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Zahl der Corona-Toten in Russland auf neuem Rekordhoch
In Russland ist die Zahl der täglich verzeichneten Corona-Todesfälle auf ein erneutes Rekordhoch gestiegen. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, wurden binnen 24 Stunden 780 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Es ist bereits das sechste Mal seit Anfang Juli, dass in Russland eine neue Rekordzahl bei den Corona-Toten verzeichnet wurde.
Über 200 Mitarbeiter in malaysischem Corona-Impfzentrum infiziert
In einem Impfzentrum in Malaysia haben sich mehr als 200 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Obwohl rund 400 der insgesamt 453 Mitarbeiter des Zentrums in Shah Alam, der Hauptstadt des Bundesstaats Selangor, geimpft waren, wurden insgesamt 203 von ihnen positiv getestet, wie der zuständige Minister Khairy Jamaluddin am Dienstag mitteilte. Das Zentrum wurde zur Desinfizierung bis Mittwoch geschlossen.
Zehn Jahre Haft in 15 Jahre altem Fall von Kindesentführung und - missbrauch
Wegen der Entführung und des Missbrauchs zweier Jungen vor 15 Jahren hat das Landgericht Ulm einen 37-Jährigen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Gericht befand den Mann am Dienstag für schuldig, im November 2006 während seiner Bundeswehrzeit einen 13-Jährigen in seinem Auto entführt und zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Danach ließ er sein Opfer auf einem Parkplatz frei. Eine ähnliche Tat soll er im Dezember 2007 an einem 12-Jährigen im Raum Heidenheim verübt haben.
Urteile wegen spektakulärem Goldmünzen-Diebstahl aus Bode-Museum rechtskräftig
Knapp viereinhalb Jahre nach dem spektakulären Diebstahl einer hundert Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum sind die Gerichtsurteile gegen zwei Täter rechtskräftig geworden. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf nach Angaben vom Dienstag die Revisionen der beiden Männer. Im Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr seien keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten gefunden worden, erklärte der BGH in Karlsruhe.
"Gangnam Style" gilt in Seoul als potenzielle Corona-Gefahr
Vom Mega-Hit "Gangnam Style" des südkoreanischen Rappers Psy gehen Corona-Gefahren aus - so sehen es jedenfalls Behörden in dem asiatischen Land. Neue Regeln zum Infektionsschutz in der Hauptstadt Seoul verbietet es den Fitnessstudios, beim Gruppentraining Musik mit einem Tempo von mehr als 120 Schlägen pro Minute (beats per minute, bpm) zu spielen. Der Welthit "Gangnam Style" von 2012 hat das rasante Tempo von 132 bpm.
Razzia in Brandenburg wegen Sprengungen von Fahrkartenautomaten
Mit einer Razzia sind die Brandenburger Polizei und die Bundespolizei am Dienstag gegen eine Bande von Automatensprengern vorgegangen. Seit den frühen Morgenstunden wurden acht Wohnungen in den brandenburgischen Landkreisen Märkisch-Oderland und Dahme-Spreewald durchsucht und zwei Haftbefehle vollstreckt, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder am Dienstag mitteilte.
Zahl der Opfer nach Großbrand in südirakischem Krankenhaus auf 64 gestiegen
Nach einem verheerenden Großbrand auf einer Corona-Station in einem Krankenhaus der südirakischen Stadt Nasiriyya ist die Zahl der Todesopfer auf 64 gestiegen. 39 Leichen seien bisher identifiziert und ihren Angehörigen übergeben worden, sagte ein Vertreter der Gerichtsmedizin am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Nach seinen Angaben könnten noch weitere Opfer unter den Trümmern begraben sein.
Neun Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Polizeiwagen und Transporter in Berlin
Beim Zusammenstoß eines Polizeiwagens mit einem Transporter sind in Berlin neun Menschen verletzt worden. Der Einsatzwagen fuhr mit Blaulicht und Sirene, als er am Montagnachmittag im Stadtteil Wedding an einer Kreuzung mit einem nach links abbiegenden Transporter kollidierte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Polizeiwagen kippte durch den Aufprall auf das Dach und prallte gegen eine Fußgängerabsperrung.
Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler aus Rockermilieu in Köln
Mit einer Razzia ist die Polizei in Köln am Dienstag gegen mutmaßliche Drogenhändler aus dem Rockermilieu vorgegangen. Seit den frühen Morgenstunden wurden die Wohnungen von fünf Männern im Alter zwischen 24 und 32 Jahren durchsucht, wie die Beamten mitteilten. Hintergrund seien Ermittlungen gegen zwei voneinander unabhängig vorgehende Drogenbanden. In beiden Verfahren seien Mitglieder der Hells Angels involviert.
Zahl der Toten nach Hoteleinsturz in China steigt auf acht
Nach dem Einsturz eines Hotels im Osten Chinas ist die Zahl der Toten auf acht gestiegen. Neun Menschen würden noch vermisst, teilte die Regierung des Bezirks Wujiang am Dienstag in den Onlinenetzwerken mit. Nachdem am Montag bereits sieben Überlebende aus den Trümmern in Suzhou geborgen worden waren, stießen die Rettungskräfte nun auf sechs weitere.
Sieben weitere Menschen nach Hoteleinsturz in China aus Trümmern gerettet
Nach dem Einsturz eines Hotels im Osten Chinas haben die Einsatzkräfte sieben weitere Menschen aus den Trümmern gerettet. Nach Angaben der staatlichen Medien vom Dienstag stieg die Zahl der Geretteten damit auf 14. Das Billighotel "Siji Kaiyuan" in der bei Touristen beliebten Stadt Suzhou war am Montagnachmittag (Ortszeit) aus noch ungeklärter Ursache eingestürzt, mindestens ein Mensch starb.
Intensivmediziner empfiehlt angesichts von möglicher vierter Welle Beibehaltung der AHA-Regeln
In Hinblick auf eine mögliche vierte Corona-Welle hat der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, eine Beibehaltung der AHA-Regeln empfohlen. "Wir haben es wirklich selbst in der Hand, ob und wie sich eine vierte Welle entwickeln kann", sagte Marx der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die sogenannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) bieten nach Ansicht des Mediziners einen wichtigen Schutz.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 6,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiterhin leicht an. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Dienstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 6,5.
Extreme Hitzewelle und Brände halten USA und Kanada in Atem
Eine extreme Hitzewelle und großflächige Waldbrände machen den Menschen in den USA und Kanada weiterhin zu schaffen: Am Montag (Ortszeit) stand im Westen der USA und Kanadas mehr als eine Million Hektar Land in Flammen. Besonders betroffen sind nach Angaben der Behörden die US-Bundesstaaten Oregon, Kalifornien und Arizona sowie die kanadische Provinz British Columbia.
FDP-Chef spricht sich auch bei steigenden Inzidenzen gegen weiteren Lockdown aus
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich auch im Falle steigender Infektionszahlen gegen einen weiteren Lockdown ausgesprochen. "Mit der FDP in der Regierung wird es mehr Rücksicht auf Freiheitsrechte geben", sagte Lindner der "Bild" (Dienstagsausgabe).
Washington Monument nach sechs Monaten wieder für Besucher zugänglich
Im Zuge der Lockerungen der Corona-Maßnahmen in der US-Hauptstadt wird das Washington Monument zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder für Besucher zugänglich sein. Der berühmte Riesenobelisk in der Nähe des Weißen Hauses öffnet in dieser Woche, wie die für Monumente zuständige Behörde National Park Service mitteilte.
US-Behörde warnt vor erhöhtem Risiko von Nervenerkrankung bei J&J-Corona-Impfung
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat vor einem "erhöhten Risiko" einer seltenen Nervenerkrankung bei einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des Pharmakonzerns Johnson & Johnson gewarnt. Die FDA aktualisierte am Montag ihren Warnhinweis, nachdem dutzende Fälle des sogenannten Guillain-Barré-Syndroms gemeldet worden waren.
