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Wirtschaftsverbände fordern von künftiger Regierung Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sehen große Herausforderungen auf deutsche Unternehmen zukommen und fordern deshalb eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. "Wir nehmen die Ankündigung von Aufbruch ernst", hieß es in einer an die künftige Regierung gerichteten Erklärung am Dienstag. In einer "Agenda 2030" solle die neue Regierung Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit festhalten.
Gazprom beginnt mit Umsetzung von Plan zur Erhöhung von Gaslieferungen nach Europa
Gemäß einer Anweisung von Russlands Präsident Wladimir Putin hat der russische Energieriese Gazprom am Dienstag nach eigenen Angaben mit der Umsetzung eines Plans zur Erhöhung von Gaslieferungen Richtung Europa begonnen. Der Plan zur Einspeisung von Gas in fünf europäische unterirdische Speicher sei von Gazprom genehmigt und mit der Umsetzung begonnen worden, teilte das Unternehmen über den Messengerdienst Telegram mit. Ob mit den Lieferungen bereits begonnen wurde, führte Gazprom nicht weiter aus.
Bayer nach starkem dritten Quartal wieder in den schwarzen Zahlen
Der Chemiekonzern Bayer hat im dritten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert und seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 erneut angehoben. Der Umsatz zwischen Juli und September stieg um 14,3 Prozent auf 9,781 Milliarden Euro, wie Bayer am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 85 Millionen Euro, nach einem Minus von 2,74 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.
Mit 3-G-Regel sollen tägliche Tests und Auskunftspflicht verbunden sein
Mit der von den Ampel-Parteien geplanten 3G-Regelung am Arbeitsplatz sollen tägliche Tests und eine Auskunftsrecht verbunden sein. Dabei soll auch geregelt werden, "dass der Arbeitgeber für eine gewisse Zeit diese Daten abspeichern kann", sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar am Dienstag in Berlin. Darüber würden noch "intensive Gespräche" mit den Gewerkschaften geführt.
Lieferando kritisiert Vorwürfe der Gewerkschaft NGG vor Kundgebung
Vor einer Demonstration von Lieferando-Beschäftigten für mehr Lohn hat der Essenslieferdienst die Vorwürfe der Gewerkschaft NGG bezüglich eines "diskriminierenden" Bonussystems scharf zurückgewiesen. Lieferando verfüge über ein transparentes und "simples" Bonussystem, es sei vergleichbar und liege allen Fahrerinnen und Fahrern vor, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Das Vorgehen der Gewerkschaft sei "sehr merkwürdig", denn es bestehe keinerlei Diskriminierung.
Studie: Bei jedem fünften Beschäftigten schon Depression diagnostiziert
Bei jedem fünften Beschäftigten in Deutschland wurde schon einmal eine Depression diagnostiziert. Darauf weist eine am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe hin. Die Mehrheit der Betroffenen spricht am Arbeitsplatz allerdings nicht über die Erkrankung.
"Finanztest": Depotwechsel kann tausende Euro sparen
Wer mit Wertpapieren handeln will, der sollte bei der Eröffnung eines Depots das Kleingedruckte lesen - denn die Preisunterschiede sind laut Stiftung Warentest enorm. Je nach Kategorie und Depot beträgt die Preisdifferenz bis zu 600 Euro im Jahr, erklärte die Stiftung Warentest am Dienstag. Als am teuersten erwiesen sich Filialbanken, denn dort trieben Mindestpreise für jede Order die Kosten nach oben.
Bitcoin überspringt Marke von 68.000 Dollar
Der Bitcoin hat einen neuen Rekordstand erreicht. Die Digitalwährung notierte am Dienstag in Asien zeitweilig bei 68.513 Dollar (umgerechnet rund 59.000 Euro) und legte damit um 3,2 Prozent zu. Auch für die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum ging es aufwärts. Hier stieg der Kurs um 1,6 Prozent auf 4814 Dollar. Erst am Montag hatte der Wert der weltweit gehandelten Kryptowährungen nach Angaben der Seite CoinGecko erstmals die Marke von drei Billionen Dollar überschritten.
