Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Rückzieher nach heftiger Kritik: Fifa stoppt umstrittene Investoren-Pläne
"Gedemütigt": Pressestimmen zum Rückzieher von Infantino
Mindestens neun Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew
Nach massiver Kritik: FIFA gibt Investorenpläne auf
Kultur
US-Staatsanwaltschaft stellt Verfahren in Streit um Schäden an "Reflecting Pool" ein
Im Streit um die Schäden an einem von US-Präsident Donald Trump renovierten Wasserbecken in Washington hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den ehemaligen US-Olympiateilnehmer David Hearn eingestellt. Neue Erkenntnisse "untergraben die Beweisgrundlage für die Anklage", erklärte Staatsanwältin Jeanine Pirro am Freitag. Die von Trump angeordneten überstürzten Renovierungsarbeiten seien in Wirklichkeit einfach nur verpfuscht worden.
Sport
Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"
Biathletin Selina Grotian sieht in Zeiten des Klimawandels Probleme auf ihren Sport zukommen. "Es wird sich in den nächsten Jahren einiges ändern. Man hat es jetzt schon gesehen – es gibt viele Roller-Events. Es wird einfach sehr schwierig werden, immer mehr in Deutschland durchzuführen", sagte die 22-Jährige im Sport1-Interview: "Wir hatten jetzt immer Glück mit dem Schnee in Oberhof und Ruhpolding, aber man merkt schon: Es wird immer grenzwertiger, immer schwieriger, dass die guten Bedingungen bleiben und auch bis zum Schluss gut bleiben."
Letzte Nachrichten
Polen meldet Andrang von hunderten Flüchtlingen an Grenzposten zu Belarus
Für die im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen festsitzenden Flüchtlinge wird die Lage immer aussichtsloser: An einem geschlossenen Grenzübergang versammelten sich den polnischen Behörden zufolge am Montag mehrere hundert Flüchtlinge. Unterdessen beschlossen die EU-Außenminister verschärfte Sanktionsvorgaben gegen Minsk. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) plädierte dafür, alle Geflüchteten in ihre Herkunftsländer zurückzubringen. Eine Aufnahme in Deutschland lehnte er ab.
Polen meldet Andrang von hunderten Flüchtlingen an einem Grenzposten zu Belarus
Im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus wird die Lage der dort festsitzenden Flüchtlinge immer verzweifelter: An einem geschlossenen Grenzübergang versammelten sich den polnischen Behörden zufolge am Montag mehrere hundert Flüchtlinge. Polen bereite sich angesichts erwarteter Versuche von Grenzdurchbrüchen "auf jegliches Szenario" vor. Unterdessen beschloss die EU verschärfte Sanktionsvorgaben gegen Minsk.
EU-Außenminister wollen Sanktionen gegen Belarus verschärfen
Im Flüchtlings-Konflikt mit Belarus wollen die Außenminister der Europäischen Union den Druck auf Minsk erhöhen: "Wir werden die Sanktionen weiter verschärfen", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell kündigte "ein neues Sanktionspaket" an.
Kiribati will riesiges Meeresschutzgebiet für kommerziellen Fischfang öffnen
Der Pazifikstaat Kiribati steht in der Kritik, weil es eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt für den kommerziellen Fischfang freigeben will. Das derzeitige Schutzkonzept werde den Bedürfnissen der Menschen in Kiribati nicht gerecht, rechtfertigte die Regierung des Inselstaats am Montag die Pläne. Vorwürfe, wonach China hinter der geplanten Vergabe von Fischerei-Lizenzen in dem Schutzgebiet stehen könnte, wies die Regierung strikt zurück.
Arbeitgeber und Gewerkschafter für schärfere Corona-Regeln am Arbeitsplatz
Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter befürworten schärfere Corona-Regeln am Arbeitsplatz - ihre Vorstellungen gehen aber deutlich auseinander. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger etwa pocht auf eine Auskunftspflicht der Beschäftigten zum Impfstatus und auf Tests außerhalb der Arbeitszeit. DGB-Chef Reiner Hoffmann sprach sich dafür aus, dass Arbeitgeber "wo immer möglich" Homeoffice anbieten - niemand dürfe aber dazu gezwungen werden.
