Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Berichte: Bundesregierung vermutet Russland hinter Drohnenvorfall von Leipzig
Umwelthilfe: Politikerinnen und Politiker nutzen wieder stärker Verbrenner-Autos
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten zerstört
EU setzt Fleischimporte aus Brasilien wegen Antibiotika-Regeln aus
Politik
Frankreich: Politiker würdigen verstorbenen früheren Premierministers Balladur
Der verstorbene frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist von zahlreichen Politikern seines Landes gewürdigt worden. "Er trug Frankreich im Herzen. Er war sein anspruchsvoller und besonnener Diener", erklärte Präsident Emmanuel Macron am Montagabend auf X. Premierminister Sébastien Lecornu lobte den "reformerischen Geist" Balladurs, der "für viele in seinem politischen Lager ein Bezugspunkt bleiben wird".
Politik
Erneut 22 Männer nach Afghanistan abgeschoben
Aus Deutschland sind abermals 22 Männer nach Afghanistan abgeschoben worden. Die Afghanen seien in Deutschland allesamt strafrechtlich in Erscheinung getreten, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. Die Rückführung sei per Charterflug in die afghanische Hauptstadt Kabul erfolgt und "erfolgreich beendet" worden. Mit ihnen seien nun seit Beginn der Legislaturperiode insgesamt 250 Afghanen aus Deutschland in ihre Heimat abgeschoben worden. Der letzte Abschiebeflug liegt eine Woche zurück.
Letzte Nachrichten
Abbas reist für medizinische Untersuchungen nach Deutschland
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist am Montag nach Deutschland abgereist, wo er sich nach Angaben aus seinem Umfeld medizinischen "Routineuntersuchungen" unterziehen will. Der 86-Jährige werde zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen, verlautete aus einer Quelle im Büro des Präsidenten. Abbas verließ Ramallah im Westjordanland mit einem jordanischen Hubschrauber. Nach einem Zwischenstopp in Jordanien wollte er den Angaben zufolge nach Deutschland weiterfliegen, bevor er am Donnerstag zurückkehrt.
Büro: Abbas wegen medizinischer Untersuchung auf dem Weg nach Deutschland
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist auf dem Weg nach Deutschland, um sich einer medizinischen "Routineuntersuchung" zu unterziehen. Während seines Besuchs werde der 86-Jährige auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen, hieß es am Montag aus dem Umfeld des Präsidenten. Abbas verließ Ramallah im Westjordanland an Bord eines jordanischen Hubschraubers. Nach einem Zwischenstopp in Jordanien wird er den Angaben zufolge nach Deutschland weiterfliegen, bevor er am Donnerstag zurückkehrt.
Frau stirbt nach Absturz auf vereistem Schneefeld im Allgäu
In der Nähe des bayerischen Ortes Immenstadt ist eine 53-Jährige bei einer Bergwanderung tödlich verunglückt. Sie sei am Sonntagmittag mit ihrem Mann vom Steineberg in Richtung Mittag unterwegs gewesen, teilte die Polizei Schwaben Süd/West am Montag mit. Beim Abstieg auf dem vereisten Schneefeld sei sie etwa 150 Meter in die Tiefe gestürzt.
Polizei verhindert "Querdenker"-Demonstration vor Haus von Ministerpräsident Weil
Die niedersächsische Polizei hat am Sonntagabend eine Demonstration von sogenannten Querdenkern vor dem Privathaus von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) verhindert. Eine kleine zweistellige Zahl von Teilnehmern habe trotz des Verbots der Versammlung dort demonstrieren wollen, teilte die Polizei am Montag mit. Dies sei jedoch verhindert worden. Einsatzkräfte hätten dazu an den umliegenden Straßen kontrolliert.
Schiffer auf dem Main hält Polizisten bei Kontrolle an Bord fest
Der Fahrer eines niederländischen Frachtschiffs hat einen fränkischen Polizisten auf dem Main bei Großwallstadt mehr als eine Stunde lang nicht von Bord gelassen. Die Wasserschutzpolizei hatte bei einer Kontrolle am Freitag mehrere Verstöße festgestellt, weshalb ein Beamter an Bord ging, teilte die bayerische Polizei am Montag mit. Der Schiffsführer habe sich aber "unkooperativ" verhalten und wollte keine Dokumente vorzeigen.
