Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Infantinos WM-Plan: Südamerika verlangt "Klarstellungen"
Nach Ankunft zehntausender Migranten in Ceuta: EVP-Chef Weber fordert Stärkung von Frontex
Neue Waldbrände in Griechenland ausgebrochen - neues Feuer im Westen der Türkei
Brandt wechselt vom BVB zu Ajax Amsterdam
Kultur
Regisseur Wenders einigt sich mit Nastassja Kinski in Streit um Nacktszene
Die Schauspielerin Nastassja Kinski und der Regisseur Wim Wenders haben sich im Streit um eine Nacktszene in dem Film "Falsche Bewegung" aus dem Jahr 1975 geeinigt. "Wim Wenders hat sich bei Nastassja Kinski entschuldigt", hieß es auf der Website der Wenders-Stiftung in einer gemeinsamen Erklärung Kinskis und des Regisseurs. Wenders sei "ihrem Wunsch nachgekommen, die von ihr beanstandete Szene aus dem Film zu schneiden".
Politik
Hamas stimmt Entwaffnung zu - Trump: Israel "sehr glücklich" über Vereinbarung
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat nach monatelangen Verhandlungen offenbar ihrer Entwaffnung im Gazastreifen zugestimmt - die israelische Regierung äußerte sich zunächst nicht offiziell dazu. Hamas-Vertreter teilten der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit, dass eine Einigung "in der Frage der Waffen" erzielt worden sei. US-Präsident Donald Trump sprach von einer "historischen Vereinbarung über die vollständige Entwaffnung der Hamas", über die auch Israel "sehr glücklich" sei.
Letzte Nachrichten
Söder warnt vor "Blindflug" in dritte Corona-Welle
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz zur Coronakrise vor einem "Blindflug in die dritte Welle" hinein gewarnt. Es dürfe in der Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch "kein Öffnungsrausch" entstehen, sondern es müsse "ein kluges und ausbalanciertes Öffnen" geben, sagte Söder am Montag in München. "Wir müssen die richtige Balance finden zwischen Vorsicht und Öffnen."
US-Präsident Biden stellt sich hinter Amazon-Arbeiter
US-Präsident Joe Biden hat sich hinter Arbeiter des Online-Handelsriesen Amazon gestellt, die sich in den USA erstmals gewerkschaftlich organisieren wollen. "Arbeiter in Alabama und überall in Amerika stimmen darüber ab, an ihrem Arbeitsplatz eine Gewerkschaft zu gründen", sagte Biden am Sonntag in einem Twitter-Video. Das sei von "großer Bedeutung". Die Arbeiter dürften nicht eingeschüchtert, bedroht oder mit "Propaganda" gegen Gewerkschaften beeinflusst werden.
Im Jahr vor Corona tausende Klinikbetten abgebaut
Vor Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland tausende Klinikbetten abgebaut. Allein von 2018 bis 2019 fielen 4000 Krankenhausbetten weg, wie aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe) vorliegt. Allein im Vor-Corona-Jahr wurden so viele Betten gestrichen wie in den acht vorangegangenen Jahren insgesamt.
Handelsverband: Konsumlaune der Verbraucher steigt erstmals seit Monaten wieder
Erstmals seit Monaten hat sich die vom Handelsverband Deutschland (HDE) erhobene Verbraucherstimmung wieder verbessert. Für die bevorstehenden Monate zeige der Index einen Anstieg an, teilte der HDE am Montag mit. Die Umfrage unter 2000 Bürgerinnen und Bürgern wurde allerdings gemacht, bevor der rückläufige Trend bei den Infektionszahlen zum Erliegen kam, schränkte der Verband ein.
Aung San Suu Kyi wegen weiterer Vergehen beschuldigt
Die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist einen Monat nach dem Putsch in Myanmar erstmals vor Gericht erschienen und mit weiteren strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert worden. Die Friedensnobelpreisträgerin soll unter anderem wegen "Anstiftung zum Aufruhr" angeklagt werden, wie ihr Anwalt am Montag in der Hauptstadt Naypyidaw sagte. Trotz mindestens 18 Todesopfern bei Protesten am Vortag gingen erneut hunderte Demonstranten landesweit auf die Straßen.
