Empfohlen
Letzte Nachrichten
Industrieproduktion im Februar stabil - Einbußen im Baugewerbe
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Februar nahezu stabil geblieben: Sie sank im Vergleich zum Januar saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. In der Pharmaindustrie ging die Produktion dabei stark um 4,4 Prozent zurück, in der Automobilindustrie dagegen stieg sie um 1,7 Prozent.
Reform von "Demokratie leben": Thierse warnt vor Schwächung der Förderung
Die Kritik an Familienministerin Karin Prien (CDU) wegen der Neuausrichtung des Förderprogramms "Demokratie leben" hält an. Der frühere Bundestagspräsident und Schirmherr der Amadeu Antonio Stiftung, Wolfgang Thierse (SPD), warnte im Gespräch mit dem Portal Table Briefings deutlich vor einer Schwächung der Demokratieförderung: "Ich appelliere eindringlich an Ministerin Prien, in den Zeiten akuter Demokratiegefährdung keine weiteren Unsicherheiten über zukünftige Förderungen zu erzeugen".
Deutsche Exporte im Februar gestiegen - Starkes Plus bei Ausfuhren in EU-Länder
Deutschlands Exporte sind im Februar gestiegen: Sie kletterten im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent auf einen Wert von 135,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Februar 2025 war das ein Anstieg um 2,9 Prozent. Vor allem die Ausfuhren in die EU-Staaten legten zu - die Exporte in die USA dagegen sanken.
Venezuelas Übergangspräsidentin kündigt Lohnerhöhung an
Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat eine Erhöhung der durch jahrelange Inflation und wirtschaftlichen Zusammenbruch ausgehöhlten Löhne in dem südamerikanischen Land angekündigt. Die "verantwortungsvolle" Erhöhung der Löhne werde am 1. Mai umgesetzt werden, sagte Rodríguez am Mittwoch (Ortszeit) in einer Fernsehansprache, ohne weitere Details zu nennen. Wirtschaftliche "Fehler" der Vergangenheit müssten "korrigiert" werden, fügte sie hinzu.
Wirtschaftsweiser Felbermayr erwartet dauerhaft hohe Benzin- und Dieselpreise
Trotz der jüngsten Entspannung an den Ölmärkten werden die Spritpreise in Deutschland nach Einschätzung des Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr auch in den nächsten Monaten auf hohem Niveau bleiben. "Tankstellenpreise von unter zwei Euro sind illusorisch", sagte Felbermayr der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Auch wenn sich die Lage im Nahen Osten weiter beruhige, müsse sich "das gesamte System erst in ein neues Gleichgewicht bewegen".
Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet
Im Gazastreifen ist nach Angaben des katarischen Nachrichtensenders Al-Dschasira einer seiner Mitarbeiter bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Der für den Sender tätige Journalist Mohammed Wascheha sei getötet worden, als ein israelischer Drohnenangriff am Mittwoch sein Auto in der Stadt Gaza getroffen habe, berichtete der Sender. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.
USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus
Die USA haben den Iran zur sofortigen Öffnung der Straße von Hormus gedrängt. Präsident Donald Trump erwarte, dass die Meerenge "unverzüglich, schnell und sicher wieder geöffnet" werde, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Mittwoch in Washington. Jede Schließung sei "völlig inakzeptabel".
Kabinenpersonal bei der Lufthansa am Freitag zu Streik aufgerufen
Bei der Lufthansa ist das Kabinenpersonal für Freitag zum Streik aufgerufen. Bestreikt werden sollten zwischen 00.01 und 22:00 Uhr Abflüge der Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt am Main und München, teilte die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Mittwoch mit. Grund seien die gescheiterten Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag.
Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen
Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen den Iran werden voraussichtlich noch monatelang zu spüren sein. Der Chef der Internationalen Energie-Agentur, Fatih Birol, sprach von "vielen Monaten, wenn nicht Jahren", die eine Normalisierung dauern werde. Energieanalysten hoben die Lage bei Flüssigerdgas (LNG) hervor: Viele Produktionsanlagen in Nahost seien beschädigt. Der Reeder Hapag-Lloyd, kündigte an, die Straße von Hormus vorerst weiter zu meiden.
