Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
Sport
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.
Boulevard
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
Angesichts der akuten Brandgefahr in weiten Teilen Deutschlands fordert die Präsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, weitere Mittel vom Bund. "Die hohe Waldbrandgefahr derzeit zeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz ist", sagte Lackner der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Durch die Folgen des Klimawandels würden solche Gefahrenlagen häufiger auftreten.
Letzte Nachrichten
Werder stoppt St. Paulis Siegesserie - Dresden setzt Talfahrt fort
Bundesliga-Absteiger Werder Bremen hat die Siegesserie des Spitzenreiters St. Pauli gestoppt. Das Team von Trainer Markus Anfang erkämpfte sich im Nordduell mit den Hamburgern ein 1:1 (0:0), hinkt mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga aber weiter den eigenen Ansprüchen hinterher.
Revanche geglückt: Bayern-Frauen im Pokal-Viertelfinale
Meister Bayern München hat im DFB-Pokal der Frauen das Viertelfinale erreicht. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann das intensive Duell mit Eintracht Frankfurt am Samstag 4:2 (2:1) und nahm so auch Revanche für die Liga-Niederlage am vergangenen Spieltag (2:3).
Chance auf den 18. Titel: Zverev im Finale von Wien
Olympiasieger Alexander Zverev greift in Wien nach dem nächsten Titel seines erfolgreichen Tennisjahrs 2021. Der 24 Jahre alte Hamburger setzte sich im Halbfinale des Hallenturniers gegen den hochtalentierten spanischen Teenager Carlos Alcaraz 6:3, 6:3 durch. Im Endspiel wartet am Sonntag (14.00 Uhr) der Italiener Jannik Sinner oder der US-Amerikaner Frances Tiafoe.
CDU steuert bei Laschet-Nachfolge erstmals auf Mitgliederbefragung zu
Nach der verlorenen Bundestagswahl steuert die CDU erstmals in ihrer Geschichte auf eine Mitgliederbefragung zur Neubesetzung des Partei-Vorsitzes zu. Bei einem Treffen der mehr als 300 Kreisvorsitzenden sei die Zustimmung für dieses Vorgehen "überwältigend" gewesen, um die Nachfolge von Parteichef Armin Laschet zu klären, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Samstag. Mögliche Bewerber für den Parteivorsitz forderten die CDU-Führung auf, die Mitgliederbefragung auf den Weg zu bringen.
CDU-Kreisvorsitzende für Mitgliederbefragung zu Laschet-Nachfolge
Nach der verlorenen Bundestagswahl haben sich die Kreisvorsitzenden der CDU klar für eine Mitgliederbefragung zur Nachfolge von Parteichef Armin Laschet ausgesprochen. Die Stimmung bei einem Treffen in Berlin sei "überwältigend" für ein solches Vorgehen gewesen, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Samstag. "Der nächste Vorsitzende oder die nächste Vorsitzende der CDU Deutschlands soll ermittelt werden unter Durchführung einer Mitgliederbefragung."
China verhängt wegen jüngsten Corona-Ausbruchs neue Beschränkungen
China hat wegen eines erneuten Corona-Ausbruchs am Samstag neue Beschränkungen eingeführt. Die Behörden ordneten unter anderem für das Pekinger Viertel Xicheng, in dem mehr als eine Million Menschen leben, die Schließung aller Kinos bis Mitte November an. In mehreren betroffenen Regionen und Städten gelten Reisebeschränkungen. Landesweit wurden 59 innerhalb des Landes übertragene Neuinfektionen gemeldet, darunter zwei Fälle in der Hauptstadt.
Äthiopische Rebellen melden Einnahme von strategisch wichtiger Stadt Dessie
Äthiopische Rebellen haben im Konflikt mit der Armee die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Dessie in der Region Amhara gemeldet. Die Stadt "befindet sich unter der vollständigen Kontrolle unserer Kämpfer", erklärte ein Sprecher der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), Kindeya Gebrehiwot, am Samstag auf Twitter. Die äthiopische Regierung dementierte die Angaben.
Äthiopische Armee zieht sich aus strategisch wichtiger Stadt zurück
Im Konflikt mit der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) hat sich die äthiopische Armee Augenzeugenberichten zufolge aus einer strategisch wichtigen Grenzstadt zu der Unruhe-Region Tigray zurückgezogen. "Gegen 2.00 Uhr morgens begannen die äthiopischen Soldaten, sich aus dem Gebiet zurückzuziehen", sagte ein Einwohner der Stadt Dessie am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. TPLF-Kämpfer seien in die Stadt eingedrungen, berichtete ein anderer Einwohner.
