Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Bundesgerichtshof kippt Preiserhöhung bei Amazon Prime
Wichtige Brücke und Atomforschungsanlage in Kiew bei russischen Angriffen getroffen
Merz: Europa muss an Ukraine-Verhandlungen beteiligt sein
Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld
Politik
Erstes rot-grün-rotes Gespräch nach Wahl in Berlin beendet - Fortsetzung geplant
Elf Tage nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben sich Linke, Grüne und SPD am Donnerstag zu einem ersten Gespräch vor möglichen Sondierungen getroffen. Das Treffen sei konstruktiv verlaufen, sagte eine Grünen-Sprecherin anschließend. Inhaltliche Details nannte sie nicht. Es sei eine Fortsetzung der Gespräche vereinbart worden, sagte die Sprecherin.
Politik
Globales Plastikabkommen: Verhandlungsvorsitzender hält Einigung im März für möglich
In die schwierigen Verhandlungen über ein UN-Abkommen zur Verringerung des weltweiten Plastikmülls ist nach Angaben des Verhandlungsvorsitzenden zuletzt Bewegung gekommen. Er halte eine Einigung bei der nächsten offiziellen Verhandlungsrunde im kommenden März für möglich, sagte der chilenische Diplomat Julio Cordano am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Cordano hatte die Leitung der Verhandlungen im Februar übernommen.
Letzte Nachrichten
Früherer Berliner Regierungschef Wowereit hat kein Verständnis für Coronaleugner
Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), hat seinen Lebensgefährten Jörn Kubicki an das Coronavirus verloren und deshalb kein Verständnis für Coronaleugner. "27 Jahre waren wir zusammen, Jörn hatte seine Lungenkrankheit, COPD, natürlich war er dadurch gefährdeter als andere", sagte der 68-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber wir haben damit nicht gerechnet."
Finanzwende: Kaum Unterschiede zwischen konventionellen und nachhaltigen Fonds
Vermeintlich nachhaltige Finanzprodukte liegen im Trend: Innerhalb der vergangenen zwei Jahre verdoppelte sich das Vermögen von als nachhaltig beworbenen Publikumsfonds und ETFs, wie die Bürgerbewegung Finanzwende am Mittwoch erklärte. Viele dieser Finanzprodukte seien in Wirklichkeit jedoch nahezu gleich aufgebaut wie konventionelle Produkte - und enthielten teilweise millionenschwere Investitionen in fossile Energien.
Bahnverkehr in München wegen Explosion bei Bauarbeiten zeitweise eingestellt
Bei Bauarbeiten ist am Mittwoch nahe dem Münchner Hauptbahnhof eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert. Vier Menschen seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Bahnverkehr nach und ab München musste vorübergehend vollständig eingestellt werden, es kam zu erheblichen Verspätungen im Nah- und Fernverkehr.
Bahnverkehr in München wegen Explosion bei Bauarbeiten eingestellt
In der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs ist am Mittwoch auf einer Baustelle eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert. Dabei seien drei Arbeiter verletzt worden, einer von ihnen schwer, sagte ein Sprecher der Münchner Feuerwehr. Demnach kam es zu der Explosion, als die Arbeiter bei Bohrarbeiten im Erdreich in die Bombe bohrten.
Arlt fordert für Bundeswehr-Auslandseinsätze "klare politische Vorgaben"
Der Kommandeur des Evakuierungseinsatzes in Afghanistan, Brigadegeneral Jens Arlt, hat für künftige Auslandsmissionen der Bundeswehr "klare politische Vorgaben" gefordert. "Die Ziele müssen erreichbar sein und immer wieder überprüft werden", sagte Arlt in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem "Stern". Beim Afghanistan-Einsatz sei es zudem "nicht damit getan zu sagen, es ist ein Desaster." Es sei "essenziell, diese 20 Jahre aufzuarbeiten".
Deutsche spenden in ersten neun Monaten des Jahres Rekordsumme
Die Deutschen haben im Jahr der Flutkatastrophe so viel gespendet wie noch nie. Sie vergaben von Januar bis September 2021 rund 3,8 Milliarden Euro, wie der Deutsche Spendenrat am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das sei "das mit Abstand beste Ergebnis" seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Spendenniveau damit sogar um rund 14 Prozent gestiegen.