Nach Feuerpausen-Einigung: Sofortige Preissenkungen an Tankstellen bleiben aus
Nach der Einigung auf eine Feuerpause im Iran-Krieg sind Hoffnungen auf sofortige Preissenkungen an den deutschen Tankstellen enttäuscht worden. Am Mittag stiegen die Diesel- und Benzinpreise am Mittwoch erneut um gut fünf und knapp sechs Cent, wie der ADAC mitteilte. Die Bundesregierung mahnte "Realismus" an: Die Lage auf den Weltmärkten für Energie sei weiterhin unsicher. Die Debatte um mögliche Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher lief weiter.
Allianz-Handelsexperten: Deutsche Exporteure vergleichsweise optimistisch
Außenhandelsexperten bescheinigen der Exportwirtschaft und besonders den deutschen Unternehmen vor dem Hintergrund anhaltender weltweiter Krisen eine gute Resilienz. "Die weltweiten und insbesondere die deutschen Exporteure bleiben trotz einem Jahr Handelskrieg, einer veränderten Risikolandschaft und Nahostkonflikt relativ widerstandsfähig", erklärte der Kreditversicherer Allianz Trade am Mittwoch. Die Experten verweisen auf Befragungen von rund 6000 Unternehmen weltweit.
Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu
Die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe haben im Februar etwas mehr Aufträge erhalten. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Januar saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Januar hatten die Unternehmen noch ein Minus von 11,1 Prozent bei den Aufträgen verzeichnet. Die "positive Entwicklung" im Februar führte das Bundesamt vor allem auf einen Anstieg von 3,8 Prozent in der Automobilindustrie zurück.
Airline-Verband: Erholung der Treibstoffversorgung und -preise wird Monate dauern
Der internationale Airline-Verband Iata geht davon aus, dass sich die Versorgungslage mit Flugzeugtreibstoff infolge der Waffenruhe in Nahost nur langsam entspannen wird. Es sei schwer zu sagen, wie lange es dauern werde, bis sich die Treibstoffversorgung wieder normalisiere, sagte Iata-Chef Willie Walsh am Mittwoch in Singapur. Aber schnell werde es nicht gehen: "Angesichts der Beeinträchtigungen der Raffineriekapazitäten im Nahen Osten wird es noch Monate dauern, bis die Versorgung wieder das erforderliche Niveau erreicht."
Fahrgastaufkommen in Bussen und Bahnen 2025 stabil
Die Zahl der Fahrgäste in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Deutschland ist im vergangenen Jahr nicht wesentlich angestiegen. Die Zahl der beförderten Fahrgäste lag bei 11,5 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr waren es 11,4 Milliarden.
Erleicherung an den Märkten nach Waffenruhe-Einigung von USA und Iran
Nach der verkündeten Einigung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg herrscht Erleicherung an den Aktien- und Rohstoffmärkten. Die Ölpreise rauschten am Mittwoch nach unten, während weltweit die Aktienkurse stiegen. Der Dax legte zum Handelsbeginn kurzzeitig um fast fünf Prozent auf über 24.000 Punkte zu und pendelte sich anschließend knapp darunter ein. Der Ölpreis sackte im zweistelligen Prozentbereich ab.
Deutsche Bahn: Bessere Pünktlichkeit im März trotz mehr Baustellen
Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn hat sich im März trotz deutlich mehr Baustellen leicht verbessert. "Der frost- und schneereiche Jahresbeginn hatte zahlreiche Baustellen verzögert", erklärte die Bahn am Mittwoch. "Bei den milderen Temperaturen im März holten die Bauteams viele Arbeiten nach und starteten parallel mit geplanten Baustellen. Das Baugeschehen im März lag damit deutlich über dem des Februars."
