Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
"Angriff auf Gesellschaft": Politik reagiert erschüttert auf Bluttat bei CSD
86-Jährige auf Energiesparmission: Taschenlampenschein löst Polizeieinsatz aus
Vertrag mit russischem Wettanbieter: Pirlo-Deal gerät ins Wanken
Behörden: Waldbrand in der französischen Gironde breitet sich weiter "rasch" aus
Boulevard
Ermittlungen gegen Soldaten im Zusammenhang mit Evakuierungsmission in Afghanistan
Die Staatsanwaltschaft Kempten ermittelt gegen fünf Bundeswehrsoldaten wegen des Verdachts des Diebstahls während der Evakuierungsmission in Afghanistan am Flughafen in Kabul. "Die Staatsanwaltschaft Kempten führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachtes des Diebstahls gegen insgesamt fünf Bundeswehrangehörige, welche dem Einsatzkontingent angehörten", sagte ein Sprecher der Behörde, die für Soldaten im Auslandseinsatz zuständig ist, "Bild am Sonntag. Die Beschuldigten sollen sich "während der Evakuierungen Waren aus Läden am Flughafen Kabul rechtswidrig angeeignet haben".
Sport
"Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross
Die deutschen Slalomkanutinnen und Slalomkanuten sind am letzten Tag der WM in Oklahoma City leer ausgegangen. In den Kajak-Cross-Wettbewerben erzielte Olympiasiegerin Ricarda Funk mit dem vierten Rang das beste Ergebnis. Nach Platz fünf im Einzel verpasste die 34-Jährige aus Bad Kreuznach aber erneut den Sprung auf das Podest. Die Auswahl des Deutschen Kanu Verbandes reist damit mit nur einer Medaille wieder nach Hause.
Letzte Nachrichten
Bundestag entscheidet über Neuregelungen beim Elterngeld
Der Anspruch auf Elterngeld soll bei Frühgeburten um einen Monat verlängert werden, Möglichkeiten für Teilzeit sollen flexibler gestaltet werden. Die Neuregelung soll der Bundestag am Freitag (Plenarsitzung ab 9.00 Uhr) beschließen. Zur Finanzierung soll allerdings die Einkommensgrenze, bis zu der Anspruch auf Elterngeld besteht, von 500.000 Euro gemeinsamem Jahreseinkommen auf 300.000 Euro abgesenkt werden.
Abgeordnete stellen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Sterbehilfe vor
Nach dem Aus für das bisherige Sterbehilfe-Recht durch das Bundesverfassungsgericht stellen Abgeordnete mehrerer Parteien am Freitag (09.00 Uhr) einen Vorschlag für eine Neuregelung vor. Die Karlsruher Richter hätten "unverrückbar" klar gemacht, "dass es ein Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben gibt", heißt es in der Einladung zu dem Termin mit Karl Lauterbach (SPD), Katrin Helling-Plahr (FDP) und Petra Sitte (Linke).
Erste Fälle der südafrikanischen Corona-Mutante in den USA entdeckt
Die zuerst in Südafrika entdeckte Corona-Mutante hat auch die USA erreicht. Im Bundesstaat South Carolina sei die Variante bei zwei Erwachsenen unabhängig voneinander festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden des Bundesstaats am Donnerstag mit. Beide hätten sich zuvor nicht im Ausland aufgehalten.
Palästinenser bepflanzen Tal im Westjordanland neu
Nach der Entwurzelung tausender Bäume in einem Tal im Westjordanland durch die israelische Armee haben Palästinenser mit einer Neubepflanzung begonnen. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, gruben dutzende Aktivisten sowie Mitarbeiter des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums am Donnerstag in die Erde mit Spitzhacken um und pflanzten etwa 500 Setzlinge in den Boden ein. Die Aktion werde in den kommenden Tagen fortgesetzt, sagte ein Ministerialbeamter der amtlichen Nachrichtenagentur Wafa.
General Motors strebt Abkehr von Verbrennungsmotoren bis 2035 an
Der US-Autobauer General Motors (GM) strebt eine Abkehr von Verbrennungsmotoren bis zum Jahr 2035 an. Künftig sollten alle Autos mit Elektromotoren fahren und keine Abgase mehr produzieren, erklärte der Konzern am Donnerstag.
Facebook-Aufsichtsgremium kippt in erster Entscheidung Sperrung von vier Beiträgen
Das neu geschaffene Aufsichtsgremium von Facebook hat in seiner ersten Entscheidung die Sperrung von vier umstrittenen Beiträgen in dem Online-Netzwerk wieder aufgehoben. Vier von fünf untersuchten Beiträgen müssten wieder sichtbar gemacht werden, entschied das Gremium am Donnerstag. In einem der Fälle ging es um die Behauptung eines Nutzers, dass Frankreich über keine Gesundheitsstrategie verfüge, in einem weiteren um ein angebliches Heilmittel gegen Covid-19.