Portugal öffnet Museen, Caféterrassen und Schulen wieder
In Portugal sind am Montag Museen, weiterführende Schulen und Außenbereiche von Cafés erstmals seit mehr als zwei Monaten wieder geöffnet worden. Allerdings gelten dabei nach Behördenangaben nach wie vor Einschränkungen. Pro Tisch dürfen Cafés demnach auf ihren Terrassen nur vier Gäste empfangen. Gruppensport in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt verboten, und die Museen müssen ihre Öffnungszeiten einschränken.
Spahn rechnet mit 20 Prozent Geimpften bis Ende April
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit, dass bis Ende April 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten haben. Im ersten Quartal seien aufgrund der Impfstoff-Knappheit lediglich etwa zehn Prozent der Deutschen gegen das Coronavirus geimpft worden, "wir werden die nächsten zehn Prozent jetzt in einem Monat schaffen können", sagte Spahn am Montag beim Besuch eines Impfzentrums in Berlin.
Halbbruder von Jordaniens König der Verschwörung gegen den Palast beschuldigt
Ein Machtkampf im Palast erschüttert das jordanische Königreich: Die Regierung vereitelte nach eigenen Angaben am Wochenende ein Komplott und stellte den Halbbruder des Königs, Hamsa bin Hussein, wegen Vorwürfen der Verschwörung unter Hausarrest. Mindestens 16 Verdächtige seien festgenommen worden. Die Unruhen im Palast haben einen internen Machtkampf in dem Königreich offengelegt, das bislang als Stabilitätsanker im Nahen Osten galt. Die USA, Israel und mehrere Golfstaaten stärkten König Abdullah II. den Rücken.
Halbbruder von Jordaniens König will sich Einschränkungen widersetzen
Der des Komplotts gegen seinen Halbbruder, den jordanischen König Abdullah II., beschuldigte Hamsa bin Hussein will sich seine Bewegungsfreiheit nicht von den Behörden einschränken lassen. "Natürlich werde ich nicht gehorchen, wenn sie sagen, du darfst nicht raus gehen, du darfst nicht twittern, du darfst nicht mit Menschen kommunizieren", sagte er in einer Audioaufnahme, die am Sonntagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter veröffentlicht wurde.
Staatsanwaltschaft wirft Netanjahu Korruption und Machtmissbrauch vor
Im Korruptionsprozess gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Staatsanwaltschaft dem 71-Jährigen Machtmissbrauch vorgeworfen. Die leitende Staatsanwältin Liat Ben-Ari sprach in ihrem Eröffnungsplädoyer am Montag von einem "ernsten Fall von Korruption durch die Regierung". Noch während der Gerichtsverhandlung führte Israels Präsident Reuven Rivlin knapp zwei Wochen nach der vorgezogenen Parlamentswahl erste Gespräche mit Parteipolitikern über Möglichkeiten zur Regierungsbildung.
Staatsanwaltschaft wirft Netanjahu in Korruptionsprozess Machtmissbrauch vor
Im Korruptionsprozess gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Staatsanwaltschaft dem 71-Jährigen Machtmissbrauch vorgeworfen. Dieser habe die ihm anvertraute Regierungsmacht unter anderem dazu genutzt, "unzulässige Vorteile von Eigentümern großer Medien in Israel zu verlangen", sagte die leitende Staatsanwältin Liat Ben-Ari am Montag vor Gericht. Er habe damit seine eigenen Interessen vorantreiben wollen, "auch bei seinem Bestreben, wiedergewählt zu werden".
Watzke geht von Haaland-Verbleib aus
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geht trotz einer drohenden Saison ohne Champions League von einem Verbleib des Torjägers Erling Haaland bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund aus. "Wir haben keinen Parallelplan. Wir werden das mit Erling, seinem Vater und seinem Berater Mino Raiola in Ruhe besprechen. Wir wollen ja auch, dass er gerne bei uns bleibt, dass er mit Überzeugung nächstes Jahr für den BVB Tore schießt. Es gibt da keinen Alternativplan", sagte Watzke im DAZN-Interview.
