Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Aufgabe gegen Swiatek: Sorgen bei Rybakina vor US Open
Waldbrände: SPD spricht sich für besondere Auszeichnung für Feuerwehrleute aus
Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong schuldig gesprochen
IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlament von Bundesstaat New York geplant haben
Umwelt
Nach Jodie Foster benannte Schlange in England erfolgreich gegen Krebs behandelt
Eine nach Hollywoodstar Jodie Foster benannte Schlange ist nach Angaben eines britischen Zoos erfolgreich mit einer neuen Methode gegen Krebs behandelt worden. Bei der 4,5 Meter langen Python sei ein Krebstumor im Kieferknochen nach einer ersten Operation erneut entdeckt worden, erklärte am Freitag der Chester Zoo im Nordwesten Englands. Durch eine neuartige Behandlung mit Hilfe von Elektrochemotherapie (ECT) sei die Schlange nun aber vollständig genesen.
Wirtschaft
Wirtschaftsverbände und Großkonzerne drängen Bundesregierung zu Reformen
Wirtschaftsverbände und Großkonzerne wie BMW und Siemens haben die Bundesregierung in einem gemeinsamen Schreiben zu schnellen Reformen aufgefordert. "Schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche" müssten angekündigte oder im Koalitionsvertrag festgehaltene Reformvorhaben umgesetzt werden, heißt es in dem Schreiben von Verbänden und Unternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg, aus dem die Mediengruppe Bayern (Freitagsausgaben) zitiert.
Letzte Nachrichten
China überschreitet Milliarden-Marke bei Corona-Impfungen
In China sind mittlerweile mehr als eine Milliarde Dosen Corona-Impfstoff verabreicht worden. Das gab das Gesundheitsministerium in Peking am Sonntag bekannt. Die Behörden machten zunächst keine Angaben dazu, wie viel Prozent der Bevölkerung beide für einen vollständigen Impfschutz nötigen Dosen erhalten haben. Die in China verimpften Dosen entsprechen laut AFP-Zählung mehr als einem Drittel des weltweit verabreichten Corona-Impfstoffs.
Brooklyn fehlen Zentimeter - Milwaukee nach Krimi im Halbfinale
Mit etwas Glück und einem gut aufgelegten Giannis Antetokounmpo haben die Milwaukee Bucks nach einem Krimi erneut das Play-off-Halbfinale der Basketball-Profiliga NBA erreicht. Im entscheidenden siebten Duell bei den Brooklyn Nets feierte das Team um den "Greek Freak" ein 115:111 nach Verlängerung und kam durch den ersten Auswärtssieg der Serie mit einem 4:3 weiter.
Rekordenthaltung bei Regionalwahlen in Frankreich
Bei der ersten Runde der Regional- und Départementswahlen in Frankreich hat sich eine historisch niedrige Beteiligung abgezeichnet: Laut Hochrechnungen vom Sonntagnachmittag enthielten sich mehr als zwei Drittel der rund 48 Millionen Wahlberechtigten. Dies könnte bei dem letzten Stimmungstest vor der Präsidentenwahl in knapp einem Jahr vor allem den Rechtspopulisten von Marine Le Pen nutzen.
Bei Regionalwahlen in Frankreich zeichnet sich Rekord-Enthaltung ab
Bei den Regional- und Départementswahlen in Frankreich hat sich eine Rekord-Enthaltung abgezeichnet. Bis Sonntagmittag gaben nur 12,22 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie das Innenministerium mitteilte. Selbst bei den Regionalwahlen mit der in der Geschichte des Landes bisher höchsten Enthaltung im ersten Durchgang - 53 Prozent im Jahr 2010 - hatten bis zum Mittag deutlich mehr Wähler abgestimmt. Die Rechtspopulisten der Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) von Marine Le Pen hofften auf einen Sieg und Aufwind für die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr.
Frankreichs Rechtspopulisten hoffen auf Sieg bei Regionalwahlen
Bei den Regional- und Départementswahlen in Frankreich hoffen die Rechtspopulisten von Marine Le Pen auf einen Sieg und Aufwind für die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr. Die Wahllokale öffneten am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr für den ersten Wahldurchgang. Le Pens Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) könnte laut Umfragen stärkste Kraft werden.
Frankreich wählt neue Regionalparlamente
In Frankreich ist am Sonntag die erste Runde der Regional- und Départementswahlen abgehalten worden. Die Wahllokale öffneten am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr. Wegen der Corona-Pandemie fand der Urnengang drei Monate später als ursprünglich geplant statt. Die Rechtspopulisten von Marine Le Pen hoffen auf einen Sieg bei dem letzten Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr.
