Ukraines Roboter an der Front
Taliban an vier Fronten
Lyman: Russen geben auf
Trumps riskantes Dieselspiel
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Technik
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Die Komplexität von Systemen wächst stetig und die Menge an neu geschriebenem Code vervielfacht sich durch künstliche Intelligenz. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Qualitätssicherung: KI produziert nicht nur Code, sie wird Teil der Systeme und dient umgekehrt den Testerinnen und Testern als Helfer bei der Arbeit.
Technik
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
Im vergangenen Frühjahr behauptete Apple stolz, es sei noch keiner „Mercenary Spyware“ gelungen, den sogenannten Blockierungsmodus alias „Lockdown Mode“ auf dem iPhone zu umgehen. Mit diesem sperren iOS, iPadOS und macOS diverse mögliche Einfallstore für Schadprogramme, etwa über iMessage-Nachrichten oder E-Mails, um die Geräte besser vor Angriffen durch hochkomplexe (und zumeist teure und daher von Regierungen finanzierte) Schadprogramme zu schützen.
Letzte Nachrichten
Mahnwache für getöteten iranischen General Soleimani an Bagdader Flughafen
Anlässlich des zweiten Jahrestags des US-Drohnenangriffs auf den iranischen General Kassem Soleimani im Irak haben Anhänger des proiranischen Haschd-al-Schaabi-Netzwerks eine Mahnwache am internationalen Flughafen von Bagdad abgehalten. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, versammelten sich hunderte Anhänger der früheren Milizen, darunter auch Frauen und Kinder, am Sonntagabend zu der Gedenkfeier. Sie zündeten Kerzen an und sprachen Gebete.
Hongkonger Online-Medium "CitizenNews" schließt
Angesichts der zunehmenden Repressionen gegen unabhängige Medien hat das Hongkonger Online-Medium "CitizenNews" seine Schließung angekündigt. "Leider können wir unsere Überzeugungen nicht mehr angstfrei in die Tat umsetzen", erklärte die Plattform am Sonntag. Hongkong habe sich in den vergangenen zwei Jahren "stark verändert" und angesichts dessen "müssen wir die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten gewährleisten".
Ohne Klopp: Liverpool verschenkt Sieg im hochklassigen Topspiel
Der FC Liverpool hat ohne seinen Teammanager Jürgen Klopp einen Sieg im fulminanten Spitzenspiel beim FC Chelsea verschenkt. Die Reds mussten sich beim von Thomas Tuchel betreuten Champions-League-Sieger trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 (2:2) begnügen.
Umfrage: Knapp zwei Drittel der US-Bürger sehen US-Demokratie in Gefahr
Ein Jahr nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch Anhänger des damals frisch abgewählten Präsidenten Donald Trump steht es nach Auffassung vieler US-Bürger nicht gut um die Demokratie im Land. In einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Senders CBS News sagten zwei Drittel der Befragten, die US-Demokratie sei "bedroht". Den Sturm auf das Kapitol halten sie demnach für ein "Zeichen zunehmender politischer Gewalt".
Tausende in Amsterdam demonstrieren gegen Corona-Lockdown in den Niederlanden
In Amsterdam haben am Sonntag tausende Menschen gegen den erneuten Corona-Lockdown in den Niederlanden demonstriert. Obwohl die Behörden die Protestkundgebung vorab verboten hatten, versammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Museumplein, einem der größten Plätze in der niederländischen Metropole, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Bei Auseinandersetzungen mit Polizisten habe es mehrere Leichtverletzte gegeben, berichtete der öffentlich-rechtliche Fernsehsender NOS. Die Polizei habe mehrere Menschen festgenommen.
Niederlande bekommen weiblichste Regierung jemals
In der künftigen Regierung der Niederlande werden so viele Frauen wie noch nie vertreten sein. 14 der 29 Minister- und Staatsekretärsposten gehen an Frauen, wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Liste hervorgeht. Ministerpräsident Mark Rutte hatte vor gut zwei Wochen nach monatelangen Koalitionsverhandlung eine Einigung mit drei weiteren Parteien verkündet, nun wurde die personelle Besetzung bekanntgegeben.
Moskau und Ankara wollen Verhältnis nach Spannungen wegen Ukraine verbessern
Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, wollen die Beziehungen ihrer Länder wieder verbessern. Nach einem Telefonat der beiden Staatschefs am Sonntag teilten deren Büros jeweils mit, die Zusammenarbeit ihrer Länder intensivieren zu wollen. Zuletzt war das Verhältnis zwischen Moskau und Ankara unter anderem wegen des Ukraine-Konflikts angespannt. In dem Telefonat ging es auch um Russlands Forderungen an die Nato, der auch die Türkei angehört.
