Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
"Infanti-No Go": Pressestimmen zum Verbleib des FIFA-Chefs
Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband
DIHK fordert "resiliente" Infrastruktur: Wasserstraßen besser an Niedrigwasser anpassen
Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"
Sport
Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England
Mit Matthias Jaissle bei Newcastle United sind es nun vier: Jeder fünfte Klub in der Premier League wird zum Beginn der kommenden Saison von einem deutschen Teammanager geführt. Das ist ebenso Rekord wie der Fakt, dass neun der 20 Vereine in der Sommerpause auf ihrer Schlüsselposition gewechselt haben. Die bisherige Bestmarke in Englands höchster Fußball-Spielklasse stammte aus der Saison 2016/17, als acht Klubs wechselten - unter anderem begann damals die Ära von Pep Guardiola bei Manchester City, die nun endete.
Politik
Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen
Ein US-Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord ist womöglich über Washington einem Passagierflugzeug zu nahe gekommen. Die Transportsicherheitsbehörde erklärte am Mittwoch, sie untersuche einen Vorfall, "bei dem der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen der 'Marine One' und einem vom Washington National Airport (DCA) gestarteten Passagierflugzeug unterschritten worden sein soll". Das Weiße Haus betonte, der Präsident habe sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden.
Letzte Nachrichten
Saudi-Arabien stellt ehrgeizigen Klimaschutzplan vor
Saudi-Arabien, einer der größten Ölförderer der Welt, hat einen Klimaschutzplan für die kommenden Jahre vorgestellt. Die sogenannte grüne saudiarabische Initiative sehe unter anderem vor, dass sein Land bis 2030 die Hälfte seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decke, teilte Kronprinz Mohammed bin Salman nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur SPA am Samstag in Riad mit.
Konzert mit 5000 Menschen in Barcelona unter strengen Sicherheitsvorkehrungen
5000 Menschen, die ohne Sicherheitsabstand zu Live-Musik tanzen - in Barcelona hat am Samstagabend erstmals seit langem ein großes Rockkonzert stattgefunden. Mit der von strengen Sicherheitsvorkehrungen begleiteten Veranstaltung in der spanischen Großstadt sollten Möglichkeiten erforscht werden, trotz der Corona-Pandemie wieder kulturelle Großveranstaltungen zu organisieren.
USA verurteilen Chinas Sanktionen im Streit um Uiguren
Die Regierung in Washington hat Chinas Sanktionen im Streit um den Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren als "unbegründet" verurteilt. Zugleich warf US-Außenminister Antony Blinken der Volksrepublik eine Einschüchterungspolitik vor.
Militärchefs aus zwölf Ländern verurteilen Schüsse auf Demonstranten in Myanmar
Die Militärchefs von einem Dutzend Ländern, darunter die USA und Deutschland, haben die Gewalt der Militärjunta in Myanmar gegen Zivilisten gemeinsam verurteilt. "Ein professionelles Militär folgt internationalen Verhaltensstandards und ist verantwortlich für den Schutz - nicht die Verletzung - des Volkes, dem es dient", hieß es in der am Sonntag veröffentlichten ungewöhnlichen gemeinsamen Erklärung, an der sich auch Großbritannien, Italien, Griechenland, die Niederlande, Dänemark, Japan, Südkorea, Kanada, Australien und Neuseeland beteiligten.
Lauterbach fordert Maßnahmen gegen Anstieg von Corona-Todeszahl auf über 100.000
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat rigide Maßnahmen zur Eindämmung der dritten Corona-Welle gefordert, um eine Opferbilanz hierzulande von weit über 100.000 Toten zu verhindern. "Wir müssen deutlich unter 100.000 Toten bleiben", sagte der Corona-Berater der Bundesregierung dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Bislang starben in Deutschland rund 76.000 Menschen nach einer Corona-Infektion. Lauterbach forderte einen raschen neuen Corona-Gipfel, der eine mindestens zweiwöchige bundesweite nächtliche Ausgangssperre beschließen müsse. Außerdem forderte der Gesundheitspolitiker einen Stopp der für die Zeit nach Ostern geplanten Modellprojekte, bei denen die Corona-Restriktionen gelockert werden sollen. "Keine Öffnungen, keine Modellprojekte. Wir brauchen jetzt nicht Jugend forscht", warnte Lauterbach.
Politiker von FDP und Linken fordern Abschaffung der Zeitumstellung
Politiker von FDP und Linken fordern die Abschaffung der Zeitumstellung. Sie sei ein "unnötiger Eingriff in das Leben der Menschen", sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer dem "Handelsblatt" vom Samstag. Ralph Lenkert, der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, verwies auf die Umfrage der EU-Kommission von 2018, derzufolge mehr als 80 Prozent gegen die regelmäßige Zeitumstellung sind.
