Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen
"Eine meiner engsten Vertrauten": Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück
Niedrigwasser: Binnenschiffer legen Drei-Punkte-Plan vor
Ukraine will keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen machen
Kultur
Neue Eurovision-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein
Nach heftigem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest (ESC) im Mai haben die Veranstalter nun entschieden, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Entsprechende neue Regeln wurden am Mittwochabend von der Europäische Rundfunkunion (EBU) veröffentlicht. Demnach darf ab sofort auch kein Land den ESC ausrichten, wenn "eine heikle geopolitische Lage oder eine sonstige Situation die Sicherheit oder Stabilität des betreffenden Staates oder der unmittelbaren Region erheblich beeinträchtigen".
Wissenswertes
Travis Kelce: Hochzeitsfeier mit Taylor Swift war "beste Nacht" meines Lebens
US-Footballer Travis Kelce hat die großangelegte Hochzeitfeier mit Taylor Swift Anfang Juli im Madison Square Garden in New York als die "beste Nacht" seines Lebens beschrieben. "Es war eine verrückte Nacht", sagte er am Mittwoch. Es sei "cool" gewesen, seinen Kindheitstraum in Erfüllung gehen zu sehen und in der berühmten Konzert- und Sporthalle zu heiraten.
Letzte Nachrichten
Bösel holt sich Titel zurück
Dominic Bösel hat sich seinen IBO-Titel im Halbschwergewicht zurückgeholt. Der Profiboxer aus Freyburg gewann die Revanche in Magdeburg gegen Robin Krasniqi (Augsburg) nach Punkten und bekommt nun aller Voraussicht nach eine WM-Chance im größeren WBA-Verband. Dort wartet der russische Weltmeister Dimitri Biwol. Am Samstagabend sahen zwei Punktrichter Bösel vorne (115:114, 116:112), einer wertete den Kampf mit 115:114 für Krasniqi.
Iraker wählen neues Parlament ohne große Hoffnung auf Wandel
Die Iraker haben am Sonntag ein Jahr früher als geplant ein neues Parlament gewählt - die Aussicht auf Veränderung in dem vom Krieg gezeichneten Land ist jedoch gering. Die Behörden präsentieren die vorgezogene Neuwahl als Zugeständnis an die regierungskritische Protestbewegung, die 2019 weite Teile des Landes erfasst hatte. Die Partei des schiitischen Geistlichen Moktada al-Sadr gilt als Favorit.
Wahllokale für vorgezogene Parlamentswahl im Irak geöffnet
Die vorgezogene Parlamentswahl im Irak hat begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntagmorgen um 6 Uhr und sollen bis 17 Uhr geöffnet bleiben. Beobachter erwarten eine niedrige Wahlbeteiligung unter den insgesamt 25 Millionen Stimmberechtigten. Die Partei des schiitischen Geistlichen Moktada Sadr gilt als Favorit. Vorläufige Ergebnisse werden innerhalb von 24 Stunden nach Schließung der Wahllokale erwartet.
Taiwans Präsidentin will sich Druck aus Peking nicht beugen
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die Forderung Pekings nach einer "Wiedervereinigung" zurückgewiesen. "Niemand kann Taiwan dazu zwingen, den Weg einzuschlagen, den China für uns vorgesehen hat", betonte Tsai in einer Rede zum Nationalfeiertag am Sonntag. Zwar hoffe Taiwan auf verbesserte Beziehungen zu Festland-China. "Es sollte aber absolut keine Illusionen geben, dass das taiwanische Volk sich Druck beugen wird." Taiwan stehe an "vorderster Linie, um die Demokratie zu verteidigen".
Taiwans Regierungschefin gibt sich unbeugsam angesichts Drohgebärden aus Peking
Trotz jüngster militärischer Drohgebärden aus Peking hat sich Präsidentin Tsai Ing-wen unbeugsam gegeben. "Je mehr wir erreichen, desto größer wird der Druck, den China auf uns ausübt", sagte Tsai in einer Rede zum Nationalfeiertag Taiwans am Sonntag. "Niemand kann Taiwan dazu zwingen, den Weg einzuschlagen, den China für uns vorgesehen hat." Gleichzeitig hoffe sie auf eine Entspannung der Beziehungen zu Peking.
Entwicklungsminister Müller fordert Durchbruch beim globalen Artenschutz
Vor dem Beginn der globalen Konferenz zur Artenvielfalt im chinesischen Kunming hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mehr Engagement von der Weltgemeinschaft gefordert. "In den kommenden Monaten muss ein Durchbruch beim Artenschutz gelingen wie beim Pariser Klimaabkommen für den Klimaschutz", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Sonntag. "Wir haben keine Zeit zu verlieren." Jeden Tag würden 150 Arten aussterben. Von Gastgeber China erwarte er eine Führungsrolle.
