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Enge Mitarbeiterin von New Yorks Gouverneur hat gekündigt
Eine enge Mitarbeiterin des wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung unter Druck stehenden New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo hat gekündigt. Die Sekretärin des Politikers der Demokratischen Partei, Melissa DeRosa, reichte am Sonntag (Ortszeit) laut übereinstimmenden Medienberichten ihre Kündigung ein. Einem Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft zufolge hatte DeRosa ihren Vorgesetzten lange gegen die Vorwürfe verteidigt.
Bundesanwaltschaft erhebt weitere Anklage gegen mutmaßliche Linksextremistin Lina E.
Die Bundesanwaltschaft hat eine weitere Anklage gegen die mutmaßliche Linksextremistin Lina E. erhoben. Neben der Mitgliedschaft in einer linksextremistischen kriminellen Vereinigung werde ihr nun eine weitere gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Behörde am Montag in Karlsruhe mit. Sie soll 2018 zusammen mit drei anderen eine "der rechten Szene zuzuordnende Person" angegriffen und verletzt haben.
Weltklimarat: Erde wird sich bereits bis 2030 um 1,5 Grad erwärmen
Die Erde erwärmt sich schneller als bislang angenommen und wird bereits gegen 2030 1,5 Grad wärmer als im vorindustriellen Zeitalter sein - zehn Jahre früher als noch 2018 prognostiziert. Das ist das Ergebnis des ersten Teils des am Montag in Genf veröffentlichten Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC. Bundesforschungsministerin Karliczek sprach von einem "nicht mehr zu überhörenden" Warnsignal. Die EU, die USA und Großbritannien forderten rasches Handeln.
IPCC-Bericht: Erderwärmung um 1,5 Grad wird bereits 2030 erreicht
Der Weltklimarat IPCC warnt im ersten Teil seines neuen Sachstandsberichts vor einer deutlich rascheren globalen Erwärmung als bislang angenommen. Die Erde werde sich bei der derzeitigen Entwicklung bereits gegen 2030 um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmen - und damit zehn Jahre früher als noch 2018 prognostiziert, heißt es in dem am Montag in Genf veröffentlichten Bericht. Die Erderwärmung sei dabei "eindeutig" durch den Menschen verursacht.
Nagasaki gedenkt des US-Atombombenabwurfs vor 76 Jahren
Die japanische Stadt Nagasaki hat am Montag ihrer Zerstörung durch eine US-Atombombe vor 76 Jahren gedacht. Überlebende und einige ausländische Würdenträger hielten um 11.02 Uhr Ortszeit (04.02 Uhr MESZ) ein stilles Gebet. Zu diesem Zeitpunkt wurde 1945 die zweite - und bislang letzte - Atomwaffe in Kriegszeiten abgeworfen. Das zweite Jahr in Folge fiel das Gedenken wegen der Corona-Pandemie kleiner aus als üblich.
Baerbock: Nächste Weltklimakonferenz muss Wendepunkt bringen
Vor der Präsentation des neuen Sonderberichts des Weltklimarats IPCC an diesem Montag fordert Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock deutlich mehr internationales Engagement gegen die Erderwärmung. "Die Klimakonferenz in Glasgow muss zum Klima-Turning-Point werden", sagte Baerbock der "Welt" vom Montag. "Denn nur dann haben wir die Chance, vom aktuellen Über-Drei-Grad-Pfad auf den 1,5-Grad-Pfad von Paris zu kommen."
Schulze und Müller fordern mehr globale Zusammenarbeit beim Klimaschutz
Mit Blick auf den neuen Sonderbericht des Weltklimarats IPCC, der am Montag vorgestellt wird, haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mehr weltweite Zusammenarbeit beim Klimaschutz gefordert. "In den kommenden zehn Jahren entscheidet sich, ob wir es schaffen werden, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen", sagte Schulze der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
SPD im NRW-Landtag wirft Laschet Versäumnisse in der Flutkatastrophe vor
Knapp einen Monat nach der verheerenden Flutkatastrophe hat die SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen ihre Kritik am Krisenmanagement von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bekräftigt. In einem internen Papier, aus dem die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Montagsausgabe) zitiert, kritisieren die Landtagsabgeordneten, dass die Landesregierung keinen Krisenstab einberufen habe, obwohl ein Erlass dies angesichts der Extremwetter-Warnungen zwingend vorgesehen hätte.