Nach Kollision mit Herrmann: Kapitän weist Vorwürfe zurück
Der Kapitän des spanischen Fischkutters ist sich nach der Kollision mit dem deutschen Weltumsegler Boris Herrmann keiner Schuld bewusst und verbittet sich Vorwürfe. Das Automatische Identifikationssystem (AIS) bei seinem Schiff "Hermanos Busto" sei "zu jedem Zeitpunkt" eingeschaltet gewesen, versicherte Jose Zaldumbide am Donnerstag in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Baerbock sieht "Fenster der Gelegenheit" für mehr europäische Souveränität
Grünen-Chefin Annalena Baerbock sieht in den Umbrüchen der Corona-Krise und dem Regierungswechsel in den USA ein "Fenster der Gelegenheit" für mehr europäische Souveränität. In den Wendejahren 1989/90 und auch nach dem Amtsantritt von Ex-US-Präsident Donald Trump sei diese Chance verpasst worden, jetzt müsse sie genutzt werden, sagte Baerbock in einer Rede am Donnerstag auf der Außenpolitischen Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung.
Portugal verhängt Reisebeschränkungen nach Höchststand bei Corona-Toten
Nach einem neuen Höchststand bei der Zahl der Corona-Toten und Infektionen hat die Regierung in Portugal Reisebeschränkungen verhängt. Ab Sonntag gilt für zwei Wochen ein Ausreiseverbot, wie Innenminister Eduardo Cabrita am Donnerstag im Parlament sagte. Mit wenigen Ausnahmen seien Reisen per Flugzeug, Bahn oder Schiff dann verboten.
UN-Generalsekretär fordert "Neustart" der Welt nach Corona-Krise
UN-Generalsekretär António Guterres hat nach einem Jahr der "Tragödien und Gefahren" einen "Neustart" der Welt für das 21. Jahrhundert gefordert. Mit der Computer-Metapher bezog sich Guterres auf die Corona-Pandemie und ihre globalen Folgen. "Im Jahr 2021 müssen wir einen Gang höher schalten und wieder auf Kurs kommen", sagte er in einer Rede vor der UN-Vollversammlung.
Botticelli-Gemälde für 92 Millionen Dollar versteigert
Ein Gemälde des italienischen Renaissance-Meisters Sandro Botticelli ist für den Rekordpreis von 92 Millionen Dollar versteigert worden. Das ist der höchste jemals für ein Werk des Malers gezahlte Preis, wie das Auktionshaus Sotheby’s am Donnerstag in New York mitteilte. Das Porträt "Junger Mann mit Medaillon" entstand rund um das Jahr 1480, das genaue Datum ist unbekannt.
Baerbock pocht auf Abkehr von nuklearer Teilhabe
Grünen-Chefin Annalena Baerbock pocht auf einer Abkehr von der nuklearen Teilhabe der Nato und auf dem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. "Unser Anspruch ist eine atomwaffenfreie Welt", bekannte sich Baerbock in einer Rede auf der Außenpolitischen Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung am Donnerstag klar zu diesbezüglichen Beschlüssen ihrer Partei. Sie forderte in diesem Zusammenhang auch den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen.
Biden schafft Finanzsperre für Hilfsorganisationen mit Abtreibungsberatung ab
Der neue US-Präsident Joe Biden schafft ein Finanzierungsverbot für ausländische Nichtregierungsorganisationen ab, die Frauen bei einer möglichen Abtreibung beraten. Das Weiße Haus kündigte am Donnerstag eine Abkehr von der sogenannten Mexico City Policy an. Frauen und Mädchen weltweit hätten ein Anrecht auf Familienplanung.
Berliner Unternehmer wegen hundertfachen Betrugs zu fünf Jahren Haft verurteilt
Wegen hundertfacher Betrugsvergehen hat das Berliner Landgericht den 63-jährigen ehemaligen Vorstand einer Berliner Aktiengesellschaft zu fünf Jahren Haft verurteilt. Robert S. wurde nach Angaben des Gerichts am Donnerstag unter anderem wegen Betrugs, Insolvenzverschleppung und Untreue in 467 Fällen verurteilt. Zudem wurde die Einziehung von fast zwei Millionen Euro angeordnet. Parallel erklärte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft, Mitte Januar sei auch die Wohnung der Ehefrau von S. durchsucht worden.
