Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
BVB holt Teenager Karetsas aus Genk
Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten
Bekannt durch Hit "You're So Vain": US-Sängerin Carly Simon leidet an Parkinson
Waldbrände in Südfrankreich: Macron beschwört bei Besuch Zusammenhalt
Politik
Trump sieht "gute Chance" für Gesprächslösung mit Iran
US-Präsident Donald Trump hat sich nach drei Nächten ohne gegenseitige Angriffe mit dem Iran optimistisch über eine mögliche Gesprächslösung gezeigt. Er sehe "eine gute Chance" für erfolgreiche Verhandlungen mit Teheran, sagte Trump am Montag an Bord des Präsidentenfliegers Air Force One.
Politik
Besuch in Großbritannien: Neuer Premier Burnham sagt Selenskyj Unterstützung zu
Der britische Premierminister Andy Burnham hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei dessen Besuch in Großbritannien Unterstützung und neue Drohnentechnologie zugesagt. Burnham empfing Selenskyj am Montag an einem Marinestützpunkt im südenglischen Portsmouth, wo sie einen Flugzeugträger besuchten. Der ukrainische Präsident reist im Anschluss zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington weiter.
Letzte Nachrichten
Karliczek: Lehrer und Erzieher schon bald mit Astrazeneca-Vakzin impfen
Nach der ersten Lieferung des Impfstoffs von Astrazeneca an Deutschland hat sich Bundesbildungsministern Anja Karliczek (CDU) für eine frühere Impfung von Lehrern und Erziehern ausgesprochen. Sie verwies in den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben) darauf, dass der Impfstoff von Astrazeneca von der Ständigen Impfkommission nur für Menschen unter 65 Jahren empfohlen wird. Daher könne er "schon bald für Lehrerinnen und Lehrern und Erzieherinnen und Erzieher angeboten werden".
Kretschmann räumt Fehler in Corona-Politik ein: "Der Lockdown light war falsch"
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch Fehler im Corona-Krisenmanagement eingeräumt. "Der Lockdown light im November war falsch, die Einschränkungen gingen nicht weit genug", sagte Kretschmann dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Von Teilen der Wissenschaft hatten wir die Ansage, dass das genügen könnte", sagte der Grünen-Politiker. Das sei ein Irrtum gewesen. "Aber wir mussten und müssen in der Situation und unter Druck handeln. Dabei passieren Fehler, das ist leider so."
Altmaier warnt vor weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen
Vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vor zu großen Lockerungen gewarnt und allenfalls regionale Erleichterungen in Aussicht gestellt. "Wir dürfen uns nicht öffentlich mit Lockerungs-Fahrplänen überbieten", sagte Altmaier der "Bild am Sonntag". Die Zahl der Neuinfektionen sei derzeit "kaum niedriger als Ende Oktober, als der Lockdown begann". Erst seit gut zwei Wochen sinke sie kräftig, die Todeszahlen seien immer noch sehr hoch.
88-jährige Frau bei Explosion in Autowerkstatt in Bordeaux ums Leben gekommen
Bei einer Explosion in einer Autowerkstatt in Bordeaux ist am Samstag eine 88-jährige Frau ums Leben gekommen. Ihr 89-jähriger Mann wurde bei dem Unglück in der südwestfranzösischen Stadt schwer verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Explosion durch Gas ausgelöst. Das Haus mit der Werkstatt wurde vollständig zerstört, zwei angrenzende Gebäude wurden beschädigt.
Anruf aus dem Oval Office: Biden ruft arbeitslose Kalifornierin an
Anruf aus dem Oval Office: US-Präsident Joe Biden hat zum Start einer neuen Dialog-Kampagne eine Frau aus Kalifornien angerufen, die wegen der Corona-Pandemie ihren Job verloren hat. Michele, eine Mutter aus dem nordkalifornischen Roseville, hatte Biden nach Angaben des Weißen Hauses zuvor einen Brief geschrieben und ihm von ihren Problemen und ihrer Suche nach einer neuen Stelle erzählt.
Siamesische Zwillinge aus dem Jemen werden in Jordanien operiert
Anderthalb Monate nach ihrer Geburt sind siamesische Zwillinge aus dem Bürgerkriegsland Jemen zur Operation nach Jordanien geflogen worden. In einem Krankenhaus in der jordanischen Hauptstadt Amman sollen sie getrennt werden, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Samstag mitteilte. Die Zwillinge seien bei den Chirurgen in Amman in guten Händen. Nach der Operation sollen sie nach Sanaa zurückkehren.