Merkel zollt auf G20-Gipfel Ärzten und Sanitätern Respekt
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim G20-Gipfel in Rom die Verdienste von Beschäftigten im Gesundheitswesen im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. Es sei eine "wunderbare Idee" gewesen, dass die italienischen Gastgeber zum traditionellen Gruppenfoto der G20-Chefs auch Ärzte und Sanitäter hinzugeladen hätten, sagte die Kanzlerin nach Angaben aus italienischen Delegationskreisen in der ersten Arbeitssitzung des Spitzentreffens. Die G20-Chefs seien sich der Verdienste des Gesundheitspersonals für die Gesellschaft bewusst.
London erwägt im Streit mit Paris Aktivierung von Mechanismus aus EU-Abkommen
Im Streit mit Frankreich um Fischerei-Genehmigungen im Ärmel-Kanal erwägt Großbritannien, erstmals den im Handelsabkommen mit der EU für die Streitbeilegung vorgesehen Mechanismus zu aktivieren. "Nein, natürlich schließe ich das nicht aus", sagte Regierungschef Boris Johnson am Samstag am Rande des G20-Gipfels im Rom dem Sender Sky News. "Wenn (...) wir glauben, dass es einen Vertragsbruch gibt, dann werden wir tun, was notwendig ist, um die britischen Interessen zu schützen."
Russland geht in Corona-Urlaub
Wegen weiter steigender Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus hat in Russland eine arbeitsfreie Woche begonnen. Präsident Wladimir Putin hatte verangene Woche für das ganze Land bezahlten Urlaub von Samstag bis 7. November ausgerufen. Die Corona-Zahlen stiegen derweil erneut auf neue Höchstwerte. Die Behörden verzeichneten am Samstag 40.251 neue Fälle.
G20-Staaten wollen weltweite Corona-Impfungen vorantreiben
Mit Appellen zu einer Rückbesinnung auf den Multilateralismus hat am Samstag der G20-Gipfel in Rom begonnen. Die stärksten Wirtschaftsnationen der Erde müssten etwa mit der Unterstützung ärmerer Staaten bei den Corona-Impfungen ein Zeichen setzen, sagte der gastgebende italienische Ministerpräsident Mario Draghi. Er kritisierte es als "moralisch inakzeptabel", dass in den ärmsten Staaten gerade einmal drei Prozent der Menschen gegen das Virus geimpft seien. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte die Unterstützung Deutschlands zu.
G20-Gipfel beginnt mit Appellen für internationale Zusammenarbeit
Mit Appellen zu einer Rückbesinnung auf die internationale Zusammenarbeit hat am Samstag der G20-Gipfel in Rom begonnen. "Ob Pandemiebekämpfung, Klimaschutz, ein gerechtes globales Steuersystem - es gibt keine Option, dies alles allein zu erreichen", sagte der gastgebende italienische Ministerpräsident Mario Draghi. In den vergangenen Jahren hätten "Protektionismus, Unilateralismus und Nationalismus" die Zusammenarbeit in der G20 belastet - nun sei es Zeit für eine Rückkehr zum Multilateralismus.
Draghi fordert G20-Chefs zu Rückbesinnung auf Multilateralismus auf
Zum Auftakt des G20-Gipfels in Rom hat Gastgeber Mario Draghi die Staats- und Regierungschefs zu Kompromissbereitschaft und Kooperation aufgerufen. Die Weltgemeinschaft habe "einige schwierige Jahre" hinter sich, sagte der italienische Ministerpräsident am Samstag. "Protektionismus, Unilateralismus und Nationalismus" hätten die Zusammenarbeit in der G20 belastet.
Johnson: Queen ist "in sehr guter Form"
Der britische Premierminister Boris Johnson ist Befürchtungen um den Gesundheitszustand von Königin Elizabeth II. entgegengetreten. "Ich habe mit Ihrer Majestät gesprochen, und sie ist in sehr guter Form", sagte der Regierungschef am Samstag am Rande des G20-Gipfels in Rom dem Fernsehsender Channel 4. "Sie muss nur dem Rat ihrer Ärzte folgen und etwas Ruhe bekommen - und ich glaube, genau das ist jetzt wichtig."
Merkel zu Impf-Debatte: "Vielleicht macht sich Kimmich darüber noch Gedanken"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält eine Meinungsänderung von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit Blick auf eine Corona-Impfung für denkbar. "Interessant sind ja die Argumente, mit denen er seine Entscheidung begründet, denn es gibt auf seine Fragen und Zweifel sehr gute Sachargumente, die allgemein verfügbar sind", sagte die geschäftsführende Regierungschefin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS): "Vielleicht macht sich Joshua Kimmich darüber ja auch noch Gedanken. Er ist ja als sehr reflektierter Fußballer bekannt."