Kanzlerin berät mit Ministerpräsidenten über Fortgang der Impfungen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Bundesländer am Montag über das Thema Impfungen beraten. An dem Gespräch werden neben weiteren Mitgliedern der Bundesregierung auch Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der betreffenden Verbände teilnehmen, wie ein Regierungssprecher am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die Beratungen findet wegen der Corona-Lage als Videokonferenz statt.
Gericht bestätigt hohe Haftstrafen gegen Vertraute von Algeriens Ex-Präsident
In Algerien hat ein Gericht hohe Gefängnisstrafen gegen zwei Vertraute des im Jahr 2019 gestürzten Ex-Präsidenten Abdelaziz Bouteflika bestätigt. Die beiden ehemaligen Regierungschefs Ahmed Ouyahia und Abdelmalek Sellal müssten für 15 beziehungsweise zwölf Jahre ins Gefängnis, befand das Gericht in Algier am Donnerstag. Die beiden waren wegen Korruption schuldig gesprochen worden. Das Oberste Gericht hatte ein erstes Urteil aber im November in einem Berufungsverfahren gekippt.
Conte sagt im Fall von festgehaltenen Bootsflüchtlingen vor Gericht aus
Im Fall der im Jahr 2019 vor der Küste Italiens festgehaltenen Bootflüchtlinge ist Regierungschef Giuseppe Conte als Zeuge vor Gericht erschienen. Der Ministerpräsident habe sich "sehr kooperativ gezeigt" und "detaillierte Antworten" gegeben, sagte Ermittlungsrichter Nunzio Sarpietro am Donnerstag vor Journalisten in Rom. Das Gericht prüft derzeit, ob Italiens ehemaliger Innenminister Matteo Salvini wegen Machtmissbrauchs und Freiheitsberaubung strafrechtlich belangt werden kann.
EU will Impstoff-Exporte notfalls blockieren
Die EU will den Mitgliedstaaten die Möglichkeit geben, Exporte von Corona-Impfstoffen notfalls zu blockieren. Die EU-Kommission werde dazu voraussichtlich am Freitag einen Vorschlag vorstellen, sagten EU-Vertreter am Donnerstag. Hauptziel ist es demnach, Informationen über Ausfuhren zu sammeln und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten von in der EU bestellten Lieferungen gingen.
Deutsche Gerichte können Verstöße gegen Völkerstrafrecht im Ausland ahnden
Deutsche Gerichte können weiterhin Verstöße gegen das Völkerstrafrecht verfolgen, die im Ausland begangen wurden. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag im Fall eines früheren afghanischen Offiziers. Er gab außerdem der Revision des Generalbundesanwalts weitgehend statt, weswegen nun erneut über die Strafe für den Soldaten entschieden werden muss. (Az. 3 StR 564/19)
Commerzbank will 10.000 Vollzeitstellen streichen
Die finanziell angeschlagene Commerzbank will im Rahmen ihrer verschärften Restrukturierung 10.000 Vollzeitstellen streichen. In Deutschland betreffe das "jeden dritten Arbeitsplatz", teilte Deutschlands zweitgrößte Bank am Donnerstag mit. "Die Zahl der Filialen soll von aktuell 790 auf dann bundesweit 450 Standorte verringert werden." Die Maßnahmen sollen helfen, die Kosten bis 2024 um rund 20 Prozent oder 1,4 Milliarden Euro zu senken.
Medienberichte: Profifußballer Ronaldo bricht Corona-Regeln
Der Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat Medienberichten zufolge mit einem Ausflug in die Berge gegen Italiens Corona-Regeln verstoßen. Wie die Zeitung "Gazetta dello Sport" am Donnerstag berichtete, reiste der Juventus-Stürmer anlässlich des Geburtstags seiner Partnerin Georgina Rodríguez in den Alpenort Courmayeur. Rodríguez, die am Mittwoch 27 Jahre alt wurde, veröffentlichte offenbar ein Video des Paares auf einem Schneemobil bei Instagram - und entfernte es später wieder.
EU sagt Treffen mit neuem britischen Gesandten ab
Im Streit über den künftigen Status der EU-Vertretung in Großbritannien hat Brüssel ein hochrangiges Treffen mit dem neuen britischen Gesandten kurzfristig abgesagt. Das für Donnerstag angesetzte Gespräch zwischen dem britischen Gesandten bei der EU, Lindsay Croisdale-Appleby, und dem Leiter des Büros von EU-Ratspräsident Charles Michel wurde nach Angaben aus Brüssel verschoben.
