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Mehr als ein Dutzend Tote bei Verkehrsunfall in Kalifornien
Beim Zusammenprall eines völlig überbesetzten Geländewagens mit einem Sattelzug sind im US-Bundesstaat Kalifornien 13 Menschen ums Leben gekommen. Zwölf Menschen seien noch am Unfallort nahe der mexikanischen Grenze gestorben, ein weiterer im Krankenhaus, teilte die kalifornische Autobahnpolizei am Dienstag mit. In dem SUV waren rund 25 Menschen unterwegs. Das Unglück ereignete sich nahe der Grenze zu Mexiko, die meisten Opfer waren Mexikaner.
Urteil zu Amokfahrt von Toronto mit zehn Toten erwartet
In Kanada soll am Mittwoch (15.30 Uhr MEZ) das Urteil im Prozess um die Amokfahrt von Toronto fallen, bei der im April 2018 zehn Menschen getötet worden waren. Der Täter hatte nach seiner Festnahme angegeben, aus Wut auf Frauen gehandelt zu haben. Er ist des Mordes in zehn Fällen und versuchten Mordes in 16 Fällen angeklagt. Im Prozess plädierte er auf Unzurechnungsfähigkeit.
Reggae-Legende Bunny Wailer mit 73 Jahren gestorben
Die Reggae-Legende Bunny Wailer ist tot. Wie die jamaikanische Regierung mitteilte, starb der 73-jährige Sänger und Schlagzeuger am Dienstag in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Kingston. Gemeinsam mit Bob Marley hatte er den Reggae weltberühmt gemacht.
EU-Behörde plant Entscheidung über Corona-Vakzin von Johnson & Johnson am 11. März
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will bereits nächste Woche über die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Johnson und Johnson entscheiden. Die Empfehlungen solle am Donnerstag kommender Woche vorliegen, erklärte die Behörde nach einer Sondersitzung am Dienstag auf Twitter. Ursprünglich wollte sich die EMA Mitte dieses Monats zu dem Vakzin äußern. Es wäre der vierte EU-weit zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus.
Covax: Zehn Millionen Impfdosen für Pakistan, Nigeria, Indonesien und Bangladesch
Pakistan, Nigeria, Indonesien und Bangladesch erhalten bis Juni jeweils mehr als zehn Millionen Dosen kostenlosen Corona-Impfstoff von der internationalen Initiative Covax. Das teilte die Initiative am Dienstag mit. Als erstes Land hatte Ghana in der vergangenen Woche eine Covax-Lieferung erhalten. Auch Nigeria, Angola, die Demokratische Republik Kongo, Kambodscha, Südkorea und Kolumbien bekamen kürzlich die ersten Chargen.
Kletterer am Mont-Saint-Michel kommen vor Gericht
Die nordfranzösische Insel Mont-Saint-Michel und ihr Benediktinerkloster gehören seit mehr als 40 Jahren zum Unesco-Weltkulturerbe. Nun sollen vier Fassadenkletterer in Frankreich vor Gericht, die auf das Dach der Abtei gestiegen waren. Ihnen droht jeweils eine Geldstrafe von 1500 Euro wegen Eindringens in eine geschützte historische Anlage, wie die Staatsanwaltschaft von Coutances am Dienstag mitteilte.
Anklage fordert in Mordprozess um dreijährige Greta aus Viersen lebenslange Haft
Im Mordprozess um den Tod der dreijährigen Greta aus Viersen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für die tatverdächtige Erzieherin des Kinds gefordert. Die Anklage forderte in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Mönchengladbach am Dienstag zudem, die besondere Schwere der Schuld der 25-Jährigen festzustellen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Nebenklage schloss sich den Forderungen an, die Verteidigung plädierte auf einen Freispruch. Das Urteil soll am Freitag fallen.
13 Jahre Haft wegen Mordversuchs nach tödlichem Raserunfall vom Kurfürstendamm
Im dritten Anlauf hat das Berliner Landgericht einen der beiden Raser vom Kurfürstendamm zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Angeklagten Marvin N. am Dienstag des versuchten Mordes in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Dem Angeklagten wurde die Fahrerlaubnis entzogen und eine fünfjährige Sperre zur Neuerteilung ausgesprochen.
Sparbuch und Geld im Wert von 22.000 Euro finden nach Jahren zu Besitzer zurück
Nach fünf Jahren haben ein verlorengegangenes Sparbuch und Bargeld im Wert von über 22.000 Euro zu ihrem Besitzer zurückgefunden. Ein 69-Jähriger hatte den Briefumschlag mit dem Geld und dem Ersparten in einem Auto vergessen, das er später verkaufte, wie die Polizei Kassel am Dienstag mitteilte.
Merck hilft Johnson & Johnson bei Produktion seines Corona-Impfstoffs
Der US-Pharmariese Merck wird dem Konkurrenten Johnson & Johnson bei der Produktion seines Corona-Impfstoffes helfen. US-Präsident Joe Biden wollte am Dienstag die Kooperation verkünden, wie ein Regierungsvertreter in Washington sagte.