Schulen: Ethikratsmitglied will Impfpflicht für Personal
Der Humangenetiker und Medizinethiker Wolfram Henn, Mitglied des Deutschen Ethikrats, hat eine Impflicht für das Personal in Kitas und Schulen gefordert. "Wer sich aus freier Berufswahl in eine Gruppe vulnerabler Personen hinein begibt, trägt eben besondere berufsbezogene Verantwortung", sagte der Mediziner nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Kinder und Jugendliche unter zwölf Jahren, die derzeit nicht gegen das Coronavirus geimpft werden dürfen, müssten besonders geschützt werden, betonte der Professor für Humangenetik an der Universität des Saarlandes. Zwar hätten Kinder selbst ein geringes Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, "man muss aber weiter damit rechnen, dass sie das Virus in ihre Familien tragen", sagte Henn. Er verwies dabei auf Menschen aus Risikogruppen wie beispielsweise Krebspatienten, die aufgrund akuter Therapien nicht geimpft werden könnten. Diese Gruppe gelte es durch eine Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen zu schützen. Eine allgemeine Impfpflicht lehnte das Mitglied des Ethikrats aber ab. (W.Uljanov--DTZ)
Impfungen und Impftermine in Frankreich steigen nach Macron-Rede
Die Corona-Ansprache von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat offenbar unmittelbar Wirkung gezeigt: Nachdem der Staatschef am Montag im Fernsehen eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und Einschränkungen für nicht Immunisierte angekündigt hatte, buchten die Franzosen fast eine Million Impftermine, wie die Online-Buchungsseite Doctolib am Dienstag mitteilte. Zudem verbuchte Frankreich mit fast 800.000 Impfungen an einem Tag einen neuen Höchstwert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schloss eine Impfpflicht nach französischem Modell ungeachtet der hoch ansteckenden Delta-Variante dagegen vorerst aus.
Franzosen buchen fast eine Million Impftermine nach Macron-Rede
Die Fernsehansprache von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einer Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und Einschränkungen für nicht Immunisierte hat unmittelbare Wirkung gezeigt: Nach Macrons Rede am Montagabend buchten die Franzosen im Internet fast eine Million Corona-Impftermine, wie die Buchungsseite Doctolib am Dienstag mitteilte. Mehr als 22 Millionen Menschen verfolgten die Präsidenten-Ansprache im Fernsehen. Macron hatte damit fast doppelt so viele Zuschauer wie das Finale der Fußball-Europameisterschaft am Sonntag.
Frankreich und Griechenland führen Impfpflicht für Gesundheitskräfte ein
Nach Italien führen auch Frankreich und Griechenland eine Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegekräfte ein. Die beiden EU-Länder reagieren damit auf die rapide Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus, wie der französische Präsident Emmanuel Macron und der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Montagabend ankündigten. Für nicht Immunisierte wird zugleich der Zugang zu Innenräumen etwa von Restaurants oder Bars erschwert.
Kritik an Sicherheitskonzept nach Randale am Rande von EM-Finale
Nach den chaotischen Szenen am Rande des EM-Fußballfinales in London ist Kritik am Sicherheitskonzept für das Großereignis laut geworden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, nachdem dutzende Fans ohne Tickets am Sonntag die Absperrungen am Wembley-Stadion überwunden hatten. Als sie an anderen Zuschauern vorbei in die Arena stürmten, kam es zu Rangeleien.
Viereinhalb Jahre Jugendstrafe in Berliner Prozess um Diebstahl von Goldnest
Rund zwei Jahre nach dem Diebstahl eines Kunstwerks in Form eines Nests aus Gold hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten den Angeklagten zu einer Jugendstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den 20-Jährigen am Montag wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall schuldig.
Bremer Verwaltungsgericht bestätigt Einreisesperre gegen Clanchef Miri
Der Chef des kriminellen sogenannten Miri-Clans darf weiterhin nicht wieder nach Deutschland einreisen. Das Bremer Verwaltungsgericht bestätigte am Montag eine entsprechende Entscheidung der Behörden, die 2019 eine siebenjährige Wiedereinreise- und Aufenthaltssperre gegen den mehrfach vorbestraften Ibrahim Miri verhängt hatten. Zugleich gaben die Richter dessen Klagen gegen zwei im den Jahr erfolgte Abschiebungen aus Bremen in den Libanon statt.
