Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Nach massiver Kritik: FIFA gibt Investorenpläne auf
US-Staatsanwaltschaft stellt Verfahren in Streit um Schäden an "Reflecting Pool" ein
Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"
"Zu wenig": Heraskewytsch kritisiert deutsche Rolle
Politik
Trump droht Iran mit heftigen Angriffen - US-Medien: Attacken am Wochenende möglich
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit heftigen Angriffen gegen Infrastruktur-Ziele gedroht. "Wir werden ihn ganz hart angehen", sagte Trump am Freitag bei einer Kabinettssitzung in der Präsidentenresidenz Camp David über den Iran. Irgendwann werde die Führung in Teheran sagen: "Das halten wir einfach nicht mehr aus."
Politik
Mindestens vier Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht zu Samstag erneut Ziel massiver russischer Luftangriffe geworden. Die Angriffe seien "mit ballistischen Raketen" erfolgt, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko am Morgen im Onlinedienst Telegram mit. Kiews Militärverwaltung meldete mindestens vier Tote. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor vor einem drohenden "massiven" russischen Angriff gewarnt. US-Präsident Donald Trump äußerte sich derweil zurückhaltend zu einer möglichen Lizenz für die Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine.
Letzte Nachrichten
Söder begrüßt von Ampelparteien geplante Verschärfungen von Corona-Maßnahmen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die von den Parteien der geplanten Ampelkoalition vorgesehenen Verschärfungen der Coronaregeln begrüßt. "Es ist noch nicht perfekt, aber die richtige Richtung", sagte Söder am Montag im Anschluss an eine Klausurtagung seines Kabinetts in München. Für die in dieser Woche geplanten Beratungen kündigte Söder an, "sehr konstruktiv" reden zu wollen.
Parteiausschlussverfahren gegen Grünen-Politiker Palmer gestartet
Nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit hat der Landesvorstand der baden-württembergischen Grünen das Parteiausschlussverfahren gegen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer beantragt. Wie die Partei am Montag in Stuttgart mitteilte, wurde der 33-seitige Antrag der Kreisschiedskommission und Palmers Anwalt, dem ehemaligen Grünen-Bundespolitiker Rezzo Schlauch, übergeben. Schlauch hatte erst kürzlich kritisiert, die Partei verschleppe das Parteiausschlussverfahren bewusst.
Umfrage: Mit steigenden Corona-Zahlen wächst auch die Sorge vor Ansteckung
Mit der steigenden Zahl der Corona-Infektionen wächst in der Bevölkerung auch die Sorge vor einer Ansteckung. Während sich Ende Oktober noch mehr als die Hälfte der Befragten sicher oder sehr sicher vor einer Infektion fühlte, sind es derzeit nur noch 42 Prozent, wie aus einer aktuellen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hervorgeht, die am Montag in Berlin veröffentlicht wurde.
Nato warnt Russland vor "Provokationen" an Grenze zur Ukraine
Die Nato hat Russland vor militärischen Übergriffen im Grenzgebiet zur Ukraine gewarnt. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg rief Moskau am Montag in Brüssel auf, "alle weiteren Provokationen oder aggressiven Handlungen" zu unterlassen. "Die Nato steht an der Seite der Ukraine", betonte Stoltenberg bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem ukrainischen Außenminister Dmitri Kuleba.
Finanzbericht 2020: DFB trotz Coronakrise mit zwei Millionen Euro Gewinn
Die Coronakrise hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) finanziell nicht so stark getroffen wie erwartet. Im Wirtschaftsjahr 2020 erwirtschaftete der Verband einen Ertrag von 354,1 Millionen Euro, dem gegenüber standen Ausgaben in Höhe von 352,1 Millionen Euro. Damit ergab sich ein Gewinn von 2,035 Millionen Euro nach Steuern. Das Eigenkapital stieg in diesem Jahr um rund zwei Millionen Euro auf 171,6 Millionen Euro.
Großbritannien erhöht nach Explosion von Taxi in Liverpool Terrorwarnstufe
Nach der Explosion eines Taxis in Liverpool hat Großbritannien die Terrorwarnstufe auf die zweithöchste Stufe angehoben. Die Terrorgefahr sei am Montag von "erheblich" auf "schwerwiegend" gesetzt worden, teilte Innenministerin Priti Patel mit. Am Sonntag war eine selbstgebastelte Bombe in einem Taxi vor einem Krankenhaus in Liverpool explodiert, der geistesgegenwärtige Taxifahrer verhinderte womöglich einen Anschlag.