EKD-Ratsvorsitzende Kurschus mahnt in Corona-Debatte gegenseitige Achtung an
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, mahnt in der Debatte über das Vorgehen in der Corona-Pandemie zu mehr Respekt. "Wir brauchen klare Haltungen - und zugleich die spürbare Achtung vor denen, die anders denken", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das weicht die eigene Haltung nicht auf, hält sie aber nicht für das einzig richtige Denken."
Demonstrationen im Sudan gehen trotz hartem Vorgehen des Militärs weiter
Dem harten Vorgehen des Militärs zum Trotz sind im Sudan die Demonstrationen gegen den Sturz der Regierung fortgesetzt worden. Tausende Menschen zogen am Sonntag in Richtung des Präsidentenpalastes in Khartum, wie AFP-Reporter berichteten. Die Hauptstadt ist seit Tagen weitgehend abgeriegelt. Das Militär blockiert die Nilbrücken zu den Vororten. Am Sonntag funktionierten Telefon- und mobile Internetverbindungen erneut nicht.
EU-Flagge am Triumphbogen zu Beginn von Ratspräsidentschaft löst Protest aus
Eine unter dem Triumphbogen in Paris flatternde EU-Flagge hat in Frankreich am Wochenende eine heftige Kontroverse ausgelöst. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen sprach von einem "Anschlag auf die Identität unseres Vaterlandes" und kündigte eine Beschwerde vor dem Staatsrat an. Auch die Kandidatin der konservativen Republikaner, Valérie Pécresse, und der rechtsradikale Kandidat Éric Zemmour kritisierten die EU-Fahne unter dem Arc de Triomphe. Die Regierung wies die Kritik zurück.
Rekord-Einnahmen durch Suezkanal trotz tagelanger Blockade durch Containerschiff
Trotz der tagelangen Blockade des Suezkanals durch das Containerschiff "Ever Given" im März hat die Wasserstraße im Osten Ägyptens im vergangenen Jahr Rekord-Einnahmen eingebracht. Mit 6,3 Milliarden Dollar (5,5 Milliarden Euro) sei der größte jemals erzielte Jahresumsatz verzeichnet worden, erklärte die staatliche Suezkanal-Behörde SCA am Sonntag. 20.694 Schiffe durchfuhren den Kanal demnach - rund 56 am Tag. Im Vorjahr waren es insgesamt 18.830 Schiffe.
Biden setzt in Ukraine-Konflikt weiter auf Telefon-Diplomatie
Im Ukraine-Konflikt setzt US-Präsident Joe Biden weiter auf Telefon-Diplomatie. Nach seinem Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin wollte Biden am Sonntag auch mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj sprechen. Erstmals seit Beginn einer neuen Waffenruhe wurde derweil ein ukrainischer Soldat bei Kämpfen mit prorussischen Kämpfern getötet.
Tod von Terrorist Soleimani: Proteste zu erstem Todestag
Am zweiten Jahrestag des US-Drohnenangriffs auf den iranischen General Kassem Soleimani im Irak haben in Bagdad tausende tausende Menschen einen vollständigen Abzug der US-Soldaten aus ihrem Land gefordert. Bei der Kundgebung auf einem Platz in der Hauptstadt skandierten Anhänger des irakischen Haschd-al-Schaabi-Netzwerks am Samstag Parolen wie "Tod für Amerika". Für Sonntagabend war am Flughafen von Bagdad eine Gedenkveranstaltung geplant. Das US-Militär hatte am 3. Januar 2020 auf Anordnung des damaligen Präsidenten Donald Trump den iranischen General mit einem gezielten Drohnenangriff im Irak getötet. Soleimani hatte die für Auslandseinsätze zuständigen Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt. Washington begründete den Angriff damit, dass Soleimani Anschläge auf US-Einrichtungen geplant habe. Zusammen mit Soleimani wurde auch dessen irakischer Gefolgsmann Abu Mahdi al-Muhandis getötet. Dieser war Nummer zwei des Netzwerks Haschd-al-Schaabi, dessen zehntausende paramilitärische, pro-iranische Kämpfer inzwischen in den irakischen Sicherheitsapparat integriert wurden. Der Drohnenangriff hatte vor zwei Jahren Befürchtungen einer direkten militärischen Konfrontation zwischen den langjährigen Erzfeinden Washington und Teheran geweckt. Faleh