Altenheimbewohner in Amberg erstochen aufgefunden
Ein Bewohner eines Altenheims im bayerischen Amberg ist in seinem Zimmer erstochen worden. Der Mann wurde am Montagmittag mit Stichverletzungen gefunden, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Trotz des Einsatzes von Rettungsdiensten und Notarzt konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Erneut mehr Kegelrobben im Wattenmeer der Nordsee geboren
Im Wattenmeer sind zuletzt erneut mehr Kegelrobben geboren worden. Wie das gemeinsame Wattenmeersekretariat Deutschlands, der Niederlande und Dänemarks am Montag in Wilhelmshaven mitteilte, stieg die Zahl neugeborener Tiere im Vergleich zum Vorjahr um 201 oder rund zehn Prozent auf 1927. Das entsprach etwa dem durchschnittlichen jährlichen Anstieg der vergangenen fünf Jahre, den das Wattenmeersekretariat auf elf Prozent bezifferte.
Mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge in Indien getötet
In Indien sind bei heftigen Unwettern mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge getötet worden. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, starben rund ein Dutzend Menschen, als der Blitz in zwei Türme einer Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert einschlug, wie ein Polizeisprecher Saurabh Tiwari am Montag mitteilte. Unter den Toten waren laut örtlichen Medien mehrere Smartphone-Besitzer, die gerade Selfies schossen.
Mehr als 50 Menschen durch Blitzeinschläge in Indien getötet
In Indien sind bei heftigen Unwettern mehr als 50 Menschen durch Blitzeinschläge getötet worden. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, starben elf Menschen, als der Blitz in zwei Türme einer Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert einschlug, wie Polizeisprecher Saurabh Tiwari am Montag mitteilte. Die Wachtürme des Amer Forts waren am Sonntag voller Besucher, die den über die Stadt hinwegziehenden Sturm beobachten wollten.
Betrunkener 18-Jähriger schläft im Bahnhof von Neumünster auf Schienen
In Neumünster in Schleswig-Holstein haben Bundespolizisten einen betrunken 18-Jährigen gerettet, der mitten auf einem Bahngleis schlief. Der junge Mann habe am frühen Samstagmorgen im Bahnhof der Stadt "mit allen Vieren von sich gestreckt auf den Schienen" gelegen, teilte die Bundespolizei am Montag in Flensburg mit. Die Beamten hatten große Schwierigkeiten, ihn zu wecken. Darüber hinaus wurde er aggressiv.
Mann in Thüringen beißt Bekanntem im Streit Stück vom Ohr ab
Ein Mann hat in Thüringen einem Bekannten im Streit ein Stück vom Ohr abgebissen. Die Ehefrau des 53-jährigen Opfers, das sich bis nach Haus schleppte, brachte ihren verletzten Mann ins Krankenhaus, wie die Polizei in Nordhausen am Montag berichtete. Noch in der Nacht zum Sonntag konnte er die Klinik wieder verlassen.
Schauspielerin zeigt bei Filmfest in Cannes Schmuckdiebstahl an
Ein Diebstahl hat die Teilnahme der britischen Schauspielerin Jodie Turner-Smith beim Filmfestival in Cannes überschattet: Aus dem Hotelzimmer der 34-Jährigen wurde Schmuck gestohlen, wie die Polizei am Montag mitteilte. "Die Ermittlungen dauern an", hieß es.
Thailand verschärft Corona-Beschränkungen in Bangkok und neun Provinzen
In Thailands Hauptstadt Bangkok und neun besonders betroffenen Provinzen sind am Montag neue Corona-Beschränkungen in Kraft getreten. Das südostasiatische Land kämpft derzeit mit einer dritten schweren Corona-Welle infolge der hochansteckenden Alpha- und Deltavarianten. Seit Beginn der Pandemie wurden nach Behördenangaben mehr als 345.000 Infektionsfälle und 2791 Todesopfer verzeichnet - der Großteil davon in der jüngsten, im April ausgebrochenen Corona-Welle.