ARD: 75,7 Prozent Marktanteil bei deutschem 4:2-Sieg gegen Portugal
Den erlösenden 4:2-Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im zweiten EM-Spiel am Samstag in München gegen Titelverteidiger Portugal haben in der Live-Übertragung der ARD 20,11 Millionen Zuschauer gesehen. Der Marktanteil betrug überragende 75,7 Prozent.
Britischer Ex-Parlamentspräsident Bercow wechselt die Seiten
Der für seine markanten "Order"-Rufe bekannte frühere britische Parlamentspräsident John Bercow hat politisch die Seiten gewechselt: Der ehemalige Abgeordnete der konservativen Tories verkündete am Sonntag, er sei der oppositionellen Labour-Partei beigetreten. Seine ehemaligen Parteikollegen und besonders Premierminister Boris Johnson kritisierte er heftig.
Ex-Parlamentspräsident Bercow wechselt zur Labour-Partei
Der frühere britische Parlamentspräsident John Bercow kehrt den Tories den Rücken und schließt sich der oppositionellen Labour-Partei an. In einem Interview mit dem "Observer" kritisierte er die Konservativen unter der Führung von Premierminister und Parteichef Boris Johnson als "reaktionär, populistisch, nationalistisch und manchmal sogar fremdenfeindlich". Johnsons Regierung müsse abgelöst werden und nur die Labour-Partei sei in der Lage, dieses Ziel zu erreichen, sagte Bercow.
Bale: "Würde wieder zum Elfmeter antreten"
Trotz seines Fehlschusses gegen die Türkei würde der walisische Superstar Gareth Bale auch im Gruppenfinale gegen Italien wieder zum Elfmeter antreten. "Wenn der Trainer das will, hätte ich kein Problem damit. Es gehört doch dazu, dass man auch mal verschießt", sagte der 31-Jährige vor der Partie am Sonntag (18.00 Uhr/ZDF) in Rom entspannt.
Vorgezogene Parlamentswahl in Armenien
In Armenien ist am Sonntag die vorgezogene Parlamentswahl abgehalten worden. Die Wahllokale öffneten am Morgen um 08.00 Uhr (Ortszeit, 06.00 Uhr MESZ) für die rund 2,6 Millionen Stimmberechtigten und sollten zwölf Stunden später schließen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 8,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist am Sonntag weiter unter zehn gesunken. Das Robert-Koch-Institut gab den Inzidenzwert am Sonntag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit 8,8 an. Am Samstag hatte er 9,3 betragen und war damit erstmals seit gut neun Monaten in den einstelligen Bereich gefallen. Am Sonntag vergangener Woche hatte der Wert bei 17,3 gelegen.
Nach umstrittener Präsidentenwahl in Peru Demonstrationen beider Lager
Zwei Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Peru haben erneut sowohl Anhänger des linksgerichteten Kandidaten Pedro Castillo als auch seiner rechtspopulistischen Widersacherin Keiko Fujimori demonstriert. Im Zentrum der Hauptstadt Lima fand am Samstag (Ortszeit) ein Protestzug unter dem Titel "Großer Nationaler Marsch" statt, mit dem Bürgerrechtsorganisationen und Linksparteien Castillos Wahlsieg unterstreichen wollten.
