Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Auftakt-Misere gestoppt: Berlin gewinnt in Bochum
Trump macht erneut Druck auf Zentralbank-Vorständin Cook
"Medizinische Bedenken": Asllani bleibt bei Hoffenheim
Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
Politik
Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta
Beim Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta sind nach Angaben marokkanischer Menschenrechtsorganisationen mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Die Menschenrechtsgruppe AMDH und eine Vereinigung in Europa ansässiger marokkanischer Organisationen sprachen am Freitag von mindestens 141 Toten.
Politik
Mindestens zehn Tote bei Angriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen
Einen Tag nach ihren folgenschwersten Angriffen im Jemen seit Jahren hat die Huthi-Miliz ihre Attacken fortgesetzt. In der strategisch wichtigen Provinz Marib seien am Freitag acht Soldaten aus dem Regierungslager getötet worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus jemenitischen Armeekreisen. Nach Angaben von Jemens Gesundheitsminister Kasim Buhaibeh wurden in derselben Provinz zudem mindestens zwei Zivilisten getötet und 14 weitere verletzt. Die vom Iran unterstützten Huthis bekannten sich zu den Angriffen.
Letzte Nachrichten
Andrich verhindert erste Bayer-Niederlage in Sevilla
Bayer Leverkusen hat in der Europa League die erste Niederlage abgewendet. Vier Tage nach der 1:5-Klatsche gegen Bayern München rettete Rückkehrer Robert Andrich (82.) der Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane ein 1:1 (0:0) bei Betis Sevilla und belohnte eine starke Reaktion der Werkself.
Gewalt und Patzer: Union erlebt Rotterdam-Reise zum Vergessen
Hooligan-Überfall, verletzte Fans und eine Niederlage: Union Berlin hat eine Europapokal-Reise zum Vergessen erlebt. Das Team von Urs Fischer unterlag in der Conference League bei Feyenoord Rotterdam am Donnerstag unglücklich 1:3 (1:2) und steht mit zwei Niederlagen aus drei Spielen in der Gruppe E gewaltig unter Druck.
USA verzichten auf Strafzölle gegen fünf europäische Länder in Digitalsteuer-Streit
Die USA verzichten im Streit um nationale Digitalsteuern auf Strafzölle gegen fünf europäische Länder. Das US-Finanzministerium gab am Donnerstag eine Einigung mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien bekannt. In diesen Ländern beschlossene Digitalsteuern, die insbesondere auf US-Internetriesen wie Facebook, Google und Amazon abzielen, sollten in ein neues internationales Besteuerungssystem übergehen, auf das sich 136 Staaten Anfang Oktober geeinigt hatten und das eine Mindestunternehmensbesteuerung von 15 Prozent vorsieht.
Ungarn kündigt Widerstand gegen EU-Klimapläne an
Rund zehn Tage vor der nächsten Weltklimakonferenz zeichnet sich in der Europäischen Union ein Konflikt über die künftigen Klimapläne ab. Der ungarische Regierungschef Viktor Orban rief die EU-Kommission am Donnerstag beim Brüsseler Gipfel auf, ihre Vorschläge "vollständig zu überdenken". Teils handele es sich um "utopische Phantasien", sagte er zu dem Vorschlag, künftig auch den Verkehrssektor und Gebäude in den Emissionshandel einzubeziehen.
Mageres 1:0 in Israel: Torfabrik der DFB-Frauen streikt
Die deutschen Fußballerinnen haben sich mit einem dürftigen Auftritt zum dritten Pflichtsieg in der WM-Qualifikation gemüht. Der zu harmlosen DFB-Auswahl gelang im Premierenduell mit Israel in Petach Tikwa trotz Überlegenheit nur ein mageres 1:0 (1:0), das aber die Tabellenführung in der Gruppe H festigte.
Kreml-Kritiker Nawalny nennt Sacharow-Preis eine "Ehre" und dankt EU-Parlament
Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny fühlt sich durch die Auszeichnung mit dem Sacharow-Preis geehrt und widmet ihn allen Anti-Korruptionsaktivisten der Welt. "Dies ist nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung", ließ Nawalny am Donnerstag über seinen Twitter-Kanal mitteilen. "Ich bin nur einer von vielen, die Korruption bekämpfen", betonte der russische Oppositionelle. Er wünschte allen "Durchhaltevermögen und Mut, auch in den schrecklichsten Momenten".
