April vorgesehene zweite Phase der Corona-Lockerungen könne stattfinden wie geplant, kündigte Johnson am Montag bei einer Pressekonferenz an. "Ich werde selbst zu einem Pub gehen und vorsichtig, aber unwiderruflich ein Glas Bier an meine Lippen führen", witzelte Johnson.
Teheran: Europäer sollen bei den USA auf Aufhebung von Sanktionen hinwirken
Der Iran hat an die europäischen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens von 2015 appelliert, bei den USA auf eine Aufhebung ihrer Sanktionen hinzuwirken. Ob ein für Dienstag in Wien geplantes Treffen der verbliebenen Mitgliedstaaten des Abkommens erfolgreich sei, hänge davon ab, ob die Europäer die USA "an ihre Verpflichtungen erinnern", sagte am Montag der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Said Chatibsadeh.
Kreml-Kritiker Nawalny setzt Hungerstreik trotz starken Hustens und Fiebers fort
Der in einem russischen Straflager inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny leidet nach eigenen Angaben unter starkem Husten und Fieber, setzt seinen Hungerstreik aber fort. "Ich zitiere die offiziellen Werte der heutigen Temperaturmessung: ’Nawalny A.A., starker Husten, Temperatur 38,1 (Grad Celsius)", schrieb Nawalny am Montag im Onlinenetzwerk Instagram. "PS: Ich setzte meinen Hungerstreik natürlich fort."
Gespräche in Wien über Wiederbelebung des Atomabkommen mit Iran
Vertreter der verbliebenen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens mit dem Iran beraten am Dienstag in Wien über die Wiederbelebung des Abkommens. Wie vorab verlautete, sollen Vertreter der USA in separaten Gesprächen in die Beratungen einbezogen werden. Die US-Regierung hatte zuletzt ihre Offenheit für direkte Gespräche mit Teheran signalisiert, der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif nannte dies hingegen "unnötig".
EU-Spitzenvertreter zu Treffen mit Erdogan in Ankara erwartet
Die EU setzt ihre Bemühungen um eine Verbesserung der Beziehungen mit der Türkei fort. Bei einem Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel am Dienstag in Ankara soll erstmals seit einem Jahr ein Treffen des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan mit EU-Spitzenvertretern stattfinden. Voraussetzung für eine Wiederannäherung ist laut der EU eine Kooperationsbereitschaft der Türkei im Konflikt mit den EU-Mitgliedern Griechenland und Zypern um Gas-Bohrungen im östlichen Mittelmeer.
Kramp-Karrenbauer stellt "Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz" vor
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) stellt am Dienstag (11.00 Uhr) in Berlin den neuen "Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz" vor. Damit solle das Interesse junger Menschen an einem einjährigen Dienst in der Bundeswehr geweckt werden, teilte das Ministerium mit. Es solle eine Verwendung in den Streitkräften angeboten werden, "die nach der Grund- und Spezialausbildung möglichst im regionalen Lebensumfeld" der zukünftigen Soldatinnen und Soldaten liege.
Saarland startet mit Corona-Modellversuch
Im Saarland startet am Dienstag der umstrittene Corona-Modellversuch, das sogenannte Saarland-Modell. Bei Vorlage eines negativen Tests oder mit Kontaktnachverfolgung und unter bestimmten Hygienevorkehrungen können so weitere Bereiche wieder geöffnet werden. Restaurants etwa sollen im Außenbereich mit Reservierung und Kontaktnachverfolgung wieder Gäste empfangen können.
USA werben für weltweite Mindestbesteuerung für Unternehmen
Die USA werben bei den G20-Staaten für eine weltweite Mindestbesteuerung von Unternehmen. US-Finanzministerin Janet Yellen sagte am Montag in einer Rede, die Globalisierung habe zu einem seit 30 Jahren währenden Wettlauf um niedrigere Unternehmenssteuern geführt. "Gemeinsam können wir eine weltweite Mindestbesteuerung nutzen um sicherzustellen, dass die Weltwirtschaft auf Grundlage gleicher Ausgangsbedingungen bei der Besteuerung multinationaler Unternehmen floriert."
Türkische Justiz geht hart gegen Ex-Admirale nach Kritik an Kanal-Projekt vor
Nach öffentlicher Kritik von pensionierten türkischen Admiralen an einem Mammut-Bauprojekt von Präsident Recep Tayyip Erdogan geht die Justiz des Landes mit Härte gegen die Urheber vor. Die Behörden nahmen am Montag zehn der Admirale im Ruhestand fest. Gegen sie seien Haftbefehle erlassen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Erdogan warf den Ex-Offizieren vor, in ihrem Brief indirekt mit einem Staatsstreich gedroht zu haben.
Baskenland-Rundfahrt: Roglic gewinnt Einzelzeitfahren - Schachmann guter Zehnter
Vuelta-Sieger Primoz Roglic hat das Einzelzeitfahren zum Auftakt der 60. Baskenland-Rundfahrt gewonnen. Der 31-jährige Slowene vom Team Jumbo-Visma siegte nach 13,89 km in Bilbao in 17:17 Minuten knapp vor dem US-Amerikaner Brandon McNulty (UAE Team Emirates/+0,02 Minuten) und seinem dänischen Teamkollegen Jonas Vingegaard (+0,18). Paris-Nizza-Sieger Maximilian Schachmann (Berlin/Bora-hansgrohe) wurde guter Zehnter mit 31 Sekunden Rückstand.
Google erringt juristischen Sieg in Streit mit Oracle um Programmiersprache Java
Der US-Internetriese Google hat im milliardenschweren Urheberrechtsstreit mit dem Softwarekonzern Oracle um die Programmiersprache Java einen juristischen Sieg erzielt. Der Oberste Gerichtshof in Washington urteilte am Montag, dass Google mit der Nutzung von Java nicht gegen das Urheberrecht verstoßen habe. Googles Vorgehen stelle vielmehr eine sogenannte angemessene Verwendung der Software dar. Das Urteil könnte Auswirkungen auf die gesamte Softwarebranche haben.
Putin setzt Gesetz zu seinen zwei möglichen weiteren Amtszeiten in Kraft
Per Unterschrift hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin selbst die Möglichkeit eröffnet, noch bis zum Jahr 2036 im Amt zu bleiben. Der 68-Jährige zeichnete am Montag ein entsprechendes Gesetz zu den Amtszeiten des Staatschefs ab, wie aus einer Veröffentlichung des nun gültigen Gesetzes auf der Website der russischen Regierung hervorging. Das Parlament hatte das Gesetz vor zwei Wochen verabschiedet.
Frau sticht obdachlosem Mann mit Messer in den Hals
Im Frankfurter Gallus-Viertel hat eine Frau am Samstagabend einen Mann durch einen Stich in den Hals lebensgefährlich verletzt. Die 27-Jährige sei mit dem 31-Jährigen, der obdachlos sei, in Streit geraten, teilte die Polizei am Montag mit. In dessen Verlauf habe sie ihn mit einem Messer in den Hals gestochen.
Bei Flucht vor Polizei von Balkon gestürzt
Beim Versuch, sich nach Verstößen gegen die Corona-Regeln vor der Polizei zu verstecken, ist ein 22-jähriger Mann im nordrhein-westfälischen Wipperfürth von einem Balkon gestürzt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, gehörte er zu einer Gruppe von vier Männern, die sich in einer Wohnung getroffen und mit viel Alkohol gefeiert hatten. Der Vorfall erreignete sich am Karfreitag.