Müller fordert mehr Klimaschutz-Investitionen in Entwicklungsländern
Vor der Vorstellung des ersten Teils des Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC am Montag hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die EU zu mehr Unterstützung für ärmere Länder im Kampf gegen den Klimawandel aufgefordert. In den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Montag forderte er einen "weltweiten Green Deal" mit "gewaltigen" privaten und staatlichen Investitionen zum Ausbau erneuerbarer Energien in Schwellen- und Entwicklungsländer.
Luisa Neubauer kritisiert fehlenden Klimaschutz in Bundestags-Wahlprogrammen
Vor der Vorstellung des ersten Teils des Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC am Montag hat Aktivistin Luisa Neubauer den fehlenden Klimaschutz in den Bundestags-Wahlprogrammen einiger Parteien kritisiert. "Deutschland ist Lichtjahre von der Einhaltung unserer 1,5 Grad-Zusage entfernt", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) vom Montag. Nötig sei eine "Neuverhandlung" der Wahlprogramme: "Sie alle müssen mit der 1,5 Grad-Grenze vereinbar sein", forderte sie.
Symbolischer Trauerzug für Opfer der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut
Mit einem symbolischen Trauerzug haben dutzende Menschen an die Opfer der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut erinnert. An der Spitze des Zuges zogen am Sonntagabend Angehörige der Toten vom Hafen der libanesischen Hauptstadt in die Stadtteile Gemmayzé und Mar Mikhaïl, die bei der Katastrophe am 4. August 2020 zerstört wurden. Die Teilnehmer trugen Bilder der Toten, Fackeln und mit Blumen geschmückte Särge durch die Straßen.
Mehr als 500 antisemitische Vorfälle mit Corona-Bezug registriert
Binnen eines Jahres haben Forscher rund 560 Fälle von Antisemitismus mit Bezug zur Corona-Pandemie gezählt. Zwischen Mitte März 2020 und Mitte März 2021 wurden demnach in Deutschland exakt 561 Vorkommnisse beobachtet, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Untersuchung des Bundesverbands Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) berichtete.
Demonstrationen in Myanmar am Jahrestag von pro-Demokratie-Aufstand 1988
Am Jahrestag des Pro-Demokratie-Aufstandes in Myanmar im Jahr 1988 haben in dem Land zahlreiche Menschen gegen das erneut regierende Militär protestiert. In Rangun, der größten Stadt des Landes, sowie der Millionenstadt Mandalay hatten Aktivisten in den Online-Netzwerken für Sonntag zu spontanen Kundgebungen aufgerufen. Rot gekleidete Demonstranten trugen Transparente mit der Aufschrift "Lasst uns die alte Blutschuld von 1988 im Jahr 2021 zurückgeben".
Viel Unterstützung für Abkehr von Inzidenz als zentralem Maßstab in Corona-Krise
Vor der Bund-Länder-Konferenz über den weiteren Kurs in der Corona-Krise am Dienstag mehren sich die Stimmen für einen grundlegenden Wechsel bei den Maßstäben zur Beurteilung der Lage. Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) sprach sich am Wochenende für eine Abkehr von der Corona-Inzidenz als zentralem Richtwert für Maßnahmen aus. "Ausschlaggebend muss auch die Belegung von Krankenhausbetten und Intensivstationen sein", forderte Laschet in der "Bild am Sonntag".
