Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Über 40 Grad: Japan verzeichnet fünften "grausam heißen Tag" in Folge
USA und Iran verschärfen Seekonflikt - Huthis melden Angriff auf Saudi-Arabien
Nach Rücktritt von Bildungsminister: Indische Kakerlaken-Bewegung beendet Proteste
Kitzbühel: Halys holt ersten ATP-Titel
Politik
Mindestens 16 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine
Bei ukrainischen und russischen Angriffen sind in beiden Ländern am Samstag insgesamt mindestens 16 Menschen getötet worden. Behörden des russisch besetzten Teils der ukrainischen Region Saporischschja meldeten acht Tote. In der Grenzregion Belgorod gab es russischen Angaben zufolge zwei Todesopfer, im russisch besetzten Teil der Region Cherson ein weiteres. Von ukrainischer Seite wurden insgesamt fünf Todesopfer bekanntgegeben. Die Ukraine griff zudem eine Ölraffinerie in Sibirien an.
Wetter
Brände in Frankreich und Spanien: Rund 270.000 Menschen von Evakuierungen betroffen
Die beispiellosen Waldbrände in Frankreich und Spanien haben nach offiziellen Angaben bis Samstag rund 270.000 Menschen in die Flucht getrieben. In Südwestfrankreich brannte im Département Gironde bislang eine Fläche von der vierfachen Größe der Hauptstadt Paris ab, wie Innenminister Laurent Nuñez sagte. in Spanien gab es bei dem Brand nahe Madrid trotz verbesserter Löschbedingungen vorerst keine Entwarnung. In beiden Ländern waren weiter hunderte Feuerwehrleute im Einsatz.
Letzte Nachrichten
Kühnert geht von Nachschärfungen beim Koalitionsvertrag aus
Der designierte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert geht davon aus, dass der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien nachgeschärft wird. "Der Koalitionsvertrag ist an vielen Stellen sehr konkret, aber an manchen Stellen gibt er auch Prüfaufträge mit", sagte Kühnert am Freitag im ARD-"Morgenmagazin. Das sei nichts anderes als die Ansage, dass die Parteien hier "nochmal miteinander in die Diskussion gehen müssen", etwa zur Höhe der Grundsicherung oder bei der Überprüfung von mietrechtlichen Regelungen.
Studie: Ärmere Haushalte und Rentner tragen Hauptlast der hohen Inflation
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr - die Folgen der hohen Inflation bekommen vor allem Arme und Alte zu spüren. Im November lag die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 5,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag seine bisherige Schätzung bestätigte. Die Hauptlast tragen laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ärmere Haushalte und Rentner.
Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,2 Prozent im November
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Im November erreichte die Inflationsrate einen Wert von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung von Ende November bestätigte. Die Energiepreise zogen binnen eines Jahres um mehr als 22 Prozent an - besonders Heizöl und Kraftstoffe verteuerten sich.
Touristenziel in Vietnam will Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch beenden
Es wäre ein Novum in Vietnam: Die bei Touristen beliebte Stadt Hoi An plant ein Verkaufsverbot für Hunde- und Katzenfleisch, welches in dem Land vielen Menschen als Delikatesse gilt. Die Behörden in der historischen Hafenstadt, die zum Welterbe zählt, unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen mit der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Dieses sieht nicht nur ein Verbot des Verkaufs des Fleisches, sondern auch von dessen Verzehr vor.
Australier kämpfen gegen Buschbrände im Westen und Überschwemmungen im Osten
Buschfeuer an der Westküste, schwere Überschwemmungen im Osten: Australien sieht sich derzeit mit zwei gegensätzlichen Naturereignissen konfrontiert. Die bei Touristen beliebte Region Margaret River war am Freitag von Buschbränden umgeben. Die für ihren Weinanbau und ihre Surfgebiete bekannte Gegend litt seit Wochen unter starker Hitze. Menschen oder Häuser kamen bislang nicht zu Schaden, die Flammen loderten jedoch in einem großen Gebiet, dicke Rauchwolken stiegen in den Himmel auf.
Flick kritisiert Hummels: "Im Moment nicht dieses Niveau"
Bundestrainer Hansi Flick sieht Innenverteidiger Mats Hummels von Borussia Dortmund derzeit nicht als Verstärkung für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Hummels habe "im Moment nicht dieses Niveau, diese Qualität in seinem Spiel", sagte Flick im Interview mit RTL/ntv: "Ich weiß auch, wenn ich ihn so sehe, auch mit ihm spreche, dass er schon so das ein oder andere Problemchen hat."