Spritpreise: ADAC kritisiert Kartellamt scharf
Der ADAC hat dem Kartellamt Untätigkeit wegen der weiter steigenden Spritpreise vorgeworfen. "Die Politik hat das Bundeskartellamt mit höheren Befugnissen ausgestattet. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass davon nicht Gebrauch gemacht wird und die Behörden in der Beobachterrolle bleiben", erklärte der Technik- und Verkehrspräsident des Autoclubs, Karsten Schulze, am Mittwoch. Die "Bild" berichtete derweil, die Kartellwächter hätten erste Ermittlungen wegen Verstößen gegen die neue Spritpreisregel eingeleitet, dabei gehe es aber vor allem um Uhrzeitverstöße, also verspätete Preiserhöhungen.
Vizekanzler Klingbeil lädt Wirtschaft und Gewerkschaften zum Krisengipfel
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Spitzen der deutschen Wirtschaft und der Gewerkschaften wegen der Energiepreiskrise zu einem Gipfeltreffen eingeladen. Wie der "Spiegel" am Mittwoch berichtete, sollen Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaftern und Wirtschaftsverbänden am Freitag zu einem "Sozialpartnergespräch zu den wirtschafts- und finanzpolitischen Auswirkungen des Iran-Kriegs" ins Finanzministerium kommen.
Ost-Regierungschefs fordern sofortiges Aussetzen der CO2-Abgabe auf Benzin
Drei ostdeutsche Ministerpräsidenten haben die Bundesregierung zur Senkung der Benzinpreise zu einem sofortigen Aussetzen der CO2-Abgabe auf Benzin aufgefordert. Durch die Maßnahme könnte der Liter Kraftstoff aus dem Stand um bis zu 16 Cent günstiger werden, sagte Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) zu "Bild" (Mittwochsausgabe). Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schlossen sich der Forderung an.
Kartellamt ermittelt wegen erster Verstöße gegen neue Spritpreisregel
Das Bundeskartellamt hat wegen erster Verstöße gegen die neue Spritpreisregel, wonach Tankstellenbetreiber nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr die Benzinpreise anheben dürfen, Ermittlungen eingeleitet. Es gehe dabei vor allem um Uhrzeitverstöße, also verspätete Preiserhöhungen, bestätigte ein Kartellamtssprecher gegen "Bild" (Mittwochsausgabe). Die Einhaltung der Regel werde "automatisiert und lückenlos anhand der Echtzeitdaten der Markttransparenzstelle überwacht".
IDC definiert mit der Einführung von IDC Quanta(TM) auf der Directions 2026 die nächste Ära der Technologie-Intelligence
Neue KI-gestützte Plattform schafft eine eingebettete Intelligenzebene für die KI-Wirtschaft und liefert entscheidungsrelevante Erkenntnisse
Commerzbank bekräftigt Ablehnung von Übernahme durch Unicredit
Die Frankfurter Commerzbank hat ihre Ablehung der von der italienischen Unicredit angestrebten Übernahme bekräftigt. Das Angebot der italienischen Großbank biete "kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial" für die Commerzbank-Aktionäre, erklärte das deutsche Institut am Dienstag. Ein Großteil der von der Unicredit skizzierten Potenziale könne die Commerzbank auch eigenständig erwirtschaften - ohne das Risiko einer Zusammenlegung.
Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu
Im vergangenen Jahr ist in Deutschland weniger Fruchtsaft getrunken worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fruchtsäften und Nektaren ging um sechs Prozent auf gut 20 Liter pro Person zurück, wie der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) am Dienstag mitteilte. Der Verband führt dies auf die gestiegenen Preise etwa für Orangensaft zurück.
Klingbeil plant Milliarden-Entlastung von Ländern und Kommunen
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant Milliarden-Entlastungen für Länder und Kommunen. Die finanzielle Unterstützung der Länder im Umfang von etwa einer Milliarde Euro jährlich bis 2029 soll die klammen Städte und Gemeinden besser aufstellen, wie aus einem Gesetzentwurf vorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Die Vorlage aus dem Finanzministerium wird derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt und soll in Kürze dem Kabinett vorgelegt werden.
