Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Brasilien: Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
Prien fürchtet wegen erstarkter AfD wachsenden Antisemitismus
Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
Rüstungsgüter für "Remigrations- und Abschiebeoffensiven": Siegmund löst Empörung aus
Wirtschaft
Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer
Die deutschen Reeder haben sich besorgt über die Sicherheitslage für die Schifffahrt im Roten Meer gezeigt. "Mit der Einnahme der Insel Mayyun durch die mit dem Iran verbündeten Huthi wächst die Bedrohung am strategisch wichtigen Bab al-Mandab erheblich", erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) am Freitag. "Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passieren, steigt das Risiko; für Reedereien, die das Gebiet derzeit umfahren, rückt eine Rückkehr auf die direkte Route durch das Rote Meer in noch weitere Ferne."
Politik
Irakische Brüder in Düsseldorf wegen früherer IS-Mitgliedschaft verurteilt
In Nordrhein-Westfalen sind zwei Iraker wegen ihrer früheren IS-Mitgliedschaft zu Freiheitsstrafen von jeweils vier Jahren verurteilt worden. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf sprach die 43 und 47 Jahre alten Brüder am Freitag der mitgliedschaftlichen Beteiligung in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Bundesanwaltschaft hatte Freiheitsstrafen von fünf beziehungsweise viereinhalb Jahren gefordert, die Verteidigung Freisprüche.
Letzte Nachrichten
USA und Frankreich kritisieren Erdogan-Pläne für Zypern
Die USA und Frankreich haben die Ankündigung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verurteilt, einen Teil der zyprischen Geisterstadt Varosha in türkisch-zyprische Kontrolle zu überführen. Ein solcher Schritt verstoße gegen UN-Resolutionen, die eine Verwaltung des Ortes durch die Vereinten Nationen vorsähen, erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag (Ortszeit).
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 11,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 11,4, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 7,1.
Mindestens 25 Tote bei schweren Überschwemmungen in Zentralchina
Die heftigsten Regenfälle seit sechs Jahrzehnten haben in der zentralchinesischen Provinz Henan für schwere Überschwemmungen gesorgt, bis Mittwoch wurden mindestens 25 Todesopfer gefunden. Am schlimmsten betroffen ist nach Angaben der Rettungskräfte die Provinzhauptstadt Zhengzhou. Dort kamen zwölf Menschen in einer überfluteten U-Bahn ums Leben, zehntausende Bewohner mussten vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden.
Zwölf Menschen sterben in überfluteter U-Bahn in China
Nach heftigen Regenfällen sind in China zwölf Menschen in einer überfluteten U-Bahn ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt Zhengzhou im Zentrum des Landes verletzt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch im Internetdienst Weibo mitteilte. Hunderte weitere Passagiere konnten gerettet werden. Zehntausende Bewohner der Stadt mussten vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden.
Zwölf Menschen sterben in überschwemmter U-Bahn in China
Nach heftigen Regenfällen sind in China zwölf Menschen in einer überschwemmten U-Bahn ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt Zhengzhou im Zentrum des Landes verletzt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch im Internetdienst Weibo mitteilte. Im Internet verbreitete Aufnahmen, wie Passagiere in einem U-Bahnwaggon bis zum Hals im Wasser standen.
Umfrage zeigt Zustimmung für Ziele der Energiewende
Die Energie- und Verkehrswende wird von der deutschen Bevölkerung als Gemeinschaftsaufgabe wahrgenommen. Wie eine im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne erhobene repräsentative Befragung zeigt, glauben fast 80 Prozent der Teilnehmenden, jeder Mensch müsse einen Beitrag zu einer erfolgreichen Transformation leisten. Mehr als die Hälfte der Befragten betrachtet die Energiewende jedoch als zu teuer, zu bürgerfern und zu langsam. Auf Mobilität will den Ergebnissen zufolge niemand verzichten.
Olympia läuft: Softball-Spiel in Fukushima macht den Anfang
Die Olympischen Spiele in Tokio haben mit einem Jahr Verspätung mit dem ersten Wettbewerb begonnen. Im Fukushima Azuma Baseball Stadium eröffneten die Softballerinnen von Gastgeber Japan und Australien am Mittwoch um 9 Uhr Ortszeit die eigentlich für 2020 geplanten Sommerspiele. Die offizielle Eröffnungsfeier des größten Sportfests der Welt findet am Freitag statt.
