Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Bundeswehr meldet mehrere hundert Zwischenfälle mit Drohnen in vergangenen Jahren
Sport Bild: Grünes Licht für Eberl-Verlängerung
Linke kritisiert Bafög-Reform: "Ignoranz gegenüber Lebensrealität an Hochschulen"
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete Richtung Japan ab
Sport
Silberner Hummel glaubt ans große Ding: "Gold wird kommen"
Merlin Hummel hatte seine Silbermedaille noch nicht einmal um den Hals hängen, da nahm er schon die nächsten und größeren Ziele ins Visier. "Ich bin so, so dankbar, wie schnell ich an diesem Punkt angekommen bin. Vor drei Jahren hätte ich noch gedacht, das ist utopisch", sagte der Vizeweltmeister, der nun auch Vize-Europameister im Hammerwerfen ist: "Und die Goldmedaille wird noch kommen."
Sport
"Schon ungewohnt": Gose schwimmt auch ohne Coach zu EM-Silber
Isabel Gose war nach EM-Silber über 800 m Freistil mehr als zufrieden - vor allem, weil die gewohnte Unterstützung am Beckenrand dieses Mal fehlte. Sie hoffe, dass auch Trainer Bernd Berkhahn "happy" mit ihrer Leistung bei der Schwimm-EM in Paris sei, sagte die Magdeburgerin: "Ich werde ihm gleich mal schreiben oder kurz mit ihm telefonieren."
Letzte Nachrichten
Russland verzeichnet erstmals mehr als 1000 Corona-Tote binnen 24 Stunden
Die russischen Behörden haben erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 1000 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages verzeichnet. Es seien 1002 Tote sowie 33.208 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Laut der Website "Gogow", welche angesichts fehlender landesweiter Impf-Statistiken Daten aus den Regionen zusammenträgt, sind nur rund 31 Prozent der 146 Einwohner Millionen Russlands vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
SPD-Chef: Keine der Ampel-Parteien hat den anderen ihren Stempel aufgedrückt
SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat das Ergebnis der Ampel-Sondierungen als fairen Kompromiss zwischen den drei Parteien bezeichnet. "Es ging genau nicht darum, dass einer dem anderen einen Stempel aufdrückt", sagte Walter-Borjans am Samstag im Deutschlandfunk. Grünen-Chef Robert Habeck sagte im ZDF, Anspruch des Sondierungspapiers sei, "dass es ungefähr für alle gleich gut ausgeht". Die Arbeitgeber kritisierten die geplante Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro als "brandgefährlich".
Holetschek warnt vor "humanitärer Katastrophe" in Alten- und Krankenpflege
Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), hat in der Alten- und Krankenpflege vor einer "humanitären Katastrophe" gewarnt und deutlich mehr Geld für die Pflege gefordert. "Aktuell laufen wir sehenden Auges in eine humanitäre Katastrophe", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). "Wir brauchen in der Gesundheitspolitik einen großen Wurf. Die Pflege ist am Limit." Die Gesellschaft müsse sich klar darüber werden, was ihr die Pflege wert sei.
Laschet und Merz finden lobende Worte für Ampel-Pläne
Die Union sucht nach einer einheitlichen Bewertung der von den Ampel-Parteien vorgelegten Pläne. CDU-Chef Armin Laschet und der Abgeordnete Friedrich Merz äußerten Respekt für die Vorhaben von SPD, Grünen und FDP. "Da hätten wir manches mitmachen können", sagte Laschet am Samstag auf einer Veranstaltung der Jungen Union in Münster. Deutlich kritischere Stimmen waren zuvor aus der Unionsfraktion gekommen - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hatte den Ampel-Parteien "Linksträumereien" bescheinigt.
Laschet findet Pläne der Ampel-Parteien "in Ordnung"
Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat den Sondierungsvereinbarungen der Ampel-Parteien Anerkennung gezollt. "Das Papier, das da vorgelegt wurde, ist in Ordnung", sagte Laschet am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster. In dem Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP seien "viele gute Sachen drin", sagte er weiter. "Da hätten wir manches mitmachen können."