Greenpeace und Aktivistin von Fridays for Future reichen Klage gegen VW ein
Mit einer Klage vor dem Landgericht Braunschweig wollen Greenpeace und eine Aktivistin der Bewegung Fridays for Future den Autokonzern Volkswagen zu einer Änderung seiner Geschäftspraxis zwingen. Die "gigantischen CO2-Emissionen" des Konzerns trügen "erheblich zur Klimakrise und deren Folgen" bei, erklärte Greenpeace am Dienstag. Bis 2030 soll VW deshalb den Verkauf von Verbrennern beenden. VW hatte eine entsprechende juristische Aufforderung von Greenpeace zuvor abgelehnt.
Umfrage: Einzelhandel erwartet Lieferprobleme bis in den nächsten Sommer hinein
Die Lieferengpässe im Einzelhandel drohen sich laut einer Umfrage des Münchener Ifo-Instituts bis weit in den Sommer 2022 hinzuziehen. Im Schnitt rechnen die Firmen der Branche damit, dass die Engpässe weitere zehn Monate andauern, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag mitteilte. "Die Produktauswahl wird zu Weihnachten und lange danach eingeschränkt sein", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Die Erhebung basiert auf den monatlichen Ifo-Umfragen zu den Konjunkturerwartungen der Unternehmen.
Deutsche Exportwirtschaft weiter unter Druck
Die deutsche Exportwirtschaft steht angesichts von Lieferengpässen und steigenden Preisen weiter unter Druck. Im September gingen die Ausfuhren deutscher Unternehmen im Vergleich zum Vormonat erneut zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erklärte, der exportorientierten deutschen Wirtschaft stehe ein "trüber Herbst" bevor - laut Außenhandelsverband BGA kämpfen die Unternehmen unter anderem mit der "chaotischen Logistiksituation" und hohen Energiepreisen.
Deutsche Exporte im September unter Vorkrisenniveau
Die deutschen Exporte sind im September im Vergleich zum Vormonat erneut zurückgegangen. Die Ausfuhren sanken gegenüber August 2021 kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, lagen die Exporte um 0,3 Prozent niedriger.
"Handelsblatt": Wirtschaftsweise senken abermals Konjunkturprognose
Die sogenannten Wirtschaftsweisen haben ihre Konjunkturprognose für das Jahr 2021 nach Informationen des "Handelsblattes" noch einmal gesenkt: Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prognostiziert ein Wachstum von 2,7 Prozent - in ihrem März-Gutachten waren die Experten noch von 3,1 Prozent ausgegangen und im Herbst 2020 von 3,7 Prozent.
Frauen verdienen in der EU durchschnittlich 14 Prozent weniger als Männer
Frauen verdienen in der Europäischen Union nach Angaben der EU-Kommission durchschnittlich 14 Prozent weniger als Männer. "Obwohl das gleiche Entgelt für Männer und Frauen seit mehr als 60 Jahren in den EU-Verträgen verankert ist, ist es immer noch nicht vollständig Realität", erklärte die EU-Kommission im Vorfeld des Europäischen Tages der Lohngleichheit am Mittwoch. In Deutschland lag der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat im Jahr 2019 bei rund 19 Prozent.
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Grundstückskauf in Berlin-Kreuzberg
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Dienstag (09.00 Uhr) über den Kauf eines mit einem Mehrfamilienhaus bebauten Grundstücks im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Zunächst erwarb eine Immobiliengesellschaft das Grundstück, das am Chamissoplatz im Gebiet einer sogenannten Erhaltungsverordnung liegt. Dort soll der Verdrängung von bisherigen Bewohnern entgegengewirkt werden, weswegen der Bezirk sein Vorkaufsrecht ausübte und das Grundstück für eine landeseigene Wohnbaugesellschaft erwarb. (Az. 4 C 1.20)
Neuer Bußgeldkatalog für Verkehrssünder tritt in Kraft
Verkehrssünder müssen ab Dienstag mit höheren Strafen rechnen, wenn sie falsch parken oder zu schnell fahren. Dann tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft, der vor allem mehr Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr bringen soll. Außerdem droht künftig ein Monat Fahrverbot, wenn Autofahrerinnen und Autofahrer eine Rettungsgasse blockieren. Der neue Bußgeldkatalog wurde erst nach langem politischen Ringen im Oktober vom Bundesrat unter Dach und Fach gebracht.