In Deutschland gilt wieder die Sommerzeit
Seit dem frühen Sonntagmorgen gilt in Deutschland wieder die Sommerzeit. Um 02.00 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde auf 03.00 Uhr vorgestellt, die Nacht zum Sonntag war also eine Stunde kürzer.
Proteste gegen Übergriffe auf asiatischstämmige Minderheit in den USA
In den USA haben zahlreiche Menschen gegen gewaltsame Übergriffe gegen die asiatischstämmige Minderheit im Land demonstriert. Im New Yorker Stadtteil Queens versammelten sich am Samstag mehrere hundert Demonstranten, ähnliche Kundgebungen fanden in rund 60 weiteren US-Städten statt, darunter Washington, San Francisco, Los Angeles, Detroit und Chicago.
Söder ruft Union in Umfragetief und Corona-Krise zum "Aufbruch" auf
Angesichts der Verschärfung der Corona-Krise und schlechter Umfragewerte hat CSU-Chef Markus Söder die Union zu einem Aufbruch aufgerufen. "Die Lage ist sehr ernst. Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es kommt Wechselstimmung im Land auf." Die Union müsse daher "zeigen, dass sie noch Kraft und Ideen hat und nicht erschöpft und ausgelaugt ist".
Hunderte in Kopenhagen demonstrieren gegen Corona-Restriktionen
In Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen haben hunderte Menschen gegen die Corona-Restriktionen demonstriert. Der Protest der zumeist jungen Demonstranten am Samstag verlief weitgehend friedlich, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Die Zeitung "Ekstrabladet" berichtete unter Berufung auf die Polizei, einer der rund 600 Teilnehmer sei festgenommen worden, weil er Polizeibeamte mit Feuerwerkskörpern beworfen habe.
USA "entsetzt" über "Terrorregime" der Militärs in Myanmar
Nach dem brutalsten Vorgehen der Sicherheitskräfte in Myanmar gegen Demonstranten seit dem Militärputsch Anfang Februar haben sich die USA "entsetzt" gezeigt. Die gewaltsame Niederschlagung von Protesten gegen die Militärherrscher am Samstag habe gezeigt, dass die Junta im Interesse einiger weniger "das Leben des Volkes opfern will", erklärte am Samstag in Washington Außenminister Antony Blinken. "Das mutige Volk von Myanmar lehnt das Terrorregime der Militärs ab."
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern beschließen Testpflicht für Shoppen und Friseur
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben die Bundesländer Berlin und Mecklenburg-Vorpommern weitere Restriktionen beschlossen. In Berlin soll ab Mittwoch Shoppen nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich sein, wie die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Samstagabend bei einer Pressekonferenz mitteilte. Dies gelte für Geschäfte "über den systemrelevanten Einzelhandel hinaus", ausgenommen seien also Supermärkte, Drogerien und Apotheken.
Wegen Suez-Blockade stecken elf rumänische Frachter mit lebenden Tieren fest
Wegen der Blockade des Suez-Kanals durch ein Containerschiff stecken derzeit auch elf rumänische Frachter mit lebenden Tieren an Bord fest - nach Angaben von Tierschützern handelt es sich um 130.000 Schafe. Es sei bereits Kontakt mit den Transportfirmen der lebenden Tiere aufgenommen worden, teilten am Samstagabend die Veterinärbehörden in Bukarest mit. Diese hätten versichert, "dass es ausreichend Nahrung und Wasser an Bord für die kommenden Tage gibt".
Nmecha rettet U21 Remis gegen Niederlande
Spätes Glück dank Lukas Nmecha: Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat nach einem wertvollen 1:1 (0:0) gegen die Niederlande weiter gute Chancen auf das EM-Viertelfinale. Der Stürmer des RSC Anderlecht rettete dem Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz in einer zähen und am Ende hitzigen Partie in der 84. Minute den Punkt.
WM-Quali: Portugal und Belgien spielen nach Auftaktsiegen nur remis
Fußball-Europameister Portugal hat einen optimalen Start in die Qualifikation für die WM 2022 in Katar verpasst. Nach dem 1:0-Pflichtsieg gegen Aserbaidschan verspielte das Team um Superstar Cristiano Ronaldo im Spitzenspiel in Belgrad gegen Serbien beim 2:2 (2:0) eine 2:0-Führung und musste sich in der Gruppe A mit dem zweiten Tabellenplatz zufrieden gegen.