Netflix will mit Online-Spielen Wachstum weiter steigern
Der Streamingdienst Netflix baut künftig verstärkt auf den Online-Spielesektor zum Ausbau seines Wachstums. Zwar konnte der US-Konzern die Zahl seiner zahlenden Kundinnen und Kunden zuletzt erneut ausbauen und auch den Umsatz steigern, jedoch blieb Netflix hinter seinen Gewinnerwartungen zurück. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nach Veröffentlichung der Zahlen am Dienstag (Ortszeit) im nachbörslichen Handel um drei Prozent nach.
Netflix steigert Abonnenten- und Umsatzzahlen
Der Streamingdienst Netflix hat die Zahl seiner Kunden erneut ausgebaut, die Gewinnerwartungen jedoch verfehlt. Im zweiten Quartal zählte Netflix nach eigenen Angaben vom Dienstag 209 Millionen zahlende Kunden und machte 7,3 Milliarden Dollar Umsatz, 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn ging im selben Zeitraum jedoch von 1,7 Milliarden auf 1,35 Milliarden Dollar zurück.
Enger Trump-Vertrauter wegen ungenehmigter Lobbyitätigkeit angeklagt
Ein enger Vertrauter von Ex-US-Präsident Donald Trump ist wegen einer verheimlichten Lobbytätigkeit für eine ausländische Regierung angeklagt und festgenommen worden. Dem Geschäftsmann Thomas Barrack wird in der am Dienstag veröffentlichten Anklage vorgeworfen, eine Lobbytätigkeit für die Vereinigten Arabischen Emirate nicht offengelegt zu haben. Gemeinsam mit zwei weiteren Verdächtigen soll der heute 74-Jährige Trump während dessen Präsidentschaftswahlkampf 2016 und danach außenpolitisch beeinflusst haben.
Luftverschmutzung in New York durch Brände an US-Westküste
Rauch der Waldbrände im Westen der USA und in Kanada hat die Ostküstenmetropole New York am Dienstag in grauen Dunst gehüllt. Die Umweltbehörde des Bundesstaates New York rief wegen erhöhter Feinstaubbelastung Gesundheitsalarm aus.
Haitis neuer Regierungschef Henry tritt Amt an
Zwei Wochen nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse hat der neue Regierungschef Ariel Henry sein Amt angetreten. Bei seiner Amtseinführung am Dienstag versprach der 71-jährige frühere Neurochirurg, sich mit aller Kraft für die Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung einzusetzen. Diese seien Voraussetzung für freie und faire Wahlen.
THW-Vizepräsidentin rechnet kaum noch mit Überlebenden der Hochwasserkatastrophe
Die Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, sieht nur noch wenig Chancen, nach den Überschwemmungen im Westen Deutschlands Überlebende zu finden. "Wir suchen aktuell noch nach Vermissten, etwa beim Räumen der Wege oder Auspumpen der Keller", sagte Lackner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochausgaben). "Zu diesem Zeitpunkt ist es aber leider sehr wahrscheinlich, dass man Opfer nur noch bergen kann, nicht mehr retten."
Fußball-Regelwerk von 1859 für knapp 66.000 Euro versteigert
Eines der ältesten existierenden Exemplare des Fußball-Regelwerks ist für umgerechnet knapp 66.000 Euro versteigert worden. Das Auktionshaus Sotheby’s gab den Endpreis am Dienstag auf seiner Website mit 56.700 Pfund (65.900 Euro) an. Das mit handschriftlichen Notizen versehene Heft sei 1859 nach einer Reihe von Treffen des Sheffield Football Clubs gedruckt worden, erklärte Sotheby’s.
Katastrophenschutz-Präsident fordert nach Hochwasser "Politikwechsel"
Nach den heftigen Unwettern in Deutschland hat der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz (BBK), Armin Schuster, ein "völlig neues Verständnis" beim Risiko- und Krisenmanagement gefordert. "Mit einer besseren Vorbereitung hätte man das Ausmaß des Schadens vielleicht reduzieren können", sagte Schuster der "Welt" (Mittwochsausgabe). Die BBK-eigenen Warnsysteme hätten in der vergangenen Woche "reibungslos funktioniert".
USA stehen nach eigenen Angaben kurz vor Einigung mit Deutschland über Nord Stream 2
Im Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 stehen die USA nach eigenen Angaben kurz vor einer Einigung mit Deutschland. "Wir haben noch keine endgültigen Details zu verkünden, aber ich denke, ich kann bald mehr sagen", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums Ned Price am Dienstag. "Die Deutschen haben nützliche Vorschläge gemacht", sagte er mit Blick auf den Besuch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei US-Präsident Joe Biden in der vergangene Woche im Weißen Haus.
