Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Perus neue Präsidentin Fujimori: Militär übernimmt Kontrolle in Gebieten mit hoher Kriminalität
Waldbrände in Südwesteuropa: Sorge vor neuer Hitzewelle - Erste Evakuierte kehren zurück
Rechtsgerichtete Politikerin Fujimori tritt Präsidentenamt in Peru an
24 Stunden in der Luft: Airbus A350 landet nach Rekordflug in Frankreich
Politik
Netanjahu trifft Trump inmitten von Iran-Krieg - Weißes Haus: "Positive" Gespräche
Mitten im Iran-Krieg ist Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zu Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump in Washington zusammengetroffen. Die Begegnung der beiden Politiker fand am Dienstag hinter verschlossenen Türen statt und dauerte rund anderthalb Stunden, wie das Weiße Haus mitteilte. Beide Seiten äußerten sich im Anschluss zufrieden über das Treffen, nachdem es in den vergangenen Monaten deutliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Politikern gegeben hatte.
Boulevard
Behörden: Großbrand im französischen Département Gironde "weiterhin stabilisiert"
Der Großbrand im südwestfranzösischen Département Gironde ist trotz eines stellenweisen Wiederaufflammens nach Behördenangaben "weiterhin stabilisiert". Das Feuer breite sich vorerst nicht weiter aus, teilte die zuständige Präfektin Sophie Brocas am Dienstagabend mit. An 14 Stellen seien die Flammen im Tagesverlauf erneut ausgebrochen. Dort habe es bereits zuvor gebrannt.
Letzte Nachrichten
RKI: Mehr als 76.400 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen basierend auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden bundesweit binnen 24 Stunden 76.414 Neuinfektionen registriert. Am vergangenen Freitag waren es 52.970 gewesen. Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erreichte mit 438,2 einen neuen Höchststand.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 438,2 neuen Höchststand
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat abermals einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 438,2. Er erreichte damit den 19. Tag in Folge einen neuen Höchstwert. Am Donnerstag hatte die Inzidenz bei 419,7 gelegen, am Freitag vergangener Woche noch bei 340,7.
Weltärztebund-Chef: "Wir alle bereiten uns auf eine Triage vor"
Angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen bereiten sich die Kliniken in Deutschland nach Angaben des Vorsitzenden des Weltärztebundes auf eine Triage vor - also die Situation, in welcher die Ärzte entscheiden müssen, welcher Intensivpatient bei knappen Ressourcen bevorzugt behandelt wird. "Wir alle bereiten uns auf eine Triage vor", sagte Frank Ulrich Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben).
Menschenrechtsanwälte wollen Deutschland wegen Impfstoff-Patenten verklagen
Menschenrechtsaktivisten wollen Deutschland, Norwegen und Kanada wegen der stockenden Verhandlungen über die Aussetzung von Patenten für Corona-Impfstoffe verklagen. Die drei Länder hätten "wiederholt den einzigen Schritt blockiert, den die große Mehrheit der Welt fordert: den Verzicht auf die Regeln zum geistigen Eigentum in der (Welthandelsorganisation) WTO", erklärten mehrere Nichtregierungsorganisationen am Donnerstag in Genf. Auch Großbritannien machten die Aktivisten Vorwürfe.
Reisebeschränkungen sollen in Südafrika entdeckte Corona-Variante eindämmen
Mit strikten Reisebeschränkungen wollen zahlreiche Länder die Ausbreitung einer zuerst in Südafrika entdeckten neuen Corona-Virusvariante verhindern. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, beschlossen bereits die vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit acht Ländern im südlichen Afrika. Die WHO stufte die nun Omikron genannte Variante als "besorgniserregend" ein, riet aber von Reisebeschränkungen ab. Die Angst vor weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der neuen Variante ließ die Börsen weltweit einbrechen.
In Südafrika entdeckte Corona-Variante sorgt international für erhebliche Unruhe
Die zuerst in Südafrika entdeckte neue Corona-Virusvariante sorgt international für erhebliche Unruhe: Aus Sorge vor den Folgen der Variante B.1.1.529 empfahl die EU-Kommission am Freitagnachmittag allen Mitgliedstaaten die vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit den Ländern im südlichen Afrika. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, haben entsprechende Maßnahmen bereits beschlossen. Die Börsen in Asien und Europa brachen ein.