Arbeitgeberpräsident: Ohne Impfung oder Test kein Lohnanspruch
In der Debatte über eine 3G-Regel am Arbeitsplatz hat Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger die Folgen für die Beschäftigten deutlich gemacht: "Wer aus Gründen, die er selbst zu vertreten hat, nicht zur Arbeit erscheint, kann für die ausgefallene Arbeit keinen Lohn beanspruchen", sagte Dulger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Montag. Andernfalls drohte eine Schieflage – "wenn Menschen, die sich Tests und Impfung verweigern, mit bezahlter Freistellung belohnt würden."
Arbeitsplatz, Bussen und Bahnen: Ampel will 3G-Regel
Die Ampelparteien SPD, Grünen und FDP wollen angesichts der steigenden Infektionszahlen schärfere Maßnahmen. "Das ist faktisch ein Lockdown für Ungeimpfte, der hier auf den Weg gebracht wird", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese am Montag nach Information von DEUTSCHE TAGESZEITUNG in einem Interview. Die Regeln sollten den Ländern die Möglichkeit geben, "diesem hohen Infektionsgeschehen auch zu begegnen". Konkret planen die drei möglichen künftigen Koalitionspartner laut Wiese die 3G-Regel am Arbeitsplatz und eine Homeoffice-Pflicht, die Möglichkeit zu Kontaktbeschränkungen "gerade auch für Ungeimpfte" und außerdem die 3G-Regelung für den Fernverkehr und den öffentlichen Nahverkehr. Ungeimpfte müssten dann einen negativen Test vorlegen, um Busse und Bahnen benutzen zu können. Die Pläne beinhalten auch eine Länderöffnungsklausel, wie Wiese sagte, "damit die Länder, gerade auch Bayern und Sachsen, die ein erhebliches Infektionsgeschehen haben, weitere Maßnahmen mit Zustimmung des Landtags auf den Weg bringen können". Über den Entwurf soll am Donnerstag im Bundestag und am Freitag im Bundesrat abgestimmt werden. Am 25. November soll die epidemische Lage von nationaler Tragweite auslaufen. Mit den neuen Regeln gebe es "ein Mehr an Rechtssicherheit", verteidigte Wiese im ZDF diese Pläne. (W.Novokshonov--DTZ)
Preise für Getreide und Kartoffeln stark gestiegen
Eine hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland treibt den Getreidepreis. Er stieg im September um 33,3 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Bereits im August hatte der Getreidepreis um mehr als 34 Prozent zugelegt, das war der höchste Anstieg seit 2013. Auch der Preis für Speisekartoffeln stieg "bemerkenswert" um 35,5 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Das sei die höchste Steigerung seit August 2019. Auch Kartoffeln waren bereits im August deutlich teurer geworden. Grund seien die geringen Erntemengen in diesem Jahr - und die im Vergleich niedrigen Preise aufgrund der guten Ernte im vergangenen Jahr. Für Raps konnten die Bauern im September einen um knapp 50 Prozent höheren Preis verlangen als vor einem Jahr. Das lag vor allem am weltweit sinkenden Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage, etwa für die Energiegewinnung, wie das Bundesamt erläuterte. Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte insgesamt stiegen um 13,3 Prozent im September - die für pflanzliche Produkte um 21,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Schnittblumen etwa waren 38,3 Prozent teurer, Salat um 20,6 Prozent. Die Preise für tierische Produkte dagegen kletterten nur um 7,9 Prozent - der Milchpreis stieg wegen des knappen Angebots um 13,1 Prozent. Der Preis für Schweinefleisch sank dagegen auch im September, hier betrug der Rückgang im Jahresvergleich 6,5 Prozent. Grund sind die geringe Nachfrage im Handel und aus Ländern wie China, die derzeit wegen der Afrikanischen Schweinepest kein Schweinefleisch aus Deutschland kaufen. (N.Loginovsky--DTZ)
Preise für Getreide und Kartoffeln deutlich gestiegen
Eine hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland treibt den Getreidepreis. Er stieg im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 33,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch der Preis für Speisekartoffeln erhöhte sich "bemerkenswert" um 35,5 Prozent.
