Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal
Politik
US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten
Die von US-Präsident Donald Trump geplanten und nach ihm benannten neuen Kriegsschiffe für die Armee könnten 275 Milliarden Dollar (rund 238 Milliarden Euro) kosten. Das teilte die Behörde CBO am Mittwoch mit, die den US-Kongress in Haushalts- und Wirtschaftsfragen berät. Die Schiffe der "Trump"-Klasse wären somit die teuersten US-Kriegsschiffe aller Zeiten.
Wirtschaft
Drohnen-Vorfall in Leipzig: Dobrindt sieht "neues Bedrohungsszenario"
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht von einem "neuen Bedrohungsszenario": Der Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen stellt die Sicherheitsbehörden in Deutschland vor eine Bewährungsprobe. Es sei seine Einschätzung, "dass wir es hier mit einem hybriden Anschlagsszenario zu tun haben", sagte Dobrindt am Mittwochabend am Flughafen Leipzig/Halle. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden übernahm gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen die Ermittlungen.
Letzte Nachrichten
EU-Kommission setzt bei Förderung von Bio-Landwirtschaft auf Verbraucher
Die EU-Kommission will zum Erreichen ihrer Ziele für die ökologische Landwirtschaft vor allem die Nachfrage nach entsprechenden Produkten fördern. "Der wachsende Konsum von Bioprodukten wird entscheidend sein, um Landwirte zur Umstellung auf den ökologischen Landbau zu bewegen", erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Die Milliarden aus dem europäischen Agrarhaushalt sollen hingegen eine untergeordnete Rolle spielen.
Zusatzgebühr bei Zahlung per Sofortüberweisung oder PayPal zulässig
Verkäufer im Internet dürfen für die Zahlung mittels Sofortüberweisung oder PayPal ein zusätzliches Entgelt erheben. Das gesetzliche Verbot einer Gebühr für die Zahlung per Überweisung, Lastschrift oder Zahlungskarte umfasst diese Zahlungswege nicht, wie am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied. (Az: I ZR 203/19)
Saarland plant Lockerungen der Corona-Regeln nach Ostern
Im Saarland winken den Menschen mehr Öffnungen in Gastronomie, Sport und Kultur. Die Landesregierung plant deutliche Lockerungen der Corona-Regeln nach Ostern. Ab dem 6. April werde wieder mehr privates und öffentliches Leben möglich sein, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstag in Saarbrücken. Dafür sei eine neue Rechtsverordnung beschlossen worden.
Johnson: Großbritannien könnte Frankreich wegen Corona auf "Rote Liste" setzen
Angesichts der in Frankreich grassierenden südafrikanischen und brasilianischen Varianten des Coronavirus könnte Großbritannien das Land nach den Worten von Premierminister Boris Johnson auf seine "Rote Liste" setzen. Die Frage müsse geprüft werden, sagte Johnson am Mittwochabend auf eine entsprechende Frage von Abgeordneten im Parlament. Dies könne allerdings zu Problemen mit dem Warenverkehr über den Ärmelkanal führen.
Merkel fordert von EU-Gipfel schonungslose Analyse der Schwächen der EU
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem EU-Gipfel von den europäischen Staats- und Regierungschefs eine schonungslose Analyse der Schwächen der Europäischen Union gefordert. In einer Regierungserklärung im Bundestag sagte Merkel am Donnerstag, es sei bei der Bewältigung der Pandemie noch viel zu tun. "Es gehört zu den Wahrheiten, dass diese Pandemie gezeigt hat, dass wir schonungslos analysieren müssen, wo unsere Schwächen liegen."
Walter-Borjans sichert Merkel Rückhalt durch SPD zu
Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Rückhalt seiner Partei zugesichert. Die SPD weise auf Probleme in der Bundesregierung hin, "aber es geht in einem vertrauensvollen Miteinander", sagte Walter-Borjans am Donnerstag den Sendern RTL und n-tv. Forderungen aus der Opposition, wonach Merkel im Bundestag die Vertrauensfrage stellen solle, wies er zurück.
