Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten
Spanien will Rückführungen von Migranten aus Ceuta beschleunigen
Vuelta: Pogacar siegt nach Solofahrt
Kabinett berät über Stärkung der Wirtschaft - Merz sieht "große Potenziale"
Politik
US-Medien: Chef des Geheimdienstes CIA zu Gesprächen in Moskau
Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist Medienberichten zufolge in geheimer Mission nach Moskau gereist. Er wolle dort am Dienstag Gespräche führen, berichteten der Sender CBS News und die Plattform Axios. Zuvor war ein US-Militärflugzeug von Lettland in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen, wie aus Daten des Flugbeobachtungsportals Flightradar 24 hervorging.
Politik
Französischer Präsidentschaftskandidat Glucksmann klettert auf Windrad
Zum Auftakt seines Präsidentschaftswahlkampfs ist der linke Politiker Raphaël Glucksmann auf ein Windrad geklettert und hat seinen Landsleuten für den Fall seines Wahlsieges eine "ökologische Revolution" in Aussicht gestellt. "Die Ökowende ist die Hauptachse unseres Programms", sagte Glucksmann am Dienstag bei seinem Auftritt im Windpark im westfranzösischen Saint-Jean-de-Liversay. Der Ausstieg aus fossilen Energien, die den Klimawandel befördern, sei eine "dringende Notwendigkeit", sagte Glucksmann. Weitere Prioritäten seien die Isolierung von Gebäuden, die Förderung von E-Mobilität und Energieeffizienz.
Letzte Nachrichten
Entmachtung der Regierung in Tunesien löst Sorge um die Demokratie aus
Angesichts der Entmachtung der Regierung in Tunesien durch Präsident Kaïs Saïed blickt die internationale Gemeinschaft mit Sorge auf den Zustand der Demokratie in dem nordafrikanischen Land. US-Außenminister Antony Blinken forderte Saïed in einem Telefonat auf, die "Prinzipien der Demokratie und der Menschenrechte" zu achten. Es müsse einen "offenen Dialog mit allen politischen Akteuren" in Tunesien geben. Die Europäische Union rief am Dienstag zur Wahrung der Demokratie auf.
Kubanische Botschaft in Paris mit Molotow-Cocktails angegriffen
Die kubanische Botschaft in Paris ist nach Angaben der Regierung in Havanna in der Nacht zum Dienstag mit Molotow-Cocktails angegriffen worden. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte im Onlinedienst Twitter den "terroristischen Angriff" und machte die US-Regierung für den Vorfall verantwortlich.
Weiterer Corona-Fall beim FC Bayern: Tolisso positiv
Bayern München beklagt seinen ersten Corona-Fall in der neuen Saison. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag mitteilte, wurde der Weltmeister Corentin Tolisso positiv getestet. Der 26-Jährige befindet sich nach Angaben des Klubs in seiner Heimat Frankreich in häuslicher Isolation.
Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück
Der US-Versandriese Amazon hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das Unternehmen ab Ende des Jahres Bitcoin-Zahlungen akzeptieren werde. Die Geschichte sei "erfunden," erklärte ein Amazon-Sprecher am Montag auf AFP-Anfrage. Allerdings sei der Konzern durchaus am "Bereich Kryptowährungen interessiert".
Von der Leyen: 70 Prozent der Erwachsenen in der EU mindestens einmal geimpft
In der EU sind nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 70 Prozent der Erwachsenen bereits mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. 57 Prozent der über 18-Jährigen in den 27 EU-Staaten seien vollständig immunisiert, teilte von der Leyen am Dienstag mit. "Mit diesen Werten gehört Europa zur weltweiten Spitzengruppe (...) aber wir dürfen jetzt in unseren Anstrengungen nicht nachlassen", sagte sie.
