Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Ceuta-Krise: 22 EU-Mitgliedstaaten fordern Sondersitzung der Innenminister
Ruder-EM: Gold für Doppelvierer - vier deutsche Medaillen
Erklärung: Uefa entzieht Fifa-Chef Infantino ihr "Vertrauen"
Demonstration zu Christopher Street Day in Hamburg begonnen
Sport
Aus für "schäbigen Deal": UEFA greift Infantino frontal an
Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem vorläufigen Ende der FIFA-Investorenpläne mit erstaunlich deutlichen Worten einen Kulturwechsel im Weltverband gefordert. Dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino warf die UEFA vor, einen "schäbigen und undurchsichtigen Deal" eingefädelt zu haben.
Politik
Innenminister: Mindestens 67 Migranten bei Grenzüberquerung nach Ceuta gestorben
Mindestens 67 Migranten sind nach Angaben der spanischen Regierung bei dem Versuch ums Leben gekommen, in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika zu gelangen. Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska sprach bei einer Pressekonferenz am Samstag in Ceuta von "traurigen, dramatischen Ereignissen". Nach weniger als 48 Stunden sei nun in der spanischen Exklave "eine Rückkehr zur Normalität im Gange", fügte er hinzu.
Letzte Nachrichten
Weltklimakonferenz bekennt sich zu ambitioniertem 1,5-Grad-Ziel
Erleichterung und Enttäuschung zugleich in Glasgow: Die bei der Weltklimakonferenz COP26 nach zweiwöchigen Verhandlungen gefassten Beschlüsse haben gemischte Reaktionen ausgelöst. Zwar bekannten sich die Vertreter von fast 200 Staaten in ihrem am Samstag besiegelten "Glasgow-Klimapakt" zum ambitionierten 1,5-Grad-Ziel bei der Begrenzung der Erderwärmung sowie zu beschleunigten Klimaschutzmaßnahmen. Allerdings wurde eine historische Formulierung zur Abkehr von der Kohle auf Betreiben Chinas und Indiens in letzter Minute deutlich abgeschwächt.
Weltklimakonferenz in Glasgow beschließt ehrgeizigeren, schnelleren Klimaschutz
Tränen, Enttäuschung und eindringliche Warnungen, aber auch Applaus und Erleichterung: Nach zweiwöchigen Verhandlungen hat die UN-Klimakonferenz den "Glasgow-Klimapakt" beschlossen. Für Klimaschützer besonders bitter war, dass am Samstagabend in letzter Minute die Formulierung zu einer Abkehr von der Kohle auf Betreiben Chinas und Indiens deutlich abgeschwächt wurde. Erhalten blieben aber ein Bekenntnis zum 1,5-Grad-Ziel und zu einer schnelleren Überarbeitung der nationalen Klimaschutzziele.
COP26-Präsidentschaft verkündet Einigung bei UN-Klimakonferenz in Glasgow
Stärkung des 1,5-Grad-Ziels, aber Abstriche bei der Abkehr von der Kohle und bei den Klimahilfen für arme Staaten: Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow haben Delegierte aus fast 200 Ländern eine Einigung erzielt. Der britische COP26-Präsident Alok Sharma verkündete am Samstagabend den Beschluss des "Glasgow-Klimapakts", der unter anderem das Maximalziel des Pariser Klimaabkommens einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad stärkt.
Handball: Magdeburg erteilt Berlin im Topduell Lehrstunde
Die Handball-Überflieger des SC Magdeburg haben mit einer Machtdemonstration ihre Vormachtstellung in der Bundesliga unterstrichen und dem Erzrivalen Füchse Berlin eine Lektion erteilt. Der Spitzenreiter gewann das brisante Duell beim Tabellenzweiten am Samstagabend nie gefährdet mit 33:29 (19:14) und feierte im 18. Pflichtspiel der Saison den 18. Sieg.