Bund der Steuerzahler kritisiert Erweiterungsbau für gewachsenen Bundestag
Vor dem Hintergrund des erneut gewachsenen Bundestags hat der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Bau eines neuen Parlamentsgebäudes kritisiert. Der 70 Millionen Euro teure Bau des Bürogebäudes "Luisenblock West" zeige, "welche Konsequenzen das verkorkste Wahlrecht für die Steuerzahler hat", sagte Holznagel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag. Das Gebäude aus vorgefertigten Holzmodulen soll im Dezember fertiggestellt werden.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 66,1 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 66,1 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 7612 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Nonne nach jahrelanger Entführung in Mali freigelassen
Eine Nonne ist mehr als vier Jahre nach ihrer Entführung durch Islamisten in Mali freigelassen worden. Das Präsidialamt von Mali lobte am Samstag "den Mut und die Tapferkeit der Schwester" Gloria Cecilia Narváez und erklärte, diese Freilassung sei "der Höhepunkt von vier Jahren und acht Monaten gemeinsamer Bemühungen mehrerer Geheimdienste".
Tänzer stirbt bei Unfall während Aufführung in Moskauer Bolschoi-Theater
Ein Tänzer des berühmten russischen Bolschoi-Theaters ist am Samstag bei einem Unfall während einer Opernaufführung gestorben. Wie das Moskauer Ensemble der Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, ereignete sich der Unfall während eines Bühnenbildwechsels. Nach Angaben von Interfax wurde der 37-jährige Mann von einem Geländer erschlagen, das während des Umbaus von der Decke fiel.
Frankreich fordert EU-Verhandlungen mit Großbritannien im Flüchtlingsstreit
Im Flüchtlingsstreit zwischen Frankreich und Großbritannien hat die französische Regierung die Aufnahme von Verhandlungen über ein Migrationsabkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien gefordert. Dies sei notwendig, da das Thema in der Brexit-Vereinbarung nicht geregelt worden sei, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Samstag bei einem Besuch an der französischen Nordseeküste. Demnach werde Frankreich das Thema bei seiner EU-Ratspräsidentschaft ab Januar auf die Agenda setzen.
Ärzte warnen wegen Ende kostenloser Coronatests vor weiteren Infektionen
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat wegen des Endes der kostenlosen Coronatests am Montag vor weiteren Infektionen gewarnt. "Kostenpflichtige Coronatests führen dazu, dass sich künftig weniger Menschen mit Symptomen testen lassen werden", sagte die Gewerkschaftsvorsitzende, Susanne Johna, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. "Das ist ein Einfallstor für eine weitere Übertragung des Virus."
Bericht: Deutsche Behörden ermitteln gegen Lukaschenko wegen Schleusung
Weil immer mehr Migranten über Belarus nach Deutschland kommen, ermitteln deutsche Behörden nach Informationen der "Bild am Sonntag" offenbar gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Die Zeitung hatte aus Sicherheitskreisen erfahren, dass die Behörden Lukaschenko der Schleusung von Migranten verdächtigen. Demnach kamen laut Zahlen der Bundespolizei seit August fast 4000 Flüchtlinge über Belarus und Polen nach Deutschland, allein in der ersten Oktoberwoche waren es 1183.
Ungarn unterstützt Polen im Justizstreit mit der EU
Die ungarische Regierung hat Polen im Justizstreit mit der EU ihre Unterstützung ausgesprochen. Wie Regierungssprecher Bertalan Havasi am Samstag erklärte, forderte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die EU in einem Dekret auf, "die Grenzen der Souveränität der Mitgliedstaaten zu respektieren". Orban wirft der EU vor, die Mitgliedstaaten "durch eine schleichende Ausweitung der Befugnisse" ihrer Rechte zu "berauben".
Libyen weist Vorwurf exzessiver Gewalt gegen Flüchtlinge zurück
Nach einem Massenausbruch aus einem Haftlager für Flüchtlinge in Libyen hat die libysche Regierung den Vorwurf eines exzessiven Gewalteinsatzes zurückgewiesen. Bei einem "Sicherheitseinsatz" nach dem Ausbruch am Freitag sei "professionell und ohne exzessive Gewaltanwendung" vorgegangen worden, betonte das Innenministerium in Tripolis am Samstag. Bei der Massenflucht waren nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sechs Flüchtlinge von Wachen erschossen worden.
WM-Quali: England und Dänemark halten sich schadlos
England und Dänemark marschieren ungefährdet in Richtung Fußball-WM 2022 in Katar. Die Three Lions siegten am Samstagabend standesgemäß 5:0 (2:0) in Andorra, Dänemark hielt sich in der Republik Moldau beim 4:0 (4:0) schadlos. Schweden und die Schweiz nehmen derweil Kurs auf die Play-offs, auch Polen und Österreich lösten ihre Pflichtaufgaben.
