Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Niedrigwasser: Industrie- und Schifffahrtsverbände fordern konkrete Schritte
Extremes Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn
Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg
Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München
Boulevard
Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden
Wegen des Vorwurfs der illegalen Preisabsprache müssen drei Eier-Großproduzenten in den USA 53 Millionen Eier an Ausgabestellen für kostenlose Lebensmittel spenden. Die entsprechende Einigung zwischen der Justiz und den drei Konzernen wurde am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft von New York verkündet. Diese hatte Cal-Maine Foods, Versova und Hickman's Egg Ranch vorgeworfen, über Jahre hinweg illegale Absprachen zur Beeinflussung der Eierpreise getätigt zu haben.
Sport
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.
Letzte Nachrichten
Merkel erinnert Griechen an ihre massiven Schulden
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Abschiedsbesuch in Athen an die Zumutungen für die griechische Bevölkerung während der Eurokrise erinnert. Es sei ihr immer bewusst gewesen, "welche Zumutungen und welche Herausforderungen für die Menschen in Griechenland mit der Frage des Euro verbunden waren", sagte Merkel am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis. Die Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland im vergangenen Jahrzehnt seien "recht lebendig" gewesen, sagte Merkel. "Am schwierigsten war die Phase, in der es um die Stabilität des Euro ging." Dabei sei ihr selbst immer bewusst gewesen, "dass ich den Menschen in Griechenland sehr viel zumute". Auch habe sie sich immer dafür eingesetzt, "dass Griechenland Teil des Euro bleibt". Trotz der abwägenden Worte sprach sich Merkel für eine Aufrechterhaltung des Euro-Stabilitätspakts aus. Diesen "über Bord zu werfen", sei aus ihrer Sicht keine Lösung. "Wir müssen gucken, dass wir uns nicht anfällig auf den internationalen Finanzmärkten machen", betonte die CDU-Politikerin. Dies sei eine schwierige Aufgabe, die künftige Regierungen bewältigen müssten. (I.Beryonev--DTZ)
Metall-Beschäftigte fordern fairen Wandel der Industrie
Mehrere tausend Beschäftigte der Metallindustrie und weiterer Branchen haben am Freitag bundesweit für einen fairen, sozial-ökologischen Wandel der Industrie demonstriert. Allein in Nordrhein-Westfalen nahmen nach Angaben des dortigen IG-Metall-Verbands rund 9000 Menschen unter dem Motto "Fairwandel" an Kundgebungen und Aktionen teil. Für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt berichtete die Gewerkschaft von 7000 Teilnehmenden. In Berlin zogen die Demonstranten unter anderem am Bundestag vorbei. Die Beschäftigten fordern von der Politik, den Wandel der Industrie mit massiven öffentlichen Investitionen und flankierenden Arbeitsmarktmaßnahmen zu unterstützen. Mit dem Aktionstag will sich die IG Metall in die laufenden Koalitionsverhandlungen einmischen, die zwischen SPD, Grünen und FDP über die Bildung einer Ampel-Regierung laufen. Die IG Metall vertritt nicht nur Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie, sondern auch aus den Bereichen Stahl, Textil und Handwerk. Insgesamt waren am Freitag laut Gewerkschaft Kundgebungen und Demonstrationen in über 50 Städten geplant. Unterstützung erhielt die Gewerkschaft unter anderem vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Gewerkschaft IG BCE, auch die SPD und die Linke solidarisierten sich mit den Protesten. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann forderte Unterstützung für die Beschäftigten beim klimagerechten Umbau der Industrie. "Da muss es fair zugehen", sagte er dem TV-Sender der "Welt". "Die Beschäftigten brauchen Chancen in der neuen Arbeitswelt, dazu braucht es andere Rahmenbedingungen in der Arbeitsmarktpolitik." Nötig seien Investitionen von jährlich 50 Milliarden Euro für den Umbau, damit der Industriestandort Deutschland erhalten bleibe. Es brauche zudem Investitionen in die Menschen, also in Qualifikation und Weiterbildung, sowie neue Jobchancen, sagte Hofmann weiter. So müsse bei einem Kohleausstieg bereits 2030 geschaut werden, ob in den Bergbaugebieten schon genug neue Arbeitsplätze entstanden seien und genug Strom zur Verfügung stehe. "Deswegen bin ich kein Freund von festen Jahreszahlen." Die Politik müsse sich vielmehr an der Realität orientieren. (L.Møller--DTZ)
Merkel reist kommende Woche nach Frankreich
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist in der kommenden Woche zu einem Abschiedsbesuch nach Frankreich. Die scheidende Kanzlerin werde am Mittwoch vom französischen Präsidenten Emanuel Macron in Beaune im Burgund empfangen, kündigte eine Regierungssprecherin am Freitag in Berlin an.