Nawalnys Vertraute sehen Leben des inhaftierten Kreml-Kritikers in Gefahr
Schlafentzug, große Schmerzen und unzureichende Behandlung: Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat am Donnerstag seine Haftbedingungen angeprangert und den Gefängniswärtern Folter vorgeworfen. Seine Mitarbeiter sehen das Leben des 44-Jährigen in Gefahr. Nawalny habe "starke Schmerzen" im Rücken und im rechten Bein, sagte seine Anwältin Olga Michailowa. "Alle fürchten um sein Leben und seine Gesundheit."
Vertraute sorgen sich weiter um Nawalnys Gesundheitszustand
Die Anhänger des in einem russischen Straflager inhaftierten Alexej Nawalny sorgen sich weiter um den Gesundheitszustand des Kreml-Kritikers. Nawalnys engster Mitarbeiter Leonid Wolkow zog die Angaben der russischen Gefängnisbehörde, der Zustand des 44-Jährigen sei "zufriedenstellend", am Donnerstag in Zweifel. Er befürchte, dass Nawalny auf der Krankenstation sei und "etwas sehr Schlimmes mit ihm" passiere. Die Anwälte des Oppositionellen durften das Straflager östlich von Moskau besuchen, nachdem ihnen am Mittwoch der Zugang verwehrt worden war.
Russische Gefängnisbehörde nennt Nawalnys Gesundheitszustand "zufriedenstellend"
Der Gesundheitszustand des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny ist nach Angaben der russischen Gefängnisbehörde "zufriedenstellend". Nawalny sei ärztlich untersucht worden, teilte die Behörde am Donnerstag russischen Nachrichtenagenturen mit. "Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse wurde sein Gesundheitszustand als stabil und zufriedenstellend bewertet."
Söder fordert Verschärfung der Corona-Notbremse in Bundesländern
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Verschärfung der Corona-Notbremse in den Bundesländern gefordert. "Die neue Welle, die auf uns zukommt, läuft und sie ist auch viel gefährlicher", sagte Söder am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Er empfehle eine "deutliche Verschärfung" bei der Notbremse, auch Ausgangsbeschränkungen seien denkbar. Der Ministerpräsident forderte außerdem eine Reform der Corona-Gipfel von Bund und Ländern.
Olympischer Fackellauf in Fukushima ohne Zuschauer
Mit einem Jahr Verspätung hat am Donnerstag in Fukushima der olympische Fackellauf für die Sommerspiele in Tokio begonnen. Wegen der Corona-Pandemie waren bei der Zeremonie keine Zuschauer zugelassen, stattdessen wurde sie live übertragen. "Diese kleine Flamme hat nie die Hoffnung verloren und hat auf diesen Tag gewartet wie eine Kirschblütenknospe, die kurz vor dem Aufblühen steht", sagte die japanische Chefin der Spiele, Seiko Hashimoto. Die roségoldene, kirschblütenförmige olympische Fackel wurde im J-Village-Sportkomplex in Fukushima entzündet, der als Einsatzzentrum nach der Dreifachkatastrophe von 2011 genutzt wurde. Zehn Jahre nach der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe sollte der Start des Fackellaufs in Fukushima der Welt auch die Fortschritte beim Wiederaufbau der Region vor Augen führen. Sie hoffe, dass die olympische Flamme als "ein Lichtstrahl am Ende der Dunkelheit" dienen werde, sagte Hashimoto. Mitglieder des japanischen Fußball-Nationalteams der Frauen entzündeten die Fackel am olympischen Feuer, das sich seit dem vergangenen Jahr in Japan befindet. Während des Fackellaufs dürfen Zuschauer nur unter Schutzmaßnahmen und in der Nähe ihres Wohnortes teilnehmen. Die 10.000 Träger sowie die Organisatoren müssen ebenfalls Infektionsschutzmaßnahmen einhalten. Enden soll der über 9600 Kilometer lange Lauf durch alle 47 japanischen Präfekturen bei der Eröffnungsfeier im Juli im Olympiastadion von Tokio. Wegen der Pandemie waren die Olympischen Sommerspiele 2020 um ein Jahr verschoben worden. Sie sollen nun vom 23. Juli bis 8. August stattfinden. Wegen der Gesundheitskrise finden die Spiele ohne ausländische Zuschauer statt. (N.Loginovsky--DTZ)
