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Spaniens Polizei nimmt Verdächtigen wegen Hackerangriffs auf Twitter-Konten fest
Spanische Polizisten haben einen Verdächtigen wegen des großangelegten Hackerangriffs auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter im vergangenen Jahr festgenommen. Wie das US-Justizministerium am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 22-jährigen Briten. Er war per Haftbefehl gesucht worden.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 125 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 125 gestiegen. Die Polizei Koblenz bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwochabend zwei weitere Todesopfer. Mehr als 150 Menschen gelten der rheinland-pfälzischen Einsatzleitung zufolge weiterhin als vermisst. Dies waren deutlich weniger als am Dienstag, als noch über 870 Menschen vermisst wurden. Bei der Katastrophe wurden zudem 764 Menschen verletzt.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 123 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 123 gestiegen. 155 weitere Menschen gelten weiterhin als vermisst, wie ein Sprecher der Einsatzleitung der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch sagte. Dies waren deutlich weniger als am Dienstag, als noch 876 Menschen vermisst wurden. Bei der Katastrophe wurden zudem 764 Menschen verletzt.
Kirchen planen am Freitag gemeinsame Andachten für Opfer der Flutkatastrophe
Als Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen der Flutkatastrophe werden am Freitag viele Kirchen in Deutschland ihre Glocken läuten und zu gemeinsamen Gebeten einladen. Am Mittwoch riefen unter anderem das katholische Bistum im hessischen Limburg und die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Pfarreien und Gemeinden zur Teilnahme an der Aktion auf, um ein Zeichen der Solidarität an die Menschen in den westdeutschen Hochwassergebieten zu senden.
Niederländer nehmen Abschied von ermordetem Journalisten de Vries
Tausende Niederländer haben am Mittwoch Abschied von dem vor wenigen Tagen niedergeschossenen Investigativjournalisten Peter R. de Vries genommen. Bereits um 07.00 Uhr morgen bildete sich vor dem Königlichen Theater Carré in Amsterdam eine lange Schlange, wo der prominente Kriminalreporter in einem weißen Sarg mit roten Rosen aufgebahrt war. In einem Rahmen neben dem Sarg erinnerte ein Ajax-Trikot mit seinem Namen an die Begeisterung des 64-Jährigen für den Amsterdamer Fußballverein.
14-Jährige fährt unfreiwillig 70 Kilometer auf Güterzug durch Baden-Wüttemberg
Unfreiwillig ist eine 14-Jährige in Baden-Württemberg rund 70 Kilometer auf einem Güterzug mitgefahren - und hat sich bei einem waghalsigen Absprung am Ende verletzt. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war das Mädchen am Dienstag gemeinsam mit einer etwa gleichaltrigen Freundin an einem Bahnhof in Ettlingen auf einen stehenden Güterzug geklettert. Als dieser sich plötzlich in Bewegung setzte, konnte nur die Freundin rechtzeitig abspringen.
Corona-Impfstoff von Biontech wird künftig auch in Südafrika produziert
Der Corona-Impfstoff der Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer soll künftig auch in Südafrika hergestellt werden. Dazu sei eine Kooperationsvereinbarung mit dem in Kapstadt ansässigen Unternehmen Biovac geschlossen worden, teilten der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer am Mittwoch mit. Biovac werde die Wirkstoffsubstanz aus Werken in Europa erhalten und in einem letzten Herstellungsschritt das Abfüllen und Verpacken des Impfstoffs übernehmen.
Liverpool verliert Status als Weltkulturerbe
Die britische Küstenstadt Liverpool hat ihren Status als Unesco-Weltkulturerbe verloren. Der außergewöhnliche Wert des historischen Hafengebiets in der Stadt werde durch zahlreiche Bauprojekte beschädigt, teilte die UN-Kulturorganisation am Mittwoch mit. Das Unesco-Komitee votierte mit 13 zu fünf Stimmen für den Entzug des Welterbetitels.
Linken-Chefin Hennig-Wellsow träumte von Olympia-Teilnahme
Die Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hat als Jugendliche davon geträumt, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. "Die Eisschnellläuferinnen der DDR feierten bei den Olympischen Spielen große Erfolge - ich habe davon geträumt, das auch zu erreichen", sagte die 43-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
US-Pharmahändler stimmen milliardenschwerem Vergleich in Opioid-Krise zu
Opioid-Überdosen sind in den USA für hunderttausende Todesfälle verantwortlich - im Skandal um die massenhafte Verschreibung opioidhaltiger Schmerzmittel haben im Bundesstaat New York nun die drei größten Arzneimittelhändler des Landes einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt. Wie Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag mitteilte, willigten die Unternehmen McKesson, Cardinal Health und Amerisource Bergen in die Zahlung einer Summe von insgesamt 1,18 Milliarden Dollar (umgerechnet rund eine Milliarde Euro) ein.