Russland: Corona-Neuinfektionen in Moskau sind auf dem Höchststand
In Moskau ist am Samstag ein neuer Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. 9120 Infektionen binnen 24 Stunden wurden nach Regierungsangaben aus der russischen Hauptstadt gemeldet - drei Mal so viele wie vor zwei Wochen. Hinter dem Anstieg, der die Moskauer Krankenhäuser zu überlasten droht, steckt die hochansteckende Delta-Variante des Virus. Die stellvertretende Bürgermeisterin Anastasia Rakowa kündigte an, die Zahl der Krankenhausbetten in den kommenden zwei Wochen von 17.000 auf 24.000 aufzustocken. Russland ist derzeit eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Landesweit wurden am Samstag 17.906 Neuinfektionen und 466 Todesfälle verzeichnet - ein neuer Höchststand seit Mitte März. Besonders in den Metropolen Moskau und St. Petersburg steigen die Ansteckungszahlen stark an. Mehr als die Hälfte der landesweit gemeldeten Neuinfektionen entfielen am Samstag auf die Hauptstadt mit ihren rund zwölf Millionen Einwohnern. Die zweitgrößte Stadt St. Petersburg, die eine der Gastgeberstädte der Fußball-EM ist, verschärfte wegen des Anstiegs am Samstag erneut ihre Corona-Maßnahmen. In der zentralen EM-Fanzone am Konjuschenaja-Platz dürfen sich ab sofort nur noch 3000 statt 5000 Fans aufhalten. Seit Donnerstag wird in den EM-Fanzonen bereits kein Essen mehr verkauft, in den Einkaufszentren der Stadt wurden Restaurants und Spielplätze geschlossen. Insgesamt infizierten sich seit Pandemie-Beginn in ganz Russland 5,3 Millionen Menschen - dies ist einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP zufolge die sechsthöchste Rate weltweit. Große Teile der russischen Bevölkerung stehen einer Corona-Impfung skeptisch gegenüber. Seit Dezember sind der Website Gogow zufolge, die die Impfrate erfasst, nur 19,4 Millionen der rund 146 Millionen Einwohner mindestens einmal geimpft worden. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage gaben 60 Prozent der Russinnen und Russen an, sich nicht impfen lassen zu wollen. (P.Vasilyevsky--DTZ)
"BamS": Fachkräftemangel in etwa wieder auf Vorkrisenniveau
Rund 15 Monate nach Beginn der Corona-Krise in der deutschen Wirtschaft nähert sich das Ausmaß des Fachkräftemangels offenbar wieder dem Vorkrisenniveau. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), aus der die "Bild am Sonntag" zitiert, liegt die Zahl der nicht besetzbaren Stellen im Mai dieses Jahres 101,3 Prozent über dem Wert vom Februar 2020. Der Mangel an gelernten Fachkräften betrage 90 Prozent des Vorkrisenwertes.
Zehntausende Brasilianer demonstrieren gegen Bolsonaros Corona-Krisenmanagement
Aus Protest gegen das Corona-Krisenmanagement von Staatschef Jair Bolsonaro sind am Samstag zehntausende Brasilianer auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen fanden in mehr als 20 Hauptstädten brasilianischer Bundesstaaten statt, darunter Rio de Janeiro, Brasília, Recife und São Paulo. Just am Samstag hatte Brasilien die Schwelle von 500.000 Corona-Toten überschritten.
Prozess gegen Ex-UCK-Kommandeuer Mustafa im Kosovo-Krieg beginnt am 15. September
Der Ex-Kommandeur der Befreiungsarmee des Kosovo (UCK), Salih Mustafa, muss sich ab September vor dem Sondertribunal zur Ahndung von Kriegsverbrechen während des Kosovo-Krieges verantworten. Der Prozess beginne am 15. September, die ersten Zeugen würden am 20. September gehört, teilte das in Den Haag ansässige Gericht am Samstag mit. Damit ist Mustafa der erste Beschuldigte, dem vor dem Haager Tribunal der Prozess gemacht wird.
Spitzen von CDU und CSU beraten über gemeinsames Wahlprogramm
Die Spitzen von CDU und CSU ringen um letzte Details in ihrem Wahlprogramm, das am Montag in Berlin vorgestellt werden soll. Uneinigkeit herrschte vor einer gemeinsamen Präsidiumssitzung am Sonntagabend über eine Ausweitung der sogenannten Mütterrente. "Ich bin mir sehr sicher, dass die Mütterrente am Ende in einem Koalitionsvertrag stehen wird", sagte CSU-Chef Markus Söder der "Bild am Sonntag". CDU-Chef Armin Laschet hatte sich zuvor skeptisch geäußert.
CDU und CSU vor Wahlprogramm-Vorstellung weiter uneins über Mütterrente
Kurz vor der Vorstellung des Wahlprogramms der Union herrscht zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU weiter Uneinigkeit über eine Ausweitung der sogenannten Mütterrente. "Ich bin mir sehr sicher, dass die Mütterrente am Ende in einem Koalitionsvertrag stehen wird", sagte CSU-Chef Markus Söder der "Bild am Sonntag".
Lewandowski bewahrt Polen vor frühem EM-K.o.
Weltfußballer Robert Lewandowski hat Polen vor dem frühen Aus bei der Fußball-EM bewahrt. Der Torjäger von Bayern München sicherte mit seinem ersten Turniertreffer ein 1:1 (0:1) in Sevilla gegen Spanien und wahrte damit die Chance auf das Achtelfinale.
500.000 Corona-Tote in Brasilien
In Brasilien hat die Zahl der Corona-Toten eine neue symbolische Schwelle überschritten: Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben der Regierung eine halbe Million Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Gesundheitsminister Marcelo Queiroga schrieb am Samstag im Onlinedienst Twitter: "500.000 Menschen sind wegen der Pandemie gestorben, die unser Brasilien und die Welt betrifft."