In Südafrika entdeckte Corona-Variante sorgt international für Unruhe
Die Entdeckung einer neuen Corona-Variante in Südafrika sorgt international für Unruhe. Die britische Regierung verkündete angesichts der Entwicklung am Donnerstagabend eine vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit sechs afrikanischen Ländern. Von Freitagmittag an würden alle Flüge aus Südafrika, Namibia, Lesotho, Eswatini, Simbabwe und Botsuana nach Großbritannien gestrichen, erklärte Gesundheitsminister Sajid Javid. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berät voraussichtlich noch am Freitag in einer Sondersitzung über B.1.1.529.
Großbritannien stellt Reiseverkehr mit sechs afrikanischen Ländern ein
Großbritannien hat wegen einer neuen Variante des Coronavirus den Reiseverkehr mit sechs afrikanischen Ländern eingestellt. Es gebe Hinweise darauf, "dass sie möglicherweise übertragbarer ist als die Delta-Variante und dass Impfstoffe (...) möglicherweise weniger wirksam sind", sagte Gesundheitsminister Sajid Javid am Donnerstagabend. Deshalb würden alle Flüge aus Südafrika, Namibia, Lesotho, Eswatini, Simbabwe und Botsuana nach Großbritannien von Freitagmittag an eingestellt.
Remis gegen Antwerpen: "Euro-Adler" vergeben ersten Matchball
Das Zwischenziel muss warten: Die "Euro-Adler" haben in ihrem Lieblingswettbewerb zumindest vorerst einen Meilenstein verpasst. Eintracht Frankfurt kam am vorletzten Spieltag der Europa League gegen Royal Antwerpen nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus und verpasste wegen der ausbleibenden Schützenhilfe im Parallelspiel den mit dem Gruppensieg verbundenen direkten Achtelfinaleinzug.
Grüne finden Entscheidung im Machtkampf um Posten - Özdemir wird Agrarminister
Die Grünen haben eine Entscheidung im Machtkampf um die Verteilung der Ressorts in der Ampel-Regierung gefunden: Der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir soll Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft werden, wie der Bundesvorstand nach Angaben von Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Donnerstagabend einstimmig entschied. Damit geht Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, der ebenfalls für den Posten im Gespräch war, bei der Verteilung der Ministerposten leer aus.
Grüne: Özdemir soll Landwirtschaftsminister werden
Der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir soll Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft werden. Dies entschied der Bundesvorstand der Grünen am Donnerstagabend einstimmig, wie Bundesgeschäftsführer Michael Kellner mitteilte. Damit geht Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, der ebenfalls für den Posten im Gespräch war, bei der Verteilung der Ministerposten der Ampel-Koalition leer aus.
Medien: Rettungsdienste gehen nach Bergwerksunglück in Sibirien von 52 Toten aus
Nach dem schweren Bergwerksunglück in Sibirien wird mittlerweile von 52 Toten ausgegangen. "Nach vorläufigen Informationen ist niemand mehr in der Mine am Leben", berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS am Donnerstag unter Berufung auf die örtlichen Rettungsdienste. Die Nachrichtenagenturen Interfax und Ria Nowosti berichteten ebenfalls von 52 Toten, laut TASS und Ria Nowosti sind darunter auch sechs Rettungskräfte.
Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen in Europa und Lateinamerika
In zahlreichen Städten Europas und Lateinamerikas sind am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen. In Madrid und Barcelona forderten die Demonstranten am Donnerstag auf Transparenten "Genug der männlichen Gewalt gegen Frauen. Lösungen jetzt!". Auch in Paris, London und Istanbul wurde demonstriert ebenso wie in den Hauptstädten Mexikos, Chiles, Venezuelas und weiterer lateinamerikanischer Staaten.
Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen in Spanien und der Türkei
In Spanien und der Türkei sind am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. In Madrid und Barcelona beteiligten sich am Donnerstag tausende Menschen an Demonstrationen und forderten auf Transparenten "Genug der männlichen Gewalt gegen Frauen. Lösungen jetzt!". In der türkischen Metropole Istanbul setzte die Polizei Tränengas gegen die Demonstranten ein.
Basketball: DBB-Auswahl verliert bei Herbert-Debüt
Gordon Herbert hat bei seinem Debüt als Basketball-Bundestrainer eine bittere Niederlage kassiert. Zum Auftakt der WM-Qualifikation verlor die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag in Nürnberg gegen Estland mit 66:69 (34:30). Christian Sengfelder war bester Werfer der Gastgeber mit 21 Punkten.