Merkel schaltet sich mit zwei Reden in die UN-Klimakonferenz ein
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaltet sich am Montag mit zwei Reden in die UN-Klimakonferenz in Glasgow ein. Wie die Bundesregierung am Freitag in Berlin mitteilte, hält die scheidende Regierungschefin am Montag gegen 13.45 Uhr das nationale Statement im Konferenzplenum, später meldet sie sich außerdem mit einer Rede bei einer Veranstaltung unter dem Titel "Action and Solidarity - the Critical Decade" ("Handeln und Solidarität - die entscheidende Dekade") zu Wort.
Bundesgerichtshof bestätigt Freiheitsstrafen im Infinus-Skandal
Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) mit Sitz in Leipzig hat die Haftstrafen gegen fünf frühere Führungskräfte des Finanzdienstleisters Infinus bestätigt. Die Verurteilung der insgesamt sechs Angeklagten wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs oder Beihilfe dazu sei rechtskräftig, erklärte der BGH am Freitag. Nur über das Strafmaß für einen der Angeklagten muss das Landgericht Dresden neu verhandeln. (Az. 5 StR 443/19)
Merkel erinnert bei Athen-Besuch an "Zumutungen" für Griechen in Eurokrise
Erinnerungen an den Schuldenstreit während der Eurokrise haben den Abschiedsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Griechenland bestimmt. Sie sei sich der "Zumutungen" für die griechische Bevölkerung während der Eurokrise immer bewusst gewesen, sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis am Freitag in Athen. Mit Blick auf die Spannungen mit der Türkei plädierte sie für Dialog.
Peking streicht hunderte Flüge im Kampf gegen neue Corona-Ausbrüche
China geht weiter mit strikten Maßnahmen gegen neue Corona-Ausbrüche vor: Im Zuge von Reisebeschränkungen wurden an den Flughäfen der Hauptstadt Peking am Freitag hunderte Flüge gestrichen. Der chinesischen Internet-Plattform Feichangzhun zufolge waren an den beiden wichtigsten Flughäfen der Stadt rund die Hälfte aller Flüge betroffen.
Papst Franziskus empfängt US-Präsident Biden zu Privataudienz im Vatikan
Vor dem G20-Gipfel in der italienischen Hauptstadt Rom ist US-Präsident Joe Biden von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden. Der von seiner Ehefrau Jill begleitete Präsident - ein gläubiger Katholik - und das Oberhaupt der katholischen Kirche trafen sich am Freitag im Apostolischen Palast im Vatikan mehr als eine Stunde lang.
Biden zur Privataudienz beim Papst eingetroffen
US-Präsident Joe Biden ist am Freitag zu einer Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan eingetroffen. Der Konvoi mit Biden und seiner Frau Jill fuhr am Mittag vor dem Apostolischen Palast vor, wie ein AFP-Reporter berichtete. Nach Angaben des Weißen Hauses wollten der US-Präsident und das Oberhaupt der katholischen Kirche unter anderem über den Kampf gegen die Corona-Pandemie und den Klimawandel sowie über den Umgang mit der Armut sprechen.
Frankreichs Wirtschaft legt um drei Prozent zu
Frankreichs Wirtschaft ist im dritten Quartal um kräftige 3,0 Prozent gewachsen und hat damit das Vorkrisenniveau wieder erreicht. "Das ist ein Wert über unseren Erwartungen", erklärte am Freitag Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire. "Ein außerordentliches Ergebnis."
Zehntausende Metall-Beschäftigte fordern fairen Wandel der Industrie
Zehntausende Beschäftigte der Metallindustrie und weiterer Branchen haben am Freitag bundesweit für einen fairen, sozial-ökologischen Wandel der Industrie demonstriert. Sie alle seien dem Aufruf gefolgt, "den Druck auf Politik und Arbeitgeber zu erhöhen, jetzt entschlossen in zukunftsfähige Arbeitsplätze einer klimaneutralen Industrie zu investieren", teilte die IG Metall mit. Sie sprach von 50.000 Teilnehmenden.
BVB und Nationalmannschaft ohne Emre Can
Borussia Dortmund und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft müssen vorerst auf Emre Can verzichten. "Er wird mit einer kleinen Muskelverletzung ausfallen, die sich bis nach der Länderspielpause hinziehen wird", sagte BVB-Trainer Marco Rose am Freitag vor dem Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).
Scholz dankt Walter-Borjans für Verdienste bei SPD-Erfolg
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat Parteichef Norbert Walter-Borjans nach dessen Rückzugsankündigung für "die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung in den letzten beiden Jahren" gedankt. "Gemeinsam mit Saskia Esken, Lars Klingbeil und Rolf Mützenich haben wir die SPD zu neuen Erfolgen geführt - das ist auch dein Verdienst", schrieb Scholz am Freitag weiter im Internetdienst Twitter. Walter-Borjans hatte zuvor angekündigt, er werde auf dem Parteitag im Dezember nicht erneut antreten.