Von der Leyen für Prüfung von allgemeiner Impfpflicht in der EU
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich dafür ausgesprochen, eine allgemeine Corona-Impfpflicht in der Europäischen Union zu prüfen. "Wir sollten möglicherweise über eine verpflichtende Impfung in der EU nachdenken", sagte von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. Sie begründete dies mit der Ausbreitung der neuen Omikron-Variante und der Tatsache, dass ein Drittel der EU-Bürger bisher nicht gegen das Coronavirus geimpft ist.
Früherer Pastor aus Niedersachsen wegen Betrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt
Wegen Betrugs und Urkundenfälschung in gewerbsmäßigem Umfang ist ein ehemaliger Pastor vom Landgericht Hildesheim zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter in der niedersächsischen Stadt sahen es nach Gerichtsangaben in ihrem Urteil vom Mittwoch als erwiesen an, dass der Mann bei dem für ihn zuständigen Kirchenamt zahlreiche gefälschte Rechnungen und fingierte Quittungen eingereicht und so etwa 44.500 Euro erschlichen hatte.
CNN suspendiert Moderator Chris Cuomo wegen Unterstützung seines Bruders
Der US-Nachrichtensender CNN hat seinen Starmoderator Chris Cuomo bis auf weiteres von seiner Tätigkeit suspendiert. CNN begründete diesen Schritt am Dienstagabend (Ortszeit) damit, dass Chris Cuomo zu sehr in die Verteidigung seines Bruders Andrew, des früheren Gouverneurs des Staates New York, verwickelt gewesen sei.
OECD warnt vor Auswirkungen geringer Impfquote auf die Wirtschaft
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat vor den negativen Folgen einer niedrigen Impfquote für die Weltwirtschaft gewarnt. "Dass es nicht gelungen ist, überall auf der Welt eine rasche und wirksame Durchimpfung der Bevölkerung zu gewährleisten, kommt die Welt nun teuer zu stehen", heißt es in der am Mittwoch in Paris und Berlin veröffentlichten Konjunkturprognose der OECD.
NGG fordert bis zu 6,5 Prozent mehr Geld für Lebensmittelindustrie und Gastgewerbe
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat für die Beschäftigten der Lebensmittelindustrie und des Gastgewerbes Lohnerhöhungen von bis zu 6,5 Prozent gefordert. Der Hauptvorstand der Gewerkschaft beschloss am Mittwoch eine Empfehlung für die Tarifrunde 2022, die auch eine Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten beinhaltet. Auch das Bäcker- und Fleischerhandwerk soll nach dem Willen der NGG von den höheren Löhnen profitieren.
EU will Chinas Neuer Seidenstraße Konkurrenz machen
Mit einem Investitionsprogramm im Umfang von 300 Milliarden Euro will die Europäische Union China Konkurrenz machen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will die öffentlichen und privaten Mittel bis zum Jahr 2027 aufbringen, um weltweit den Bau von Straßen, Bahnlinien oder Internetverbindungen voranzutreiben, wie sie am Mittwoch in Brüssel ankündigte. Das Vorhaben wird als europäische Antwort auf Chinas Projekt Neue Seidenstraße gesehen.
Kölner Zoll findet Gammelfleisch von Stachelschweinen und Antilopen in Paketen
Ekelerregender Fund am Kölner Flughafen: In Paketen aus Nigeria hat der Zoll in den vergangenen Wochen fast eine halbe Tonne verwesendes Wildfleisch entdeckt. In 15 Päckchen fanden die Beamten vier auch als Buschbabys bekannte Galagos, ein Stachelschwein und eine Antilope, wie der Zoll am Mittwoch mitteilte. Auch große Mengen verdorbener Fische sowie Krebstiere, Kuhhaut und Schnecken hätten die Pakete enthalten.
Türkei verweigerte 2021 fünf Deutschen Einreise wegen Terrorvorwürfen - 35 Ausreisesperren
Unter Verweis auf Terror- oder Propagandavorwürfe haben die türkischen Grenzbehörden zwischen dem 1. Januar und 22. November diesen Jahres fünf deutschen Staatsbürgern die Einreise verweigert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch exklusiv vorlag. Im selben Zeitraum erlangte die Bundesregierung demnach Kenntnis von 35 Ausreisesperren für Deutsche in der Türkei.
Scholz weist Vorwurf des Machtvakuums zurück
Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Vorwurf der Zögerlichkeit vor allem beim Handeln in der Corona-Krise zurückgewiesen. "Ein Machtvakuum, von dem mancher nun redet, gibt es nicht", sagte Scholz der Wochenzeitung "Die Zeit". Er arbeite mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vielmehr "sehr eng und sehr vertrauensvoll" zusammen.