Inselstaat Tonga verzeichnet ersten Corona-Fall
Im Inselstaat Tonga im Südpazifik hat der erste registrierte Corona-Fall einen Ansturm auf die Impfzentren ausgelöst. Freitag und Samstag seien bisher "die besten" Tage der Impfkampagne gewesen, sagte der nationale Impfkoordinator Afu Tei am Samstag. "Fast 2000 gestern Abend und heute, wie Sie sehen, ist die Beteiligung sehr gut."
Staats- und Regierungschefs der G20 nehmen Beratungen in Rom auf
Die Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe sind am Samstag in Rom zu einem zweitägigen Gipfel zusammengekommen. Thematisch sollten am ersten Tag die Corona-Pandemie und die Lage der Weltwirtschaft im Mittelpunkt stehen. Dabei dürfte es insbesondere um die Frage gehen, wie die Menschen in den ärmeren Ländern der Welt mit ausreichend Corona-Impfstoff versorgt werden können. Die Arbeitssitzungen am Sonntag sind dann den Themen Klimaschutz und Entwicklungspolitik gewidmet.
Greenpeace: Halbierung des Tierbestands zur Klimaneutralität nötig
Die bis 2045 in Deutschland angestrebte Klimaneutralität kann nach Einschätzung von Greenpeace nur mit einer drastischen Reduktion des Tierbestands in der Landwirtschaft gelingen. Mit einer "Halbierung des Tierbestands" könnten nicht nur die Emissionen aus der Landwirtschaft auf das nötige Maß gesenkt, sondern auch frei werdende Futterflächen für den Klimaschutz verwendet werden, heißt es in einer Studie des Öko-Instituts im Auftrag der Umweltschutzorganisation.
CDU-Kreisvorsitzende tagen zu möglicher Mitliederbefragung für Laschet-Nachfolge
Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl haben am Samstag die Kreisvorsitzenden der CDU über das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Nachfolger für Parteichef Armin Laschet beraten. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte zum Auftakt in Berlin, es gehe "um viel". Es gehe "um die Zukunft der Union und wie wir uns aufstellen". Er erwarte "eine sehr intensive Debatte".
Wissenschaftler gewinnen neue Erkenntnisse zum Verlauf von Alzheimer
Wissenschaftler der University of Cambridge haben neue Erkenntnisse zum Verlauf der Gehirn-Erkrankung Alzheimer gewonnen. In einer am Freitag in der Zeitschrift "Science Advances" veröffentlichten Arbeit erklären die Forscher, dass sich toxische Protein-Ansammlungen im Gehirn, die für den kognitiven Abbau verantwortlich gemacht werden, schon früh ausbreiten und dann über Jahrzehnte anreichern. Die Ergebnisse könnten die Erforschung von Behandlungsmethoden bedeutend voranbringen.
Merkel warnt vor leichtfertigem Umgang mit der Pandemie
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen vor einem leichtfertigen Umgang mit der Pandemie gewarnt. Die aktuelle Entwicklung "bereitet mir große Sorgen", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und fügte hinzu: "Sie sollte uns allen Sorgen bereiten." Derzeit mache sich allerdings "schon wieder eine gewisse Leichtfertigkeit breit".
Nasa verschiebt Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer
Die US-Weltraumagentur Nasa hat den für Sonntag geplanten Start der SpaceX-Raumkapsel mit dem deutschen Astronauten Matthias Maurer an Bord auf Mittwoch verschoben. Grund sei ein heranziehendes Sturmtief, teilte die Nasa am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.
Mehrheit im Bundestagspräsidium für neue Wahlrechtsreform
Im neuen Bundestagspräsidium tritt eine Mehrheit für eine Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Parlaments ein. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) sagte der "Rheinischen Post" vom Samstag, sie spüre in den Fraktionen "den ernsthaften Willen, dass das Parlament in Zukunft nicht weiter wachsen kann". Unterstützung bekam sie von ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern aus Grünen, FDP und Linken. Aufgrund der bisherigen Regelungen ist der neue Bundestag der größte in der Geschichte der Bundesrepublik.
Neue Bundestagspräsidentin sieht Chancen für Wahlreform für kleineren Bundestag
Die neue Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) sieht eine Bereitschaft in den Fraktionen zu einer Wahlreform zur Verkleinerung des Parlaments. "Ich möchte mir und dem Land ein Bild ersparen, dass Abgeordnete und Mitarbeiter in einer Containerlandschaft auf der Reichstagwiese arbeiten müssen", sagte sie der "Rheinischen Post" vom Samstag. Sie spüre in den Fraktionen "den ernsthaften Willen, dass das Parlament in Zukunft nicht weiter wachsen kann", sagte sie, "auch in der Union".
