Europas KI unter Druck
Chinas Batterie-Offensive
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Waldbrände in Griechenland fressen sich weiter fort - Flammenmeer westlich von Athen
Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand
Nach CSD-Anschlag: Union dringt auf rasche Konsequenzen
Zeidler zum vierten Mal Europameister
Boulevard
Traktor stürzt in Wassergraben: 39-Jährige stirbt in Niedersachsen
In Niedersachsen ist ein mit einer Familie besetzter Traktor in einen Wassergraben gestürzt. Eine 39-jährige Frau wurde unter dem Gefährt eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in Delmenhorst am Sonntag mitteilte. Ein 35-jähriger Mann und die gemeinsame fünfjährige Tochter konnten aus dem Traktor gerettet werden. Sie standen unter Schock und wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Politik
Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: Besserer Schutz für Minderheit angemahnt
Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Michael Brand, hat größere Anstrengungen zum Schutz von Sinti und Roma in Deutschland angemahnt. Der Umgang mit Minderheiten zeige, wie es um eine Demokratie bestellt sei, sagte Brand am Sonntag im Deutschlandfunk anlässlich des europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma. "Die Sinti und Roma sind Teil von Deutschland", hob der CDU-Politiker hervor.
Letzte Nachrichten
Japan gedenkt Tsunami und Reaktorkatastrophe von Fukushima vor zehn Jahren
Zehn Jahre nach dem verheerenden Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat Japan der Opfer des Unglücks vom 11. März 2011 gedacht. Am Donnerstag um 14.46 Uhr (Ortszeit) hielten Menschen im ganzen Land für eine Schweigeminute inne, um an den Moment zu erinnern, als am 11. März 2011 ein Beben der Stärke 9,0 die Nordostküste Japans erschütterte. Die Schäden, Traumata und das Schicksal zahlreicher Vermisster prägen das Land und die Leben vieler Menschen bis heute.
Schweigeminute in Japan zehn Jahre nach Fukushima-Katastrophe
In Japan haben die Menschen am Donnerstag der Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Fukushima vor zehn Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr (Ortszeit) hielten die Menschen im ganzen Land für eine Schweigeminute inne, um an den Moment zu erinnern, als am 11. März 2011 ein Beben der Stärke 9,0 die Nordostküste Japans erschütterte. Infolge des schweren Erdbebens und des darauffolgenden Tsunamis ereignete sich das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.
Kleber und Dallas weiter auf Play-off-Platz - Wagner verliert
Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber hat mit den Dallas Mavericks den achten und letzten Play-off-Platz im Westen der nordamerikanischen Profiliga NBA erfolgreich verteidigt. Im texanischen Duell gegen die San Antonio Spurs setzte sich der Ex-Klub des deutschen Idols Dirk Nowitzki mit 115:104 durch. Kleber kam auf gute elf Punkte und sieben Rebounds. Beste Werfer beim Sieger waren Kristaps Porzingis (28 Punkte) und Luka Doncic (22).
Mindestens 27 Tote bei Busunglück in Indonesien
Beim Sturz eines Busses in eine Schlucht auf der indonesischen Insel Java sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien mehrere jugendliche Schüler sowie der Fahrer, teilten die Behörden am Donnerstag mit. 39 Menschen überlebten den Unfall. Rettungskräfte versuchten in der Nacht, die Überlebenden mit Kränen aus dem Buswrack zu bergen.
Nach Leipzigs Champions-League-Aus: Nagelsmann will Enttäuschung zulassen
Trainer Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig will seinen Spielern Raum geben, um das bittere Champions-League-Aus zu verarbeiten. "Mir geht es in der Botschaft einfach um das Zulassen der Wut oder der Enttäuschung, um dann zum richtigen Zeitpunkt wieder die reizvolle Aufgabe Eintracht Frankfurt anzupacken", sagte Nagelsmann am Mittwoch nach der 0:2 (0:0)-Niederlage im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Liverpool.
Vettel über Umweltschutz: Formel 1 droht "ernsthaftes Problem"
Formel-1-Pilot Sebastian Vettel sieht im Thema Umweltschutz weiterhin ein Risiko für das Ansehen der Königsklasse. "Wenn die Formel 1 nicht aufpasst, wird sie sehr bald ein ernsthaftes Problem bekommen", sagte der 33-Jährige im Interview mit der April-Ausgabe des Playboy.
Bach hält an Olympia in Peking fest: "Boykotte sind die falsche Antwort"
Der wiedergewählte IOC-Präsident Thomas Bach hat die Kritik, an Peking als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2022 festzuhalten, zurückgewiesen. "Boykotte sind die falsche Antwort auf solche Fragen, das hat die Geschichte gezeigt. Sie bringen keine Verbesserungen", sagte Bach, der am Mittwoch als Chef des Internationalen Olympischen Komitees bestätigt wurde, im Interview mit den ARD-Tagesthemen.
Mexiko steht vor Legalisierung von Cannabis für Freizeitkonsum
Mexiko könnte bald als drittes Land weltweit Cannabis für den Freizeitkonsum freigeben. Die Abgeordnetenkammer stimmte am Mittwoch mit 316 zu 129 Stimmen für einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Es gilt als wahrscheinlich, dass auch der Senat dem Vorhaben zustimmen wird. Dieser hatte das neue Gesetz bereits im November verabschiedet, wegen Änderungen muss er nun erneut darüber abstimmen. Künftig wäre damit der Besitz von 28 Gramm Marihuana und bis zu acht Cannabispflanzen für den Eigengebrauch legal.
CDU-Generalsekretär befürchtet Imageschaden für seine Partei durch Maskenaffäre
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak befürchtet einen großen Imageschaden für seine Partei durch die Maskenaffäre. "Die Ereignisse haben unsere Partei erschüttert, unsere Mitglieder sind zurecht ebenso wütend wie Armin Laschet und ich", sagte Ziemiak der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Am Freitagabend läuft eine Frist aus, welche die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Abgeordneten gesetzt hat: Bis dahin müssen sie erklären, dass sie keine finanziellen Vorteile aus pandemiebezogenen Geschäften gezogen haben.
CDU-Generalsekretär hält Maskenaffäre für imageschädigend für seine Partei
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sieht in der Maskenaffäre einen großen Imageschaden für seine Partei. "Die Ereignisse haben unsere Partei erschüttert, unsere Mitglieder sind zurecht ebenso wütend wie Armin Laschet und ich", sagte Ziemiak der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Es handelt sich um das Fehlverhalten von einzelnen Personen." Er verwehre sich dagegen, "die vielen Engagierten und Aufrichtigen in Sippenhaft zu nehmen".
Pflege-Bund: Immer mehr Pflegekräfte wollen wegen Corona-Pandemie aus Beruf ausscheiden
Immer mehr Pflegekräfte wollen laut dem Weltbund der Krankenschwestern und Krankenpfleger wegen der Corona-Pandemie ihrem Beruf den Rücken kehren. Die Pandemie könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte zu "einem Massenexodus aus dem Beruf" führen, warnte der International Council of Nurses (ICN) am Donnerstag. Mindestens 3000 Pflegekräfte in 60 Ländern seien erwiesenermaßen bereits an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die tatsächliche Zahl liege wahrscheinlich deutlich höher.
US-Senat bestätigt Garland als Justizminister
Merrick Garland ist der neue Justizminister der USA. Der US-Senat bestätigte am Mittwoch mit 70 zu 30 Stimmen die Ernennung des Berufungsrichters durch Präsident Joe Biden. Als "oberste Priorität" in seinem neuen Amt nannte der 68-Jährige die Bekämpfung des inländischen Extremismus und die Aufarbeitung der Kapitol-Erstürmung durch Anhänger des ehemaligen Präsidenten Donald Trump.
USA wollen im April Finanzbeiträge für Pariser Klimaschutzabkommen bekannt geben
Nach ihrer Rückkehr zum Pariser Klimaschutzabkommen wollen die USA ihre finanziellen Verpflichtungen im internationalen Kampf gegen die Erderwärmung im April bekannt geben. Die Bekanntgabe der Beiträge werde auf dem Klima-Gipfel am 22. April oder kurz davor erfolgen, kündigte der US-Klima-Beauftragte John Kerry nach einem Treffen mit dem französischen Finanzminister Bruno Le Maire am Mittwoch in Paris an. Das Gipfeltreffen bezeichnete Kerry als "Baustein" auf dem Weg zur Weltklimakonferenz im November in Glasgow.
Brasilien registriert neuen Höchststand bei täglichen Corona-Todesfällen
Trauriger neuer Rekord in Brasilien: Die Behörden des südamerikanischen Landes haben binnen 24 Stunden mehr als 2200 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Mittwoch mitteilte, starben seit Dienstag 2286 Menschen an den Folgen von Covid-19. Die Zahl der Corona-bedingten Todesfälle in dem Land stieg damit auf 270.656. Mehr Corona-Tote wurden seit Pandemie-Beginn nur in den USA gezählt.
Chancenwucher im Prinzenpark: Barca und Messi scheitern an PSG
Der FC Barcelona und Zauberfußballer Lionel Messi haben erstmals seit 14 Jahren das Viertelfinale der Champions League verpasst. Der spanische Topklub ließ im unterhaltsamen Rückspiel bei Paris St. Germain teils beste Chancen ungenutzt und kam nur zu einem 1:1 (1:1), das reichte nach dem 1:4 im Hinspiel nicht fürs Weiterkommen.
Klopp schmeißt Leipzig aus der Königklasse
Der zuletzt schwer strauchelnde FC Liverpool um Teammanager Jürgen Klopp hat RB Leipzigs Titeljäger eiskalt eliminiert und darf von der Wiedergutmachung für eine bisher verkorkste Saison träumen. Englands offensiv hochgefährlicher Meister besiegte den Vorjahres-Halbfinalisten im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League völlig verdient mit 2:0 (0:0) und zog in die Runde der letzten Acht ein. In Budapest verteidigten die Reds so den 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel souverän und wahrten ihre einzig verbliebene Titel-Chance.
Regierungschef der Elfenbeinküste in Deutschland gestorben
Der Ministerpräsident der Elfenbeinküste, Hamed Bakayoko, ist nach einer Krebsbehandlung in Deutschland gestorben. Das teilte der Präsident des westafrikanischen Landes, Alassane Ouattara am Mittwoch mit. Der Staatschef bezeichnete Bakayoko in einer vom Fernsehen verlesenen Erklärung als "meinen Sohn und engen Mitarbeiter, der zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde".
USA verhängen weitere Sanktionen gegen Myanmar
Wegen des brutalen Vorgehens der Armee in Myanmar gegen friedliche Demonstranten haben die USA ihre Sanktionen gegen die Militärjunta verschärft. Das Finanzministerium in Washington kündigte am Mittwoch Strafmaßnahmen gegen zwei erwachsene Kinder von Junta-Chef Min Aung Hlaing an, die vom Verhalten ihres Vaters profitiert haben sollen.
Fläschchen von erster Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum
Das Fläschchen von der ersten Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum. Der New Yorker Krankenhausbetreiber Northwell Health spendete das leere Fläschchen des Biontech-Pfizer-Vakzins dem Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte in Washington, wie das Museum mitteilte. Gespendet wurden außerdem die Impfkarte, die Mitarbeiterkarte und der Kittel der New Yorker Krankenschwester Sandra Lindsay, die am 14. Dezember als offiziell erste US-Bürgerin geimpft worden war.
Frankfurt gibt Bobic nur gegen angemessene Ablösesumme frei
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt würde seinen abwanderungswilligen Sportvorstand Fredi Bobic für die Zahlung einer angemessenen Ablösesumme freigeben. Das ist das Ergebnis einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch.
UN-Sicherheitsrat verurteilt einstimmig Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar
Der UN-Sicherheitsrat hat das gewaltsame Vorgehen des Militärs in Myanmar gegen friedliche Demonstranten einstimmig verurteilt. Die Ratsmitglieder verabschiedeten nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Mittwoch eine gemeinsame Erklärung, die den Einsatz von Gewalt gegen friedliche Protest-Teilnehmer, "einschließlich Frauen, Jugendlichen und Kindern" anprangerte. Es ist die zweite Erklärung des UN-Gremiums zu den Vorgängen in Myanmar seit dem Militärputsch in dem südostasiatischen Land Anfang Februar.
Kein Kramer-Effekt bei Bielefeld - Werder vor der Rettung
Arminia Bielefeld hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen Nackenschlag kassiert. Der Aufsteiger unterlag in einer Nachholpartie des 20. Spieltags dem über 45 Minuten klar unterlegenen, aber brutal effizienten SV Werder Bremen mit 0:2 (0:0). Josh Sargent traf mit der ersten Gästechance zur Führung (47.), Kevin Möhwald (75.) erhöhte.
Netanjahu empfängt Babis und Orban zu Gesprächen über Corona-Impfkampagne
Die Regierungschefs Tschechiens und Ungarns informieren sich am Donnerstag in Israel über die dortige Corona-Impfkampagne. Ministerpräsident Andrej Babis und sein ungarischer Kollege Viktor Orban werden in Jerusalem von Regierungschef Benjamin Netanjahu empfangen. Die ungarische Regierung hofft nach eigenen Angaben auf eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus. Babis bekundete seinerseits Interesse am Beitritt Tschechiens zu einer Impfstoff-Allianz, die in der vergangenen Woche von Israel, Dänemark und Österreich angekündigt worden war.
US-Kongress verabschiedet billionenschweres Corona-Hilfspaket
Der US-Kongress hat das billionenschwere Corona-Hilfspaket von Präsident Joe Biden verabschiedet. Das von Bidens Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus beschloss die Maßnahmen im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) am Mittwoch mit einer Mehrheit von 220 zu 211 Stimmen. Der Präsident will das "Amerikanischer Rettungsplan" genannte Gesetz am Freitag mit seiner Unterschrift in Kraft setzen.