Sturmtief fegt über Europa hinweg
Stromausfälle, abgedeckte Dächer und Verkehrsbehinderungen: Sturmtief "Aurore" hat am Donnerstag für erhebliche Schäden in mehreren europäischen Ländern gesorgt. In mehreren Regionen Frankreichs und Deutschlands kam es zu größeren Störungen im Bahnverkehr. Im Norden Frankreichs waren zeitweise rund 250.000 Haushalte ohne Strom und auch in Teilen Deutschlands kam es zu Stromausfällen durch beschädigte Leitungen. In Polen starben vier Menschen bei unwetterbedingten Unfällen.
Vier-Sterne-General soll neue Regierung in Rumänien bilden
In der Hängepartie um eine neue Regierung in Rumänien soll nun der bisherige Verteidigungsminister das osteuropäische Land aus der politischen Krise führen. Staatschef Klaus Iohannis nominierte am Donnerstag Nicolae Ciuca, einen pensionierten Vier-Sterne-General, als Regierungschef. Dem 54-Jährigen wird im Gegensatz zu seinem Vorgänger zugetraut, dass er die nötige Unterstützung vom Parlament für die Regierungsbildung bekommt.
Staatsanwaltschaft fordert Bewährung für Benzema
Karim Benzema muss im Prozess um versuchte Erpressung mit einem Sexvideo wohl keine Haftstrafe befürchten. Die Staatsanwaltschaft forderte für den französischen Fußball-Nationalspieler am Donnerstag in Versailles zehn Monate auf Bewährung und 75.000 Euro Geldbuße. Ein Urteil wird am Freitag erwartet.
Wework legt erfolgreichen Börsenstart hin
Zwei Jahre nach einem gescheiterten Versuch hat der US-Büroraum-Anbieter Wework an der Wall Street einen erfolgreichen Börsenstart hingelegt. Die Aktie des Unternehmens legte am Donnerstag nach Handelsbeginn in New York um zwischenzeitlich mehr als 13 Prozent zu. Allerdings war die Bewertung von Wework mit rund neun Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro) viel niedriger als die 47 Milliarden Dollar, die das Unternehmen 2019 angepeilt hatte.
Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Benzema in Sexvideo-Affäre
Die Staatsanwaltschaft hat in der sogenannten Sexvideo-Affäre eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten gegen den französischen Fußballstar Karim Benzema beantragt. Zudem verlangte die Anklage am Donnerstag eine Geldstrafe von 75.000 Euro für den Nationalspieler. Für die vier Mitangeklagten des Real-Madrid-Stars forderte die Staatsanwaltschaft Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten auf Bewährung und vier Jahren.
Triceratops "Big John" für 6,6 Millionen Euro an US-Sammler versteigert
Das weltweit größte bekannte Exemplar eines Triceratops ist am Donnerstag in Paris für 6,6 Millionen Euro an einen US-Sammler versteigert worden. Die Summe für das 66 Millionen Jahre alte und etwa acht Meter lange Skelett lag deutlich über den erwarteten 1,5 Millionen Euro. Nach Angaben des Auktionshauses "verliebte" sich der Käufer in Big John, als er das Skelett des Pflanzenfressers in der französischen Hauptstadt besichtigte.
Steuer auf Biermischgetränke soll abgesenkt werden
Mit einer Absenkung der Steuer auf Biermischgetränke wollen mehrere Bundesländer die von der Corona-Pandemie stark betroffenen Brauereien entlasten. Die Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bayern und dem Saarland beschlossen eine entsprechende Initiative, wie das Finanzministerium in Düsseldorf am Donnerstag mitteilte. Bei der Besteuerung sollen demnach Zutaten, die nach Abschluss der Gärung hinzugefügt werden, nicht mehr berücksichtigt werden.
WHO: Bis zu 180.000 Covid-Tote im Gesundheitswesen zwischen Januar und Mai 2020
Nach einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind zwischen Januar und Mai des vergangenen Jahres weltweit zwischen 80.000 und 180.000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen an Covid-19 gestorben. "Aus diesem Grund ist es wichtig, dass medizinisches Fachpersonal vorrangig geimpft wird", betonte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus bei der Vorstellung der Zahlen am Donnerstag in Genf.
UN-Förderprogramm soll Kollaps afghanischer Wirtschaft verhindern
Mit einem Förderprogramm wollen die Vereinten Nationen einen Kollaps der afghanischen Wirtschaft verhindern. Am Mittwoch legte das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) einen Treuhandfonds auf, der es Staaten ermöglicht, spezifische Hilfsprogramme in Afghanistan zu finanzieren - ohne direkt Geld an die Taliban-Regierung zu geben. Nach der Machtübernahme der Islamisten hatten die meisten Länder ihre Hilfen an Afghanistan ausgesetzt, Millionen Menschen in dem Land sibd von Armut bedroht.
