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Zahl der Todesopfer durch Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz bei mindestens 19
Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist auf mindestens 19 gestiegen. Der nordrhein-westfälische Kreis Euskirchen meldete am Donnerstag acht Todesfälle, machte zunächst aber keine weiteren Angaben zu den Toten und den Todesumständen. Im besonders stark betroffenen Ort Schuld im Landkreis Ahrweiler in der Eifel starben mindestens vier Menschen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.
Mindestens neun Tote durch Unwetter in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen
Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Im besonders betroffenen Ort Schuld im Landkreis Ahrweiler in der Eifel starben mindestens vier Menschen, wie die Polizei in Koblenz am Donnerstagmorgen erklärte. In Nordrhein-Westfalen kamen zwei Feuerwehrmänner im Einsatz in Altena und Werdohl ums Leben. In Solingen und im Kreis Unna starben zwei Männer in überfluteten Kellern, ein weiterer Todesfall wurde aus Rheinbach gemeldet.
Mindestens vier Tote durch Unwetter in rheinland-pfälzischem Kreis Ahrweiler
Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler in der Eifel mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Allein im besonders betroffenen Ort Schuld, wo sechs Häuser einstürzten und mehrere weitere einsturzgefährdet waren, würden zudem 50 bis 60 Menschen vermisst, sagte ein Sprecher der Polizei in Koblenz am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Weitere Vermisstenmeldungen gebe es aus dem gesamten Landkreis.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 8,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Donnerstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei acht Fällen pro 100.000 Einwohnern.
Britney Spears kann in Rechtsstreit um Vormundschaft eigenen Anwalt bestimmen
US-Popsängerin Britney Spears setzt den Kampf um eine Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters mit einem neuen Anwalt fort. Das zuständige Gericht in Los Angeles erlaubte es der 39-Jährigen am Mittwoch erstmals, einen eigenen Verteidiger zu bestimmen. Spears wird in dem Verfahren künftig von Mathew Rosengart vertreten, der schon als Anwalt für Hollywood-Stars wie Sean Penn oder Steven Spielberg gearbeitet hat.
Studie: Amazonas wird zunehmend zu CO2-Quelle
Infolge des Klimawandels und der Regenwaldabholzung gibt ein großer Teil des Amazonasbeckens mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre ab als er aufnimmt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlichte Studie brasilianischer Wissenschaftler. Demnach gibt insbesondere der östliche Teil des Amazonas deutlich mehr von dem Treibhausgas ab als er bindet - vor allem in der Trockenzeit. Eigentlich sind die tropischen Regenwälder dafür bekannt, CO2 zu absorbieren - und gelten deshalb als wichtiger Faktor im Kampf gegen den Klimawandel.
Schauspielerin Léa Seydoux muss Auftritte in Cannes wegen Corona-Infektion absagen
Trotz vollständiger Covid-19-Impfung hat sich die französische Schauspielerin Léa Seydoux mit dem Coronavirus infiziert - und kann nicht an den Filmfestspielen in Cannes teilnehmen. "Leider muss ich mich in Paris in Quarantäne begeben", erklärte die 35-Jährige am Mittwoch. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass der Star positiv getestet wurde, allerdings keine Symptome zeigte.
Bundespolizei geht gegen Schleuserbande in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz vor
Mit einer Razzia ist die Bundespolizei am Mittwoch gegen eine Bande von Schleusern vorgegangen. Insgesamt wurden neun Wohnungen im niedersächsischen Leer und ein Objekt in Schweich in Rheinland-Pfalz durchsucht, wie die Bundespolizei in Bad Bentheim mitteilte. Im Einsatz waren etwa 260 Beamte, darunter auch Spezialkräfte.
Schnorcheln gegen die Einstufung des Great Barrier Reef als gefährdetes Welterbe
Kurz vor der Sitzung des Unesco-Welterbekomitees startet Australien einen ungewöhnlichen Versuch, um die drohende Einstufung des Great Barrier Reef als gefährdetes Weltnaturerbe doch noch abzuwenden - es lädt Botschafter zum Schnocheln am Riff ein.