Mindestens 68 Tote bei Bandenkämpfen in Gefängnis in Ecuador
Bei Zusammenstößen in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 68 Insassen getötet worden. Mindestens 25 weitere Häftlinge wurden nach Behördenangaben vom Samstag bei den Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden verletzt. Erst im September waren bei Bandenkämpfen in der selben Haftanstalt 119 Häftlinge getötet worden.
Mindestens 68 Tote bei neuerlichen Zusammenstößen in Gefängnis in Ecuador
Bei erneuten Zusammenstößen in einem Gefängnis in Ecuador sind nach Polizeiangaben mindestens 68 Insassen getötet worden. Mindestens 25 weitere Häftlinge wurden nach Behördenangaben vom Samstag verletzt. Die Kämpfe zwischen Häftlingen in der Hafenstadt Guayaquil begannen demnach am Freitag. Die Polizei habe durch ihr Eingreifen "Menschenleben gerettet", sagte der Gouverneur der Provinz Guayas, Pablo Arosemena. Im September hatte es bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden im selben Gefängnis 119 Tote gegeben.
Syrische Fluggesellschaft stoppt Flüge nach Minsk wegen Flüchtlingskrise
Die private syrische Fluggesellschaft Cham Wings stellt ihre Flüge nach Belarus wegen der aktuellen Flüchtlingskrise ein. Die Verbindung nach Minsk werde ab sofort eingestellt, weil die Airline bei den Passagieren "nicht zwischen Reisenden und Migranten unterscheiden" könne, erklärte die Fluggesellschaft am Samstag. Die EU beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, als Vergeltung für EU-Sanktionen Menschen aus Ländern wie Syrien und dem Irak gezielt ins Land zu locken und dann an die Grenzen der EU-Staaten Lettland, Litauen und Polen zu schleusen.
Leiche in Sperrkreis um Vulkan auf La Palma entdeckt
Im Sperrkreis um den seit Wochen aktiven Vulkan auf der Kanaren-Insel La Palma ist eine Leiche entdeckt worden. Der Tote wurde nach Polizeiangaben am Samstagmorgen auf dem Gebiet der Gemeinde El Paso gefunden. Den Bewohnern der wegen des andauernden Lavastroms und giftiger Gase gesperrten Ortschaft war vorübergehend der Zutritt zu dem Gebiet erlaubt worden, um persönliche Gegenstände zu holen.
Indien: Entwicklungsländer haben "Recht" auf Nutzung fossiler Energien
Entwicklungsländer haben aus Sicht Indiens ein Recht auf die Nutzung fossiler Energien. Länder mit einer historisch geringen Verantwortung für den Klimawandel hätten das "Recht auf ihren fairen Anteil am globalen Kohle-Budget" und seien "berechtigt zur verantwortungsvollen Nutzung fossiler Energien", sagte der indische Umweltminister Bhupender Yadav am Samstag vor den Delegierten der Klimakonferenz COP26 in Glasgow.
Parc-ferme-Verstoß: Verstappen kommt mit Geldstrafe davon
WM-Spitzenreiter Max Verstappen ist nach seinem Verstoß gegen die Parc-ferme-Regeln am Formel-1-Wochenende in Brasilien glimpflich davongekommen. Der Red-Bull-Pilot wurde von den Rennkommissaren in Sao Paulo mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro belegt, nachdem er nach dem Qualifying sowohl seinen Rennwagen als auch den seines Rivalen Lewis Hamilton berührt hatte. Verstappen hatte sich Startplatz zwei für den Sprint am Samstag (20.30 Uhr MEZ/Sky) gesichert.
Deutschland Cup: Zweiter Sieg im zweiten Spiel
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat beim Deutschland Cup im zweiten Spiel den zweiten Sieg gefeiert. Nach dem 4:3 zum Auftakt gegen Russland bezwang das Team von Bundestrainer Toni Söderholm am Samstag in Krefeld auch die Schweiz mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). In der letzten Partie am Sonntag (14.30 Uhr/MagentaSport) gegen die Slowakei geht es um den Turniersieg. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hat bislang siebenmal ihr Heimturnier gewonnen, zuletzt 2015.