Umfrage: Hälfte der Deutschen für längere Laufzeit der Atomkraftwerke
Vor dem Hintergrund hoher Strompreise und ambitionierter Klimaziele befürwortet rund die Hälfte der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger eine längere Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke. Wie eine Umfrage des Instituts Yougov für die "Welt am Sonntag" ergab, sind 50 Prozent der Befragten der Meinung, die geplante Abschaltung der Kraftwerke sollte "auf jeden Fall" oder "eher" zurückgenommen werden. Dies verneinten 36 Prozent der Befragten, 14 Prozent machten keine Angabe.
Proteste gegen Militärputsch im Sudan gehen weiter
Trotz tödlicher Schüsse der Sicherheitskräfte auf Demonstranten am Samstag sind die Proteste gegen den Militärputsch im Sudan am Sonntag fortgesetzt worden. Mit Einbruch der Nacht hatten sich die Kundgebungen in der Hauptstadt Khartum und der Nachbarstadt Omdurman aufgelöst, am Sonntagmorgen errichteten Demonstranten aber erneut Barrikaden aus Steinen und Autoreifen. Viele Regierungsangestellte verweigerten im Rahmen einer landesweiten Protestaktion weiter die Arbeit, Geschäfte in der Hauptstadt blieben weitgehend geschlossen.
Mindestens drei Tote bei neuen Protesten gegen Militärputsch im Sudan
Bei neuen Protesten gegen den Militärputsch im Sudan sind am Samstag mindestens drei Menschen getötet worden. Die Demonstranten seien in der Stadt Omdurman von Sicherheitskräften erschossen worden, erklärte das unabhängige Zentralkomitee sudanesischer Ärzte auf Twitter. Die Sicherheitskräfte hätten in Omdurman und in der Hauptstadt Khartum mit scharfer Munition auf Protestierende geschossen. Mehr als hundert Menschen seien durch das gewaltsame Vorgehen oder durch Tränengas verletzt worden.
Mindestens zwei Tote bei Protesten gegen Militärputsch im Sudan
Bei Protesten gegen den Militärputsch im Sudan sind am Samstag mindestens zwei Menschen getötet worden. Die beiden Demonstranten seien in der Stadt Omdurman von Sicherheitskräften erschossen worden, erklärte das unabhängige Zentralkomitee sudanesischer Ärzte auf Twitter. Die Sicherheitskräfte hätten in Omdurman und in der Hauptstadt Khartum mit scharfer Munition auf Protestierende geschossen. Mehr als hundert Menschen seien durch das gewaltsame Vorgehen oder durch Tränengas verletzt worden.
Sudans Sicherheitskräfte demonstrieren vor Beginn von Großdemo Stärke
Kurz vor Beginn der geplanten Großdemonstration der Demokratiebewegung im Sudan gegen den Militärputsch haben die Sicherheitskräfte am Samstag in der Hauptstadt Khartum Stärke demonstriert. Ein Großaufgebot war auf den Straßen postiert. Die Sicherheitskräfte blockierten Brücken, welche die Hauptstadt mit Nachbarstädten verbinden, und richteten an Hauptverkehrsstraßen Kontrollpunkte ein, an denen Fußgänger und Autofahrer stichprobenartig durchsucht wurden. Die Internet- und Telefonverbindungen waren weitgehend lahmgelegt.
NHL: Stützle und Seider liefern Vorlagen
Die deutschen Eishockey-Hoffnungen Tim Stützle und Moritz Seider haben in der NHL mit jeweils einer Vorlage gepunktet, doch nur Stützle (19) durfte sich über einen Sieg freuen. Mit seinen Ottawa Senators gewann der Stürmer, der seine zweite Saison in der nordamerikanischen Top-Liga bestreitet, bei den Dallas Stars 4:1. Rookie Seider (20) unterlag mit den Detroit Red Wings den Florida Panthers mit 2:3 nach Verlängerung.
UN-Sicherheitsrat verlängert Friedensmission in der Westsahara
Der UN-Sicherheitsrat hat die Friedensmission in der Westsahara (Minurso) um ein Jahr verlängert. Die Mission sei angesichts der unsicheren Lage vor Ort von zentraler Bedeutung, sagte der französische UN-Botschafter Nicolas de Rivière am Freitag (Ortszeit) in New York. Der Sicherheitsrat rief zugleich alle Beteiligten auf, die Verhandlungen für eine Lösung des Westsahara-Konflikts wiederaufzunehmen.