WWF vermeldet Rekordbeteiligung bei "Earth Hour" in Deutschland
Bei der diesjährigen "Earth Hour" für mehr Klimaschutz hat es am Samstagabend in Deutschland eine Rekordbeteiligung gegeben. Für eine Stunde hätten nicht nur das Brandenburger Tor, Schloss Neuschwanstein und die Frauenkirche in Dresden im Dunkeln gestanden, erklärte der WWF. Auch 575 Städte und Gemeinden hätten teilgenommen, zusammen mit 448 Unternehmen an 716 Standorten. Sie alle verdunkelten um 20.30 Uhr für eine Stunde Wahrzeichen, Rathäuser, Kirchen, Firmenzentralen und Büros.
Aus in Miami: Kerber unterliegt Angstgegnerin Asarenka
Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber (Kiel/Nr. 24) hat beim WTA-Turnier in Miami den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Kerber verlor ihr Drittrundenmatch gegen Angstgegnerin Wiktoria Asarenka 5:7, 2:6 und musste im zehnten Duell mit der Belarussin schon die neunte Niederlage einstecken.
Bundeswehr bringt 80 Atemgeräte für Covid-19-Erkrankte nach Brasilien
Mit einem Hilfsflug der Bundeswehr sind 80 Beatmungsgeräte aus Deutschland im besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Brasilien angekommen. Die Hilfsgüter seien in der Stadt Manaus entladen worden, teilten die Luftwaffe und das Auswärtige Amt am Samstagabend im Online-Dienst Twitter mit. Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, der innerhalb des südamerikanischen Landes besonders viele Covid-19-Fälle hat.
Sinizina/Kazalapow holen WM-Gold im Eistanz - Rang 18 für Müller/Dieck
Mit dem Sieg von Wiktorija Sinizina und Nikita Kazalapow endete die Eistanz-Entscheidung bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm. Das Paar aus Moskau siegte vor Madison Hubbell und Zachary Donohue aus den USA sowie den kanadischen Meistern Piper Gilles und Paul Poirier.
WM-Quali: Oranje siegt vor Zuschauern - Norwegen verliert gegen Türkei
Nach dem Fehlstart in die WM-Qualifikation hat die niederländische Fußball-Nationalmannschaft vor Zuschauern in der Amsterdam Arena einen Pflichtsieg verbucht. Drei Tage nach der 2:4-Pleite in der Türkei gewann Oranje vor 5000 Fans, die im Rahmen eines Modellversuchs zugelassen waren, 2:0 (1:0) gegen Lettland. Die Französin Stephanie Frappart schrieb als erste Schiedsrichterin bei der WM-Quali der Männer Fußball-Geschichte.
Flensburg erobert Tabellenführung im Nordderby gegen Kiel
Die SG Flensburg-Handewitt hat das prestigeträchtige Nordderby in der Handball-Bundesliga für sich entschieden und den Rivalen THW Kiel von der Tabellenspitze verdrängt. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla setzte sich gegen den Rekordmeister in der 104. Auflage des Klassikers mit 31:28 (17:15) durch und baute seine imposante Serie auf 47 Heimspiele ohne Niederlage aus.
Weltweit gehen zur "Earth Hour" die Lichter für mehr Klimaschutz aus
Anlässlich der 15. "Earth Hour" sind am Samstag die Beleuchtungen an Wahrzeichen rund um den Globus für eine Stunde ausgeschaltet worden. Zum Auftakt wurden um 20.30 Uhr Ortszeit die Skylines asiatischer Metropolen von Singapur bis Hongkong in Dunkelheit gehüllt, ebenso Sydneys berühmtes Opernhaus. Auch die Menschen waren aufgefordert, am Abend für eine Stunde in ihren Wohnungen das Licht auszuschalten, um ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen.
Biden schlägt Konkurrenzinitiative zu Chinas "Neuer Seidenstraße" vor
US-Präsident Joe Biden will mit anderen "demokratischen" Ländern ein Konkurrenzprojekt zur billionenschweren "Neuen Seidenstraße" Chinas ins Leben rufen. "Ich habe vorgeschlagen, dass wir im wesentlichen eine ähnliche Initiative haben sollten, die von den demokratischen Staaten ausgeht, um jenen auf der ganzen Welt zu helfen, die in der Tat Hilfe brauchen", sagte Biden am Samstag vor Journalisten. Zuvor hatte er seinen Vorschlag bereits Großbritanniens Premierminister Boris Johnson bei einem Telefonat unterbreitet.