Zwei Tore, kein Sieg: Draisaitl verliert mit den Oilers
Zwei Tore, aber wieder kein Sieg: Eishockey-Superstar Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der NHL die vierte Niederlage hintereinander kassiert. Der deutsche Nationalspieler erzielte zwar beide Treffer, konnte das 2:3 der Oilers gegen die Boston Bruins aber nicht verhindern.
Bericht: Lindner plant mit 60 Milliarden Euro für Nachtragshaushalt
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will nach seinem Amtsantritt in einem ersten Schritt einen Nachtragshaushalt auf den Weg bringen. Wie der "Spiegel" vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtet, plant Lindner dabei mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Am Montag will Lindner den Etat demnach dem neuen Bundeskabinett vorlegen, noch in der kommenden Woche soll er vom Bundestag in seiner letzten Sitzungswoche dieses Jahres beschlossen werden.
Lakers verlieren in Memphis - James mit 100. Triple-Double
Trotz einer weiteren Bestmarke in seiner großen Karriere hat LeBron James mit den Los Angeles Lakers den nächsten Rückschlag kassiert. Dem Basketball-Superstar gelang bei der 95:108-Niederlage gegen die Memphis Grizzlies als erst fünfter Spieler in der NBA-Geschichte sein 100. Triple-Double der Karriere. Doch auch die 20 Punkte, 11 Assists und 10 Rebounds von James konnten die 13. Saison-Niederlage (bei 13 Siegen) der Lakers nicht verhindern.
Vettel zu Hamiltons möglichem Titelrekord: "Michael ist mein Held"
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wünscht sich, dass Max Verstappen und nicht Lewis Hamilton den Titel holt. "Michael Schumacher ist mein Held. Deswegen möchte ich eigentlich nicht, dass Lewis gewinnt", sagte der Heppenheimer am Rande des letzten Saisonrennens in Abu Dhabi (Sonntag, 14.00 Uhr MEZ/Sky).
Die Jagd beginnt: Top-Favoritin Hofmeister startet in Snowboard-Winter
Der Hattrick im Gesamtweltcup? Olympisches Gold in Peking? So weit will Ramona Hofmeister vor dem Saisonstart im russischen Bannoye nicht denken. "Viele sagen, dass ich die Gejagte bin. Ich selbst bin einfach stolz darauf, wenn ich im gelben Trikot am Start stehen darf. Ich mache mir wegen der gestiegenen Erwartungshaltung, die von außen kommt, keinen Druck", sagt Deutschlands schnellste Snowboarderin.
AfD schickt als Extremisten eingestuften Abgeordneten in Verteidigungsausschuss
Die AfD hat einen Abgeordneten als Mitglied für den Bundestags-Verteidigungsausschuss benannt, den der Militärische Abschirmdienst (MAD) Berichten zufolge als Extremisten einstuft. Der Abgeordnete Hannes Gnauck wurde als einer von vier AfD-Parlamentariern für den Ausschuss benannt, hieß es am Freitag aus der AfD-Fraktion. Die designierte Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), kritisierte Gnaucks Benennung scharf und sprach von einer "Verhöhnung des Ausschusses".
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 413,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag der Wert bei 413,7. Am Vortag hatte er noch bei 422,3 gelegen, vor einer Woche bei 442,1. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 61.288 Neuinfektionen verzeichnet.
Klimaministerium will für Wind- und Solar-Ausbau EU-Naturschutzregeln lockern
Für einen schnelleren Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen in Deutschland will das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bei der EU-Kommission eine Entschärfung von Naturschutzrichtlinien erwirken. "Sobald ein Rotmilan in einem Planungsgebiet auftaucht, kann dort im Prinzip nicht mehr gebaut werden", sagte der designierte Staatssekretär Sven Giegold (Grüne) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitag).
Klimaministerium will auf Entschärfung von EU-Naturschutzrichtlinien hinwirken
Für einen schnelleren Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen in Deutschland will das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von Robert Habeck (Grüne) bei der EU-Kommission eine Entschärfung von Naturschutzrichtlinien erwirken. "Sobald ein Rotmilan in einem Planungsgebiet auftaucht, kann dort im Prinzip nicht mehr gebaut werden", sagte der Europaabgeordnete und künftige Staatssekretär der Grünen, Sven Giegold, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitag).
Mitarbeiter der US-Kaffeehauskette Starbucks bekommen erstmals Betriebsrat
Erstmals bekommen Mitarbeiter der Kaffeehauskette Starbucks in den USA einen Betriebsrat. Die Beschäftigten von zwei Starbucks-Cafés im Bundesstaat New York stimmten nach Angaben der Nationalen Behörde für Arbeitsbeziehungen am Donnerstag für die Gründung von Arbeitnehmervertretungen. Prominente Vertreter des linken Flügels der Demokraten wie der Senator Bernie Sanders und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lobten den hart erkämpften Sieg der Gewerkschaften.