Taxifahrer verhinderte offenbar Anschlag in Liverpool - Bombenbauer tot
Ein geistesgegenwärtiger Taxifahrer hat in Liverpool womöglich einen Anschlag verhindert. Wie die britische Anti-Terror-Polizei am Montag mitteilte, geht sie bei der Explosion eines Taxis am Vortag vom einem terroristischen Hintergrund aus. Bei dem toten Fahrgast handele es sich vermutlich um den Bombenbauer. Die Anti-Terror-Polizei befragte zunächst drei Männer, die am Sonntag festgenommen worden waren. Am Montag gab es eine weitere Festnahme.
Taxifahrer verhinderte offenbar Anschlag auf Kirche in Liverpool
Nach der Explosion eines Taxis in Liverpool sind am Montag weitere Details zu dem Vorfall bekannt geworden. Berichten zufolge soll der Taxifahrer einen geplanten Bombenanschlag in einer vollbesetzten Kirche bei einem Gedenken an die Kriegstoten des Landes vereitelt haben. Die britische Anti-Terror-Polizei befragte in dem Fall drei Männer, die zuvor festgenommen worden waren. Die Polizei geht von einem terroristischen Hintergrund aus.
Maskenpflicht für Schüler gilt in Frankreich wieder landesweit
Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der ersten Klasse gilt seit Montag wieder in ganz Frankreich. Präsident Emmanuel Macron hatte dies in seiner Ansprache zur Corona-Lage vergangene Woche angekündigt. "Das Ziel ist es, so wenige Klassen wie möglich zu schließen und zu verhindern, dass die Pandemie sich wieder ausbreitet", sagte Catherine Nave-Bekhti, Vorsitzende einer Lehrergewerkschaft.
Handel an neuer Börse in Peking gestartet
Nach Shanghai und Shenzhen ist nun auch die chinesische Hauptstadt Peking Börsenplatz. Am Montag begann an der Beijing Stock Exchange der Handel mit Aktien von rund 80 Unternehmen. Einen Schub bekommen sollen damit vor allem kleinere und mittlere Firmen in der Volksrepublik.
Polnische Behörden melden große Gruppe von Flüchtlingen aus Belarus an Grenzposten
An einem geschlossenen Grenzübergang zwischen Polen und Belarus hat sich Videoaufnahmen der polnischen Behörden zufolge eine große Gruppe von Flüchtlingen versammelt. "Immer mehr Gruppen von Migranten werden von belarussischen Truppen zum Grenzübergang Kuznica gebracht", teilte das polnische Verteidigungsministerium am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Polen bereitet sich nach eigenen Angaben auf Grenzdurchbrüche vor.
Verbände: Scholz muss EU-Einstufung von Atom und Gas als "nachhaltig" verhindern
Ein breites Bündnis von Umweltverbänden in ganz Europa hat sich an den voraussichtlich nächsten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewandt, um eine Einstufung von Atomkraft und fossilem Gas als "nachhaltig" durch die EU-Kommission zu verhindern. "Die Verleihung eines Nachhaltigkeits-Siegels an Atomkraft und fossiles Gas würde die Klimaziele der EU untergraben", heißt es in dem offenen Brief von rund 130 Verbänden, der am Montag veröffentlicht wurde.
Studie: Lebensgefühl während Coronakrise ist ambivalent
Das Lebensgefühl der Menschen während der Coronakrise ist höchst ambivalent - einfache Antworten reichen nicht mehr aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte gemeinsamen Studie der Diakonie und anderer Organisationen wie der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Für die Langzeitstudie wurden über ein Jahr hinweg 50 Menschen aus einem Querschnitt der Bevölkerung unter anderem dazu befragt, wie sie den Alltag in der Corona-Pandemie erlebten und was ihnen in der Krise Halt und Orientierung verlieh.
US-Journalist Fenster in Myanmar freigelassen
Der in Myanmar inhaftierte US-Journalist Danny Fenster ist aus dem berüchtigten Insein-Gefängnis freigelassen worden und hat das Land kurz darauf verlassen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Regierungskreisen erfuhr, sollte Fenster von Yangon nach Naypyidaw gebracht werden, um ihn von dort abzuschieben. Ein Sprecher der Militärjunta bestätigte die Freilassung und die Abschiebung. Aus Flughafenkreisen hieß es, Fenster sei bereits abgeflogen, das Ziel seines Fluges wurde aber nicht genannt.