Aung San Suu Kyi erscheint erstmals seit Putsch in Myanmar vor Gericht
Einen Monat nach ihrer Festnahme beim Staatsstreich in Myanmar ist die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi erstmals vor Gericht erschienen und mit weiteren strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert worden. Die Friedensnobelpreisträgerin soll unter anderem wegen "Anstiftung zum Aufruhr" angeklagt werden, wie ihr Anwalt am Montag in der Hauptstadt Naypyidaw sagte. Trotz mindestens 18 Todesopfern bei Protesten am Vortag gingen erneut hunderte Demonstranten landesweit auf die Straßen.
Grüne fordern mindestens zweimal wöchentlich Corona-Tests für alle
Die Grünen fordern Alternativen zum strengen Corona-Lockdown und flankierende Maßnahmen für schrittweise Öffnungen. In einem Strategiepapier schlagen Grünen-Chef Robert Habeck und Gesundheitsexperte Janosch Dahmen unter anderem vor, dass jeder Bürger sich "mindestens zwei Mal in der Woche" auf das Coronavirus testen können soll, wie der "Spiegel" am Montag berichtete. Schnelltests sollten für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos sein.
Tarifverdienste 2020 so gering gestiegen wie zuletzt 2016
Die Tarifverdienste in Deutschland sind im Coronajahr so gering gestiegen wie zuletzt 2016. Die Tarifbeschäftigten bekamen im Schnitt 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent.
Löw öffnet Tür für Younes-Rückkehr
Bundestrainer Joachim Löw hat Mittelfeldspieler Amin Younes vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach dessen starken Leistungen die Rückkehr zur Nationalmannschaft in Aussicht gestellt. Der 27-Jährige sei "wirklich wieder sehr im Kommen, er ist absolut ein Thema für uns, ob für die EM oder schon im März", sagte Löw im kicker.
"Keine Phase der Sorglosigkeit": Merkel lässt Erwartungen an Lockerungen dämpfen
Vor den Bund-Länder-Entscheidungen zu den nächsten Schritte in der Corona-Politik hat die Bundesregierung die Erwartungen an umfassende Öffnungen gedämpft. "Wir sind in einer Phase der Hoffnungen, es darf aber keine Phase der Sorglosigkeit sein", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Zuvor hatten führende SPD-Politiker eine klare Perspektive für den Ausstieg aus dem Lockdown gefordert.
Führende SPD-Politiker dringen auf konkrete Lockdown-Erleichterungen
Vor den neuen Spitzenberatungen von Bund und Ländern über die nächsten Schritte in der Corona-Politik dringen führende SPD-Politiker auf eine klare Perspektive für den Ausstieg aus dem Lockdown. "Ich bestehe darauf, dass wir am Mittwoch eine Öffnungsperspektive konkret formulieren", sagte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend in der Internetsendung "Bild live". Ähnlich äußerten sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich.
Neururer wartet auf Signale "von richtigen Leuten" auf Schalke
Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Neururer hält sich für eine Rückkehr zum Krisenklub Schalke 04 bereit. Der 65-Jährige habe bereits Signale vom Tabellen-Schlusslicht erhalten, die Nachfolge des am Sonntag entlassenen Christian Gross anzutreten. Im Gespräch mit Sport1 schränkte er allerdings ein: "Es müssen aber Signale von den richtigen Leuten sein."
Einzelhandelsfirmen legen Sieben-Punkte-Konzept für Öffnung vor
Vor den Bund-Länder-Beratungen über mögliche Lockerungen des Lockdowns hat ein Zusammenschluss von Einzelhandelsfirmen ein Sieben-Punkte-Konzept vorgelegt, das eine sichere Öffnung ermöglichen soll. Das Konzept sehe einheitliche Zugangsbeschränkungen für die Läden, Abstandsregelungen, umfangreiche Hygienemaßnahmen sowie strikte Kontrollen vor, ob die Regeln eingehalten werden, wie das "Handelsblatt" am Montag berichtete. Diskutiert werde auch eine Kontaktnachverfolgung mittels einer App.
Ifo-Umfrage: Lage der deutschen Autohersteller leicht verbessert
Deutschlands Autohersteller und ihre Zulieferer bewerten ihre aktuelle Geschäftslage laut Umfrage des Ifo-Instituts etwas besser als im Vormonat. Der Indikator der Münchner Wirtschaftsforscher stieg von minus 7,7 Punkten im Januar auf minus 2,3 Punkte im Februar, wie das Ifo am Montag mitteilte.
