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Französischer Filmemacher Bertrand Tavernier mit 79 Jahren gestorben
Der vielfach preisgekrönte französische Filmemacher Bertrand Tavernier ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 79 Jahren, wie das von ihm geleitete Film-Institut Lumière in Lyon mitteilte. Zuletzt war Tavernier 2015 in Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. 1995 hatte er bei der Berlinale den Goldenen Bären für den Kriminalfilm "Der Lockvogel" geholt. Darin zeichnete er das ernüchternde Porträt einer jungen Generation, die für Geld buchstäblich über Leichen geht.
Vegankoch Hildmann hält sich laut Berliner Staatsanwaltschaft in Türkei auf
Der in der Coronakrise als Verschwörungstheoretiker aufgetretene Vegankoch Attila Hildmann hält sich laut Erkenntnissen der Berliner Generalstaatsanwaltschaft aktuell in der Türkei auf. Mit einer zeitnahen Vollstreckung des gegen ihn gerichteten Haftbefehls wegen Volksverhetzung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sei "nicht zu rechnen", erklärte die Behörde am Donnerstag. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte bereits im November vergangenen Jahres die Ermittlungen gegen Hildmann übernommen.
IUCN: Afrikanische Waldelefanten akut vom Aussterben bedroht
Der Afrikanische Waldelefant ist nach Experteneinschätzung akut vom Aussterben bedroht. Die internationale Naturschutzorganisation IUCN stufte die Art am Donnerstag auf ihrer Roten Liste als extrem bedroht ein und erklärte, der Bestand sei in den vergangenen 30 Jahren um 86 Prozent zurückgegangen. Der Afrikanische Savannenelefant wird nun als bedroht geführt, hier ging der Bestand in 50 Jahren um 60 Prozent zurück.
Großeinsatz der Polizei bei Räumung einer linken Szenekneipe in Berlin
Die Polizei hat am Donnerstag mit einem Großaufgebot im Berliner Stadtteil Kreuzberg eine linke Szenekneipe geräumt. Gegen die Räumung der "Meuterei" protestierten in der Spitze rund 500 Menschen, wie ein Polizeisprecher sagte. Es kam demnach auch zu vereinzelten Festnahmen. Die Polizei zog dennoch eine positive Bilanz.
US-Model Chrissy Teigen verabschiedet sich von Twitter
Das US-Model Chrissy Teigen hat sich nach zahlreichen negativen Kommentaren von Nutzern vom Onlinedienst Twitter verabschiedet. "Es ist Zeit für mich, auf Wiedersehen zu sagen", schrieb Teigen am Mittwoch (Ortszeit) in einer Abschiedsbotschaft auf Twitter. Twitter habe für sie inzwischen mehr Nach- als Vorteile.
Indien tritt bei Export von Corona-Impfstoff auf die Bremse
Der Export von Corona-Impfstoff aus Indien in ärmere Länder ist ins Stocken geraten. Die für März und April vorgesehenen Lieferungen für die Covax-Initiative verzögerten sich, sagte ein Sprecher der Impfallianz Gavi am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Wegen des großen Bedarfs in Indien würden für die vom Impfstoffhersteller Serum Institute of India (SII) produzierten Vakzine derzeit keine Exportgenehmigungen ausgestellt.
Bretonen wollen Rosa Granitküste zum Unesco-Welterbe machen
Die Rosa Granitküste in der Bretagne bringt jeden Sommer zehntausende Besucher zum Schwärmen. Nun will eine Initiative den Küstenstreifen mit seinen ungewöhnlichen Felsformationen zum Unesco-Welterbe machen. Die "Côte de Granit Rose" sei ein "Naturschauplatz mit ungewöhnlichem und universellem Wert", sagt die Bretonin Marielle Kerbaol, die einen Verein zum Schutz ihrer Heimatregion gegründet hat. Ihr Ziel: Die Rosa Granitküste auf die Welterbe-Liste einzuschreiben, auf der bereits das deutsche Wattenmeer oder die Dolomiten in Italien stehen.
Neuseeland gewährt künftig bezahlten Sonderurlaub nach Fehlgeburten
Arbeitende Frauen und ihre Partner erhalten in Neuseeland künftig drei Tage bezahlten Sonderurlaub im Fall einer Fehl- oder Totgeburt. Das Parlament verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf am Mittwochabend einstimmig. Damit gelten Fehlgeburten künftig als Trauerfall und betroffene Eltern müssen sich nicht mehr krank melden, um danach zu Hause bleiben zu können.