Jährlich mehr als 20 Kilogramm Elektroschrott pro Kopf in Deutschland
Alte Handys, Computer und Kühlschränke: Pro Jahr fallen laut Bundesumweltministerium in Deutschland pro Kopf 20 Kilo Elektroschrott an. Zurückgegeben werden davon nur wenige Altgeräte, vieles bleibt in Privathaushalten liegen, wie das Ministerium am Montag mitteilte. Mit einer neuen Kampagne der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) sollen mehr Bürgerinnen und Bürger zur Rückgabe ihres Elektroschrotts bewegt werden. Ab Juli 2022 müssen auch Lebensmitteleinzelhändler Altgeräte annehmen.
Beschäftigte von Lieferando wollen in Nürnberg für höheren Lohn demonstrieren
US-Notenbank könnte Leitzinsen Ende 2022 anheben
Die US-Notenbank Fed könnte Ende kommenden Jahres ihre wegen der Corona-Pandemie auf Nullniveau abgesenkten Leitzinsen wieder anheben. Fed-Vizepräsident Richard Clarida sagte am Montag bei einer Rede in der Denkfabrik Brookings Institution in Washington, die USA seien derzeit noch weit von einer Erhöhung der Leitzinsen entfernt. Die "notwendigen Bedingungen" für eine Anhebung dürften aber Ende 2022 erfüllt sein.
Deutschland schneidet beim Strompreis international schlecht ab
Bei den Strompreisen schneidet Deutschland im internationalen Vergleich schlecht ab. Laut einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Vergleichsportals Verivox zu den Strompreisen in 145 Ländern mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im weltweiten Durchschnitt im zweiten Quartal 11,62 Cent für eine Kilowattstunde bezahlen. In Deutschland waren es 31,80 Cent.
Wert von Kryptowährungen weltweit übersteigt erstmals drei Billionen Dollar
Der Wert der weltweit gehandelten Kryptowährungen hat nach Angaben der Seite CoinGecko am Montag erstmals die Marke von drei Billionen Dollar (2,6 Billionen Euro) überschritten. Am Vormittag kletterte der Wert demnach auf 3,007 Billionen Dollar. CoinGecko analysiert den Markt für mehr als 10.000 verschiedene digitale Währungen.
Deutsche wollen im Schnitt 273 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben
Die Deutschen wollen in diesem Jahr im Schnitt 273 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das ist etwas mehr als im vergangenen Jahr, wie eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) ergab. Der Verband erwartet auf Basis der Umfragen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, dass der Einzelhandel im November und Dezember zwei Prozent mehr Umsatz machen wird als im Vorjahreszeitraum - insgesamt knapp 112 Milliarden Euro.
Ein Drittel der Deutschen nutzt noch immer überwiegend analoge Angebote
Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung in Deutschland einen riesigen Schub gegeben - doch ein Drittel der Menschen hierzulande nutzt laut Umfrage noch immer überwiegend analoge Angebote. Insbesondere ältere Menschen und Haushalte mit geringem Einkommen sind digital abgehängt, wie die am Montag veröffentlichte Umfrage der Boston Consulting Group (BGC) ergab: Sie füllen auch weiterhin keine amtlichen Dokumente online aus oder sprechen per Video mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin.
Frankreich dringt auf gemeinsames Vorgehen gehen hohe Energiepreise
Frankreich dringt weiter auf ein gemeinsames Vorgehen gegen hohe Energiepreise in Europa. "Wir wollen einen automatischen Preisstabilisator einrichten", sagte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire der Nachrichtenagentur AFP. Energieproduzenten, die wegen der gestiegenen Preise hohe Gewinne machen, sollten dies an die Kunden weitergeben, erklärte Le Maire. Frankreichs Vorschläge zum Energiemarkt stoßen bei mehreren EU-Mitgliedern auf Skepsis.