Laschet drängt auf schnelle Entscheidung über unbegrenzte Flutopferhilfen
Nach der schweren Flutkatastrophe hat Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) eine schnelle Einigung auf finanzielle Hilfen zum Wiederaufbau eingefordert. Bereits die für Dienstag geplante Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder müsse ein "klares Signal" an die betroffenen Regionen senden, sagte der Unions-Kanzlerkandidat der "Bild am Sonntag". Er versprach zudem Mittel in unbegrenzter Höhe.
Neuer IPCC-Bericht ist bisher "eindringlichste Warnung"
Der neue Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC ist nach Einschätzung des Präsidenten der UN-Klimagipfels COP26, Alok Sharma, die bislang "eindringlichste Warnung" vor dem menschgemachten Klimawandel. Der Bericht, dessen erster Teil am Montag vorgestellt werden soll, zeige auf, "dass menschliches Verhalten die globale Erwärmung in alarmierender Weise beschleunigt", sagte der britische Staatssekretär der Sonntagszeitung "Observer". "Wir können es uns nicht leisten, zwei Jahre, fünf Jahre, zehn Jahre zu warten", sagte Sharma weiter. Die Folgen der globalen Erwärmung seien bereits sichtbar: Überschwemmungen in Europa und China, Waldbrände, Rekordtemperaturen. "Jeden Tag werden wir auf die eine oder andere Weise einen neuen Rekord in der Welt erleben." Die Sachstandsberichte des Weltklimarats gelten als wegweisend für die globale Klimapolitik. Der erste Teil des neuen Berichts behandelt naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels. Hintergründig geht es dabei um die Frage, wie das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens noch erreicht werden kann, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad, mindestens aber auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Die IPCC-Erkenntnisse sollen auch in die Beratungen der UN-Klimakonferenz im November in Glasgow einfließen. "Die COP26 muss der Moment sein, in dem wir es richtig machen", sagte Sharma dem "Observer". Ein Scheitern der Konferenz wäre "katastropisch, da gibt es kein anderes Wort". Unangenehm wurde es für den britischen Staatsminister, als er im Interview mit der Zeitung auf Projekte seiner Regierung im Bereich der fossilen Brennstoffe angesprochen wurde. London will unter anderem neue Öl- und Gasfelder in der Nordsee erschließen. Die Vorhaben stünden im Einklang mit den gesetzlichen Verpflichtungen Großbritanniens, beteuerte Sharma. Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hatte noch im Mai gewarnt, dass weltweit auf die Erschließung neuer Öl- und Gasvorkommen bereits ab diesem Jahr verzichtet werden müsse, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Erde hat sich im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bereits um 1,1 Grad Celsius erwärmt, in Deutschland sogar um 1,6 Grad. Das 1,5-Grad-Ziel wird also in Teilen der Erde bereits überschritten, weltweit wird dies etwa um das Jahr 2030 erwartet - rund zehn Jahre früher als vom IPCC noch vor wenigen Jahren angenommen. Insgesamt steuert die Erde derzeit sogar auf eine Erwärmung um rund drei Grad oder mehr zu, mit schwerwiegenden Folgen für Menschen und Natur. (M.Dylatov--DTZ)
Taliban erobern Kundus und zwei weitere Provinzhauptstädte in Afghanistan
Die Taliban setzen ihre Blitzoffensive im Norden Afghanistans fort: Allein am Sonntag eroberte die radikalislamische Miliz drei Provinzhauptstädte, darunter die Stadt Kundus, in deren Nähe die Bundeswehr jahrelang ein großes Feldlager unterhalten hatte. Damit fielen innerhalb von drei Tagen fünf Provinzhauptstädte in die Hände der Islamisten.
Taliban nehmen strategisch wichtige Provinzhauptstadt Kundus ein
Wenige Monate nach dem offiziellen Abzug der letzten Bundeswehrsoldaten aus Kundus ist die nordafghanische Provinzhauptstadt von den radikalislamischen Taliban eingenommen worden. Die Miliz gab am Sonntag die Eroberung der Stadt "nach heftigen Kämpfen" bekannt, Abgeordnete und Bewohner bestätigten die Einnahme. Nur wenige Stunden später fiel mit Sar-i-Pul im Nordwesten die vierte Provinzhauptstadt binnen drei Tagen in die Hände der Islamisten.