Erneut tausende Haitianer gegen Präsident Moïse auf der Straße
In Haiti sind erneut tausende Menschen gegen Präsident Jovenel Moïse sowie den Anstieg der Gewalt in dem Land auf die Straße gegangen. Demonstrationen gab es am Sonntag in Port-au-Prince und in mehreren kleineren Städten. Vor Beginn der Proteste war laut örtlichen Medienberichten in der Hauptstadt ein 63-jähriger Kinderarzt ermordet worden.
NBA: Theis glänzt gegen Wagners Wizards - Lakers siegen erneut mit Schröder
Nationalspieler Daniel Theis hat beim Sieg seiner Boston Celtics in der Basketball-Profiliga NBA geglänzt. Der 28-Jährige kam beim 111:110 (60:55)-Erfolg gegen die Washington Wizards auf 20 Punkte, neun Rebounds und drei Assists. Theis gelang damit die Revanche im Center-Duell mit Moritz Wagner, der beim 104:91 vor gut zwei Wochen die Oberhand behalten hatte.
Aung San Suu Kyi per Video zu Gerichtsanhörung in Myanmar zugeschaltet
In Myanmar ist die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi erstmals seit dem Militärputsch vor einem Monat in der Öffentlichkeit erschienen. Die Friedensnobelpreisträgerin wurde per Video zu ihrer ersten Anhörung vor Gericht geschaltet und scheint "bei guter Gesundheit", wie ihr Anwalt Khin Maung Zaw am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die 75-Jährige sieht sich mit obskuren Anschuldigungen wie dem Besitz von Walkie-Talkies konfrontiert.
NHL: Nächste bittere Niederlage für Greiss und Detroit
Nationaltorhüter Thomas Greiss hat in der Eishockey-Profiliga NHL mit den Detroit Red Wings die nächste bittere Niederlage erlebt und muss nun um seinen Stammplatz zittern. Der Füssener kam mit den Red Wings bei den Chicago Blackhawks mit 2:7 unter die Räder. Greiss (35) stand über die volle Spielzeit auf dem Eis und parierte nur 25 von 32 Schüssen.
BBC: Formel 1 lehnt "Impfangebot" aus Bahrain ab
Die Formel 1 hat ein Angebot des Königreichs Bahrain abgelehnt, alle Mitarbeiter der Motorsport-Königsklasse auf freiwilliger Basis gegen das Coronavirus zu impfen, die an den Vorsaisontests (12. bis 14. März) und dem Auftaktrennen am 28. März teilnehmen. Der Golfstaat hatte zuvor erklärt, dieser Schritt sei Teil seines Impfprogramms, welches er derzeit auf Veranstaltungen im Land ausweite.
Impfbereitschaft in mehreren Ländern gestiegen
Die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ist einer Studie zufolge in mehreren Ländern gestiegen. Bei Umfragen unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich hätten im Februar deutlich mehr Menschen als noch im Dezember angegeben, sich eine Corona-Impfung vorstellen zu können, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Beratungsfirma KekstCNC. Insgesamt wurden Menschen in sechs Industrienationen befragt.
Maas lenkt Blick auf verheerende humanitäre Lage im Jemen
Vor der internationalen Geberkonferenz für den Jemen hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf die verheerende Lage in dem Bürgerkriegsland aufmerksam gemacht. "Heute geht es nicht nur darum, im Jemen eine akute Hungersnot abzuwenden. Neue blutige Kämpfe um Marib, Cholera- und Polio-Ausbrüche, Heuschreckenplagen – die Not der Menschen sprengt jede Vorstellungskraft", erklärte Maas am Montag. Er kündigte eine "substanzielle neue Hilfszusage" Deutschlands für das Land an.
Blinken fordert sofortige Freilassung von Hongkonger Pro-Demokratie-Aktivisten
US-Außenminister Antony Blinken hat die sofortige Freilassung von Hongkonger Dissidenten verlangt, die auf der Grundlage des umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetzes angeklagt und verhaftet wurden. Im Online-Dienst Twitter verurteilte Blinken am Sonntag (Ortszeit) das Vorgehen gegen die pro-demokratischen Oppositionellen in der chinesischen Sonderverwaltungszone.
Erfolg für "Borat 2" bei Golden Globes
Doppelter Erfolg für den britischen Schauspieler Sacha Baron Cohen: Seine Satire "Borat Anschluss Moviefilm" ist bei der Golden-Globes-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) als beste Filmkömödie ausgezeichnet worden. Er selbst wurde für seine Rolle in dem Film als bester Schauspieler in einer Komödie ausgezeichnet.