Schweden will trotz Omikron nicht von seinem Sonderweg abrücken
Auch angesichts der neuen Omikron-Variante des Coronavirus will Schweden seinen Sonderweg im Kampf gegen die Pandemie fortsetzen. Die Strategie habe in der Vergangenheit funktioniert, "bisher sehen wir keinen Grund, warum sie jetzt nicht funktionieren sollte", sagte Chef-Epidemiologe Anders Tegnell der Nachrichtenagentur AFP. Schließlich handele es sich immer noch "um dieselbe Krankheit".
Zwölf Festnahmen bei Drogenrazzia in mehreren Bundesländern
Bei einer Großrazzia gegen den Drogenhandel haben Ermittler in mehreren Bundesländern zwölf Menschen festgenommen. Elf davon kamen in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft im rheinland-pfälzischen Frankenthal am Donnerstag mitteilte. Die Beamten werfen der Gruppe unter anderem gewerbs- und bandenmäßigen Drogenhandel vor. Sie sollen mit tausenden Kilogramm Cannabis und dutzenden Kilogramm Kokain gehandelt haben.
Flüchtlingsorganisationen fordern wegen weltweiter Coronakrise generellen Abschiebestopp
Flüchtlingsorganisationen haben angesichts der weltweiten Corona-Krise einen generellen Abschiebestopp aus Deutschland gefordert. Abschiebungen von Flüchtlingen seien in der aktuellen Situation "unverantwortlich und gefährden Menschenleben", teilten Pro Asyl, die deutschen Landesflüchtlingsräte und die Organisation Jugend ohne Grenzen am Mittwoch anlässlich der bis Freitag laufenden Innenministerkonferenz mit. Vor allem nach Syrien, Afghanistan und Äthiopien dürfe niemand abgeschoben werden.
Tel Aviv erstmals zur teuersten Stadt der Welt gekürt
Die israelische Mittelmeermetropole Tel Aviv ist bei den Lebenshaltungskosten erstmals zur teuersten Stadt der Welt aufgestiegen. Den zweiten Platz teilen sich Paris und Singapur, wie aus dem jährlichen Ranking der Economist Intelligence Unit (EIU) hervorgeht. Dahinter folgen Zürich und Hongkong.
TK-Studie: Menschen in Deutschland stehen häufiger unter Stress
Die Deutschen fühlen sich zunehmend gestresst. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) steht mit 26 Prozent mehr als ein Viertel häufig unter Stress. Das sind 30 Prozent mehr als bei einer ähnlichen Befragung von 2013. Mit 64 Prozent fühlen sich knapp zwei von drei Menschen der Studie zufolge zumindest manchmal gestresst.
Intensivmediziner fordern umgehend bundeseinheitliche Kontaktbeschränkungen
Deutschlands Intensivmediziner fordern von der Politik sofortige bundeseinheitliche Maßnahmen zur größtmöglichen Kontaktbeschränkung. "Das kann – wenn notwendig – auch ein zeitlich begrenzter Lockdown sein", erklärte die Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) am Mittwoch. Als Grundlage hierfür müsse die epidemische Lage nationaler Tragweite als Gesetz reaktiviert werden, um bundeseinheitliche Maßnahmen schnell durchsetzen zu können.
Drosten für die Deutschen erneut "Mann des Jahres"
Der Virologe Christian Drosten ist für die Deutschen das zweite Jahr in Folge der "Mann des Jahres". In einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen "Playboy"-Umfrage zum Mann mit den bundesweit größten gesellschaftlichen Verdiensten schlug der Chefvirologe der Berliner Charité mit 23,6 Prozent der Stimmen aber nur hauchdünn Biontech-Gründer Ugur Sahin. Der Entwickler des Corona-Impfstoffs kam auf 23,3 Prozent der Stimmen.
Außenminister Russlands und der USA treffen sich zu Ukraine-Gesprächen
Ein Treffen auf höchster diplomatischer Ebene soll Bewegung in den Ukraine-Konflikt bringen: US-Außenminister Antony Blinken und sein russischer Kollege Sergej Lawrow treffen sich am Donnerstag in Stockholm, um über die angespannte Lage an der russisch-ukrainischen Grenze zu beraten, wie ein US-Vertreter am Mittwoch in Riga mitteilte. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj rief zu direkten Gesprächen mit dem Kreml auf.