Deutschland: Impfkampagne kommt schleppend voran
Die Impfkampagne in Deutschland geht weiter nur schleppend voran: Der Anteil der vollständig Geimpften an der Gesamtbevölkerung ist am Montag auf 49,7 Prozent gestiegen, wie es am Dienstag auf der entsprechenden Website des Bundesgesundheitsministeriums hieß. Bis zum Sonntag hatte der Anteil noch bei 49,4 gelegen. Deshalb war damit gerechnet worden, dass bis Dienstag die 50-Prozent-Marke erreicht werden könnte. Insgesamt haben nunmehr 50,7 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. Das entspricht 61 Prozent der Bevölkerung. Ein kompletter Impfschutz wird insbesondere wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante für wichtig gehalten. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass wegen der Mutante für die Herdenimmunität eine Impfquote von über 85 Prozent erforderlich ist. (U.Stolizkaya--DTZ)
Wieder Schäden durch Gewitter mit Starkregen
Neuerliche Gewitter mit Starkregen und Sturm haben in verschiedenen Regionen Deutschlands zu Schäden geführt. In Rastatt in Baden-Württemberg wurden nach Polizeiangaben vom Dienstag vier Menschen von einem umstürzenden Baum verletzt, ein Betroffener erlitt dabei schwerere Verletzungen. Überflutete Keller und Straßen sowie umfallende Bäume hielten Retter am Montag und in der Nacht auf Dienstag auch an zahlreichen anderen Orten in Atem. Schuld waren nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts gefährliche Gewitterzellen, die sich insbesondere über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg sowie am Erzgebirge in Sachsen bildeten. Aber auch andere Bundesländer waren betroffen. Im Vorfeld hatte es Warnungen vor möglichen extremen örtlichen Regenfällen mit "Unwetterpotenzial" gegeben, vor allem im Norden. Zu dramatischen Zuspitzungen kam es nach Angaben von Polizei und Rettungskräften dabei letztlich nicht, jedoch gab es vielerorts Probleme. So musste die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel nach eigenen Angaben in der Nacht zu 40 Einsätzen ausrücken, etwa wegen überschwemmter Keller. Im sächsischen Aue-Bad Schlema wurden laut örtlicher Feuerwehr gleich ganze Straßen überflutet. Aus dem baden-württembergischen Rastatt meldete die Polizei neben umgestürzten Bäumen auch weitere unwetterbedingte Einsätze. Wie eine Sprecherin am Dienstag in Offenburg mitteilte, beschädigten herabfallende Äste etwa Autos. Außerdem kam es zu Stromausfällen. Im baden-württembergischen Ludwigsburg wurden am Montagabend laut Polizei unter anderem Straßen überschwemmt und Gehwege unterspült. In Mecklenburg-Vorpommern wurden nach Angaben der Polizei bei einem Unfall in Folge plötzlichen Starkregens auf der Autobahn 19 nahe Rostock sieben Menschen leicht verletzt. Ein Wagen war dort ins Schleudern gekommen und von einem nachfolgenden Kleinbus erfasst worden. Zu Unwettereinsätzen kam es laut Feuerwehr unter anderem auch in nördlichen Nordrhein-Westfalen. So wurden in Lügde und Altenbeken Straßen von Schlamm und Geröll überspült sowie Keller überflutet. Seit mehreren Wochen wird Deutschland immer wieder von schweren unwetterartigen Regenfällen getroffen. Vor rund zwei Wochen lösten extreme Niederschläge in Westdeutschland eine verheerende Flutkatastrophe aus, bei der mehr als 170 Menschen starben und ganze Gemeinden entlang von Flüssen großflächig zerstört wurden. (W.Uljanov--DTZ)
Industrie kritisiert verlängertes Einreiseverbot der USA
Deutsche Industrieverbände haben die Verlängerung des US-Einreiseverbots für Reisende aus Europa und anderen Staaten scharf kritisiert. "Es ist absolut unverständlich, dass die USA die Reisefreiheit für europäische Geschäftsreisende aus Schengen-Ländern nicht wiederherstellen werden", erklärte der Abteilungsleiter Außenwirtschaft im Maschinenbauverband VDMA, Ulrich Ackermann, am Dienstag. Auch der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, Peter Beyer (CDU), äußerte Bedauern über die Entscheidung.