Mann von britisch-iranischer Bürgerin Zaghari-Ratcliffe beendet Hungerstreik
Der Ehemann der im Iran festgehaltenen britisch-iranischen Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe hat seinen fast dreiwöchigen Hungerstreik vor dem Londoner Außenministerium beendet. Er habe seiner Frau versprochen, aufzugeben, erklärte Richard Ratcliffe am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Ihre Tochter Gabriella brauche "beide Eltern", fügte er hinzu.
Frauen-Gipfel: Wolfsburg stößt Bayern von der Tabellenspitze
Durch einen knappen Sieg im Gipfeltreffen bei Bayern München hat der VfL Wolfsburg dem Meister die Tabellenführung der Frauen-Bundesliga entrissen. Der DFB-Pokalsieger gewann am 8. Spieltag 1:0 (0:0) und fügte dem Titelverteidiger im engen Meisterrennen die zweite Saisonniederlage zu.
Erneut Tote bei Massenprotesten gegen Putschisten im Sudan
Knapp drei Wochen nach dem Militärputsch im Sudan haben erneut zehntausende Menschen im ganzen Land gegen das drohende Ende der demokratischen Reformen protestiert. In der Hauptstadt Khartum und der angrenzenden Stadt Omdurman gingen Soldaten und Polizisten am Samstag gewaltsam gegen die Proteste vor. Mindestens fünf Demonstranten wurden nach Angaben von Ärzten durch Schüsse oder den Einsatz von Tränengas getötet.
Erneut tausende Teilnehmer bei Massenprotesten gegen Putsch im Sudan
Knapp drei Wochen nach dem Militärputsch im Sudan haben erneut tausende Menschen im ganzen Land gegen das drohende Ende der demokratischen Reformen protestiert. In der Hauptstadt Khartum und der angrenzenden Stadt Omdurman gingen Soldaten und Polizisten am Samstag gewaltsam gegen die Proteste vor. Mindestens ein Demonstrant wurde nach Angaben von Ärzten erschossen.
DEB-Präsident Reindl wehrt sich gegen Kritik und deutet erneute Kandidatur an
Franz Reindl hat eine erneute Kandidatur als Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) angedeutet. "Für mich war eigentlich klar, dass ich nicht mehr antreten werde", sagte der ehemalige Nationalspieler beim Deutschland Cup bei MagentaSport: "Aber es kommen so viele Sponsoren und Partner und sagen: Willst du nicht weitermachen? Ich werde in den nächsten Tagen meine Entscheidung überdenken."
COP26-Präsident: "Moment der Wahrheit" in Glasgow gekommen
Nach fast zweiwöchigen Verhandlungen nähert sich die UN-Klimakonferenz in Gasgow ihrem Ende: Der britische COP26-Präsident Alok Sharma rief die Delegationen aus fast 200 Staaten am Samstag eindringlich auf, Kompromissbereitschaft zu zeigen und die vorliegenden Verhandlungstexte noch am Nachmittag abzusegnen. Dies sei "der Moment der Wahrheit", sagte Sharma in einer informellen Plenumssitzung. Die Schwellen- und Entwicklungsländer äußerten sich "tief enttäuscht" über die getroffenen Regelungen zu Klimahilfen, signalisierten aber dennoch ihre Bereitschaft zur Zustimmung.
COP26-Präsident ruft Staaten zu Annahme der Verhandlungstexte auf
Der britische Präsident der UN-Klimakonferenz in Glasgow, Alok Sharma, hat die Delegationen aus fast 200 Staaten aufgerufen, die vorliegenden Verhandlungstexte noch am Samstagnachmittag abzusegnen. Seine Absicht sei es, die Konferenz "heute Nachmittag abzuschließen", sagte Sharma am Samstag im Konferenzplenum. Die vorgelegten Entscheidungstexte seien "ausgewogen", und jeder habe die Möglichkeit gehabt, sich zu äußern.