Festnahmen nach Diebstahl hunderter Autoreifen in Bayern
Weil sie mehrere hundert Autoreifen aus einer Lagerhalle in Fürth gestohlen haben sollen, hat die bayerische Polizei drei Männer festgenommen. Die Tatverdächtigen wurden an ihren Wohnorten gefasst, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg am Mittwoch mitteilte. Sie sollen im Mai mehrmals in eine Lagerhalle am Fürther Hafen eingebrochen sein und dort Autoreifen im Gesamtwert von mehr als hunderttausend Euro gestohlen haben.
Extreme Regenfälle sorgen erneut für Chaos in weiten Teilen Deutschlands
Eine Gewitterfront mit unwetterartigen Starkregenfällen hat in weiten Teilen Deutschlands erneut zu Schäden und Verkehrsbehinderungen geführt. Nach Behördenangaben wurde zunächst unter anderem Nordrhein-Westfalen schwer getroffen, wo Wassermassen etwa in Hagen Gebäudewände beschädigten und ein Altenheim überfluteten. Laut Deutschen Wetterdienst (DWD) drohen bis Donnerstag weitere Unwetter auch in anderen Landesteilen.
Coronavirus erreicht britisches Flaggschiff "HMS Queen Elizabeth"
Das Coronavirus hat das Flaggschiff der britischen Marine, die "HMS Queen Elizabeth", erreicht. Mehr als einhundert Infektionen unter Besatzungsmitgliedern seien seit Anfang des Monats nach einem Hafenaufenthalt in Zypern entdeckt worden, teilte ein Sprecher der Marine am Mittwoch mit. Die ersten Fälle seien um den 4. Juli herum festgestellt worden.
Vater von englischem Fußballer Maguire bei Fantumulten vor EM-Finale verletzt
Alan Maguire, Vater des englischen Nationalspielers Harry Maguire, wird das Finale der Fußball-Europameisterschaft im Londoner Wembley-Stadion gleich in doppelter Weise in schmerzhafter Erinnerung behalten. Nicht nur dass England das Endspiel am Sonntagabend tragisch im Elfmeterschießen verlor - bei der Erstürmung des Wembley-Stadions durch Fans, die keine Eintrittskarten hatten, erlitt Alan Maguire außerdem offenbar zwei Rippenbrüche.
26-Jähriger wird nach versuchtem Anschlag in München untergebracht
Ein 26-Jähriger, der im Mai vergangenen Jahres in München einen tödlichen Anschlag auf möglichst viele Christen geplant haben soll, bleibt in der Psychiatrie. Das Landgericht München I entschied am Mittwoch, dass er dort untergebracht wird, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der aus dem Iran stammende Mann leidet an paranoider Schizophrenie und wurde nach mehreren Monaten in Untersuchungshaft bereits untergebracht.
Kein Hinweis auf Straftat bei tot aufgefundenem Altenheimbewohner in Amberg
Nach dem Fund eines toten Altenheimbewohners, dessen Leichnam Stichverletzungen aufwies, im bayerischen Amberg gibt es keinen Hinweis auf eine Straftat. Eine Obduktion habe keine Anzeichen für Fremdverschulden ergeben, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg am Mittwoch mit.
Merkel spricht Menschen über Corona-Erfahrungen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich am Mittwoch in einem digitalen Bürgerdialog mit jungen und mit älteren Menschen über deren Erfahrungen in der Corona-Pandemie austauschen. Teilnehmer der Gesprächsrunde sind Menschen bis 25 Jahre und über 65 Jahren. Beides seien "Generationen, die in der Pandemie ganz große Belastungen erfahren und schwere Einschränkungen haben hinnehmen müssen", erklärte die Bundesregierung vorab. Darüber wolle die Bundeskanzlerin im direkten Gespräch mehr erfahren. Der Austausch findet im Rahmen von Merkels Dialogreihe "Die Bundeskanzlerin im Gespräch" statt. Die Teilnehmenden werden nach Regierungsangaben nicht vom Kanzleramt ausgewählt, sondern von zivilgesellschaftlichen Kooperationspartnern - bei der bevorstehenden Veranstaltung etwa die Deutsche Sportjugend und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. (Y.Ignatiev--DTZ)
Für Jodie Foster ist die Schauspielkunst ein einsamer Job
Für Hollywoodstar Jodie Foster ist die Schauspielkunst ein einsamer Job. Künstler versuchten immer zu kommunizieren - "seht, das ist es, was ich bin, lasst mich ausdrücken, wer ich bin", sagte die 58-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Gleichzeitig ist es ein unfassbar einsamer Job, bei dem man vor 75 Leuten in einem Pool voller Kunstblut liegt und diese Erfahrung mit niemandem teilen kann."