Angriff auf Parlamentarier war islamistischer Terror-Akt
Die britische Polizei geht bei dem tödlichen Angriff auf den Abgeordneten David Amess von einem islamistischen Hintergrund aus. "Erste Ermittlungen haben ein mögliches Motiv im Zusammenhang mit islamistischem Extremismus ergeben", erklärten die Behörden am Freitag. Derweil forderten britische Abgeordnete eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen für Politiker bei öffentlichen Veranstaltungen. Der Konservative Amess war während einer Bürgersprechstunde in einer Methodisten-Kirche in der Kleinstadt Leigh-On-Sea in seinem Wahlkreis östlich von London erstochen worden. Die örtliche Polizei erklärte, sie sei gegen Mittag wegen des Messerangriffs alarmiert worden und habe vor Ort einen 25-jährigen Verdächtigen festgenommen. Der 69-jährige Abgeordnete wurde demnach von Notärzten versorgt, erlag aber seinen Verletzungen. Mehrere britische Medien berichteten unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen britischen Staatsbürger mit somalischen Wurzeln handeln soll. Die Polizei machte zunächst keine näheren Angaben, die Ermittlungen befänden sich noch in einem "sehr frühen Stadium". Der Brexit-Befürworter und Tierschützer Amess saß seit 1983 im britischen Unterhaus. Nach der Tat wurden die Fahnen vor dem britischen Parlament in London auf Halbmast gesetzt. Am Freitagabend nahmen rund 100 Menschen in einer Kirche in Leigh-on-Sea an einer Gedenkfeier für den Vater von fünf Kindern teil. Unter britischen Politikern herrschte große Bestürzung: Es handelt sich bereits um den zweiten Mord an einem Politiker binnen fünf Jahren. 2016 war die Labour-Abgeordnete Jo Cox im Vorfeld des Brexit-Referendums von einem Rechtsextremen ermordet worden. Cox’ Witwer bezeichnete den Angriff auf Amess als "so feige wie es nur geht". Mehrere Abgeordnete forderten eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt gegen Politiker. Der Labour-Abgeordnete Chris Bryant sagte dem "Guardian", dass "vernünftige Maßnahmen" nicht nur im Parlament, das in der Regel bewacht wird, sondern auch in den Wahlkreisen notwendig seien. Dort hielten sich Abgeordnete häufig an öffentlichen Orten wie Gemeindehäusern oder auf der Straße auf. "Wir wollen nicht in Festungen leben. Aber ich möchte nicht noch einen Kollegen durch einen gewaltsamen Tod verlieren." Ein Sprecher von Innenministerin Priti Patel sagte, sie habe "alle Polizeikräfte aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen für Abgeordnete mit sofortiger Wirkung zu überprüfen". Auch Parlamentspräsidentin Lindsay Hoyle sagte dem Sender Sky News: "Wir werden weitere Maßnahmen ergreifen, wenn es nötig ist". (M.Dylatov--DTZ)
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 70,8 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 10.949 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 68,7 gelegen, vor einer Woche hatte sie 64,4 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 75 Fälle auf 94.601. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.365.107, die Zahl der Genesenen bei rund 4.141.500. (N.Loginovsky--DTZ)
Drei Tote bei Erdbeben der Stärke 4,8 auf Bali
Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Bali sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen und sieben weitere verletzt worden. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurde nicht mit weiteren Toten gerechnet. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 4,8 lag nordöstlich der Stadt Banjar Wanasari in einer relativ niedrigen Tiefe von zehn Kilometern.
Golden Globes sollen auch ohne TV-Übertragung durch NBC stattfinden
Die Verleihung der US-Filmpreise Golden Globes soll am 9. Januar auch ohne eine TV-Übertragung durch den Sender NBC stattfinden. Die Hollywood Foreign Press Association (HFPA), die die Preisverleihung organisiert, machte am Freitag keine näheren Angaben zum Ablauf der Veranstaltung. Die HFPA war zuletzt massiv in Kritik geraten: Ihr wurde Diskriminierung, Rassismus und teils auch Korruption vorgeworfen.