Linken-Chefin: Baerbock soll in Polen auf humane Flüchtlingspolitik pochen
Die Vorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, hat Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) vor ihrem Antrittsbesuch in Warschau aufgefordert, bei der polnischen Regierung auf eine humanere Flüchtlingspolitik zu pochen. "An der Grenze zwischen Belarus und Polen haben sich in den letzten Wochen wirklich Szenen abgespielt, die in einem demokratischen Europa im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr stattfinden dürfen", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Freitag).
Jussie Smollett der Vortäuschung von rassistischem Angriff schuldig gesprochen
Seine Berichte über einen angeblichen rassistischen Angriff hatten weltweit für Aufsehen gesorgt - nun ist US-Schauspieler Jussie Smollett für schuldig befunden worden, die Attacke auf ihn selbst organisiert zu haben. Die Geschworenen befanden den 39-Jährigen in mehreren Punkten des "ordnungswidrigen Verhaltens" für schuldig, wie das zuständige Gericht am Donnerstag in Chicago mitteilte. Smollett, der die Vorwürfe stets zurückgewiesen hat, drohen damit bis zu drei Jahre Haft.
US-Schauspieler Smollett hat rassistischen Angriff laut Gericht inszeniert
US-Schauspieler Jussie Smollett hat einen angeblichen rassistischen Angriff auf ihn laut eines Geschworenengerichts nur vorgetäuscht. Die Sprecherin des zuständigen Bezirksgerichts in Chicago sagte, die Geschworenen hätten den 39-Jährigen wegen "ordnungswidrigen Verhaltens für schuldig befunden". Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Smollett hatte im Prozess den Vorwurf zurückgewiesen, mit seinen mutmaßlichen Komplizen den Angriff vorher besprochen zu haben.
Biontech-Chef: Auffrischungsimpfung bereits nach drei Monaten
Biontech-Mitgründer Ugur Sahin hat sich für eine Auffrischung bereits ab drei Monaten nach der Zweitimpfung ausgesprochen. Mit Blick auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus "sind zwei Dosen noch keine abgeschlossene Impfung mit ausreichendem Schutz", sagte Sahin dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Wenn sich Omikron, wie es aussieht, weiter ausbreitet, wäre es wissenschaftlich sinnvoll, bereits nach drei Monaten einen Booster anzubieten."
Mindestens 54 Migranten sterben in Mexiko bei Lastwagen-Unfall
Mindestens 54 in einem Lkw-Container eingepferchte Migranten sind bei einem Unfall in Mexiko ums Leben gekommen. Mehr als hundert Menschen seien bei dem Unglück am Donnerstag verletzt worden, teilten die mexikanischen Behörden am Freitag mit. Die Migranten stammten demnach hauptsächlich aus Guatemala. Sie wollten in dem völlig überfüllten Lkw-Auflieger offenbar in die USA gelangen.
Mehr als 50 Migranten sterben in Mexiko bei Lastwagen-Unfall
In der Hoffnung auf ein besseres Leben in den USA haben sich dutzende Menschen in Mittelamerika in einen völlig überfüllten Lkw-Container einpferchen lassen - mehr als 50 von ihnen sind nun bei einem Unfall in Mexiko getötet worden. Der Lastwagen habe sich im Süden des Landes im an der Grenze zu Guatemala gelegenen Bundesstaat Chiapas auf einer Autobahn überschlagen, teilten die mexikanischen Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mit. Mindestens 53 Menschen wurden getötet, fast 60 weitere verletzt.
Mindestens 53 Migranten bei Unfall mit Lkw in Mexiko getötet
Mehr als 50 Migranten sind bei einem Verkehrsunfall im Südosten Mexikos getötet worden. Die Generalstaatsanwaltschaft teilte am Donnerstag mit, dass die Zahl der Toten auf 53 gestiegen ist. Zuvor war von 49 Toten bei dem Unfall eines Lkws mit dutzenden Migranten an Bord die Rede. Laut Medienberichten war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gegen eine Mauer gefahren.
Mindestens 49 Migranten bei Unfall mit Lkw in Mexiko getötet
Mindestens 49 Migranten sind bei einem Verkehrsunfall im Südosten Mexikos getötet worden. Wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Chiapas am Donnerstag mitteilte, waren die Migranten in einem Lastwagen zusammengepfercht, dessen Fahrer nach ersten Angaben der Behörden vor Ort wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Bei dem Unfall wurden laut Behörden zudem 37 Personen verletzt, drei davon schwer.