Ampel will Kontaktbeschränkungen und 3G-Regel in Bussen und Bahnen
Die Ampel-Parteien wollen angesichts der steigenden Infektionszahlen schärfere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und die 3G-Regel in Bussen und Bahnen. "Das ist faktisch ein Lockdown für Ungeimpfte, der hier auf den Weg gebracht wird", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese am Montag im ZDF-"Morgenmagazin zu den Plänen, die auch Grüne und FDP mittragen. Die einzelnen Länder sollten bei Bedarf auch wieder die Möglichkeit bekommen, zusätzliche schärfere Maßnahmen zu beschließen.
Japans Wirtschaft im dritten Quartal (Juli bis Ende September) geschrumpft
Japans Wirtschaft ist im dritten Quartal von Juli bis Ende September deutlich geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 0,8 Prozent zum Vorquartal zurück, wie die Regierung am Montag mitteilte. Gründe waren der Anstieg der Corona-Infektionen und die Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie, die sich auf den privaten Konsum auswirkten, sowie die weltweiten Lieferkettenprobleme.
WTA Finals: Muguruza dritte Halbfinalistin
Die zweimalige Grand-Slam-Gewinnerin Garbine Muguruza (Spanien) hat beim WTA-Saisonfinale das dritte Ticket für die Vorschlussrunde ergattert. Die 28-Jährige besiegte in ihrem Abschlussmatch in Gruppe B die bereits für das Halbfinale qualifizierte Estin Anett Kontaveit mit 6:4, 6:4 und sicherte sich noch den Gruppensieg.
Videospiel "Fortnite" in China eingestellt
Angesichts des wachsenden Drucks der chinesischen Behörden auf internationale Tech-Konzerne und des Vorgehens gegen Onlinesucht hat der Hersteller Epic Games am Montag die chinesische Version seines Videospiels "Fortnite" eingestellt. Der US-Softwareriese hatte den Schritt bereits vor zwei Wochen angekündigt. Chinesische Spieler bestätigten, dass sie am Montag nicht mehr auf das Spiel zugreifen konnten.
Irak kündigt ersten Rückführungsflug für Migranten an belarussisch-polnischer Grenze an
Die irakische Regierung hat einen ersten Flug zur Rückführung von Migranten an der belarussisch-polnischen Grenze angekündigt. Irakische Staatsbürger könnten am Donnerstag auf "freiwilliger" Basis in ihre Heimat zurückkehren, sagte Außenamtssprecher Ahmed al-Sahaf in der Nacht zum Montag im irakischen Fernsehen. Die irakischen Behörden hätten im Grenzgebiet "571 Iraker registriert", die sich bereit erklärt hätten, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren.
CDU-Politiker von Stetten gegen Wiedereinführung von Homeoffice-Pflicht
Aus der Union kommt heftige Kritik an einer möglichen Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht. Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unionsfraktion im Bundestag, Christian von Stetten, sagte der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag, eine erneute Homeoffice-Pflicht "wäre das falsche Signal für eine sich langsam wieder normalisierende Wirtschaft". Eine 3G-Pflicht am Arbeitsplatz sei "ein sinnvollerer Ansatz, der Schutz bietet und den Wirtschaftskreislauf nicht unnötig hemmt."
Modeschöpfer Joop entschuldigt sich für Kommentar zu früherem Umgang mit Models
Modedesigner Wolfgang Joop hat sich für seine in einem Interview getätigte Aussage zum früheren Umgang mit Models entschuldigt. Im Gespräch mit dem Magazin "Spiegel" habe er "auf die Korruption und Frivolität der siebziger und achtziger Jahre der Branche" hingewiesen, "deren Bestandteil bedauerlicherweise auch der respektlose und missbräuchliche Umgang mit Models war", erklärte Joop am Sonntagabend bei Instagram.
