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Bewaffneter erschießt zwei Frauen in Südfrankreich
Ein Bewaffneter hat in Südfrankreich zwei Frauen getötet. In der Stadt Valence erschoss er nach Polizeiangaben am Donnerstag zunächst eine Mitarbeiterin eines Arbeitsamtes. Danach zielte er in einer nahe gelegenen Firma auf eine Angestellte, die kurz darauf ihren Verletzungen erlag. Der mutmaßliche Täter wurde auf der Flucht von der Polizei festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte.
Krokodil ist Zootier des Jahres 2021
Das Krokodil ist als "Nützling mit Imageproblem" zum Zootier des Jahres 2021 gekürt worden. Mit der Kampagne sollen Projekte zum Erhalt von Kuba-, Siam- und Philippinenkrokodile unterstützt werden, wie die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) am Donnerstag erklärte. "Krokodile sind keine schwimmende Handtaschen", sagte der stellvertretende ZGAP-Vorsitzende Sven Hammer. "Ohne akute Schutzmaßnahmen werden einige Krokodilarten bald gänzlich von unserem Planeten verschwinden."
Deutlich mehr Vergewaltigungen während Corona-Pandemie in Frankreich
Während der Corona-Pandemie hat Frankreich einen massiven Anstieg von Vergewaltigungen und Gewalt in der Familie verzeichnet: 2020 wurden elf Prozent mehr Vergewaltigungen angezeigt sowie neun Prozent mehr Fälle innerfamiliärer Gewalt, wie das Innenministerium in Paris am Donnerstag mitteilte. Die Regierung sieht demnach einen "Zusammenhang mit der Gesundheitskrise".
42-Jähriger soll 15-jährige Jugendliche in Berlin erwürgt haben
Knapp sechs Monate nach dem mutmaßlichen Mord an einem 15-jährigen Mädchen in Berlin hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 42-Jährigen begonnen. Bekim H. soll die Jugendliche Anfang August auf einem Brachgelände an der Rummelsburger Bucht erwürgt haben. Zuvor soll er versucht haben, sie zu vergewaltigen. Dem Mann wird vorgeworfen, das Mädchen aus Angst vor einer Strafverfolgung getötet zu haben.
Australier wehrt Krokodil mit bloßen Händen ab
Ein Schwimmer in Australien hat einen wahrhaft kühlen Kopf bewiesen und so einen Krokodil-Angriff überlebt. Dem 44-Jährigen gelang es, den Kiefer des Tieres mit bloßen Händen von seinem Kopf zu lösen und zu entkommen, wie Rettungskräfte am Donnerstag mitteilten.
Zwei kleine Jaguare in Nicaragua aus Fängen von Tierhändlern befreit
Dank einer Kampagne in Internet-Netzwerken haben Tierschützer in Nicaragua zwei kleine Jaguare im letzten Moment vor dem illegalen Verkauf ins Ausland bewahrt. Tierhändler hätten die beiden drei Monate alten, streng geschützten Raubkatzen unter schrecklichen Bedingungen in einem Käfig in der nördlichen Karibikregion gefangen gehalten, berichtete der an der Rettung beteiligte Zoodirektor Eduardo Sacasa. Die Kriminellen hatten demnach zuvor die Mutter der Jungtiere getötet, um das Weibchen und das Männchen an einen chinesischen Interessenten zu verkaufen.
Regeneron: Antikörper-Mittel wirkt gegen britische und südafrikanische Mutanten
Neun Festnahmen nach brutalem Angriff auf 15-Jährigen in Paris
Nach dem brutalen Angriff auf einen 15-Jährigen in einem Pariser Einkaufsviertel hat es neun Festnahmen gegeben. Die Polizei nahm acht Minderjährige und einen Erwachsenen in Gewahrsam, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Den Verdächtigen wird versuchte Tötung, Bandenbildung und Diebstahl vorgeworfen.