Weltjahresbestleistung: Duplantis überspringt in Rouen 6,03 m
Weltrekordler Armand Duplantis setzt in der Stabhochsprung-Szene wieder die Maßstäbe. Am Samstag gewann der 21-jährige Schwede das Meeting im französischen Rouen mit der Weltjahresbestleistung von 6,03 m. Nachdem er diese Höhe im "Wohnzimmer" des London-Olympiasiegers Renaud Lavillenie genommen hatte, scheiterte Duplantis beim Versuch, seinen im Vorjahr aufgestellten Weltrekord von 6,18 m um einen Zentimeter zu verbessern.
NHL: Oilers-Siegesserie gerissen - auch Stützle und Ottawa verlieren
Die Edmonton Oilers haben mit den deutschen Nationalspielern Leon Draisaitl und Dominik Kahun in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL nach zuletzt drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Bei den Calgary Flames verloren die Oilers mit 4:6 und stehen mit einer Bilanz von sechs Siegen und sieben Niederlagen auf dem vierten Platz der North Division. Draisaitl und Kahun bereiteten den vierten Treffer gemeinsam vor.
US-Veteran erhält Geldbörse 53 Jahre nach Verlust in der Antarktis zurück
Ein ehemaliger Meteorologe im Dienst der US-Marine hat seine Geldbörse 53 Jahre nach dem Verlust in einer Forschungsstation in der Antarktis zurückerhalten. Der 91-jährige Paul Grisham sei aus allen Wolken gefallen, als er wegen der Brieftasche kontaktiert wurde, berichtete die "San Diego Union-Tribune". Er habe sich nicht einmal mehr daran erinnern können, dass er sie einst verloren hatte.
Präsidenten- und Parlamentswahlen in Ecuador
Mehr als 13 Millionen Menschen sind am Sonntag in Ecuador aufgerufen, einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament zu wählen. Der bisherige Staatschef Lenín Moreno tritt nicht erneut an - um seine Nachfolge konkurrieren vor allem der linke Wirtschaftswissenschaftler Andrés Arauz und der rechtskonservative Ex-Banker Guillermo Lasso. Außenseiterchancen auf einen Einzug in die Stichwahl hat Umfragen zufolge zudem der linke Umweltpolitiker Yaku Pérez, der besonders von der indigenen Bevölkerung unterstützt wird.
SPD-Vorstand rüstet sich auf Klausurtagung für Wahljahr 2021
Der SPD-Vorstand bereitet sich auf einer Klausurtagung am Sonntag und Montag auf das Superwahljahr 2021 vor. Im Zentrum steht die Arbeit am Wahlprogramm. Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will dabei nach Parteiangaben am Sonntag "die Zukunftsmissionen für unser Land" vorstellen. Vor Beginn der Beratungen gibt Scholz mit den SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, Fraktionschef Rolf Mützenich und Generalsekretär Lars Klingbeil ein Statement (14.00 Uhr).
Verlegearbeiten für umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 fortgesetzt
Der Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 schreitet weiter voran. "Das Pipeline-Verlegeschiff ’Fortuna’, das am 24. Januar die Arbeiten im Verlegekorridor in der dänischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) aufgenommen hatte, hat nach erfolgreichen Verlegetests heute mit der Weiterverlegung begonnen", teilte die Betreibergesellschaft Nord Stream 2 AG am Samstagabend mit.
Positiver Test beim THW Kiel: Spiel gegen Leipzig wird verschoben
Bei der Regel-Testung am Freitag ist bei einem Spieler des Handball-Rekordmeisters THW Kiel das Coronavirus nachgewiesen worden. Dies teilte der Champions-League-Sieger am Samstagabend mit. "Der Betroffene, der keinerlei Symptome aufweist, wurde sofort isoliert. Nach Rücksprache mit den Gesundheitsämtern wurde zudem der komplette Kader des THW Kiel vorsorglich unter Quarantäne gestellt", ließen die Zebras verlauten.
Dreßen ist dabei: DSV mit zwölfköpfigem Aufgebot zur alpinen Ski-WM
Erwartungsgemäß mit Thomas Dreßen (Mittenwald) geht der Deutsche Skiverband in die am Montag beginnende Alpin-WM in Cortina d’Ampezzo (bis 21. Februar). Insgesamt nominierte der DSV am Samstag zwölf Aktive für die Titelkämpfe in Italien.
Leipzig verdirbt Mustafi-Debüt gründlich - BVB in der Krise
Auch Rio-Weltmeister Shkodran Mustafi hat den Absturz von Schalke 04 nicht stoppen können. Bei seinem Bundesliga-Debüt verlor der 28-Jährige mit dem Tabellenletzten 0:3 (0:1) gegen RB Leipzig, die ohnehin nur noch geringe Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet weiter. Nach nur einem Sieg in den letzten 36 Bundesligaspielen rückt für die Königsblauen der vierte Abstieg in der Vereinsgeschichte immer näher.