EU untersucht mögliche Wettbewerbsverstöße von Mondeléz
Die EU-Kommission ermittelt gegen den Lebensmittelkonzern Mondeléz wegen möglicher unrechtmäßiger Wettbewerbsbeschränkungen. Wie die Kommission am Donnerstag mitteilte, leitete sie ein Kartellverfahren gegen den US-Konzern ein. Dabei soll festgestellt werden, ob Mondeléz bei Schokolade, Keksen und Kaffee den grenzüberschreitenden Handel seiner Produkte in der EU behinderte und dadurch den nationalen Wettbewerb in einzelnen Mitgliedsstaaten einschränkte und Preise diktierte.
Ermittlungen gegen 48-jährige Tiktok-Nutzerin nach Tod von Zehnjähriger in Italien
Nach dem Tod einer Zehnjährigen bei einem sogenannten Erstickungsspiel auf der Videoplattform Tiktok ermittelt die italienische Polizei wegen Anstiftung zum Suizid gegen eine 48-jährige Frau. Die Frau habe ein "äußerst gefährliches" Video hochgeladen, erklärte die Polizei am Donnerstag. Es sei ohne Einschränkungen für alle Tiktok-Nutzer sichtbar gewesen, auch für Kinder.
US-Wirtschaft erleidet 2020 stärksten Einbruch seit 1946
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie den stärksten Einbruch seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlitten. Das Bruttoinlandsprodukt ging 2020 um 3,5 Prozent zurück, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Das war ein stärkerer Rückgang als während der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 und das stärkste Schrumpfen der US-Wirtschaft seit dem Jahr 1946.
Bedürftige bekommen kostenlose FFP-2-Masken
Etwa fünf Millionen bedürftige Menschen erhalten jeweils zehn kostenlose FFP-2-Masken zum Schutz gegen das Coronavirus. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) am Donnerstag ankündigten, bekommen die Bezieher von Grundsicherung - also etwa Hartz IV - einen Brief von den Krankenkassen und Krankenversicherungen. Mit diesem Brief und dem Personalausweis können die Masken dann in einem festgelegten Zeitraum in Apotheken abgeholt werden.
Britische Corona-Variante breitet sich in Frankreich schnell aus
Die hoch ansteckenden Coronavirus-Varianten breiten sich in Frankreich schnell aus: Gesundheitsminister Olivier Véran sagte am Donnerstag in Paris, die festgestellten Infektionen mit einer mutierten Form des Virus hätten sich zuletzt vervierfacht. Sie stiegen demnach in den vergangenen Wochen von täglich 500 auf 2000 an. Laut dem Minister ist vor allem die britische Variante B.1.1.7 auf dem Vormarsch.
Schempp beendet Biathlon-Karriere
Der viermalige Biathlon-Weltmeister Simon Schempp hat seine Karriere beendet. "Es war mir eine Ehre", schrieb der 32-Jährige am Donnerstag in einer Abschiedsbotschaft auf Instagram. Nach hartnäckigen Rückenproblemen und einigen herben Enttäuschungen im Weltcup zog der Massenstart-Weltmeister von 2017 den Schlussstrich.
Leverkusens Amiri positiv auf Corona getestet
Nationalspieler Nadiem Amiri vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, sei die Infektion am Dienstag diagnostiziert worden, der 24-Jährige habe sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben.
EuGH-Generalanwalt: Wachdienst in der Kaserne ist Arbeitszeit
Die Arbeit beim Militär fällt nach Meinung eines Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) grundsätzlich unter die Arbeitszeitrichtlinie. Spezifische Tätigkeiten seien davon allerdings ausgenommen, argumentierte Generalanwalt Henrik Saugmandsgaard Oe am Donnerstag in Luxemburg in seinen Schlussanträgen. Es geht um den Fall eines slowenischen Soldaten, der Überstundenvergütung für Bereitschaftsdienst einklagen will. (Az. C-742/19)
Preise im Januar erstmals seit Monaten wieder gestiegen - um 1,0 Prozent
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar erstmals seit Monaten wieder gestiegen. Die Teuerung legte nach vorläufigen Zahlen um 1,0 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Dezember stiegen die Preise um 0,8 Prozent.
IG Metall sieht sich trotz Mitglieder- und Beitragsschwund gut aufgestellt
Die Mitgliederzahl von Deutschlands größter Einzelgewerkschaft ist im vergangenen Jahr gesunken: Die IG Metall zählte zum Ende 2020 knapp 48.000 Mitglieder weniger als im Vorjahr, wie sie am Donnerstag mitteilte. Auch die Mitgliedsbeiträge gingen demnach um sieben Millionen Euro auf insgesamt 591 Millionen Euro zurück. Dennoch betonte die über 2,2 Millionen Mitglieder starke Gewerkschaft Handlungskraft und Zuversicht.