Erstrunden-Aus für Clemens bei Darts-EM
Für den besten deutschen Darts-Profi Gabriel Clemens ist die EM in Salzburg schon nach der ersten Runde wieder vorbei. Der Saarwellinger unterlag am späten Freitagabend dem Australier Damon Heta 3:6. Im Vorjahr war der Weltranglisten-24. gegen den späteren Sieger Peter Wright ausgeschieden.
Indian Wells: Zverev vergibt Matchbälle gegen Fritz
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters von Indian Wells das Halbfinale verpasst. Der an Nummer drei gesetzte Hamburger vergab gegen Taylor Fritz (USA/Nr. 31) zwei Matchbälle und verlor 6:4, 3:6, 6:7 (3:7). Beim fünften Aufeinandertreffen war es seine zweite Niederlage gegen den US-Amerikaner.
Leitl: Klassenerhalt mit Fürth "wäre eine Riesensensation"
Für Trainer Stefan Leitl von der SpVgg Greuther Fürth wäre der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga ein kleines Wunder. "Es wäre eine Riesensensation, wenn wir die Liga halten würden", sagte Leitl im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): "Alle wissen, wie schwer es ist, mit unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Bundesliga zu bestehen."
FC-Coach Baumgart will aus herben Pleite lernen: "Arsch vollbekommen"
Trainer Steffen Baumgart vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln will aus der herben Pleite bei der TSG Hoffenheim lernen. "Wir haben den Arsch vollbekommen, aber wir müssen die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen", sagte Baumgart nach dem 0:5 (0:1) bei den Kraichgauern: "Das ist eine Situation, mit der wir umgehen müssen. Auch für mich ist das ein Lernprozess."
Kunstturnerinnen spenden Buis Ganzkörperanzug an "Menschen für Menschen"
Die deutschen Kunstturnerinnen haben der Stiftung "Menschen für Menschen" den Ganzkörperanzug von Aktivensprecherin Kim Bui für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Die Stuttgarterin hatte diesen Dress wie auch ihre Teamkolleginnen erstmals bei den Europameisterschaften in Basel getragen, um dabei eine Alternative zum gewohnten knappen Turnanzug aufzuzeigen.
Levys letzte Rennen - auch Hinze in der Champions League dabei
Der viermalige Weltmeister Maximilian Levy kommt noch nicht ganz vom Radsport los. Zwar findet die Bahnrad-WM in Paris-Roubaix (20. bis 24. Oktober) bereits ohne den 34-Jährigen statt, für ein paar prestigeträchtige Rennen zum Karriereende tritt Levy aber doch noch in die Pedale. Der Sprinter nahm eine Einladung zur neugeschaffenen UCI Track Champions League an.
Jersey fordert Gespräche statt Drohungen im Fischereistreit mit Frankreich
Die Regierung der britischen Kanal-Insel Jersey hat Frankreich im Streit um Fischereilizenzen vor überstürzten Handlungen gewarnt. "Wir wollen uns zusammensetzen und das Problem lösen", sagte Außenminister Ian Gorst am Freitag. Die Drohung Frankreichs, die Energieversorgung der Insel zu drosseln, sei hingegen "unverhältnismäßig und beispiellos". "Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Drohungen und Rhetorik das Problem nicht lösen werden."
Luisa Neubauer enttäuscht über Ampel-Sondierungspapier
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat sich enttäuscht über das Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP geäußert. "Man kann sich die Sondierungen schönreden, aber nicht die Emissionen, die jetzt reduziert werden müssen", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagausgaben). Es gehe nicht darum, "mehr" zu tun als die Vorgängerregierung. Es gehe vielmehr darum, genug zu tun, um internationale Klimaversprechen einzuhalten.