al-Fajjad, ein ranghoher Vertreter des Haschd-Netzwerks, erinnerte bei der Kundgebung in Bagdad an die beiden "Märtyrer" und forderte einen "vollständigen Abzug der ausländischen und amerikanischen Truppen" aus dem Irak. Auf einem Schild der Demonstranten war "US-Terrorismus muss enden" zu lesen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Menge schwenkte große weiße Fahnen mit dem Abzeichen der Haschd, aber auch irakische Flaggen. Einige Teilnehmer waren mit ihren Familien und Kindern gekommen. Washington habe mit dem Angriff "zeigen wollen, dass es hier ist, um zu bleiben", sagte ein Demonstrant nach Information von Deutsche Tageszeitung. Am Sonntagabend soll am Flughafen von Bagdad eine Gedenkveranstaltung stattfinden. Dort erinnert das Wrack des Wagens von Soleimani und al-Muhandis an den US-Angriff. In Teheran empfing das geistliche Oberhaupt Ali Chamenei am Samstag die Familie des getöteten Generals. An dem Treffen nahmen auch der Kommandeur der Revolutionsgarden und der Chef der Al-Kuds-Brigaden teil. Im Iran hatten die insgesamt eine Woche andauernden Feierlichkeiten im Gedenken an den getöteten General am Freitag begonnen. Unter anderem ist eine Demonstration der "iranischen Raketenfähigkeit" am 7. Januar geplant. Die wichtigsten Gedenkfeiern sollen am Montag stattfinden. Der Irak wird immer wieder in den Konflikt zwischen seinem Nachbarn Iran und den USA hineingezogen. In den vergangenen Jahren richteten sich dutzende Raketen- und Drohnenangriffe gegen US-Truppen und deren Interessen im Irak. Die Attacken werden pro-iranischen Gruppierungen im Irak angelastet. Im Irak sind heute noch rund 2500 US-Soldaten stationiert. Zudem befinden sich 1000 Soldaten aus anderen Ländern auf drei Stützpunkten, die Teil der Militärkoalition im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind. Sie nehmen derzeit vor allem eine Ausbildungs- und Beratungsrolle ein. (V.Korablyov--DTZ)
Fokus? Kinderschutzbund kritisiert Präsenzunterricht
Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, kritisiert die Fokussierung der Kultusminister auf Schulunterricht in Präsenz. "Es kann keine Lösung sein, unter allen Umständen auf Präsenzunterricht zu pochen wie etwa die Schulministerin in NRW", sagte er der "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe). Eine Verlängerung der Weihnachtsferien lehnte Hilgers ab. "Aber der Schulbetrieb muss sichergestellt sein, das muss besser vorbereitet sein als vor einem Jahr, zum Beispiel durch Hybrid-Unterricht." "Auch wenn die Hälfte der Schüler oder der Lehrkräfte in Quarantäne ist, muss Unterricht stattfinden können", forderte Hilgers weiter. Er sprach sich zudem dafür aus, auch unabhängig von der Pandemie Hybrid-Unterricht zu ermöglichen, also eine Kombination aus Lernen vor Ort in der Schule und einer Teilnahme via Computer von Zuhause aus. Wenn etwa ein Schulkind mal ein Bein gebrochen habe, könnte es so trotzdem teilnehmen. "Man muss da endlich weiter denken." (P.Tomczyk--DTZ)
Superstar Messi positiv auf Corona getestet
Fußball-Superstar Lionel Messi hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der französische Topklub Paris St. Germain am Sonntag bekannt. Der 34 Jahre alte Argentinier befindet sich nach Klubangaben wie die ebenfalls positiv getesteten Teamkollegen Juan Bernat, Sergio Rico und Nathan Bitumazala in Isolation.
Mutmaßlich rassistischer Angriff auf zwei Kinder in Berlin
In Berlin hat ein Mann aus möglicherweise rassistischen Motiven zwei Kindern ins Gesicht geschlagen. Die zwölf und 13 Jahre alten Jungen aßen am Samstagnachmittag in einem Schnellrestaurant im Stadtteil Kreuzberg, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dann sei ein anderer Restaurantgast zu ihrem Tisch gekommen und habe beide ins Gesicht geschlagen. Anschließend sei der Mann in sein Auto gestiegen und weggefahren.
