Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Verheerender Waldbrand im Süden Frankreichs unter Kontrolle
78-Jähriger tot in Dortmunder Wohnhaus entdeckt - Verdächtiger festgenommen
Bürgermeister: New York kann Israels Regierungschef Netanjahu nicht festnehmen
"Typen fehlen": Podolski kritisiert Mentalität der DFB-Elf
Sport
Radsport: Dopingtests am Tour-Ruhetag
Alle noch im Rennen befindlichen Radprofis sind am vergangenen Montag im Rahmen des Ruhetags der Tour de France Dopingkontrollen unterzogen worden. Das teilte die International Testing Agency (ITA), die für die Durchführung der Kontrollen verantwortlich ist, am Dienstagabend in einer Pressemitteilung mit.
Wirtschaft
Studie: Investitionen in deutsche Startups im ersten Halbjahr weiter gestiegen
Die Investitionen in Startups aus Deutschland sind im ersten Halbjahr einer Studie zufolge weiter gestiegen. In den vergangenen sechs Monaten erhielten Jungunternehmen knapp 5,3 Milliarden Euro, wie die Beratungsgesellschaft EY am Mittwoch mitteilte. Das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damals hatten Startups etwa 4,6 Milliarden Euro an Risikokapital gesammelt.
Letzte Nachrichten
Steinmeier warnt vor Entzweiung: "Wir sind ein Land"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bundesbürger angesichts des verbreiteten Streits über den richtigen Weg in der Corona-Pandemie ermahnt, sich nicht zu entzweien. Es mache sich nach zwei Jahren Pandemie Frust breit, Gereiztheit, Entfremdung und leider auch offene Aggression, sagte Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache, die am Samstagabend ausgestrahlt wird.
Liverpool-Partie am Boxing Day abgesagt - auch Watford spielt nicht
Doch kein Spiel für Jürgen Klopp und den FC Liverpool am Boxing Day: Wie die Premier League am Donnerstag mitteilte, ist die Partie am Sonntag gegen Leeds United aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Auch das Spiel zwischen den Wolverhampton Wanderers und dem FC Watford, das ebenfalls für den zweiten Weihnachtstag geplant war, findet nicht statt.
Verfassungsschützer sehen AfD als Treiber radikaler Corona-Proteste
Nach Überzeugung von Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) wird die AfD "immer mehr zum Treiber der radikalen Corona-Proteste". Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag gebe "sogar Tipps heraus, wie man illegale Demos als Spaziergänge tarnt und mit der Polizei Katz und Maus spielt", sagte Maier der neuen Ausgabe des Magazins "Spiegel". "Diese Partei ist dabei, die Demokratie von innen auszuhöhlen."
Nordmazedoniens Ministerpräsident Zaev tritt offiziell zurück
Mehrere Wochen nach seiner Rücktrittsankündigung hat Nordmazedoniens Ministerpräsident Zoran Zaev sein Amt offiziell niedergelegt. Das Parlament bestätigte ein entsprechendes Gesuch Zaevs am Donnerstag und ebnete damit den Weg für seinen Rücktritt. Der Regierungschef reagierte damit auf das schlechte Abschneiden seiner Partei bei den Kommunalwahlen. Der stellvertretende Finanzminister Dimitar Kovacevski wird Zaevs Amt in den kommenden Tagen übernehmen. Er war kürzlich zum Parteivorsitzenden der SDSM ernennt worden.
Mutmaßlicher Selbstmordattentäter in Kabul erschossen
In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein mutmaßlicher Selbstmord-Attentäter erschossen worden. Der mutmaßliche Attentäter habe sich am Donnerstag am Zugang zu einem Zentrum für die Ausgabe von Reisepässen befunden, teilte die Polizei mit. Er sei erschossen worden, bevor er sich in die Luft habe sprengen können.
Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD absolut aus
Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat angekündigt, eine Kooperation seiner Partei mit der AfD unter allen Umständen verhindern zu wollen. "Mit mir wird es eine Brandmauer zur AfD geben", sagte Merz nach Information von Deutsche Tageszeitung. Den Landesverbänden "vor allem im Osten" drohte er sofortige Parteiausschlussverfahren an, falls es zu einer Zusammenarbeit mit der AfD kommen sollte. Merz sagte in dem Interview: "Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an." Dies sei seine "glasklare Ansage" an die "Landesverbände vor allem im Osten". Der CDU-Bundesparteitag hatte 2018 einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der AfD gefasst, der "jegliche Koalitionen oder ähnliche Formen der Zusammenarbeit" betrifft. Die AfD sei eine Partei, "die rechtsextremes Gedankengut, Antisemitismus und Rassismus in ihren Reihen bewusst duldet", hieß es damals. Merz sagte nun, er werde im Verhältnis zur AfD von Anfang an "sehr konsequent sein". Die CDU sei "nicht die XYZ-Partei, die mit jedem kann." Versöhnliche Töne schlug Merz in dem Interview gegenüber der früheren Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an, die ihn 2002 vom Fraktionsvorsitz verdrängt hatte. "Ich würde mich freuen, wenn Angela Merkel und die CDU auch in Zukunft beieinander bleiben, an mir wird es jedenfalls nicht scheitern", sagte er. "Ich möchte zu allen meinen lebenden vier Vorgängern ein gutes Verhältnis haben." Merz, der seit Jahren ein schlechtes Verhältnis zur ehemaligen Kanzlerin hat, gestand ein, Merkels Leistung in der Partei zu wenig gewürdigt zu haben. "Wir haben Merkel völlig unterschätzt", sagte Merz unter Bezug auf die Zeit vor deren Aufstieg. Weiter sagte er: "Schauen Sie sich mal unsere Führung vor gut 20 Jahren an: Kohl, Schäuble, Rühe, Koch, Wulff, Müller. Frauen haben in der Führung damals praktisch keine Rolle gespielt." Merkel sei "ein frauenpolitischer Schrittmacher" für die CDU gewesen.Merz warnte seine CDU davor, von einem allzu raschen Wiederaufstieg zu träumen. "Bei uns haben viele noch nicht kapiert, was es heißt, in der Opposition zu sein", sagte er. Der früheren Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) soll unter Merz eine wichtige Rolle im Parteiapparat zukommen: Auf dem Parteitag im Januar solle sie zur Bundesschatzmeisterin der CDU gewählt werden, hieß es aus Parteikreisen gegenüber Deutsche Tageszeitung. Der bisherige CDU-Schatzmeister Philipp Murmann kandidiert nicht wieder.Merz hatte sich vergangene Woche bei einem CDU-Mitgliederentscheid über den Parteivorsitz durchgesetzt. Er soll auf einem Parteitag am 21. und 22. Januar offiziell zum Nachfolger von Armin Laschet bestimmt werden. (V.Korablyov--DTZ)
Deutschland will neues Corona-Medikamente aus USA
Die Bundesregierung bemüht sich um die rasche Beschaffung des Corona-Medikaments Paxlovid, das in den USA bereits im Schnellverfahren zur Behandlung von Erkrankten zugelassen wurde. Das Bundesgesundheitsministerium steht nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstag mit Herstellern "in Verhandlung, um Kontingente für Deutschland zu sichern und zeitnah für die Versorgung zur Verfügung zu stellen". Dies gelte neben dem Präparat Paxlovid des US-Konzerns Pfizer auch für das Mittel Lagevrio, das vom US-Unternehmen MSD hergestellt wird. Beides sind antivirale Mittel, die das Virus dabei hindern, sich zu reproduzieren. Die Präparate sind in der EU noch nicht zugelassen. Bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) seien aber bereits "Bewertungsverfahren mit dem Ziel der Zulassung begonnen worden", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministerium der Nachrichtenagentur AFP. Die Mittel sollten in Deutschland nach der Zulassung vor allem für Risikopatienten eingesetzt werden - etwa Patienten über 60 Jahre und Menschen mit Leiden wie Adipositas und Diabetes. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte der Corona-Pille Paxlovid am Mittwoch eine Notfallzulassung für Risikopatienten ab zwölf Jahren erteilt. US-Präsident Joe Biden versprach Pfizer staatliche Unterstützung, um die Produktion des Medikaments schnell hochzufahren. Paxlovid senkt laut Pfizer die Gefahr einer Krankenhauseinweisung oder eines Todes um knapp 90 Prozent. Die FDA hatte dazu erklärt: "Diese Zulassung bringt zu einem mit dem Auftreten neuer Varianten entscheidenden Zeitpunkt in der Pandemie ein neues Werkzeug, um Covid-19 zu bekämpfen." Paxlovid kombiniert den neuen Wirkstoff Nirmatrelvir mit dem Medikament Ritonavir, das bereits zur Behandlung von HIV-Patienten eingesetzt wird. Patienten nehmen über einen Zeitraum von fünf Tagen zwei Mal täglich zwei Tabletten Nirmatrelvir und eine Tablette Ritonavir zu sich. Die US-Regierung hat bereits für einen Preis von 5,3 Milliarden Dollar (knapp 4,7 Milliarden Euro) zehn Millionen Packungen bestellt. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA unterstützte in der vergangenen Woche den Einsatz von Paxlovid für Notfälle. (W.Uljanov--DTZ)
Stromanbieter Stromio stellt Lieferung ein
Der Stromanbieter Stromio mit den Marken Stromio und Grünwelt Energie hat ohne Vorwarnung die Lieferung eingestellt. Stromio sei "seit einigen Wochen mit einer nie dagewesenen Preisexplosion an den europäischen Energiehandelsplätzen konfrontiert", erklärte das Unternehmen auf seiner Internetseite zur Begründung. Seit Mittwoch habe der örtliche Ersatzversorger automatisch und ohne Unterbrechung die Versorgung der Kunden übernommen.