Mehr als hundert Tote durch Überschwemmungen in Indonesien und Osttimor
Heftige Regenfälle haben in Indonesien und Osttimor am Wochenende Überschwemmungen ausgelöst und mehr als hundert Menschen den Tod gebracht. Die Zahl der Toten durch die Erdrutsche und Fluten in beiden Ländern stieg am Montag auf 113, dutzende weitere Menschen wurden vermisst. Am Montag erfassten orkanartige Stürme und weitere Regenschauer die Inselgruppen.
Fast 90 Tote bei Sturzfluten in Indonesien und Osttimor
Nach den Sturzfluten und Erdrutschen in Indonesien und Osttimor ist die Zahl der Toten auf mindestens 87 gestiegen. In Indonesien kamen nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde vom Montag mindestens 66 Menschen ums Leben. In Osttimor wurden nach Behördenangaben bislang 21 Tote verzeichnet, die meisten davon in der Hauptstadt Dili. Dutzende Menschen wurden noch vermisst. Schlamm und das anhaltend schlechte Wetter behinderten die Rettungsarbeiten.
Türkei nimmt zehn pensionierte Admirale nach Kritik an Bauprojekt von Erdogan fest
Nach Kritik an einem Bauprojekt von Präsident Recep Tayyip Erdogan geht die türkische Justiz mit Macht gegen die Urheber in den Reihen des Militärs vor. Die Behörden nahmen am Montag zehn pensionierte Admirale nach der Veröffentlichung eines offenen Briefes fest. Gegen sie seien Haftbefehle erlassen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara mit.
Türkei nimmt zehn pensionierte Admirale nach Kritik an Wasserstraßen-Projekt fest
Die türkischen Behörden haben zehn pensionierte Admirale nach deren Kritik an einer von Präsident Recep Tayyip Erdogan geplanten Wasserstraße in Gewahrsam genommen. Gegen die zehn Männer seien Haftbefehle erlassen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara am Montag mit. Laut einem Bericht des Senders NTV wird ihnen der Versuch vorgeworfen, "mit Gewalt und Zwang die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen".
US-Schauspieler Chadwick Boseman posthum mit Filmpreis ausgezeichnet
Der im vergangenen Jahr an Krebs gestorbene US-Schauspieler Chadwick Boseman ist am Sonntag posthum mit dem Filmpreis der US-Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild (SAG) ausgezeichnet worden. Boseman erhielt den Preis als bester Darsteller für seine Rolle als Musiker in "Ma Rainey’s Black Bottom". Als bester Film wurde das Gerichtsdrama "The Trial of the Chicago 7" von Aaron Sorkin ausgezeichnet.
Golf: Spieth beendet Durststrecke, gewinnt Masters-Generalprobe
Der ehemalige Weltranglistenerste Jordan Spieth hat die Generalprobe für das US Masters der Golfer in Augusta/US-Bundesstaat Georgia gewonnen. Der Amerikaner beendete mit seinem Erfolg bei der Texas Open in San Antonio eine Durststrecke von vier Jahren und 82 Turnieren ohne Sieg. Zuletzt hatte er 1351 Tage zuvor 2017 bei der British Open triumphiert.
Klöckner wirbt in Pandemiezeiten für Urlaub auf dem Bauernhof
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat für Urlaub auf dem Bauernhof geworben. "Gerade in der Pandemie, wenn es die Umstände vor Ort zulassen, ist Urlaub auf dem Bauernhof eine gute Möglichkeit", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Familien, die sich dort in Ferienwohnungen selbst versorgen, können sicherer sein als an Buffets großer Hotelanlagen auf so mancher Urlauberinsel."
NHL: Auch Michaelis von Corona-Ausbruch bei Vancouver betroffen
Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Marc Michaelis gehört seit Sonntag zu den Betroffenen des massiven Corona-Ausbruchs bei den Vancouver Canucks aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. Der frühere Mannheimer wurde zusammen mit Verteidiger Jalen Chetfield zur Liste der infizierten Spieler hinzugefügt. Insgesamt stehen darauf nun 16 Mitglieder der Mannschaft.