Verkauf von 400 Kleidungsstücken des Schriftstellers García Márquez
Fans des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez dürfen sich freuen: 400 Kleidungsstücke aus der persönlichen Garderobe des Autors werden in der kommenden Woche in Mexiko zum Verkauf angeboten, wie dessen Familie am Freitag mitteilte. Der Erlös komme einer Stiftung zugute, die Kinder aus indigenen Gemeinden im Süden Mexikos unterstützt.
USA bieten Angehörigen der Opfer von Drohnenangriff in Kabul Entschädigung an
Die USA wollen den Angehörigen der bei einem Drohnenangriff getöteten Zivilisten in Afghanistan Entschädigung zahlen. Das US-Verteidigungsministerium erklärte am Freitag (Ortszeit), dass es den Verblieben der zehn unschuldigen Zivilisten zudem eine Ausreise in die USA ermögliche, sofern diese das Land verlassen wollten. Unter den Opfern bei dem Drohnenangriff in Kabul waren sieben Kinder.
Franzose knackt Rekord-Jackpot von 220 Millionen Euro
Noch nie war so viel Geld im Lotterietopf: Ein glücklicher Gewinner in Frankreich hat den bislang größten Jackpot der Lotterie Euromillionen geknackt. Er darf sich über 220 Millionen Euro freuen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag von der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) erfuhr. Der glückliche Gewinner habe nun 60 Tage Zeit, um sich bei der FDJ zu melden und seinen Gewinn abzuholen.
24 Nilpferde auf Pablo Escobars einstigem Anwesen sterilisiert
In Kolumbien sind 24 weitere Nilpferde auf dem einstigen Anwesen des verstorbenen Drogenbarons Pablo Escobar sterilisiert worden. Die Hippos hätten sich unkontrolliert vermehrt, erklärte die Umweltschutzorganisation Cornare am Freitag (Ortszeit). Escobar hatte zwei Nilpferde sowie weitere exotische Tiere wie Giraffen, Zebras und Kängurus gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft - bis auf die Nilpferde. Diese pflanzten sich zu einer Herde von 80 Tieren fort.
24 Nilpferde auf Farm von verstorbenem Drogenbaron Pablo Escobar sterilisiert
Die Behörden in Kolumbien haben 25 Nilpferde auf der ehemaligen Farm des verstorbenen Drogenbarons Pablo Escobar sterilisiert. Die Tiere hätten sich unkontrolliert vermehrt, erklärte die Umweltschutzorganisation Cornare am Freitag (Ortszeit). Escobar hatte zwei Nilpferde sowie weitere exotische Tiere wie Giraffen, Zebras und Kängurus auf der Farm gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft - bis auf die Nilpferde. Diese pflanzten sich zu einer Herde von 80 Tieren fort.
Kinderärzte empfehlen Corona-Impfung für Kinder ab zwölf Jahren uneingeschränkt
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin rät Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu einer Corona-Impfung. Er empfehle die Impfung "allgemein und uneingeschränkt", nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben worden seien, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Jörg Dötsch, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Samstag. Lehrerverbandspräsident Heinz-Peter Meidinger nannte die aktuelle Corona-Entwicklung an Schulen "sehr besorgniserregend".
Kinderärzte empfehlen Corona-Impfung für Kinder ab 12 Jahren uneingeschränkt
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin rät Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu einer Corona-Impfung. "Nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben wurden, empfehle ich die Impfung den über Zwölf-Jährigen heute allgemein und uneingeschränkt", sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Jörg Dötsch, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben). "Ich werbe dafür so dringlich wie bei Erwachsenen."
Angeklagter früherer Boeing-Testpilot sieht sich als "Sündenbock"
Der wegen seiner Rolle bei den verheerenden Abstürzen zweier Boeing-Maschinen vom Typ 737 MAX angeklagte frühere Testpilot sieht sich selbst als Sündenbock. "Diese Tragödie verdient eine Suche nach der Wahrheit - und nicht die Suche nach einem Sündenbock", teilte Mark Forkner am Freitag (Ortszeit) über seine Anwälte mit. Der ehemalige technische Chefpilot soll der US-Flugaufsichtsbehörde FAA "falsche, ungenaue und unvollständige Informationen über einen neuen Teil der Flugsteuerung der Boeing 737 MAX" geliefert haben, wie das US-Justizministerium mitteilte.