Britische Justiz lehnt Berufungsprozess für Johnny Depp ab
Nach der gescheiterten Verleumdungsklage von Hollywood-Star Johnny Depp gegen die Boulevardzeitung "The Sun" hat das oberste britische Berufungsgericht eine Neuauflage des Verfahrens abgelehnt. Das Urteil in dem Verleumdungsprozess sei "umfassend und fair", erklärte das Gericht am Donnerstag. Der Richter in dem Verfahren habe sein Urteil umfassend begründet, es sei kein Rechtsfehler zu erkennen.
Spitzenweine bleiben auch im All spitze
Spitzenweine bleiben auch im All spitze: Das ist das vorläufige Fazit französischer Forscher, die sich mit galaktischen Grand Crus befassen. Sie untersuchen derzeit zwölf Flaschen aus dem angesehenen Weingut Château Petrus bei Bordeaux, die Mitte Januar nach 14 Monaten von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt waren.
Deutlich mehr Drogentote in Deutschland während Pandemie
Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr starben 1581 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), am Donnerstag in Berlin mitteilte. 2019 waren 1398 Drogentote registriert worden.
Berliner Polizei räumt linke Szenekneipe in Kreuzberg
Die Berliner Polizei hat am Donnerstagmorgen die linke Szenekneipe "Meuterei" im Berliner Stadtteil Kreuzberg geräumt. Für die Räumung waren bis zu 1100 Beamte im Einsatz, wie die Polizei mitteilte. In der Nacht waren zuvor in der Hauptstadt stadtweit mehrere hochwertige Autos angezündet worden, drei Verdächtige wurden laut Polizei im Zusammenhang mit einer "politisch motivierten Sachbeschädigung" festgenommen.
Zahl der Corona-Toten in Brasilien überschreitet Schwelle von 300.000
In Brasilien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 300.000 überschritten. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, starben seit Pandemie-Beginn landesweit 300.685 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Seit dem 1. Januar hat sich die Sterberate in dem Land verdreifacht; täglich gab es in der vergangenen Woche im Durchschnitt 2273 Corona-Tote.
Johnson: Großbritannien könnte Frankreich wegen Corona auf "Rote Liste" setzen
Angesichts der in Frankreich grassierenden südafrikanischen und brasilianischen Varianten des Coronavirus könnte Großbritannien das Land nach den Worten von Premierminister Boris Johnson auf seine "Rote Liste" setzen. Die Frage müsse geprüft werden, sagte Johnson am Mittwochabend auf eine entsprechende Frage von Abgeordneten im Parlament. Dies könne allerdings zu Problemen mit dem Warenverkehr über den Ärmelkanal führen.
Olympischer Fackellauf in Fukushima ohne Zuschauer
Mit einem Jahr Verspätung hat am Donnerstag in Fukushima der olympische Fackellauf für die Sommerspiele in Tokio begonnen. Wegen der Corona-Pandemie waren bei der Zeremonie keine Zuschauer zugelassen, stattdessen wurde sie live übertragen. "Diese kleine Flamme hat nie die Hoffnung verloren und hat auf diesen Tag gewartet wie eine Kirschblütenknospe, die kurz vor dem Aufblühen steht", sagte die japanische Chefin der Spiele, Seiko Hashimoto. Die roségoldene, kirschblütenförmige olympische Fackel wurde im J-Village-Sportkomplex in Fukushima entzündet, der als Einsatzzentrum nach der Dreifachkatastrophe von 2011 genutzt wurde. Zehn Jahre nach der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe sollte der Start des Fackellaufs in Fukushima der Welt auch die Fortschritte beim Wiederaufbau der Region vor Augen führen. Sie hoffe, dass die olympische Flamme als "ein Lichtstrahl am Ende der Dunkelheit" dienen werde, sagte Hashimoto. Mitglieder des japanischen Fußball-Nationalteams der Frauen entzündeten die Fackel am olympischen Feuer, das sich seit dem vergangenen Jahr in Japan befindet. Während des Fackellaufs dürfen Zuschauer nur unter Schutzmaßnahmen und in der Nähe ihres Wohnortes teilnehmen. Die 10.000 Träger sowie die Organisatoren müssen ebenfalls Infektionsschutzmaßnahmen einhalten. Enden soll der über 9600 Kilometer lange Lauf durch alle 47 japanischen Präfekturen bei der Eröffnungsfeier im Juli im Olympiastadion von Tokio. Wegen der Pandemie waren die Olympischen Sommerspiele 2020 um ein Jahr verschoben worden. Sie sollen nun vom 23. Juli bis 8. August stattfinden. Wegen der Gesundheitskrise finden die Spiele ohne ausländische Zuschauer statt. (N.Loginovsky--DTZ)
22.500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 22.500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 22.675 neue Ansteckungsfälle registriert - rund 6800 mehr als am Vortag und 5000 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg den Angaben zufolge bundesweit auf 113,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, stieg zuletzt stetig an, nachdem sie im Februar zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen war. Am Wochenende hatte der bundesweite Inzidenzwert die Marke von 100 überschritten. Das RKI meldete am Donnerstag außerdem 228 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich den Angaben zufolge auf 2.713.180. Insgesamt 75.440 Infizierte starben. Angesichts der steigenden Infektionszahlen hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten bei ihrem Corona-Gipfel in der Nacht zu Dienstag auf die Verlängerung der geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April geeinigt. Damit gilt auch weiterhin die Anfang März beschlossene Notbremse, die bei einem Inzidenzwert von über 100 greifen soll. Ein verschärfter Lockdown über die Osterfeiertage wurde am Mittwoch wieder zurückgenommen. Merkel bezeichnete das Vorhaben als persönlichen Fehler und bat die Menschen um Verzeihung. (O.Tatarinov--DTZ)
Finnland will Lockdown über die Hauptstadt Helsinki verhängen
Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin will einen Lockdown über die Hauptstadt Helsinki verhängen. Sie kündigte am Mittwoch einen Gesetzentwurf an, wonach es den Einwohnern von Helsinki und der südwestlichen Stadt Turku nur noch erlaubt wäre, das Haus für Lebensmitteleinkäufe, Schul- oder Arztbesuche zu verlassen. Der Text könnte dem Parlament bereits am Donnerstag vorgelegt werden.
Astrazeneca korrigiert Angaben zu Wirksamkeit von Corona-Impfstoff nach unten
Nach Zweifeln an einer großangelegten US-Studie zur Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca hat das Pharmaunternehmen seine Angaben nach unten korrigiert. Der Impfstoff schütze zu 76 statt 79 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen, teilte das Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) mit. Unterdessen erteilte Venezuela einer möglichen Belieferung mit Astrazeneca-Impfstoff durch die Covax-Initiative eine Absage.
Astrazeneca korrigiert Angaben zu Wirksamkeit von Corona-Vakzin nach unten
Nach Zweifeln an einer großangelegten US-Studie zur Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca hat das Pharamunternehmen seine Angaben nach unten korrigiert. Der Impfstoff schützt zu 76 statt 79 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatten US-Experten hervorgebracht, dass bei der Studie möglicherweise veraltete Daten zum Einsatz gekommen seien.
"Sesamstraße" führt als Zeichen gegen Rassismus zwei schwarze Muppets in Sendung ein
Um Kinder über Rassismus aufzuklären, hat die weltweit bekannte "Sesamstraße" zwei neue Muppets vorgestellt. Bei den neuen Puppen handelt es sich um den schwarzen Vater Elijah und dessen Sohn Wes, die in den am Dienstag in den USA veröffentlichten Clips unter anderem über unterschiedliche Hautfarben sprechen. Elijah und Wes erklären der Figur Elmo, dass die Hautfarbe eines Menschen von Melanin abhängig ist.
Harter Lockdown über Ostern im Osten Österreichs
In der österreichischen Hauptstadt Wien und zwei benachbarten Bundesländern gilt über Ostern ein harter Lockdown. Der Bürgermeister von Wien und die Landeshauptleute von Niederösterreich und dem Burgenland einigten sich am Mittwoch zusammen mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auf diese Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Von Gründonnerstag bis zum 6. April gelten auch tagsüber Ausgangssperren. Museen und Geschäfte, die nicht für den Grundbedarf nötig sind, müssen schließen.
Prinz Harry beteiligt sich an US-Studie über Falschinformationen im Netz
Der britische Prinz Harry beteiligt sich an einer US-Studie über Falschinformationen im digitalen Zeitalter. Der 36-Jährige werde Teil einer 18-köpfigen Kommission, die Falschinformation und Desinformation im Netz in den USA untersuche, teilte das Aspen-Institut am Mittwoch mit. Ziel der Kommission mit dem Namen "Commission on Information Disorder" sei es, deren Ursachen auszumachen und Politik und Zivilgesellschaft Lösungen anzubieten.
Luxemburg will Öffnung von Außenbereichen der Lokale erlauben
Die infolge der Corona-Pandemie geschlossenen Cafés und Restaurants in Luxemburg dürfen ab Anfang April wieder Gäste in den Außenbereichen empfangen. Ministerpräsident Xavier Bettel kündigte am Mittwoch eine entsprechende Lockerung der Maßnahmen ab dem 7. April an. An den Tischen dürfen demnach jedoch nur jeweils zwei Menschen sitzen - es sei denn, es handelt sich um eine Familie. Getränke und Speisen dürfen bis 18.00 Uhr serviert werden.
Turkmenischer Präsident komponiert Lied anlässlich der Mutterschaft seines Pferdes
Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymuchamedow hat die Geburt des Fohlens seines Lieblingspferds mit einem selbst komponierten Lied gefeiert. Wie das turkmenische Staatsfernsehen am Mittwoch berichtete, würdigte der Präsident damit die Geburt des Fohlens Aschgabat, das von seinem Pferd Ak Chan zur Welt gebracht wurde. Das von Sängern und Tänzern vorgetragene Lied mit dem Titel "Meine weiße Stadt Aschgabat" wurde im Fernsehen übertragen.