Tausende protestieren in Rom gegen Corona-Passpflicht am Arbeitsplatz
Im Zentrum von Rom haben tausende Menschen gegen die beschlossene 3G-Pflicht am Arbeitsplatz demonstriert. Bei den Protesten in der italienischen Hauptstadt am Samstag kam es zu kleineren Zusammenstößen mit der Polizei. Unter den Demonstranten waren auch rechtsextreme Gruppierungen.
Handball: Magdeburg gewinnt Finale der Klub-WM gegen Barcelona
Der SC Magdeburg hat den großen Favoriten FC Barcelona gestürzt und sich den Titel bei der Klub-WM in Saudi-Arabien gesichert. Der formstarke Handball-Bundesligist bezwang am Samstagabend den Champions-League-Sieger 33:28 (19:16) und holte sich als drittes deutsches Team nach dem THW Kiel (2011) und den Füchsen Berlin (2015, 2016) die WM-Krone. Für den SCM war es der zehnte Sieg im zehnten Saisonspiel.
Handball: Magdeburg gewinnt Titel bei der Klub-WM
Der SC Magdeburg hat den großen Favoriten FC Barcelona gestürzt und sich den Titel bei der Klub-WM in Saudi-Arabien gesichert. Der formstarke Handball-Bundesligist bezwang den Champions-League-Sieger 33:28 (19:16) und holte sich als drittes deutsches Team nach dem THW Kiel (2011) und den Füchsen Berlin (2015, 2016) die WM-Krone. Für den SCM war es zudem der zehnte Sieg im zehnten Saisonspiel.
Friedrich krönt starke Bahnrad-EM mit Goldmedaille - Bronze für Eilers
Lea Sophie Friedrich (Dassow) hat ihre überragende Woche bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Grenchen/Schweiz mit einer Goldmedaille zum Abschluss veredelt. Die 21-Jährige setzte sich im Keirin-Finale vor der Ukrainerin Olena Starikowa und der Russin Jana Tyschtschenko durch. Zuvor hatte Friedrich sowohl im Team-Sprint am Dienstag als auch im Einzel am Donnerstag jeweils die Silbermedaille gewonnen.
WM-Quali: Schweden bleibt dank Forsberg auf Play-off-Kurs
Schweden bleibt dank des Leipzigers Emil Forsberg auf Play-off-Kurs für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Der EM-Achtelfinalist setzte sich in Solna gegen den Kosovo mit 3:0 (1:0) durch und sicherte seinen zweiten Tabellenplatz in Gruppe B durch den vierten Sieg im fünften Spiel ab.
Babis-Partei verliert Parlamentswahl in Tschechien
Die populistische Partei ANO von Ministerpräsident Andrej Babis hat die Parlamentswahl in Tschechien laut vorläufigem Ergebnis knapp verloren. Wie die Wahlkommission nach Auszählung von mehr als 99,9 Prozent der Stimmzettel am Samstagabend mitteilte, kam das konservative Oppositionsbündnis Zusammen auf 27,78 Prozent der Stimmen, Babis’ ANO dagegen auf 27,14 Prozent. Zwischenzeitlich hatte die ANO vorne gelegen, nach Auszählung der Wahllokale in den Großstädten überholte schließlich das Bündnis Zusammen die Regierungspartei.
Österreichs Kanzler Kurz wegen Korruptionsermittlungen zurückgetreten
Unter dem Druck von gegen ihn laufenden Korruptionsermittlungen ist Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz zurückgetreten. Er wolle "Platz machen um Chaos zu verhindern und Stabilität zu gewährleisten", sagte der Politiker der konservativen ÖVP am Samstagabend in Wien. Neuer Regierungschef wird der bisherige Außenminister Alexander Schallenberg. Die in einer Koalition mit der ÖVP regierenden Grünen kündigten eine Fortsetzung der gemeinsamen Regierung an.
Österreichs Kanzler Kurz tritt wegen Korruptionsermittlungen zurück
Der unter Korruptionsverdacht stehende österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist zurückgetreten. Er wolle "Platz machen um Chaos zu verhindern und Stabilität zu gewährleisten", sagte Kurz am Samstagabend in Wien. Als seinen Nachfolger schlug er den bisherigen Außenminister Alexander Schallenberg vor.