Ein Tor, zwei Vorlagen: Draisaitl bleibt das Maß der Dinge
Der deutsche Eishockey-Ausnahmespieler Leon Draisaitl sorgt in der NHL weiter für Furore. Der 26-Jährige führte die Edmonton Oilers beim 5:4 gegen die St. Louis Blues bereits zum elften Saisonsieg. "Er hat einen tollen Lauf", lobte Connor McDavid seinen kongenialen Sturmpartner.
Frauen verklagen Katar wegen Zwangsuntersuchungen am Flughafen
Eine Gruppe von Frauen wollen Katar wegen gynäkologischer Zwangsuntersuchungen auf dem Flughafen in Doha verklagen. Sieben betroffene Passagierinnen planten rechtliche Schritte, um "eine Botschaft an die katarischen Behörden zu senden", sagte der in Sydney ansässige Anwalt Damian Sturzaker am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Frauen "kann man nicht auf diese Weise behandeln".
Nach Auftaktsieg in Turin: Zverev hofft auf "hochinteressantes Match" gegen Medwedew
Nach seinem Auftaktsieg bei den ATP Finals blickt Alexander Zverev gespannt dem Duell mit Titelverteidiger Daniil Medwedew entgegen. "Er ist die Nummer zwei der Welt, ich die Nummer drei. Wir sind zwei Spieler auf sehr gutem Niveau", sagte der Tennis-Olympiasieger, nachdem sein erster Vorrundengegner Matteo Berrettini vor seinem Turiner Heimpublikum verletzungsbedingt aufgegeben hatte: "Ich hoffe, dass es ein hochinteressantes Match wird am Dienstag."
Zverev hofft auf "hochinteressantes Match" gegen Medwedew
Nach seinem Auftaktsieg bei den ATP Finals blickt Alexander Zverev gespannt dem Duell mit Titelverteidiger Daniil Medwedew entgegen. "Er ist die Nummer zwei der Welt, ich die Nummer drei. Wir sind zwei Spieler auf sehr gutem Niveau", sagte der Tennis-Olympiasieger, nachdem sein erster Vorrundengegner Matteo Berrettini vor seinem Turiner Heimpublikum verletzungsbedingt aufgegeben hatte: "Ich hoffe, dass es ein hochinteressantes Match wird am Dienstag."
Flick will "Hochkaräter" im März
Bundestrainer Hansi Flick richtete nach dem gelungen Abschluss der WM-Qualifikation den Blick sofort auf das WM-Jahr. "Unser Ziel ist es, dass wir im März einen wirklichen Hochkaräter haben", sagte Flick nach dem 4:1 (2:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Armenien.
Weiteres Opfer von Massenpanik bei Konzert in Houston gestorben
Nach der Massenpanik bei einem Musikfestival im texanischen Houston vergangene Woche hat es ein weiteres Todesopfer gegeben. Ein neunjähriger Junge, der bei dem Vorfall schwer verletzt und anschließend in ein künstliches Koma versetzt worden war, erlag seinen Verletzungen, wie der Anwalt Ben Crump am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Er ist das zehnte Todesopfer des Unglücks.
Maori-Stamm fordert Ende von Haka-Aufführungen bei Anti-Impf-Protesten
Der neuseeländische Maori-Stamm Ngati Toa hat sich gegen die Aufführung des traditionellen Haka-Tanzes bei Demonstrationen von Impfgegnern ausgesprochen. "Ngati Toa verurteilt die Verwendung des Ka Mate Haka, um Botschaften gegen die Covid-19-Impfung zu verbreiten", erklärte der in der Nähe von Wellington ansässige Stamm am Sonntag. "Wir bestehen darauf, dass die Demonstranten sofort aufhören, unsere Kulturschätze zu benutzen."
Rücktritte an Spitze von Ecuadors Armee und Gefängnisbehörde nach Gewaltausbruch
Nach dem erneuten Blutbad in einer Haftanstalt in Ecuador mit mindestens 68 Toten sind die Spitzen von Gefängnisverwaltung und Armee zurückgetreten. Präsident Guillermo Lasso nahm am Montag die Rücktrittsgesuche des Direktors der Gefängnisbehörde, Bolívar Garzón, sowie von Generalstabschef Jorge Cabrera an, wie das Büro des Staatschefs mitteilte.