Deutsche Curler bei der WM weiter sieglos
Die deutschen Curler haben bei der WM im kanadischen Calgary nach einem schwachen Finish ihre fünfte Niederlage im fünften Spiel kassiert. Gegen die Auswahl der Russian Curling Federation (RCF) unterlag die Mannschaft um den erst 21 Jahre alten Skip Sixten Totzek (Rastatt) nach einer 4:2-Führung noch 4:6. Dabei verlor das deutsche Team im neunten und vorletzten End drei Steine, das letzte endete dann 0:1.
Villarreal verschenkt Dauerkarten für die kommende Saison
Der spanische Fußball-Erstligist FC Villarreal macht den treuen Fans ein ganz besonderes Geschenk. Präsident Fernando Roig verkündete, dass man die 17.173 Dauerkarten kostenlos an die Anhänger verteilen werde.
Vietnamesische Nationalversammlung bestimmt neuen Präsidenten
Die regierende Kommunistische Partei in Vietnam hat den bisherigen Ministerpräsidenten Nguyen Xuan Phuc zum neuen Präsidenten bestimmt. Die knapp 500-köpfige Nationalversammlung votierte bei ihrer Frühjahrstagung in Hanoi am Montag für den 66-Jährigen, der zuvor fünf Jahre Regierungschef war. Er wurde sofort vereidigt.
Deutsche Bahn kauft noch mehr Strom aus Windpark vor Helgoland ein
Jedes vierte Windrad auf der Amrumbank vor Helgoland dreht sich künftig für die Deutsche Bahn: Der Staatskonzern schloss mit RWE einen Vertrag über die Lieferung von zusätzlichen 190 Gigawattstunden aus dem Offshore-Windpark Amrumbank-West, wie die Deutsche Bahn (DB) am Montag mitteilte. "Die Deutsche Bahn baut ihren Strommix mit noch mehr Windkraft konsequent nachhaltig um", sagte DB-Energiechef Torsten Schein der Nachrichtenagentur AFP. "Der Bahnstrommix wird noch grüner."
Knapp 8500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages knapp 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 8497 neue Ansteckungsfälle und 50 neue Todesfälle registriert. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9872 Neuinfektionen und 43 neue Todesfälle verzeichnet. Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden.
Verdächtige wegen "Corona-Diners" in Paris vernommen
In einer Affäre um angebliche "Corona-Diners" in Paris hat die französische Polizei zwei Verdächtige vernommen. Der bekannte Prominenten-Koch Christophe Leroy und der Unternehmer Pierre-Jean Chalençon mussten den Ermittlern am Freitag Rede und Antwort stehen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Chalençon hatte behauptet, in mehreren Geheim-Restaurants Regierungsmitglieder getroffen zu haben. Inzwischen spricht er von einem "Aprilscherz".
Wirbel um geheime Restaurant-Besuche trotz Corona-Restriktionen in Frankreich
Ein Bericht über geheime Restaurant-Besuche unter Missachtung der Corona-Restriktionen, an denen angeblich auch Minister teilnahmen, hat am Wochenende in Frankreich für Wirbel gesorgt. Nachdem die Behörden am Sonntag wegen des Berichts des privaten Fernsehsenders M6 Ermittlungen in Auftrag gaben, zog die bis dahin anonyme Quelle ihre Behauptung, bei den Abendessen seien auch Minister gewesen, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zurück.
Bulgariens Ministerpräsident schlägt nach Parlamentswahl Expertenregierung vor
Nach der von der Corona-Krise überschatteten Parlamentswahl in Bulgarien hat der langjährige konservative Regierungschef Bojko Borissow die Bildung einer Expertenregierung vorgeschlagen. So könne das EU-Land die Pandemie überwinden, sagte Borissow, dessen Partei Gerb (Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens) am Sonntag laut Nachwahlbefragungen trotz Verlusten mit etwa 25 Prozent erneut stärkste Kraft wurde. Die Regierungsbildung dürfte angesichts von voraussichtlich sieben Parteien im Parlament schwierig werden.