Paris plant 250 Millionen Euro für neue Fahrradwege und -parkplätze bis 2026 ein
Frankreichs Hauptstadt Paris soll in den kommenden fünf Jahren "zu hundert Prozent fahrradtauglich" werden. Die Stadt kündigte am Donnerstag an, sie werde bis 2026 insgesamt 250 Millionen Euro für neue Fahrradwege, 100.000 "sichere" Parkplätze und eine verkehrsberuhigte Zone im Stadtzentrum ausgeben. Bereits mit ihrem vorangegangenen Fahrradplan habe die Stadt eine "Mobilitätsrevolution" angestoßen; dafür hatte Paris den Angaben zufolge 150 Millionen Euro ausgegeben.
Europäische Politiker fordern harten Kurs gegenüber Polen
Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs wollen im Streit um die Unabhängigkeit der polnischen Justiz Druck auf Warschau ausüben. "Eine rote Linie wurde überschritten", sagte der belgische Regierungschef Alexander De Croo am Donnerstag in Brüssel mit Blick auf die umstrittene Entscheidung des polnischen Verfassungsgerichts. "Die Grundregel, dass alle dieselben Rechte im europäischen Raum haben, muss respektiert werden", fügte er hinzu.
Opel-Belegschaft beunruhigt über angebliche Stellenverlagerung nach Marokko
Die Belegschaft des Opelwerks in Rüsselsheim ist beunruhigt über eine angebliche Verlagerung von Stellen nach Marokko. Von den Ideen habe die Belegschaft aus Zeitungsberichten erfahren, hieß es am Donnerstag aus Gewerkschaftskreisen. Das Unternehmen beabsichtige, Arbeitsplätze nach Marokko zu verlagern, Konkretes sei aber nicht bekannt. Die Verunsicherung in der Belegschaft sei entsprechend groß.
Knapp neun Jahre Haft für 36-Jährigen wegen Kindesmissbrauchs in Fall Münster
Im Missbrauchskomplex Münster hat das Landgericht Neubrandenburg einen 36-Jährigen aus Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs zu acht Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Zusätzlich ordnete es nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Donnerstag die Prüfung einer anschließenden Sicherungsverwahrung an. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Frühjahr 2019 in einer Gartenlaube in Ueckermünde den damals neunjährigen Jungen aus Münster teilweise zusammen mit dessen Stiefvater missbrauchte.
Herbststurm über Deutschland sorgt für Schäden und Verkehrsprobleme
Die erste heftige Herbsturmfront des Jahres hat am Donnerstag weite Teile Deutschlands erfasst und für Schäden gesorgt. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei stürzten vielerorts Bäume um, vereinzelt gab es Verletzte. Die Deutsche Bahn stellte den Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen zeitweise ein, auch im Regionalverkehr kam es in vielen Regionen wegen des Sturms zu Ausfällen und Verspätungen.
Facebook-Aufsichtsgremium wirft Internetkonzern mangelnde Transparenz vor
Das Aufsichtsgremium von Facebook hat dem Internetkonzern mangelnde Transparenz vorgeworfen und eine umfassende Überprüfung einer möglichen Bevorzugung prominenter Nutzer angekündigt. Facebook sei mit Blick auf dieses interne System zum Umgang mit bekannten Nutzern nicht "vollkommen entgegenkommend" gewesen, erklärte das Aufsichtsgremium am Donnerstag. "In manchen Fällen hat Facebook dem Gremium relevante Informationen nicht zur Verfügung gestellt, und in anderen Fällen waren die Informationen nicht vollständig."
Merkel wirft Lukaschenko "Menschenhandel" mit Flüchtlingen vor
Wegen der steigenden Zahl von Flüchtlingen über die Belarus-Route hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Machthaber Alexander Lukaschenko mit neuen EU-Sanktionen gedroht. Sie sagte am Donnerstag in Brüssel, sie werde auf dem EU-Gipfel mit den anderen Staats- und Regierungschefs über Wirtschaftssanktionen gegen Minsk beraten, "um deutlich zu machen, dass wir diese Art des Menschenhandels von staatlicher Seite verurteilen".
Libysche Regierung wirbt vor Wahl im Dezember um internationale Unterstützung
Zwei Monate vor der mit Spannung erwarteten Präsidentschaftswahl in Libyen hat die fragile Einheitsregierung des Landes in einer internationalen Konferenz um Unterstützung geworben. "Ihre Anwesenheit ist der Beweis, dass wir uns auf dem Weg zum Frieden befinden", sagte Interims-Regierungschef Abdelhamid Dbeibah zum Beginn der Konferenz am Donnerstag in Tripolis. Den internationalen Gästen sicherte er die "planmäßige" Abhaltung der Präsidentschaftswahl zu.
