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Letzte Nachrichten
TV-Moderator Alfred Biolek gestorben
Der Moderator und Fernsehkoch Alfred Biolek ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Er starb am Freitag in Köln, wie die ARD auf Twitter mitteilte. "Wir trauern um eine TV-Legende", schrieb der Sender. Der WDR erklärte, Biolek habe das deutsche Fernsehen und die Medienlandschaft geprägt "wie nur wenige".
Auf Autobahn rollender Grasballen löst schweren Unfall in Baden-Württemberg aus
Bei Mäharbeiten in Baden-Württemberg ist ein schwerer Grasballen auf eine Autobahn gerollt und hat einen Unfall mit einer Schwerverletzten verursacht. Nach Angaben der Ulmer Polizei vom Freitag ereignete sich das Unglück am Donnerstag bei landwirtschaftlichen Arbeiten nahe Hohenstadt im Landkreis Göppingen an der Autobahn 8. Ein Traktor mit Ballenpresse fertigte auf abschüssigem Wiesengelände sogenannte Siloballen, die aus der Maschine auf den Boden fielen.
Mehr als 50 Tote nach Überschwemmungen in chinesischer Provinz Henan
In der von Rekordregenfällen betroffenen chinesischen Provinz Henan ist die Zahl der Toten auf mehr als 50 gestiegen - und die Behörden warnen vor weiteren Unwettern. Mehr als 495.000 Menschen seien bis Freitagmittag wegen der Überschwemmungen in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden mit. Meteorologen beobachteten derweil besorgt den Taifun "In-fa", der sich von der Ostküste Chinas ins Landesinnere bewegte, neue Unwetter drohten.
Meteorologen in Zentralchina warnen vor weiteren Regenfällen
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Zentralchina haben die Behörden vor weiteren heftigen Unwettern gewarnt. Meteorologen beobachteten am Freitag besorgt den Taifun "In-fa", der sich von der Ostküste Chinas ins Landesinnere bewegte. "In-fa" könne "in der ostchinesischen Region zirkulieren und lange Perioden mit extrem starken Regenfällen bringen", warnte die staatliche Wetterbehörde.
25-Jährige steckt in Bayern tot in Altkleidercontainer
Im bayerischen Großostheim ist eine 25-Jährige in einem Altkleidercontainer ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Würzburg am Freitag mitteilte, fanden Passanten die mit dem Oberkörper in der Einwurföffnung feststeckende Frau am Donnerstagabend. Die Beamten gingen demnach von einem Unfall aus.
Bericht: Größte Glocke im Kölner Dom wegen Risses künftig seltener zu hören
Die größte Glocke im Kölner Dom, der "Dicke Pitter", wird einem Bericht zufolge wegen eines Risses künftig seltener und kürzer zu hören sein. Eine solche Schutzmaßnahme sei erforderlich, berichtete der "Kölner Stadtanzeiger" am Freitag und berief sich auf Domprobst Guido Assmann. Demnach stamme der Riss aus den 1950er Jahren.
Behörden in Sydney erklären angesichts von Corona-Ausbruch Notstand
Angesichts der sprunghaft ansteigenden Corona-Infektionen in der australischen Metropole Sydney haben die Behörden den Notstand ausgerufen. Die Regierung des Bundesstaats New South Wales, dessen Hauptstadt Sydney ist, räumte am Freitag ein, dass es trotz eines einmonatigen Lockdown nicht gelungen sei, die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zu stoppen. Sie rief die Regierung in Canberra auf, Impfstoffe und Ressourcen in den Bundesstaat zu schicken.
13-Jährige in Rheinland-Pfalz beinahe von Zug überrollt
Glück im Unglück für eine 13-Jährige in Rheinland-Pfalz: Weil sie eine Biene verscheuchen wollte, stürzte die Jugendliche an einem Bahnhof in Rheinzabern (Landkreis Germersheim) mit ihrem Fahrrad auf die Gleise, teilte die Bundespolizei Kaiserslautern am Freitag mit. Nur zwei bis drei Minuten später überfuhr eine S-Bahn das Fahrrad mit rund 100 Kilometern in der Stunde - das Mädchen konnte sich retten. Der Zug fuhr dann über das Fahrrad.