Hunderte demonstrieren in der Türkei erneut gegen Austritt aus Frauen-Konvention
Hunderte Frauen haben in der Türkei erneut gegen den von Präsident Recep Tayyip Erdogan verfügten Austritt aus der internationalen Konvention gegen Gewalt an Frauen protestiert. Unter anderem zogen laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten am Samstag in Istanbul hunderte Frauen durch die Straßen und skandierten immer wieder "Wir haben keine Angst, wir werden nicht schweigen, wir werden nicht nachgeben". Auch in der Hauptstadt Ankara kam es zu neuen Protesten.
Katalonien-Rundfahrt: Sagan beschert Bora nächsten Etappensieg
Rad-Star Peter Sagan hat dem deutschen Team Bora-hansgrohe bei der 100. Katalonien-Rundfahrt den zweiten Etappensieg in Folge beschert. Im Sprint am Ende des vorletzten Teilstücks über 193,8 hügelige Kilometer von Tarragona nach Mataro setzte sich der dreimalige Weltmeister aus der Slowakei vor Daryl Impey (Südafrika/Israel Start-Up Nation) und Juan Sebastian Molano (Kolumbien/UAE-Team Emirates) durch und feierte einen Tag nach dem Coup seines Teamkollegen Lennard Kämna (Wedel) seinen ersten Saisonsieg.
WM-Quali in Rumänien: Goretzka und Sane fraglich, Süle fehlt
Joachim Löw muss im zweiten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Bukarest gegen Rumänien womöglich auch Leon Goretzka ersetzen. Über den Einsatz des Mittelfeldspielers von Bayern München, der Wadenprobleme hat, kann erst am Spieltag entschieden werden. Als Optionen nannte Löw am Samstag Florian Neuhaus oder Jamal Musiala.
Formel 1: Vettel scheitert im Qualifying früh
Sebastian Vettel hat einen kapitalen Fehlstart in seine neue Formel-1-Mission bei Aston Martin hingelegt. Der 33-Jährige schied im Qualifying zum Saisonauftakt in Bahrain bereits im ersten Abschnitt aus und belegte nur den 18. Rang - einen Platz vor Debütant Mick Schumacher, für den war im unterlegenen Haas-Boliden allerdings auch nicht viel mehr möglich.
Rohr löst mit Nigeria Ticket für Afrika-Cup
Trainer Gernot Rohr (67) hat mit dem dreimaligen Titelträger Nigeria das Ticket für den Afrika-Cup gelöst. Die Super Eagles profitierten am Samstag von einem 0:0 der Gruppengegner Lesotho und Sierra Leone. Mit acht Punkten ist Nigeria nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe L zu verdrängen.
Mehr als hundert Festnahmen bei Protesten gegen Präsident Lukaschenko in Belarus
Mit einem massiven Aufgebot und mehr als hundert Festnahmen haben die Sicherheitskräfte in Belarus am Samstag versucht, neue Proteste gegen den autoritär regierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko zu unterbinden. Wie die Menschenrechtsgruppe Wiasna mitteilte, wurden landesweit mehr als hundert Demonstranten und mindestens fünf Journalisten festgenommen. Seit Monaten fordern Demonstranten immer wieder den Rücktritt Lukaschenkos, die Proteste werden meist gewaltsam unterdrückt.
Dutzende Festnahmen bei Protesten gegen Präsident Lukaschenko in Belarus
Bei erneuten Protesten gegen den autoritär regierenden belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko sind am Samstag dutzende Demonstranten festgenommen worden. Wie die Menschenrechtsgruppe Wiasna mitteilte, wurden landesweit mindestens 37 Demonstranten und fünf Journalisten festgenommen. Seit Monaten fordern Demonstranten immer wieder den Rücktritt Lukaschenkos, die Proteste werden meist gewaltsam unterdrückt.
Scholz strebt gemeinsame Armee unter Aufsicht der EU an
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz strebt eine gemeinsame europäische Armee an, deren parlamentarische Kontrolle von der Europäischen Union (EU) kommen sollte. "Für mich gehört eine gemeinsame Armee zur Idee der europäischen Souveränität", sagte Scholz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Eine europäische Armee müsste "genauso stark legitimiert sein wie heute die Bundeswehr als Parlamentsarmee". Allerdings sei das "kein Thema für die kurze Frist".
Lockdown in Frankreich auf gut 23 Millionen Bürger ausgeweitet
Wegen der dritten Corona-Welle hat Frankreich seinen Lockdown ausgeweitet: Seit Samstag bleiben in drei weiteren Départements die Geschäfte geschlossen, und die Bewegungsfreiheit der Bürger wurde eingeschränkt. Insgesamt betreffen die verschärften Corona-Auflagen nun 19 Verwaltungsbezirke mit mehr als 23 Millionen Menschen.