Spanien trotzt Trumps Strafdrohung
Kommt die nächste Tech‑Blase?
Kriselnde Waffenruhe im Golf
6 Billionen drohen Bankflucht
Lufthansa trotz Iran-Krise optimistisch - Ruf nach Vorbereitung auf Kerosinmangel
Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg: Grüne und CDU legen Fokus auf Wirtschaft
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson evakuiert
CDU und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz
Wirtschaft
Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat mit einem Beitrag in mehreren Onlinediensten auf die Gefahren durch gefälschte Bilder und Videos aufmerksam gemacht, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Solche Deepfakes genannte Darstellungen seien "ein gefährliches Werkzeug", mit dem großer Schaden angerichtet werden könne, heißt es in dem Beitrag Melonis vom Dienstag.
Boulevard
Teststrecke in Nordrhein-Westfalen: Gericht bestätigt Lärmgrenze nahe Pflegeheim
Im Streit über den Lärm einer Teststrecke für Autos in Nordrhein-Westfalen hat das Bundesverwaltungsgericht zugunsten eines Pflegeheims in der Nähe entschieden. Der Lärmrichtwert von 45 Dezibel tagsüber an der Unterkunft wird nicht erhöht, wie das Gericht am Mittwoch in Leipzig urteilte. Der Betreiber der Teststrecke "Bilster Berg" bei Höxter wollte den Betrieb intensivieren. (Az. 7 C 2.25)
Letzte Nachrichten
Wirtschaft
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
Der seit dem 1. Mai geltende sogenannte Tankrabatt der Bundesregierung in Höhe von 17 Cent kommt bislang nur teilweise bei Autofahrerinnen und -fahrern an. Der Automobilclub ADAC schlussfolgerte am Dienstag mit Blick auf die Tagesdurchschnittspreise von Benzin und Diesel, dass bisher pro Liter nur rund elf Cent der Steuersenkung weitergegeben wurden. Auch das Ifo-Institut kam zu dem Schluss, dass sich besonders Diesel nicht deutlich verbilligt habe.
Boulevard
Leipziger Oberbürgermeister: Kein bei Amoktat Verletzter mehr in Lebensgefahr
Nach Auskunft von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) befindet sich nach der Amoktat vom Montag keiner der Verletzten mehr in Lebensgefahr. Das sagte er am Dienstag bei einem Gedenktermin in der sächsischen Stadt. Die genaue Zahl der Verletzten stand indes auch weiterhin nicht fest.
Politik
US-Truppenabzug: Söder fordert mehr Einsatz von Bundesregierung
Nach der Ankündigung eines Abzugs von US-Soldaten aus Deutschland hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mehr Einsatz von der Bundesregierung dagegen gefordert. Er appelliere an Berlin, "nicht nur achselzuckend das zur Kenntnis zu nehmen", sagte Söder am Dienstag in Brüssel nach einem Treffen mit dem Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Manfred Weber (CSU).
Boulevard
14-Jähriger setzt in Bayern versehentlich Auto in Bewegung - hoher Sachschaden
Ein 14-Jähriger hat in Bayern versehentlich ein Auto in Bewegung gesetzt und einen Unfall mit hohem Sachschaden verursacht. Wie es dazu kam, war zunächst unklar, wie die Polizei in Kempten am Dienstag mitteilte. Das Auto fuhr dabei am Montagnachmittag in Günzburg rückwärts gegen ein weiteres Auto, welches dadurch gegen eine Hauswand gedrückt wurde.
Sport
PSG-Kracher: Bayern mit Karl, Bischof und Guerreiro
Bayern München kann im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain neben Tom Bischof wohl auch wieder auf Lennart Karl und Raphael Guerreiro zurückgreifen. Jungnationalspieler Karl stand beim Abschlusstraining für die Begegnung am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) wie Bischof und Guerreiro am Dienstagnachmittag auf dem Platz an der Säbener Straße.
Wissenswertes
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
Die US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben ihren jahrelangen schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit um Vorwürfe sexueller Belästigung und Verleumdung beigelegt. Die beiden Stars erzielten am Montag (Ortszeit) eine außergerichtliche Einigung, wie ihre Anwälte mitteilten. Eine Vergleichssumme wurde nicht genannt. Lively hatte Baldoni in einer Klage sexuelle Belästigung bei Dreharbeiten vorgeworfen, Baldoni konterte mit Verleumdungsvorwürfen.