Mann offenbar eine Woche lang in Wildnis von Alaska von Bär verfolgt
In der Wildnis von Alaska ist ein Mann offenbar eine Woche lang von einem Bären verfolgt worden, der ihn zuvor attackiert hatte. Mit viel Glück entdeckten die Retter der Küstenwache den Verletzten von einem Hubschrauber aus, wie die Behörden mitteilten. Während des Fluges zwischen den Städten Kotzebue und Nome im abgelegenen Nordwesten Alaskas sei der Mann vergangenen Freitag in einem Bergbau-Camp gesichtet worden - dank "eines SOS-Zeichens über einer Hütte".
Zahl der Todesopfer nach Hochwasser in Ostbelgien auf 37 gestiegen
Nach der Unwetterkatastrophe im Osten Belgiens ist die zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen. Sechs weitere Menschen wurden noch immer vermisst, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Krisenzentrums der Regierung hervorging. In einer vorherigen Zwischenbilanz waren 32 Tote und 18 Vermisste verzeichnet worden.
Barack Obama und Bruce Springsteen veröffentlichen gemeinsames Buch
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Rocklegende Bruce Springsteen werden im Oktober ein gemeinsames Buch rausbringen. "Renegades: Born in the USA" (Abtrünnige: Geboren in den USA) soll am 26. Oktober weltweit erscheinen, wie der Verlag Random House am Donnerstag mitteilte. Das Buch basiert auf den Gesprächen der beiden aus dem gleichnamigen Podcast. Es gehe um den Zustand Amerikas und die "anhaltende Liebe" der beiden zu ihrem Land, erklärte der Verlag.
Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio im Zeichen der Corona-Krise
Mit einem Jahr Verspätung werden am Freitag die Olympischen Spiele in Tokio offiziell eröffnet. Die Eröffnungsfeier beginnt um 20.00 Uhr (Ortszeit, 13.00 Uhr MESZ) vor weitgehend leeren Rängen. Zu der Zeremonie werden nur rund 950 ausgewählte Gäste erwartet, unter ihnen Kaiser Naruhito. Wegen der Corona-Pandemie waren die Sommerspiele um ein Jahr verschoben worden. Zwischenzeitlich war sogar über eine Absage spekuliert worden. Wegen der angespannten Corona-Lage finden die Wettbewerbe nun ohne Zuschauer statt.
Venedig entgeht knapp Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe
Dank einer Änderung der Regeln für Kreuzfahrtschiffe in Venedig ist die italienische Lagunenstadt knapp einer Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe entgangen. Das Welterbekomitee, das derzeit in China tagt, nahm das kürzlich verhängte Einfahrtsverbot für Kreuzfahrtschiffe am Donnerstag zur Kenntnis. Es erteilte den italienischen Behörden eine Frist bis zum 1. Dezember 2022, um ihre Bemühungen zum Erhalt des Ökosystems und des historischen Erbes der Stadt zu dokumentieren.
Indien weist Studien zu angeblich Millionen Corona-Toten zurück
Indien hat die Einschätzung von US-Forschern zurückgewiesen, wonach die Zahl der Corona-Toten in dem Land bei mindestens 3,4 Millionen liegen dürfte - und damit um ein Mehrfaches höher als offiziell angegeben. Mehrere Bundesstaaten würden nun ihre Daten zu den Todesfällen abgleichen, erklärte am Donnerstag die Regierung in Neu Delhi. Dass Todesfälle nicht registriert worden seien, sei aber "unwahrscheinlich". In Indien wurden bislang 419.000 Corona-Tote offiziell verzeichnet.
Niederländische Datenschutzbehörde verhängt 750.000-Euro-Strafe gegen Tiktok
Die niederländische Datenschutzbehörde hat ein Bußgeld von 750.000 Euro gegen das bei Kindern und Jugendlichen beliebte Onlinenetzwerk Tiktok verhängt. Die Vertraulichkeit der persönlichen Daten von Kindern sei verletzt worden, erklärte die Behörde am Donnerstag. Die Informationen zum Datenschutz bei Installation der App stünden nur auf Englisch zur Verfügung und würden daher nicht ohne weiteres von niederländischen Kindern verstanden.