Fünf neue Coronafälle: Werder sagt Trainingslager in Spanien kurzfristig ab
Aufgrund fünf neuer Coronafälle hat Fußball-Zweitligist Werder Bremen sein Trainingslager in Spanien kurzfristig abgesagt. Unmittelbar vor der geplanten Abreise ist bei der Teamtestung am Sonntagvormittag Stürmer Niclas Füllkrug ebenso positiv getestet worden wie Manuel Mbom, Milos Veljkovic und Marco Friedl sowie Reha-Trainer Marcel Abanoz - daraufhin sagte Werder die Reise nach Murcia ab. Die Vorbereitung auf die restliche Saison findet nun in Bremen statt.
Sturz vom E-Roller: Glasner nach Jochbeinbruch operiert
Für Trainer Oliver Glasner vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat das neue Jahr äußerst schmerzhaft begonnen. Der Österreicher erlitt bei einem Sturz mit einem E-Roller einen Jochbeinbruch und musste sich am Sonntag in der Frankfurter Uniklinik einer Gesichtsoperation unterziehen.
Nouripour will als künftiger Grünen-Chef "zerstörtes Vertrauen" zurückgewinnen
Der Grünen-Vorsitzkandidat Omid Nouripour betrachtet es als Kernaufgabe der künftigen Parteiführung, zerstörtes Vertrauen wiederherzustellen. Bei der Vergabe der Kabinettsposten seien Wunden entstanden, und es habe "Liveticker aus den jeweiligen Sitzungen" gegeben, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das hat Vertrauen zerstört. Dieses Vertrauen wieder aufzubauen, ist unsere zentrale Aufgabe."
FC Bayern: Hoeneß plädiert für Verlängerung des Vertrages mit Katar
Uli Hoeneß hält es für sinnvoll, die Zusammenarbeit des FC Bayern München mit dem Emirat Katar und dessen Fluglinie Qatar Airways fortzusetzen. "Ich persönlich wäre dafür, den Vertrag zu verlängern. Allerdings nur, wenn wir das Gefühl haben, dass wir einen Beitrag leisten, dass sich die Dinge vor Ort verbessern. Meiner Meinung nach verbessert sich nichts, wenn man solche Kooperationen einstellt", sagte er in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).
ATP Cup: Zverev überzeugt - Deutschland verliert
Gelungener Saisoneinstand für Alexander Zverev, Niederlage für das deutsche Team: Trotz eines souveränen Erfolgs des Tennis-Olympiasiegers im Einzel hat die DTB-Auswahl beim ATP Cup in Sydney gegen Großbritannien 1:2 verloren. Das entscheidende Doppel verlor Zverev an der Seite von Kevin Krawietz (Coburg) gegen Daniel Evans/Jamie Murray 3:6, 4:6.
ATP Cup: Zverev wahrt deutsche Chancen
Erfolgreicher Saisonauftakt für Alexander Zverev: Der Olympiasieger wahrte dem deutschen Tennis-Team beim ATP Cup in Sydney die Chance auf den Sieg über Großbritannien. Zverev (Hamburg) bezwang den Weltranglistenzwölften Cameron Norrie 7:6 (7:2), 6:1. Zuvor hatte Jan-Lennard Struff (Warstein) gegen Daniel Evans 1:6, 2:6 verloren. Die Entscheidung fällt im abschließenden Doppel.
Tournee: Eisenbichler ist "Gesamtklassement extrem egal im Moment"
Markus Eisenbichler befasst sich trotz seines starken Auftritts beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee nicht mit einem möglichen Angriff auf das Podest oder gar den Gesamtsieg. "Ich schaue derzeit nur auf mich. Das Gesamtklassement ist mir extrem egal im Moment", sagte der 30-Jährige am Sonntagmorgen.
Deutsche Theater in Sorge um langfristige Beeinträchtigung durch Pandemie
Deutschlands Theater sorgen sich um mögliche langfristige Beeinträchtigungen infolge der Corona-Pandemie. "Ich fürchte, dass die Häuser in eine doppelte Klemme geraten", sagte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Carsten Brosda, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Einerseits haben sie weniger Einnahmen an der Kasse, weil das Publikum nur langsam zurückkehrt, andererseits sind auch die Kommunen als Zuwendungsgeber durch Corona finanziell klammer." Das könne zu einer Abwärtsspirale führen.