Giffey fordert nachdrücklich baldige stufenweise Öffnung von Kitas und Schulen
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) fordert mit Nachdruck die baldige stufenweise Öffnung von Kitas und Schulen. Dies sei "jetzt vorrangig vor anderen Lockerungen", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Kinder und Jugendliche trügen "die größte Last dieser Pandemie".
Zehntausende Polizisten gegen Bauernproteste in Indien im Einsatz
Bei erneuten Bauernprotesten gegen eine Agrarreform in Indien hat die Polizei mit zehntausenden Einsatzkräften versucht, die Demonstrationen im Keim zu ersticken. Sie sperrte am Samstag unter anderem zehn U-Bahn-Stationen im Zentrum von Neu-Delhi ab und errichtete Straßensperren und Barrikaden an größeren Kreuzungen. Die Landwirte blockierten drei Stunden lang Straßen und Mautstellen in mehreren Bundesstaaten, die Proteste verliefen aber friedlich.
Daimler-Betriebsratschef fordert Sperrminorität nach Aufspaltung
Der Autokonzern Daimler soll nach dem Wunsch des Betriebsrates nach der geplanten Abspaltung eine Sperrminorität an seiner Nutzfahrzeugsparte behalten. Der Konzern habe weiter Verantwortung für das Lastwagen-Unternehmen, sagte Betriebsratschef Michael Brecht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Daimler müsse durch eine ausreichend große Aktienbeteiligung an dem neugeschaffenen Nutzfahrzeugunternehmen "zusätzlichen Schutz garantieren", etwa vor einer unerwünschten Übernahme durch Finanzinvestoren.
Tötung von Straßenkünstler durch Polizei löst in Chile gewaltsame Proteste aus
Die Tötung eines Straßenkünstlers durch Polizisten hat in Chile gewaltsame Proteste ausgelöst. Hunderte Menschen zogen am Freitagabend (Ortszeit) durch Panguipulli im Süden des Landes und setzten unter anderem ein öffentliches Gebäude in Brand. Zuvor waren in Online-Netzwerken Videoaufnahmen veröffentlicht worden, wie der Jongleur von Polizisten erschossen wird.
2. Liga: Bochum pirscht sich an HSV heran, 96 feiert Derbysieg
Der VfL Bochum bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga auf Aufstiegskurs. Am 20. Spieltag schob sich der Tabellenzweite durch ein 2:1 (2:0) beim abstiegsbedrohten VfL Osnabrück bis auf zwei Punkte an den gestolperten Spitzenreiter Hamburger SV heran. Der HSV war am Vortag trotz Führung nicht über ein 3:3 (3:1) bei Erzgebirge Aue hinausgekommen.
Fünf-Sterne-Bewegung und Lega stellen Draghi Unterstützung in Aussicht
Im Ringen um eine neue Regierung für Italien hat der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, zwei wichtige Parteien auf seine Seite geholt. Der Vorsitzende der rechtsradikalen Lega, Matteo Salvini, stellte Draghi am Samstag seine Unterstützung für eine Expertenregierung in Aussicht. "Wir stehen bereit", sagte Salvini nach einem Treffen mit Draghi. Auch die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S), die fast ein Drittel der Abgeordneten und Senatoren in Rom stellt, sagte ihre Unterstützung zu.
Salvini stellt in Italien Unterstützung für Draghi-Regierung in Aussicht
Im Ringen um eine neue Regierung für Italien hat der Vorsitzende der rechtsradikalen Lega, Matteo Salvini, seine Unterstützung für eine Expertenregierung unter Mario Draghi in Aussicht gestellt. "Wir stehen bereit", sagte Salvini am Samstag nach einem Treffen mit Draghi. "Im Gegensatz zu einigen anderen denken wir nicht, dass wir weiterkommen, wenn wir immer Nein sagen", fügte Salvini mit Blick auf die Fünf-Sterne-Bewegung hinzu, die eine Unterstützung Draghis bislang verweigert.
Erste Lieferung von Corona-Impfstoff von Astrazeneca für Deutschland unterwegs
Die erste Lieferung des Corona-Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca für Deutschland ist unterwegs. Die Lieferung an die Bundesländer erfolge über die Werke von Astrazeneca in Belgien und über den Bundeswehrstandort in Quakenbrück, teilte das Gesundheitsministerium in Berlin am Samstag auf AFP-Anfrage mit. "Im Augenblick gehen wir von keinen Verzögerungen aus."