Für Altersvorsorge abgezweigter Lohn ist nicht pfändbar
Lohn, der durch sogenannte Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersversorgung abgezweigt wird, ist nicht mehr pfändbar. Das gilt selbst dann, wenn die Entgeltumwandlung erst nach Zugang eines Pfändungsbeschlusses vereinbart wird, wie das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschied. Voraussetzung ist, dass dabei ein bestimmter, gesetzlich festgelegter Betrag nicht überschritten wird. (Az.: 8 AZR 96/20)
ADAC: Durchschnittspreise für Kraftstoffe im Dezember voraussichtlich gesunken
Autofahrerinnen und Autofahrer tanken im Dezember wohl günstiger als im Vormonat: In den ersten drei Dezemberwochen kostete ein Liter Benzin im bundesweiten Schnitt 1,602 Euro, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Im November hatte der Benzinpreis mit durchschnittlich 1,680 Euro einen Jahreshöchststand erreicht. Auch der Preis von Diesel sank in den ersten Dezemberwochen: Pro Liter wurden im Schnitt 1,517 Euro fällig, im November waren es noch 1,560 Euro gewesen.
Putin nennt erste Reaktion der USA auf geforderte Sicherheitsgarantien "positiv"
Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Ukraine-Konflikt seine Forderung nach Sicherheitsgarantien des Westens bekräftigt. Jede erneute Erweiterung der Nato nach Osten sei für Russland "inakzeptabel", sagte Putin am Donnerstag bei seiner Jahres-Pressekonferenz in Moskau. Russland werde auch keine westlichen Waffensysteme "vor seiner Haustür" dulden. Putin nannte es "positiv", dass die USA zu Verhandlungen über Moskaus Forderungen bereit seien. Im Ostukraine-Konflikt gibt es derweil neue Hoffnung auf eine Einstellung der Kämpfe.
Putin: Erste Reaktion der USA auf geforderte Sicherheitsgarantien "positiv"
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Verhandlungsbereitschaft der USA zu den von Moskau geforderten Sicherheitsgarantien im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt als "positiv" bewertet. "Bislang haben wir positive Reaktionen gesehen", sagte Putin am Donnerstag bei seiner Jahres-Pressekonferenz in Moskau. "Unsere amerikanischen Partner haben uns gesagt, dass sie bereit sind, diese Diskussion, diese Verhandlungen Anfang kommenden Jahres in Genf zu beginnen." Putin bekräftigte, dass jede Erweiterung der Nato für Russland "inakzeptabel" sei.
Russisches Gericht verhandelt über Schließung von Menschenrechtszentrum Memorial
Vor einem Moskauer Gericht ist über die Auflösung einer Unterorganisation der bedeutenden Menschenrechtsorganisation Memorial verhandelt worden. Der Richter Michail Kasakow eröffnete die Anhörung zu dem Menschenrechtszentrum Memorial am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dies diene der "Sicherheit" der Prozessteilnehmer, sagte Kasakow. Menschenrechtler in Russland befürchten ein bevorstehendes Verbot der Dachorganisation Memorial, die auch enge Verbindungen zu Wissenschaftlern in Deutschland pflegt.
Lufthansa streicht wegen hohen Krankenstands einige Flüge über Weihnachten
Die Lufthansa streicht wegen eines hohen Krankenstandes beim Personal einige Flüge über Weihnachten. Sechs Langstreckenverbindungen in die USA fallen bis Sonntag aus, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Die Airline habe mit großen Reserven geplant, das reiche wegen der hohen Krankheitsquote aber nicht aus.