Stiftung Warentest: Große Unterschiede bei Ingwer-Shots
Würzig, scharf und gesund: Viele Menschen setzen in der kalten Jahreszeit auf Ingwer-Shots zur Stärkung des Immunsystems. Zwischen den verschiedenen Herstellern gibt es aber große Unterschiede, wie die Stiftung Warentest am Montag erklärte. Im Test waren 19 verschiedene Ingwer-Shots in einer Preisspanne von 5,60 Euro pro Liter bis hin zu 80 Euro pro Liter. Kaltgepresste Ingwer-Shots enthielten meist mehr Scharfstoffe und waren somit intensiver im Geschmack.
Verbraucherschützer Müller fordert Entlastung der Haushalte bei Energiepreisen
Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller hat sich für eine Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher bei den hohen Energiepreisen ausgesprochen. Dafür müsse die künftige Ampel-Koalition "schnell und unkompliziert Sorge tragen", sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Er schlug etwa Klimaschecks und ein Mobilitätsgeld vor. Gassperren müssten ausgesetzt werden. "Niemand sollte im Winter frieren müssen."
Indischer Online-Bezahldienst Paytm startet Börsengang
Es dürfte der größte Börsengang Indiens werden: Am Montag begann der Verkauf von Aktien des Online-Bezahldienstes Paytm an der Börse von Mumbai. Das Unternehmen könnte 2,46 Milliarden Dollar (2,13 Milliarden Euro) einnehmen und mit rund 20 Milliarden Dollar bewertet werden.
Musks Twitter-Follower stimmen für Verkauf von Tesla-Aktien
Tesla-Chef Elon Musk gehört zu den reichsten Menschen der Welt - Steuern muss er aber kaum bezahlen. Mitten in der Debatte über eine höhere Besteuerung von Superreichen in den USA hat Musk seine Twitter-Follower darüber abstimmen lassen, ob er Tesla-Aktien in Milliardenhöhe verkaufen soll und darauf dann wohl Steuern zahlen müsste. Eine Mehrheit stimmte dafür.
Musks Twitter-Follower votieren für Verkauf von zehn Prozent seiner Tesla-Aktien
Tesla-Gründer Elon Musk hat seine Twitter-Follower über den möglichen Verkauf von zehn Prozent seiner Aktien an dem US-Elektroautobauer abstimmen lassen - und eine klare Mehrheit hat für diesen Schritt votiert. Laut dem am Sonntagabend auf Musks Twitter-Konto veröffentlichten Endergebnis votierten 57,9 Prozent der Teilnehmer dafür, dass der Unternehmer diesen Aktienanteil abstößt. Allerdings beteiligten sich nur 3,5 Millionen der 62,7 Millionen Nutzerinnen und Nutzer, die Musk in dem Kurzbotschaftendienst folgen.
Facebook-Whistleblowerin Haugen spricht im EU-Parlament
Die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin und Whistleblowerin Frances Haugen tritt am Montag (16.45 Uhr) vor einem Ausschuss des Europarlaments auf. Haugen kündigte an, mit den Abgeordneten des Ausschusses für den Binnenmarkt und den Verbraucherschutz über den sogenannten Digital Services Act diskutieren zu wollen. Mit diesem Gesetz sollen in der EU große US-Onlineunternehmen wie Facebook und Google strikter reguliert werden.
Söder bekräftigt Forderung nach ermäßigter Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe
Angesichts hoher Energiepreise hat CSU-Chef Markus Söder seine Forderung nach deutlichen Steuererleichterungen bekräftigt. Beim Benzin solle "die Mehrwertsteuer vorübergehend auf den ermäßigten Satz" reduziert werden, sagte Bayerns Ministerpräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Damit würde die Mehrwertsteuer auf Treibstoff von 19 auf sieben Prozent sinken.
Züge trotz steigender Corona-Zahlen wieder mehr ausgelastet
Trotz steigender Corona-Zahnen reisen die Bundesbürger mehr mit der Bahn. Ende Oktober waren die Züge des Fernverkehrs wieder zu rund 50 Prozent ausgelastet, wie die "Bild am Sonntag" berichtete. Im Mai waren die Fernverkehrszüge nur zu 23 Prozent, im Juli zu 39 Prozent und im September zu 45 Prozent besetzt.