Toter unter eingeschleusten Flüchtlingen in Sachsen entdeckt
Die Polizei hat nahe dem sächsischen Schöpstal im Landkreis Görlitz unter 30 offenbar über die deutsch-polnische Grenze geschleusten Menschen einen Toten entdeckt. Es handle sich um einen 32 Jahre alten Mann aus dem Irak, hieß es in einer Mitteilung der Polizeidirektion Görlitz. Es sei vermutlich einige Stunden zuvor gestorben. Eine Obduktion solle die Todesursache klären.
Toter Mann unter eingeschleusten Flüchtlingen in Sachsen entdeckt
Die Polizei hat nahe dem sächsischen Schöpstal im Landkreis Görlitz unter 30 offenbar über die deutsch-polnische Grenze geschleusten Menschen einen Toten entdeckt. Zur Identität des Manns konnten die Beamten am Freitag zunächst keine Angaben machen. Auch der Todeszeitpunkt und die Todesumstände müssten noch ermittelt werden, hieß es in einer Mitteilung der Polizeidirektion Görlitz.
Mehrere Kinder bei Verkehrsunfall vor Kita in Nordhessen schwer verletzt
In Nordhessen hat ein Autofahrer am Freitag vor einer Kita eine Gruppe von Kindern erfasst. Wie die Polizei in Eschwege mitteilte, ereignete sich der Unfall in der Gemeinde Witzenhausen bei Kassel. Ersten Informationen zufolge wurden bei dem Unglück drei Kinder schwer verletzt. Weitere Einzelheiten waren zunächst noch nicht bekannt.
Experte: Umbenennung von Facebook in Meta geht Probleme nicht an
Die Umbenennung des Internetkonzerns Facebook in Meta ist nach Ansicht des Analysten David Aaker von der US-Marktforschungsfirma Prophet zum jetzigen Zeitpunkt "unklug". Ein neuer Markenname wecke Erwartungen, und zwar "dass wirklich etwas wegen der Probleme getan wird", sagte Aaker der Nachrichtenagentur AFP. "Die Leute erwarten neue Inhalte, eine neue Führung, eine neue Unternehmenskultur und so weiter, einen sinnvollen Wandel. Aber den gibt es nicht."
Sagosen verlässt den THW Kiel - Auch Röd und Gullerud kehren ihren Klubs den Rücken
Rückraumspieler Sander Sagosen verlässt den deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel. Der Norweger lehnte das Angebot der Kieler zur vorzeitigen Verlängerung seines im Juni 2023 auslaufenden Vertrages ab und kehrt der "stärksten Liga der Welt" den Rücken. Dies teilte der THW am Freitag mit.
Gottschalk sieht in "Wetten, dass..?"-Jubiläumsshow einmalige Sache
Die Sonderausgabe der ZDF-Show "Wetten, dass..?" ist laut Moderator Thomas Gottschalk eine einmalige Angelegenheit. "Würde ich weitermachen, wäre das ja keine ’einmalige Jubiläumsshow’ mehr und auf die freuen wir uns doch alle", sagte Gottschalk in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Er zumindest freue sich sehr auf die Sendung am Samstag kommender Woche.
Urteil: Melatoninkapseln sind nicht generell Arzneimittel
Kapseln, die ein halbes Gramm Melatonin und zusätzlich Melisse enthalten und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, sind keine Arzneimittel. Um als sogenanntes Funktionsarzneimittel zu gelten, müsse das Mittel nennenswerte Auswirkungen auf die Körperfunktionen haben, die nicht durch den Verzehr von Lebensmitteln erreicht werden könnten, erklärte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster am Freitag. Es gab der Klage des Herstellers gegen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte statt. (Az. 13 A 1376/17)
Inflation in der Eurozone steigt auf 4,1 Prozent
Die deutlich gestiegenen Energiepreise heizen die Inflation in der Eurozone weiter an: Die Preise verteuerten sich im Oktober im Schnitt um 4,1 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag aufgrund einer ersten Schätzung mitteilte. Die Kosten für Energie stiegen demnach sogar um 23,5 Prozent.
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen IS-Spendensammler
Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat Anklage gegen einen Iraker erhoben, der in Deutschland Geld für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gesammelt haben soll. Aymen A. soll außerdem geplant haben, in Afrika oder Syrien für den IS zu kämpfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Er sei aber schon beim Versuch der Ausreise von der Bundespolizei kontrolliert und festgenommen worden.