Tschechiens Präsident nach positivem Corona-Test erneut im Krankenhaus
Tschechiens Staatschef Milos Zeman ist wenige Stunden nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus positiv auf das Coronavirus getestet und erneut eingewiesen worden. "Das Programm des Präsidenten wird ausgesetzt, während er wegen Covid-19 behandelt wird", erklärte sein Sprecher Jiri Ovcacek am Donnerstagabend. Zeman sollte am Freitagmittag den Konservativen Petr Fiala zum neuen Ministerpräsidenten ernennen.
Leverkusen zieht mit Sieg vorzeitig ins Achtelfinale ein
Bayer Leverkusen hat den ersten Matchball genutzt und ist als Gruppensieger direkt ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane siegte verdient gegen den 51-maligen schottischen Meister Celtic Glasgow mit 3:2 (1:1). Dadurch geht die Werkself in der Zwischenrunde den "Absteigern" aus der Champions League aus dem Weg und kann im abschließenden Gruppenspiel bei Ferencvaros Budapest rotieren.
Conference League: Union wahrt Chance aufs Weiterkommen
Fußball-Bundesligist Union Berlin hat seine Chance auf die Zwischenrunde der Conference League gewahrt. Das Team von Trainer Urs Fischer gewann sein Auswärtsspiel bei Maccabi Haifa mit 1:0 (0:0) und verhinderte mit Mühe das vorzeitige Aus in der Gruppenphase. Das Siegtor für lange Zeit enttäuschende Unioner erzielte Verteidiger Julian Ryerson in der 66. Minute nach feiner Vorarbeit des eingewechselten Sheraldo Becker.
Einstiges "Mädchen mit den grünen Augen" nach Italien ausgeflogen
Sie stand in den 1980er Jahren sinnbildlich für das Leiden der Menschen in Afghanistan: Die durch ein Pressefoto als "Mädchen mit den grünen Augen" bekannt gewordene Afghanin Sharbat Gula ist nach der Machtübernahme der Taliban nach Italien ausgeflogen worden. "Die afghanische Staatsbürgerin Sharbat Gula ist in Rom angekommen", erklärte die italienische Regierung am Donnerstag. Rom habe ihre Ausreise "ermöglicht und organisiert".
FC Bayern: Umsatz schrumpft in zwei Jahren um über 100 Millionen Euro
Die Corona-Pandemie setzt auch dem Krösus Bayern München enorm zu. Der Gesamtumsatz des deutschen Fußball-Rekordmeisters ist seit dem Rekordjahr 2019 von 750,4 Millionen Euro um mehr als 100 Millionen Euro auf 643,9 Millionen geschrumpft. Auch der Gewinn des Konzerns ist in den vergangenen beiden Jahren von 52,5 Millionen Euro auf 1,9 Millionen nach Steuern zurückgegangen. Zum Vergleich: Borussia Dortmund hatte bei 358,6 Millionen Euro Umsatz ein Minus von 72,8 Millionen verbucht.
Bundesrat berät über Cell Broadcast bei Katastrophen und Sozialversicherung
Der Bundesrat berät am Freitag (09.30 Uhr) über Verordnungen der Bundesregierung unter anderem zum sogenannten Cell Broadcast in Katastrophenfällen sowie die jährliche Anpassung der Rechengrößen der Sozialversicherung. Diese sind ausschlaggebend etwa für die Ermittlung der Beitragsbemessungsgrenzen.
Peruanischer Schriftsteller Mario Vargas Llosa in Académie française gewählt
Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa ist in die prestigeträchtige Académie française gewählt worden. Der Literaturnobelpreisträger von 2010 erhielt direkt im ersten Wahlgang am Donnerstag genügend Stimmen für die Aufnahme in die Institution, wie diese in einer Pressemitteilung bekanntgab. Die Académie française gilt als Hüterin der französischen Sprache.
CDU-Bundesvorstand berät wegen Corona über Alternative zu Präsenzparteitag
Angesichts der schwierigen Corona-Lage berät der CDU-Bundesvorstand am Freitagmorgen über die Frage, ob der im Januar in Hannover geplante Parteitag zur Wahl des neuen Vorsitzenden noch stattfinden kann. (08.00 Uhr). Es soll nach Parteiangaben vom Donnerstag besprochen werden, ob er wegen der Pandemie durch ein digitales Format ersetzt werden muss.