Deutsche Firma entfernt Container mit Gefahrengut aus Hafen von Beirut
Rund ein halbes Jahr nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut hat eine deutsche Firma mit der Entsorgung von Containern mit gefährlichem Inhalt begonnen. Die Transportfirma Combi Lift habe "52 Container mit gefährlichen und aggressiven chemischen Stoffen behandelt", teilte der deutsche Botschafter im Libanon, Andreas Kindl, am Samstag mit. "Sie stehen bereit, um nach Deutschland verschifft zu werden."
Neue Böhmermann-Vorwürfe verstärken Druck auf Frontex
Die wegen der angeblichen illegalen Zurückweisung von Flüchtlingen unter Druck geratene EU-Grenzschutzagentur Frontex sieht sich mit neuen Anschuldigungen konfrontiert: Der Satiriker Jan Böhmermann warf der Behörde Falschaussagen zu Treffen mit Lobbyisten aus der Rüstungsindustrie vor. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt plädierte am Samstag als Konsequenz aus den Skandalen für eine Neuaufstellung von Frontex. Pro Asyl forderte den Abzug deutscher Polizisten aus der Agentur.
Lufthansa verringert Flüge in Länder mit Virusmutanten
Die Lufthansa hat wegen der strengeren Einreiseregeln Flugverbindungen in Länder gestrichen, wo ansteckendere Varianten des Coronavirus grassieren. Verbindungen nach Südafrika, Brasilien, Großbritannien, Irland und Portugal seien "temporär" reduziert, teilte die größte deutsche Fluggesellschaft am Samstag auf Anfrage mit und bestätigte eine Meldung des "Spiegel". Grund seien fehlende Buchungen. Die Bundesregierung hatte zum 30. Januar strenge Einreiseregeln für Gebiete erlassen, in denen besonders ansteckende Virusmutanten grassieren.
Biontech fordert staatliche Investitionen zum Ausbau von Impfstoffproduktion
Der Mainzer Hersteller Biontech fordert die Politik auf, sich finanziell für den Ausbau der Produktion von Impfstoffen zu engagieren. "Im vergangenen Jahr hätte uns mehr Geld nicht geholfen, weil wir den Produktionsprozess im großen Maßstab erst sicher aufstellen mussten", sagte Biontech-Geschäftsführer und -Finanzvorstand Sierck Poetting der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". "Jetzt aber würde Geld helfen."
Merkel fordert Ende der Unterdrückung der belarussischen Demokratiebewegung
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein Ende der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Belarus gefordert. Sie rief die politische Führung in Minsk am Samstag auf, die Repression unverzüglich zu beenden und die politischen Gefangenen freizulassen. "Deutschland und die Europäische Union werden die Verantwortlichen für die fortwährenden Menschenrechtsverletzungen in Belarus auch weiterhin zur Rechenschaft ziehen, wie wir es mit EU-Sanktionen schon getan haben", sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast.
Chinesen erinnern an erstem Todestag an Corona-"Whistleblower"-Arzt Li Wenliang
Zum ersten Todestag des Arztes, der als erster öffentlich vor dem neuen Coronavirus warnte, haben tausende Chinesen in den Online-Netzwerken Li Wenliang gewürdigt. Viele veröffentlichten am Samstag persönliche Botschaften und Kerzen-Emojis auf der Online-Plattform Weibo. "Du lebst für immer in den Herzen des chinesischen Volkes", schrieb ein Nutzer. Die chinesische Regierung zeigte indessen keine Trauer - sie feierte die Zulassung eines neuen, im Land entwickelten Impfstoffs.
China erteilt zweitem Corona-Impfstoff bedingte Marktzulassung
China hat einen weiteren im Land entwickelten Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Dem zweiten Impfstoff des Pharmakonzerns Sinovac sei eine "bedingte" Marktzulassung erteilt worden, erklärte das Unternehmen am Samstag. Diese erfolge nach Studien in China sowie auch in anderen Ländern wie Brasilien und der Türkei.
Jendrik aus Hamburg tritt für Deutschland beim ESC an
Der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt in diesem Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) an. Der gebürtige Hamburger habe in einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei unabhängige Jurys überzeugt, wie der NDR am Samstag mitteilte. Mit welchem Titel Jendrik am 22. Mai 2021 in Rotterdam ins Rennen geht, will der Sender am 25. Februar 2021 bekanntgeben.
Präsidentschaftskandidat der Linken in Ecuador darf in eigenem Land nicht wählen
Der wichtigste Kandidat der Linken bei der Präsidentschaftswahl in Ecuador darf in seinem eigenen Land nicht wählen. Der Wirtschaftswissenschaftler Andrés Arauz könne am Sonntag seine Stimme nicht in Ecuador abgeben, weil sein Wohnsitz in Mexiko registriert ist, erklärte die Wahlbehörde des südamerikanischen Landes am Freitag. Er dürfte nur in Mexiko im dortigen ecuadorianischen Konsulat wählen.