Chinas Behörden geben Stars Frist zur Begleichung von Steuerschulden
Die chinesischen Steuerbehörden verschärfen den Ton gegenüber den gutverdienenden Stars der Unterhaltungsbranche: Prominente, die ihre Einkünfte nicht korrekt gemeldet hätten, müssten dies bis Jahresende nachholen, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Finanzämter in Großstädten wie Peking und Shanghai sowie in den Provinzen Guangdong, Zhejiang und Jiangsu warnten Schauspieler und andere Stars, dass ihnen bei Verstößen gegen die Steuergesetze "harte Strafen" drohten. Auch Prominente müssten sich an die Bestimmungen halten, betonten die Behörden.
Fahndung nach in Münster geflohenen Frauenmörder bisher ohne Erfolg
Die Fahndung nach einem vor seiner lebenslangen Inhaftierung geflohenen Frauenmörder in Münster ist bisher ohne Erfolg geblieben. Es seien erste Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, diese würden nun geprüft, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Münster.
Deutsche Exporte in Drittstaaten steigen im November leicht an
Die deutschen Exporte in Staaten außerhalb der Europäischen Union sind im November leicht angestiegen. Im Vergleich zum Oktober ergab sich ein Plus von 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Kalender- und saisonbereinigt lagen die Ausfuhren damit 14 Prozent über dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland.
Klimaschutz-Ministerium will Vorlaufzeit für Bau von Windkraftparks "mindestens halbieren"
Das von Robert Habeck (Grüne) geführte Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz will den Ausbau der Windkraft massiv vorantreiben und Hürden schnell aus dem Weg räumen. "Es ist absurd, wenn man zehn Jahre braucht, um ein Windrad aufzustellen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Oliver Krischer (Grüne) der "Welt" vom Donnerstag. "Wir müssen diese langen Vorlaufzeiten mindestens halbieren, um voranzukommen."
Altenburg neuer Bundestrainer der deutschen Hockey-Frauen
Valentin Altenburg wird neuer Bundestrainer der Hockey-Nationalmannschaft der Frauen. Wie der Deutsche Hockey-Bund (DHB) am Donnerstag mitteilte, tritt der 40-Jährige die Nachfolge von Xavier Reckinger am 1. Januar an und soll das Team zu der Weltmeisterschaft 2022 in Spanien und den Niederlanden sowie zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris führen.
Nachhaltigkeit spielt beim Handykauf nur eine untergeordnete Rolle
Verbraucherinnen und Verbraucher achten beim Handykauf vor allem auf ausreichend Speicherplatz - eine nachhaltige Produktion des Geräts ist einer Umfrage zufolge für sie das unwichtigste Kriterium. "Trotz einer zuletzt sehr präsenten Nachhaltigkeitsdebatte spielen faire Produktionsbedingungen beim Smartphone-Kauf in Deutschland offenbar noch eine untergeordnete Rolle", erklärte das Vergleichsportal Verivox am Donnerstag. Dabei gebe es auf Herstellerseite "durchaus Bewegung", etwa mit Marken wie Fairphone oder Shiftphone.
Nächstes Krisentreffen in der Premier League
Die Trainer und Fußball-Profis in der englischen Premier League halten am Donnerstag (17.00 Uhr MEZ) ein weiteres Krisentreffen ab. Grund der Versammlung ist die hohe Belastung durch den engen Kalender, die durch mehrere coronabedingte Spielverlegungen noch steigen wird.
Bundesländer erhalten auch 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für sozialen Wohnungsbau
Die Bundesländer erhalten auch im Haushaltsjahr 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für den sozialen Wohnungsbau. Die Verhandlungen mit den Ländern seien beendet, sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Die Bundesmittel für die Länder seien ein "gutes Signal für die Mieterinnen und Mieter, die sich keine teuren Wohnungen leisten können".
Belgien will seine sieben Atommeiler bis 2025 abschalten
Belgien will seine sieben Atommeiler bis zum Jahr 2025 vom Netz nehmen - schließt einen Wiedereinstieg in die Kernkraft aber nicht aus. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Regierungskreisen erfuhr, erzielte die Koalition in Brüssel in der Nacht zum Donnerstag einen entsprechenden Kompromiss. Demnach will die Regierung etwa 100 Millionen Euro in die Forschung an neuen Technologien für Atomkraftwerke investieren.