Mehr als 4700 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz auf 65,8.
Helena Zengel muss sich bei Golden Globes Jodie Foster geschlagen geben
Die Berliner Jungschauspielerin Helena Zengel hat bei den Golden Globes die Sensation verpasst: Die als beste Nebendarstellerin nominierte Zwölfjährige musste sich bei der Preisverleihung am Sonntagabend (Ortszeit) Hollywood-Star Jodie Foster geschlagen geben. Foster wurde für ihre Rolle in dem Terrorismus-Thriller "The Mauritanian" als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Korruptionsurteil gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy
In dem Pariser Korruptionsprozess gegen den früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wird am Montag das Urteil verkündet (13.30 Uhr). Die Anklage fordert zwei Jahre Gefängnis für den 66-Jährigen. Er soll einen Richter am Obersten Gerichtshof bestochen haben. Sarkozy bestreitet die Vorwürfe.
Golden Globes für "Nomadland" und "Borat 2"
Kein Trubel auf dem Roten Teppich und trotzdem jede Menge Glamour: Zur Golden-Globes-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) haben sich Filmstars aus aller Welt virtuell zuschalten lassen - und dabei den großen Auftritt nicht gescheut. Große Erfolge konnten das Filmdrama "Nomadland" und der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen für sich verbuchen. Leer ging die deutsche Jungschauspielerin Helena Zengel aus.
Golden-Globes-Verleihung im Lichte der Corona-Pandemie
In einem ungewöhnlichen Format hat am Sonntag (Ortszeit) die Verleihung der Golden Globes begonnen. Statt wie üblich im vollen Ballsaal in Beverly Hills fand die wichtige Filmpreisgala Corona-bedingt als virtuelle Veranstaltung zeitgleich in Kalifornien und in New York statt - die Preisträger wurden per Video zugeschaltet. Der erste Golden Globe für die beste männliche Nebenrolle ging an Daniel Kaluuya. Als beste Schauspielerin in der Kategorie Komödie/Musical wurde Rosamund Pike ausgezeichnet.
Südafrika verzeichnet "dramatischen" Rückgang bei Corona-Neuinfektionen
Angesichts eines drastischen Rückgangs bei den Corona-Neuinfektionen hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa eine Lockerung der Pandemie-bedingten Maßnahmen angekündigt. Die Zahl der Infektionen nehme "dramatisch" ab, sagte Ramaphosa am Sonntag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Die Alarmstufe wegen des Coronavirus in dem Land werde deshalb in der Nacht zum Montag von drei auf eins gesenkt.
UN-Vertreter: Lage im Jemen "schlimmste Entwicklungskrise der Welt"
Vor der internationalen Geberkonferenz für die Zivilbevölkerung im Jemen hat der Leiter des UN-Entwicklungsprogramms für das arabische Land die dortige Lage als "schlimmste Entwicklungskrise der Welt" bezeichnet. "Der Jemen hat zwei Jahrzehnte an Entwicklungsfortschritten verloren", sagte Auke Lootsma im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Das Bürgerkriegsland sei derzeit "definitiv eines der ärmsten, wenn nicht das ärmste Land der Welt".
Merz erwägt Kandidatur für Bundestag
Nach seiner Niederlage bei der Wahl des CDU-Chefs erwägt Friedrich Merz eine Rückkehr in den Bundestag. Er wäre "nicht abgeneigt", im Hochsauerlandkreis für die Bundestagswahl im September anzutreten, sagte Merz der "Westfalenpost" (Montagsausgabe). Er sei bereits "von mehreren Stadtverbandsvorsitzenden im Sauerland gefragt worden, ob ich mir vorstellen kann, für den Wahlkreis anzutreten". Derzeit wird der Wahlkreis allerdings vom CDU-Innenexperten Patrick Sensburg im Bundestag vertreten.
Merz erwägt Kandidatur für Bundestag im Hochsauerlandkreis
Nach seiner Niederlage bei der Wahl des CDU-Vorsitzenden erwägt Friedrich Merz eine Kandidatur im Hochsauerlandkreis für die Bundestagswahl im September. "Ich bin von mehreren Stadtverbandsvorsitzenden im Sauerland gefragt worden, ob ich mir vorstellen kann, für den Wahlkreis anzutreten", sagte der 65-Jährige der "Westfalenpost" (Montagsausgabe). "Ich bin nicht abgeneigt", fügte der frühere Unionsfraktionschef hinzu.