USA erinnern erstmals mit Nationalfeiertag ans Ende der Sklaverei "Juneteenth"-Nationalfeiertag zum Gedenken an Ende der Sklaverei
In den USA ist "Juneteenth", der Gedenktag zum Ende der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren, erstmals als Nationalfeiertag begangen worden. Im ganzen Land fanden am Samstag Kundgebungen, Vorträge, aber auch Grillpartys und Konzerte statt. Auch im texanischen Galveston kamen zahlreiche Menschen zusammen. Dort hatte am 19. Juni 1865 ein Nordstaaten-General die Befreiung aller Sklaven verkündet. Gut ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd kam dem landesweiten Feiertag besondere Bedeutung zu.
Joe Bidens Schäferhund Champ ist tot
Joe Bidens Schäferhund Champ ist tot. "Mit schweren Herzen teilen wir Euch allen heute mit, dass unser geliebter Deutscher Schäferhund Champ friedlich zu Hause gestorben ist", erklärten der US-Präsident und seine Frau Jill am Samstag in Washington. Champ sei 13 Jahre lange ein "ständiger" und "geschätzter Begleiter" der Familie gewesen. Die ganze Familie habe ihn "heiß und innig geliebt".
DFB-Elf wie im Rausch: Überzeugender Sieg - auch dank zweier Eigentore
Geht doch! Mit einem berauschenden Auftritt hat die deutsche Nationalmannschaft die Tür zum Achtelfinale der EM aufgestoßen. Beim phasenweise brillanten 4:2 (2:1) gegen Portugal leistete aber auch der Titelverteidiger gegen eine entfesselte DFB-Auswahl mit zwei Eigentoren Schützenhilfe: Nach dem Führungstreffer durch Cristiano Ronaldo trafen seine Mitspieler zweimal ins eigene Tor. Bundestrainer Joachim Löw kann es egal sein: Seine Mannschaft zeigte die beste Turnierleistung seit dem WM-Finale 2014.
USA stellen Taiwan 2,5 Millionen Corona-Impfdosen zur Verfügung
Die USA stellen Taiwan 2,5 Millionen Corona-Impfdosen zur Verfügung. "Unsere Spende von 2,5 Millionen Impfdosen ist auf dem Weg nach Taiwan", erklärte Außenamtssprecher Ned Price am Samstag im Onlinedienst Twitter. In China dürfte die Spende für Verärgerung sorgen.
Tausende mit Regenbogenfahnen bei Pride-Parade in Warschau
Tausende Menschen haben sich bei einer Pride-Parade in Warschau für die Gleichstellung Homosexueller eingesetzt. Mit Regenbogenfahnen und Musik zogen am Samstag schätzungsweise fast 20.000 Menschen durch die polnische Hauptstadt. Die Polizei und die Stadtverwaltung machten keine Angaben zur Teilnehmerzahl. Der liberale Bürgermeister von Warschau, Rafal Trzaskowski, unterstützt den "Gleichheitsmarsch", der wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr ausfallen musste.
Vorgezogene Parlamentswahlen nach jüngstem Bergkarabach-Konflikt in Armenien
In Armenien wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Regierungschef Nikol Paschinjan hatte nach heftigen Protesten infolge der militärischen Niederlage Armeniens gegen Aserbaidschan im Konflikt um die Region Bergkarabach vergangenen Herbst Neuwahlen ausgerufen. Umfragen prognostizieren ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Partei des Amtsinhabers mit der des Oppositionskandidaten und Ex-Präsidenten Robert Kotscharjan um die insgesamt 101 Sitze im Parlament.
Franzosen wählen Räte für Regionen und Départements
In Frankreich findet am Sonntag die erste Runde der Regional- und Départementswahlen statt. Die Rechtspopulisten von Marine Le Pen hoffen auf einen Sieg bei dem letzten Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr. In der ersten Runde der Regionalwahlen könnte Le Pens Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) laut Umfragen stärkste Kraft werden. Le Pen will 2022 zudem als Präsidentschaftskandidatin gegen Amtsinhaber Emmanuel Macron antreten.
Mehr als tausend Frauen demonstrieren in Istanbul für ihre Rechte
In Istanbul sind am Samstag mehr als tausend Frauen gegen den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention gegen Gewalt an Frauen auf die Straße gegangen. "Istanbul-Konvention, wir gehören dazu", stand auf Transparenten, mit denen die Demonstrantinnen durch den Stadtteil Maltepe zogen. Die Teilnehmerinnen der Kundgebung kamen nach Angaben der Veranstalterinnen aus mehr als 70 türkischen Provinzen nach Istanbul.