Ermittlungen wegen mutmaßlicher Entführung von zwei Männern in Norddeutschland
In Schleswig-Holstein ermitteln die Sicherheitsbehörden wegen einer mutmaßlichen Entführung von zwei Männern. Es sei von einer möglichen Geiselnahme auszugehen, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Lübeck. Bei den beiden mutmaßlich Verschleppten handelt es sich demnach um Männer im Alter von 41 und 42 Jahren aus Hamburg und dem schleswig-holsteinischen Geesthacht. Zu den möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht.
IOC vergibt Olympischen Spiele 2032 an Brisbane
Brisbane wird die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2032 ausrichten: Das gab IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwoch nach dem Votum der Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Tokio bekannt. Die australische Metropole folgt damit Paris und Los Angeles als Gastgeber von Olympia 2024 und 2028. Es ist das dritte Mal, dass die Spiele nach Australien gehen.
Tierschutzorganisation übergibt Klöckner Petition gegen illegalen Welpenhandel
Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten hat am Mittwoch eine Petition mit rund 114.000 Unterschriften gegen illegalen Welpenhandel an das Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner (CDU) übergeben. Die Organisation freue sich, "damit den großen Handlungsbedarf gegen den illegalen Welpenhandel" verdeutlichen zu können, erklärte die Kampagnenverantwortliche Daniela Schneider.
Klöckner will gegen unseriöse Hundeverkäufer im Internet vorgehen
Anlässlich der Übergabe einer Petition der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gegen Online-Welpenhandel hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ihre Unterstützung im Vorgehen gegen unseriöse Hundeverkäufer im Internet versichert. "Mit einer Informationsoffensive wollen wir kriminellen Machenschaften besser das Handwerk legen", sagte Klöckner den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND)vom Mittwoch.
Bär-Alarm zum Auftakt-Wettbewerb der Olympischen Spiele
Einem pelzigen Fan wäre es beinahe gelungen, das aufgrund der Corona-Krise erlassene Zuschauerverbot bei den Olympischen Spielen in Japan zu unterlaufen. Kurz vor Beginn des ersten Wettbewerbs am Mittwoch in Fukushima sorgte ein Kragenbär innerhalb des Stadions von Fukushima für Aufregung: Wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, konnte der Eindringling bis zu Beginn des ersten Wettkampfs nicht gefunden werden.
Westkanadische Provinz ruft wegen Waldbränden Notstand aus
Wegen der verheerenden Waldbrände im Westen Kanadas haben die Behörden den Notstand ausgerufen. "Wir haben einen kritischen Punkt erreicht", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit der Provinz British Columbia, Mike Farnworth, am Dienstag (Ortszeit). Unter Notstandbedingungen können die Behörden Massenevakuierungen anordnen und Schutzeinrichtungen für die in Sicherheit gebrachten Menschen einrichten.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 11,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 11,4, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 7,1.
Mindestens 25 Tote bei schweren Überschwemmungen in Zentralchina
Die heftigsten Regenfälle seit sechs Jahrzehnten haben in der zentralchinesischen Provinz Henan für schwere Überschwemmungen gesorgt, bis Mittwoch wurden mindestens 25 Todesopfer gefunden. Am schlimmsten betroffen ist nach Angaben der Rettungskräfte die Provinzhauptstadt Zhengzhou. Dort kamen zwölf Menschen in einer überfluteten U-Bahn ums Leben, zehntausende Bewohner mussten vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden.
Zwölf Menschen sterben in überfluteter U-Bahn in China
Nach heftigen Regenfällen sind in China zwölf Menschen in einer überfluteten U-Bahn ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt Zhengzhou im Zentrum des Landes verletzt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch im Internetdienst Weibo mitteilte. Hunderte weitere Passagiere konnten gerettet werden. Zehntausende Bewohner der Stadt mussten vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden.
Zwölf Menschen sterben in überschwemmter U-Bahn in China
Nach heftigen Regenfällen sind in China zwölf Menschen in einer überschwemmten U-Bahn ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt Zhengzhou im Zentrum des Landes verletzt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch im Internetdienst Weibo mitteilte. Im Internet verbreitete Aufnahmen, wie Passagiere in einem U-Bahnwaggon bis zum Hals im Wasser standen.
Luftverschmutzung in New York durch Brände an US-Westküste
Rauch der Waldbrände im Westen der USA und in Kanada hat die Ostküstenmetropole New York am Dienstag in grauen Dunst gehüllt. Die Umweltbehörde des Bundesstaates New York rief wegen erhöhter Feinstaubbelastung Gesundheitsalarm aus.
THW-Vizepräsidentin rechnet kaum noch mit Überlebenden der Hochwasserkatastrophe
Die Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, sieht nur noch wenig Chancen, nach den Überschwemmungen im Westen Deutschlands Überlebende zu finden. "Wir suchen aktuell noch nach Vermissten, etwa beim Räumen der Wege oder Auspumpen der Keller", sagte Lackner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochausgaben). "Zu diesem Zeitpunkt ist es aber leider sehr wahrscheinlich, dass man Opfer nur noch bergen kann, nicht mehr retten."