"Rassistisches Verhalten" gegen Haifa: UEFA bestraft Union-Fans mit Teilausschluss
Fußball-Bundesligist Union Berlin muss nach den antisemitischen Vorfällen beim Conference-League-Spiel gegen Maccabi Haifa in der kommenden Europapokalpartie auf Teile seiner Fans verzichten. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) veranlasste für das Duell gegen Feyenoord Rotterdam am kommenden Donnerstag (21.00 Uhr) einen Zuschauer-Teilausschluss gegen die Berliner.
Evergrande zahlt kurz vor Fristende fällige Zinsen
Der angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat erneut einen Zahlungsausfall in letzter Minute abgewendet. Kurz vor Fristende zahlte der Konzern fällige Zinsen auf eine Auslandsanleihe, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag berichtete. Die 47,5 Millionen Dollar (40,6 Millionen Euro) flossen demnach am Donnerstag, die Frist lief am Freitag ab.
Auch "Lebensmittelretter" müssen obligatorische Hygienevorschriften beachten
Auch Organisatoren von kostenlosen Angeboten zur nachbarschaftlichen "Lebensmittelrettung" müssen einem Gerichtsurteil aus Berlin zufolge die obligatorischen lebensmittelrechtlichen Hygienevorgaben beachten. Sonst werde die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern gefährdet, entschied das Verwaltungsgericht der Hauptstadt in einer am Freitag veröffentlichten Eilentscheidung. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem Betreiber einer Station für die Verteilung von "geretteten" Lebensmitteln und einem Bezirksamt.
Sportschau: Klett will DOSB-Präsident werden
Stefan Klett will entgegen seiner bisherigen Pläne nun offenbar doch als Nachfolger von Alfons Hörmann Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) werden. Nach Informationen der Sportschau hat der Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen am Mittwoch in einem Schreiben an die Mitgliedsorganisationen des LSB angekündigt, dass er kandidieren werde.
Wegen Beteiligung an "Koffermord" verurteilte US-Bürgerin aus der Haft entlassen
Eine US-Bürgerin, die als schwangere Jugendliche wegen Beihilfe zum Mord an ihrer Mutter verurteilt worden war, ist am Freitag nach sechs Jahren vorzeitig aus indonesischer Haft freigekommen. Die 25-jährige Heather Mack sei wegen guter Führung aus dem Kerobokan-Gefängnis auf der Ferieninsel Bali entlassen worden, teilte die Gefängnisleitung mit. Derartige Strafminderungen sind in Indonesien üblich. Das Gewaltverbrechen gegen Macks Mutter war als "Koffer-Mord" bekannt geworden.
Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal ordentlich gewachsen
Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher haben im Sommer mit ihren Konsumausgaben für ein recht ordentliches Wirtschaftswachstum gesorgt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal von Juli bis September um 1,8 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das letzte Vierteljahr dürfte wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen und der Lieferprobleme in der Industrie deutlich schlechter ausfallen.
Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal um 1,8 Prozent gestiegen
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal weiter gewachsen: Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verglichen mit dem zweiten Quartal um 1,8 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ergibt sich den Statistikern in Wiesbaden zufolge ein Plus von 2,5 Prozent. Allerdings liegt die Wirtschaftsleistung damit noch immer 1,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.
Walter-Borjans will im Dezember Amt als SPD-Chef abgeben
Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans will sein Amt abgeben. Er werde sich beim Parteitag im Dezember nicht erneut um den Parteivorsitz bewerben, sagte Walter-Borjans der "Rheinischen Post" nach Angaben vom Freitag. Er hatte die SPD seit 2019 mit Saskia Esken in einer Doppelspitze geführt.
Walter-Borjans will Amt als SPD-Chef abgeben
Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans will sein Amt abgeben. Er werde sich beim Parteitag am 11. Dezember nicht erneut um den Parteivorsitz bewerben, sagte Walter-Borjans der "Rheinischen Post" nach Angaben vom Freitag. Er hatte die SPD seit 2019 mit Saskia Esken in einer Doppelspitze geführt.
Papst fordert wirksame Antworten auf "Umweltkrise" bei UN-Klimakonferenz
Papst Franziskus hat die Weltgemeinschaft vor der UN-Klimakonferenz (COP26) zu einem entschlossenen Handeln gegen die Erderwärmung aufgerufen. "Die politischen Entscheidungsträger, die sich auf der COP26 in Glasgow treffen werden, sind dringend aufgefordert, wirksame Antworten auf die gegenwärtige Umweltkrise zu geben", sagte der Papst am Freitag in einer vom BBC-Radio ausgestrahlten Botschaft. Dadurch könnten sie "konkrete Hoffnungszeichen" für künftige Generationen setzen.