Mann zündet in Sachsen-Anhalt Frau auf Friedhof an
In Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt soll ein 31-Jähriger am Mittwoch eine Frau mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Der Mann sei offenbar auf einem Friedhof unvermittelt auf zwei Frauen im Alter von 68 und 93 Jahren zugelaufen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Dessau-Roßlau am Donnerstag mit. Zuerst habe er die 93-Jährige umgerannt und zu Fall gebracht, dann die 68-Jährige angezündet.
Mehr als Hälfte der Erwachsenen in EU vollständig gegen Corona geimpft
Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in der EU ist nach Angaben der Europäischen Kommission inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Bis zum Donnerstag wurden rund 200 Millionen Menschen in der EU vollständig geimpft, wie eine Kommissionssprecherin in Brüssel mitteilte. Dies entspreche 54,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.
Gigantische Trümmermengen in Hochwassergebieten bringen Entsorger an Grenzen
Die Aufräumarbeiten in den verwüsteten Flutgebieten im Westen Deutschlands entwickeln sich zunehmend zu einer bundesweiten Anstrengung. Nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) müssen die immensen Trümmer- und Müllmengen auch in anderen Bundesländern entsorgt werden, weil sie die Kapazitäten vor Ort übersteigen. Die Landesregierung koordiniere die entsprechenden Maßnahmen mit den Verbänden der Abfallwirtschaft, sagte er am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf.
WHO warnt vor langfristigen Folgen von Corona-Pandemie für psychische Gesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit gewarnt. "Von der Angst rund um die Ausbreitung des Virus und Auswirkungen von Lockdowns und Isolation über die Folgen von Arbeitslosigkeit, finanziellen Sorgen und sozialer Ausgrenzung bis hin zur direkten Versorgung - jeder ist auf irgendeine Weise betroffen", erklärte die Organisation am Donnerstag anlässlich eines Treffens von WHO-Vertretern und Gesundheitsministern in Athen.
Wetterdienst: Unwetter an vielen Orten "mindestens Jahrhundertereignis"
Bei der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands fiel nach einer ersten ausführlicherer Bewertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) binnen Stunden oder Tagen häufig doppelt so viel Regen wie sonst üblichweise im ganzen Monat Juli. Die Unwetterlage der vergangenen Woche sei in vielen Gegenden "mindestens als Jahrhundertereignis" einzustufen, hieß es einem am Donnerstag in Offenbach vom DWD veröffentlichten Sonderbericht zu den Eregnissen. Vielfach sei diese Marke sogar noch "sehr deutlich überschritten" worden.
Zollfahnder finden zwei vollautomatische Sturmgewehre bei Mann in Essen
Zollfahnder haben in der Wohnung eines Mannes in Köln zwei vollautomatische Sturmgewehre sowie nicht registrierte Pistolen ohne Seriennummern entdeckt. Wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte, hatte sich der Mann durch eine Postsendung mit einem Laserzielgerät aus China verdächtig gemacht. Die Beamten rückten deshalb zu einer Razzia an. Dabei fanden sie zahlreiche illegale Waffen.
Zwei mutmaßlich in Norddeutschland entführte Männer wieder aufgetaucht
Zwei mutmaßlich in Schleswig-Holstein entführte Männer sind von allein wieder aufgetaucht. Sie seien am Mittwochabend an ihrer Anschrift angetroffen worden oder hätten sich selbst bei der Polizei gemeldet, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Lübeck mit. Den Ermittlern zufolge blieb der Fall nach Befragungen der Männer unklar.
21 Tote bei Ausschreitungen in zwei Gefängnissen in Ecuador
Bei Ausschreitungen in zwei ecuadorianischen Gefängnissen sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Weitere rund 50 Menschen wurden bei den Gewaltausbrüchen verletzt, darunter auch Sicherheitspersonal, wie die Behörden des südamerikanischen Landes am Donnerstag mitteilten. Die Gefängnisaufsicht erklärte, Elite-Einheiten hätten die Lage in beiden Gefängnissen wieder unter Kontrolle gebracht.