Kanada: Eine Million Corona-Infektionen im Land
Kanada hat die symbolische Schwelle von einer Million Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn überschritten. Wie mehrere kanadische Fernsehsender am Samstagabend berichteten, wurde diese Marke erreicht, nachdem die Behörden in der westkanadischen Provinz British Columbia 2000 weitere Neuinfektionen gemeldet hatten. Seit Beginn der Corona-Krise starben in Kanada 23.000 Menschen an Covid-19 Kanada befindet sich derzeit in einer dritten Ansteckungswelle. Die beiden bevölkerungsreichsten Provinzen Québec und Ontario hatten wegen der steigenden Infektionszahlen vor Ostern zusätzliche Beschränkungen verhängt. In Ontario - auf das ein Drittel aller in Kanada registrierten Infektionsfälle entfällt - wurden unter anderem Sportstätten und Friseursalons für mindestens vier Wochen geschlossen. In Québec verschärften die Behörden die Maßnahmen in einzelnen Regionen, zudem wurde eine seit Januar geltende nächtliche Ausgangssperre verlängert. Die Impfkampagne in Kanada kommt wegen Lieferverzögerungen bei Impfstoffdosen der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna nur schleppend voran. Seit Dezember erhielten 14,6 Prozent der Kanadier die erste Impfung mit einem Corona-Vakzin. (A.Stefanowych--DTZ)
Maas verurteilt Gewalt gegen Journalisten bei Demos
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die massenhaften Regelverstöße und die Attacken auf Journalisten bei den Stuttgarter Protesten gegen die Corona-Restriktionen scharf kritisiert. Alle Menschen hätten "das Recht, zu demonstrieren", schrieb Maas am Samstagabend im Onlinedienst Twitter. Wenn aber "Tausende ohne Maske und Abstand unterwegs sind, verstößt das gegen jede Regel und erst Recht gegen jede Vernunft". Wer bei solchen Regelverstößen mitmache, gefährde "nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die von anderen", kritisierte Maas. Auch die Beleidigungen und Übergriffe auf Journalisten im Zuge der Proteste hätten "mit Demonstrationsfreiheit rein gar nichts zu tun". Vielmehr handele es sich um Angriffe auf die Pressefreiheit. "Sie müssen verfolgt und geahndet werden", forderte der SPD-Politiker. Bei den Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie am Samstag in Stuttgart waren die behördlichen Auflagen größtenteils nicht eingehalten worden. Nach Angaben der Polizei trug der überwiegende Teil der Demonstranten keine Masken und hielt sich nicht an die geforderten Abstände. An einer Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen nahmen nach Polizeiangaben mehr als 10.000 Menschen teil. Die Polizei überprüfte die Personalien von 266 Blockierern und erteilte mehrere Platzverweise. Drei Polizeibeamte erlitten den Angaben zufolge bei einem Gerangel mit einem Demonstranten Verletzungen, der versucht hatte, zu mutmaßlichen Gegendemonstranten zu gelangen. Derzeit würden 254 Corona-Verstöße wie etwa die Teilnahme an Kundgebungen ohne Maske geahndet, hieß es am Abend von der Polizei. Sie teilte zudem mit, dass sie einen 37-Jährigen ermittelt und vorläufig festgenommen habe, der offenbar einen 26-Jährigen Journalisten geschlagen habe. Außerdem werde ein Video geprüft, in dem während einer Live-Berichterstattung ein Reporter berichtete, er müsse ein Interview wegen Steinwürfen abbrechen. Die Ermittlungen hierzu dauerten an, hieß es. (P.Tomczyk--DTZ)
Ägypten, Äthiopien und Sudan beraten erneut über Nil-Staudamm
Die Außenminister Ägyptens, Äthiopiens und des Sudan sind am Sonntag zu Gesprächen über den Riesen-Staudamm am Nil zusammengekommen. Die Beratungen in Kinshasa seien die "letzte Chance" für die drei Länder, zu einer Einigung zu kommen, sagte der ägyptische Außenminister Sameh Schukri vor Beginn der Gespräche in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Diese Chance müsse ergriffen werden, sagte er ägyptischen Medien.
Debatte um Abiturprüfungen trotz Pandemie
Unter Lehrkräften und in der Politik ist eine Debatte darüber entbrannt, ob die Abiturprüfungen trotz Pandemie in diesem Jahr stattfinden sollten. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte, das Abitur notfalls ausfallen zu lassen. Philologenverband und Lehrerverband sowie die Kultusministerkonferenz wandten sich dagegen.