Nicaragua bricht diplomatische Beziehungen zu Taiwan zugunsten Pekings ab
Nicaragua hat die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abgebrochen und erkennt nun die Volksrepublik China an. Außenminister Denis Moncada erklärte am Donnerstag: "Die Volksrepublik China ist die einzige legitime Regierung, die ganz China vertritt, und Taiwan ist ein unveräußerlicher Teil des chinesischen Territoriums". Nach jahrzehntelangem Druck aus Peking erkennen somit nur noch 14 Länder Taiwan offiziell als Staat an.
USA bereiten sich auf mögliches Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran vor
Die US-Regierung bereitet sich auf ein mögliches Scheitern der Atomverhandlungen mit dem Iran vor. Präsident Joe Biden habe seine Mitarbeiter angewiesen, "zusätzliche Maßnahmen" für den Fall vorzubereiten, "dass die Diplomatie scheitert und wir uns anderen Optionen zuwenden müssen", sagte Jen Psaki, Sprecherin des Weißen Hauses am Donnerstag in Washington. Psaki erwähnte in diesem Zusammenhang "zusätzliche Sanktionen" gegen den Iran.
Europacup-Aus für Union Berlin
Das Europapokal-Abenteuer ist beendet: Union Berlin kam in seinem "Endspiel" zum Gruppenabschluss gegen Slavia Prag nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und hat die Zwischenrunde in der Conference League verpasst. Das Europacup-Comeback der Eisernen nach 20 Jahren Abstinenz war somit nur ein kurzes Vergnügen.
Mit B-Elf: Leverkusen unterliegt beim Gruppenabschluss
Bayer Leverkusen hat in der Europa League die beste Gruppenphase seiner Vereinsgeschichte trotz zahlreicher guter Möglichkeiten verpasst. Die Werkself, die bereits vor dem letzten Spieltag sicher fürs Achtelfinale qualifiziert war, unterlag am Donnerstagabend mit einer B-Elf 0:1 (0:0) beim ungarischen Rekordmeister Ferencvaros Budapest und schloss die Gruppe G mit 13 Zählern ab. In der Vorsaison kam Bayer auf 15 Punkte nach sechs Vorrundenpartien.
US-Berufungsgericht genehmigt Herausgabe von Akten zu Erstürmung des US-Kapitols
Juristischer Etappensieg für US-Präsident Joe Biden: Ein US-Bundesberufungsgericht hat die Herausgabe der Akten zur Erstürmung des Kapitols in Washington genehmigt. Das Gericht hielt am Donnerstag das Urteil einer niedrigeren Instanz aufrecht, wonach die Unterlagen aus dem Nationalarchiv an einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Kongresses übergeben werden dürfen. Der frühere US-Präsident Donald Trump, dessen Anhänger im Januar das Kapitol gestürmt hatten, hatte gegen die Herausgabe der Dokumente geklagt.
EuroLeague: Heimstarke Bayern schlagen Titelverteidiger Istanbul
Bayern München hat auch ohne Fans seine Heimstärke in der Basketball-EuroLeague mit einem Sieg über Titelverteidiger Anadolu Istanbul unter Beweis gestellt. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri bezwang den türkischen Landesmeister am Donnerstagabend 83:71 (44:38) und feierte den vierten Heimsieg in der europäischen Königsklasse in Folge. Mit 7:7 Siegen liegen die Münchner nun vor dem Spitzenklub aus Istanbul (6:8).
Deutschland nimmt 25.000 Afghanen aus EU-Kontingent zur Umsiedlung auf
15 EU-Mitgliedstaaten haben sich in Brüssel zur Aufnahme von 40.000 afghanischen Flüchtlingen bereit erklärt. "Ich denke, dass dies ein beeindruckender Akt der Solidarität ist", sagte die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson am Donnerstag nach einem Treffen der EU-Innenminister. Deutschland nimmt dabei mit 25.000 Afghanen den Großteil der Menschen auf, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr.
Scholz und Länder halten sich Corona-Verschärfungen zu Weihnachten offen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer halten sich die Option offen, noch vor Weihnachten weiter verschärfte Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu beschließen. Zusammen mit dem kommende Woche erstmals tagenden neuen Expertenrat werde sich angeschaut, ob die zuletzt beschlossenen Maßnahmen greifen würden, sagte Scholz Donnerstagabend nach Beratungen mit der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. "Notfalls kurzfristig" könnten dann neue weitere Diskussionen und Entscheidungen auf der Tagesordnung stehen.