Zahl der Toten bei Überschwemmungen in China auf 33 gestiegen
Nach den schweren Überschwemmungen in der zentralchinesischen Provinz Henan sind bis Donnerstag offiziellen Angaben zufolge mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden noch vermisst. Während in der Provinzhauptstadt Zhengzhou die Aufräumarbeiten im vollen Gange war, warnten die Wetterbehörden vor neuen Regenfällen. Nach der verheerenden Überflutung der U-Bahn von Zhengzhou wächst unterdessen die Kritik an den Katastrophenvorkehrungen der Behörden.
Australiens Premier entschuldigt sich für langsame Impfkampagne
Australiens Premierminister Scott Morrison hat wegen der langsamen Impfkampagne gegen das Coronavirus um Entschuldigung gebeten. "Es tut mir Leid, dass wir die erhofften Zielmarken nicht erreichen konnten", sagte Morrison am Donnerstag. Die Behörden in der Metropole Sydney hatten zuvor angekündigt, dass es wegen des anhaltenden Anstiegs der Ansteckungszahlen wohl zu längerfristigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommen wird.
China gegen Kontrolle von Laboren durch WHO-Experten
China hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der geplanten Inspektion von Laboren im Rahmen der weiteren Untersuchungen zum Ursprung des Coronavirus scharf kritisiert. Er sei "äußerst überrascht" über den Vorstoß, sagte der chinesische Vize-Gesundheitsminister Zeng Yixin am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Er warf der WHO eine "Missachtung des gesunden Menschenverstandes und eine Arroganz gegenüber der Wissenschaft" vor.
Direktor von Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert
Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte, wie die Organisatoren der Spiele am Donnerstag erklärten.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 12,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 12,2, wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 8,0 gelegen.
US-Energieversorger will Leitungen in Kalifornien unter die Erde verlegen
Nachdem eine defekte Stromleitung den folgenschwersten Waldbrand in der jüngsten Geschichte Kaliforniens ausgelöst hatte, will ein US-Energieversorger einen Teil seiner Kabel künftig unter die Erde verlegen. In den am meisten gefährdeten Gebieten Kaliforniens sollten 16.000 Kilometer Stromleitungen vergraben werden, um künftige Waldbrände zu verhindern, kündigte das Unternehmen Pacific Gas and Electric (PG&E) am Mittwoch an.
Mars-Rover "Perseverance" soll mit Sammlung von Proben beginnen
Der Mars-Rover "Perseverance" der US-Raumfahrtbehörde Nasa soll in den kommenden zwei Wochen mit der Sammlung von Gesteinsproben beginnen. Seit seiner Landung auf dem Roten Planeten im Februar habe sich der Rover rund einen Kilometer Richtung Süden fortbewegt und befinde sich jetzt in einem Gebiet mit wesentlich älterem Gestein, sagte der Nasa-Wissenschaftler Ken Farley am Mittwoch (Ortszeit). Dort solle er Gesteinsproben sammeln.
US-Pharmafirmen sagen Zahlung von 26 Milliarden Dollar wegen Opioid-Krise zu
Im Zuge der juristischen Aufarbeitung der Opioid-Krise in den USA haben vier Unternehmen der Pharmabranche in Zahlungen von insgesamt 26 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) eingewilligt. Im Rahmen einer Vereinbarung mit den Strafverfolgungsbehörden mehrerer US-Bundesstaaten sollen durch die Zahlungen rund 4000 vor Gerichten anhängige Schadenersatzforderungen beigelegt werden, wie die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York, Letitia James, am Mittwoch mitteilte.
Harvey Weinstein plädiert bei Anhörung in Los Angeles auf "nicht schuldig"
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein hat vor einem Gericht in Los Angeles angesichts weiterer Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von fünf Frauen auf "nicht schuldig" plädiert. Der 69-Jährige tauchte am Mittwoch in einem Rollstuhl im Gerichtssaal auf, ließ jedoch nur seinen Anwalt sprechen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren.