Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten
Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt
"Krieg": Neue US-Zölle gegen Kanada nach Scheitern von Verhandlungen in Kraft getreten
Berlin chancenlos: Magdeburg gewinnt Supercup
Politik
Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - Kanzler-Auftritt von Pfiffen begeleitet
Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag mit einem Besuch bei den Einsatzkräften in der nordrhein-westfälischen Gemeinde aus dem Sommerurlaub zurückgemeldet. Die kurze Dankesrede des Kanzlers vor den Helfern wurde von einem Pfeifkonzert überschattet. Dass Merz seit Beginn seines Urlaubs in der ersten August-Woche trotz Entwicklungen wie folgenschwerer Dürre und heftiger Waldbrände bislang nicht öffentlich aufgetreten war, hatte zuvor Kritik ausgelöst.
Sport
CONCACAF: Infantino soll sich von Jugendturnier fernhalten
Die Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino verschärft sich weiter. Nach einem Bericht von Sky News wurde der Schweizer von der nord- und mittelamerikanischen Konföderation CONCACAF am Freitag aufgefordert, einem U14-Jugendturnier in der Dominikanischen Republik fernzubleiben. Seine Anwesenheit würde die Aufmerksamkeit von der sportlichen Veranstaltung ablenken und die Nachwuchswettbewerbe "untergraben", hieß es demnach in einem Schreiben des CONCACAF-Präsidenten Victor Montagliani an den FIFA-Chef.
Letzte Nachrichten
Amnesty-Bericht: Hongkonger Sicherheitsgesetz schafft "Klima der Angst"
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat ein Jahr nach Inkrafttreten des umstrittenen Hongkonger Sicherheitsgesetzes heftige Kritik am Vorgehen der Behörden geübt. "In einem Jahr hat das Nationale Sicherheitsgesetz Hongkong einem Polizeistaat nahegebracht und ein Klima der Angst geschaffen, das in allen Teilen der Gesellschaft zu spüren ist", sagte die Asien-Expertin von Amnesty, Theresa Bergmann, am Mittwoch. Die Schließung der Zeitung "Apple Daily" sei nur das jüngste Beispiel für die Entwicklung der Stadt zu einer Menschenrechtswüste, die zunehmend dem chinesischen Festland ähnele.
Bundespräsident Steinmeier reist nach Israel
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist am Mittwoch für einen dreitägigen Staatsbesuch nach Israel. Nach seiner Ankunft in Tel Aviv sind zunächst Gesprächsrunden unter anderem zu den "Herausforderungen des jüdisch-arabischen Zusammenlebens" geplant. Im Anschluss verleiht Steinmeier den deutschen Verdienstorden an vier Menschen für ihr Engagement für das deutsch-israelische Verhältnis, unter ihnen der Schriftsteller David Grossmann. Treffen mit der politischen Führung Israels sind für Donnerstag geplant. Dann trifft Steinmeier Israels Staatschef Reuven Rivlin, dessen Amtszeit am 7. Juli endet, dessen Nachfolger Isaac Herzog sowie Regierungschef Naftali Bennett sowie Außenminister Jair Lapid. Zudem ist ein Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geplant. Der Staatsbesuch war bereits für vergangenes Jahr vorgesehen, musste wegen der Corona-Pandemie aber verschoben werden. (S.A.Dudajev--DTZ)
Spanien: Neue Gespräche wegen Katalonien
Die spanische Regierung und die Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens nehmen die Gespräche wieder auf. "Der Dialog über den politischen Konflikt" werde in der dritten Septemberwoche in Barcelona beginnen, sagte der katalanische Regionalpräsident Pere Aragonès am Dienstag in Madrid. Dort war er erstmals von Ministerpräsidenten Pedro Sánchez empfangen worden. Vor vier Jahren hatte eine illegale Volksabstimmung und eine darauffolgende einseitige Unabhängigkeitserklärung der katalanischen Regionalregierung in Spanien eine schwere politische Krise ausgelöst. Die damalige konservative Zentralregierung in Madrid reagierte, indem sie die Regionalregierung absetzte und die Anführer der Unabhängigkeitsbewegung vor Gericht stellte. Neun Unabhängigkeitsbefürworter wurden zu Haftstrafen zwischen neun und 13 Jahren verurteilt. Der Sozialist Sánchez begnadigte die Verurteilten vergangene Woche und wurde dafür vor allem rechts der politischen Mitte heftig kritisiert. Konservative und Nationalisten werfen ihm vor, die Einheit Spaniens zu "verraten", indem er der Unabhängigkeitsbewegung Zugeständnisse mache. Sánchez’ Minderheitsregierung ist im Parlament teilweise auf die Stimmen der Katalanen angewiesen. Noch kurz vor dem Treffen von Sánchez und Aragonès hatte der spanische Rechnungshof von mehreren Dutzend ehemaligen katalanischen Regionalbeamten rund 5,4 Millionen Euro zurückgefordert. Die Rechnungsprüfer werfen den Katalanen Veruntreuung vor. Sie sollen zwischen 2011 und 2017 öffentliche Mittel für Werbung im Ausland für die Unabhängigkeit Kataloniens verwendet haben. (W.Novokshonov--DTZ)
Southgate lobt Löw - und denkt schon ans Viertelfinale
Im Moment des Triumphs gegen Deutschland hat Englands Teammanager Gareth Southgate den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw gewürdigt. "Ich habe ihn leider noch nicht persönlich gesprochen. Er hatte eine unglaubliche Karriere mit Deutschland, ich habe sehr großen Respekt vor ihm", sagte Southgate am Mittwochabend im Wembley-Stadion, nachdem sein Team mit einem 2:0 (0:0) ins EM-Viertelfinale eingezogen war.
Cavendish denkt nicht an Merckx - und erklärt der Tour seine Liebe
Der britische Radstar Mark Cavendish will von einer Jagd auf den Siegrekord der belgischen Radlegende Eddy Merckx bei der Tour de France nichts wissen. Nach seinem ersten Etappenerfolg seit fünf Jahren reagierte der 36-Jährige auf eine entsprechende Reporter-Nachfrage deutlich verschnupft.
Forsberg nach EM-Aus zerknirscht: "Waren das bessere Team"
Der Last-Minute-Schock saß tief bei Emil Forsberg, das EM-Aus im Achtelfinale schmerzte den schwedischen Torjäger zutiefst. "Es ist hart. Ich finde, wir waren das bessere Team, wir haben ein unnötiges Tor kassiert, dann Pfosten und Latte getroffen", fasste der Angreifer von RB Leipzig das dramatische 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung gegen die Ukraine zusammen.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 5,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut leicht zurückgegangen und liegt nun bei 5,2. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 5,4 gelegen, vor einer Woche bei 7,2.
Diplomatenkreise: UN-Mitglieder einigen sich bei Finanzierung von Friedensmissionen
Die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich auf ein neues gemeinsames Budget für UN-Friedensmissionen geeinigt. Ein Resolutionsentwurf sei am Dienstag (Ortszeit) vom für Finanzangelegenheiten zuständigen Ausschuss der UN-Generalversammlung angenommen worden, hieß es aus Diplomatenkreisen. Das Budget liegt demnach bei rund 6,5 Milliarden Dollar (etwa 5,5 Milliarden Euro) und gilt für ein Jahr.
Mindestens zwölf Tote nach Hauseinsturz in Florida
Nach dem Teileinsturz eines Hochhauses in Florida in der vergangenen Woche ist die Zahl der Toten auf zwölf gestiegen. 149 Menschen würden weiterhin vermisst, sagte die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Dienstagabend (Ortszeit) zu Reportern. US-Präsident Biden kündigte an, diese Woche nach Florida zu reisen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Biden und Ehefrau Jill würden den Unglücksort am Donnerstag besuchen.
Mindestens 134 Todesfälle in Kanada während anhaltender Hitzewelle
Die anhaltende Hitzewelle hat in Kanada vermutlich zum Tod von mindestens 134 Menschen geführt. Wie die Polizeibehörden am Dienstag (Ortszeit) mitteilten, wurden die plötzlichen Todesfälle im Großraum von Vancouver verzeichnet. Ein Zusammenhang mit der extremen Hitze, die Kanada und den Nordwesten der USA getroffen hat, liege nahe. Am Dienstag verzeichnete der kanadische Wetterdienst den dritten Tag in Folge einen neuen landesweiten Temperaturrekord in Lytton in der Provinz British Columbia: Die Temperaturen stiegen dort auf 49,5 Grad Celsius.
Kanada bricht mit 49,5 Grad Celsius erneut landesweiten Hitzerekord
Den dritten Tag in Folge sind in Kanada die heißesten Temperaturen im Land seit dem Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden. "Um 16.20 Uhr (Ortszeit) meldete die Lytton-Wetterstation 49,5 Grad Celsius", teilte das Ministerium für Umwelt und den Klimawandel am Dienstag beim Onlinedienst Twitter mit. Polizei und Gemeinden meldeten Dutzende Todesfälle im Zusammenhang mit der beispiellosen Hitzewelle, die Westkanada und den Nordwesten der USA trifft.
Bericht: Biden will Uni-Präsidentin Gutmann zur Botschafterin in Deutschland berufen
Die Präsidentin der US-Elitehochschule University of Pennsylvania, Amy Gutmann, soll neue Botschafterin ihres Landes in Deutschland werden. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf deutsche und US-Regierungskreise in der Nacht auf Mittwoch berichtete, wird US-Präsident Joe Biden Gutmann für den Posten in Berlin vorschlagen. Die Personalie liege zudem bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dessen Zustimmung aber als Formsache gelte.
Underdog Ukraine ringt Schweden nieder
Der Underdog aus der Ukraine hat dem schwedischen Mittsommermärchen ein jähes Ende gesetzt und sensationell erstmals das EM-Viertelfinale erreicht. Das Team von Nationaltrainer Andrej Schewtschenko rang die favorisierten Schweden mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung nieder, ist aber am Samstag (21.00 Uhr) im Duell mit dem Deutschland-Bezwinger England in Rom eindeutig in der Rolle des krassen Außenseiters.
BND vermutet Al-Kaida-Ableger hinter Angriff auf Bundeswehrsoldaten in Mali
Der Bundesnachrichtendienst (BND) vermutet einen Ableger der Terrororganisation Al-Kaida hinter dem Angriff auf Bundeswehrsoldaten in Mali vergangene Woche. Das sagte BND-Präsident Bruno Kahl in einem Video, das der deutsche Bundeswehrverband am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Es gebe in der Region in Mali einen "kräftigen Akteur, der ursprünglich von Al-Kaida abstammt", sagte Kahl.
Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan nach fast 20 Jahren beendet
Die Bundeswehr hat ihren Einsatz in Afghanistan nach knapp 20 Jahren beendet. Die letzten verbliebenen deutschen Soldaten der Nato-Mission "Resolute Support" hätten das Camp Marmal in Masar-i-Scharif verlassen, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Dienstagabend mit. Sie seien auf dem Rückflug über Georgien und würden am Mittwochvormittag in Deutschland erwartet.
Löw kündigt emotionale Auszeit an - kein Ruhestand
Joachim Löw wird nach dem Ende seiner 15-jährigen Ära als Bundestrainer die angekündigte Auszeit nehmen - von einem Karriereende will der 61-Jährige nichts wissen. "Nach 15 Jahren an der Spitze wird es mir guttun, mich von der Verantwortung zu lösen. Eine emotionale Pause ist wichtig für mich, ich war so lange beim DFB, da sieht man sich nicht sofort um nach etwas Neuem", sagte Löw nach dem 0:2 (0:0) im EM-Achtelfinale von London gegen England.
Von Lucian Freud gemaltes Hockney-Porträt für 14,9 Millionen Pfund versteigert
Ein Porträt des britischen Malers und Grafikers David Hockney gemalt von seinem Freund und Zeitgenossen Lucian Freud ist für 14,9 Millionen Pfund (17,4 Millionen Euro) versteigert worden. Fünf konkurrierende Bieter hatten den Preis bei der Auktion am Dienstag in London in die Höhe getrieben. Das Gemälde in Freuds unverwechselbarem, expressivem Stil war das Produkt von mehr als 100 gemeinsam verbrachten Stunden der beiden Ausnahmekünstler im Jahr 2002.
"Herz gebrochen": Serena Williams gibt in der ersten Runde von Wimbledon verletzt auf
Der Traum vom achten Wimbledon-Titel ist für Tennis-Superstar Serena Williams jäh geplatzt. Die 39 Jahre alte US-Amerikanerin musste am Dienstag ihr Erstrundenmatch gegen Alexandra Sasnowitsch (Belarus) beim Stand von 3:3 aufgeben. Kurz zuvor war die 23-malige Grand-Slam-Siegerin auf dem Rasen weggerutscht und musste sich minutenlang behandeln lassen. Zwar kehrte Williams nochmals zurück, wenig später verließ sie aber unter Tränen den Centre Court.
Wimbledon: Serena Williams gibt in der ersten Runde verletzt auf
Der Traum vom achten Wimbledon-Titel ist für Tennis-Superstar Serena Williams jäh geplatzt. Die 39 Jahre alte US-Amerikanerin musste am Dienstag ihr Erstrundenmatch gegen Alexandra Sasnowitsch (Belarus) beim Stand von 3:3 aufgeben. Kurz zuvor war die 23-malige Grand-Slam-Siegerin auf dem Rasen weggerutscht und musste sich minutenlang behandeln lassen. Zwar kehrte Williams nochmals zurück, wenig später verließ sie aber unter Tränen den Centre Court.
Bye-bye Löw: Deutschland scheitert im Achtelfinale an England
Bye-bye Jogi, aus der Traum: Joachim Löw ist auf seiner letzten Mission vorzeitig gescheitert. Die über 15 Jahre währende, lange Zeit erfolgreiche Ära des Bundestrainers ging im Achtelfinal-Klassiker gegen England jäh zu Ende. Deutschland unterlag im Fußball-Tempel Wembley, in dem es seit 1975 unbesiegt war, durch Tore von Raheem Sterling (75.) und Harry Kane (86.) mit 0:2 (0:0).
Umzug mit Marionetten und Artisten zum 70. Thronjubiläum der Queen
Riesige Marionetten, Tänzer und Artisten sollen bei den Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum der britischen Königin Elizabeth II. auftreten. Wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten, soll der Festumzug zum Platin-Jubiläum der Queen am 5. Juni 2022 stattfinden. Das "Feuerwerk aus Theater, Tanz, Musik, Karneval und Straßenkunst" werde der abschließende Höhepunkt der viertägigen Jubiläumsfeierlichkeiten sein. Geplant sind auch ein Dankgottesdienst und eine Militärparade.
Medwedew zu stark für Struff - Otte erkämpft Duell mit Murray
Jan-Lennard Struff hat dem Weltranglistenzweiten Daniil Medwedew in Wimbledon zwar Paroli geboten, eine Überraschung aber verpasst. Der 31 Jahre alte Warsteiner verlor gegen den Australian-Open-Finalisten aus Russland 4:6, 1:6, 6:4, 6:7 (3:7). Zuvor hatte sich Routinier Philipp Kohlschreiber bei seiner 16. Wimbledon-Teilnahme dem deutlich favorisierten Kanadier Denis Shapovalov nach einem Fünfsatz-Fight geschlagen geben müssen.
Kramp-Karrenbauer spricht mit UN-Generalsekretär über Mali und Afghanistan
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat in New York UN-Generalsekretär António Guterres getroffen. Kramp-Karrenbauer sagte am Dienstag im Anschluss an das Gespräch, sie habe mit Guterres "ausgiebig und intensiv" unter anderem über die deutsche Beteiligung an der UN-Stabilisierungsmission Minusma in Mali gesprochen. Am Freitag waren in dem afrikanischen Krisenland zwölf Bundeswehrsoldaten bei einem Anschlag verletzt worden.
Kramp-Karrenbauer trifft US-Verteidigungsminister Austin in Washington
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) trifft am Mittwoch in Washington US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. Geplant ist zudem ein Gespräch mit dem Nationalen Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, Jake Sullivan. Ein Thema dürfte der laufende Truppenabzug aus Afghanistan sein. Beobachter befürchten, dass die radikalislamischen Taliban nach dem Abzug der westlichen Truppen aus dem Bürgerkriegsland wieder an die Macht kommen könnten.