BKA-Chef Münch warnt vor organisierter Kriminalität im Rauschgifthandel
Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat vor einem Anstieg der organisierten Kriminalität im Rauschgifthandel gewarnt. Die organisierte Kriminalität und Bandenkriminalität habe in Europa und auch in Deutschland "erhebliche Ausmaße angenommen", sagte Münch bei der Vorstellung des Lageberichts zur Rauschgiftkriminalität für das Jahr 2020 am Dienstag in Berlin.
EU-Kommission gibt erneut grünes Licht für deutsche Gelder für Condor
Die Europäische Kommission hat erneut grünes Licht für die deutschen Corona-Beihilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft Condor gegeben. Die Luftfahrtbranche sei besonders hart von den Reisebeschränkungen getroffen worden, die zur Eindämmung des Coronavirus nötig gewesen seien, erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag zur Begründung. Das Hilfspaket umfasst 525 Millionen Euro; dagegen hatte der Billigflieger Ryanair geklagt.
Herrmann will gemeinsames Katastrophen-Lagezentrum beim BKK
In der Debatte um Veränderungen beim Katastrophenschutz nach der schweren Flutkatastrophe hat sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für ein nationales Lagezentrum beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) ausgesprochen. Das Amt solle in seiner Funktion als "Koordinierungsstelle" zur Lage- und Informationsbewertung gestärkt werden, sagte Herrmann am Dienstag im Deutschlandfunk. Eine Verschiebung von Kompetenzen auf die Bundesebene sei dafür nicht erforderlich.
"Der Dritte Weg"-Mitglied scheitert mit Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Verfassungsbeschwerde eines Mitglieds der rechtsextremen Kleinpartei "Der Dritte Weg" nicht zur Entscheidung angenommen, mit welcher der Kläger sich die Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst des Bundeslands Sachsen erstreiten wollte. Die Beschwerde sei unzulässig, teilte das Gericht am Dienstag mit. Unter anderem habe der Kläger nicht ausreichend begründet, dass die vorangegangene Entscheidung des sächsischen Gerichts willkürlich gewesen sei. (Az. 2 BvR 950/21)
Judo: Ressel verpasst Bronze knapp - geflüchteter Mollaei gewinnt Silber
Dominic Ressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die erste Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst. Der 27-Jährige aus Wiesbaden verlor das kleine Finale in der Klasse bis 81 kg gegen den Österreicher Shamil Borchashvili und wurde damit Fünfter. Es wäre die erste Männer-Medaille im Judo seit dem Silber von Ole Bischof 2012 in London gewesen.
Judo: Ressel verpasst Bronze knapp
Dominic Ressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die erste Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst. Der 28-Jährige aus Wiesbaden verlor das kleine Finale in der Klasse bis 81 kg gegen den Österreicher Shamil Borchashvili und wurde damit Fünfter. Es wäre die erste Männer-Medaille im Judo seit dem Silber von Ole Bischof 2012 in London gewesen.
Versicherer erhöhen Schadenprognose nach Unwetter auf bis zu 5,5 Milliarden Euro
Die Versicherungswirtschaft hat ihre vorläufige Prognose der Schäden nach der Hochwasserkatastrophe in Deutschland erhöht. "Wir gehen jetzt von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Dienstag. In die Schätzung wurden neben den besonders betroffenen Ländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nun auch Schäden in Sachsen und Bayern einbezogen.
Allianz rechnet nach Hochwasser mit über 500 Millionen Euro Schadenzahlungen an Kunden
Die Versicherungsgesellschaft Allianz rechnet nach der Hochwasserkatastrophe im Südwesten Deutschlands mit Zahlungen von über 500 Millionen Euro an ihre Kunden. "Inzwischen liegen uns schon rund 10.000 Schadenmeldungen zu beschädigten Häusern und Hausrat und etwa 3000 Schadenmeldungen zu beschädigten Fahrzeugen vor", erklärte der Schadenvorstand der Allianz, Jochen Haug, am Dienstag. "Wir rechnen aber damit, dass sich diese Zahlen in den nächsten Tagen noch deutlich erhöhen werden."
US-Veteranenministerium erlässt Impfpflicht für Mitarbeiter des Gesundheitswesens
Das US-Veteranenministerium hat eine Corona-Impfpflicht für alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens angekündigt. "Wann immer ein Veteran oder Veteranen-Mitarbeiter einen Fuß in eine Veteranen-Einrichtung setzt, müssen sie wissen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben, um sie vor Covid-19 zu schützen", sagte Veteranenminister Denis McDonough am Montag (Ortszeit).
Fünfjahresvertrag: BVB verpflichtet Malen als Sancho-Ersatz
Borussia Dortmund hat Wunschspieler Donyell Malen als Ersatz für Jadon Sancho verpflichtet. Der niederländische Fußball-Nationalspieler erhält einen Fünfjahresvertrag bis 2026 und trainierte am Dienstagmorgen bereits erstmals mit der Mannschaft in Bad Ragaz. Der BVB muss rund 30 Millionen Euro an die PSV Eindhoven überweisen, erfolgsabhängige Bonuszahlungen könnten noch hinzukommen.
Mindestens 16 Verletzte nach Explosion im Chemiepark Leverkusen
Bei einer Explosion im Bereich des Chemieparks in Leverkusen am Dienstag sind nach Angaben der Stadt mindestens 16 Menschen verletzt worden. Vier von ihnen seien schwer verletzt worden, teilte die Stadt mit. Fünf weitere Menschen werden demnach vermisst. Am Mittag brannte noch ein Tank mit Lösungsmitteln. Die Löschung habe warten müssen, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war.
Mehrere Verletzte nach Explosion im Chemiepark Leverkusen
Bei einer Explosion im Bereich des Chemieparks in Leverkusen am Dienstag sind nach Angaben des Betreibers Currenta mehrere Mitarbeiter verletzt worden, mindestens zwei von ihnen schwer. Fünf weitere Mitarbeiter würden vermisst, teilte das Unternehmen mit. Demnach sei es am Vormittag im Tanklager im Entsorgungszentrum im Stadtteil Bürrig zu der Explosion gekommen. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache blieb weiterhin unklar.
Erholung am Arbeitsmarkt setzt sich fort
Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird sich nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den kommenden Monaten weiter erholen. Sorgen bereitet den Experten aber eine mögliche vierte Corona-Welle und damit neue Eindämmungsmaßnahmen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. "Das Ende der Fahnenstange scheint beim Optimismus erreicht", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen.
Blutkonserven werden knapp in Deutschland
Das Bundesgesundheitsministerium und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rufen gemeinsam zur Spende von Blut und Blutplasma auf. Blutkonserven würden knapp, teilten sie am Dienstag mit. Der Bestand habe sich wegen der Corona-Pandemie und aktuell auch wegen der Urlaubszeit stark verringert.
Als Cordoba-Ersatz: Hertha verpflichtet Jovetic bis 2023
Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Offensivspieler Stevan Jovetic verpflichtet. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, unterschrieb der 31-Jährige einen Vertrag bis 2023 plus Option. Der 55-malige montenegrinische Nationalspieler wechselt ablösefrei zu Hertha, nachdem sein Vertrag bei der AS Monaco ausgelaufen war. Jovetic ist bei Hertha der Ersatz für den zum russischen Erstligisten FK Krasnodar gewechselten Kolumbianer Jhon Cordoba.
IG Metall: Teile der Autoindustrie wollen Standorte in Niedriglohnländer verlagern
Die IG Metall wirft Teilen der Autoindustrie hierzulande vor, die verschärften Klimaschutzvorgaben für eine Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer zu missbrauchen. "Wir beobachten, dass viele Unternehmen das Anziehen der Klimaschutzvorgaben für eine verschärfte Restrukturierung missbrauchen", sagte Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstagsausgaben). Gekennzeichnet sei diese Entwicklung durch Pläne für Standort-Verlagerungen in sogenannte Best-Cost-Länder, die sich vor allem in Osteuropa befinden.