Boulevard
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: Zahlreiche Verletzte
Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Dresden zahlreiche Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr sprach am Dienstag von 30 Verletzten, von denen fünf zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Polizei ging von mehr als 20 Verletzten aus. Unter den Verletzten waren demnach auch die beiden Fahrzeugführer, sie wurden zusätzlich psychologisch betreut.
Politik
In Algerien inhaftierter französischer Journalist hofft auf Begnadigung
Ein in Algerien inhaftierter französischer Journalist hat in der Hoffnung auf eine Begnadigung durch den algerischen Präsidenten auf weitere Rechtsmittel verzichtet. Der Sportreporter Christophe Gleizes werde nicht das höchste Berufungsgericht anrufen, sagte seine Mutter Sylvie Godard am Dienstag dem Sender France Inter. "Er legt sein Schicksal in die Hände von Präsident Abdelmadschid Tebboune", sagte sie. Dies sei "eine starke, symbolische Geste", fügte sie hinzu.
Politik
Rumänien: Pro-europäischer Regierungschef verliert Misstrauensvotum im Parlament
In Rumänien hat das Parlament den pro-europäischen Regierungschef Ilie Bolojan abgesetzt. 281 der 464 Abgeordneten in Bukarest stimmten am Dienstag für einen von den Sozialdemokraten (PSD) und der rechtsradikalen Partei AUR eingebrachten Misstrauensantrag. Die rumänischen Sozialdemokraten (PSD) waren im vergangenen Monat aus der Regierung ausgetreten, nachdem die Regierung von Ministerpräsident Bolojan eine Reihe unpopulärer Maßnahmen wie Steuererhöhungen ergriffen hatte.
Wirtschaft
Unicredit legt offizielles Angebot für Übernahme der Commerzbank vor
Die italienische Großbank Unicredit hat offiziell ein Angebot für die Übernahme der Commerzbank vorgelegt. Die Mailänder Bank bietet den Aktionären einen Umtausch von 0,485 Unicredit-Aktien pro Commerzbank-Papier, wie sie am Dienstag bestätigte. Das Angebot besteht demnach für sechs Wochen, bis zum 16. Juni.
Politik
"Streit und überhitzte Debatte": SPD-Spitze zieht Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot
Spitzenpolitiker der SPD haben eine durchwachsene Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot gezogen, zugleich aber ein Bekenntnis zur Fortführung der Koalition abgelegt. "Der Streit und gerade auch die überhitzte Debatte der letzten Wochen haben uns geschadet", sagte der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil am Dienstag vor einer Fraktionssitzung in Berlin. Die SPD wolle aber, "dass diese Regierung, dass diese Koalition erfolgreich ist", sagte er. "An diesem Weg, den wir gemeinsam gehen wollen, hat sich auch nichts geändert."
Politik
Straße von Hormus: Iran droht mit deutlicher Verschärfung der Angriffe
Nach dem Beginn des US-Marineeinsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus droht eine erneute militärische Eskalation. Die Armee seines Landes habe mit den Angriffen "noch nicht einmal begonnen", erklärte der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Generalstabschef Dan Caine wollten sich am Dienstag vor der Presse zum Militäreinsatz äußern. Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe vor fast einem Monat hatten die Vereinigten Arabischen Emirate iranische Angriffe gemeldet. Westliche Verbündete der USA, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), forderten von Teheran eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.
Gesundheit
Biontech will mehrere Standorte schließen und bis zu 1860 Stellen abbauen
Das Biotechnologieunternehmen Biontech will mehrere Standorte schließen. "Biontech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von CureVac zu schließen, wovon insgesamt bis zu rund 1860 Stellen betroffen sein könnten", erklärte das Mainzer Pharmaunternehmen am Dienstag. Das soll jährlich Einsparungen in Höhe von rund 500 Millionen Euro bringen.
Boulevard
38 Euro pro Kopf für Fairtrade-Produkte: Umsatz erreicht 2025 neues Rekordhoch
Von Kaffee über Kakao bis hin zu Bananen: Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten hat in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals die Schwelle von drei Milliarden Euro überschritten. Wie der Verein Fairtrade Deutschland am Dienstag mitteilte, wurde 2025 beim Umsatz ein Rekordhoch von 3,14 Milliarden Euro erzielt - knapp neun Prozent mehr als im Vorjahr. Pro Kopf hätten Verbraucherinnen und Verbraucher damit rund 38 Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben.