Prozess um Doppelmord aus Eifersucht ab Ende November in Nürnberg
Im Fall eines mutmaßlichen Doppelmords aus krankhafter Eifersucht vor einem Jahr in Nürnberg hat das Landgericht Nürnberg-Fürth die Anklage zugelassen. Ab dem 29. November muss sich ein 67 Jahre alter Mann vor der Schwurgerichtskammer des Gerichts verantworten, wie die Justizpressestelle am Montag mitteilte. Das Gericht setzte zunächst elf Verhandlungstage bis zum 11. Januar an.
Groener nominiert 16-köpfigen WM-Kader um Bölk und Grijseels
Die deutschen Handballerinnen reisen ohne große personelle Überraschungen zur WM nach Spanien (1. bis 19. Dezember). Bundestrainer Henk Groener nominierte am Montag einen 16-köpfigen Kader um die beiden Kapitäninnen Emily Bölk und Alina Grijseels für den Saisonhöhepunkt auf der iberischen Halbinsel, wo nur gegen das Coronavirus geimpfte und genesene Spielerinnen zum Einsatz kommen dürfen.
"Ampel" plant weitreichende 3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr
Die von den Ampel-Parteien geplante 3G-Regel in Bussen und Bahnen soll sehr weitreichend ausfallen. Sie soll ebenso wie die Maskenpflicht bundesweit für den "öffentlichen Personennah- oder Fernverkehr einschließlich Schülerbeförderung und Taxen" gelten wie es in einer Vereinbarung der Ampel-Parteien heißt, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.
Bovenschulte fordert Hotspot-Strategie für hart betroffene Bundesländer
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat eine Hotspotstrategie für besonders hart von Corona betroffene Bundesländer gefordert. "Es muss die bundesrechtliche Ermächtigung dafür geben, dass in Sachsen, in Thüringen und in Bayern die notwendigen Maßnahmen getroffen werden können", sagte Bovenschulte am Montag im Mitteldeutschen Rundfunk. Eine weitgehende Ausgangssperre für Ungeimpfte wie in Österreich lehnte er ab. Es sei nicht die richtige Strategie, "die Menschen in ihren Wohnungen einzusperren".
Studie: Autobauer können CO2-Grenzwerte nur mithilfe von Schlupflöchern einhalten
Die deutschen Autobauer nutzen zahlreiche Schlupflöcher, um die CO2-Flottengrenzwerte der EU für Neuwagen einzuhalten: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentliche Studie der Organisation Transport & Environment (T&E), in der mehrere europäische Umweltverbände zusammengeschlossen sind. Daimler und BMW etwa ließen "keine Möglichkeit aus, um durch den Verkauf von scheinbar elektrischen Plug-in-Hybriden ihre Emissionsziele zu erreichen".
Belavia stoppt Flüge von Dubai nach Belarus für Bürger aus vier Ländern
Die belarussische Fluggesellschaft Belavia hat ein Flugverbot auf der Route von Dubai nach Belarus für Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und dem Jemen verhängt. Der Schritt sei auf Ersuchen der Vereinigten Arabischen Emirate erfolgt, teilte Belavia am Sonntag mit. Derweil kündigte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko an, es werde "aktiv" an einer Rückführung der im Grenzgebiet zu Polen festsitzenden Flüchtlinge in ihre Heimatländer gearbeitet - zugleich erklärte er, die Menschen "falls nötig" nach München fliegen zu lassen.
Frau aus Libyen in Dresden gestoßen und rassistisch beschimpft
Eine Frau aus Libyen ist in Dresden angegriffen und rassistisch beschimpft worden. Die 35-Jährige wurde am Freitag zunächst beim Verlassen eines Geschäfts von einer Unbekannten gestoßen, wie die Dresdner Polizei am Montag mitteilte. Die Libyerin stürzte daraufhin.
Ermittler in NRW beschlagnahmen anderthalb Millionen Schmuggelzigaretten
Fast anderthalb Millionen geschmuggelte Zigaretten haben Ermittler in einem Kleintransporter in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt. In dem Fahrzeug entdeckten die Beamten bei einer Kontrolle insgesamt mehr als 1,4 Millionen Stück, wie das Hauptzollamt Bielefeld am Montag mitteilte. Demnach wurde der in Polen zugelassene Kleintransporter von der Autobahn 2 bei Verl am vorvergangenen Donnerstag auf einen Parkplatz gelotst und kontrolliert.