UN-Sicherheitsrat verlängert Mission in Haiti um neun Monate
Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat der UN-Mission in Haiti um neun Monate verlängert. In einer Resolution beschloss das Gremium am Freitag einstimmig eine Verlängerung bis zum 15. Juli 2022. Der Deal erfolgte nur wenige Stunden vor Ablauf einer Frist. Die USA hatten sich ursprünglich für eine Dauer von einem Jahr eingesetzt, China forderte eine Dauer von nur sechs Monaten.
Taikonauten zu bisher längster chinesischer Mission an Bord der Raumstation
Auf dem Weg zu einem weiteren Meilenstein der chinesischen Raumfahrthistorie haben drei Taikonauten die bisher längste bemannte Mission an Bord der Raumstation "Tiangong" ("Himmlischer Palast") begonnen. Nach Angaben der chinesischen Raumfahrtbehörde dockte die Raumfähre "Shenzhou 13" am Samstag erfolgreich an der Station an. Das Team soll dort sechs Monate verbringen. Derweil macht Peking einem Bericht zufolge auch bei der Entwicklung von Hyperschallraketen große Fortschritte.
Taikonauten für bisher längste Mission auf chinesischer Raumstation eingetroffen
Drei Taikonauten haben für die bisher längste bemannte chinesische Weltraummission die Raumstation "Tiangong" ("Himmlischer Palast") erreicht. Nach Angaben der chinesischen Raumfahrtbehörde dockte die Raumfähre "Shenzhou 13" am Samstag erfolgreich an der Raumstation an. Die Crew sei "in guter Verfassung". Das dreiköpfige Team soll sechs Monate im Kernmodul der im Bau befindlichen Raumstation verbringen.
Taikonauten erreichen chinesische Raumstation "Tiangong"
Es soll die bislang längste bemannte Weltraummission Chinas werden: Drei chinesische Astronauten haben Medienberichten zufolge am Samstag die Raumstation "Tiangong" ("Himmlischer Palast") erreicht. Das Raumschiff "Shenzhou-13" habe erfolgreich an die Raumstation angedockt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die chinesische Raumfahrtbehörde.
Bill Clinton verbringt weitere Nacht im Krankenhaus
Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird eine weitere Nacht im Krankenhaus verbringen. Er wird dort Medienberichten zufolge wegen einer Sepsis behandelt. "Alle Werte bewegen sich in die richtige Richtung, einschließlich der Anzahl der weißen Blutkörperchen, die deutlich gesunken ist", teilte Clintons Sprecher Angel Urena am Freitag (Ortszeit) mit. Der Ex-Präsident erhalte weiterhin Antibiotika.
Knochenfunde in Herculaneum versprechen neue Erkenntnisse über Vesuv-Ausbruch
Der Fund eines Skeletts in der antiken Stadt Herculaneum bei Pompeji verspricht neue Erkenntnisse über den Ausbruch des Vesuvs. Es handle sich dabei um die sterblichen Überreste eines Mannes im Alter von 40 bis 45 Jahren, sagte der Leiter des archäologischen Parks von Herculaneum, Francesco Sirano, am Freitag der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. "Er könnte ein Rettungshelfer gewesen sein."
Großbritannien nach Mord an Abgeordneten unter Schock
Großbritannien steht nach dem tödlichen Angriff auf den Abgeordneten David Amess unter Schock. Premierminister Boris Johnson und andere führende Politiker legten am Samstag Kränze am Tatort in der Kleinstadt Leigh-on-Sea östlich von London nieder. Die britische Polizei ging von einem islamistischen Hintergrund der Tat aus. Die Bluttat löste auch eine Debatte um die Sicherheitsvorkehrungen für Politiker bei öffentlichen Veranstaltungen aus.