Münchner Polizist wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs in Untersuchungshaft
Ein 55-jähriger Polizeibeamter aus München steht im Verdacht, sein Stiefkind missbraucht zu haben. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte. Gegen den Polizisten wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, die Ausübung der Dienstgeschäfte wurde ihm untersagt.
Bundesverfassungsgericht: Lettischer Verdächtiger darf vorerst nicht ausgeliefert werden
Ein lettischer Verdächtiger darf vorerst nicht an sein Heimatland ausgeliefert werden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verbot dies laut Mitteilung vom Dienstag mit einer einstweiligen Anordnung bis zur endgültigen Entscheidung. Der Mann macht geltend, dass ihn in Lettland menschenunwürdige Haftbedingungen erwarten könnten. (Az. 2 BvR 156/21)
Doppelmörder aus Göttingen muss lebenslang ins Gefängnis
Ein Doppelmörder aus Göttingen muss lebenslang ins Gefängnis. Das entsprechende Urteil des Göttinger Landgerichts ist rechtskräftig, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag mitteilte. Der Mann hatte seine frühere Lebensgefährtin und eine ihrer Kolleginnen erstochen. (Az. 6 StR 11/21)
Angelina Jolie bekommt für Churchill-Gemälde mehr als acht Millionen Euro
Ein von Hollywoodstar Angelina Jolie zur Versteigerung gegebenes Gemälde des früheren britischen Premierministers und Hobbymalers Winston Churchill hat alle Erwartungen übertroffen: Das Bild mit dem Titel "The Tower of the Koutoubia Mosque" erzielte in London sieben Millionen Pfund (8,1 Millionen Euro), wie das Auktionshaus Christie’s am Montagabend mitteilte. Ursprünglich war nur ein Erlös von 1,5 bis 2,5 Millionen Pfund erwartet worden.
Prozess um Flugunglück mit drei Toten auf Wasserkuppe in Hessen begonnen
Rund zweieinhalb Jahre nach einem Flugunglück auf der Wasserkuppe in Hessen mit drei Toten hat am Dienstag der Prozess gegen den Piloten des Kleinflugzeugs vor dem Landgericht Fulda begonnen. Die Anklage wirft dem Mann fahrlässige Tötung vor. Das Unglück ereignete sich am 14. Oktober 2018. Eine Mutter und ihre beiden Kinder wurden dabei getötet.
Twitter will verstärkt gegen Falschinformationen über Impfungen vorgehen
Twitter will den Kampf gegen Falschinformationen über Impfungen verstärken. Nutzer, die mehrmals irreführende Tweets über Corona-Impfungen verbreiten, sollen auch dauerhaft gesperrt werden können, wie das Online-Netzwerk am Montag (Ortszeit) in den USA mitteilte. Nach fünf Ermahnungen wegen Falschinformationen sollten Konten dauerhaft geschlossen werden.
30. Todestag von Serge Gainsbourg - Tochter will Museum öffnen
Anlässlich des 30. Todestags der französischen Chanson-Ikone Serge Gainsbourg am Dienstag hat seine Tochter angekündigt, bald ein Museum zu eröffnen. Charlotte Gainsbourg sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie wolle das frühere Pariser Haus ihres Vaters "möglichst bis zum Jahresende" für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Womöglich könne es sogar schon nach den Sommerferien öffnen.
Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in Coronakrise Angst und Sorge
Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in der Coronakrise Angst und Sorgen. Insgesamt 58 Prozent bereitet die Pandemie und deren Folgen sehr große oder große Angst, wie aus einer Umfrage der pronova BKK hervorgeht, die AFP am Dienstag vorlag. Ein Drittel sorgt sich nur wenig. Als frei von Angst und Sorge in der Pandemie bezeichnen sich nur neun Prozent der Befragten.
Barmer-Report: Kinder erhalten häufiger Psychotherapie
Unabhängig von der Coronakrise sind immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland in psychotherapeutischer Behandlung. Innerhalb von elf Jahren hat sich die Zahl der Patienten mehr als verdoppelt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Barmer-Arztreport hervorgeht. Im Jahr 2019 benötigten rund 823.000 Kinder und Jugendliche psychotherapeutische Hilfe.
Schlangen und Kontrollen in Teilen des deutsch-französischen Grenzgebiets
Schlangen vor Corona-Testzelten und Polizeikontrollen: In Teilen des deutschen Grenzgebiets zu Frankreich sind am Dienstag verschärfte Einreisebeschränkungen für Grenzgänger in Kraft getreten. Wegen der massiven Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Variante im französischen Verwaltungsbezirk Moselle an der Grenze zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz hatte das Robert-Koch-Institut das Gebiet zuvor zum Virusvariantengebiet erklärt.
15-Jähriger bei Sprung aus fahrender Straßenbahn lebensgefährlich verletzt
Offenbar weil er sich einer Fahrkartenkontrolle entziehen wollte, ist ein 15-Jähriger in Duisburg aus einer fahrenden Straßenbahn gesprungen. Bei dem anschließenden Sturz zog sich der Jugendliche lebensgefährliche Verletzungen zu, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Der 15-jährige Duisburger hatte demnach von innen eine der hinteren Straßenbahntüren geöffnet und war ins Freie gesprungen.