Shell will seinen Steuersitz von den Niederlanden nach Großbritannien verlegen
Der niederländisch-britische Ölriese Shell will seinen Steuersitz von den Niederlanden nach Großbritannien verlegen. Shell wolle seine Struktur vereinfachen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das bedeute auch die Verlegung des Steuersitzes in das Land, wo Shell registriert sei. Auch die Führung des Unternehmens soll ins Vereinigte Königreich umziehen. Die Aktionäre sollen über den Plan am 10. Dezember abstimmen.
Verbände fordern deutliche Senkung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse
Der Sozialverband VdK, der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und Greenpeace fordern die Ampel-Parteien auf, die Mehrwertsteuer auf frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und pflanzliche Milchersatzprodukte so weit wie möglich zu senken. Damit würden Anreize gesetzt, mehr pflanzliche statt tierische Lebensmittel zu konsumieren, erklärten die Verbände am Montag. Zudem werde dazu beigetragen, den aktuellen Preisanstieg bei Lebensmitteln auszugleichen.
Bis zum September fünf Prozent mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum
In Deutschland sind zwischen Januar und September 5,4 Prozent mehr Wohnungen genehmigt worden als in den ersten neun Monaten des Jahres 2020. Dieses Plus gelte für fast alle Gebäudearten, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser stieg demnach besonders stark, um fast 29 Prozent.
Ampel-Parteien suchen auf Spitzenebene Kompromisse in Koalitionsverhandlungen
SPD, Grüne und FDP ringen auf Spitzenebene um die Klärung noch offener Fragen für ihre angestrebte Koalition. Nach den Gesprächen in Arbeitsgruppen kam am Montag wieder die sogenannte Hauptverhandlungsrunde in der Hamburger Landesvertretung in Berlin zusammen. Ihr gehören unter anderem die jeweiligen Parteivorsitzenden sowie SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz an.
Ampel-Parteien setzen Verhandlungen auf Spitzenebene fort
SPD, Grüne und FDP haben ihre Verhandlungen zur Bildung einer Ampel-Koalition am Montag auf Spitzenebene fortgesetzt. In Berlin kam in der Hamburger Landesvertretung die sogenannte Hauptverhandlungsrunde zusammen, der auch die jeweiligen Parteivorsitzenden und sowie SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz angehören. Ziel der nun anstehenden Gespräche ist, es noch strittige Punkte aus den Verhandlungen auf Arbeitsebene auszuräumen.
Lukaschenko: Belarus bemüht sich um Rückführung von Migranten in Heimatländer
Erste Schulen in Philippinen nach anderthalb Jahren wieder geöffnet
Nach mehr als anderthalb Jahren Online-Unterricht wegen der Corona-Pandemie haben in den Philippinen am Montag die ersten Schulen wieder geöffnet. Für den zweimonatigen Pilotversuch wurden 100 der mehr als 61.000 öffentlichen Schulen in dem Inselstaat in Südostasien ausgewählt. Viele der Schulen liegen in abgelegenen Orten in den Bergen oder auf Inseln, wo das Infektionsrisiko gering ist. Sie dürfen nun wieder eingeschränkten Präsenzunterricht anbieten.
Langer zum sechsten Mal Gesamtsieger der US-Champions-Tour
Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer hat sich zum sechsten Mal den Gesamtsieg auf der US-Champions-Tour gesichert. Trotz einer Rückenverletzung verteidigte der 64 Jahre alte Routinier aus Anhausen seine Führung in der Gesamtwertung, dem zweimaligen Masters-Gewinner genügte beim abschließenden Turnier in Phoenix/Arizona mit 272 Schlägen der 17. Platz.
Polen meldet Andrang von hunderten Flüchtlingen an Grenzposten zu Belarus
Für die im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen festsitzenden Flüchtlinge wird die Lage immer aussichtsloser: An einem geschlossenen Grenzübergang versammelten sich den polnischen Behörden zufolge am Montag mehrere hundert Flüchtlinge. Unterdessen beschlossen die EU-Außenminister verschärfte Sanktionsvorgaben gegen Minsk. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) plädierte dafür, alle Geflüchteten in ihre Herkunftsländer zurückzubringen. Eine Aufnahme in Deutschland lehnte er ab.
Polen meldet Andrang von hunderten Flüchtlingen an einem Grenzposten zu Belarus
Im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus wird die Lage der dort festsitzenden Flüchtlinge immer verzweifelter: An einem geschlossenen Grenzübergang versammelten sich den polnischen Behörden zufolge am Montag mehrere hundert Flüchtlinge. Polen bereite sich angesichts erwarteter Versuche von Grenzdurchbrüchen "auf jegliches Szenario" vor. Unterdessen beschloss die EU verschärfte Sanktionsvorgaben gegen Minsk.