Echte Pistolen in Lego-Optik sorgen für Kontroverse in den USA
Eine auf den kreativen Umbau von Waffen spezialisierte Firma im US-Bundesstaat Utah hat sich mit einem Bausatz, der eine echte Glock-Pistole wie ein Lego-Spielzeug aussehen lässt, einigen Ärger eingehandelt. In einer im Juni auf Instagram veröffentlichten Werbung spricht das Unternehmen Culper Precision von einem "wahr gewordenen Kindheitstraum". Der dänische Hersteller der bunten Spielzeugsteine reagierte empört.
Gericht: Sechs Angler dürfen in Baden-Württemberg auch nachts fischen
Mehrere Angler aus Baden-Württemberg dürfen nun auch nachts ihrem Hobby nachgehen. Ihre Klagen gegen das Nachtangelverbot hatten Erfolg, wie das Verwaltungsgericht Stuttgart am Mittwoch mitteilte. Allerdings gelte das derzeit nur für die Kläger - das Nachtangelverbot im Land sei nicht generell aufgehoben. (Az. 5 K 1937/20 und 5 K 5845/20)
Erneute Unwetter mit extremen Regenfällen in Teilen Deutschlands
Unwetterartige Starkregenfälle haben in Teilen von Deutschland erneut zu Schäden und Verkehrsbehinderungen geführt. Der bayerische Landkreis Hof rief in der Nacht zum Mittwoch wegen vieler Überschwemmungen von Häusern und Straßen zeitweise den Katastrophenfall aus. Schwer getroffen von Gewittern mit Sturmböen und heftigen Regenfällen waren auch Teile Sachsens, Thüringens sowie des bevölkerungsreichsten Bundeslands Nordrhein-Westfalen.
Insgesamt 17 Tote bei Einsturz von Hotel im Osten Chinas
Nach dem Einsturz eines Hotels im Osten Chinas haben die Behörden die endgültige Zahl der Todesopfer auf 17 heraufgesetzt. Nach der Entdeckung von neun weiteren Leichen in den Trümmern des Hotels "Siji Kaiyuan" in der Stadt Suzhou sei die Suche beendet worden, berichteten staatliche Medien am Mittwoch. Die sechs lebend aus den Trümmern geborgenen Menschen befänden sich alle in einem stabilen Zustand.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 7,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Mittwochmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 7,1 Fällen pro 100.000 Einwohnern.
Corona-Lockdown in Sydney wird um mindestens zwei Wochen verlängert
Der Corona-Lockdown in Australiens größter Stadt Sydney wird bis Ende Juli verlängert. Um die Ausbreitung der Delta-Variante unter Kontrolle zu bringen, bleiben die Beschränkungen für die gut fünf Millionen Einwohner der Metropole mindestens zwei weitere Wochen in Kraft, wie die Regierungschefin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, am Dienstag ankündigte. Ursprünglich sollten die Maßnahmen am Freitag aufgehoben werden.
Asche von Zsa Zsa Gabor in Budapest beigesetzt
Fast fünf Jahre nach ihrem Tod in den USA hat die Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor eine Grabstätte in ihrer Geburtsstadt Budapest erhalten. In einer Zeremonie wurde am Dienstag eine Urne mit der Asche der weltberühmten Diva in der ungarischen Hauptstadt beigesetzt. "Während ihrer gesamten Karriere hat sie nie ihre Heimat vergessen", sagte Gabors letzter Mann, der deutsche Prinz Frederic von Anhalt.