ZDF-Intendant Thomas Bellut hört 2022 auf
ZDF-Intendant Thomas Bellut hört 2022 auf. Bellut werde sich nicht um eine dritte Amtszeit bewerben, teilte der Sender am Dienstag in Mainz mit. Bellut steht seit März 2012 an der Spitze des ZDF. Davor war er von 2002 bis 2012 Programmdirektor. Der Intendant oder die Intendantin wird vom Fernsehrat für die Dauer von fünf Jahren gewählt.
Justizauszubildender soll sich in Gefängnis als Schmuggler betätigt haben
In einem Gefängnis in Baden-Württemberg soll sich ein Justizauszubildender als Schmuggler betätigt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Ravensburg mitteilten, schleuste der 20-Jährige gegen Bezahlung mehrfach verbotene Gegenstände für Gefangene in seine Haftanstalt. Zudem erklärte er sich bereit, Rauschgift zu besorgen.
Achtjähriger aus Hessen stirbt nach Einbruch in zugefrorenem See im Krankenhaus
Im hessischen Großalmerode ist ein Achtjähriger im nicht mehr tragfähigen Eis eines Sees eingebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Das Kind war am Montag in den frühen Abendstunden beim Spielen im Eis eingebrochen und konnte erst nach einstündiger Suche durch Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Rommeroder See geborgen werden, wie die Kasseler Polizei am Dienstag mitteilte.
Fünf mutmaßliche "Kokstaxi"-Drogenhändler aus Berlin in Untersuchungshaft
Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler sind in Berlin am Dienstag fünf Verdächtige festgenommen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurden bei 14 Durchsuchungen umfangreiche Beweismittel sowie Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 478.000 Euro sichergestellt. Die Festgenommenen sitzen in Untersuchungshaft.
Vulkan Sinabung auf Sumatra ausgebrochen
Auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Vulkan Sinabung ausgebrochen. Eine bis zu 5000 Meter hohe Wolke aus Rauch und Asche stieg am Dienstagmorgen in den Himmel auf, nachdem der Vulkan zunächst Geröll ausgestoßen hatte. Nach Angaben eines örtlichen geologischen Instituts wurden 13 Eruptionen gezählt.
Knapp 4000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3943 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 65,4. Am Montag hatte dieser Wert 65,8 betragen.
Spike Lee dreht 20 Jahre nach Anschlägen des 11. September Doku über New York
20 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September soll eine Dokumentation des Star-Regisseurs Spike Lee die einmalige Widerstandsfähigkeit der New Yorker unter Beweis stellen. Die mehrteilige Doku werde anlässlich des 20. Jahrestags der Anschläge vom Sender HBO ausgestrahlt, teilte das Medienunternehmen Warner Media am Montag mit. Demnach soll es auch um den Umgang der New Yorker mit der Corona-Pandemie gehen.
WHO: Ende der Corona-Pandemie in diesem Jahr unrealistisch
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält ein Ende der Corona-Pandemie noch in diesem Jahr für unrealistisch. Möglich sei, dass es gelingen werde, die Corona-bedingten Krankenhausaufenthalte und Todesfälle stark zu reduzieren, sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan am Montag vor Journalisten. Das Virus werde aber die Kontrolle behalten, warnte er.
Studie: Vakzine von Astrazeneca und Pfizer "hochwirksam" bei älteren Menschen
Die Corona-Impfstoffe von Pfizer und Biontech sowie Astrazeneca haben sich einer Studie zufolge bei älteren Menschen als "hochwirksam" erwiesen. Den Daten der britischen Gesundheitsbehörde zufolge wurde die Zahl der Krankenhauseinweisungen durch eine erste Dosis mit einem der beiden Vakzine drei bis vier Wochen nach der Impfung um 80 Prozent verringert. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock begrüßte die Studienergebnisse als "extrem gute Nachricht".
Österreich kündigt trotz steigender Corona-Zahlen Lockerungen an
Trotz steigender Infektionszahlen plant Österreich eine Lockerung der Corona-Maßnahmen. Wie die Regierung in Wien am Montag ankündigte, darf die Gastronomie ihre Außenbereiche zu Ostern wieder öffnen. Jugend- und Schulsport soll bereits ab Mitte März wieder erlaubt sein und auch für Kultur und Tourismus gebe es Öffnungsperspektiven, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.
China verbietet harte körperliche und psychische Strafmaßnahmen an Schulen
Nach dem Tod mehrerer Schüler hat das chinesische Bildungsministerium alle harten körperlichen oder psychischen Strafmaßnahmen an Schulen verboten. Seit Montag dürfen Lehrer laut dem Erlass ihre Schützlinge nicht mehr demütigen, das bereits bestehende Verbot der Prügelstrafe wurde weiter verschärft. Untersagt sind unter anderem Schläge und Beschimpfungen, auch dürfen Schüler nicht mehr gezwungen werden, stundenlang zu stehen oder auf dem Boden zu knien.