WHO-Experten: Coronvirus kommt aus China-Labor
Nach zweiwöchiger Quarantäne hat ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seine Arbeit im chinesischen Wuhan zur Erkundung der Ursprünge des Coronavirus begonnen. Die Mitglieder der Expertengruppe bestiegen am Donnerstag einen Bus vor dem Hotel, in dem sie nach der Ankunft in China ihre Quarantäne verbracht hatten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Das erste Ziel der Experten in Wuhan war zunächst unklar. Dem WHO-Team gehört auch Fabian Leendertz vom Robert-Koch-Institut in Berlin an. In der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des neuartigen Erregers festgestellt worden. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fledermäuse die ursprünglichen Wirte der Coronaviren waren. Ungeklärt ist aber, welches Tier bei der Übertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente. (A.Nikiforov--DTZ)
Bei Großrazzia in Hessen mehr als halbe Millionen Euro beschlagnahmt
Bei einer Großrazzia in Hessen im Zusammenhang mit Betrugsfällen im Baugewerbe haben die Ermittler insgesamt Bargeldbeträge in Höhe von mehr als 500.000 Euro beschlagnahmt. Die Durchsuchungen am Mittwoch erstreckten sich auf insgesamt 20 Einsatzorte, davon 15 in Hessen und fünf in Bayern, wie die Polizei in Darmstadt am Donnerstag erklärte.
Studie: Deutschlands Umgang mit der Corona-Pandemie nur mittelmäßig
Deutschland landet mit seinem Corona-Management im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Lowy Institute im australischen Sydney sieht die Bundesrepublik auf Platz 55 von 98 Ländern. Am besten schnitt demnach Neuseeland ab, auf dem letzten Platz landete Brasilien. "Einige Länder haben die Pandemie besser gehandhabt als andere - aber die meisten Länder übertrafen sich gegenseitig nur durch ihre unzureichende Leistung", erklärten die Forscher.
RKI: Coronavirus-Inzidenz in Deutschland erstmals seit drei Monaten unter 100
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland liegt erstmals seit drei Monaten wieder unter der Marke von 100. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sank der Wert am Donnerstag auf 98. Zudem meldete das RKI 941 neue Todesfälle von Corona-Infizierten innerhalb von 24 Stunden.
Biontech: Vakzin gegen wichtigste britische und südafrikanische Mutanten wirksam
Der Corona-Impfstoff von Biontech ist nach Angaben des Mainzer Unternehmens gegen die wichtigsten Virus-Mutanten aus Großbritannien und Südafrika wirksam. Erste Ergebnisse von In-Vitro-Tests wiesen darauf hin, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten nicht notwendig sei, teilten Biontech und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Derweil ging der Streit um die Lieferungen des Impfstoffs von Astrazeneca, über dessen EU-weite Zulassung am Freitag entschieden werden soll, weiter.
Biontech-Vakzin gegen wichtigste britische und südafrikanische Virus-Mutanten wirksam
Der Impfstoff von Biontech ist gegen die wichtigsten in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten Coronavirus-Mutanten wirksam. In-Vitro-Tests hätten gezeigt, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten des Coronavirus nicht notwendig sei, teilten das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Die Virus-Varianten würden jedoch weiterhin auf mögliche Resistenzen gegen den Impfstoff beobachtet.
WHO-Experten beginnen in Wuhan mit Untersuchungen zu Corona-Ursprung
Begleitet von einem heftigen Schlagabtausch zwischen Washington und Peking hat ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag seine Untersuchungen zum Ursprung des Coronavirus im zentralchinesischen Wuhan begonnen. Washington forderte eine tiefgehende Untersuchung ohne "Falschinformation" durch China, während Peking vor einer "Politisierung" der Mission warnte.
Sanders spendet Einnahmen aus Foto mit dicken Fäustlingen für wohltätige Zwecke
Ein Foto des US-Senators Bernie Sanders im Parka und in Fäustlingen aus dicker gemusterter Wolle bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden hat für Furore gesorgt - und Sanders hat das Bild benutzt, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Innerhalb von fünf Tagen habe er 1,8 Millionen Dollar (1,5 Millionen) mit Waren eingenommen, auf denen er in dieser Kleidung während der feierlichen Zeremonie zu sehen ist, teilte Sanders am Mittwoch mit.