Festnahme nach Fund von verdächtigem Paket in schottischer Residenz der Queen
Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets in der schottischen Residenz von Königin Elizabeth II. ist ein 39 Jahre alter Mann festgenommen worden. Die Polizei sei am Dienstagabend in den Holyrood Palace in Edinburgh gerufen worden, nachdem ein verdächtiges Paket gemeldet worden sei, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Das Paket sei von Sprengstoffexperten "neutralisiert" worden. Für die Öffentlichkeit habe keine Gefahr bestanden.
Forscher präsentieren neues Porträt von Schwerkraftmonster tief im All
Knapp zwei Jahre nach Veröffentlichung des ersten Bilds eines Schwarzen Lochs haben Forscher ein neues Porträt des gewaltigen Schwerkraftmonsters tief im All präsentiert. Darauf ist das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie Messier 87 (M87) im polarisierten Licht zu sehen, wie die Europäische Südsternwarte ESO am Mittwoch in Garching mitteilte.
Teilchenbeschleuniger LHC liefert Hinweise auf bisher unbekannte Naturkraft
Wissenschaftler haben am weltgrößten Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) bei Genf womöglich Hinweise auf eine bisher unbekannte Naturkraft entdeckt. Beobachtet wurde ein unerwartetes Verhalten bestimmter Teilchen bei deren Zerfall, wie die Forscher jetzt mitteilten. Die vorläufigen Ergebnisse widersprechen den Vorhersagen des sogenannten Standardmodells der Elementarteilchenphysik, müssen aber noch bestätigt werden.
Berliner Pony legt Zugverkehr lahm
Ein Pony in Berlin hat am Dienstagnachmittag den Zugverkehr im Südwesten Berlins lahmgelegt. Das Tier hatte sich von seiner 16-jährigen Halterin losgerissen, wie die Polizei in Berlin am Mittwoch erklärte. Daraufhin spazierte es im Gleisbett der S-Bahn umher, zwei Züge kamen nur knapp vor dem Tier zum Halten. Bei 30 Zügen kam es so zu insgesamt 319 Minuten Verspätung, 13 S-Bahnzüge fielen teilweise aus.
Berliner Landgericht verhängt Bewährungsstrafen nach Entführung von Frau nach Georgien
Vor dem Landgericht Berlin sind vier Angeklagte zu Bewährungsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angehörigen einer tschetschenischen Familie eine junge Frau unter falschem Vorwand nach Georgien lockten und sie dort festhielten, weil deren Scheidung und Lebenswandel in Deutschland ihnen "Bauchschmerzen bereitete", sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung am Mittwoch. Bei den Angeklagten handelte es sich unter anderem um die Mutter und einen Bruder des Opfers.
Französische Ex-Snowboard-Weltmeisterin Pomagalski bei Lawinenunglück umgekommen
Die frühere französische Snowboard-Weltmeisterin Julie Pomagalski ist bei einem Lawinenabgang in den Schweizer Alpen ums Leben gekommen. Dies bestätigte das Nationale Olympische Komitee Frankreichs (CNOSF) am Mittwoch. Nach Angaben der Polizei wurde bei dem Unglück am Dienstag auf dem 2.961 Meter hohen Gemsstock auch der renommierte französische Bergführer Bruno Putelli getötet.
Verwirrung um große Menge Astrazeneca-Impfstoff in Werk bei Rom
Vor dem Hintergrund des Streits der EU mit Astrazeneca hat der Fund von 29 Millionen Dosen Corona-Impfstoff in einer Abfüllstätte in Italien für Verwirrung gesorgt. Das britisch-schwedische Pharma-Unternehmen wies am Mittwoch Medienberichte zurück, wonach der gefundene Impfstoff nach Großbritannien exportiert werden sollte. 13 Millionen Dosen sind demnach für die internationale Impfinitiative Covax bestimmt, die restlichen 16 Millionen für die EU.
Behörden finden große Menge fertigen Astrazeneca-Impfstoff in Werk bei Rom
Bei der Inspektion einer Abfüllungsstätte für Impfstoffe in der Nähe von Rom haben die italienischen Behörden 29 Millionen fertige Corona-Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca gefunden. "Wir hatten den Verdacht, dass Astrazeneca über mehr Produktionskapazität in Europa verfügte, als sie angegeben hatten", sagte ein EU-Vertreter in Brüssel am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. EU-Industriekommissar Thierry Breton habe deshalb die italienischen Behörden gebeten, das Werk zu inspizieren.