US-Regierung kritisiert Ausschluss von Opposition bei Wahlen in Nicaragua scharf
Die US-Regierung hat den Ausschluss der größten Oppositionspartei von der für November geplanten Präsidentenwahl in Nicaragua heftig kritisiert. Die Wahlen inklusive des zu erwartenden Ergebnissen hätten "jegliche Glaubwürdigkeit verloren", erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Samstag. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega handle "undemokratisch" und "autoritär" und wolle "um jeden Preis an der Macht bleiben", erklärte Blinken.
Schwere Kämpfe im Zentrum von nordafghanischer Provinzhauptstadt Kundus
Afghanische Streitkräfte und radikalislamische Taliban haben sich am Sonntag schwere Kämpfe im Zentrum der nördlichen Provinzhauptstadt Kundus geliefert. "In verschiedenen Teilen der Stadt finden heftige Kämpfe in den Straßen statt", sagte Amruddin Wali, ein Mitglied des Provinzrats, der Nachrichtenagentur AFP. Einige Sicherheitskräfte hätten sich in Richtung des Flughafens zurückgezogen.
Laschet für Abkehr von Inzidenz als zentralem Maßstab für Corona-Maßnahmen
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat sich vor der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag für eine Abkehr von der Corona-Inzidenz als zentralem Richtwert für Maßnahmen ausgesprochen. "Ausschlaggebend muss auch die Belegung von Krankenhausbetten und Intensivstationen sein", forderte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident in der "Bild am Sonntag" ("BamS"). "Bei einer hohen Impfquote und nur wenigen Patienten erleben wir derzeit keine Überlastung des Gesundheitssystems", betonte er.
Hisbollah-Chef: Miliz will keinen Krieg mit Israel im Libanon
Nach den Raketenangriffen aus dem Libanon und Gegenattacken aus Israel hat die schiitische Hisbollah-Miliz versichert, keine weitere Eskalation des Konflikts anzustreben. "Wir wollen keinen Krieg", sagte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah am Samstag in einer Ansprache im libanesischen Fernsehen. "Aber wir sind darauf vorbereitet", fügte er hinzu. Zuvor hatte auch ein Sprecher der israelischen Armee betont, dass Israel keinen Krieg mit der Hisbollah wolle.
Laschet will Klimaschutz in nächster Bundesregierung zur Chefsache machen
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet will die Klimapolitik in der nächsten Bundesregierung zur Chefsache machen. "Klimaschutz ist Kanzlerjob", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Die Union wolle "das klimaneutrale Deutschland schaffen – aber sozialverträglich und wirtschaftlich nachhaltig". Den Grünen warf Laschet vor, mit ihrem Klimaschutzprogramm den Industriestandort Deutschland zu gefährden: "Mit der Auto-, Chemie oder der Stahlindustrie stehen unsere Schlüsselbranchen und damit hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel."
Rekordteilnahme bei Protesten gegen verschärfte Corona-Regeln in Frankreich
In Frankreich sind erneut zehntausende Menschen gegen die Verschärfung der Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums nahm eine Rekordzahl von rund 237.000 Menschen am Samstag an den Protesten teil. Die Regierung kündigte eine leichte Lockerung der ab Montag geltenden Maßnahmen an. Auch in Italien protestierten tausende Menschen gegen den dortigen obligatorischen Corona-Gesundheitspass.