Boulevard
Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig war bis Ende April in Psychiatrie
Der mutmaßliche Amoktäter von Leipzig hat sich bis Ende April freiwillig in einer psychiatrischen Klinik aufgehalten. Das teilte eine Sprecherin des sächsischen Sozialministeriums in Dresden am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 33-Jährige habe sich "auf eigenen Wunsch freiwillig in der Klinik stationär" aufgehalten.
Boulevard
Verdächtiger in Fall von getötetem 14-Jährigen in Bayern von Polizei erschossen
Nach der Tötung eines 14-Jährigen im bayerischen Memmingen ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Er erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Kempten und die Staatsanwaltschaft Memmingen am Dienstag mitteilten. Demnach bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei der am Montagvormittag in einem leerstehenden Gebäude in Memmingen gefundenen Leiche um den seit Samstag vermissten 14-Jährigen handelte.
Politik
Manfred Weber fordert Führungsteam für CSU - Lob für Aigner
Nach den Verlusten der CSU bei den Kommunalwahlen in Bayern hat sich der CSU-Spitzenpolitiker Manfred Weber für eine breitere Aufstellung an der Spitze ausgesprochen. "Die zweite Runde der Kommunalwahl hat wehgetan", sagte Weber am Dienstag dem Nachrichtenportal t-online. "Deswegen ist es auch richtig, dass wir jetzt intern viel darüber reden, wie sich die CSU breiter aufstellen und verstärkt positionieren muss."
Wissenswertes
Beatles-Witwe Yoko Ono lässt Verkauf von "John-Lemon-Bier" stoppen
Ein französisches Bier mit Zitronengeschmack und Ingwer darf nicht mehr "John Lemon" heißen: Yoko Ono, Witwe des Beatles-Sängers John Lennon, will einer bretonischen Brauerei den Vertrieb des Bieres untersagen - und hat ihr damit zu einem Verkaufsschlager verholfen. Innerhalb weniger Tage seien tausende Flaschen verkauft worden, sagte Brauereichef Aurélien Picard im westfranzösischen Bannalec. "Es war völlig verrückt, wir hatten Glück im Unglück", sagte er.
Wissenswertes
Stars und Promis feiern rauschende Met-Gala in New York
Zahllose Stars und Prominente haben in New York die alljährliche Met-Gala gefeiert und dabei unter dem Motto "Mode ist Kunst" spektakuläre Outfits präsentiert. Pop-Diva Madonna führte bei dem Event am Montagabend (Ortszeit) eine Art schwarzes Segelschiff mit langem schwarzen Schleier auf dem Kopf spazieren, Latino-Sänger Bad Bunny erschien mit Gesichtsprothesen und weißem Haar als gealterte Version seiner selbst. R&B-Star Beyoncé trug ein glitzerndes Skelettkleid samt Federumhang mit langer Schleppe, Sängerin Katy Perry eine Art silberne Fecht-Maske zum weißen Kleid und langen Handschuhen.
Boulevard
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: 30 Verletzte
Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Dresden 30 Menschen verletzt worden. Fünf von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Die anderen erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort versorgt. Unter den Verletzten waren demnach auch die beiden Fahrzeugführer, sie wurden zusätzlich psychologisch betreut.
Boulevard
Leipzigs Oberbürgermeister Jung: "Können Innenstädte nicht zu Festungen umbauen"
Nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig sieht Oberbürgermeister und Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) begrenzte Möglichkeiten für die Verschärfung von Sicherheitsvorkehrungen gegen solche Taten. Die Städte in Deutschland täten "ihr Bestes, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen", betonte Jung in einer am Dienstag vom Deutschen Städtetag verbreiteten Erklärung. "Klar ist aber auch: Wir können die Innenstädte nicht zu Festungen umbauen."
Sport
Vertrag bis 2028: Terzic wird Bilbao-Trainer
Edin Terzic wird zur kommenden Saison Trainer des spanischen Fußball-Erstligisten Athletic Bilbao. Dies bestätigte der Klub am Dienstag, bereits im April hatte es Medienberichte über die bevorstehende Einigung gegeben. Terzic, früherer Erfolgscoach von Borussia Dortmund, erhält bei den Basken einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und soll zu Beginn der neuen Saison vorgestellt werden.