Younes-Berater zu Wechsel-Gerüchten: "Eintracht erste Option"
Fußball-Nationalspieler Amin Younes und sein Berater haben die jüngsten Berichte über einen angeblich angestrebten Abschied von Eintracht Frankfurt richtiggestellt. "Im Vordergrund steht, dass wir in einem sehr guten und konstruktiven Austausch mit Eintracht und speziell mit (Sportvorstand, die Red.) Markus Krösche stehen", sagte Younes’ Berater Marijo Knez am Dienstag dem SID: "Die Eintracht ist Amins erster Ansprechpartner und erste Option."
Harvey Weinstein für Prozess nach Los Angeles überstellt
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist am Dienstag nach Los Angeles überstellt worden. Dort erwartet den 69-Jährigen ein weiterer Prozess, der ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren einbringen könnte. Fünf Frauen werfen dem Ex-Filmproduzenten in Los Angeles Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor.
Pandadame Huan Huan in französischem Zoo ist trächtig
Ein Zoo in Frankreich kann erneut auf seltenen Nachwuchs hoffen: Das Riesenpanda-Weibchen Huan Huan im Zoo von Beauval im Zentrum des Landes ist trächtig. Wie der Tierpark am Dienstag mitteilte, sei bei einer Ultraschall-Untersuchung ein Embryo festgestellt worden. Huan Huan könnte somit den Tierpark schon bald mit einem zweiten Jungtier beglücken.
Remis gegen Liverpool: Stuttgart überzeugt im Test-Turnier
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat in der Saisonvorbereitung ein Mini-Turnier unter Beteiligung des FC Liverpool gewonnen. In kurzen Spielen über jeweils nur 30 Minuten trennten sich die Schwaben zunächst von den Reds 1:1, anschließend gewannen sie gegen Wacker Innsbruck 1:0. Der englische Topklub und der Erstligist aus Österreich spielten 1:1.
Tichanowskaja fordert neue US-Sanktionen gegen Unternehmen in Belarus
Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die USA zu weiteren Sanktionen gegen wichtige Wirtschaftssektoren in ihrem Land aufgerufen. Es sei an den Belarussen selbst, demokratische Veränderungen in ihrem Land zu bewirken, sagte Tichanowskaja am Dienstag bei einer Diskussionsveranstaltung in Washington. Sie hoffe aber "auf die aktive und nicht nur symbolische" Unterstützung der USA.
Vollständig geimpfter Mitarbeiter im Weißen Haus positiv auf Corona getestet
Ein vollständig geimpfter Mitarbeiter des Weißen Hauses ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie Regierungssprecherin Jen Psaki am Dienstag mitteilte, hatte der Betroffene keinen Kontakt zu US-Präsident Joe Biden oder anderen hochrangigen Regierungsvertretern. Der Mitarbeiter weise milde Symptome einer Corona-Infektion auf.
Neapel feiert Einweihung von Maradona-Stadion
Das Stadion des italienischen Fußballklubs SSC Neapel trägt ab Donnerstag offiziell den Namen Diego Armando Maradonas. Bei einer Zeremonie soll dann unter anderem eine Statue des Weltstars und Vereins-Idols vorgestellt werden, die der Künstler Mimmo Sepe der Gemeinde Neapel geschenkt hat. Geplant ist auch eine Show zu Ehren des im November im Alter von 60 Jahren verstorbenen Maradona. Der Argentinier erlebte in Neapel seine besten Jahre als Spieler.
Frankreichs Parlament besiegelt Verbot vieler Inlandsflüge
Nach monatelangen kontroversen Debatten hat das französische Parlament ein umfassendes Gesetzespaket zum Klimaschutz besiegelt. Nach dem Senat stimmte am Dienstagabend auch die Nationalversammlung für die Vorlage der Regierung. Sie sieht unter anderem ein Verbot bestimmter Inlandsflüge vor. Zudem wird ein neues Delikt namens "Ökozid" geschaffen, das mutwillige Umweltschädigungen nationalen Ausmaßes unter Strafe stellt.
Kabinett will Hochwasser-Soforthilfe auf den Weg bringen
Das Bundeskabinett befasst sich heute (09.30 Uhr) mit finanziellen Hilfen für die Menschen in den Hochwassergebieten. Medienberichten zufolge soll der Bund 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen, aus den betroffenen Bundesländern soll noch einmal die gleiche Summe kommen. Details wollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf einer Pressekonferenz vorstellen (11.00 Uhr).