Französische Regierung kündigt Lockerungen bei geplanten Corona-Regeln an
Angesichts der landesweiten Proteste in Frankreich gegen die Verschärfung der Corona-Regeln hat die Regierung einige vorgesehene Maßnahmen wieder gelockert. Wie Gesundheitsminister Olivier Véran in einem am Samstagabend veröffentlichten Interview der Zeitung "Le Parisien" ankündigte, sollen negative Tests nun 72 Stunden gültig sein - statt der bislang vorgesehenen 48 Stunden. Außerdem sollen neben Antigen- und Schnelltests auch Selbsttests unter medizinischer Aufsicht anerkannt werden.
Infrastrukturpaket nimmt wichtige Hürde im US-Senat
Das von US-Präsident Joe Biden geplante gewaltige Infrastrukturpaket im Umfang von hunderten Milliarden Dollar hat eine wichtige Hürde genommen. Der US-Senat stimmte am Samstag mehrheitlich dafür, die Debatte über Änderungsanträge zu beenden und die endgültige Abstimmung über das Gesetz einzuleiten. Das Votum wird nun spätestens zum Wochenbeginn erwartet.
Infrastrukturpaket nimmt mit Hilfe der Republikaner wichtige Hürde im US-Senat
Das von US-Präsident Joe Biden geplante gewaltige Infrastrukturpaket im Umfang von hunderten Milliarden Dollar hat eine wichtige Hürde genommen. Der US-Senat stimmte am Samstag mehrheitlich dafür, die Debatte über Änderungsanträge zu beenden und die endgültige Abstimmung über das Gesetz einzuleiten. Das Votum wird nun spätestens zum Wochenbeginn erwartet.
Haitianische Justiz findet keinen Richter für Ermittlungen zum Präsidentenmord
Einen Monat nach der Ermordung des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, hat die Justiz noch keine offiziellen Ermittlungen eingeleitet. Das zuständige Gericht hat nach Angaben aus Justizkreisen große Schwierigkeiten, einen Ermittlungsrichter zu finden. Die infrage kommenden Juristen haben demnach Angst um ihre Sicherheit und die ihrer Familie.
Haitianische Justiz findet keinen Ermittlungsrichter für Präsidentenmord
Einen Monat nach der Ermordung des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, hat die Justiz noch keine Ermittlungen eingeleitet. Der Oberste Richter des Landes hat nach Angaben aus Justizkreisen große Schwierigkeiten, einen Ermittlungsrichter zu finden. Die infrage kommenden Juristen haben demnach Angst um ihre Sicherheit und die ihrer Familie.
Erneut Massendemonstrationen gegen verschärfte Corona-Regeln in Frankreich
In Frankreich haben das vierte Wochenende in Folge landesweit zehntausende Menschen gegen die Verschärfung der Corona-Regeln protestiert. Vertreter der Polizei gingen am Samstag von einer ähnlichen breiten Teilnahme wie am vergangenen Wochenende aus. Am 31. Juli waren laut Innenministerium 204.000 Menschen in über 150 Städten auf die Straße gegangen.
Hunderte auf dem Mittelmeer gerettete Migranten gehen auf Sizilien an Land
Hunderte auf dem Mittelmeer aus Seenot gerettete Migranten dürfen auf Sizilien an Land gehen. Das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" begann am Samstagmorgen im Hafen von Trapani an der Westküste der italienischen Mittelmeerinsel mit der Ausschiffung von 257 Flüchtlingen, wie die deutsche Hilfsorganisation auf Twitter mitteilte. Die "Ocean Viking" erhielt derweil Erlaubnis, 549 Gerettete nach Pozzallo im Süden der Insel zu bringen.
Hunderte protestieren in Bangkok gegen Impfpolitik der Regierung
In Bangkok haben hunderte Menschen für politische Reformen und Änderungen bei der Corona-Impfkampagne demonstriert. In der thailändischen Hauptstadt ging die Polizei gegen die rund 500 Demonstranten am Samstag mit Tränengas und Gummigeschossen vor. Die Regierung des südostasiatischen Königreichs steht wegen der schleppend verlaufenden Impfkampagne in der Kritik.