Fußball-Regelwerk von 1859 für knapp 66.000 Euro versteigert
Eines der ältesten existierenden Exemplare des Fußball-Regelwerks ist für umgerechnet knapp 66.000 Euro versteigert worden. Das Auktionshaus Sotheby’s gab den Endpreis am Dienstag auf seiner Website mit 56.700 Pfund (65.900 Euro) an. Das mit handschriftlichen Notizen versehene Heft sei 1859 nach einer Reihe von Treffen des Sheffield Football Clubs gedruckt worden, erklärte Sotheby’s.
Harvey Weinstein für Prozess nach Los Angeles überstellt
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist am Dienstag nach Los Angeles überstellt worden. Dort erwartet den 69-Jährigen ein weiterer Prozess, der ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren einbringen könnte. Fünf Frauen werfen dem Ex-Filmproduzenten in Los Angeles Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor.
Pandadame Huan Huan in französischem Zoo ist trächtig
Ein Zoo in Frankreich kann erneut auf seltenen Nachwuchs hoffen: Das Riesenpanda-Weibchen Huan Huan im Zoo von Beauval im Zentrum des Landes ist trächtig. Wie der Tierpark am Dienstag mitteilte, sei bei einer Ultraschall-Untersuchung ein Embryo festgestellt worden. Huan Huan könnte somit den Tierpark schon bald mit einem zweiten Jungtier beglücken.
Vollständig geimpfter Mitarbeiter im Weißen Haus positiv auf Corona getestet
Ein vollständig geimpfter Mitarbeiter des Weißen Hauses ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie Regierungssprecherin Jen Psaki am Dienstag mitteilte, hatte der Betroffene keinen Kontakt zu US-Präsident Joe Biden oder anderen hochrangigen Regierungsvertretern. Der Mitarbeiter weise milde Symptome einer Corona-Infektion auf.
Frankreich verschärft Corona-Maßnahmen auch für Touristen
Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen verschärft Frankreich ab heute die Auflagen für Einheimische und auch für Touristen. In Sehenswürdigkeiten wie dem Pariser Eiffelturm sowie in Freizeitparks, Konzertsälen, Museen oder Kinos mit mindestens 50 Besuchern wird ein sogenannter Gesundheitspass Pflicht. Er gibt Aufschluss über eine Impfung, eine überstandene Infektion oder einen negativen Corona-Test. In Diskotheken und bei Festivals gilt er bereits.
Niederlande nehmen Abschied von ermordetem Journalisten de Vries
Die Niederlande nehmen heute (11.00 Uhr) Abschied vom Investigativjournalisten Peter R. de Vries, der auf offener Straße niedergeschossen worden war. Er gilt in den Niederlanden als Nationalheld, der sich durch seine Rolle bei der Aufklärung von hochkarätigen Kriminalfällen sowie als Sprecher von Kriminalitätsopfern einen Namen machte. Als Drahtzieher hinter der Tat wird ein international tätiger Drogenboss vermutet.
Südkoreanischer Bergsteiger vermutlich auf Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen
Ein seit Montag vermisster südkoreanischer Bergsteiger könnte laut Befürchtungen der Behörden auf dem Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen sein. Kim Hong Bin werde seit dem Abstieg von dem 8051 Meter hohen Berg im pakistanischen Karakorum-Gebirge vermisst, wie der pakistanische Alpenverein mitteilte. Er sei in einer Gletscherspalte gefallen. Der Südkoreaner hatte zuvor als erster Mensch mit Behinderung die 14 höchsten Berge der Welt erklommen.
Pilger in Saudi-Arabien steinigen symbolisch den Teufel
Zahlreiche Muslime haben am Dienstag im Mina-Tal bei Mekka in Saudi-Arabien mit desinfizierten Kieselsteinen symbolisch den Teufel gesteinigt. Sie begingen damit das letzte große Ritual der Pilgerfahrt Hadsch, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie erneut in reduzierter Form stattfand. Während der religiösen Zeremonien trugen die Gläubigen Masken und hielten Abstand.
Humboldt Forum in Berlin für Besucher eröffnet
Nach mehr als sieben Jahren Bauzeit ist am Dienstag das Humboldt Forum in Berlin mit einem Festakt eröffnet worden. "Mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen wird es eine Bühne für Debatten, eine Arena demokratischer Streitkultur – für die Konfrontation unterschiedlicher Perspektiven", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Sie eröffnete das Forum zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD).
US-Milliardär Jeff Bezos absolviert Ausflug ins All mit Blue-Origin-Rakete
Überwältigt von der "Schönheit und Zerbrechlichkeit" der Erde: US-Milliardär Jeff Bezos hat am Dienstag an Bord der Blue-Origin-Rakete erfolgreich einen Flug ins All absolviert. Mit an Bord waren sein Bruder sowie der 18-jährige Niederländer Oliver Daemen und die 82-jährige US-Pilotin Wally Funk - und damit zugleich der jüngste und der älteste Mensch, die jemals in den Weltraum geflogen sind. Der Amazon-Gründer schwärmte nach der Landung von dem spektakulären Blick auf den Erdball.