Israels Verteidigungsminister berät mit französischer Amtskollegin über Späh-Affäre
Israels Verteidigungsminister Benny Gantz will bei einem Treffen mit seiner französischen Amtskollegin in Paris über die Enthüllungen um die Späh-Software Pegasus sprechen. Wie sein Ministerium am Dienstag mitteilte, wird Gantz am Mittwoch zu Gesprächen mit der französischen Verteidigungsministerin Florence Parly aufbrechen. Weitere Themen sind demnach die Krise im Libanon und die Atomverhandlungen mit dem Iran.
Slalom-Kanutin Funk gewinnt erstes deutsches Olympia-Gold
Slalom-Kanutin Ricarda Funk (Bad Kreuznach) hat die erste deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen. Im Kajak-Einer setzte sich die 29-Jährige bei ihrer Olympia-Premiere im Finale vor Rio-Siegerin Maialen Chourraut (Spanien) und Jessica Fox (Australien) durch.
Hund vertreibt Einbrecher in Mönchengladbach
In Mönchengladbach hat ein Hund in der Nacht zum Dienstag einen Einbrecher aus dem ersten Stock eines Wohnhauses vertrieben. Der Inhaber der Wohnung sei vom Bellen des Hundes geweckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er habe dann einen Unbekannten entdeckt, der durch die offene Balkontür in die Wohnung gekommen war.
Ausbildungsberufe im Bereich Umwelt- und Klimaschutz immer beliebter
Ausbildungsberufe im Bereich Umwelt-, Natur- und Klimaschutz werden immer beliebter. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) über die die Zeitungen der "Funke Mediengruppe" am Dienstag vorab berichteten. "Die Nachfrage nach einer Ausbildung ist in den grünen Berufen im Jahr 2020 insgesamt um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen", erklärte der Leiter des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung im IW, Dirk Werner.
Sattelzug rammt bei Heilbronn sechs Autos
Bei Bad Rappenau in der Nähe von Heilbronn hat ein Sattelzug am Montagabend sechs Autos angefahren. Ersten Ermittlungen zufolge sei der mit Traktoren beladene rumänische Lkw teilweise auch in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei Heilbronn am Dienstag mit. Der Fahrer habe sich bei der Kontrolle "völlig uneinsichtig" gezeigt und laut herumgeschrien.
Fast die Hälfte der Tarifbeschäftigten erhält 2021 Urlaubsgeld
Fast die Hälfte der Tarifbeschäftigten in Deutschland bekommt in diesem Jahr Urlaubsgeld. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden vom Dienstag gibt es 2021 für 47 Prozent einen Zuschuss für die Urlaubskasse. Im Schnitt sind es 1525 Euro brutto und damit neun Euro mehr als im Vorjahr. Tarifbeschäftigte in Westdeutschland bekommen im Durchschnitt 466 Euro mehr Urlaubsgeld als die Beschäftigten im Osten.
Gericht in Hongkong verurteilt erstmals Mann nach sogenanntem Sicherheitsgesetz
In Hongkong ist erstmals ein Mann auf Grundlage des von Peking verhängten sogenannten Sicherheitsgesetzes verurteilt worden. Ein Gericht in der chinesischen Sonderverwaltungszone erklärte am Dienstag den 24-jährigen Demokratie-Aktivisten Tong Ying Kit des Terrorismus und der Anstiftung zur Abspaltung für schuldig. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Dem 24-Jährigen droht lebenslange Haft.
Heftiger Sandsturm hüllt chinesische Stadt Dunhuang in braune Wolke
Ein heftiger Sandsturm hat die chinesische Stadt Dunhuang am Rande der Wüste Gobi in eine dichte braune Wolke gehüllt. Die bei Touristen beliebte Stadt an der Seidenstraße verschwand am Sonntag kurzzeitig in der über hundert Meter hohen Staubwolke. Die Bilder des Wetterphänomens wirkten wie Szenen aus einem Katastrophenfilm.