Politik
Arbeitskreis Steuerschätzung nimmt Beratung über Frühjahrsprognose auf
Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat am Dienstag in Stralsund seine dreitägigen Beratungen über die neue Frühjahrsprognose aufgenommen. Das Gremium schätzt jeweils im Mai und November jeden Jahres die zu erwartenden Steuereinnahmen für das laufende Jahr - und für die kommenden Jahre. Die Prognosen sind Grundlage der Haushaltsplanung von Bund, Ländern und Kommunen. Am Donnerstag will Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) die Ergebnisse in Berlin vorstellen.
Wissenswertes
"Nicht genug Kraft": In Nordsee gebrachter Wal laut Experten wahrscheinlich tot
Der nach einer wochenlangen Odyssee und mehrfachen Strandungen an der Ostseeküste von einer privaten Initiative in die Nordsee gebrachte Buckelwal ist nach Einschätzung von Experten wahrscheinlich tot. Es sei davon auszugehen, dass das extrem geschwächte Tier "nicht genug Kraft besaß, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, und nicht mehr lebt", teilte das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund am Dienstag mit.
Politik
Ein Jahr Schwarz-Rot: Zustimmung zur Bundesregierung stürzt ab
Ein Jahr nach ihrem Amtsantritt ist die schwarz-rote Bundesregierung in der Zustimmung massiv eingebrochen. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/ntv sind lediglich elf Prozent der Bundesbürger mit der Arbeit der Koalition zufrieden, 87 Prozent äußerten sich unzufrieden. Im Juli 2025 lag die Zustimmung noch bei 38 Prozent.
Wirtschaft
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
Ob steigende Energiepreise oder gestörte Lieferketten - die Schockwellen des Iran-Kriegs machen einer Umfrage zufolge auch den deutschen Unternehmen im Ausland zu schaffen. Wie die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Dienstag mitteilte, rutschten die Konjunkturerwartungen der befragten Firmen deutlich ins Minus. Zugleich wird die eigene Geschäftslage von den Unternehmen im Schnitt sogar leicht besser bewertet als im Herbst - allerdings mit Unterschieden je nach Region.
Gesundheit
WHO: Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff vermutlich von Mensch zu Mensch übertragen
Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Übertragung von Mensch zu Mensch aus. "Wir vermuten, dass es bei sehr engem Kontakt eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt", sagte die WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerhove am Dienstag in Genf. Der erste auf dem Schiff erkrankte Passagier habe sich vermutlich infiziert, bevor er an Bord gegangen sei.
Boulevard
Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt
Der illegale Handel mit Haustieren hat laut einer Auswertung von Tierschützern zugenommen. 2025 wurden mindestens 2250 Tiere in 257 Fällen entdeckt, wie der Deutsche Tierschutzbund am Dienstag in Bonn mitteilte. Es sei jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Fälle und der illegal gehandelten Tiere wieder.
Boulevard
OLG: Richter darf sich an christlichem Menschenbild orientieren
Ein Richter gilt nicht automatisch als befangen, weil er sich am christlichen Menschenbild orientiert. Das erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main am Dienstag. Es ging ursprünglich um einen Rechtsstreit um Miete. Der Anwalt des Klägers kritisierte, dass er die Überlegungen des Gericht für "rührselig" halte. Daraufhin antwortete der Richter, dass er sich bei seinen Erwägungen an einem christlichen Menschenbild orientiere.
Wissenswertes
Frankreichs Präsident Macron gibt Gesangseinlage bei Staatsbesuch
Macron am Mikro, Armeniens Regierungschef am Schlagzeug: Bei einem Staatsbesuch in Armenien hat der französische Präsident Emmanuel Macron eine ungewöhnliche Gesangseinlage gegeben. Am Rande eines Staatsbankett am Montagabend sang er neben einem Pianisten am Flügel inbrünstig den Klassiker "La Bohème", wie auf einem Video zu sehen ist, das eine französische Journalistin im Onlinedienst X veröffentlichte. Der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan, der privat in einer Jazzband spielt, begleitete ihn in Hemd und Krawatte am Schlagzeug.
Politik
Höhere Spitzensteuer: SPD hält an Plänen fest - Kanzleramtschef zeigt sich offen
Die SPD hält ungeachtet des Machtworts von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an ihren Plänen fest, Spitzenverdiener stärker zur Gegenfinanzierung einer Steuerreform heranzuziehen. Trotz einer angespannten Haushaltslage müsse es eine spürbare Entlastung für die breite Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geben, sagte SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagausgabe). "Und diese Entlastung muss solide und verlässlich finanziert sein." Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) zeigte sich grundsätzlich offen für eine höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen.