Schwedens Oppositionsführer bekommt Chance zur Bildung einer neuen Regierung
Nach dem Rücktritt von Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven bekommt Oppositionsführer Ulf Kristersson die Chance zur Bildung einer neuen Regierung. Parlamentspräsident Andreas Norlen sagte am Dienstag, er habe den Parteichef der konservativen Moderaten noch nicht offiziell als neuen Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Er gab Kristersson aber drei Tage Zeit, um auszuloten, ob er im Parlament genug Stimmen für eine Wahl zum Ministerpräsidenten zusammenbekommt.
Präsidentschaftswahl in Somalia soll am 10. Oktober stattfinden
In Somalia soll am 10. Oktober ein neuer Präsident gewählt werden. Somalias politische Führungsriege einigte sich nach monatelangen Spannungen wegen der verschobenen Wahl auf den Termin, wie das Büro des Regierungschefs Mohamed Hussein Roble am Dienstag auf Twitter mitteilte. Die Wahl zum Oberhaus soll demnach am 25. Juli und die zum Unterhaus zwischen dem 10. August und dem 10. September stattfinden.
Olympia-Quali: Basketballer gewinnen Auftaktspiel
Die deutschen Basketballer haben mit großer Mühe ihr Auftaktspiel beim Olympia-Qualifikationsturnier in Split/Kroatien gewonnen und Kurs auf das Halbfinale genommen. Ohne NBA-Profi Dennis Schröder schlug die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl Vorrundengegner Mexiko 82:76 (40:42) und setzte sich vorerst auf Platz eins der Dreiergruppe A.
Regierung von Eswatini setzt Soldaten gegen pro-demokratische Proteste ein
Die Regierung von Afrikas letzter absoluten Monarchie Eswatini hat Soldaten zur Niederschlagung von pro-demokratischen Protesten entsandt. "Die Ereignisse der vergangenen Tage waren sehr alarmierend und beunruhigend", erklärte Regierungschef Themba Masuku am Dienstag. In mehreren Teilen des Landes habe eine "renitente Menge" Menschen angegriffen und Eigentum zerstört. Die Sicherheitskräfte seien im Einsatz, "um Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten".
Warnungen vor Schäden an eingestürztem Hochhaus in Florida noch im April
Zum Zustand des vergangene Woche in Florida teilweise eingestürzten Hochhauses hat es noch im April Warnungen gegeben. "Der Verfall des Betons hat sich beschleunigt", erklärte damals der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft des Gebäudekomplexes in Surfside in einem Schreiben an die Bewohner, wie am Dienstag bekannt wurde. Demnach waren zudem besonders am Dach bedeutende Schäden festgestellt worden.
Cavendish gewinnt vierte Tour-Etappe - van der Poel behält Gelb
Der britische Radprofi Mark Cavendish hat die vierte Etappe der Tour de France gewonnen. Der 36-Jährige vom Team Deceuninck-Quick Step setzte sich am Dienstag nach 150,4 km zwischen Redon und Fougeres in der Bretagne im Massensprint durch und feierte seinen insgesamt 31. Etappensieg bei der Tour. Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Niederländer Mathieu van der Poel (Alpecin-Fenix) erfolgreich.
Deutscher Reiseverband warnt vor Verunsicherung von Urlaubern
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat angesichts neuerlicher Diskussionen um Corona-Einreisebeschränkungen für Reisende vor einer Verunsicherung von Urlaubern gewarnt. "Die Möglichkeit, sich bei Rückkehr aus einem ’einfachen’ Risikogebiet, durch einen negativen Corona-Test von einer Quarantäne freitesten zu können, muss erhalten bleiben", erklärte DRV-Präsident Norbert Fiebig am Dienstag. "Wenn die Politik hier nicht verlässlich bleibt, wird die gerade zart aufkommende Zuversicht der Unternehmer in unserer Branche wieder zunichte gemacht".
DFB-Startelf mit Müller, Goretzka und Werner
Bundestrainer Joachim Löw ändert seine Startelf für das EM-Achtelfinale gegen England in London (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Gegensatz zum Gruppenfinale gegen Ungarn (2:2) auf drei Positionen. Thomas Müller, Leon Goretzka und Timo Werner ersetzen Leroy Sane, Ilkay Gündogan und Serge Gnabry.