WHO-Einstufung von Corona als Pandemie jährt sich zum ersten Mal
Die Einstufung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus als Pandemie jährt sich am Donnerstag zum ersten Mal. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte diese Einstufung am 11. März 2020 vorgenommen. Der Pandemiebegriff setzt sich aus den altgriechischen Wörtern "pan" für "alles" und "demos" für "Volk" zusammen. Die WHO definiert eine Pandemie als eine Situation, in der die gesamte Weltbevölkerung potenziell einem Erreger ausgesetzt ist - und das Risiko besteht, dass "ein Teil von ihr erkrankt".
Fukushima-Katastrophe jährt sich zum zehnten Mal
Die Tsunami- und Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima jährt sich am Donnerstag zum zehnten Mal. Am 11. März 2011 hatte sich dort infolge eines schweren Erdbebens und eines Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 ereignet. Das am Meer gelegene Akw Fukushima wurde von einer fast 15 Meter hohen Wasserwand getroffen. Das Kühlsystem des Kraftwerks fiel aus, in drei der sechs Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Die Katastrophe verwandelte umliegende Orte in Geisterstädte.
EMA will über Zulassung von Corona-Vakzin von Johnson & Johnson entscheiden
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will am Donnerstag über eine Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Unternehmens Johnson & Johnson entscheiden. Sollte die in Amsterdam ansässige Behörde grünes Licht geben, wäre eine endgültige Zulassung durch die EU-Kommission erfahrungsgemäß reine Formsache. Es wäre der vierte Corona-Impfstoff nach den Vakzinen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca, der eine EU-weite Zulassung erhält. Gegen schwere Covid-19-Erkrankungen hat das Vakzin eine Wirksamkeit von rund 85 Prozent.
Maas berät bei Außenminister-Treffen in Paris über Nahost-Friedensprozess
Außenminister Heiko Maas (SPD) berät am Donnerstag in Paris mit seinen Kollegen aus Jordanien, Ägypten und Frankreich über den Nahost-Friedensprozess. Es ist das fünfte Treffen der Minister im sogenannten Münchner Format. Zuletzt waren sie im Januar in der ägyptischen Hauptstadt Kairo zusammengekommen. Die beteiligten Staaten wollen nach Angaben des Auswärtigen Amts Bewegung in den festgefahrenen Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern bringen und langfristig den Weg für die Wiederaufnahme von direkten Gesprächen ebnen. Im Anschluss an das Treffen ist eine Pressekonferenz geplant (gegen 14.45 Uhr)
EuGH befasst sich mit Rolle deutscher Finanzämter bei Steuerermittlungen
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg befasst sich am Donnerstag (09.30 Uhr) mit der Rolle deutscher Finanzämter bei Ermittlungen zu Steuerstraftaten. Konkret geht es um eine vom Finanzamt Münster ausgestellte sogenannte Europäische Ermittlungsanordnung zur Durchsuchung von Geschäftsräumen an die Staatsanwaltschaft im italienischen Trient. Die Staatsanwaltschaft zweifelt an der Gültigkeit der Ermittlungsanordnung. (Az. C-66/29)
EZB hält Ratssitzung zum geldpolitischen Kurs ab
Nach der geldpolitischen EZB-Ratssitzung verkündet die Europäische Zentralbank am Donnerstag (13.45 Uhr) in Frankfurt am Main, inwieweit sie die Kreditkosten im Euroraum trotz Inflationssorgen mancher Analysten und verzögerter Corona-Impfungen weiterhin niedrig halten will. Es wird erwartet, dass die EZB angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Beschränkungen in der Corona-Krise außerdem ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nach unten korrigieren wird.
Gericht in Berlin gibt Klage gegen Ausschluss von Präsenzunterricht statt
Mehrere Schüler der Mittelstufe in Berlin haben mit einer Klage gegen ihren Ausschluss vom Präsenzunterricht teilweise Erfolg gehabt. Das Verwaltungsgericht Berlin entschied in einem am Mittwoch vorgelegten Urteil, dass der grundsätzliche Ausschluss einzelner Jahrgangsstufen der Mittelstufe vom Wechselunterricht in der Schule "gleichheits- und damit rechtswidrig" sei. Das Land Berlin müsse deshalb seine Schul-Hygiene-Verordnung entsprechend anpassen. Gegen das Urteil kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.
US-Außenminister trifft kommende Woche erstmals chinesischen Amtskollegen
US-Außenminister Antony Blinken wird kommende Woche erstmals seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi treffen. An den Gesprächen in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska am 18. März werden auch der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, und der hochrangige chinesische Regierungsvertreter Yang Jiechi teilnehmen, wie das US-Außenministerium am Mittwoch mitteilte. Es sind die ersten Gespräche auf dieser Ebene zwischen den rivalisierenden Großmächten seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden Mitte Januar.