Regierungskreise: Belgien wird bis 2025 alle sieben Atomreaktoren abschalten
Belgien wird seine sieben Atomreaktoren wie geplant bis 2025 abschalten - schließt einen Wiedereinstieg in die Kernkraft aber nicht aus. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Regierungskreisen in Brüssel erfuhr, einigte sich die Regierungskoalition in der Nacht auf einen entsprechenden Kompromiss. Demnach will die Regierung etwa 100 Millionen Euro in die Forschung zu sogenannten kleinen Atomkraftwerken (SMR) investieren.
Importpreise im November weiter stark gestiegen - vor allem für Gas, Öl und Strom
Die Importpreise sind im November weiter stark angestiegen. Eine höhere Veränderung im Vorjahresvergleich habe es zuletzt im Oktober 1974 im Rahmen der ersten Ölpreiskrise gegeben, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Die Preise für Einfuhren legten demnach um 24,7 Prozent zu. Auch im Oktober und September war der Anstieg bereits sehr hoch gewesen.
Tedesco sieht kaum Bedarf für Wintertransfers: "Viel müssen wir nicht machen"
Trainer Domenico Tedesco vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig sieht trotz der durchwachsenen Hinrunde für die Winterpause kaum Nachbesserungsbedarf am Kader. "Ich glaube, so viel müssen wir nicht machen, wir müssen eher die Spieler fit auf den Platz kriegen", sagte der 36-Jährige dem kicker: "Wir haben einen Kader mit guten Einzelspielern, wir haben auch eine gute Balance zwischen Alt und Jung, zwischen defensiven und offensiven Spielern."
Ligapokal: Finale zwischen Klopp und Tuchel möglich
Die deutschen Teammanager Jürgen Klopp und Thomas Tuchel könnten mit ihren Teams im Finale des englischen Ligapokals aufeinandertreffen. Wie die Auslosung unmittelbar nach den Viertelfinals ergab, trifft Klopp mit dem FC Liverpool in der Vorschlussrunde Anfang Januar in Hin- und Rückspiel auf den FC Arsenal. Für Tuchel und den FC Chelsea geht es ins Stadtduell mit Tottenham Hotspur.
25 Punkte: Franz Wagner führt Orlando zum Sieg
Nächstes Ausrufezeichen von Franz Wagner: Der Berliner Basketballspieler hat die Orlando Magic in derM nordamerikanischen Profiliga NBA zum siebten Saisonsieg geführt. Beim 104:98 bei den Atlanta Hawks erzielte Wagner 25 Punkte und war damit bester Werfer seines Teams. Hinzu kamen vier Rebounds und zwei Blocks.
Verkehrsminister mahnt im Weihnachtsverkehr zu Vorsicht wegen Corona
Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs zu Weihnachten hat Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) zur Vorsicht gemahnt: "Jeder Kontakt und damit auch jede Reise stellen in Pandemiezeiten ein Risiko dar", sagte er der "Wirtschaftswoche" vom Donnerstag. "Wer die Risiken einer Reise nicht vermeiden kann oder will, sollte unbedingt die Hygienevorschriften beachten und im ÖPNV oder Fernverkehr FFP2-Masken tragen", betonte Wissing.
Geschworene vertagen Beratungen im Prozess gegen Epstein-Vertraute Maxwell
Die langjährige Vertraute des gestorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, wird bis nach Weihnachten auf ein Urteil in ihrem Prozess warten müssen. Richterin Alison Nathan gab einem Antrag der Geschworenen statt, Donnerstag nicht zu beraten, und forderte sie auf, am Montag nach Weihnachten zurückzukehren. Die zwölf Geschworenen diskutieren seit Montag, ob Ghislaine über Jahre systematisch Minderjährige für Epstein rekrutiert hat.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 280,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 280,3. Am Vortag hatte er noch bei 289,0 gelegen, vor einer Woche bei 340,1. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 44.927 Neuinfektionen verzeichnet.
Biden: Kandidatur Trumps 2024 würde "die Chancen erhöhen, dass ich kandidiere"
Sollte der ehemalige US-Präsident Donald Trump nochmal für eine Amtszeit kandidieren, würde das den amtierenden Präsident Joe Biden zusätzlich zu einer Kandidatur motivieren. Bei einem am Mittwochabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview mit dem Fernsehsender ABC sagte der 79-jährige Biden, ein Eintritt seines Rivalen Trump ins Präsidentschaftsrennen würde "die Chancen erhöhen, dass ich kandidiere".