Britische Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen in Hotel-Quarantäne
Britische Reiserückkehrer, die aus Corona-Hochrisikogebieten eintreffen, müssen sich zukünftig für zehn Tage in eine Hotel-Quarantäne begeben. Das kündigte Innenministerin Priti Patel am Mittwoch im Parlament in London an, ohne zunächst ein Datum für das Inkrafttreten dieser Regelung zu nennen. Zu den Hochrisikogebieten werden 22 Länder gerechnet, darunter Portugal und Südafrika.
42-Jähriger wegen mutmaßlichen Mordes an 15-Jähriger vor Berliner Gericht
Knapp sechs Monate nach dem mutmaßlichen Mord an einem 15-jährigen Mädchen in Berlin beginnt am Donnerstag (09.30 Uhr) der Prozess gegen einen 42-Jährigen. Bekim H. soll die Jugendliche Anfang August auf einem Brachgelände an der Rummelsburger Bucht erwürgt haben. Zuvor soll er versucht haben, sie zu vergewaltigen. Dem Mann wird vorgeworfen, das Mädchen aus Angst vor einer Strafverfolgung getötet zu haben.
Film-Festival von Cannes auf den Monat Juli verschoben
Das Film-Festival von Cannes, das eigentlich im Mai hätte stattfinden sollen, wird um zwei Monate verschoben. Die Organisatoren kündigten das Festival am Mittwoch für den Zeitraum vom 6. bis 17. Juli an. Nach den bisherigen Planungen hätte das Festival in der südfranzösischen Stadt vom 11. bis 22. Mai abgehalten werden sollen.
Israel schließt wegen Corona-Ausbreitung auch Landgrenzen
Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden, schließt Israel seine Landgrenzen zu Jordanien und Ägypten. Innenminister Arye Deri erklärte am Mittwoch, die Übergänge an den Landgrenzen blieben von Donnerstag um 05.00 Uhr (MEZ) an sowohl für israelische Staatsbürger als auch für Ausländer gesperrt. Bereits seit Dienstag gilt in Israel ein fast vollständiges Verbot für den internationalen Flugverkehr.
Ausgang in der Slowakei nur noch mit negativem Corona-Test
Die Menschen in der Slowakei dürfen seit Mittwoch nur noch mit einem negativen Corona-Test das Haus verlassen. Alle Menschen zwischen 15 und 65 Jahren müssen die Bestätigung eines negativen PCR- oder Antigen-Tests bei sich tragen, wenn sie hinausgehen - egal ob zum Arzt, zum Einkaufen oder zur Arbeit. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 7. Februar.
Italienische Regierung investiert 81 Millionen Euro in eigenen Corona-Impfstoff
Angesichts der schleppenden Versorgung mit Corona-Impfstoffen investiert die italienische Regierung 81 Millionen Euro in die Produktion eines eigenen Vakzins. Gesundheitsminister Roberto Speranza teilte am Mittwoch mit, dass sich die Regierung in Rom an dem Biotechnologie-Unternehmen Reithera beteiligen werde, das derzeit an einem Impfstoff gegen das Coronavirus forscht.
WHO: Britische Corona-Variante inzwischen in 70 Ländern verbreitet
Die neuen Varianten des Coronavirus breiten sich in immer mehr Ländern aus: Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mitteilte, wurde die zunächst in Großbritannien registrierte Mutante inzwischen in 70 Ländern nachgewiesen. Das waren zehn Länder mehr als eine Woche zuvor.
53-Jähriger rammt nach familiärem Streit Streifenwagen und zehn weitere Autos
Drei Verletzte, elf beschädigte Fahrzeuge und 70.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines ungewöhnlichen Zwischenfalls am Mittwoch im baden-württembergischen Schopfheim. Dort verletzte ein 53-jähriger Mann womöglich in einem psychischen Ausnahmezustand zunächst einen Angehörigen und fuhr dann mit seinem Auto offenbar ziellos umher, wie die Polizei in Freiburg mitteilte.