Italien verbannt große Kreuzfahrtschiffe aus Venedig
Ab dem 1. August dürfen große Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in die Lagunenstadt Venedig einlaufen. Die Entscheidung gab Infrastrukturminister Enrico Giovannini am Dienstag nach einer Kabinettssitzung bekannt.
Jeweils 24 Emmy-Nominierungen für "The Crown" und "The Mandalorian"
Die britische Royal-Serie "The Crown" und die Star-Wars-Serie "The Mandalorian" gehen mit jeweils 24 Nominierungen in das Rennen um die diesjährigen Emmy Awards. Die beiden Erfolgsserien, die unter anderem Chancen auf den Preis als beste Drama-Serie haben, landeten damit am Dienstag bei der Verkündung der Emmy-Nominierungen an der Spitze.
Hunderte Kollegen nehmen Abschied von verstorbenem georgischen Kameramann
Hunderte Journalistinnen und Journalisten haben in Georgien den nach einem Angriff gestorbenen Kameramann Alexander Laschkarawa geehrt. Die Menge vor Laschkarawas Haus brach in Applaus aus, als dessen Leichnam vor der Beerdigung am Dienstag in einem Sarg durch ein Spalier von Kollegen getragen wurde. Der 37-Jährige Mitarbeiter des TV-Senders Pirveli war knapp eine Woche vor seinem Tod von schwulenfeindlichen Demonstranten verprügelt worden.
Toter drei Tage nach Bootsunfall an Neiße-Wehr bei Görlitz geborgen
Drei Tage nach einem Bootsunfall an einem Neiße-Wehr bei Görlitz haben Polizisten in dem Fluss eine Leiche gefunden. Die Identität des Toten sei noch nicht geklärt, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt am Dienstag mit. Es könnte sich dabei allerdings um einen 34-Jährigen handeln, der seit dem Unglück am Samstag vermisst wird. Er war gemeinsam mit einer 32-Jährigen unterwegs, die gerettet wurde.
Guinness-Buch: Ältestes Kino der Welt steht in Südfrankreich
Das Guinness-Buch der Rekorde hat ein Kino in Südfrankreich als das älteste der Welt anerkannt. Das Eden-Filmtheater in der Hafenstadt La Ciotat an der Mittelmeerküste sei das "älteste für diesen Zweck gebaute Kino, das noch in Betrieb ist", erklärte der Guinness-Buchverlag. Das 1889 eröffnete Theater zeigte in den Jahren nach seiner Gründung einige der ersten Filme der Lumière-Brüder, die als Erfinder des Kinos gelten.
First Lady Jill Biden reist zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele nach Tokio
Die First Lady der USA, Jill Biden, reist in eineinhalb Wochen zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele nach Tokio. Die Ehefrau von US-Präsident Joe Biden wird am 23. Juli an der Eröffnungszeremonie in der japanischen Hauptstadt teilnehmen, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte. Der Präsident selbst fliegt wegen der Corona-Pandemie nicht nach Tokio.
Studie: Vermehrung des Coronavirus lässt sich mit Crispr-Methode stoppen
Australischen Wissenschaftlern ist es mithilfe einer Methode auf Grundlage der Gen-Schere Crispr gelungen, die Vermehrung des Coronavirus SARS-CoV-2 in einer infizierten Zelle zu stoppen. Dies geht aus einer am Dienstag in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlichten Studie hervor. Langfristig könnte damit laut dem Team um Sharon Lewin vom australischen Peter Doherty Institute for Infection and Immunity eine bessere Behandlung von Covid-19-Patienten möglich werden,
Trauer und Wut nach verheerendem Brand in südirakischem Krankenhaus
Schon wieder Dutzende Tote, schon wieder waren die Opfer zumeist Covid-Patienten und schon wieder sollen explodierende Sauerstoffflaschen die Ursache gewesen sein: Rund zweieinhalb Monate nach der Brandkatastrophe in einem Bagdader Krankenhaus sind bei einem verheerenden Feuer auf der Corona-Station einer Klinik in Nasirija mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. In der südirakischen Stadt herrschte am Dienstag neben Trauer auch große Wut.