Tischtennis-WM: Boll/Franziska scheitern im Doppel an Chinesen
Tischtennis-Star Timo Boll hat mit seinem Doppelpartner Patrick Franziska bei der WM in Houston/Texas den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Das Duo Boll/Franziska unterlag am Donnerstag dem Weltranglistenersten Fan Zhendong sowie dessen Partner und Doppelweltmeister Wang Chuqin aus China glatt mit 0:3.
Ermittlungen gegen Polizisten nach offenbar fremdenfeindlicher Gewalttat
Gegen zwei Polizisten ist in Leipzig ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie fremdenfeindlicher, verhetzender Beleidigungen aufgenommen worden. Wie die Leipziger Polizeidirektion am Donnerstag mitteilte, wurde Beamte am späten Mittwochabend in die Südvorstand entsandt, wo ein Zeuge eine gewaltsame Auseinandersetzung beobachtet hatte. Dort wurden zunächst zwei rumänische Staatsbürger mit sichtbaren Verletzungen sowie der Zeuge angetroffen.
Corona-Lage stellt CDU-Präsenzparteitag zur Vorsitzendenwahl in Frage
Angesichts der schwierigen Corona-Lage berät der CDU-Bundesvorstand am Freitagmorgen über die Frage, ob der im Januar in Hannover geplante Parteitag zur Wahl des neuen Vorsitzenden noch stattfinden kann. (08.00 Uhr). Es soll nach Parteiangaben vom Donnerstag besprochen werden, ob er wegen der Pandemie durch ein digitales Format ersetzt werden muss.
SPD-Bundesparteitag soll digital stattfinden
Der bislang vom 10. bis 12. Dezember in Präsenz geplante SPD-Bundesparteitag soll nun in voraussichtlich verkürzter Form digital stattfinden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatte das Portal "The Pioneer" berichtet, geplant sei nun wegen der sich weiter zuspitzenden Corona-Lage lediglich ein eintägiges Digital-Treffen am 11. Dezember.
Philippinische Regierung will Friedensnobelpreisträgerin an Reise nach Oslo hindern
Die philippinische Regierung will die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Journalistin Maria Ressa an der Reise zur Preisverleihung nach Oslo hindern. Für die 58-Jährige bestehe "Fluchtgefahr", erklärten Anwälte der Regierung in von der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag eingesehenen Gerichtsunterlagen. Ressa und der russische Journalist Dmitri Muratow waren im Oktober für ihre Verdienste um die Meinungsfreiheit mit dem renommierten Preis ausgezeichnet worden.
Karnevalshochburgen in NRW lehnen Verschiebung von Session strikt ab
Nach der Verschiebung des Düsseldorfer Rosenmontagszugs haben die übrigen großen Karnevalshochburgen im Rheinland einem Aufschub der Session eine klare Absage erteilt. "Der Karneval ist kein reines Partyevent, das man beliebig planen und verschieben kann. Er ist ein jahrhundertealtes Brauchtum und bewegt sich als solches in einem festen zeitlichen Rahmen", erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Donnerstag. Entsprechend dem Kirchenkalender ende das Fest "zwangsläufig" an Aschermittwoch mit dem Beginn der Fastenzeit.
EU-Staaten stimmen härteren Auflagen für Online-Riesen zu
Auf Online-Riesen wie Google, Apple und Facebook kommen in Europa härtere Auflagen zu: Die für Wettbewerb zuständigen EU-Minister billigten am Donnerstag in Brüssel Vorschläge der EU-Kommission zur Eindämmung der Marktmacht der Internet-Giganten. Die geschäftsführende deutsche Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Christine Lambrecht (SPD) sprach von einem "wegweisenden Beschluss".
Audi haftet doch für Abgasmanipulationen bei zugeliefertem VW-Motor
Audi muss nun doch für die Abgasmanipulationen bei dem von Volkswagen zugelieferten, aber in eigenen Autos verbauten Motor EA 189 haften. Neben VW habe auch Audi die Zulassungsbehörden und seine Kunden sittenwidrig getäuscht, entschied am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. (Az: VII ZR 238/20 und weitere)
Personalrat der Polizei hat Mitbestimmungsrecht bei Beschaffung von Waffen
Die Beschaffung von Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen, die Polizeibeamte in der Hauptstadt mit sich führen oder am Körper tragen, unterliegt nach dem Berliner Personalvertretungsgesetz der Mitbestimmung des Personalrats. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. (Az: 5 P 7.20)