Landesweiter Stromausfall im Libanon wegen Treibstoffmangels in Kraftwerken
Wegen Treibstoffmangels in zwei wichtigen Kraftwerken ist im Libanon am Samstag landesweit die Stromversorgung zusammengebrochen. Die Kraftwerke in Deir Ammar und Sahrani hätten den Betreib eingestellt, weil ihre Ölvorräte erschöpft seien, teilte das Versorgungsunternehmen EDL am Samstagnachmittag mit. Dies führe zu einem "totalen Zusammenbruch des Netzes ohne jegliche Möglichkeit, es derzeit wiederherzustellen". Die übrigen Kraftwerke des Landes arbeiten wegen des Treibstoffmangels ebenfalls nur auf Sparflamme.
Macron plant neuen Anlauf zu weltweiter Abschaffung der Todesstrafe
Der französische Präsident Emmanuel Macron will einen neuen Anlauf zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe unternehmen. Frankreich werde diesen "Kampf" wieder aufnehmen, sagte der Staatschef am Samstag in Paris anlässlich des 40. Jahrestags der Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich. Für 2022 kündigte er ein "Treffen auf höchster Ebene" an, um die Regierungen der Länder, welche die Todesstrafe anwenden, von der "dringenden Notwendigkeit ihrer Abschaffung" zu überzeugen.
CDU ringt um Neuaufstellung nach der Wahlniederlage
Angesichts der ungeklärten Führungsfrage und des drohenden Verlusts der Regierungsmacht macht sich in der CDU wachsende Unruhe breit. Die beiden CDU-Bundesminister Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier erklärten am Samstag den Verzicht auf ihre Bundestagsmandate - damit wollen sie einen Beitrag zur personellen Erneuerung der CDU leisten. Derweil schlossen sich weitere CDU-Politiker der Forderung an, die Mitglieder an der Wahl einer neuen Parteiführung zu beteiligen. Auch der Ruf nach einem Rücktritt des Präsidiums wurde laut.
Kramp-Karrenbauer und Altmaier verzichten überraschend auf Bundestagsmandat
Die Bundesminister Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier (beide CDU) verzichten auf ihre Mandate im Bundestag. Mit ihrem Schritt wollten sie einen Generationswechsel in der Unionsfraktion ermöglichen und ein Signal der Erneuerung an die Bundes-CDU senden, sagten die beiden saarländischen Politiker am Samstag in Saarbrücken. Ihre Mandate sollen nun die Abgeordneten Nadine Schön und Markus Uhl aus dem Saarland einnehmen, die den Wiedereinzug in den Bundestag wegen des schlechten Wahlergebnisses der CDU zunächst verpasst hatten.
Kramp-Karrenbauer und Altmaier verzichten auf Bundestagsmandat
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) verzichten auf ihr Mandat im Bundestag. Mit ihrem Schritt wollten sie einen Generationswechsel in der Fraktion ermöglichen, sagten die beiden aus dem Saarland stammenden Politiker am Samstag in Saarbrücken. An ihrer Stelle sollen die beiden jüngeren CDU-Politiker Nadine Schön und Markus Uhl in den Bundestag einziehen. Damit wollen die beiden Minister nach eigenen Worten auch ein Signal an die Bundes-CDU senden.
Wahlsieg für Babis in Tschechien - aber wohl schwierige Regierungsbildung
Die populistische Partei ANO von Ministerpräsident Andrej Babis hat die Parlamentswahl in Tschechien nach ersten Ergebnissen knapp gewonnen, steht nun aber vor einer schwierigen Regierungsbildung. Nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen lag die ANO am Samstag mit gut 28 Prozent der Stimmen auf Platz eins, das konservative Oppositionsbündnis Zusammen landete demnach mit über 27 Prozent nur knapp dahinter.
Teilergebnisse: Babis-Partei stärkste Kraft bei Parlamentswahl in Tschechien
Bei der Parlamentswahl in Tschechien hat die populistische Partei ANO von Ministerpräsident Andrej Babis Teilergebnissen zufolge die meisten Stimmen erhalten, eine Parlamentsmehrheit aber verpasst. Wie die Wahlkommission am Samstag nach Auszählung von rund 80 Prozent der Stimmzettel mitteilte, kam die ANO auf 28,40 Prozent der Stimmen und damit 75 Sitze im 200-köpfigen Parlament.
Beratungen hinter verschlossenen Türen über Zukunft von Österreichs Regierung
Angesichts der schweren Regierungskrise in Österreich haben die Parteien am Samstag hinter verschlossenen Türen über das weitere Vorgehen beraten. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte am Vorabend trotz der Korruptionsermittlungen gegen ihn erneut einen Rücktritt abgelehnt. Doch sprach ihm Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler die Amtsfähigkeit ab. Nach Informationen der Nachrichtenagentur APA wird es immer wahrscheinlicher, dass die Grünen Kurz am Dienstag im Parlament gemeinsam mit der Opposition das Misstrauen aussprechen werden.