Ecuador schickt nach Gefängnismassaker Militär zur Bewachung der Haftanstalt
Ecuador hat nach einem erneuten Gewaltausbruch in einem Gefängnis das Militär zur Sicherung der Haftanstalt entsandt. Bewaffnete Soldaten bewachten am Sonntag gemeinsam mit der Polizei das Gefängnis Guayas 1 in der Hafenstadt Guayaquil, wie AFP-Reporter berichteten. Bei Bandenkämpfen ab Freitagabend waren in dem Gefängnis mindestens 68 Insassen getötet und 25 weitere verletzt worden.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 303,0
Der Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen setzt sich fort. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 303,0 und erreichte damit den achten Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Sonntag hatte die Inzidenz bei 289,0 gelegen.
Trump-Konzern tritt Pacht von Luxushotel in Washington ab
Das Unternehmen Trump Organization von Ex-US-Präsident Donald Trump tritt die Pacht für ein Luxushotel in Washington an einen anderen Hotel-Konzern ab. Der Pachtvertrag wird für 375 Millionen Dollar an die CGI Merchant Group übertragen, wie mehrere US-Medien am Sonntag übereinstimmend berichteten. Demnach hat CGI einen weiteren Vertrag mit dem Hilton-Konzern geschlossen, der das Hotels künftig über seine Tochterfirma Waldorf Astoria unter diesem Namen betreiben will.
Argentiniens Regierung verliert auch im Senat die Mehrheit
Das in Argentinien regierende Mitte-links-Bündnis hat bei den Zwischenwahlen am Sonntag (Ortszeit) auch im Senat seine Mehrheit verloren. Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen dürfte die Regierungskoalition von Präsident Alberto Fernández im Oberhaus künftig nur noch über 35 von 72 Sitze verfügen. Im Abgeordnetenhaus - dem Unterhaus - hatte das Regierungsbündnis zuvor schon keine Mehrheit mehr.
Argentiniens Regierung verliert bei Zwischenwahl Mehrheit im Parlament
Das in Argentinien regierende mitte-links Bündnis hat bei den Zwischenwahlen seine Mehrheit im Parlament verloren. Nach vorläufigen Ergebnissen büßte die Regierung von Präsident Alberto Fernández ihre Mehrheit im Senat ein, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntagabend (Ortszeit) aus informierten Kreisen erfuhr. Demnach bleiben der Regierungskoalition künftig nur noch 35 der 72 Senatssitze.
Israel gibt Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren frei
Israel hat den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer für Kinder ab fünf Jahren freigegeben. Damit könnten bald auch alle Kinder zwischen fünf und zwölf mit dem Vakzin geimpft werden, erklärte das israelische Gesundheitsministerium am Sonntag. Bisher war der Impfstoff in Israel für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Ein Expertengremium hatte dem Ministerium nun aber eine Senkung der Altersgrenze empfohlen.
Berrettini gibt auf: Zverev mit Auftaktsieg bei den ATP Finals
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat sich bei den ATP Finals in eine gute Ausgangslage im Kampf ums Halbfinale gebracht - allerdings von der Aufgabe von Matteo Berrettini profitiert. Der Weltranglistendritte führte am Sonntagabend in Turin in seinem ersten Vorrundenmatch gegen den Wimbledonfinalisten mit 7:6 (9:7), 1:0, ehe sich der Italiener erst an den seitlichen Bauchmuskeln behandeln ließ und kurz darauf aufgab.
NFL: Rodgers führt Green Bay nach Corona-Erkrankung zum Sieg
Star-Quarterback Aaron Rodgers hat mit den Green Bay Packers im ersten Spiel nach seiner schlagzeilenträchtigen Corona-Erkrankung einen klaren Sieg gefeiert. Bei Schneefall im Lambeau Field setzten sich die Packers gegen die Seattle Seahawks mit 17:0 durch. Rodgers, wertvollster Spieler der Vorsaison, blieb ohne Touchdown-Pass.