Außenminister der USA und Russlands sprechen Donnerstag über Ukraine
Vor dem Hintergrund der militärischen Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze werden US-Außenminister Antony Blinken und sein russischer Kollege Sergej Lawrow am Donnerstag in Stockholm zusammentreffen. Ein US-Vertreter sagte am Mittwoch in Riga, Blinken und Lawrow würden am Rande des Treffens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) Gespräche führen. Blinken werde zuvor den ukrainischen Außenminister Dmitri Kuleba treffen.
Aschenberg-Dugnus sieht allgemeine Impfpflicht weiter "sehr skeptisch"
FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus hat sich zurückhaltend zum geplanten Gesetzentwurf für eine allgemeine Corona-Impfpflicht geäußert. "Ich selbst kann mir eine einrichtungsbezogene Impfpflicht gut vorstellen, aber bei einer allgemeinen Impfpflicht bin ich immer noch sehr skeptisch", sagte Aschenberg-Dugnus am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Es gelte genau hinzuschauen, wie diese Pflicht ausgestaltet sei.
Mann wird auf Autobahn bei Iserlohn von Auto erfasst und stirbt
Bei Iserlohn in Nordrhein-Westfalen ist ein 42-Jähriger auf der Autobahn 46 von einem Auto erfasst worden und gestorben. Der Verkehrsunfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen in Fahrtrichtung Hemer. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann demnach leblos unter dem Unfallwagen eingeklemmt. Trotz schneller Befreiung konnte nur noch der Tod des 42-Jährigen festgestellt werden.
Barmer-Report: Zahl der Pflegebedürftigen steigt stärker als angenommen
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt stärker als angenommen. Das geht aus Hochrechnungen für den Barmer-Pflegereport hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Bis zum Jahr 2030 wird es voraussichtlich mit insgesamt rund sechs Millionen Pflegebedürftigen mehr als eine Million Betroffene mehr geben als bisher erwartet, während nach vorsichtigen Annahmen mehr als 180.000 Pflegekräfte fehlen werden.
Offene Zuschauerfrage vor Topspiel: BVB storniert Kartenverkauf
Borussia Dortmund rechnet mit Blick auf das Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen Bayern München (18.30 Uhr/Sky) nicht mehr mit den bis zuletzt geplanten 67.000 Zuschauern. Schon vor der Entscheidung der Landesregierung Nordrhein-Westfalens zur möglichen Auslastung-Grenze hat der BVB den Verkauf der Eintrittskarten storniert. Das gaben die Borussen am Mittwoch bekannt.
Keine weiteren Corona-Fälle: Spiel von Leipzig bei Union nicht mehr gefährdet
Das Freitagspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Union Berlin und RB Leipzig kann wie geplant stattfinden. Die nach einem erneuten Corona-Ausbruch bei RB Leipzig absolvierten PCR-Tests brachten bei allen getesteten Personen negative Ergebnisse.
Kinder-Impfstoff soll schon am 13. Dezember ausgeliefert werden
Der Kinder-Impfstoff gegen das Coronavirus wird bereits am 13. Dezember zu Verfügung stehen. "Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder EU-weit eine Woche früher ausgeliefert wird", teilte der amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Spahn am Mittwoch mit. Der Hersteller Biontech bestätigte, dass der Kinderimpfstoff vorgezogen werden könne. Für Deutschland sind 2,4 Millionen Impfdosen vorgesehen. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Kinderimpfungen steht allerdings noch aus.
Spahn: Kinder-Impfstoff soll eine Woche früher ausgeliefert werden
Der Kinder-Impfstoff gegen das Coronavirus wird nach Angaben des amtierenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) eine Woche früher zu Verfügung stehen. "Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder EU-weit eine Woche früher ausgeliefert wird", schrieb Spahn am Mittwoch auf Twitter. Das habe der Hersteller zugesichert. In Deutschland sollte der Impfstoff bislang ab dem 20. Dezember zu Verfügung stehen, geplant sind 2,4 Millionen Impfdosen für Kinder.
Polizei in Mönchengladbach ermittelt nach Fund von menschlicher Plazenta
Nach dem Fund einer offenbar menschlichen Plazenta im Bereich eines Krankenhauses hat die Polizei in Mönchengladbach Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizeibericht vom Dienstagabend wurden die Nachgeburt und eine mutmaßlich blutige Hose am Mittag gemeldet. Zahlreiche Beamte inklusive einer Hundertschaft hätten daraufhin rund um die Fundstelle nach weiteren verdächtigen Gegenständen gesucht. Auch Diensthunde seien zum Einsatz gekommen.