Linken-Spitzenkandidaten - Wir brauchen ein Signal der Geschlossenheit
Die Spitzenkandidaten der Linken erwarten vom Parteitag am Wochenende ein Signal der Geschlossenheit für den Bundestagswahlkampf. Die Delegierten würden das Programm verabschieden, "dahinter werden sich alle vereinen", sagte Parteichefin Janine Wissler am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Ab Montag geht es dann richtig los", sagte sie mit Blick auf den Wahlkampf. Die Linke sei eine Partei, die davon lebe, ihre Mitglieder zu mobilisieren, sagte Wissler weiter. "Das werden wir im Wahlkampf machen." Die Parteivorsitzende räumte ein, dass es die ein oder andere strittige Debatte in der Partei gebe. Doch "wir haben soviel mehr, was uns eint, als was uns trennt", fügte die Parteichefin hinzu. Ko-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch hält ungeachtet der derzeit eher schwachen Umfrageergebnisse weiterhin ein zweistelliges Ergebnis seiner Partei bei der Bundestagswahl am 26. September für möglich. Die jüngsten Konflikte etwa um die frühere Fraktionschefin Sahra Wagenknecht solle die Partei hinter sich lassen. "Wir treten als Linke an - und zwar gemeinsam." Es gebe in der Partei zwar "hier und da Akzente", sagte der Linken-Fraktionschef im Bundestag. Das sei auch völlig normal. "Aber in die Wahlauseinandersetzung gehen wir wirklich geschlossen." Wagenknecht sei Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen und werde dort für ein gutes Ergebnis kämpfen. Wagenknecht hatte ihre Partei mehrfach heftig kritisiert. Es gibt inzwischen einen Ausschlussantrag gegen sie, den die Parteiführung aber ablehnt. Nach Wisslers Worten will die Linke die soziale und die ökologische Frage miteinander verbinden. Bartsch sagte dazu, die Linke stehe "in besonderer Weise für Klimagerechtigkeit". "Ich möchte nicht, dass die Krankenschwester, die noch einen Verbrenner fährt und eine Ölheizung hat, bestraft wird." Vielmehr müsse an die größeren Strukturen und die Konzerne herangegangen werden. In dem Wahlprogramm mit dem Titel "Zeit zu handeln. Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit" fordert die Linke einen Mindestlohn von 13 Euro, eine Solidarische Mindestrente von 1200 Euro sowie ein garantiertes Mindesteinkommen in gleicher Höhe. Es soll am Sonntag beschlossen werden, dann werden auch die beiden Spitzenkandidaten zu den Delegierten sprechen. (A.Nikiforov--DTZ)
Frankreich - Klima-Aktivisten: Besetzungs-Aktion nahe des Eiffel-Turm
Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion haben in Paris in der Nähe des Eiffel-Turms einen Steg über die Seine besetzt. Mit der Aktion wollten sie vor dem bevorstehenden "Zusammenbrechen der Öko-Systeme" warnen, erklärte die Bewegung am Samstag auf Twitter. Die Besetzung, die das gesamte Wochenende anhalten soll, bezeichneten sie als "festliche" Aktion. In einer Erklärung der Gruppe hieß es, in der zukünftigen Welt müsse der Umgang des einzelnen Menschen mit den anderen verändert werden. Die Menschen müssten "stärker zusammenarbeiten als beherrschen zu wollen", "schützen statt zerstören", "teilen statt etwas an sich reißen". Zu den Slogans der Bewegung gehören auch "Rettet unsere Ozeane", "Rettet die Wälder" und "Wenn das Meer stirbt, sterben auch wir". Die Organisatoren kündigten Gespräche am Runden Tisch mit dem Soziologen Geoffroy de Lagasnerie und der Politologin Fatima Ouassak an. Besetzungs-Aktionen von Extinction Rebellion hatten in der Vergangenheit Polizeieinsätze und Gerichtsprozesse ausgelöst. (P.Tomczyk--DTZ)
Queen Elizabeth II. besucht Pferderennen in Ascot
Die britische Königin Elizabeth II. hat zum ersten Mal ohne ihren verstorbenen Mann Prinz Philip das Pferderennen in Ascot besucht. Die 95-jährige Queen bekam tosenden Applaus, als sie am Samstag am fünften Tag der Royal-Ascot-Rennwoche an der Rennbahn westlich von London aus dem Auto stieg. Sie trug einen mintgrünes Kostüm und einen passenden Hut mit roten und pinken Stoffblumen und lächelte gelöst.