Politik
"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz
Ein Jahr nach dem Antritt der Bundesregierung haben Unionspolitiker ein ernüchtertes Fazit gezogen. "Meine Bilanz ist ein bisschen gespalten", sagte der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), am Dienstag in Berlin. "Ich teile die Erwartung, dass mehr passieren muss." Insbesondere müsse die Wirtschaft endlich in Schwung gebracht werden: "Darum müssen wir uns intensiv kümmern." Bilger sprach von einer "herausfordernden Stimmungslage" für die Koalition.
Politik
Angriffe vor angekündigten Waffenruhen: Selenskyj wirft Russland "Zynismus" vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland "Zynismus" wegen tödlicher Angriffe vorgeworfen, während Moskau gleichzeitig eine Waffenruhe rund um die Siegesparade am 9. Mai fordert. Es sei "blanker Zynismus, eine Waffenruhe zu fordern, um Propaganda-Feierlichkeiten abzuhalten, während man im Vorfeld jeden einzelnen Tag solche Raketen- und Drohnenangriffe ausführt", erklärte Selenskyj am Dienstag als Reaktion auf neue russische Angriffe mit mehreren Toten. Russland könne das Feuer jederzeit einstellen "und das würde den Krieg und unsere Reaktionen beenden", erklärte der ukrainische Präsident.
Boulevard
Nach Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger kommt am Dienstag vor Haftrichter
Nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig soll der mutmaßliche Täter am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser werde dann über weitere freiheitsentziehende Maßnahmen entscheiden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig. Die Ermittlungen und die Spurensicherung dauerten derweil an. In der Nikolaikirche war eine ökumenische Gedenkandacht geplant, zu der auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erwartet wurde.
Sport
Fünf Wochen vor WM-Start: Hoeneß erneuert Nagelsmann-Kritik
Uli Hoeneß hat Bundestrainer Julian Nagelsmann abermals für die aus seiner Sicht mangelnde Eingespieltheit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft fünf Wochen vor WM-Beginn kritisiert. "Die deutsche Mannschaft hat noch nie zweimal hintereinander mit derselben Elf gespielt – das werfe ich Julian auch vor, das habe ich ihm persönlich schon gesagt", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im DAZN-Interview.
Boulevard
Nach Amokfahrt in Leipzig: Gedenkandacht mit Ministerpräsident
Nach der Amokfahrt in Leipzig mit zwei Toten wird am Dienstag an verschiedenen Orten der Opfer gedacht. In der Nikolaikirche gibt es um 17.00 eine ökumenische Gedenkandacht, an der Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) teilnehmen. Die Nikolaikirche liegt nahe der Fußgängerzone, durch die der 33-jährige mutmaßliche Amoktäter am Montag mit einem Auto raste.
Politik
Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn
Ein Jahr nach dem Antritt der Bundesregierung belegt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Politiker-Ranking des Instituts Insa nicht mehr den hintersten Platz. Laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung liegt nun Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) mit einem Zustimmungswert von 2,8 auf Platz 20 hinter Merz, der mit 2,9 Punkten auf Platz 19 kommt. Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auf Platz 18 (3,1 Punkte) liegt ein weiteres CDU-Mitglied auf den hinteren Plätzen.
Wirtschaft
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
Trotz der derzeit schwierigen Lage für die deutsche Wirtschaft gibt es einer Studie zufolge weiterhin Engpässe in den sogenannten MINT-Berufen. Im März fehlten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik rechnerisch 133.900 Fachkräfte, wie das nationale MINT-Forum am Dienstag in Berlin mitteilte. Entscheidend für die künftige Sicherung von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit ist demnach auch, Fachkräftepotenziale von Frauen, Älteren und Zugewanderten zu heben.
Kultur
"Noch nicht fit genug": Dolly Parton sagt erneut Konzerte ab
Country-Legende Dolly Parton hat eine Reihe von Konzerten in Las Vegas abgesagt und damit für neue Spekulationen um ihren Gesundheitszustand gesorgt. Ihre Behandlung wegen einer nicht näher genannten Erkrankung laufe zwar "wirklich gut", sagte die 80-Jährige in einem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Video. "Es wird aber noch eine Weile dauern, bis ich wieder fit genug für große Bühnenauftritte bin."