EU besteht in Vakzin-Streit mit Astrazeneca auf Lieferungen auch aus Großbritannien
Die EU besteht im Streit mit dem Pharma-Unternehmen Astrazeneca darauf, mit Impfstoff auch aus britischen Werken beliefert zu werden. Im Vertrag der EU mit dem britisch-schwedischen Unternehmen seien zwei Produktionsstätten in Großbritannien "für unseren Bedarf" aufgeführt, sagte ein EU-Vertreter am Mittwoch. Es sei "nicht akzeptabel", dass Astrazeneca zunächst nur ein Viertel der vereinbarten Menge liefern wolle.
Frankreichs Regierung prüft "strengen Lockdown" zur Corona-Eindämmung
Frankreich steht vor einer neuen Verschärfung der Corona-Maßnahmen: Die Regierung prüfe eine Reihe von Szenarien, zu denen auch "ein sehr strenger Lockdown" gehöre, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung unter Leitung von Präsident Emmanuel Macron. Die geltende landesweite Sperrstunde um 18.00 Uhr reiche nach Einschätzung von Experten nicht aus, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen.
Medien: Großbritannien könnte Reiserückkehrer zu Quarantäne in Hotels verpflichten
Britische Bürger, die aus Corona-Risikogebieten nach Großbritannien zurückkehren, könnten Medienberichten zufolge künftig in Hotels unter Quarantäne gestellt werden. Wie die britische Zeitung "Times" und die BBC am Mittwoch berichteten, erwägt die britische Regierung verschärfte Regeln, die für Reiserückkehrer einen verpflichtenden zehntägigen Aufenthalt in Hotels nahe des Flughafens vorsehen.
Prozess gegen mutmaßlich falsche Ärztin wegen fünffachen Mordes in Kassel begonnen
Mit der Verlesung der Anklage hat vor dem Landgericht Kassel am Mittwoch der Prozess gegen eine mutmaßlich falsche Ärztin wegen fünffachen Mordes begonnen. Sie soll Patienten "aus eigensüchtigen Motiven" falsch dosierte Medikamente verabreicht haben. Die Anklage wirft der 50-Jährigen darüber hinaus unter anderem versuchten Mord in elf Fällen, gefährliche Körperverletzung und Urkundenfälschung vor.
World Vision versorgt brasilianisches Amazonas-Gebiet mit Sauerstoff-Flaschen
Angesichts der dramatischen Engpässe bei der Versorgung von Covid-19-Patienten im brasilianischen Amazonas-Gebiet hat die Kinderhilfsorganisation World Vision mehr als tausend Sauerstoff-Flaschen in die Region geliefert. Der Sauerstoff sei mit Unterstützung von kirchlichen Organisationen im Bundesstaat Amazonas verteilt worden, teilte World Vision am Mittwoch in Friedrichsdorf mit. Auch Hygiene- und Reinigungsmaterialien seien an Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in der Hauptstadt Manaus und neun weiteren Gemeinden geliefert worden.
Weltweit gefährlichste Schadsoftware "Emotet" unschädlich gemacht
Deutsche Ermittler haben die Infrastruktur der als weltweit am gefährlichsten geltenden Schadsoftware "Emotet" übernommen und zerschlagen. Dies sei am Dienstag im Rahmen einer international konzertierten Aktion gelungen, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwoch mit.
Wikipedia-Autor wegen verzerrender Negativdarstellung zu Geldstrafe verurteilt
Wegen mutwillig verzerrender negativer Darstellungen und falscher Behauptungen in einem Wikipedia-Artikel hat das Landgericht Koblenz einen Autor der Online-Enzyklopädie zu einer Strafe von 8000 Euro verurteilt. Dessen Beiträge in einem von ihm mitverfassten Text über einen Komponisten und politischen Autor seien "bewusst einseitig und negativ verzerrend", entschieden die Richter nach Angaben vom Mittwoch in einem von dem Autor angestrengten Prozess. (Az 9 O 80/20)
Zu viele Frauen auf Chefposten - Paris bleibt Geldbuße erspart
Wegen angeblich zu vieler Frauen auf Chefposten sollte die Stadt Paris eine Geldbuße von 90.000 Euro zahlen. Doch nun hat die französische Regierung Einsicht gezeigt; die Strafe wegen "Diskriminierung" von Männern ist kassiert. Bürgermeisterin Anne Hidalgo äußerte sich am Mittwoch erleichtert, sie hielt die Buße für "absurd".