CDU-Politiker Müller: Staat kann Ölpreisschock nicht vollständig ausgleichen
Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) dämpft Erwartungen an umfassende staatliche Entlastungen für Autofahrerinnen und -fahrer wegen der Spritpreiskrise. "Jetzt braucht es Ehrlichkeit statt leerer Versprechungen", sagte Müller am Dienstag der "Welt". "Den Preisschock können wir nicht vollständig aus Steuermitteln ausgleichen." Solange die Krise in der Straße von Hormus anhalte, blieben die Energiepreise hoch.
Dieselpreis erreicht Ostermontag erneut neues Allzeithoch im Tagesschnitt
Der Preis für Diesel an den Tankstellen in Deutschland ist am Ostermontag weiter gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt kostete Diesel 2,443 Euro pro Liter, nach 2,440 Euro am Vortag, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Der Tagesdurchschnittspreis stieg damit den fünften Tag in Folge auf ein neues Allzeithoch, wenn auch nur noch leicht.
Im März mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen
Im März sind in Deutschland mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen worden. 70.663 Neuwagen und damit 24 Prozent waren reine E-Fahrzeuge, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Die Zahl der neuen Benziner ging hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf 66.959 zurück.
Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen
Im März sind in Deutschland erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen worden. 70.663 Neuwagen und damit 24 Prozent waren reine E-Fahrzeuge, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Die Zahl der neuen Benziner ging hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf 66.959 zurück.
US-Milliardär Ackman will Musik-Label Universal für 55 Milliarden Euro kaufen
Der US-Milliardär Bill Ackman will das weltweit größte Musik-Label Universal übernehmen. Ackmans Investmentfonds Pershing Square veröffentlichte am Dienstag ein Angebot an die Aktionäre der Universal Music Group (UMG), welches das Unternehmen nach AFP-Berechnungen mit 55 Milliarden Euro bewertet. Bei UMG stehen Stars wie Taylor Swift, The Weeknd und Lady Gaga unter Vertrag.
Umfrage: Mehr als jeder Zweite denkt zumindest gelegentlich an Auswanderung
Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland denkt einer Umfrage für den "Playboy" zufolge zumindest gelegentlich und vage ans Auswandern. Der Anteil liege bei 60 Prozent, wie das Magazin am Dienstag vorab mitteilte. Aus dieser Gruppe planen demnach allerdings nur zwei Prozent konkret eine Ausreise, acht Prozent recherchieren Möglichkeiten dazu.
Niederländisches Unternehmen weitet Gasförderung vor Borkum aus
Das niederländische Unternehmen One-Dyas hat die Gasförderung unweit der deutschen Nordseeinsel Borkum ausgeweitet. Die zweite Förderplattform der Anlage sei in Betrieb genommen worden, erklärte das Unternehmen aus Amsterdam am Dienstag. "Dadurch steigt die jährliche Produktion dort auf eine Milliarde Kubikmeter." Die bisherige Fördermenge der ersten Bohrung lag demnach bei 700 Millionen Kubikmetern.
Frankreich erwägt Spritrabatte für mobile Pflegekräfte und Landwirte
Angesichts der hohen Spritpreise hat Frankreich finanzielle Hilfe für mobile Pflegekräfte und besonders betroffene Landwirte in Aussicht gestellt. "Wir werden die Hilfen auf diejenigen beschränken, deren Branchen besonders betroffen sind", sagte die beigeordnete Energieministerin Maud Brégeon am Dienstag dem Sender BFM. Einen Preisdeckel wie von Gewerkschaftsseite gefordert, lehnte die Ministerin ab. "Dies würde erst recht zu Versorgungsengpässen führen", betonte sie. Eine "allgemeine Hilfe" könne sich Frankreich zudem nicht leisten, erklärte sie.