Frankreich verschärft Corona-Maßnahmen auch für Touristen
Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen verschärft Frankreich ab heute die Auflagen für Einheimische und auch für Touristen. In Sehenswürdigkeiten wie dem Pariser Eiffelturm sowie in Freizeitparks, Konzertsälen, Museen oder Kinos mit mindestens 50 Besuchern wird ein sogenannter Gesundheitspass Pflicht. Er gibt Aufschluss über eine Impfung, eine überstandene Infektion oder einen negativen Corona-Test. In Diskotheken und bei Festivals gilt er bereits.
Verfassungsgericht entscheidet über Staatstrojaner-Einsatz in Baden-Württemberg
Das Bundesverfassungsgericht verkündet heute (09.30 Uhr) eine Entscheidung zum Einsatz von sogenannten Staatstrojanern durch Sicherheitsbehörden des Landes Baden-Württemberg. Datenschützer und Bürgerrechtsaktivisten legten dagegen eine Verfassungsbeschwerde ein. Konkret geht es um die Befugnis von Ermittlern, etwa in Fällen möglicher Anschlagsplanungen unter Ausnutzung von Sicherheitslücken heimlich Überwachungssoftware auf Computern oder Handys von Verdächtigen zu installieren. Damit können sie laufende Kommunikation etwa via Messenger live mitverfolgen.
Bundesverfassungsgericht prüft Äußerung Merkels zu Kemmerich-Wahl in Thüringen
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt heute (10.00 Uhr) in Karlsruhe über zwei Klagen der AfD wegen einer Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten im Februar 2020. Merkel nahm dazu damals während einer Auslandsreise Stellung und sagte unter anderem, die CDU dürfe sich an dieser Regierung nicht beteiligen. Kemmerich hatte sich mit den Stimmen von CDU und AfD wählen lassen. (Az. 2 BvE 4/20 und 2 BvE 5/20)
Bundesgerichtshof prüft Anspruch von Dieselkäufern mit manipuliertem Motor auf Neulieferung
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt heute (09.30 Uhr) in Karlsruhe über die Frage, ob Käufer eines Fahrzeugs von VW oder Audi mit dem manipulierten Dieselmotor EA 189 Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug einer neueren Baureihe haben. Es geht um vier Fälle, in denen sich die Käufer in den Jahren 2009 oder 2010 fabrikneue Autos gekauft hatten. Nach Bekanntwerden des Dieselskandals forderten sie statt des Softwareupdates ein neues Auto. (Az. VIII ZR 254/20 u.a.)
Niederlande nehmen Abschied von ermordetem Journalisten de Vries
Die Niederlande nehmen heute (11.00 Uhr) Abschied vom Investigativjournalisten Peter R. de Vries, der auf offener Straße niedergeschossen worden war. Er gilt in den Niederlanden als Nationalheld, der sich durch seine Rolle bei der Aufklärung von hochkarätigen Kriminalfällen sowie als Sprecher von Kriminalitätsopfern einen Namen machte. Als Drahtzieher hinter der Tat wird ein international tätiger Drogenboss vermutet.
Auch Frankreichs Präsident Macron auf Späh-Liste
Von den internationalen Spähaktionen mithilfe der Software Pegasus ist möglicherweise auch der französische Präsident Emmanuel Macron betroffen: Eine seiner Handynummern steht auf einer geleakten Liste, wie das hinter den Enthüllungen stehende Reporter-Netzwerk Forbidden Stories in Paris mitteilte. Laut "Süddeutscher Zeitung" (Mittwochsausgabe) sind insgesamt sogar 14 amtierende und ehemalige Staats- und Regierungschefs aufgeführt. Die Spuren führen offenbar nach Marokko.
NGO: Auch Frankreichs Präsident womöglich mit Pegasus-Software ausgespäht
Im Zuge der Enthüllungen um die Spähsoftware Pegasus ist auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als potenzielle Zielperson auf einer geleakten Liste aufgetaucht. Eine von Macrons Nummern sei darauf entdeckt worden, sagte Laurent Richard, Chef der hinter den Enthüllungen stehenden Organisation Forbidden Stories, am Dienstag. Unklar sei jedoch, ob das Mobiltelefon des Präsidenten tatsächlich gehackt worden sei.