Fünf Marihuanaplantagen bei Razzia gegen Drogenbande in NRW entdeckt
Bei einer Razzia gegen organisierten Drogenhandel in mehreren nordrhein-westfälischen Städten hat die Polizei fünf Marihuanaplantagen entdeckt. Im Zusammenhang mit den Durchsuchungen in neun Städten wurden sieben Menschen vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Hagen am Donnerstag mitteilte. Sie würden unter anderem verdächtigt, in den Plantagen gearbeitet zu haben.
Prozess wegen zweifachen Kindsmords eröffnet
Vor dem Landgericht Ulm hat am Donnerstag ein Prozess gegen eine 36-jährige Frau begonnen, die ihre beiden Kinder getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, im April in einer Wohnung im Alb-Donau-Kreis die Kinder im Alter von drei und sechs Jahren im Schlaf mit Helium erstickt haben. Danach soll sie versucht haben, sich selbst zu töten.
Hohe Belohnung für Hinweise auf Verbleib von Vierjähriger in Australien
Die Behörden des Bundesstaats Western Australia haben eine Belohnung von einer Million australische Dollar (über 640.000 Euro) für Hinweise auf den Verbleib eines von einem Campingplatz verschwundenen vierjährigen Mädchens ausgesetzt. Nach tagelanger vergeblicher Suche bat die Polizei am Donnerstag die Öffentlichkeit eindringlich um Unterstützung. "Irgendjemand in unserer Gemeinde weiß, was mit Cleo passiert ist. Jemand weiß etwas, was uns helfen kann", sagte Vize-Polizeichef Col Blanch.
"Ampel" strebt Regierungswechsel für zweite Dezember-Woche an
Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen in der zweiten Dezember-Woche die Regierung übernehmen: Der neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) solle in der Woche vom 6. Dezember gewählt werden, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Donnerstag in Berlin. Der fertige Koalitionsvertrag soll bis Ende November vorliegen.
Haftstrafen in Prozess um tot in Weser gefundene 19-jährige Zwangsprostituierte
Im Prozess um eine tot in der Weser gefundene Zwangsprostituierte hat das Landgericht im niedersächsischen Verden drei Angeklagte am Donnerstag zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Gegen den 41-jährigen Hauptbeschuldigten verhängten die Richter nach Angaben eines Sprechers eine achtjährige Haftstrafe unter anderem wegen schwerer Zwangsprostitution, Vergewaltigung sowie gefährlicher Körperverletzung durch Unterlassen. Zwei Mitangeklagte wurden wegen Beihilfe verurteilt.
Rückschlag im Rettungsprogramm für Nördliches Breitmaulnashorn
Der Versuch zur Rettung des so gut wie ausgestorbenen Nördlichen Breitmaulnashorns hat einen Rückschlag erlitten. Eines der beiden letzten Weibchen der Unterart werde nicht mehr für Eizellen-Spenden herangezogen, teilte das für das einzigartige Zuchtprogramm zuständige wissenschaftliche Konsortium Biorescue am Donnerstag mit. Es habe beschlossen, das ältere der beiden Weibchen, die 32-jährige Najin, als Spenderin in den Ruhestand zu schicken.
Jahrestagung von Ministerpräsidenten nahe Bonn begonnen
Auf Schloss Drachenburg in Königswinter hat die Jahreskonferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten begonnen. Zum Auftakt kamen allerdings nur sechs der 16 Regierungschefs und -chefinnen zu ersten Gesprächen zusammen, wie ein Sprecher der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei sagte. Die übrigen Mitglieder der Konferenz seien wegen "Terminkollisionen" verhindert gewesen und würden erst am zweiten Tag hinzustoßen.
Brandenburger Behörde ordnet Wiederholung der Online-Anhörung zu Tesla-Werk an
Die Online-Anhörung der Kritiker im Genehmigungsverfahren für die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide muss wiederholt werden. Das ordnete das Landesamt für Umwelt aus Gründen der Rechtssicherheit an, wie es am Donnerstag mitteilte. Die Anhörung findet demnach vom 2. bis 22. November statt. Einwände werden nach Ende der Konsultation geprüft.
Streit mit Polen bleibt auf EU-Gipfel ungelöst
Trotz deutsch-französischer Vermittlungsbemühungen ist der Justiz-Streit mit Polen auf dem EU-Gipfel vorerst ungelöst geblieben. Der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki wehrte sich am Donnerstag in Brüssel erneut gegen eine "Erpressung" mit milliardenschweren Corona-Hilfsgeldern, die die EU-Kommission erst bei Achtung der Rechtsstaats-Prinzipien freigeben will. Deutlich länger und kontroverser fiel die Debatte über die gestiegenen Energiepreise aus, bei der sich Tschechien und Ungarn zeitweise querstellten.