Frankreich gedenkt der Terrornacht vor sechs Jahren
Frankreich hat am Samstag mit Schweigeminuten und Kranzniederlegungen der blutigen Anschläge vor sechs Jahren in Paris gedacht. Premierminister Jean Castex und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo legten zunächst am Stade de France im Vorort Saint-Denis einen Kranz nieder, wo die von islamistischen Extremisten verübte Anschlagsserie am 13. November 2015 begonnen hatte.
Niederlande ab Samstagabend wieder im Teil-Lockdown
Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen gilt in den Niederlanden als erstem westeuropäischen Land ab Samstagabend wieder ein Teil-Lockdown: Betroffen sind Gastronomie, Geschäfte und Sportaktivitäten, größere Veranstaltungen müssen abgesagt werden. In Österreich dürfte schon bald ein landesweiter Lockdown für Ungeimpfte in Kraft treten. Das Land wird von Berlin ebenso wie Tschechien und Ungarn ab Sonntag wieder als Hochrisikogebiet eingestuft.
"Spiegel": Bundeswehr will bis zu 12.000 Soldaten wegen Corona-Notlage mobilisieren
Die Bundeswehr bereitet sich laut "Spiegel" auf eine bundesweite Corona-Notlage vor. Der zuständige Generalleutnant Martin Schelleis wolle bis zu 12.000 Soldaten und Soldatinnen zur Unterstützung der überlasteten Kliniken und Gesundheitsämter mobilisieren, berichtete das Magazin am Samstag. Zudem sollen uniformierte Helfer demnach bei den Auffrischungsimpfungen und der Ausweitung von Schnelltests vor Pflegeheimen und Hospitälern bereitstehen.
SPD und Linke unterzeichnen Koalitionsvertrag in Mecklenburg-Vorpommern
Sieben Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haben SPD und Linke einen Koalitionsvertrag unterzeichnet, auf dessen Grundlage sie in den kommenden fünf Jahren in Schwerin regieren wollen. Die Verhandlungsführerinnen Manuela Schwesig (SPD) und Simone Oldenburg (Linke) unterzeichneten den Vertag am Samstag in Schwerin. Zuvor hatten außerordentliche Landesparteitage beider Parteien den Entwurf nahezu einstimmig gebilligt.
SPD in Mecklenburg-Vorpommern segnet Koalitionsvertrag ab
In Mecklenburg-Vorpommern hat der Landesparteitag der SPD dem Entwurf des Koalitionsvertrages für eine gemeinsame Regierung mit der Linken zugestimmt. Die Delegierten votierten am Samstag in Wismar fast einstimmig für das unter der Leitung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ausgehandelte Papier.
Rehlinger als saarländische SPD-Vorsitzende im Amt bestätigt
Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist als Vorsitzende ihres SPD-Landesverbands im Amt bestätigt worden. Die 45-Jährige wurde auf einem Landesparteitag am Samstag in Saarbrücken mit 98 Prozent der Stimmen wiedergewählt, wie die Partei mitteilte. Schon am Freitagabend hatte sie der Landesverband zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. März nominiert. Sie tritt gegen den CDU-Spitzenkandidat und amtierenden Ministerpräsidenten Tobias Hans an.
Ski: Dürr im Parallelrennen in Lech/Zürs für Finale qualifiziert
Ski-Rennläuferin Lena Dürr hat sich beim einzigen Parallel-Event des Weltcup-Winters im österreichischen Lech/Zürs für das Finale qualifiziert. Die 30-Jährige zeigte in den beiden Qualifikationsläufen mit der insgesamt viertschnellsten Zeit eine gute Leistung und trifft im Achtelfinale (ab 17.00 Uhr) auf die Polin Maryna Gasienica-Daniel.