22.500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 22.500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 22.675 neue Ansteckungsfälle registriert - rund 6800 mehr als am Vortag und 5000 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg den Angaben zufolge bundesweit auf 113,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, stieg zuletzt stetig an, nachdem sie im Februar zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen war. Am Wochenende hatte der bundesweite Inzidenzwert die Marke von 100 überschritten. Das RKI meldete am Donnerstag außerdem 228 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich den Angaben zufolge auf 2.713.180. Insgesamt 75.440 Infizierte starben. Angesichts der steigenden Infektionszahlen hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten bei ihrem Corona-Gipfel in der Nacht zu Dienstag auf die Verlängerung der geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April geeinigt. Damit gilt auch weiterhin die Anfang März beschlossene Notbremse, die bei einem Inzidenzwert von über 100 greifen soll. Ein verschärfter Lockdown über die Osterfeiertage wurde am Mittwoch wieder zurückgenommen. Merkel bezeichnete das Vorhaben als persönlichen Fehler und bat die Menschen um Verzeihung. (O.Tatarinov--DTZ)
SPD-Fraktion fordert Corona-Testpflicht am Arbeitsplatz
Im Streit um die richtige Corona-Bekämpfungsstrategie hat der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider, gefordert, die Arbeitgeber stärker in die Pflicht zu nehmen und eine Testpflicht am Arbeitsplatz einzuführen. Der Arbeitsplatz sei in der Pandemie ein "Hauptansteckungsherd", sagte Schneider im ZDF-"Morgenmagazin". Eine reine Selbstverpflichtung der Arbeitgeber, Angestellte zu testen, sei "zu wenig".
Konsumlaune der Verbraucher verbessert sich weiter
Die Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland hat sich zuletzt weiter verbessert. Für April prognostizierte das Marktforschungsinstitut GfK am Donnerstag einen Wert von minus 6,2 Punkten und damit 6,5 Punkte mehr als im März. Das GfK wies allerdings darauf hin, dass der jüngste Anstieg der Infektionszahlen sowie die Probleme rund um den Impfstoff Astrazeneca in dem Befragungszeitraum noch nicht berücksichtigt werden konnten.
Spielergewerkschaft wehrt sich gegen "Quarantäne-Trainingslager"
Die Spielergewerkschaft VdV will die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) geplanten "Quarantäne-Trainingslager" nicht widerspruchslos hinnehmen. Bei einer Videokonferenz mit der DFL äußerten VdV-Vertreter ihre Bedenken gegen die Maßnahme, die der Ligaverband den Klubs zur Absicherung des Saisonverlaufs trotz der steigenden Corona-Zahlen nahegelegt hatte.
Knieverletzung: Siegemund in Miami kampflos ausgeschieden
Eine Knieverletzung hat Tennisprofi Laura Siegemund beim WTA-Turnier in Miami einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie die Spielerinnenvereinigung WTA mitteilte, zog die 33-Jährige aus Metzingen vor ihrem Zweitrundenduell gegen die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Wiktoria Asarenka (Belarus) zurück. Damit ist ein deutsches Duell in der dritten Runde nicht mehr möglich - Asarenka trifft dort auf Angelique Kerber (Kiel) oder die Mexikanerin Renata Zarazua.
NHL: Sturm schießt Minnesota zum Sieg
Eishockeyprofi Nico Sturm hat die Minnesota Wild in der nordamerikanischen Profiliga NHL zum Sieg geschossen. Sturm stellte durch sein viertes Saisontor (28.) den Endstand beim 3:2 gegen die Anaheim Ducks her. Durch den zehnten Heimsieg in Folge festige Minnesota seinen dritten Platz im Westen.
"Nie die Hoffnung verloren": Olympischer Fackellauf beginnt in Fukushima ohne Zuschauer
Mit einem Jahr Verspätung hat am Donnerstag in Fukushima der olympische Fackellauf für die Sommerspiele in Tokio begonnen. Wegen der Corona-Pandemie waren bei der Zeremonie keine Zuschauer zugelassen, stattdessen wurde sie live im Internet übertragen. "Diese kleine Flamme hat nie die Hoffnung verloren und hat auf diesen Tag gewartet wie eine Kirschblütenknospe, die kurz vor dem Aufblühen steht", sagte die japanische Chefin der Spiele, Seiko Hashimoto.
NBA: Theis besiegelt Bostons Niederlage
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis hat mit seinem Fehlwurf in der letzten Sekunde eine weitere Niederlage seiner Boston Celtics in der nordamerikanischen Profiliga NBA besiegelt. Der Rekordmeister verlor 119:121 bei den Milwaukee Bucks und liegt mit einer negativen Bilanz (21 Siege, 23 Niederlagen) nur auf dem achten Platz der Eastern Conference. Vor seinem Fehlwurf hatte Theis zehn Punkte gesammelt.
Finnland will Lockdown über die Hauptstadt Helsinki verhängen
Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin will einen Lockdown über die Hauptstadt Helsinki verhängen. Sie kündigte am Mittwoch einen Gesetzentwurf an, wonach es den Einwohnern von Helsinki und der südwestlichen Stadt Turku nur noch erlaubt wäre, das Haus für Lebensmitteleinkäufe, Schul- oder Arztbesuche zu verlassen. Der Text könnte dem Parlament bereits am Donnerstag vorgelegt werden.
Kuntz glaubt an fitten Moukoko im zweiten EM-Spiel
DFB-Trainer Stefan Kuntz rechnet für das zweite EM-Spiel der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen die Niederlande mit einem fitten Youssoufa Moukoko. "Ich gehe aktuell davon aus, dass er uns am Samstag zur Verfügung steht", sagte Kuntz nach dem 3:0 (0:0) zum Auftakt gegen Gastgeber Ungarn, bei dem der 16-Jährige von Borussia Dortmund angeschlagen auf der Tribüne saß.
Kanadische MLS-Teams spielen in den USA
Die drei kanadischen Teams aus der Major League Soccer (MLS) bestreiten ihre Spiele in der neuen Saison vorerst in den USA. Wegen der Corona-bedingten Reisebeschränkungen ziehen die Klubs CF Montreal, Toronto FC und Vancouver Whitecaps um. Die Spielzeit beginnt am 16. April.
Zuschauer peitschen BR Volleys zum Sieg: "Wirklich vermisst"
Auf der Tribüne klatschten und sangen die rund 800 Fans zum Song "Sweet Caroline", auf dem Feld hüpfte Trainer Cedric Enard mit den Spielern der Berlin Recycling Volleys im Kreis. Nach der Rückkehr von gut 800 Zuschauern in die Max-Schmeling-Halle und dem zwingend benötigten Sieg im Play-off-Halbfinale gegen die SWD powervolleys Düren (3:1) herrschte totale Zufriedenheit.
De Boer nach Qualipleite trotzig: "Muss hier nicht heulen"
Der niederländische Fußball-Nationaltrainer Frank De Boer hat nach dem Fehlstart in die WM-Qualifikation in der Türkei (2:4) eine schnelle Reaktion angekündigt. "Wir finden es schrecklich, aber ich muss hier doch nicht heulen, oder?", sagte er: "Wir müssen es besser machen. Erst gegen Lettland, dann in Gibraltar."
Astrazeneca korrigiert Angaben zu Wirksamkeit von Corona-Impfstoff nach unten
Nach Zweifeln an einer großangelegten US-Studie zur Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca hat das Pharmaunternehmen seine Angaben nach unten korrigiert. Der Impfstoff schütze zu 76 statt 79 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen, teilte das Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) mit. Unterdessen erteilte Venezuela einer möglichen Belieferung mit Astrazeneca-Impfstoff durch die Covax-Initiative eine Absage.
Astrazeneca korrigiert Angaben zu Wirksamkeit von Corona-Vakzin nach unten
Nach Zweifeln an einer großangelegten US-Studie zur Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca hat das Pharamunternehmen seine Angaben nach unten korrigiert. Der Impfstoff schützt zu 76 statt 79 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatten US-Experten hervorgebracht, dass bei der Studie möglicherweise veraltete Daten zum Einsatz gekommen seien.
"Sesamstraße" führt als Zeichen gegen Rassismus zwei schwarze Muppets in Sendung ein
Um Kinder über Rassismus aufzuklären, hat die weltweit bekannte "Sesamstraße" zwei neue Muppets vorgestellt. Bei den neuen Puppen handelt es sich um den schwarzen Vater Elijah und dessen Sohn Wes, die in den am Dienstag in den USA veröffentlichten Clips unter anderem über unterschiedliche Hautfarben sprechen. Elijah und Wes erklären der Figur Elmo, dass die Hautfarbe eines Menschen von Melanin abhängig ist.
Nordkorea feuert offenbar ballistische Raketen ab
Nordkorea hat seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden offenbar erstmals ballistische Raketen abgefeuert. Das sagte der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga am Donnerstag vor Reportern, während das südkoreanische Militär vom Abschuss zweier Kurzstreckenraketen sprach. Diese seien 450 Kilometer weit geflogen und hätten eine maximale Höhe von 60 Kilometern erreicht, erklärte Seouls Generalstabschef. Nach einer Dringlichkeitssitzung drückte der Nationale Sicherheitsrat Südkoreas seine "tiefe Besorgnis" über den Start aus.
Nordkorea feuert "nicht identifiziertes Geschoss" ins Japanische Meer
Nordkorea hat Seoul zufolge ein "nicht identifiziertes Geschoss" ins Japanische Meer abgefeuert. Das südkoreanische Militär machte keine weiteren Angaben zu dem Vorfall am Donnerstagmorgen (Ortszeit). Es könnte sich allerdings um den ersten ballistischen Raketentest Nordkoreas seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden gehandelt haben.
Transgender-Frau als Vize-Gesundheitsministerin vom US-Senat bestätigt
In den USA tritt die Kinderärztin Rachel Levine als erste Transgender-Frau einen ranghohen Ministeriumsposten an. Der US-Senat bestätigte am Mittwoch Levines Nominierung als stellvertretende Gesundheitsministerin mit knapper Mehrheit. Die "historische" Premiere wurde vom Weißen Haus begrüßt.
US-Bundesstaat Virginia schafft Todesstrafe ab
Der US-Bundesstaat Virginia hat die Todesstrafe abgeschafft. Der demokratische Gouverneur Ralph Northam unterzeichnete am Mittwoch das entsprechende Gesetz im Greensville-Gefängnis in Jarratt, in dem der Bundesstaat die Todesurteile vollstreckte. Virginia ist der 23. US-Bundesstaat und erste Bundesstaat der früheren Südstaaten, der die Todesstrafe abschafft. Zuvor hatten das Abgeordnetenhaus und der Senat von Virginia den Weg dafür freigemacht.
Baku trifft doppelt: U21 gewinnt Geduldsspiel zum EM-Auftakt
Zwei Tore, eine Vorlage: Angeführt vom überragenden Ridle Baku ist die deutsche U21-Nationalmannschaft mit einem Arbeitssieg in die EM gestartet. Das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz bezwang Gastgeber Ungarn nach nur zweitägiger Vorbereitung zum Auftakt der Gruppenphase verdient mit 3:0 (0:0), offenbarte ohne den angeschlagenen Hoffnungsträger Youssoufa Moukoko aber vor der Pause auch Schwächen im Abschluss.