Lindner: Staat sollte Gesamtbevölkerung innerhalb eines Jahres impfen können
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will den Staat in die Lage versetzen, alle Menschen in Deutschland innerhalb eines Monats impfen zu können. "Wir wissen nicht, welche Entwicklung die Pandemie nimmt", sagte Lindner der "Bild am Sonntag". "Deshalb sollten wir bald in der Lage sein, nötigenfalls binnen eines Monats die gesamte Bevölkerung zu impfen." Dafür müsse die notwendige Infrastruktur geschaffen werden, zudem müsse Zugriff auf entsprechend viel Impfstoff gesichert werden.
Australian Open: Für Djokovic wird die Zeit knapp
Eine Teilnahme von Novak Djokovic bei den Australian Open der Tennisprofis in Melbourne (17. bis 30. Januar) steht weiter in den Sternen. Turnierdirektor Craig Tiley sagte allerdings am Sonntag, er rechne damit, dass sich "in den kommenden Tagen" ein "klareres Bild" ergeben werde. In der vergangenen Woche hatte Djokovic ohne Angabe von Gründen seine Teilnahme am ATP Cup in Sydney abgesagt.
Französischer Fahrer bei Rallye Dakar bei Explosion an Fahrzeug verletzt
Bei der Rallye Dakar ist ein Fahrer bei einer Explosion an seinem Fahrzeug verletzt worden. Wie die Organisatoren der Rallye am Samstag mitteilten, sollte der Mann nach seiner Operation in sein Heimatland Frankreich ausgeflogen werden. Der Fahrer war laut Angaben des Rallye-Veranstalters ASO am Donnerstag schwer verletzt worden, als sein Fahrzeug durch eine "plötzliche Explosion" gestoppt wurde. Die Polizei wollte demnach "keine Möglichkeit ausschließen, auch keinen böswilligen Akt".
Halbzeit-Orakel der Tournee: 17 von 25 kamen durch
Für den japanischen Skispringer Ryoyu Kobayashi ist die Führung nach dem zweiten Wettbewerb der 70. Vierschanzentournee rein statistisch schon mehr als die halbe Miete auf dem Weg zum Gesamtsieg. Seit der Tournee 1996/97 lagen von 25 Halbzeitführenden 17 schließlich auch in der Endabrechnung in Bischofshofen vorne. Bei den vergangenen 13 Auflagen verspielten sogar nur drei Springer ihren Vorsprung.
Xavi sauer: Barca-Spiel soll nicht verlegt werden
Trainer Xavi vom FC Barcelona hat kein Verständnis dafür, dass seine Mannschaft trotz zahlreicher Coronafälle am Sonntagabend (21.00 Uhr) zum Spiel bei Real Mallorca antreten muss. "Wenn das Spiel nicht verschoben wird, ist es lächerlich", sagte Xavi. Man befinde sich in einer "grenzwertigen Situation". Wenn die Begegnungen nicht verschoben werde, dann sei es "Wettbewerbsverzerrung".
Bericht: Mehrheit der Asylsuchenden in Deutschland in keinem anderen EU-Land registriert
Die Mehrheit der Asylantragsteller in Deutschland ist laut einem Bericht in keinem EU-Transitland registriert worden. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtete, hatten "2021 bis Ende November 53 Prozent der Erstantragsteller ab 14 Jahren keinen Eurodac-Treffer verzeichnet". Eurodac ist eine EU-Datenbank zum internationalen Abgleich von Fingerabdrücken von Asylbewerbern. Dadurch sollen Mehrfach-Anträge in verschiedenen Ländern verhindert werden.
US-Regierung schließt Äthiopien, Mali und Guinea von Handelsabkommen aus
Die US-Regierung hat die Länder Äthiopien, Mali und Guinea wegen Umstürzen und Menschenrechtsverletzungen von einem US-Afrika-Handelsabkommen ausgeschlossen. Die Regierungen dieser Länder hätten gegen die Prinzipien des African Growth and Opportunity Act (Agoa) genannten Abkommens verstoßen, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten mit. Dieses Abkommen soll den Handel zwischen den USA und afrikanischen Staaten erleichtern.
Bericht: CSU-Landesgruppe fordert kostenloses "Basiskonto" für Senioren
Die CSU-Landesgruppe im Bundestag fordert ein "kostenloses Basiskonto für Senioren". Die aktuelle Inflation und gleichzeitig steigende Kontogebühren träfen insbesondere Rentner, hieß es in einem Beschlussentwurf für die Klausur der Landesgruppe kommende Woche, aus dem die "Bild am Sonntag" zitierte. Deshalb solle es künftig für sie spezielle Konten geben, bei denen Abbuchung beziehungsweise Überweisung von Rente, Miete und Versicherungen kostenlos sind.