Früherer Trump-Berater Bannon wegen Behinderung des US-Kongresses angeklagt
Der einflussreiche US-Rechtspopulist Steve Bannon ist wegen Aussageverweigerung vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Erstürmung im Januar angeklagt worden. Wie das US-Justizministerium am Freitag mitteilte, erhob eine sogenannte Grand Jury wegen Behinderung des Kongresses in zwei Punkten Anklage gegen den früheren Chefstrategen von Ex-Präsident Donald Trump.
Jahresabschluss in Armenien: Ter Stegen im Tor, Müller als Kapitän
Bundestrainer Hansi Flick gibt zum Jahresabschluss der Fußball-Nationalmannschaft notgedrungen der zweiten Reihe die Chance auf eine WM-Bewerbung. Aus dem ursprünglichen Kader fallen aufgrund von Corona, Verletzungen, Belastungssteuerungen und Sperren gleich zwölf Spieler für das sportlich unbedeutende letzte WM-Qualifikationsspiel am Sonntag (18.00 Uhr/RTL) in Eriwan gegen Armenien aus.
Eritrea kritisiert US-Sanktionen wegen mutmaßlicher Rolle im Äthiopien-Konflikt
Eritrea hat die wegen Vorwürfen seiner mutmaßlichen Verwicklung in den Äthiopien-Konflikt verhängten US-Sanktionen scharf kritisiert. "Diese einseitigen Sanktionen, die Eritrea auf der Grundlage fadenscheiniger Behauptungen zum Sündenbock machen, verstoßen gegen internationales Recht und stellen eine eklatante Verletzung der Souveränität des Landes dar", erklärte am Samstag das Informationsministerium. Die Strafmaßnahmen seien Ausdruck einer "fehlgeleiteten und feindseligen Politik" der USA. Auch Äthiopien verurteilte die Sanktionen gegen sein Nachbarland.
CDU und SPD im Saarland bestätigen ihre Vorsitzenden im Amt
CDU und SPD im Saarland haben am Samstag ihre Landesvorsitzenden im Amt bestätigt. CDU-Ministerpräsident Tobias Hans wurde als Landesvorsitzender auf einem Landesparteitag in Saarbrücken ebenso mit einer großen Mehrheit wiedergewählt wie die SPD-Landeschefin und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Beide waren bereits am Freitagabend als Spitzenkandidaten ihrer Parteien für die Landtagswahl im kommenden März gekürt worden - sie treten dann erstmals gegeneinander an.
Saarländischer Ministerpräsident Hans als CDU-Landeschef wiedergewählt
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans ist als Vorsitzender seines CDU-Landesverbands wiedergewählt worden. Der 43-Jährige erhielt bei einem Landesparteitag am Samstag in Saarbrücken 96,2 Prozent der Stimmen, wie die Partei mitteilte. Bereits am Freitag hatte ihn der Landesverband zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 27. März gekürt. Er tritt gegen die SPD-Spitzenkandidatin und amtierende Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) an.
Gespannte Atmosphäre vor geplanten Massenprotesten im Sudan
Knapp drei Wochen nach dem Militärputsch im Sudan haben pro-demokratische Aktivisten für Samstag erneut zu landesweiten Massenprotesten aufgerufen. Eine Rückkehr des nordostafrikanischen Staates zu einer neuen "Militärdiktatur" müsse verhindert werden, hieß es in den von ihnen verbreiteten Textnachrichten.
Wohl mindestens drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz
Wenige Tage vor Ablauf der Frist stehen zwei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz fest - der dritte dürfte bald folgen. Der Abgeordnete Norbert Röttgen hatte am Freitag seine Kandidatur erklärt, am Freitagabend nominierte der Kreisverband Gießen offiziell Kanzleramtsminister Helge Braun. Am Montag solle der CDU-Kreisvorstand Hochsauerland Ex-Fraktionschef Friedrich Merz nominieren, berichtete die "Bild"-Zeitung. Es wäre sein dritter Anlauf.